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Wie habt ihr euren Weg gefunden?

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WiWi Gast

Wie habt ihr euren Weg gefunden?

Tja VWL/BWL...der VWL konnte ich noch relativ viel Interesse abgewinnen, dem Finance Bereich auch noch aber dann fing es schon an, dass sich ein mühseliges Gefühl von "Augen rolllen, hoffentlich fällt es keinen auf" einschleichte.

Dieses Gefühl kam mir zum ersten Mal während meines ersten Praktikums im DAX auf und hat sich in den letzten 4 Jahren nicht gebessert.

Ich sitze in Meetings gucke mich um und denke mir, "Junge du hast Power, vielleicht zu viel aber im Endeffekt brauchen wir sowas ja .. eventuell" versteht mich nicht falsch, ich kaufe nicht nur auf meinem Firmenkulli herum bis mir auffällt, dass es sich tatsächlich nicht um einen Bleistift handelt, nein aber ich versuche immer noch zu verstehen wie sich gerade jüngere Menschen so für die Tätigkeit in einem Industrieunternehmen interessieren können. Ich freue mich für sie und dann fällt meinem Selbst diese nicht vorhandene Gleichheit auf.

Es sind oftmals einfach so völlig banale Aufgaben wo ich mir immer wieder denke das ist ja überhaupt nicht meins, was meins ist weiß ich dennoch nicht.

Also wie seid ihr auf eure tollen Stellen gelandet und wie weit sind eure Träume Wünsche aus der Uni Zeit zum Nachhinein verwischt?

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WiWi Gast

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Was auch immer du genommen hast, nächstes Mal vielleicht eine Prise weniger.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

Wie habt ihr euren Weg gefunden?

Der TE hat das etwas theatralisch ausgedrückt, aber im Endefeckt geht ja wohl einfach darum, dass in die Berufstätigkeit langweilt und er nicht versteht wie die anderen so begeistert hier schreien.

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WiWi Gast

Wie habt ihr euren Weg gefunden?

geht mir auch so. Ich arbeite nur für Geld.

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WiWi Gast

Wie habt ihr euren Weg gefunden?

Finde die Schilderung authentisch und denke, dass es eine Vielschichtigkeit in der Thematik gibt, die es zu untersuchen lohnt:

  1. Deine persönliche Bindung zu Dir und deinen Tätigkeiten selbst. Bist du generell jemand, der sich durch am eigenen Er(Leben) erfreuen kann ? Hast du Hobbies? Ich persönlich kann auch bei „einfachen Aufgaben“ freude haben, wenn ich mich durch die und gerade in der Gruppendynamik „erleben“ kann. Einen Text zu übersetzen ist trotzdem langweilig.

  2. Deine Stärken selbst. Machst du das, was die Spaß macht? Bei mir es so, dass Projektmanagement meine Stärke ist und ich deshalb auch bei der Erstellung eines Risiko-Logs Freude habe, wenn ich das dann vorstellen und diskutieren kann.

  3. Abwechslung, hast du monotone und langweilige Arbeiten vor Dir, kann ich dich verstehen

Wie kommt man zum zielzustand:

Es zieht dich automatisch dahin!

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WiWi Gast

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Hab mich so auch in einem DAX30 gefühlt. Nächstes Praktikum bei Big4 Adv und hoffentlich wird es besser.

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WiWi Gast

Wie habt ihr euren Weg gefunden?

Dieses Gefühl ist nichts nur BWL-typisches. Mir als Jurist geht es oft auch so. Manche Aufgaben sind einfach langweilig und man macht sie weil man damit gutes Geld verdient. Meistens kommt danach dann wieder ein interessanteres Projekt.

Im Ergebnis bleibt es aber so, dass die wenigsten sagen werden: "Davon habe ich schon als Kind geträumt, xyz zu machen" oder "ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht". Da hätten wir halt Kampfjetpilot, Ferrari-Testfahrer oder Skilehrer werden müssen.

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WiWi Gast

Wie habt ihr euren Weg gefunden?

WiWi Gast schrieb am 16.10.2019:

Im Ergebnis bleibt es aber so, dass die wenigsten sagen werden: "Davon habe ich schon als Kind geträumt, xyz zu machen" oder "ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht". Da hätten wir halt Kampfjetpilot, Ferrari-Testfahrer oder Skilehrer werden müssen.

Für mich als Tiroler hört sich Skilehrer nicht so abwegig an haha. Bei uns macht das jeder zweite Dorfbewohner als Nebenjob während dem Studium.

Ich denke, sein Hobby zum Beruf machen ist gar nicht so schwer wenn man weiß was die TÄTIGKEITEN im Hobby sind. In meinem Fall ist es das Schreiben, deshalb verdiene ich ein paar Euro neben dem Studium als freier Redakteur der Unizeitschrift. Dass ich nach dem Studium irgendwo ein Volontariat machen kann oder in der Pressestelle eines Verbands/PR Agentur lande, halte ich nicht für unrealistisch.

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