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Jobwechsel & ExitKurzarbeit

Kurzarbeit

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WiWi Gast

Kurzarbeit

Liebe Forum-Mitglieder,

Aus persönlichem Interesse würde es mich interessieren, wie betroffene / nicht betroffene Arbeitnehmer über ihre aktuellen Jobperspektiven nachdenken bzw. wie ihr die These: Kurzarbeit -> versteckte Arbeitslosigkeit einschätzt.

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WiWi Gast

Kurzarbeit

Persönlich bin ich nicht von Kurzarbeit betroffen und in meiner Branche ist sie auch nicht üblich. Ich gehe aber davon aus, dass mindestens bei einem Drittel der Kurzarbeiter in Wahrheit eine verdeckte Arbeitslosigkeit vorliegt, d.h. die Unternehmen nach Ende der gewährten staatlichen Maßnahmen zum großen Kahlschlag ausholen. Insb. als Kurzarbeiter in der Industrie würde ich mich schon nach einem neuen Job umschauen. Hier überdecken Corona-Pakete den tatsächlichen Strukturwandel. Als Kurzarbeiter in der Hotelbranche könnte die Arbeit wiederkehren, die nötige Kapitaldecke beim Arbeitgeber vorausgesetzt.

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WiWi Gast

Kurzarbeit

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Liebe Forum-Mitglieder,

Aus persönlichem Interesse würde es mich interessieren, wie betroffene / nicht betroffene Arbeitnehmer über ihre aktuellen Jobperspektiven nachdenken bzw. wie ihr die These: Kurzarbeit -> versteckte Arbeitslosigkeit einschätzt.

Persönlich finde ich dass ich im Vergleich einiges kann deswegen noch OK.

Mich hat es nach Kurzarbeit jedoch schon getroffen und durch Verhandlungen konte ich mit Freistellung bis Mai mein volles Gehalt noch auszahlen lassen.

Perspektive... trotzdem sehr pessimistisch..weil ich nicht wieder irgendwas machen möchte

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WiWi Gast

Kurzarbeit

Kurzarbeit hat auch Vorteile neben den Sorgen.
Im Beispielfall: Nur 3 von 5 Tagen Arbeiten also 60% arbeiten und 84% des Nettogehalts kassieren und 100% Lebenslauf kassieren.

So wie ich es verstanden habe, muss das Unternehmen die staatlichen Zuschüsse zurückzahlen, wenn er Arbeitsplatz gekündigt wird. Um langfristig Kosten zu sparen würde man dich eher sofort kündigen.

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WiWi Gast

Kurzarbeit

Also ökonomisch sieht es nach Herrn Sinn so aus, dass alle mit Kurzarbeit defacto arbeitslos sind, da keine Beschäftigung vorhanden ist, welche bezahlt wird.

gesellschaftlich: Kurzarbeitergeld = Eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme (Eingriff des Staates in Angebot und Nachfrage) aufgrund externer Einflüsse (kurzer Einbruch der "Konjunktur") zur Vermeidung von Kündigungen (Aufrechterhaltung der notwendigen Infrastruktur) und dem Wegfall verfügbarer Produktionsreserven für nach der Krise.

Problematisch:

  • Dauer (wir sprechen hier von 9 Monate!)
  • Höhe (umsolänger man in Kurzarbeit ist umso höher fällt das Gehalt aus!)
  • Anreize zur Neueinstellung = 0, da man in Kurzarbeit nicht einstellen kann und darf
  • keine Bedingungen an Kapitalstruktur der Unternehmen usw.

Persönlich: Defacto ist jeder der in Kurzarbeit ist und länger als 3 Monate arbeitslos und damit zur Statistik hinzuzurechnen.

Zahlen Stand 11/2020:
2.699.000 Arbeitslose
3.520.000 Kurzarbeiter
6.219.000 Arbeitslose / heißt 14 % Arbeitnehmer sind defacto arbeitslos

Zahlen Stand 04/2020:
2.813.000 Arbeitslose
10.660.000 Kurzarbeiter
13.473.000 Arbeitslose / heißt 29 % Arbeitnehmer sind defacto arbeitslos

Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/news/arbeitsmarkt-2020

Das Hauptproblem ist aktuell, dass Branchen gestützt werden, welche aufgrund externer Schocks keine 3 Monate durchgehalten hätten und andere Unternehmen wie BMW oder andere erstmal schön fröhlich Dividende ausgezahlt haben und Kurzarbeitergeld kassiert haben.

M. E. n. kann der einzelne Arbeitnehmer hierzu gar nichts dafür ist aber dann der leidtragende, denn er wird in einem Unternehmen beschäftigt welches langfristig ggf. nicht überleben kann und will und hat einen Schnitzer nach dem anderen im Lebenslauf.

M. E. n. sollten Unternehmen gerade nach dieser Krise gezwungen werden Kaptialrücklagen aufzubauen und diese für extrem Szenarieren nutzen zu können. Wir sozialisieren hier wirklich alles was geht und am Ende zahlt es ein Gesellschaft wo eh schon alle sehr wenig verdienen....

https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php
https://de.wikipedia.org/wiki/Einkommensverteilung_in_Deutschland#/media/Datei:Verteilung_Bruttoeinkommen_2014_in_Deutschland.svg

Maßnahmen:

  • Verschuldung von Unternehmen auf 50 % begrenzen
  • Nachschusspflicht der Unternehmer realisieren und einfordern, warum soll ein Unternehmen nur für Ausschüttungen verwendet werden, Gesellschafter können auch mal was reinschießen ... erst wenn diese Mittel nicht ausreichen würden, wäre eine Übernahme der Kosten wirklich sinnvoll... aber will keiner hören
  • Einführung einer Ausschüttungssperre dass im Zweifel die Gehälter aller Mitarbeiter für 12 Monate bezahlt werden können.... Extrembeispiel...
  • Einführung einer konsequenten Vorort-Besteuerung des Konsums und einem Verbot von Kapitalflucht ins Ausland u. a. wie bei Amazon und Apple, daher nix mehr mit IP Boxen oder Markenrechten, etc.
  • Einführung von tariflichen Mindestlöhnen die flächendeckend gelten nach den Lebenshaltungskosten
  • Einführung von Steuererleichterungen nach Verweildauer der Angestellten bis 45 jahre z. b. ... nur noch so und soviele Sozialabgaben zu zahlen
  • und jetzt kommt es... Verbot von Zeitarbeit oder nur noch mit 25 % Lohnzuschlag für die Mitarbeiter und Werksverträgen, keine Befristungen mehr auch nicht aus sachlichen gründen und wenn dann für mind. 3 Jahren....
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ExBerater

Kurzarbeit

Das klingt alles super. Es löst auch alle Arbeitsmarkt Probleme... da wir nämlich keine Arbeit mehr haben werden in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Maßnahmen:

  • Verschuldung von Unternehmen auf 50 % begrenzen
  • Nachschusspflicht der Unternehmer realisieren und einfordern, warum soll ein Unternehmen nur für Ausschüttungen verwendet werden, Gesellschafter können auch mal was reinschießen ... erst wenn diese Mittel nicht ausreichen würden, wäre eine Übernahme der Kosten wirklich sinnvoll... aber will keiner hören
  • Einführung einer Ausschüttungssperre dass im Zweifel die Gehälter aller Mitarbeiter für 12 Monate bezahlt werden können.... Extrembeispiel...
  • Einführung einer konsequenten Vorort-Besteuerung des Konsums und einem Verbot von Kapitalflucht ins Ausland u. a. wie bei Amazon und Apple, daher nix mehr mit IP Boxen oder Markenrechten, etc.
  • Einführung von tariflichen Mindestlöhnen die flächendeckend gelten nach den Lebenshaltungskosten
  • Einführung von Steuererleichterungen nach Verweildauer der Angestellten bis 45 jahre z. b. ... nur noch so und soviele Sozialabgaben zu zahlen
  • und jetzt kommt es... Verbot von Zeitarbeit oder nur noch mit 25 % Lohnzuschlag für die Mitarbeiter und Werksverträgen, keine Befristungen mehr auch nicht aus sachlichen gründen und wenn dann für mind. 3 Jahren....
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ExBerater

Kurzarbeit

Zum Thema Kurzarbeit.

Ich habe in meiner Firma im März Kurzarbeit angemeldet. Situation war damals wie folgt.
Von jetzt auf gleich sind in unserem eigentlich sehr erfolgreichen Standort (wir arbeiten ausschließlich für Unternehmensberatungen) ~40% der Anfragen weggefallen. Wir hatte keine Ahnung, wie das weitergehen würde und wie lange es anhalten würde.

Nun sind wir eine US Firma und die Firma wollte sofort dass wir X Personen kündigen. Haben denen dann das Kurzarbeitmodell erklärt.

Ein paar interessante Aspekte:

  • Wir haben die Arbeitszeit nur um 40% reduziert; niemand musste 100% KA machen
  • Nach nur ~3 Monaten, war die Auslastung wieder voll da und wir haben sofort wieder umgestellt
  • zwar haben wir zu Beginn der Krise LEIDER (dummerweise!!) ein paar neuen Kollegen in der Probezeit gekündigt aber ansonsten wurden durch die KA alle Arbeitsplätze gerettet - und inzwischen stellen wir wieder mehr Leute ein
  • und jetzt mal wieder zum großartigen deutschen Arbeitsrecht: Ich würde die Leute die wir damals entlassen haben gerne wieder einstellen; das erlaubt das ach so Arbeitnehmer-freundliche Recht aber nur unbefristet, was wir leider nicht tun können oder wollen. Einfach dumm!
  • Gegen des massiven Widerstand meiner US Chefs habe ich als GF des Standorts auch selbst Kurzarbeit gemacht. Das konnte die Amis gar nicht verstehen und dachten wohl, ich sei ein Sozialist :-)
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privateequity22

Kurzarbeit

Hier ist meine Meinung:

Wie allgemein bekannt, ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland im Jahr nicht sonderlich gestiegen: 2.7m im November 2020 vs. 2.2m im November 2019. Zwar ein Plus von 0.5m bzw. 24% zum Vorjahr, aber wenn man die AL-Quote betrachtet sind in Deutschland bis dato kein tiefen Spuren der Wirtschaftskrise sichtbar (5.9% im November 2020 vs. 4.8% im November 2019). Gemäß Arbeitsmarktstatistik im November 2020 (Dezember Statistik wird Mitte Januar veröffentlich) haben im September (aktuellsten Zahlen) 2.22 Millionen Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld bezogen (im Vergleich zu 6 Millionen im April), das sind wiederum rund 6.6% der SV-Beschäftigten (vs. 17.9% im April). Der durchschnittliche Arbeitsausfall belief sich auf 36%, daher 0.8m FTE-Äquivalent.

Ich habe keine Statistik gesehen wie sich die 2.22m Kurzarbeiter nach Arbeitnehmer-Typ (Angestellter vs. Arbeiter) verteilen. Die letzten Zahlen nach Industrien sind vom August 2020 und zeigen eine Kurzarbeiterquote von 7.6% insgesamt bzw. in große Branchen gesplittet: Verarbeitendes Gewerbe (15%), Baugewerbe (3%), Handel (7%), Verkehr und Lagerei (10%), IT/Kommunikation (8%), Sonstige Dienstleistungen (9%). Es gibt Ausreißer im produzierenden Gewerbe, die meisten davon im Sub-Bereich „Metall und Technik“ (hier gehört übrigens auch die KFZ-Branche dazu) mit 18% Kurzarbeiter-Quote aber in Summe ja doch recht gleichverteilt (außer Bau).

Dass die Zahlen etwas veraltet sind, „stört“ mich gar nicht da es im Sommer ja ziemlich „gut“ lief, und es den Anschein erweckte, dass die Mehrheit der Bevölkerung dachte, Corona sei „vorbei“. Obwohl ich persönlich (zum Glück) überhaupt nie betroffen war, mache ich mir aber schon meine Gedanken was mit den 2.2m Kurzarbeitern passiert. Vor allem Büroarbeiter bzw. „ganz normale Angestellte“, bei denen eine gewisse Auslastungsschwankung zum Business as Usual gehört. Wenn der Buchhalter am Donnerstag für die Woche „fertig“ ist, ist er früher auch nicht am Freitag in Kurzarbeit geschickt worden (20% Kurzarbeit), etc. Vor allem mit einem hohen Anteil an Remote / Work-From-Home Anteil, gibt es sicherlich (da wird denke ich noch viel Scharlatan hochkommen) einige die sich hier auf Kosten des Staates (und zu einem Teil natürlich auch auf Kosten der Arbeitnehmer), die P&L verschönern und das Auslastungs-„Problem“ mit KUG beseitigen. Aber irgendwann wird der Moment kommen (spätestens wenn Kurzarbeit „ausläuft“, Dez-21), an dem sich Arbeitgeber entscheiden müssen, ob ich jetzt im Controlling 10 Mitarbeiter wieder zu 100% bezahlen möchte – obwohl ich davon im Schnitt nur z.B.: 87% wirklich auslasten kann – oder ob ich mich jetzt so daran gewöhnt habe nur 87% der Kosten zu bezahlen und dann 1 MA kündige. Natürlich nur ein sehr illustratives Beispiel, zeigt aber aus meiner Sicht den großen Nachteil der Kurzarbeiterregelung, da sie weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer dazu bringt, „effizient“ zu sein. Als Steuerzahler kann es ja auch nicht sein, dass ich (bzw. wir alle) diese Kosten in die Ewigkeit finanzieren (z.B.: Airbus Langzeit-Kurzarbeit = Leute, seht’s ein, wir brauchen nicht mehr so viele Flieger … eventuell wäre es besser einen neuen Job zu lernen, etc).

Sicherlich ein kontroverses Thema, aber dazu einigt sich ein (teilweise) anonymes Forum ja vielleicht sehr gut. Wie ihr vermutlich anhand meines Textes rauslesen könnt, bin ich dem Thema kritisch geneigt. Ich finde es auf der einen Seite eine (ungerechtfertigte) Subvention von ganzen Branchen, und andererseits nervt es mich wenn ich höre, dass Branche A/B/C an „Corona“ leidet. Für mich ist Wirtschaftskrise, Wirtschaftskrise. Auslöser in diesem Falle ein „Event“, aber ob das 9/11, Ölkrieg, Pandemie, Immobilienblase, Techblase, etc. ist, es ist am Ende halt eine Wirtschaftskrise und immer nur zu hoffen, dass alles „back to normal“ (Stichwort Airbus) wird und man daher einfach auf seinen Job warten soll bis der wieder benötigt wird, erscheint mir ziemlich pervers.

Let’s your your views!

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WiWi Gast

Kurzarbeit

privateequity22 schrieb am 05.01.2021:

Hier ist meine Meinung:

Wie allgemein bekannt, ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland im Jahr nicht sonderlich gestiegen: 2.7m im November 2020 vs. 2.2m im November 2019. Zwar ein Plus von 0.5m bzw. 24% zum Vorjahr, aber wenn man die AL-Quote betrachtet sind in Deutschland bis dato kein tiefen Spuren der Wirtschaftskrise sichtbar (5.9% im November 2020 vs. 4.8% im November 2019). Gemäß Arbeitsmarktstatistik im November 2020 (Dezember Statistik wird Mitte Januar veröffentlich) haben im September (aktuellsten Zahlen) 2.22 Millionen Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld bezogen (im Vergleich zu 6 Millionen im April), das sind wiederum rund 6.6% der SV-Beschäftigten (vs. 17.9% im April). Der durchschnittliche Arbeitsausfall belief sich auf 36%, daher 0.8m FTE-Äquivalent.

Ich habe keine Statistik gesehen wie sich die 2.22m Kurzarbeiter nach Arbeitnehmer-Typ (Angestellter vs. Arbeiter) verteilen. Die letzten Zahlen nach Industrien sind vom August 2020 und zeigen eine Kurzarbeiterquote von 7.6% insgesamt bzw. in große Branchen gesplittet: Verarbeitendes Gewerbe (15%), Baugewerbe (3%), Handel (7%), Verkehr und Lagerei (10%), IT/Kommunikation (8%), Sonstige Dienstleistungen (9%). Es gibt Ausreißer im produzierenden Gewerbe, die meisten davon im Sub-Bereich „Metall und Technik“ (hier gehört übrigens auch die KFZ-Branche dazu) mit 18% Kurzarbeiter-Quote aber in Summe ja doch recht gleichverteilt (außer Bau).

Dass die Zahlen etwas veraltet sind, „stört“ mich gar nicht da es im Sommer ja ziemlich „gut“ lief, und es den Anschein erweckte, dass die Mehrheit der Bevölkerung dachte, Corona sei „vorbei“. Obwohl ich persönlich (zum Glück) überhaupt nie betroffen war, mache ich mir aber schon meine Gedanken was mit den 2.2m Kurzarbeitern passiert. Vor allem Büroarbeiter bzw. „ganz normale Angestellte“, bei denen eine gewisse Auslastungsschwankung zum Business as Usual gehört. Wenn der Buchhalter am Donnerstag für die Woche „fertig“ ist, ist er früher auch nicht am Freitag in Kurzarbeit geschickt worden (20% Kurzarbeit), etc. Vor allem mit einem hohen Anteil an Remote / Work-From-Home Anteil, gibt es sicherlich (da wird denke ich noch viel Scharlatan hochkommen) einige die sich hier auf Kosten des Staates (und zu einem Teil natürlich auch auf Kosten der Arbeitnehmer), die P&L verschönern und das Auslastungs-„Problem“ mit KUG beseitigen. Aber irgendwann wird der Moment kommen (spätestens wenn Kurzarbeit „ausläuft“, Dez-21), an dem sich Arbeitgeber entscheiden müssen, ob ich jetzt im Controlling 10 Mitarbeiter wieder zu 100% bezahlen möchte – obwohl ich davon im Schnitt nur z.B.: 87% wirklich auslasten kann – oder ob ich mich jetzt so daran gewöhnt habe nur 87% der Kosten zu bezahlen und dann 1 MA kündige. Natürlich nur ein sehr illustratives Beispiel, zeigt aber aus meiner Sicht den großen Nachteil der Kurzarbeiterregelung, da sie weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer dazu bringt, „effizient“ zu sein. Als Steuerzahler kann es ja auch nicht sein, dass ich (bzw. wir alle) diese Kosten in die Ewigkeit finanzieren (z.B.: Airbus Langzeit-Kurzarbeit = Leute, seht’s ein, wir brauchen nicht mehr so viele Flieger … eventuell wäre es besser einen neuen Job zu lernen, etc).

Sicherlich ein kontroverses Thema, aber dazu einigt sich ein (teilweise) anonymes Forum ja vielleicht sehr gut. Wie ihr vermutlich anhand meines Textes rauslesen könnt, bin ich dem Thema kritisch geneigt. Ich finde es auf der einen Seite eine (ungerechtfertigte) Subvention von ganzen Branchen, und andererseits nervt es mich wenn ich höre, dass Branche A/B/C an „Corona“ leidet. Für mich ist Wirtschaftskrise, Wirtschaftskrise. Auslöser in diesem Falle ein „Event“, aber ob das 9/11, Ölkrieg, Pandemie, Immobilienblase, Techblase, etc. ist, es ist am Ende halt eine Wirtschaftskrise und immer nur zu hoffen, dass alles „back to normal“ (Stichwort Airbus) wird und man daher einfach auf seinen Job warten soll bis der wieder benötigt wird, erscheint mir ziemlich pervers.

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Die Grundbetrachtung ist sehr kurzsichtig. Mal vier Anmerkungen und vielleicht neue Aspekte:

1) Die Arbeitslosigkeit kann schon deswegen nicht steigen, weil es Kündigungsfristen gibt. Der Effekt ist daher eher mittelfristig beobachtenbar. Für die Unternehmen ist Corona oder Lockdown bisher aber zeitlich nicht absehbar gewesen.

2) Um während der Kurzarbeit kündigen zu können, braucht man eine deutliche betriebliche Verschlechterung. Die ursprünglichen Gründe, um in Kurzarbeit zu gehen genügen betrieblich nicht mehr

3) Die Unternehmen haben aber denoch 10.000ende Arbeitsstellen abgebaut. Das aber fast immer durch den Ausflauf von Leiharbeitsverträgen oder Frühverrentungen. Beide Gruppen werden formal nicht arbeitslos. Das heißt, sie haben hier begonnen.

4) Wir haben Bundestagswahlen im September. Die Regierung wird einen Teufel tun und jetzt eine Massenarbeitslosigkeit durch Subventionsstreichung ermöglichen.

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WiWi Gast

Kurzarbeit

privateequity22 schrieb am 05.01.2021:

Hier ist meine Meinung:

Wie allgemein bekannt, ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland im Jahr nicht sonderlich gestiegen: 2.7m im November 2020 vs. 2.2m im November 2019. Zwar ein Plus von 0.5m bzw. 24% zum Vorjahr, aber wenn man die AL-Quote betrachtet sind in Deutschland bis dato kein tiefen Spuren der Wirtschaftskrise sichtbar (5.9% im November 2020 vs. 4.8% im November 2019). Gemäß Arbeitsmarktstatistik im November 2020 (Dezember Statistik wird Mitte Januar veröffentlich) haben im September (aktuellsten Zahlen) 2.22 Millionen Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld bezogen (im Vergleich zu 6 Millionen im April), das sind wiederum rund 6.6% der SV-Beschäftigten (vs. 17.9% im April). Der durchschnittliche Arbeitsausfall belief sich auf 36%, daher 0.8m FTE-Äquivalent.

Ich habe keine Statistik gesehen wie sich die 2.22m Kurzarbeiter nach Arbeitnehmer-Typ (Angestellter vs. Arbeiter) verteilen. Die letzten Zahlen nach Industrien sind vom August 2020 und zeigen eine Kurzarbeiterquote von 7.6% insgesamt bzw. in große Branchen gesplittet: Verarbeitendes Gewerbe (15%), Baugewerbe (3%), Handel (7%), Verkehr und Lagerei (10%), IT/Kommunikation (8%), Sonstige Dienstleistungen (9%). Es gibt Ausreißer im produzierenden Gewerbe, die meisten davon im Sub-Bereich „Metall und Technik“ (hier gehört übrigens auch die KFZ-Branche dazu) mit 18% Kurzarbeiter-Quote aber in Summe ja doch recht gleichverteilt (außer Bau).

Dass die Zahlen etwas veraltet sind, „stört“ mich gar nicht da es im Sommer ja ziemlich „gut“ lief, und es den Anschein erweckte, dass die Mehrheit der Bevölkerung dachte, Corona sei „vorbei“. Obwohl ich persönlich (zum Glück) überhaupt nie betroffen war, mache ich mir aber schon meine Gedanken was mit den 2.2m Kurzarbeitern passiert. Vor allem Büroarbeiter bzw. „ganz normale Angestellte“, bei denen eine gewisse Auslastungsschwankung zum Business as Usual gehört. Wenn der Buchhalter am Donnerstag für die Woche „fertig“ ist, ist er früher auch nicht am Freitag in Kurzarbeit geschickt worden (20% Kurzarbeit), etc. Vor allem mit einem hohen Anteil an Remote / Work-From-Home Anteil, gibt es sicherlich (da wird denke ich noch viel Scharlatan hochkommen) einige die sich hier auf Kosten des Staates (und zu einem Teil natürlich auch auf Kosten der Arbeitnehmer), die P&L verschönern und das Auslastungs-„Problem“ mit KUG beseitigen. Aber irgendwann wird der Moment kommen (spätestens wenn Kurzarbeit „ausläuft“, Dez-21), an dem sich Arbeitgeber entscheiden müssen, ob ich jetzt im Controlling 10 Mitarbeiter wieder zu 100% bezahlen möchte – obwohl ich davon im Schnitt nur z.B.: 87% wirklich auslasten kann – oder ob ich mich jetzt so daran gewöhnt habe nur 87% der Kosten zu bezahlen und dann 1 MA kündige. Natürlich nur ein sehr illustratives Beispiel, zeigt aber aus meiner Sicht den großen Nachteil der Kurzarbeiterregelung, da sie weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer dazu bringt, „effizient“ zu sein. Als Steuerzahler kann es ja auch nicht sein, dass ich (bzw. wir alle) diese Kosten in die Ewigkeit finanzieren (z.B.: Airbus Langzeit-Kurzarbeit = Leute, seht’s ein, wir brauchen nicht mehr so viele Flieger … eventuell wäre es besser einen neuen Job zu lernen, etc).

Sicherlich ein kontroverses Thema, aber dazu einigt sich ein (teilweise) anonymes Forum ja vielleicht sehr gut. Wie ihr vermutlich anhand meines Textes rauslesen könnt, bin ich dem Thema kritisch geneigt. Ich finde es auf der einen Seite eine (ungerechtfertigte) Subvention von ganzen Branchen, und andererseits nervt es mich wenn ich höre, dass Branche A/B/C an „Corona“ leidet. Für mich ist Wirtschaftskrise, Wirtschaftskrise. Auslöser in diesem Falle ein „Event“, aber ob das 9/11, Ölkrieg, Pandemie, Immobilienblase, Techblase, etc. ist, es ist am Ende halt eine Wirtschaftskrise und immer nur zu hoffen, dass alles „back to normal“ (Stichwort Airbus) wird und man daher einfach auf seinen Job warten soll bis der wieder benötigt wird, erscheint mir ziemlich pervers.

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Schon der erste Satz ist schräg: DIe Arbeitslosigkeit ist von 2,2 auf 2,7 Millionen rauf. Und du schreibst "kaum gestiegen"? Wenn man jetzt noch dazu rechnet, wer so alles mal eben "früverrentet" wurde und wie viele Leiharbeiter gerade nichts machen, dann komme ich sicher locker schon auf 700.000 Zuwachs und da sind die noch gar nicht dabei, die wegen Kurzarbeit praktisch nicht gekündigt werden können, weil da Sonderregelungen gelten.

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WiWi Gast

Kurzarbeit

Aber irgendwann wird der Moment kommen (spätestens wenn Kurzarbeit „ausläuft“, Dez-21), an dem sich Arbeitgeber entscheiden müssen, ob ich jetzt im Controlling 10 Mitarbeiter wieder zu 100% bezahlen möchte – obwohl ich davon im Schnitt nur z.B.: 87% wirklich auslasten kann – oder ob ich mich jetzt so daran gewöhnt habe nur 87% der Kosten zu bezahlen und dann 1 MA kündige. Natürlich nur ein sehr illustratives Beispiel, zeigt aber aus meiner Sicht den großen Nachteil der Kurzarbeiterregelung, da sie weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer dazu bringt, „effizient“ zu sein.

Wenn man die Arbeit mit 9 Leuten erledigen kann, wird früher der später sowieso jemanden gekündigt bzw. die Stelle wird einfach nicht mehr besetzt.

Ich sehe aber bei meinen Kunden, dass aufgrund Kurzarbeit Projekte nicht termingerecht fertig werden, sondern Termine verschoben werden müssen. Die Kurzarbeit wird dabei seit April weniger, da die Leute eigentlich gebraucht werden.

Als Steuerzahler kann es ja auch nicht sein, dass ich (bzw. wir alle) diese Kosten in die Ewigkeit finanzieren (z.B.: Airbus Langzeit-Kurzarbeit = Leute, seht’s ein, wir brauchen nicht mehr so viele Flieger … eventuell wäre es besser einen neuen Job zu lernen, etc).

Sicherlich ein kontroverses Thema, aber dazu einigt sich ein (teilweise) anonymes Forum ja vielleicht sehr gut. Wie ihr vermutlich anhand meines Textes rauslesen könnt, bin ich dem Thema kritisch geneigt. Ich finde es auf der einen Seite eine (ungerechtfertigte) Subvention von ganzen Branchen, und andererseits nervt es mich wenn ich höre, dass Branche A/B/C an „Corona“ leidet. Für mich ist Wirtschaftskrise, Wirtschaftskrise. Auslöser in diesem Falle ein „Event“, aber ob das 9/11, Ölkrieg, Pandemie, Immobilienblase, Techblase, etc. ist, es ist am Ende halt eine Wirtschaftskrise und immer nur zu hoffen, dass alles „back to normal“ (Stichwort Airbus) wird und man daher einfach auf seinen Job warten soll bis der wieder benötigt wird, erscheint mir ziemlich pervers.

Es ist meiner Ansicht nach ein Unterschied, ob Leute aufgrund einer Wirtschaftskrise weniger in Restaurants und Hotels gehen oder wie jetzt die Kunden gerne kommen würden, aber nicht dürfen.

Nehmen wir mal den Best Case, also noch ca. 6 Monate hohe Krankenzahlen, dann Rückgang während des Sommers und bis Ende des Sommers eine ausreichende Impfquote, um die Pandemie größtenteils einzudämmen. Kann natürlich anders kommen, ist aber nicht völlig unwahrscheinlich.

Glaubt irgendjemand, dass dann die Restaurants, Clubs, Hotels, Konzerte, Skipisten und Flieger nicht sofort wieder voll sind? Wahrscheinlich sogar mehr als zuvor, da die Menschen einen riesigen Nachholbedarf haben?

Und ich bin nicht sicher, ob dann Airbus nicht wieder einen Auftragseingang wie vor 12 Monaten hat, da die Fluglinien die Maschinen brauchen.

Die Pandemie verursacht Kosten für die Gesellschaft. Da kommen wir nicht dran vorbei. Kurzarbeit ist meiner Ansicht nach dafür eine vernünftige Form. Bei Entlassungen zahlen die Steuerzahler am Ende vielleicht mehr für ALG, Weiterbildungsmaßnahmen, Krankenkasse etc., während gleichzeitig AN und AG mehr Probleme haben.

antworten
WiWi Gast

Kurzarbeit

Na gegen Kurzarbeit im Grundsatz hat ja niemand etwas.
Nur 18 Monate Kurzarbeit geht halt am Ziel vorbei.
Schaut euch zum Beispiel mal andere Länder an...
In der Schweiz kann für 3 Monate Kurzarbeit beantragt werden, die Arbeitslosenquote ist um 0,7% auf 3,3% gestiegen (Januar 2020- November 2020), bei einem Peak von 3,4% im Mai.

Dort herrscht einfach mehr Eigenverantwortung und das funktioniert auch ohne das der Staat alle Rechnungen begleicht.
Das die Steuern dort niedriger sind fällt nicht vom Himmel.

antworten
WiWi Gast

Kurzarbeit

Ja da stimme ich dir zu. Aber am Ende des Tages überlegt einfach mal bitte, wir subventionieren hier seit einem Jahr ganze Branche, Geschäftszweige, Zombie Unternehmen und Drückeberger durch. Leute die jetzt gekündigt werden oder gekündigt wurden, Finden definitiv keinen guten adäquaten Job Punkt jede diese einzelnen Zahlen, ist ein einzelnes Schicksal, wo viel dran hängt. Eine Kündigung ist grundsätzlich für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Gesellschaft schlecht. Denn es werden keine Steuern gezahlt, es wird keine Arbeitsleistung in (Qualität?) Und es wird kein Anspruch für die Rente und die sonstigen Ausgaben verdient. Deswegen sind Kündigung grundsätzlich schlecht.

Nichtsdestotrotz kann es nicht sein, dass wir ganze Branche über ein Jahr und noch länger durch subventionieren müssen. Und was der Kollege ganz oben beschrieben hat ja das Thema mit dem Kündigungsschutz in Deutschland ist wirklich ein Thema. Viel zu kompliziert und die wieder Einstellungsbedingungen sind eine Katastrophe. Das ist dasselbe wie die Befristungen für 18 Monate über Leiharbeit und das ist dann wieder anfängt. Man sollte grundsätzlich Leiharbeit verbieten oder wenn dann mit mindestens 25% mehr Gehalt versehen und zusätzlich Kündigung erschweren. Das grundsätzliche Problem ist jeder der jetzt gekündigt wird findet einfach keinen adäquaten Job weil die guten Jobs immer weniger werden. Und Unternehmen die grundsätzlich nicht gesund sind werden durch diese ganzen Subventionierung Schwellen immer weiter durchgeschleift bis die gesunden Unternehmen immer weiter infiziert werden. Wir hätten diese Krise nutzen können um die Weichen für eine super Zukunft zustellen stattdessen haben wir, eine Mehrwertsteuersenkung gemacht die ihr Ziel mehr als verfehlt hat und Investitionen in Produkte die kein Mensch braucht. dazu haben wir jetzt die Benzinpreise erhöht und subventionieren eine Antriebsart die effektiv einfach zu teuer ist und ohne Subvention der mag nicht bestehen würde. Zudem produzieren wir Hybridfahrzeuge die einzig und alleine in der 300 Kilo schwere Batterie im Auto haben die aber nie verwendet wird aber dafür mehr Benzin verbraucht weil wir das zusätzliche Gewicht natürlich mit rumfahren müssen. Meines Erachtens nach ist diese ganze Corona Krise einfach nur ein Trauerspiel und zeigt einzig und allein wie lapidar und fragil unser System ist. Und die Trends die vor der Krise geherrscht haben werden sich nach der Krise immer weiter zuspitzen. Das heißt Leute werden immer mehr in prekären Beschäftigungsverhältnisse abgeschoben, ein Vermögensaufbau ist in Deutschland grundsätzlich nicht mehr möglich mit einem Job und die Flucht von Spezialisten ins Ausland wird weitergehen, da die Abgabenlast in Deutschland einfach immer weiter steigen wird. Wir sind spitze in allem was wir tun, nicht nur Exportweltmeister sondern Weltmeister in abgaben, entweder schlafen der Zukunft und im konsequenten umverteilen von unten nach oben.

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Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Arbeitslosigkeit belastet auch Psyche des Partners stark

Ein 30 Meter hoher Werbescreen in London warnt davor, dass 3 Millionen UK Jobs vom Handel mit der EU abhängen und durch den Brexit in Gefahr sind.

Die Gesundheitskosten einer Arbeitslosigkeit werden unterschätzt. Eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Psyche beider Partner in nahezu gleichem Maße leidet, wenn einer der beiden Lebensgefährten arbeitslos wird.

Wenig Zufriedenheit an deutschen Arbeitsplätzen

Ein Raum mit mehreren Tischen auf denen Computer, Tastaturen und Bildschirme stehen.

Deutsche Arbeitnehmer sind im Vergleich weniger glücklich mit dem Job. Insbesondere die jüngeren Arbeitnehmer zeigten sich überraschend unzufrieden. Das sind die Ergebnisse einer globalen GfK-Umfrage im Auftrag von Monster.

Jeder siebte mit Jobwechsel in diesem Jahr

Ein grünes Schild mit einem weißen, rennenden Männchen und einem Pfeil nach links mit der Bedeutung eines Notausganges.

In diesem Jahr heuert jeder siebte Deutsche bei einem neuen Arbeitgeber an. Damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 18,3 Prozent. Das geht aus einer weltweiten Studie der internationalen Unternehmensberatung Hay Group hervor.

Sorge um Arbeitslosigkeit auf historischem Tiefstand

Für die Deutschen bleibt das Thema Arbeitslosigkeit zwar auch in diesem Jahr die Sorge Nummer eins, aber die Tendenz ist weiter rückläufig. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie „Challenges of Europe“ des GfK Vereins, der die Bürger Europas jährlich nach den dringend zu lösenden Aufgaben in ihrem Land befragt.

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