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Neuer Job - Probleme mit Kolleginnen

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Merle

Neuer Job - Probleme mit Kolleginnen

Ich (M.) bin seit ca. 5 Wochen in einem neuen Job (mittelständisches Industrieunternehmen). Ich arbeite als Personalsachbearbeiterin mit zwei Kolleginnen (C. und S.) in einem 3er-Büro, die Leiterin hat noch viele andere Aufgaben und ist häufig nicht vor Ort.

1.) In der ersten Woche stand ich vor den Aktenschränken und erledigte die Ablage. Die beiden Kolleginnen unterhielten sich über die aktuell stressige Situation und C. machte einen Spruch „… Die Vorgesetzten müssen jetzt auch einsehen, dass hier momentan sehr viel zu tun ist und M. weiß gar nichts.“ Total witzig. Ich sagte gar nichts.

2.) C. fragte mich, ob bei mir der Fahrstuhl funktioniert hätte als ich morgens zur Arbeit kam. Ich erwiderte aus Spaß; ,,Nein, der ging heute Morgen nicht, das war total schlimm“ (aber in ironischer Weise). 30 Minuten später verließ sie den Raum, um Rauchen zu gehen, ich erzählte nebenbei von meinem angenehmen Massagetermin am Wochenende. Sie erwiderte ,,Wieso Massage? Damit du besser die Treppen hochkommst?".

Die Einarbeitung mit C lief bisher sehr chaotisch ab. Sie rief mich häufig zwischendurch als sie grade etwas angefangen hatte (während ich noch etwas anderes bearbeite, was ich denn unterbrechen musste). C. forderte mich denn auf ihr Tabellen vorzulesen damit sie die entsprechenden Daten einpflegen konnte. Ich verrutschte manchmal beim Lesen in der Zeile, was sie nervte. Ich hätte die Aufgabe gerne zunächst von Anfang bis Ende erstmal bei ihr gesehen und mir Notizen gemacht und danach denn selber das ganze wiederholt. Wenn ich an etwas arbeitete, deutete sie mehrmals an, sie denke denn immer, ich tue gerade nichts und bat mich daher alle meine derzeitigen Aufgaben in meinen Kalender einzutragen, damit sie das sehen könne.

3.) Eines Morgens kam C. nach 2-wöchiger Krankheit wieder (wirkte sehr genervt und abgestresst) und wollte den Geburtstagstisch der anderen Kollegin zu Ende schmücken. Ich meinte zu C., S. wäre ja heute im Home-Office (ich meinte es so, dass C. sich ja nicht so abstressen braucht), aber C. reagierte vollkommen ungehalten und motze; "NEEEIN, S. hat heute Urlaub). Zudem hätte ich das auf irgendeine Tafel ablesen müssen. Ich fand das völlig überzogen. Ich war lediglich dieser Annahme, weil eine andere Kollegin meinte S. hätte heute Home-Office. Die Tafel ist mit diversen Farben bemalt, was anzeigen soll, wer wann im Homeoffice ist, Urlaub hat, Fortbildung usw… Ich hatte einfach nicht so genau auf die Farblegende geachtet. Als am nächste Tag S. aus dem Urlaub kam, entgegnete C. in sarkastischer Weise (als wir gerade beim Vorlesen der Inhalte aus einer Urlaubsexcel-Datei waren), ich könne wohl Farben nichtig erkennen. Wieder sagte ich nichts.

4.) S. wiederholte das Prozedere des Exceltabellenvergleichs mit mir, aber diesmal mit einer anderen Tabelle. Ich habe mich wieder einige Male vertan - es ging um die Personalveränderungen des letzten Monats (Eintritte, Austritte, Stundenveränderungen), in der Tabelle stehen auch sämtliche Veränderungen aus den vorherigen Monaten. Zudem bat sie mich etwas in einem gesonderten Programm nachzulesen, wo ich morgens noch nicht angemeldet war. Ich spürte ihre starke Ungeduld. Es dauerte länger bis ich dort angemeldet war. Als es denn funktionierte, brauchte ich auch eine Weile, um die besagte Information zu finden und S. wurde immer genervter. Das gleiche Problem gab es auf dem Laufwerk. Als ich in einem Moment einen falschen Namen für S. vorlas, schnaubte C. laut auf. Ich verließ darauf hin den Raum und sagte, ich habe starke Kopfschmerzen. Danach fragten Sie mich beide, was eigentlich mit mir los sei, wegen meiner Fehler und dem Verrutschen in den Zeilen. C. fragte mich, ob ich verstehe, um was es hier gehe.

S. fragte mich, warum ich so lange die benötigte Tabelle auf dem Laufwerk suche (das Laufwerk ist sehr groß und unübersichtlich), ich entgegnete, dass ich wohl noch nicht so vertraut damit bin, daher etwas länger brauche. S. entgegnete, dass mir vorher gesagte wurde, dass das Laufwerk bei denen so kompliziert wäre… Zudem sprach S. mehrere Fehler von mir an. Ich hatte ihr einige Male Verträge und Zusatzvereinbarungen geschickt, die mit Flüchtigkeitsfehlern gespickt waren. Sie sagte, die Sorgfalt sei ihr sehr wichtig. Das ist mir natürlich klar, dass Sorgfalt wichtig ist. Jedoch schreibe ich diverse Verträge unter Zeitdruck und dabei kam es jetzt in der Anfangszeit wohl mal vor, dass öfter Fehler passiert sind. Ich soll auch in mehreren Bereichen mit unterstützen (Recruiting, Abrechnung, Vertragswesen sowie die Aufgaben der Vorgesetzten), was mich schon sehr fordert, da ich mich auf viele neue Themen und Aufgaben einstellen muss. Zudem ist es bei mir so, dass ich grade Fehler mache, wenn man mir sagt, ich darf gar keine Fehler machen. Ich fühle mich denn mega unter Druck gesetzt. Zudem fällt mir auf, dass die anderen auch teilweise Fehler machen.
Die beiden fangen häufig vor unseren gemeinsamen Outlook-Terminen an, Dinge zu besprechen. Als ich einmal zu Terminbeginn S. ansprach und frage, ob wir jetzt beginnen wollen, entgegnete sie ,,Das haben C. und ich ja hier grade schon abgehandelt" -.-.

C. bat mich zwei große Ordner mit Unterlagen der Berufsgenossenschaft neu zu sortieren, da alles durcheinander war. Insbesondere sollten die Unterlagen nach Firmen sortiert sein. Das Ganze war schon recht umfangreich, aber ich erledigte es neben meinen anderen Aufgaben und als ich ihr mitteilte, dass ich fertig war und alles jetzt ordentlich sortiert und neu beschriftet ist, entgegnete sie lediglich, ja, das müsse sie sich denn nochmal anschauen. Ich verstehe, dass sie es prüfen will, aber kann sie nicht zumindest ein bisschen anerkennen, was das für eine große Arbeit war? Sie scheint dies gar nicht zu sehen... Zudem kommt es mir auf einmal so vor, als wenn diese Aufgabe doch gar nicht so wichtig war und sie diese mir einfach gegeben hat, weil sie mal wieder dachte, ich hätte zu wenig zu tun.

Generell habe ich häufig den Eindruck, die sehen gar nicht, was ich alles gut mache, wie ich mich engagiere und, dass ich immer nach neuen Aufgaben frage.
Zudem ist die Stellenanzeige so ausgeschrieben gewesen, dass explizit gewünscht wurde, dass der/ die neue Mitarbeiter/in (also ich) mitgestalten soll. Wenn ich jedoch etwas anspreche, was verbessert werden könnte, fallen die beiden mir immer ins Wort und finden Gründe, warum dies nicht so funktionieren würde oder warum, sie es bisher nicht so gemacht haben. Ich habe das Gefühl, sie wollen eher gar nicht, dass ich überhaupt meinen Senf dazu gebe. Man muss bedenken, dass die beiden den Laden wohl weitaus chaotischer übernommen haben und schon wesentlich verbessert haben. Dies habe ich natürlich berücksichtigt und auch immer den beiden gegenüber anerkannt. Mittlerweile sage ich aber lieber gar nichts mehr, in puncto Verbesserungen.

Die Vorgesetzte gab mir eine Aufgabe. Ich sollte eine Vorauswahl der neuen Software-Anbieter treffen (bzw. die aussortieren, die am schlechtesten passen würden). Diese Vorauswahl musste ich eine MS-Teams-Präsentation begründen. Die Vorgesetzte war sehr zufrieden mit mir. Ich hatte das Gefühl, die anderen beiden Kolleginnen, waren davon nicht so angetan.
In dem weiteren Meeting zur Erstellung des Fragenkatalogs konnte ich sehr viele konstruktive Vorschläge einbringen und hatte wesentlich mehr Ideen als die anderen beiden. Gefühlt war es aber wieder die gleiche Situation wie vorher. Meine Chefin fand alles gut, aber die beiden Kolleginnen, waren nicht so begeistert.

Die beiden Kolleginnen besprachen, ohne mich miteinzubeziehen, ihre Urlaubsplanung und trugen ihre gesamten Urlaube ein. Ich war gerade dabei einige Mails abzuarbeiten. Plötzlich fragten Sie mich nach meinen Urlaubswünschen. Ich entgegnete, dass ich gerne zwischen Weihnachten und Silvester eine Woche freihätte, wenn dies möglich wäre. Daraufhin entgegnete S., das wird eher schwierig, denn müsse jeder mal ein Tag eins Büros kommen zwischen den Feiertagen. C. meinte, ich könne bestimmt Home-Office machen. Ich habe eher den Eindruck, die wollen mich einmachen und ich soll gefälligst meine Urlaubswünsche zurückstellen. Ist ja auch grundsätzlich so, wenn jemand neu ist. Allerdings meinte die Chefin zwischen den Feiertagen sei wenig los und ich können bestimmt eine Woche freinehmen.

Ich habe den Eindruck, die haben mich eh schon gefressen.

Wie soll ich hier vorgehen?

antworten
WiWi Gast

Neuer Job - Probleme mit Kolleginnen

Grundsätzlich zeigt man sich gegenüber neuen KollegInnen von der besten Seite und unterstützt so gut wie möglich damit man einen guten Start hat und sich wohlfühlt. Falls das nicht der Fall ist, bist du in einem toxischen Arbeitsumfeld gelandet. Die schlechte Nachricht: ein toxisches Arbeitsumfeld lässt sich kaum ändern, weshalb ich persönlich schnellstmöglich die Reißleine ziehen würde.

antworten
Bärchen2019

Neuer Job - Probleme mit Kolleginnen

Hey Merle,

so wie ich das sehe hast du dort von anfang an einen schweren Stand in der Abteilung. Gerade im BWL Bereich können Kollegen schweine sein. Ich kann dir nur raten arbeitstechnisch dein bestes zu geben und mit guter Arbeit zu überzeugen, sodass du die Probezeit überstehst. Nach der Probezeit kannst du dann zum Chef gehen und den Mund aufmachen bzw. ein paar Dinge ansprechen, die dir nicht gefallen. Während der Probezeit musst du aufpassen, ich denke die anderen Kolleginnen sehen dich als Konkurrenz, da du jünger und gut ausgebildet bist. Aus dem Grund kann ich mir vorstellen, dass sie dich "mobben".

Gib nicht zuviel privates von dir preis und bleib immer höflich (ich weiß, das ist einfacher gesagt als getan).

Hatte sowas auch schon bei verschiedenen Unternehmen. Halte durch!

antworten
WiWi Gast

Neuer Job - Probleme mit Kolleginnen

TL;Dr

Ma in kurz? Nicht so ein er hat gesagt dass sie gesagt hat, x hätte gesagt die Schwester von der Tante der Schwägerin hat gesagt...

Wer soll das lesen und verstehen?

antworten
WiWi Gast

Neuer Job - Probleme mit Kolleginnen

Merle schrieb am 21.11.2021:

Ich (M.) bin seit ca. 5 Wochen in einem neuen Job (mittelständisches Industrieunternehmen). Ich arbeite als Personalsachbearbeiterin mit zwei Kolleginnen (C. und S.) in einem 3er-Büro, die Leiterin hat noch viele andere Aufgaben und ist häufig nicht vor Ort.

1.) In der ersten Woche stand ich vor den Aktenschränken und erledigte die Ablage. Die beiden Kolleginnen unterhielten sich über die aktuell stressige Situation und C. machte einen Spruch „… Die Vorgesetzten müssen jetzt auch einsehen, dass hier momentan sehr viel zu tun ist und M. weiß gar nichts.“ Total witzig. Ich sagte gar nichts.

2.) C. fragte mich, ob bei mir der Fahrstuhl funktioniert hätte als ich morgens zur Arbeit kam. Ich erwiderte aus Spaß; ,,Nein, der ging heute Morgen nicht, das war total schlimm“ (aber in ironischer Weise). 30 Minuten später verließ sie den Raum, um Rauchen zu gehen, ich erzählte nebenbei von meinem angenehmen Massagetermin am Wochenende. Sie erwiderte ,,Wieso Massage? Damit du besser die Treppen hochkommst?".

Die Einarbeitung mit C lief bisher sehr chaotisch ab. Sie rief mich häufig zwischendurch als sie grade etwas angefangen hatte (während ich noch etwas anderes bearbeite, was ich denn unterbrechen musste). C. forderte mich denn auf ihr Tabellen vorzulesen damit sie die entsprechenden Daten einpflegen konnte. Ich verrutschte manchmal beim Lesen in der Zeile, was sie nervte. Ich hätte die Aufgabe gerne zunächst von Anfang bis Ende erstmal bei ihr gesehen und mir Notizen gemacht und danach denn selber das ganze wiederholt. Wenn ich an etwas arbeitete, deutete sie mehrmals an, sie denke denn immer, ich tue gerade nichts und bat mich daher alle meine derzeitigen Aufgaben in meinen Kalender einzutragen, damit sie das sehen könne.

3.) Eines Morgens kam C. nach 2-wöchiger Krankheit wieder (wirkte sehr genervt und abgestresst) und wollte den Geburtstagstisch der anderen Kollegin zu Ende schmücken. Ich meinte zu C., S. wäre ja heute im Home-Office (ich meinte es so, dass C. sich ja nicht so abstressen braucht), aber C. reagierte vollkommen ungehalten und motze; "NEEEIN, S. hat heute Urlaub). Zudem hätte ich das auf irgendeine Tafel ablesen müssen. Ich fand das völlig überzogen. Ich war lediglich dieser Annahme, weil eine andere Kollegin meinte S. hätte heute Home-Office. Die Tafel ist mit diversen Farben bemalt, was anzeigen soll, wer wann im Homeoffice ist, Urlaub hat, Fortbildung usw… Ich hatte einfach nicht so genau auf die Farblegende geachtet. Als am nächste Tag S. aus dem Urlaub kam, entgegnete C. in sarkastischer Weise (als wir gerade beim Vorlesen der Inhalte aus einer Urlaubsexcel-Datei waren), ich könne wohl Farben nichtig erkennen. Wieder sagte ich nichts.

4.) S. wiederholte das Prozedere des Exceltabellenvergleichs mit mir, aber diesmal mit einer anderen Tabelle. Ich habe mich wieder einige Male vertan - es ging um die Personalveränderungen des letzten Monats (Eintritte, Austritte, Stundenveränderungen), in der Tabelle stehen auch sämtliche Veränderungen aus den vorherigen Monaten. Zudem bat sie mich etwas in einem gesonderten Programm nachzulesen, wo ich morgens noch nicht angemeldet war. Ich spürte ihre starke Ungeduld. Es dauerte länger bis ich dort angemeldet war. Als es denn funktionierte, brauchte ich auch eine Weile, um die besagte Information zu finden und S. wurde immer genervter. Das gleiche Problem gab es auf dem Laufwerk. Als ich in einem Moment einen falschen Namen für S. vorlas, schnaubte C. laut auf. Ich verließ darauf hin den Raum und sagte, ich habe starke Kopfschmerzen. Danach fragten Sie mich beide, was eigentlich mit mir los sei, wegen meiner Fehler und dem Verrutschen in den Zeilen. C. fragte mich, ob ich verstehe, um was es hier gehe.

S. fragte mich, warum ich so lange die benötigte Tabelle auf dem Laufwerk suche (das Laufwerk ist sehr groß und unübersichtlich), ich entgegnete, dass ich wohl noch nicht so vertraut damit bin, daher etwas länger brauche. S. entgegnete, dass mir vorher gesagte wurde, dass das Laufwerk bei denen so kompliziert wäre… Zudem sprach S. mehrere Fehler von mir an. Ich hatte ihr einige Male Verträge und Zusatzvereinbarungen geschickt, die mit Flüchtigkeitsfehlern gespickt waren. Sie sagte, die Sorgfalt sei ihr sehr wichtig. Das ist mir natürlich klar, dass Sorgfalt wichtig ist. Jedoch schreibe ich diverse Verträge unter Zeitdruck und dabei kam es jetzt in der Anfangszeit wohl mal vor, dass öfter Fehler passiert sind. Ich soll auch in mehreren Bereichen mit unterstützen (Recruiting, Abrechnung, Vertragswesen sowie die Aufgaben der Vorgesetzten), was mich schon sehr fordert, da ich mich auf viele neue Themen und Aufgaben einstellen muss. Zudem ist es bei mir so, dass ich grade Fehler mache, wenn man mir sagt, ich darf gar keine Fehler machen. Ich fühle mich denn mega unter Druck gesetzt. Zudem fällt mir auf, dass die anderen auch teilweise Fehler machen.
Die beiden fangen häufig vor unseren gemeinsamen Outlook-Terminen an, Dinge zu besprechen. Als ich einmal zu Terminbeginn S. ansprach und frage, ob wir jetzt beginnen wollen, entgegnete sie ,,Das haben C. und ich ja hier grade schon abgehandelt" -.-.

C. bat mich zwei große Ordner mit Unterlagen der Berufsgenossenschaft neu zu sortieren, da alles durcheinander war. Insbesondere sollten die Unterlagen nach Firmen sortiert sein. Das Ganze war schon recht umfangreich, aber ich erledigte es neben meinen anderen Aufgaben und als ich ihr mitteilte, dass ich fertig war und alles jetzt ordentlich sortiert und neu beschriftet ist, entgegnete sie lediglich, ja, das müsse sie sich denn nochmal anschauen. Ich verstehe, dass sie es prüfen will, aber kann sie nicht zumindest ein bisschen anerkennen, was das für eine große Arbeit war? Sie scheint dies gar nicht zu sehen... Zudem kommt es mir auf einmal so vor, als wenn diese Aufgabe doch gar nicht so wichtig war und sie diese mir einfach gegeben hat, weil sie mal wieder dachte, ich hätte zu wenig zu tun.

Generell habe ich häufig den Eindruck, die sehen gar nicht, was ich alles gut mache, wie ich mich engagiere und, dass ich immer nach neuen Aufgaben frage.
Zudem ist die Stellenanzeige so ausgeschrieben gewesen, dass explizit gewünscht wurde, dass der/ die neue Mitarbeiter/in (also ich) mitgestalten soll. Wenn ich jedoch etwas anspreche, was verbessert werden könnte, fallen die beiden mir immer ins Wort und finden Gründe, warum dies nicht so funktionieren würde oder warum, sie es bisher nicht so gemacht haben. Ich habe das Gefühl, sie wollen eher gar nicht, dass ich überhaupt meinen Senf dazu gebe. Man muss bedenken, dass die beiden den Laden wohl weitaus chaotischer übernommen haben und schon wesentlich verbessert haben. Dies habe ich natürlich berücksichtigt und auch immer den beiden gegenüber anerkannt. Mittlerweile sage ich aber lieber gar nichts mehr, in puncto Verbesserungen.

Die Vorgesetzte gab mir eine Aufgabe. Ich sollte eine Vorauswahl der neuen Software-Anbieter treffen (bzw. die aussortieren, die am schlechtesten passen würden). Diese Vorauswahl musste ich eine MS-Teams-Präsentation begründen. Die Vorgesetzte war sehr zufrieden mit mir. Ich hatte das Gefühl, die anderen beiden Kolleginnen, waren davon nicht so angetan.
In dem weiteren Meeting zur Erstellung des Fragenkatalogs konnte ich sehr viele konstruktive Vorschläge einbringen und hatte wesentlich mehr Ideen als die anderen beiden. Gefühlt war es aber wieder die gleiche Situation wie vorher. Meine Chefin fand alles gut, aber die beiden Kolleginnen, waren nicht so begeistert.

Die beiden Kolleginnen besprachen, ohne mich miteinzubeziehen, ihre Urlaubsplanung und trugen ihre gesamten Urlaube ein. Ich war gerade dabei einige Mails abzuarbeiten. Plötzlich fragten Sie mich nach meinen Urlaubswünschen. Ich entgegnete, dass ich gerne zwischen Weihnachten und Silvester eine Woche freihätte, wenn dies möglich wäre. Daraufhin entgegnete S., das wird eher schwierig, denn müsse jeder mal ein Tag eins Büros kommen zwischen den Feiertagen. C. meinte, ich könne bestimmt Home-Office machen. Ich habe eher den Eindruck, die wollen mich einmachen und ich soll gefälligst meine Urlaubswünsche zurückstellen. Ist ja auch grundsätzlich so, wenn jemand neu ist. Allerdings meinte die Chefin zwischen den Feiertagen sei wenig los und ich können bestimmt eine Woche freinehmen.

Ich habe den Eindruck, die haben mich eh schon gefressen.

Wie soll ich hier vorgehen?

Mach dir mal Gedanken über das aktuelle und von dir angestrebte Standing innerhalb der Abteilung: Es nützt dir weder was, wenn du der Klassenclown bist, den zwar alle lieben, aber der keinerlei Respekt von irgendwem bekommt und deshalb nur der Fußabtreter ist. Genauso wenig will man natürlich von allen zwar respektiert, aber gleichzeitig gefürchtet und gehasst werden. Du musst insoweit einfach eine gesunde Mitte finden. Das Stichwort ist Charisma.

Sorry für die harschen Worte: Du wirkst auf mich wie ein graues Mäusschen, das C. und S. gerade zuarbeitet, weil sie von denen akzeptiert und geliebt werden will. Und C. und S. nehmen das scheinbar auch gerne an, dass sie ihren Kram an jemand anderen delegieren können. Es ist auch kein Problem, anderen Arbeit abzunehmen. Aber C. und S. sind - wie ich es verstehe - nicht deine Vorgesetzten, sondern deine Kolleginnen und genau das solltest du auch deutlich werden lassen. Je mehr du dich bei denen ins Zeug legst, umso mehr werden sie dir mit Ablehnung gegenübertreten.

Gerade am Anfang wollen alteingesessene Mitarbeiter einen häufig testen oder ihr Revier markieren. Es ist extrem wichtig, dass man das Spiel mitspielt, sich einfügt und den älteren Respekt zeigt, sich aber gleichzeitig nicht unterbuttern lässt. Das ist ein Spagat und dafür brauchst du Selbstvertrauen und das hast du in meinen Augen nicht. Schon diese lange und detaillierte Schilderung zeigt, wie unsicher du bist und wie sehr du dir das alles zu Herzen nimmst. Dabei ist außer ein paar dummen Sprüchen überhaupt nichts passiert. Nach einer gewissen Zeit enden diese Rangeleien und dann bleibt der Eindruck stehen, ob man mit dir arbeiten kann und dich respektiert oder eben nicht. Außerdem gibt es für dich noch was anderes zu gewinnen: diejenigen, mit denen man am Anfang Startschwierigkeiten hatte, sind hinterher häufig deine besten Freunde ;)

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WiWi Gast

Neuer Job - Probleme mit Kolleginnen

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Merle schrieb am 21.11.2021:

Ich (M.) bin seit ca. 5 Wochen in einem neuen Job (mittelständisches Industrieunternehmen). Ich arbeite als Personalsachbearbeiterin mit zwei Kolleginnen (C. und S.) in einem 3er-Büro, die Leiterin hat noch viele andere Aufgaben und ist häufig nicht vor Ort.

1.) In der ersten Woche stand ich vor den Aktenschränken und erledigte die Ablage. Die beiden Kolleginnen unterhielten sich über die aktuell stressige Situation und C. machte einen Spruch „… Die Vorgesetzten müssen jetzt auch einsehen, dass hier momentan sehr viel zu tun ist und M. weiß gar nichts.“ Total witzig. Ich sagte gar nichts.

2.) C. fragte mich, ob bei mir der Fahrstuhl funktioniert hätte als ich morgens zur Arbeit kam. Ich erwiderte aus Spaß; ,,Nein, der ging heute Morgen nicht, das war total schlimm“ (aber in ironischer Weise). 30 Minuten später verließ sie den Raum, um Rauchen zu gehen, ich erzählte nebenbei von meinem angenehmen Massagetermin am Wochenende. Sie erwiderte ,,Wieso Massage? Damit du besser die Treppen hochkommst?".

Die Einarbeitung mit C lief bisher sehr chaotisch ab. Sie rief mich häufig zwischendurch als sie grade etwas angefangen hatte (während ich noch etwas anderes bearbeite, was ich denn unterbrechen musste). C. forderte mich denn auf ihr Tabellen vorzulesen damit sie die entsprechenden Daten einpflegen konnte. Ich verrutschte manchmal beim Lesen in der Zeile, was sie nervte. Ich hätte die Aufgabe gerne zunächst von Anfang bis Ende erstmal bei ihr gesehen und mir Notizen gemacht und danach denn selber das ganze wiederholt. Wenn ich an etwas arbeitete, deutete sie mehrmals an, sie denke denn immer, ich tue gerade nichts und bat mich daher alle meine derzeitigen Aufgaben in meinen Kalender einzutragen, damit sie das sehen könne.

3.) Eines Morgens kam C. nach 2-wöchiger Krankheit wieder (wirkte sehr genervt und abgestresst) und wollte den Geburtstagstisch der anderen Kollegin zu Ende schmücken. Ich meinte zu C., S. wäre ja heute im Home-Office (ich meinte es so, dass C. sich ja nicht so abstressen braucht), aber C. reagierte vollkommen ungehalten und motze; "NEEEIN, S. hat heute Urlaub). Zudem hätte ich das auf irgendeine Tafel ablesen müssen. Ich fand das völlig überzogen. Ich war lediglich dieser Annahme, weil eine andere Kollegin meinte S. hätte heute Home-Office. Die Tafel ist mit diversen Farben bemalt, was anzeigen soll, wer wann im Homeoffice ist, Urlaub hat, Fortbildung usw… Ich hatte einfach nicht so genau auf die Farblegende geachtet. Als am nächste Tag S. aus dem Urlaub kam, entgegnete C. in sarkastischer Weise (als wir gerade beim Vorlesen der Inhalte aus einer Urlaubsexcel-Datei waren), ich könne wohl Farben nichtig erkennen. Wieder sagte ich nichts.

4.) S. wiederholte das Prozedere des Exceltabellenvergleichs mit mir, aber diesmal mit einer anderen Tabelle. Ich habe mich wieder einige Male vertan - es ging um die Personalveränderungen des letzten Monats (Eintritte, Austritte, Stundenveränderungen), in der Tabelle stehen auch sämtliche Veränderungen aus den vorherigen Monaten. Zudem bat sie mich etwas in einem gesonderten Programm nachzulesen, wo ich morgens noch nicht angemeldet war. Ich spürte ihre starke Ungeduld. Es dauerte länger bis ich dort angemeldet war. Als es denn funktionierte, brauchte ich auch eine Weile, um die besagte Information zu finden und S. wurde immer genervter. Das gleiche Problem gab es auf dem Laufwerk. Als ich in einem Moment einen falschen Namen für S. vorlas, schnaubte C. laut auf. Ich verließ darauf hin den Raum und sagte, ich habe starke Kopfschmerzen. Danach fragten Sie mich beide, was eigentlich mit mir los sei, wegen meiner Fehler und dem Verrutschen in den Zeilen. C. fragte mich, ob ich verstehe, um was es hier gehe.

S. fragte mich, warum ich so lange die benötigte Tabelle auf dem Laufwerk suche (das Laufwerk ist sehr groß und unübersichtlich), ich entgegnete, dass ich wohl noch nicht so vertraut damit bin, daher etwas länger brauche. S. entgegnete, dass mir vorher gesagte wurde, dass das Laufwerk bei denen so kompliziert wäre… Zudem sprach S. mehrere Fehler von mir an. Ich hatte ihr einige Male Verträge und Zusatzvereinbarungen geschickt, die mit Flüchtigkeitsfehlern gespickt waren. Sie sagte, die Sorgfalt sei ihr sehr wichtig. Das ist mir natürlich klar, dass Sorgfalt wichtig ist. Jedoch schreibe ich diverse Verträge unter Zeitdruck und dabei kam es jetzt in der Anfangszeit wohl mal vor, dass öfter Fehler passiert sind. Ich soll auch in mehreren Bereichen mit unterstützen (Recruiting, Abrechnung, Vertragswesen sowie die Aufgaben der Vorgesetzten), was mich schon sehr fordert, da ich mich auf viele neue Themen und Aufgaben einstellen muss. Zudem ist es bei mir so, dass ich grade Fehler mache, wenn man mir sagt, ich darf gar keine Fehler machen. Ich fühle mich denn mega unter Druck gesetzt. Zudem fällt mir auf, dass die anderen auch teilweise Fehler machen.
Die beiden fangen häufig vor unseren gemeinsamen Outlook-Terminen an, Dinge zu besprechen. Als ich einmal zu Terminbeginn S. ansprach und frage, ob wir jetzt beginnen wollen, entgegnete sie ,,Das haben C. und ich ja hier grade schon abgehandelt" -.-.

C. bat mich zwei große Ordner mit Unterlagen der Berufsgenossenschaft neu zu sortieren, da alles durcheinander war. Insbesondere sollten die Unterlagen nach Firmen sortiert sein. Das Ganze war schon recht umfangreich, aber ich erledigte es neben meinen anderen Aufgaben und als ich ihr mitteilte, dass ich fertig war und alles jetzt ordentlich sortiert und neu beschriftet ist, entgegnete sie lediglich, ja, das müsse sie sich denn nochmal anschauen. Ich verstehe, dass sie es prüfen will, aber kann sie nicht zumindest ein bisschen anerkennen, was das für eine große Arbeit war? Sie scheint dies gar nicht zu sehen... Zudem kommt es mir auf einmal so vor, als wenn diese Aufgabe doch gar nicht so wichtig war und sie diese mir einfach gegeben hat, weil sie mal wieder dachte, ich hätte zu wenig zu tun.

Generell habe ich häufig den Eindruck, die sehen gar nicht, was ich alles gut mache, wie ich mich engagiere und, dass ich immer nach neuen Aufgaben frage.
Zudem ist die Stellenanzeige so ausgeschrieben gewesen, dass explizit gewünscht wurde, dass der/ die neue Mitarbeiter/in (also ich) mitgestalten soll. Wenn ich jedoch etwas anspreche, was verbessert werden könnte, fallen die beiden mir immer ins Wort und finden Gründe, warum dies nicht so funktionieren würde oder warum, sie es bisher nicht so gemacht haben. Ich habe das Gefühl, sie wollen eher gar nicht, dass ich überhaupt meinen Senf dazu gebe. Man muss bedenken, dass die beiden den Laden wohl weitaus chaotischer übernommen haben und schon wesentlich verbessert haben. Dies habe ich natürlich berücksichtigt und auch immer den beiden gegenüber anerkannt. Mittlerweile sage ich aber lieber gar nichts mehr, in puncto Verbesserungen.

Die Vorgesetzte gab mir eine Aufgabe. Ich sollte eine Vorauswahl der neuen Software-Anbieter treffen (bzw. die aussortieren, die am schlechtesten passen würden). Diese Vorauswahl musste ich eine MS-Teams-Präsentation begründen. Die Vorgesetzte war sehr zufrieden mit mir. Ich hatte das Gefühl, die anderen beiden Kolleginnen, waren davon nicht so angetan.
In dem weiteren Meeting zur Erstellung des Fragenkatalogs konnte ich sehr viele konstruktive Vorschläge einbringen und hatte wesentlich mehr Ideen als die anderen beiden. Gefühlt war es aber wieder die gleiche Situation wie vorher. Meine Chefin fand alles gut, aber die beiden Kolleginnen, waren nicht so begeistert.

Die beiden Kolleginnen besprachen, ohne mich miteinzubeziehen, ihre Urlaubsplanung und trugen ihre gesamten Urlaube ein. Ich war gerade dabei einige Mails abzuarbeiten. Plötzlich fragten Sie mich nach meinen Urlaubswünschen. Ich entgegnete, dass ich gerne zwischen Weihnachten und Silvester eine Woche freihätte, wenn dies möglich wäre. Daraufhin entgegnete S., das wird eher schwierig, denn müsse jeder mal ein Tag eins Büros kommen zwischen den Feiertagen. C. meinte, ich könne bestimmt Home-Office machen. Ich habe eher den Eindruck, die wollen mich einmachen und ich soll gefälligst meine Urlaubswünsche zurückstellen. Ist ja auch grundsätzlich so, wenn jemand neu ist. Allerdings meinte die Chefin zwischen den Feiertagen sei wenig los und ich können bestimmt eine Woche freinehmen.

Ich habe den Eindruck, die haben mich eh schon gefressen.

Wie soll ich hier vorgehen?

Mach dir mal Gedanken über das aktuelle und von dir angestrebte Standing innerhalb der Abteilung: Es nützt dir weder was, wenn du der Klassenclown bist, den zwar alle lieben, aber der keinerlei Respekt von irgendwem bekommt und deshalb nur der Fußabtreter ist. Genauso wenig will man natürlich von allen zwar respektiert, aber gleichzeitig gefürchtet und gehasst werden. Du musst insoweit einfach eine gesunde Mitte finden. Das Stichwort ist Charisma.

Sorry für die harschen Worte: Du wirkst auf mich wie ein graues Mäusschen, das C. und S. gerade zuarbeitet, weil sie von denen akzeptiert und geliebt werden will. Und C. und S. nehmen das scheinbar auch gerne an, dass sie ihren Kram an jemand anderen delegieren können. Es ist auch kein Problem, anderen Arbeit abzunehmen. Aber C. und S. sind - wie ich es verstehe - nicht deine Vorgesetzten, sondern deine Kolleginnen und genau das solltest du auch deutlich werden lassen. Je mehr du dich bei denen ins Zeug legst, umso mehr werden sie dir mit Ablehnung gegenübertreten.

Gerade am Anfang wollen alteingesessene Mitarbeiter einen häufig testen oder ihr Revier markieren. Es ist extrem wichtig, dass man das Spiel mitspielt, sich einfügt und den älteren Respekt zeigt, sich aber gleichzeitig nicht unterbuttern lässt. Das ist ein Spagat und dafür brauchst du Selbstvertrauen und das hast du in meinen Augen nicht. Schon diese lange und detaillierte Schilderung zeigt, wie unsicher du bist und wie sehr du dir das alles zu Herzen nimmst. Dabei ist außer ein paar dummen Sprüchen überhaupt nichts passiert. Nach einer gewissen Zeit enden diese Rangeleien und dann bleibt der Eindruck stehen, ob man mit dir arbeiten kann und dich respektiert oder eben nicht. Außerdem gibt es für dich noch was anderes zu gewinnen: diejenigen, mit denen man am Anfang Startschwierigkeiten hatte, sind hinterher häufig deine besten Freunde ;)

Das würde ich unterschreiben. Und ich kann dich so gut verstehen. Hatte auch mit Selbstbewußtseinsprobemen zu kämpfen. Ein geringes Selbstbewußtsein riechen bestimmte Kollegen und machen dich gnadenlos runter. Die Kunst ist es jetzt, den Tanten mit einem ruhigen(!) Selbstbewußtsein entgegenzutreten. Ihnen Grenzen aufzuzeigen. Aber nicht, indem du unlustige Witze machst (das mit dem Fahrstuhl) oder zickig reagierst.

Würde zur kurzfristigen Stärkung des Selbstbewußtseins folgendes empfehlen:

  1. Karrierecoach
  2. Sport
  3. weiter bewerben (dann hast du nicht mehr so eine Angst in der Probezeit rauszufliegen)

Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Neuer Job - Probleme mit Kolleginnen

Merle schrieb am 21.11.2021:

Ich (M.) bin seit ca. 5 Wochen in einem neuen Job (mittelständisches Industrieunternehmen). Ich arbeite als Personalsachbearbeiterin mit zwei Kolleginnen (C. und S.) in einem 3er-Büro, die Leiterin hat noch viele andere Aufgaben und ist häufig nicht vor Ort.

1.) In der ersten Woche stand ich vor den Aktenschränken und erledigte die Ablage. Die beiden Kolleginnen unterhielten sich über die aktuell stressige Situation und C. machte einen Spruch „… Die Vorgesetzten müssen jetzt auch einsehen, dass hier momentan sehr viel zu tun ist und M. weiß gar nichts.“ Total witzig. Ich sagte gar nichts.

2.) C. fragte mich, ob bei mir der Fahrstuhl funktioniert hätte als ich morgens zur Arbeit kam. Ich erwiderte aus Spaß; ,,Nein, der ging heute Morgen nicht, das war total schlimm“ (aber in ironischer Weise). 30 Minuten später verließ sie den Raum, um Rauchen zu gehen, ich erzählte nebenbei von meinem angenehmen Massagetermin am Wochenende. Sie erwiderte ,,Wieso Massage? Damit du besser die Treppen hochkommst?".

Die Einarbeitung mit C lief bisher sehr chaotisch ab. Sie rief mich häufig zwischendurch als sie grade etwas angefangen hatte (während ich noch etwas anderes bearbeite, was ich denn unterbrechen musste). C. forderte mich denn auf ihr Tabellen vorzulesen damit sie die entsprechenden Daten einpflegen konnte. Ich verrutschte manchmal beim Lesen in der Zeile, was sie nervte. Ich hätte die Aufgabe gerne zunächst von Anfang bis Ende erstmal bei ihr gesehen und mir Notizen gemacht und danach denn selber das ganze wiederholt. Wenn ich an etwas arbeitete, deutete sie mehrmals an, sie denke denn immer, ich tue gerade nichts und bat mich daher alle meine derzeitigen Aufgaben in meinen Kalender einzutragen, damit sie das sehen könne.

3.) Eines Morgens kam C. nach 2-wöchiger Krankheit wieder (wirkte sehr genervt und abgestresst) und wollte den Geburtstagstisch der anderen Kollegin zu Ende schmücken. Ich meinte zu C., S. wäre ja heute im Home-Office (ich meinte es so, dass C. sich ja nicht so abstressen braucht), aber C. reagierte vollkommen ungehalten und motze; "NEEEIN, S. hat heute Urlaub). Zudem hätte ich das auf irgendeine Tafel ablesen müssen. Ich fand das völlig überzogen. Ich war lediglich dieser Annahme, weil eine andere Kollegin meinte S. hätte heute Home-Office. Die Tafel ist mit diversen Farben bemalt, was anzeigen soll, wer wann im Homeoffice ist, Urlaub hat, Fortbildung usw… Ich hatte einfach nicht so genau auf die Farblegende geachtet. Als am nächste Tag S. aus dem Urlaub kam, entgegnete C. in sarkastischer Weise (als wir gerade beim Vorlesen der Inhalte aus einer Urlaubsexcel-Datei waren), ich könne wohl Farben nichtig erkennen. Wieder sagte ich nichts.

4.) S. wiederholte das Prozedere des Exceltabellenvergleichs mit mir, aber diesmal mit einer anderen Tabelle. Ich habe mich wieder einige Male vertan - es ging um die Personalveränderungen des letzten Monats (Eintritte, Austritte, Stundenveränderungen), in der Tabelle stehen auch sämtliche Veränderungen aus den vorherigen Monaten. Zudem bat sie mich etwas in einem gesonderten Programm nachzulesen, wo ich morgens noch nicht angemeldet war. Ich spürte ihre starke Ungeduld. Es dauerte länger bis ich dort angemeldet war. Als es denn funktionierte, brauchte ich auch eine Weile, um die besagte Information zu finden und S. wurde immer genervter. Das gleiche Problem gab es auf dem Laufwerk. Als ich in einem Moment einen falschen Namen für S. vorlas, schnaubte C. laut auf. Ich verließ darauf hin den Raum und sagte, ich habe starke Kopfschmerzen. Danach fragten Sie mich beide, was eigentlich mit mir los sei, wegen meiner Fehler und dem Verrutschen in den Zeilen. C. fragte mich, ob ich verstehe, um was es hier gehe.

S. fragte mich, warum ich so lange die benötigte Tabelle auf dem Laufwerk suche (das Laufwerk ist sehr groß und unübersichtlich), ich entgegnete, dass ich wohl noch nicht so vertraut damit bin, daher etwas länger brauche. S. entgegnete, dass mir vorher gesagte wurde, dass das Laufwerk bei denen so kompliziert wäre… Zudem sprach S. mehrere Fehler von mir an. Ich hatte ihr einige Male Verträge und Zusatzvereinbarungen geschickt, die mit Flüchtigkeitsfehlern gespickt waren. Sie sagte, die Sorgfalt sei ihr sehr wichtig. Das ist mir natürlich klar, dass Sorgfalt wichtig ist. Jedoch schreibe ich diverse Verträge unter Zeitdruck und dabei kam es jetzt in der Anfangszeit wohl mal vor, dass öfter Fehler passiert sind. Ich soll auch in mehreren Bereichen mit unterstützen (Recruiting, Abrechnung, Vertragswesen sowie die Aufgaben der Vorgesetzten), was mich schon sehr fordert, da ich mich auf viele neue Themen und Aufgaben einstellen muss. Zudem ist es bei mir so, dass ich grade Fehler mache, wenn man mir sagt, ich darf gar keine Fehler machen. Ich fühle mich denn mega unter Druck gesetzt. Zudem fällt mir auf, dass die anderen auch teilweise Fehler machen.
Die beiden fangen häufig vor unseren gemeinsamen Outlook-Terminen an, Dinge zu besprechen. Als ich einmal zu Terminbeginn S. ansprach und frage, ob wir jetzt beginnen wollen, entgegnete sie ,,Das haben C. und ich ja hier grade schon abgehandelt" -.-.

C. bat mich zwei große Ordner mit Unterlagen der Berufsgenossenschaft neu zu sortieren, da alles durcheinander war. Insbesondere sollten die Unterlagen nach Firmen sortiert sein. Das Ganze war schon recht umfangreich, aber ich erledigte es neben meinen anderen Aufgaben und als ich ihr mitteilte, dass ich fertig war und alles jetzt ordentlich sortiert und neu beschriftet ist, entgegnete sie lediglich, ja, das müsse sie sich denn nochmal anschauen. Ich verstehe, dass sie es prüfen will, aber kann sie nicht zumindest ein bisschen anerkennen, was das für eine große Arbeit war? Sie scheint dies gar nicht zu sehen... Zudem kommt es mir auf einmal so vor, als wenn diese Aufgabe doch gar nicht so wichtig war und sie diese mir einfach gegeben hat, weil sie mal wieder dachte, ich hätte zu wenig zu tun.

Generell habe ich häufig den Eindruck, die sehen gar nicht, was ich alles gut mache, wie ich mich engagiere und, dass ich immer nach neuen Aufgaben frage.
Zudem ist die Stellenanzeige so ausgeschrieben gewesen, dass explizit gewünscht wurde, dass der/ die neue Mitarbeiter/in (also ich) mitgestalten soll. Wenn ich jedoch etwas anspreche, was verbessert werden könnte, fallen die beiden mir immer ins Wort und finden Gründe, warum dies nicht so funktionieren würde oder warum, sie es bisher nicht so gemacht haben. Ich habe das Gefühl, sie wollen eher gar nicht, dass ich überhaupt meinen Senf dazu gebe. Man muss bedenken, dass die beiden den Laden wohl weitaus chaotischer übernommen haben und schon wesentlich verbessert haben. Dies habe ich natürlich berücksichtigt und auch immer den beiden gegenüber anerkannt. Mittlerweile sage ich aber lieber gar nichts mehr, in puncto Verbesserungen.

Die Vorgesetzte gab mir eine Aufgabe. Ich sollte eine Vorauswahl der neuen Software-Anbieter treffen (bzw. die aussortieren, die am schlechtesten passen würden). Diese Vorauswahl musste ich eine MS-Teams-Präsentation begründen. Die Vorgesetzte war sehr zufrieden mit mir. Ich hatte das Gefühl, die anderen beiden Kolleginnen, waren davon nicht so angetan.
In dem weiteren Meeting zur Erstellung des Fragenkatalogs konnte ich sehr viele konstruktive Vorschläge einbringen und hatte wesentlich mehr Ideen als die anderen beiden. Gefühlt war es aber wieder die gleiche Situation wie vorher. Meine Chefin fand alles gut, aber die beiden Kolleginnen, waren nicht so begeistert.

Die beiden Kolleginnen besprachen, ohne mich miteinzubeziehen, ihre Urlaubsplanung und trugen ihre gesamten Urlaube ein. Ich war gerade dabei einige Mails abzuarbeiten. Plötzlich fragten Sie mich nach meinen Urlaubswünschen. Ich entgegnete, dass ich gerne zwischen Weihnachten und Silvester eine Woche freihätte, wenn dies möglich wäre. Daraufhin entgegnete S., das wird eher schwierig, denn müsse jeder mal ein Tag eins Büros kommen zwischen den Feiertagen. C. meinte, ich könne bestimmt Home-Office machen. Ich habe eher den Eindruck, die wollen mich einmachen und ich soll gefälligst meine Urlaubswünsche zurückstellen. Ist ja auch grundsätzlich so, wenn jemand neu ist. Allerdings meinte die Chefin zwischen den Feiertagen sei wenig los und ich können bestimmt eine Woche freinehmen.

Ich habe den Eindruck, die haben mich eh schon gefressen.

Wie soll ich hier vorgehen?

Könnte es sein, dass du Autistin bist Merle? Weil du so detailliert schreibst "der/die", ich (M.), "daraufhin entgegnete S."... Das hört sich nämlich an wie ein Juratext.
Ich glaube dir deshalb aufs Wort, wenn du sagst, dass du gute Arbeit leistest. Aber ich könnte mir vorstellen, dass dein Sozialverhalten manche irritiert. Und leider werden auch Mobber von diesem abweichenden Verhalten animiert werden. Wenn du denkst, dass du eventuell autistische Züge haben könntest, dass würde ich dir raten, speziell nach Karrierecoaches für Autisten zu suchen. Auf jeden Fall wäre ein Beruf für dich prima, wo es eben auf Detailgenauigkeit und Verlässlichkeit ankommt.

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WiWi Gast

Neuer Job - Probleme mit Kolleginnen

Ich hatte in der Probezeit ähnliche Probleme mit einer älteren Kollegin. Die Kollegin war unzufrieden mit meiner Arbeitsweise und es kam zu einigen Sprüchen und Beschwerden, was dann auch zu Gesprächen mit der Geschäftsführung geführt hat.
Mittlerweile ist mit klar geworden, dass es vieles davon das typische "Platzhirsch-Gehabe" und einfach die Persönlichkeit ("Berliner-Schnauze") war. Teilweise lag es auch an der schlechten (bzw. nicht existenten Einarbeitsphase) meines Unternehmens während des Corona-Auftakts.

Letztendlich hat es geholfen einfach die Zähne zusammenzubeißen und täglich das Beste zu geben (viel Eigeninitiative, ich hab drauf geachtet immer etwas mehr als die anderen Kollegen zu geben um den negativen Eindruck zu "überschreiben"), Fehler nicht zu wiederholen und ganz wichtig: immer höflich und respektvoll bleiben. Irgendwann hatte sich das alles dann gelegt. Mittlerweile kommen wir super aus und mir wird der gebührende Respekt entgegengebracht. Zwar finde ich manche Sachen, die damals vorgefallen sind, immer noch nicht okay aber da bin ich jetzt drüber hinweg.

Wenn sich das allerdings nach ein paar Wochen bis paar Monaten nicht ändert, solltest du da schleunigst weg. Auf Dauer kann man in so einem Umfeld nicht arbeiten. Allerdings muss ich anmerken, dass wenn ich nicht in der Corona-Hochphase angefangen hätte, ich auch wahrscheinlich auch nach der Probezeit gekündigt hätte und mir das ganze Drama nicht gegeben hätte.

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WiWi Gast

Neuer Job - Probleme mit Kolleginnen

hatte mal einen ähnlichen Fall: Neu im Konzern. Kollegin hat so schnell beim Einlernen geredet, dass ich 0,0 Chance hatte mitzukommen, mir wurde entscheidende Dinge nicht mitgeteilt, etc.

Ich hab 8 Monate die Schuld bei mir gesucht. Abends "heimlich" weitergearbeitet, etc....

Irgendwann kam die Budget-Phase und in einer alten Excel-Datei standen dann verschiedene Namen meiner Vorgänger: Circa 3 bis 4 Namen in 6 Jahren. Hab mir dann die CVs angesehen. Bei meiner Kollegin hat es kaum einer ausgehalten. Alle sind weg.

Als ich dann "intern" wechseln konnte, hat sich auch herausgestellt, warum wir ein Einzelbüro hatten. Niemand konnte mit der arbeiten.

Schau, dass du wegkommst dort.

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WiWi Gast

Neuer Job - Probleme mit Kolleginnen

Bin auch im Personal Bereich tätig und hab sowas auch erlebt. Auch zwei Kolleginnen die schon länger da waren, ich als neue junge kurz nach dem Studium.
Viele sind halt richtige Zicken, die ihe Macht demonstrieren wollen und wenn dann jemand kommt der etwas ruhiger ist und einfach nur gute Arbeit machen will nutzen die das gnadenlos aus. Versuchen einem jede Aufgabe auf die sie selbst keine Lust haben aufs Auge zu drücken. Sinnlose Listen ausfüllen oder Ablage etc...

Grundsätzlich musste ich feststellen, als Personalsachbearbeiter sehen dich die Personalreferentinnen als ihren persönlichen Assistenten an und fühlen sich als Vorgesetzte (obwohl sie es nicht sind).
Hab das jetzt bei unterschiedlichen Unternehmen erlebt... Ich weiß liegt teilweise wohl auch an mir (selbstbewusster Auftreten usw.) aber versuche trotzdem in einen anderen Bereich zu kommen, wo definitiv der Frauenanteil geringer ist...
Du hast 2 Optionen: Ihnen die Stirn bieten und dich nicht mehr verarschen lassen und hoffen das die Zusammenarbeit dann einigermaßen erträglich wird oder gehen und bei der nächsten Stelle von vornherein anders auftreten.

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16 Kommentare

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WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020: Wer >50 ist, hatte in seiner Jugend noch gar keinen Internetanschluss und Wiwi-Treff... LOL ...

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