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Jobwechsel & ExitSAP

Jobwechsel als SAP Berater

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gim1985

Jobwechsel als SAP Berater

Hallo zusammen,

ich arbeite seit meinem Wirtschaftsinformatik Studium bei einem Globalen Player als SAP inhouse Berater (nun über 8 Jahre). Es gab in der zeit ein spannendes Großprojekt, bei dem viele SAP Systeme auf ein neues umgestellt wurden mit vielen internationalen Rollouts etc. Nun ist das Programm erfolgreich beendet und in der IT wird jetzt kräftig Geld gespart. Neben dem Ziel die gesamte Belegschaft im Bereich um über 10% runterzufahren haben nun schon einige weitere Kollegen das Weite gesucht. nachbesetzt werden die stellen in den meisten fällen nicht. kommuniziert wurde jetzt auch eine Near Shore Strategie in Rumänien wieder IT Stellen aufzubauen. mittelfristige Strategie für einen umstieg auf SAP S4 oder aktuelle SAP Module!?Gibts erstmal nicht... Dazu hat noch mein direkter Vorgesetzter vor einem Jahr gewechselt und ich mag den Führungsstil des neuen Chefs nicht. Thematische Entwicklungsmöglichkeiten für mich funktionieren nicht so recht und in punkto Gehalt gehts auch nicht weiter.

Anlass genug für mich mal ein Blick über den Tellerrand zu werfen und nach Jobalternativen Ausschau zu halten. Dabei haben sich nun zwei naheliegende Optionen eröffnet.

Einer unserer Lieferanten mit denen ich sehr stark zusammen arbeite, hatte eine Stelle als Consultant ausgeschrieben, auf die ich mich beworben habe. Dabei handelt es sich um eine kleine IT Beratung aus der Schweiz, die ein spezielles SAP Addon bereitstellen mit dem ich bei meinem jetzigen Job überwiegend gearbeitet habe. Ich würde also quasi die Seiten wechseln und dann zukünftig mehrere unterschiedliche Unternehmen betreuen bei der Einführung dieser Software, Weiterentwicklung, Support, etc. klingt für mich ziemlich spannend, weil ich insbesondere gerne mal andere Perspektiven auf das Themengebiet sehen möchte und wie andere Unternehmen damit umgehen, nachdem ich das jetzt bei meinem jetzigen Arbeitgeber über 6 Jahre mache. Der Gehaltssprung ist ganz ordentlich. Etwas skeptisch bin ich dabei aber auch, da das nächste Büro der Firma über 1h Fahrzeit (ohne stau) von mir weg liegt. Im Bewerbungsgespräch wurde mir zugesichert, dass überwiegend arbeiten im Home Office in Ordnung sei, es einen Dienstwagen gibt und ich nur für bestimmte Termine ins Büro kommen brauche, ansonsten halt beim Kunden vor Ort (ca. 30%). Jetzt mit Corona kenne ich ja das Arbeiten im Home Office und ich bin etwas skeptisch, ob das virtuelle Arbeiten auf längere Sicht wirklich das ist, was mich glücklich macht, da mir einfach die sozialen Kontakte mit den Kollegen fehlen.

Alternativ hat mir mein Ex-Chef, zu dem ich eine sehr gute Beziehung habe, ein Jobangebot in seinem neuen Unternehmen gemacht. Dabei würde ich wieder als Inhouse Consuntant in ganz ähnlichen SAP Themen wie auch jetzt und einem neuen SAP Standard Modul arbeiten. Sein neuer Arbeitgeber steht auch gerade vor einem großen SAP Transformationsprojekt was für die nächsten 7 Jahre angesetzt ist. Das Projektteam befindet sich nicht weit von meinem Wohnort. Gehalt wird wohl ein Tick mehr sein, wie mir bei meinem aktuellen Arbeitgeber gezahlt wird.

Auch wenn mich die externe Beratung wirklich reizen würde, tendiere ich aktuell eher zu dem Angebot von meinem ex Chef in der inhouse Beratung, weil da soziale Kontakte längerfristig sichergestellt sind und bestimmt ein super Projekt Team mit spannenden Aufgaben entsteht. Außerdem kann ich aktuell noch nicht so gut meine persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten bei den beiden Angeboten vergleichen. Bei der externen Beratung bin ich dann wohl eher der Spezialist für deren SAP Addon, bei der inhouse Beratung übernehme mehrere Themen inklusive SAP Standard Modul. Was mir wahrscheinlich fachlich zukünftig mehr Türen öffnen würde.

Wie würdest du dich an meiner stelle entscheiden?

Viele Grüße und danke vorab für deine Feedback!

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WiWi Gast

Jobwechsel als SAP Berater

Also ich arbeite momentan als Inhouse SAP Berater (FICO) in einem Konzern in DER norddeutschen Großstadt und habe vorher als jahrelang als externer Berater gearbeitet. Erst in einer kleinen Bude die mit Add-Ons erfolgreich auf dem Markt ist, dann bei einer größeren internationalen klassischen IT Beratung und dann noch in der Beratung eines Big4.
Deine Situation kann ich mir also äußerst gut vorstellen.

In meinen Augen: wenn Du noch familiär uneingebunden bist und reisen kannst, mach ruhig mal ein paar Jahre Beratung. Für mich war es eine tolle Zeit. Zu keiner Zeit in meinem festen Unternehmen (und ich habe super Kollegen) war trotzdem der Kollegenzusammenhalt so groß wie in der Beratung. Das "gemeinsam auf einem Projekt" hat was, was durch das gemeinsame Leiden entsteht. :-) Zwar sieht man seine Freunde und Familie weniger, aber wenn die Kollegen cool sind, kann es auch mit denen witzig sein, abends in anderen Städten einen draufzumachen. Und von der Lernkurve her: ich hab in 10 Jahren sicher ca. 70 unterschiedliche Unternehmen gesehen, von kleinen KMUs bis hin zu großen DAX Konzernen. Unfassbar viele Menschen kennen gelernt, unfassbar viele Organisationsformen gesehen, Dinge die gut sind, Dinge die schlecht sind. Dieses Wissen baust Du inhouse NIEMALS auf, Du kannst ja mit nichts vergleichen. Ich hab dadurch auch wirklich gelernt, international und mit den unterschiedlichsten Menschen zusammenzuarbeiten. Vor Vorständen zu präsentieren und auch Frau Müller aus dem Rechnungswesen zur Hilfe zu stehen. Bis heute scrolle ich gerne durch meine Lauf-App und erinnere mich an meine Läufe in Gegenden wo ich ohne den Job nie gewesen bin. Abends auf einer Hotelterasse mit Blick auf die Alpen essen oder von freundlichen Tschechen mit durch die Brauhäuser genommen zu werden. In meiner Big4 Zeit habe ich zudem gefühlt in 50 unterschiedlichen 5 Sterne Hotels dieser Republik wohnen dürfen, hatte aber auch nie ein Problem damit, irgendwo auf dem Land in einer kleinen Schänke abzusteigen.
Beratung macht Laune. Es ist intensiv und es ist mehr Arbeit als Inhouse, denn Du bist wirklich Dienstleister, der Kunde ist König, und Dinge müssen fertig werden. Notfalls nachts oder am Wochenende.

Aber das Reisen geht auch an die Substanz. Ca. 500 Flüge und 1300 Hotelnächte in 10 Jahren, habe ich eben mal grob kalkuliert. Ob mal für ein Meeting nach Madrid oder zwei Monate lang jede zweite Woche nach Mexiko, diesen ganzen Wahnsinn habe ich mir gegeben. Da bleibt zuhause was auf der Strecke. Ich bin jetzt Vater und das geht halt einfach gerade nicht mehr.

Inhouse ist ruhiger, inhouse ist weniger Arbeit, inhouse ist aber auch weniger spannend und Du hast zwar keinen Dienstleistungsdruck (zumindest keinen vollen, IT ist ja irgendwie immer auch interne Dienstleistung) aber es ist auch weniger spannend. Das gute an der Beratung ist das Projektgeschäft. Ist das Projekt durch, bist Du fertig und bist raus. Kein Tagesgeschäft. Da findet man dann auch gut mal Zeit für Pausen oder Sabbaticals Spaß habe ich aber an beiden Jobs.

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ACN_Berater

Jobwechsel als SAP Berater

Hi gim1985,

ich bin Manager bei Accenture und kann meinem Vorredner nur zustimmen. Wirklich Berater zu sein, öffnet den Horizont und gibt dir zig Möglichkeiten! Bei uns wärst du ganz sicher kein Modul Spezialist sondern mit deiner Erfahrung vermutlich eher in einer übergreifenderen Funktion unterwegs.

Ein Tipp noch: Gib dich mit deinem Background nicht unter Wert her, du bist sicher vom Profil eher Manager als Consultant, sowohl in-house als auch in der Beratung ;)

Melde dich per PN, falls du Fragen hast oder mal konkret sprechen möchtest.

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gim1985

Jobwechsel als SAP Berater

danke für die antworten!

ja, die oben beschriebenen vorzüge bei der externen beratung stelle ich mir auch spannend vor. tatsächlich bin ich mir aber nicht sicher, ob das unternehmen die klassische ext. beratung macht. ich vermute eher nicht. mir wurde gesagt, es soll pro projekt beim kunden nur ein mitarbeiter rein (one face to the customer) zur inbetriebnahme oder update des addons. längerfristig dann auch für support themen, die der kunde hat. in der regel sei nur am anfang eines projekts ggf. vorort beim kunden erforderlich. der rest ließe sich wahlweise auch remote machen nach abstimmung mit dem kunden. es soll somit auch möglich sein, mehrere kunden parallel zu betreuen.

wenn ich das richtig verstehe, betreut ein team von 15 mitarbeitern aktuell über 100 kunden. eine reisebereitschaft von 30% soll auch nach corona wahrscheinlich sogar genügen. der rest dann im home office bzw im büro. bei internationalen projekten ist man dann ggf mal länger unterwegs, wenn die anwesenheit gewünscht ist. für mich hört sich das aber alles eher ein bisschen nach einzelkämpfer an, als nach team player, der da gesucht wird. sicher wird man im hintergrund auch mit dem team zusammenarbeiten, um dem kunden bestmöglich zu helfen, aber überwiegend ist man wohl "alleine" unterwegs.

also der horizont würde durch die einblicke in die unterschiedlichen unternehmen tatsächlich geöffnet werden. aber da das ja ein sehr spezielles thema ist (sap addon), stell ich mir trotzdem die frage, inwiefern das auch an anderen stellen möglichkeiten und türen öffnet z.b. bei standard modulen für zb die inhouse beratung. aber wahrscheinlich macht sich ext. sap beratung schon ganz gut im lebenslauf.

familienplanung wird bei mir wahrscheinlich erst in 2 jahren anstehen. deswegen ist der zeitraum zum ausprobieren relativ kurz. wobei bei der mir angebotenen stelle scheinbar gar nicht so viel reisebereitschaft gefragt ist und die meisten kollegen angeblich auch längerfristig im unternehmen bleiben.

viele grüße,
gim

antworten
WiWi Gast

Jobwechsel als SAP Berater

Bei der externen Beratung bin ich dann wohl eher der Spezialist für deren SAP Addon, bei der inhouse Beratung übernehme mehrere Themen inklusive SAP Standard Modul. Was mir wahrscheinlich fachlich zukünftig mehr Türen öffnen würde.

Die Zuständigkeit für das Add-on wäre ein Problem für mich. Ich hätte die Sorge, dass ich bei einem weiteren Berufswechsel stark eingeschränkt wäre.

Wenn man jetzt ein größeres S/4 Projekt mitmacht, baut man sich da wahrscheinlich ein Wissen auf, das man einige Jahre nutzen kann.

antworten
WiWi Gast

Jobwechsel als SAP Berater

gim1985 schrieb am 08.03.2021:

danke für die antworten!

ja, die oben beschriebenen vorzüge bei der externen beratung stelle ich mir auch spannend vor. tatsächlich bin ich mir aber nicht sicher, ob das unternehmen die klassische ext. beratung macht. ich vermute eher nicht. mir wurde gesagt, es soll pro projekt beim kunden nur ein mitarbeiter rein (one face to the customer) zur inbetriebnahme oder update des addons. längerfristig dann auch für support themen, die der kunde hat. in der regel sei nur am anfang eines projekts ggf. vorort beim kunden erforderlich. der rest ließe sich wahlweise auch remote machen nach abstimmung mit dem kunden. es soll somit auch möglich sein, mehrere kunden parallel zu betreuen.

wenn ich das richtig verstehe, betreut ein team von 15 mitarbeitern aktuell über 100 kunden. eine reisebereitschaft von 30% soll auch nach corona wahrscheinlich sogar genügen. der rest dann im home office bzw im büro. bei internationalen projekten ist man dann ggf mal länger unterwegs, wenn die anwesenheit gewünscht ist. für mich hört sich das aber alles eher ein bisschen nach einzelkämpfer an, als nach team player, der da gesucht wird. sicher wird man im hintergrund auch mit dem team zusammenarbeiten, um dem kunden bestmöglich zu helfen, aber überwiegend ist man wohl "alleine" unterwegs.

also der horizont würde durch die einblicke in die unterschiedlichen unternehmen tatsächlich geöffnet werden. aber da das ja ein sehr spezielles thema ist (sap addon), stell ich mir trotzdem die frage, inwiefern das auch an anderen stellen möglichkeiten und türen öffnet z.b. bei standard modulen für zb die inhouse beratung. aber wahrscheinlich macht sich ext. sap beratung schon ganz gut im lebenslauf.

familienplanung wird bei mir wahrscheinlich erst in 2 jahren anstehen. deswegen ist der zeitraum zum ausprobieren relativ kurz. wobei bei der mir angebotenen stelle scheinbar gar nicht so viel reisebereitschaft gefragt ist und die meisten kollegen angeblich auch längerfristig im unternehmen bleiben.

viele grüße,
gim

Hier noch mal der erste Beantworter...

Ich war auch mal Add On Berater, dabei hatte ich eine super Zeit. Denn in meinem Bereich war ich absoluter Experte, daher auch die Reisen weltweit. Aber du hast vollkommen recht, es ist nicht unbedingt der beste Türöffner wenn du wieder Inhouse unterkommen willst. Aber da du ja eh schon Berufserfahrung hast ist das ja auch egal. Auf die kannst Du dich immer berufen.

Aber man ist da natürlich schon eher alleine unterwegs falls ihr nicht was bei einem Riesen Kunden implementiert. So wie du es beschreibst mit nur Updates machen klingt es ein bisschen langweilig. Manchmal kann man ja wenigstens Lösungen beim Kunden weltweit ausrollen. Allerdings gibst du ein bisschen zu wenig Hintergrund zu deinen Kenntnissen. Welches Modul denn überhaupt? Und was für eine Art Add-On?

Für die Lernkurve wäre natürlich richtige SAP Beratung besser. Da kannste aber auch Pech haben und das Projekt geht endlos und du siehst nur das. Kleines Augenzwinkern Richtung dem Accenture Kollegen. Dafür sind es meist mehr Kollegen dann auf dem Projekt. Und du kriegst Prämien wenn du Mitarbeiter anwirbst, was man scheinbar auch hier machen kann. :-D

antworten
gim1985

Jobwechsel als SAP Berater

WiWi Gast schrieb am 08.03.2021:

Hier noch mal der erste Beantworter...

Ich war auch mal Add On Berater, dabei hatte ich eine super Zeit. Denn in meinem Bereich war ich absoluter Experte, daher auch die Reisen weltweit. Aber du hast vollkommen recht, es ist nicht unbedingt der beste Türöffner wenn du wieder Inhouse unterkommen willst. Aber da du ja eh schon Berufserfahrung hast ist das ja auch egal. Auf die kannst Du dich immer berufen.

Aber man ist da natürlich schon eher alleine unterwegs falls ihr nicht was bei einem Riesen Kunden implementiert. So wie du es beschreibst mit nur Updates machen klingt es ein bisschen langweilig. Manchmal kann man ja wenigstens Lösungen beim Kunden weltweit ausrollen. Allerdings gibst du ein bisschen zu wenig Hintergrund zu deinen Kenntnissen. Welches Modul denn überhaupt? Und was für eine Art Add-On?

Für die Lernkurve wäre natürlich richtige SAP Beratung besser. Da kannste aber auch Pech haben und das Projekt geht endlos und du siehst nur das. Kleines Augenzwinkern Richtung dem Accenture Kollegen. Dafür sind es meist mehr Kollegen dann auf dem Projekt. Und du kriegst Prämien wenn du Mitarbeiter anwirbst, was man scheinbar auch hier machen kann. :-D

also angefangen habe ich mit SAP Instandhaltung (EAM/PM), später Cross Themen wie Label- und Waagen-Integration und dann Lagerlogistik mit WM/EWM. Das Addon ist für Labeldruck in SAP. Ist zwar ein relativ schmales Thema, allerdings meistens ziemlich geschäftskritisch und komplex (Automatisierung/Integration in die Logistik Prozesse und EHS, Windows Server, Hardware, etc)

also es sind bestimmt nicht nur updates, sondern auch unterschiedlichste (internationale) rollouts dabei. hängt wahrscheinlich auch von dem entsprechenden unternehmen ab, wie stark die firma als dienstleister eingebunden wird. wir haben immer ziemlich viel selbst gemacht. das wird wohl nicht immer so sein.

antworten
WiWi Gast

Jobwechsel als SAP Berater

gim1985 schrieb am 09.03.2021:

Hier noch mal der erste Beantworter...

Ich war auch mal Add On Berater, dabei hatte ich eine super Zeit. Denn in meinem Bereich war ich absoluter Experte, daher auch die Reisen weltweit. Aber du hast vollkommen recht, es ist nicht unbedingt der beste Türöffner wenn du wieder Inhouse unterkommen willst. Aber da du ja eh schon Berufserfahrung hast ist das ja auch egal. Auf die kannst Du dich immer berufen.

Aber man ist da natürlich schon eher alleine unterwegs falls ihr nicht was bei einem Riesen Kunden implementiert. So wie du es beschreibst mit nur Updates machen klingt es ein bisschen langweilig. Manchmal kann man ja wenigstens Lösungen beim Kunden weltweit ausrollen. Allerdings gibst du ein bisschen zu wenig Hintergrund zu deinen Kenntnissen. Welches Modul denn überhaupt? Und was für eine Art Add-On?

Für die Lernkurve wäre natürlich richtige SAP Beratung besser. Da kannste aber auch Pech haben und das Projekt geht endlos und du siehst nur das. Kleines Augenzwinkern Richtung dem Accenture Kollegen. Dafür sind es meist mehr Kollegen dann auf dem Projekt. Und du kriegst Prämien wenn du Mitarbeiter anwirbst, was man scheinbar auch hier machen kann. :-D

also angefangen habe ich mit SAP Instandhaltung (EAM/PM), später Cross Themen wie Label- und Waagen-Integration und dann Lagerlogistik mit WM/EWM. Das Addon ist für Labeldruck in SAP. Ist zwar ein relativ schmales Thema, allerdings meistens ziemlich geschäftskritisch und komplex (Automatisierung/Integration in die Logistik Prozesse und EHS, Windows Server, Hardware, etc)

also es sind bestimmt nicht nur updates, sondern auch unterschiedlichste (internationale) rollouts dabei. hängt wahrscheinlich auch von dem entsprechenden unternehmen ab, wie stark die firma als dienstleister eingebunden wird. wir haben immer ziemlich viel selbst gemacht. das wird wohl nicht immer so sein.

Du kannst EWM? Wohnst du in Hamburg? :-)
Wir suchen. Bin immer noch ich, der erste Antworter.

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WiWi Gast

Jobwechsel als SAP Berater

WiWi Gast schrieb am 09.03.2021:

gim1985 schrieb am 09.03.2021:

Hier noch mal der erste Beantworter...

Ich war auch mal Add On Berater, dabei hatte ich eine super Zeit. Denn in meinem Bereich war ich absoluter Experte, daher auch die Reisen weltweit. Aber du hast vollkommen recht, es ist nicht unbedingt der beste Türöffner wenn du wieder Inhouse unterkommen willst. Aber da du ja eh schon Berufserfahrung hast ist das ja auch egal. Auf die kannst Du dich immer berufen.

Aber man ist da natürlich schon eher alleine unterwegs falls ihr nicht was bei einem Riesen Kunden implementiert. So wie du es beschreibst mit nur Updates machen klingt es ein bisschen langweilig. Manchmal kann man ja wenigstens Lösungen beim Kunden weltweit ausrollen. Allerdings gibst du ein bisschen zu wenig Hintergrund zu deinen Kenntnissen. Welches Modul denn überhaupt? Und was für eine Art Add-On?

Für die Lernkurve wäre natürlich richtige SAP Beratung besser. Da kannste aber auch Pech haben und das Projekt geht endlos und du siehst nur das. Kleines Augenzwinkern Richtung dem Accenture Kollegen. Dafür sind es meist mehr Kollegen dann auf dem Projekt. Und du kriegst Prämien wenn du Mitarbeiter anwirbst, was man scheinbar auch hier machen kann. :-D

also angefangen habe ich mit SAP Instandhaltung (EAM/PM), später Cross Themen wie Label- und Waagen-Integration und dann Lagerlogistik mit WM/EWM. Das Addon ist für Labeldruck in SAP. Ist zwar ein relativ schmales Thema, allerdings meistens ziemlich geschäftskritisch und komplex (Automatisierung/Integration in die Logistik Prozesse und EHS, Windows Server, Hardware, etc)

also es sind bestimmt nicht nur updates, sondern auch unterschiedlichste (internationale) rollouts dabei. hängt wahrscheinlich auch von dem entsprechenden unternehmen ab, wie stark die firma als dienstleister eingebunden wird. wir haben immer ziemlich viel selbst gemacht. das wird wohl nicht immer so sein.

Du kannst EWM? Wohnst du in Hamburg? :-)
Wir suchen. Bin immer noch ich, der erste Antworter.

Haha witzig ;-) bin aus der gegend frankfurt/main.
Bei dem inhouse consulting job von meinem ex boss gehts übrigens wieder um labels, scales und sap tm als neues modul für mich :-)

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