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Jobwechsel & ExitQuereinsteiger

Zweite Karriere

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Hey Leute,

ich plane eine zweite Karriere und möchte nochmal von vorn anfangen. Was wäre geeignet, um

  • a) gut als Quereinsteiger rein zu kommen und
  • b) solide Gehaltsoptionen
  • c) auch passable Weiterentwicklungsmöglichkeiten bietet?

Mit meinen persönlichen Interessen kann ich kein Geld verdienen, deswegen brauche ich was neues - mir ist schon fast egal, was, nur keine UB (Reisetätigkeit ist ausgeschlossen). Lohnt sich ein neues Studium mit Mitte 30 noch?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Was war denn deine 1. Karriere?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Ok, der Titel ist missverständlich :D ich hatte keine nennenswerte erste, deshalb sagte ich , mit meinen Interessen kann man kein Geld verdienen. Bin studierter GeWi (MA) und krebse so herum. Kotzt mich tierisch an und ich könnte mich dafür ohrfeigen, das studiert zu haben. Aber jammern hilft nicht, ich muss handeln und brauche ein paar Tipps was realistisch wäre.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Jura ist die beste Option. Gibt viele, die später nochmal Jura studiert haben. Alter ist egal, alles was zählt, ist juristische Expertise und moralische/emotionale Distanz (kein Bashing, aber das sind die Skills, die ein guter Jurist drauf haben muss).

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Ok, der Titel ist missverständlich :D ich hatte keine nennenswerte erste, deshalb sagte ich , mit meinen Interessen kann man kein Geld verdienen. Bin studierter GeWi (MA) und krebse so herum. Kotzt mich tierisch an und ich könnte mich dafür ohrfeigen, das studiert zu haben. Aber jammern hilft nicht, ich muss handeln und brauche ein paar Tipps was realistisch wäre.

Gib nicht der GeWi die Schuld, dass du beruflich nicht weiterkommst. Jeder 2. Pressesprecher in DAX Konzernen ist studierter GeWi.

Für einen Neustart rate ich dir zu Jura.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Elektrotechnik und ordentlich verdienen!

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Ok, der Titel ist missverständlich :D ich hatte keine nennenswerte erste, deshalb sagte ich , mit meinen Interessen kann man kein Geld verdienen. Bin studierter GeWi (MA) und krebse so herum. Kotzt mich tierisch an und ich könnte mich dafür ohrfeigen, das studiert zu haben. Aber jammern hilft nicht, ich muss handeln und brauche ein paar Tipps was realistisch wäre.

Warum probierst Du nicht den Quereinstieg ins Lehramt? Ein Lehramtsstudium könnte sich auch noch lohnen. Zumindest für ein Fach müsste Dein Studium eigentlich anrechenbar sein. Du musst halt nur die Altersgrenze für die Verbeamtung im Auge behalten (z.b. in NRW 42 Jahre). Dafür ist es mit Mitte 30 also noch nicht zu spät.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Ok, der Titel ist missverständlich :D ich hatte keine nennenswerte erste, deshalb sagte ich , mit meinen Interessen kann man kein Geld verdienen. Bin studierter GeWi (MA) und krebse so herum. Kotzt mich tierisch an und ich könnte mich dafür ohrfeigen, das studiert zu haben. Aber jammern hilft nicht, ich muss handeln und brauche ein paar Tipps was realistisch wäre.

Es gibt auch genug Wiwis, die mit 45-50k € rumkrebsen. Eine garantierte Karriere gibt es nicht.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Lehramt wird hier immer als der Heilsbringer dargestellt, aber die Realität zeigt, dass es etliche arbeitslose Lehrer gibt. Wer nicht Mathe/Physik studiert hat, hat es schwer. Deutsch ist auch noch gefragt.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Ok, der Titel ist missverständlich :D ich hatte keine nennenswerte erste, deshalb sagte ich , mit meinen Interessen kann man kein Geld verdienen. Bin studierter GeWi (MA) und krebse so herum. Kotzt mich tierisch an und ich könnte mich dafür ohrfeigen, das studiert zu haben. Aber jammern hilft nicht, ich muss handeln und brauche ein paar Tipps was realistisch wäre.

Es gibt auch genug Wiwis, die mit 45-50k € rumkrebsen. Eine garantierte Karriere gibt es nicht.

Ja, das weiß ich...aber alleine die Einstiegsmöglichkeiten als WiWi o.ä. sind wesentlich besser und breiter aufgestellt, da hätte man mehr Möglichkeiten

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Hier TE: Lehramt Deutsch, Geschichte und Englisch ginge, Mangelfächer kann ich keine bieten. Jura wäre damals meine zweite Wahl gewesen, schön bescheuert muss man sein...was haltet ihr von Jura Fernstudium und Arbeit in einer kleineren Kanzlei etc mit kleinen Brötchen um erst mal "rein zu kommen"?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Lehramt wird hier immer als der Heilsbringer dargestellt, aber die Realität zeigt, dass es etliche arbeitslose Lehrer gibt. Wer nicht Mathe/Physik studiert hat, hat es schwer. Deutsch ist auch noch gefragt.

Bei Lehramt immer antizyklisch studieren. Was also gerade nicht gesucht wird kann durchaus gefragt sein wenn man fertig ist mit dem Studium..

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Jura ist gut, aber da sind Noten trotzdem wichtig. Medizin erscheint mir sinnvoll, wenn du da zugelassen wirst.
Ansonsten: Sicher ist nix. Mit fast 40 bist du nicht der beliebteste Berufseinsteiger.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Lehramt wird hier immer als der Heilsbringer dargestellt, aber die Realität zeigt, dass es etliche arbeitslose Lehrer gibt. Wer nicht Mathe/Physik studiert hat, hat es schwer. Deutsch ist auch noch gefragt.

Deutsch ist doch gar nicht gefragt, oder?!?
Das habe ich halt bisher immer so vernommen... Gute Aussichten soll man doch tatsächlich nur mit Mathe oder Physik haben oder evtl. noch sowas wie IT dazu.

Ansonsten kommen halt jetzt wieder die Klassiker wie Jura, Info oder ET...
Da sollte man aber vor allem bei Info und ET bedenken, dass das sehr schwere Studiengänge sind und der TO ewig aus der Schule ist, also entsprechend in Mathe,etc. ziemlich eingerostet sein dürfte.

Jura könnte also eher zielführend sein.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Oder Ausbildung zum Altenpfleger nach dem Arbeitsamt. Mehr Optionen und bessere Bezahlung als mancher wifi in Brandenburg

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Jura all the way.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Lehramt wird hier immer als der Heilsbringer dargestellt, aber die Realität zeigt, dass es etliche arbeitslose Lehrer gibt. Wer nicht Mathe/Physik studiert hat, hat es schwer. Deutsch ist auch noch gefragt.

Deutsch ist doch gar nicht gefragt, oder?!?
Das habe ich halt bisher immer so vernommen... Gute Aussichten soll man doch tatsächlich nur mit Mathe oder Physik haben oder evtl. noch sowas wie IT dazu.

Ansonsten kommen halt jetzt wieder die Klassiker wie Jura, Info oder ET...
Da sollte man aber vor allem bei Info und ET bedenken, dass das sehr schwere Studiengänge sind und der TO ewig aus der Schule ist, also entsprechend in Mathe,etc. ziemlich eingerostet sein dürfte.

Jura könnte also eher zielführend sein.

Jura ist auch kein Kindergarten. Gerade hier glaube ich dass das "ewig aus der Schule“ Problem stärker zum tragen kommt. Mathematisches Verständnis hat man oder hat man nicht.. bei Jura kommt es aber vor allem auf viel Auswendiglernen an

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Medizin wäre ein Traum, aber mich schrecken die 11 Jahre Dauer bis zum fertigen Facharzt ab. Jura könnte man nebenbei studieren, weil ich Geld verdienen muss, das könnte ich in einer Bude mit jur.Bezug oder kleinen Kanzlei als Sachbearbeiter machen, oder?

antworten
WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Hier TE: Lehramt Deutsch, Geschichte und Englisch ginge, Mangelfächer kann ich keine bieten. Jura wäre damals meine zweite Wahl gewesen, schön bescheuert muss man sein...was haltet ihr von Jura Fernstudium und Arbeit in einer kleineren Kanzlei etc mit kleinen Brötchen um erst mal "rein zu kommen"?

Finde ich keine schlechte Idee. In Jura ist ein Fernstudium (geht meines Wissens für Staatsexamen nur an der FU Hagen) auch nicht minderwertig, weil Du ohnehin das Staatsexamen machst und anschließend das Referendariat. Du erwirbst also eine völlig gleichwertige Ausbildung zum Präsenzstudium. Mach bloß nicht den Fehler, etwas anderes als auf Staatsexamen zu studieren.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Lehramt wird hier immer als der Heilsbringer dargestellt, aber die Realität zeigt, dass es etliche arbeitslose Lehrer gibt. Wer nicht Mathe/Physik studiert hat, hat es schwer. Deutsch ist auch noch gefragt.

Deutsch ist doch gar nicht gefragt, oder?!?
Das habe ich halt bisher immer so vernommen... Gute Aussichten soll man doch tatsächlich nur mit Mathe oder Physik haben oder evtl. noch sowas wie IT dazu.

Ansonsten kommen halt jetzt wieder die Klassiker wie Jura, Info oder ET...
Da sollte man aber vor allem bei Info und ET bedenken, dass das sehr schwere Studiengänge sind und der TO ewig aus der Schule ist, also entsprechend in Mathe,etc. ziemlich eingerostet sein dürfte.

Jura könnte also eher zielführend sein.

Na ja, Jura ist sicherlich schwerer als Info oder ET, wenn es um gute Noten geht. Da der TE Gewi ist, dürften Fächer mit hohen Matheanforderungen aber in der Tat problematisch sein.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Medizin wäre ein Traum, aber mich schrecken die 11 Jahre Dauer bis zum fertigen Facharzt ab. Jura könnte man nebenbei studieren, weil ich Geld verdienen muss, das könnte ich in einer Bude mit jur.Bezug oder kleinen Kanzlei als Sachbearbeiter machen, oder?

Medizin wäre realistisch gesehen vermutlich der einzige Bereich, wo Dein Alter nicht so problematisch ist und Du trotzdem gute Berufschancen hättest. Allerdings ist die Hürde für einen Zweitstudienplatz sehr hoch. Wenn Du einen solchen bekommen solltest, wäre das sicherlich die beste Option. Ein anderes Zweitstudium würde ich eher kritisch sehen.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Medizin wäre ein Traum, aber mich schrecken die 11 Jahre Dauer bis zum fertigen Facharzt ab. Jura könnte man nebenbei studieren, weil ich Geld verdienen muss, das könnte ich in einer Bude mit jur.Bezug oder kleinen Kanzlei als Sachbearbeiter machen, oder?

Medizin wäre realistisch gesehen vermutlich der einzige Bereich, wo Dein Alter nicht so problematisch ist und Du trotzdem gute Berufschancen hättest. Allerdings ist die Hürde für einen Zweitstudienplatz sehr hoch. Wenn Du einen solchen bekommen solltest, wäre das sicherlich die beste Option. Ein anderes Zweitstudium würde ich eher kritisch sehen.

Medizin als Zweitstudium nach einem Abschluss in GeWi ist ziemlich unrealistisch. Dafür sind die Plätze für die Zweitstudenten zu begehrt.

Sowas wie ET und Info ist halt auch kritisch, da man dafür sehr gute Kenntnisse in Mathe braucht und die hat man ~15 Jahre nach der Schule normalerweise nicht mehr.

Würde daher halt schon bei etwas realistischem bleiben, also in Jura reinhauen, Lehramt studieren oder es doch mit BWL oder so versuchen.
Bei uns waren auch 35+ Leute im ersten Semester, die haben auch ordentliche Jobs bekommen.

Geht mit deinem Abschluss wirklich gar nichts?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 12.12.2019:

Medizin wäre ein Traum, aber mich schrecken die 11 Jahre Dauer bis zum fertigen Facharzt ab. Jura könnte man nebenbei studieren, weil ich Geld verdienen muss, das könnte ich in einer Bude mit jur.Bezug oder kleinen Kanzlei als Sachbearbeiter machen, oder?

Medizin wäre realistisch gesehen vermutlich der einzige Bereich, wo Dein Alter nicht so problematisch ist und Du trotzdem gute Berufschancen hättest. Allerdings ist die Hürde für einen Zweitstudienplatz sehr hoch. Wenn Du einen solchen bekommen solltest, wäre das sicherlich die beste Option. Ein anderes Zweitstudium würde ich eher kritisch sehen.

Medizin als Zweitstudium nach einem Abschluss in GeWi ist ziemlich unrealistisch. Dafür sind die Plätze für die Zweitstudenten zu begehrt.

Sowas wie ET und Info ist halt auch kritisch, da man dafür sehr gute Kenntnisse in Mathe braucht und die hat man ~15 Jahre nach der Schule normalerweise nicht mehr.

Würde daher halt schon bei etwas realistischem bleiben, also in Jura reinhauen, Lehramt studieren oder es doch mit BWL oder so versuchen.
Bei uns waren auch 35+ Leute im ersten Semester, die haben auch ordentliche Jobs bekommen.

Geht mit deinem Abschluss wirklich gar nichts?

Nicht, wenn ich ihn nicht kombiniere, zum Beispiel mit BWL, das würde wesentlich besser aussehen. Also entweder noch einen MA BWL draufsatteln oder mit Jura reinhauen...Bock hätte ich auf beides.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 13.12.2019:

Medizin wäre ein Traum, aber mich schrecken die 11 Jahre Dauer bis zum fertigen Facharzt ab. Jura könnte man nebenbei studieren, weil ich Geld verdienen muss, das könnte ich in einer Bude mit jur.Bezug oder kleinen Kanzlei als Sachbearbeiter machen, oder?

Medizin wäre realistisch gesehen vermutlich der einzige Bereich, wo Dein Alter nicht so problematisch ist und Du trotzdem gute Berufschancen hättest. Allerdings ist die Hürde für einen Zweitstudienplatz sehr hoch. Wenn Du einen solchen bekommen solltest, wäre das sicherlich die beste Option. Ein anderes Zweitstudium würde ich eher kritisch sehen.

Medizin als Zweitstudium nach einem Abschluss in GeWi ist ziemlich unrealistisch. Dafür sind die Plätze für die Zweitstudenten zu begehrt.

Sowas wie ET und Info ist halt auch kritisch, da man dafür sehr gute Kenntnisse in Mathe braucht und die hat man ~15 Jahre nach der Schule normalerweise nicht mehr.

Würde daher halt schon bei etwas realistischem bleiben, also in Jura reinhauen, Lehramt studieren oder es doch mit BWL oder so versuchen.
Bei uns waren auch 35+ Leute im ersten Semester, die haben auch ordentliche Jobs bekommen.

Geht mit deinem Abschluss wirklich gar nichts?

Nicht, wenn ich ihn nicht kombiniere, zum Beispiel mit BWL, das würde wesentlich besser aussehen. Also entweder noch einen MA BWL draufsatteln oder mit Jura reinhauen...Bock hätte ich auf beides.

Musst du selber wissen, denn so eine Entscheidung sollte man nicht von Meinungen in einem anonymen Forum abhängig machen!

Man kann deine Situation halt auch sehr schwer aus der Ferne beurteilen, weshalb die Ratschläge hier eher mit Vorsicht zu genießen sind.

Sich beruflich umzuorientieren ist heute ja absolut keine Seltenheit mehr und Möglichkeiten gibt es genug.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Das mache ich auch nicht, nur bestätigen mir die Meinungen hier auch meine Gedankengänge... eben, es gibt genug Möglichkeiten für ne zweite Karriere oder nen Schub in eine andere Richtung. Die Weichen will ich jetzt stellen...aber bin auch realistisch, es gibt 3 Varianten für ne Weiterbildung und die sähen im Idealfall wie folgt aus:

  • a) BWL für nicht-BWLer MA, 2 Jahre, fertig mit 38-39 J.
  • b) Jura Fernstudium z.B. FernUni Hagen, 7 Jahre, fertig mit 44 J.
  • c) Medizin, fertig ausgeb. Facharzt mit ca. 50 J., wenn alles irgendwie läuft ...

Welche Option sieht am vernünftigsten aus ? Ich habe da ne Ahnung, wozu die meisten raten werden, wenn sie das lesen...

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 13.12.2019:

Das mache ich auch nicht, nur bestätigen mir die Meinungen hier auch meine Gedankengänge... eben, es gibt genug Möglichkeiten für ne zweite Karriere oder nen Schub in eine andere Richtung. Die Weichen will ich jetzt stellen...aber bin auch realistisch, es gibt 3 Varianten für ne Weiterbildung und die sähen im Idealfall wie folgt aus:

  • a) BWL für nicht-BWLer MA, 2 Jahre, fertig mit 38-39 J.
  • b) Jura Fernstudium z.B. FernUni Hagen, 7 Jahre, fertig mit 44 J.
  • c) Medizin, fertig ausgeb. Facharzt mit ca. 50 J., wenn alles irgendwie läuft ...

Welche Option sieht am vernünftigsten aus ? Ich habe da ne Ahnung, wozu die meisten raten werden, wenn sie das lesen...

Warum ziehst Du eigentlich keinen MBA in Erwägung?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Was für eine Gewi hast du studiert und wo warst du beruflich bisher unterwegs? Du bist ja sicher schon mindestens +-5 Jahre im Berufsleben.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 13.12.2019:

Warum ziehst Du eigentlich keinen MBA in Erwägung?

Brächte mich ein MBA denn weiter als ein "normaler" MA BWL?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 13.12.2019:

Warum ziehst Du eigentlich keinen MBA in Erwägung?

Brächte mich ein MBA denn weiter als ein "normaler" MA BWL?

Nein. MBAs werden in DACH eher ambivalent betrachtet. WENN du in den BWL Bereich willst, dann mach einen normalen Master.

Die Frage ist, hast du überhaupt Bock auf Rechnungswesen, Finanzen, Marketingtheorien etc? Das ist ja nicht nur eine Entscheidung für die nächsten 2 Jahre sondern ebnet deine restliche berufliche Laufbahn. Das muss wohl überlegt sein.

Wenn du eh schon sagtest, dass Jura früher deine zweite Wahl gewesen wäre, würde ich mich einfach für das Fernstudium einschreiben und nebenbei Geld verdienen.
Bin auch gerade am ausloten, ob ich statt nem konsekutiven Powi MA Jura auf Fernstudium studieren soll und dabei schon mal ne poklitk-/kommunikstionsnahe Teilzeitstelle ergreifen soll.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 13.12.2019:

Warum ziehst Du eigentlich keinen MBA in Erwägung?

Brächte mich ein MBA denn weiter als ein "normaler" MA BWL?

Nein. MBAs werden in DACH eher ambivalent betrachtet. WENN du in den BWL Bereich willst, dann mach einen normalen Master.

Die Frage ist, hast du überhaupt Bock auf Rechnungswesen, Finanzen, Marketingtheorien etc? Das ist ja nicht nur eine Entscheidung für die nächsten 2 Jahre sondern ebnet deine restliche berufliche Laufbahn. Das muss wohl überlegt sein.

Wenn du eh schon sagtest, dass Jura früher deine zweite Wahl gewesen wäre, würde ich mich einfach für das Fernstudium einschreiben und nebenbei Geld verdienen.
Bin auch gerade am ausloten, ob ich statt nem konsekutiven Powi MA Jura auf Fernstudium studieren soll und dabei schon mal ne poklitk-/kommunikstionsnahe Teilzeitstelle ergreifen soll.

Ja, da habe ich Bock drauf, weil es Einblicke in alle verwertbaren Betriebe und Systeme hat, es ist was generalistisches und bietet mir einen Mehrwert. MBA - das dachte ich halt auch schon, denn es existiert irgendwie ne Schwemme an Anbietern...gut, ist ja bei WiWi auch irgendwo so. Jura interessiert mich mehr, aber mich schrecken schon die 7 Jahre Teilzeit-Studium ab...ist so das Mittelfeld von der Dauer her, kürzer als Medizin und länger und schwerer als BWL...ne Garantie hat man nirgends...aber ich kenne mich, ich fühle mich zu jung zum Stehenbleiben und werde garantiert etwas davon angehen :) PoWi oder Verwaltungswissenschaften wäre auch ne Option....hm.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 13.12.2019:

Warum ziehst Du eigentlich keinen MBA in Erwägung?

Brächte mich ein MBA denn weiter als ein "normaler" MA BWL?

Ja, auf jeden Fall. Das passt von den Peers auch altersmässig viel besser. Du musst nur darauf achten, einen Top-MBA zu machen. Es gibt sehr viele unbrauchbare Programme, die einen nicht wirklich weiterbringen. Die Frage ist, ob Du es schaffst, in ein solches Programm reinzukommen. In einen „normalen“ Master kommt man natürlich viel einfacher rein. Für einen über Dreißigjährigen passt das aber nicht unbedingt.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Wie sieht es mit Zahnmedizin aus? Das Studium dauert ein Jahr weniger als Humanmedizin und erfordert keine Facharztausbildung. Da wärst Du also mit 40 fertig.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 14.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 13.12.2019:

Warum ziehst Du eigentlich keinen MBA in Erwägung?

Brächte mich ein MBA denn weiter als ein "normaler" MA BWL?

Nein. MBAs werden in DACH eher ambivalent betrachtet. WENN du in den BWL Bereich willst, dann mach einen normalen Master.

Die Frage ist, hast du überhaupt Bock auf Rechnungswesen, Finanzen, Marketingtheorien etc? Das ist ja nicht nur eine Entscheidung für die nächsten 2 Jahre sondern ebnet deine restliche berufliche Laufbahn. Das muss wohl überlegt sein.

Wenn du eh schon sagtest, dass Jura früher deine zweite Wahl gewesen wäre, würde ich mich einfach für das Fernstudium einschreiben und nebenbei Geld verdienen.
Bin auch gerade am ausloten, ob ich statt nem konsekutiven Powi MA Jura auf Fernstudium studieren soll und dabei schon mal ne poklitk-/kommunikstionsnahe Teilzeitstelle ergreifen soll.

Ja, da habe ich Bock drauf, weil es Einblicke in alle verwertbaren Betriebe und Systeme hat, es ist was generalistisches und bietet mir einen Mehrwert. MBA - das dachte ich halt auch schon, denn es existiert irgendwie ne Schwemme an Anbietern...gut, ist ja bei WiWi auch irgendwo so. Jura interessiert mich mehr, aber mich schrecken schon die 7 Jahre Teilzeit-Studium ab...ist so das Mittelfeld von der Dauer her, kürzer als Medizin und länger und schwerer als BWL...ne Garantie hat man nirgends...aber ich kenne mich, ich fühle mich zu jung zum Stehenbleiben und werde garantiert etwas davon angehen :) PoWi oder Verwaltungswissenschaften wäre auch ne Option....hm.

Mit Powi hast du mal definitiv bessere Berufsoptionen als mit irgendeiner GeWi, aber der Jobgarant schlechthin ist es halt auch nicht. Es ist viel Eigenengagement durch Praktika etc verlangt. Würde sagen noch ne Spur härter als mit BWL, aber dafür imo auch viel interessanter. Bin kommenden Sommer in der Online Redaktion einer Regionalzeitung und Sommer 21 wird dann nochmal Praktikum bei nem nationalen Medium gemacht oder in der politischen Kommunikation. Danach sollte der Einstieg kein Problem sein.

antworten
WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 14.12.2019:

Warum ziehst Du eigentlich keinen MBA in Erwägung?

Brächte mich ein MBA denn weiter als ein "normaler" MA BWL?

Nein. MBAs werden in DACH eher ambivalent betrachtet. WENN du in den BWL Bereich willst, dann mach einen normalen Master.

Die Frage ist, hast du überhaupt Bock auf Rechnungswesen, Finanzen, Marketingtheorien etc? Das ist ja nicht nur eine Entscheidung für die nächsten 2 Jahre sondern ebnet deine restliche berufliche Laufbahn. Das muss wohl überlegt sein.

Wenn du eh schon sagtest, dass Jura früher deine zweite Wahl gewesen wäre, würde ich mich einfach für das Fernstudium einschreiben und nebenbei Geld verdienen.
Bin auch gerade am ausloten, ob ich statt nem konsekutiven Powi MA Jura auf Fernstudium studieren soll und dabei schon mal ne poklitk-/kommunikstionsnahe Teilzeitstelle ergreifen soll.

Ja, da habe ich Bock drauf, weil es Einblicke in alle verwertbaren Betriebe und Systeme hat, es ist was generalistisches und bietet mir einen Mehrwert. MBA - das dachte ich halt auch schon, denn es existiert irgendwie ne Schwemme an Anbietern...gut, ist ja bei WiWi auch irgendwo so. Jura interessiert mich mehr, aber mich schrecken schon die 7 Jahre Teilzeit-Studium ab...ist so das Mittelfeld von der Dauer her, kürzer als Medizin und länger und schwerer als BWL...ne Garantie hat man nirgends...aber ich kenne mich, ich fühle mich zu jung zum Stehenbleiben und werde garantiert etwas davon angehen :) PoWi oder Verwaltungswissenschaften wäre auch ne Option....hm.

Mit Powi hast du mal definitiv bessere Berufsoptionen als mit irgendeiner GeWi, aber der Jobgarant schlechthin ist es halt auch nicht. Es ist viel Eigenengagement durch Praktika etc verlangt. Würde sagen noch ne Spur härter als mit BWL, aber dafür imo auch viel interessanter. Bin kommenden Sommer in der Online Redaktion einer Regionalzeitung und Sommer 21 wird dann nochmal Praktikum bei nem nationalen Medium gemacht oder in der politischen Kommunikation. Danach sollte der Einstieg kein Problem sein.

Als Powi sollte man defintiv ein Gap-Year machen und dieses auch sinnvoll nutzen.

Ich gehe jetzt in den Master Powi mit:

1x Public Affairs 6monate
1x compliance 5monate + abschlussarbeit (Bank)
1x inhouse consulting 4 monate (Bank)
2x strategie 4 monate und 6 monate (Versicherung und DAX30 automobil)
1x werkstudent während des bachelors (Bank)

werde im Master höchstens nochmal ein praktikum richtung UB machen und sonst 2 Jahre werkstudent.

habe mir am anfang immer sorgen gemacht mit Powi einen Job zu finden der mir auch Spaß machen wird aber mittlerweile bin ich recht zuversichtlich.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 14.12.2019:

Warum ziehst Du eigentlich keinen MBA in Erwägung?

Brächte mich ein MBA denn weiter als ein "normaler" MA BWL?

Nein. MBAs werden in DACH eher ambivalent betrachtet. WENN du in den BWL Bereich willst, dann mach einen normalen Master.

Die Frage ist, hast du überhaupt Bock auf Rechnungswesen, Finanzen, Marketingtheorien etc? Das ist ja nicht nur eine Entscheidung für die nächsten 2 Jahre sondern ebnet deine restliche berufliche Laufbahn. Das muss wohl überlegt sein.

Wenn du eh schon sagtest, dass Jura früher deine zweite Wahl gewesen wäre, würde ich mich einfach für das Fernstudium einschreiben und nebenbei Geld verdienen.
Bin auch gerade am ausloten, ob ich statt nem konsekutiven Powi MA Jura auf Fernstudium studieren soll und dabei schon mal ne poklitk-/kommunikstionsnahe Teilzeitstelle ergreifen soll.

Ja, da habe ich Bock drauf, weil es Einblicke in alle verwertbaren Betriebe und Systeme hat, es ist was generalistisches und bietet mir einen Mehrwert. MBA - das dachte ich halt auch schon, denn es existiert irgendwie ne Schwemme an Anbietern...gut, ist ja bei WiWi auch irgendwo so. Jura interessiert mich mehr, aber mich schrecken schon die 7 Jahre Teilzeit-Studium ab...ist so das Mittelfeld von der Dauer her, kürzer als Medizin und länger und schwerer als BWL...ne Garantie hat man nirgends...aber ich kenne mich, ich fühle mich zu jung zum Stehenbleiben und werde garantiert etwas davon angehen :) PoWi oder Verwaltungswissenschaften wäre auch ne Option....hm.

Mit Powi hast du mal definitiv bessere Berufsoptionen als mit irgendeiner GeWi, aber der Jobgarant schlechthin ist es halt auch nicht. Es ist viel Eigenengagement durch Praktika etc verlangt. Würde sagen noch ne Spur härter als mit BWL, aber dafür imo auch viel interessanter. Bin kommenden Sommer in der Online Redaktion einer Regionalzeitung und Sommer 21 wird dann nochmal Praktikum bei nem nationalen Medium gemacht oder in der politischen Kommunikation. Danach sollte der Einstieg kein Problem sein.

Als Powi sollte man defintiv ein Gap-Year machen und dieses auch sinnvoll nutzen.

Ich gehe jetzt in den Master Powi mit:

1x Public Affairs 6monate
1x compliance 5monate + abschlussarbeit (Bank)
1x inhouse consulting 4 monate (Bank)
2x strategie 4 monate und 6 monate (Versicherung und DAX30 automobil)
1x werkstudent während des bachelors (Bank)

werde im Master höchstens nochmal ein praktikum richtung UB machen und sonst 2 Jahre werkstudent.

habe mir am anfang immer sorgen gemacht mit Powi einen Job zu finden der mir auch Spaß machen wird aber mittlerweile bin ich recht zuversichtlich.

Gutes Profil, aber bis auf das PA Praktikum bist du halt voll auf Business getrimmt. Da will der typische Powi aber nicht hin. An deiner Stelle würde ich mir überlegen ob ein Master, der Management und Powi verbindet, nicht zielführender wäre. Gibt ja einige Angebote (HSG, CBS).

Mit dem Gap Year hast du definitv recht, aber ich werde mein Glück schon nach dem Bachelor versuchen. Master nur, wenn sich nichts zufriedenstellendes findet.

antworten
WiWi Gast

Zweite Karriere

Dein profil geht leider in die komplett falsche Richtung. Wieso studierst du powi und machst dann praktika in ganz anderen Bereichen?

WiWi Gast schrieb am 14.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 14.12.2019:

Warum ziehst Du eigentlich keinen MBA in Erwägung?

Brächte mich ein MBA denn weiter als ein "normaler" MA BWL?

Nein. MBAs werden in DACH eher ambivalent betrachtet. WENN du in den BWL Bereich willst, dann mach einen normalen Master.

Die Frage ist, hast du überhaupt Bock auf Rechnungswesen, Finanzen, Marketingtheorien etc? Das ist ja nicht nur eine Entscheidung für die nächsten 2 Jahre sondern ebnet deine restliche berufliche Laufbahn. Das muss wohl überlegt sein.

Wenn du eh schon sagtest, dass Jura früher deine zweite Wahl gewesen wäre, würde ich mich einfach für das Fernstudium einschreiben und nebenbei Geld verdienen.
Bin auch gerade am ausloten, ob ich statt nem konsekutiven Powi MA Jura auf Fernstudium studieren soll und dabei schon mal ne poklitk-/kommunikstionsnahe Teilzeitstelle ergreifen soll.

Ja, da habe ich Bock drauf, weil es Einblicke in alle verwertbaren Betriebe und Systeme hat, es ist was generalistisches und bietet mir einen Mehrwert. MBA - das dachte ich halt auch schon, denn es existiert irgendwie ne Schwemme an Anbietern...gut, ist ja bei WiWi auch irgendwo so. Jura interessiert mich mehr, aber mich schrecken schon die 7 Jahre Teilzeit-Studium ab...ist so das Mittelfeld von der Dauer her, kürzer als Medizin und länger und schwerer als BWL...ne Garantie hat man nirgends...aber ich kenne mich, ich fühle mich zu jung zum Stehenbleiben und werde garantiert etwas davon angehen :) PoWi oder Verwaltungswissenschaften wäre auch ne Option....hm.

Mit Powi hast du mal definitiv bessere Berufsoptionen als mit irgendeiner GeWi, aber der Jobgarant schlechthin ist es halt auch nicht. Es ist viel Eigenengagement durch Praktika etc verlangt. Würde sagen noch ne Spur härter als mit BWL, aber dafür imo auch viel interessanter. Bin kommenden Sommer in der Online Redaktion einer Regionalzeitung und Sommer 21 wird dann nochmal Praktikum bei nem nationalen Medium gemacht oder in der politischen Kommunikation. Danach sollte der Einstieg kein Problem sein.

Als Powi sollte man defintiv ein Gap-Year machen und dieses auch sinnvoll nutzen.

Ich gehe jetzt in den Master Powi mit:

1x Public Affairs 6monate
1x compliance 5monate + abschlussarbeit (Bank)
1x inhouse consulting 4 monate (Bank)
2x strategie 4 monate und 6 monate (Versicherung und DAX30 automobil)
1x werkstudent während des bachelors (Bank)

werde im Master höchstens nochmal ein praktikum richtung UB machen und sonst 2 Jahre werkstudent.

habe mir am anfang immer sorgen gemacht mit Powi einen Job zu finden der mir auch Spaß machen wird aber mittlerweile bin ich recht zuversichtlich.

antworten
WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 15.12.2019:

Dein profil geht leider in die komplett falsche Richtung. Wieso studierst du powi und machst dann praktika in ganz anderen Bereichen?

Als Powi sollte man defintiv ein Gap-Year machen und dieses auch sinnvoll nutzen.

Ich gehe jetzt in den Master Powi mit:

1x Public Affairs 6monate
1x compliance 5monate + abschlussarbeit (Bank)
1x inhouse consulting 4 monate (Bank)
2x strategie 4 monate und 6 monate (Versicherung und DAX30 automobil)
1x werkstudent während des bachelors (Bank)

Wenn du meinst, dass du das beurteilen könntest. Bitte.

Strategie ist immer eng mit Regulatorik/Politik verknüpft.

Du kannst dich ja gerne für 700€ (Praktikum) in die PA-Agenturen setzen. Da wirst du in den seltensten Fällen irgendwas wirklich interessantes machen.

Des Weiteren sind die wirklich interessanten PoWi-Stellen sehr begrenzt. Zur Not steige ich dann eben im IC oder einer UB ein anstatt für 30k in einer Kommunikationsagentur.

In allen meiner Praktika hat sich noch nie jemand dafür interessiert, was ich studiert haben und in die klassischen BWL Berufe möchte ich eh nicht also brauch ich auch kein BWL Master zu machen. Gleichzeitig halte ich mir alle PoWi-Berufe offen.

Verstehe nicht wo dein Problem ist.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 14.12.2019:

Wie sieht es mit Zahnmedizin aus? Das Studium dauert ein Jahr weniger als Humanmedizin und erfordert keine Facharztausbildung. Da wärst Du also mit 40 fertig.

Zahnmedizin kann ich mir bei allem drehen und wenden nicht schönreden :)) das ist schon etwas, was man wirklich wollen muss.

Die Fernuni Hagen hat solche Programme für Betriebswirtschaft für nicht Wiwis, jetzt kein Master oder so sondern so was am IWW :

https://www.fernuni-hagen.de/IWW/studiengaenge/betriebswirtin-iww.html

Und noch andere interessante Sachen, was haltet ihr davon? Sind diese Zertifikate anerkannt oder ist das Zeitverschwendung?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Ein Bekannter war in einer ähnlichen Situation wie du:

  • Mitte 30, Abschluss als GeWi, beruflich nicht weiter gekommen (mieses Gehalt, keine festen Stellen), bereits 150+ Bewerbungen...

Dann hat er diesen Master gemacht:
https://www.tu-chemnitz.de/informatik/studium/studiengaenge/index.php?page=ma_gw

"Informatik für Geistes- und Sozialwissenschaftler"

Danach hat er auf ~10 Bewerbungen 5 VGs gehabt und letztlich 3 Zusagen.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

Ein Bekannter war in einer ähnlichen Situation wie du:

  • Mitte 30, Abschluss als GeWi, beruflich nicht weiter gekommen (mieses Gehalt, keine festen Stellen), bereits 150+ Bewerbungen...

Dann hat er diesen Master gemacht:
www.tu-chemnitz.de/informatik/studium/studiengaenge/index.php?page=ma_gw

"Informatik für Geistes- und Sozialwissenschaftler"

Danach hat er auf ~10 Bewerbungen 5 VGs gehabt und letztlich 3 Zusagen.

DAS habe ich auch schon gesehen und recherchiert und so meine Bedenken gehabt... - weiß aber schon, dass IT Zukunft ist und es interessiert mich auch. Hat dein Bekannter eine der Stellen genommen (davon gehe ich aus) und schafft er die Arbeit? Nimmt man ihn genau so ernst wie nen "Voll"-ITler?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Vergiss Jura. Klar, kannst du dich mit deiner Wohnzimmerkanzlei selbständig machen. Aber erkundige dich mal, was der Juristendurchschnitt (nicht die top 10 Prozent) so verdient... Außerdem sollte einem Jura liegen. Und damit meine ich nicht "Auswendiglernen", sondern man sollte ein gutes logisches Verständnis (Abstraktion in Verbindung mit wenn-dann-sonst) haben.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

Ein Bekannter war in einer ähnlichen Situation wie du:

  • Mitte 30, Abschluss als GeWi, beruflich nicht weiter gekommen (mieses Gehalt, keine festen Stellen), bereits 150+ Bewerbungen...

Dann hat er diesen Master gemacht:
www.tu-chemnitz.de/informatik/studium/studiengaenge/index.php?page=ma_gw

"Informatik für Geistes- und Sozialwissenschaftler"

Danach hat er auf ~10 Bewerbungen 5 VGs gehabt und letztlich 3 Zusagen.

Und deswegen macht man wie oben gesehen als PoWi, GeWi etc auch Praktika in Bereichen wie Compliance, um sich abzusichern.

Compliance Trainee ist TG7 danach TG8.

Mit Mitte 30 hättet der Herr auch seine 80-90k ohne Führungsverantwortung haben können.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Ja gut, aber man wollte es eben auf dem klassischen Weg probieren. Klar hätte man sich absichern müssen.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

Ein Bekannter war in einer ähnlichen Situation wie du:

  • Mitte 30, Abschluss als GeWi, beruflich nicht weiter gekommen (mieses Gehalt, keine festen Stellen), bereits 150+ Bewerbungen...

Dann hat er diesen Master gemacht:
www.tu-chemnitz.de/informatik/studium/studiengaenge/index.php?page=ma_gw

"Informatik für Geistes- und Sozialwissenschaftler"

Danach hat er auf ~10 Bewerbungen 5 VGs gehabt und letztlich 3 Zusagen.

Und deswegen macht man wie oben gesehen als PoWi, GeWi etc auch Praktika in Bereichen wie Compliance, um sich abzusichern.

Compliance Trainee ist TG7 danach TG8.

Mit Mitte 30 hättet der Herr auch seine 80-90k ohne Führungsverantwortung haben können.

1) Compliance als Powi ist schlicht und einfach fachfremd und hat nichts mit Politikwissenschaft bzw den Skills, die man dort lernt, zu tun.

2) Frage ich mich, wie man als Powi überhaupt an ein Compliance Praktikum kommen soll, wenn dort immer ein juristisches oder wirtschaftliches Studium gefordert wird.

Bei UB und Strategie ist es ja was anderes. Da können Powis durchaus eine gute Perspektive reinbringen.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

DAS habe ich auch schon gesehen und recherchiert und so meine Bedenken gehabt... - weiß aber schon, dass IT Zukunft ist und es interessiert mich auch. Hat dein Bekannter eine der Stellen genommen (davon gehe ich aus) und schafft er die Arbeit? Nimmt man ihn genau so ernst wie nen "Voll"-ITler?

Ja, er hat dann eine Stelle angenommen!

Er kommt mit der Arbeit gut zurecht, hat einen relativ sicheren Arbeitsplatz, Gehalt ist für den Osten auch sehr gut, nur findet er seine Arbeit halt komplett uninteressant.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Ich will hier mal einen ganz neuen Gedanken in den Raum werfen:
Muss es denn nochmal ein Studium sein?
Du sagst dieses Rumgekrebse nervt dich, was ich total verstehen kann. Mit einem zweiten Studium wird das aber erstmal nicht anders. Außerdem kannst du dann frühestens ab 40 mal fest einsteigen, willst du das wirklich? Da gehen dir nochmal min. 5 Jahre Einkommen flöten und du hast nochmal den ganzen Aufwand. Zusätzlich sitzt du mit lauter 20 Jährigen in den Vorlesungen, die frisch ihr Abi haben. Also ich würde es nicht wollen.

Mein Tipp:
Mach eine Ausbildung in einem Gebiet wo du Interesse hast, arbeite dich mit Fortbildungen (Fachwirt, Techniker, ...) hoch und du stehst im Gegensatz zum Studium mit 40 bei einem passablen und sicheren Einkommen und einem geregelten Leben. Kein Rumgekrebse mehr, sondern stabile finanzielle Verhältnisse. Wenn du bspw. Handwerklich fit bist wäre das doch ideal. Dann kannst du dich sogar mit einem Meister selbstständig machen und du hast mit 5 Jahren deinen eigenen Betrieb. ;)
Nur mal so als kleine Vorschläge, was du machen willst musst du am Ende selbst sagen.

Es wäre jedenfalls imho wirklich dein Genickbruch jetzt nochmal Jura oder Medizin anzufangen. Für Jura 7 Jahre ist auch sehr optimistisch, da müsstest du schon schnell durchziehen... dir ist hoffentlich bewusst, dass das eines der aufwendigsten Studienfächer überhaupt ist mit horrenden Abbrecherquoten. Am Ende brichst du ab und stehst noch schlechter da, als davor.
Die einzige Lösung im Zusammenhang mit einem Studium wäre in meinen Augen wirklich nur irgend ein Master mit dem du nochmal auf Info z.B. übergehen kannst...

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 17.12.2019:

DAS habe ich auch schon gesehen und recherchiert und so meine Bedenken gehabt... - weiß aber schon, dass IT Zukunft ist und es interessiert mich auch. Hat dein Bekannter eine der Stellen genommen (davon gehe ich aus) und schafft er die Arbeit? Nimmt man ihn genau so ernst wie nen "Voll"-ITler?

Ja, er hat dann eine Stelle angenommen!

Er kommt mit der Arbeit gut zurecht, hat einen relativ sicheren Arbeitsplatz, Gehalt ist für den Osten auch sehr gut, nur findet er seine Arbeit halt komplett uninteressant.

Ja natürlich, das ist ja der ganze Witz an der Sache, im Herzen ist er ein GeWi und wird immer oder zumindest oft alles andere uninteressant finden. Aber er hat sich zusammengerissen und macht jetzt was, damit er seine Rechnungen bezahlen kann, so ist das nun mal - man arbeitet und kriegt was, wo was benötigt wird.

Was meinst du, was ich darum geben würde, etwas in meiner Studienrichtung arbeiten zu dürfen. Aber da ich selber gesehen habe, dass es nichts für mich gibt, muss ich es genau so tun um nicht auf der Strecke zu bleiben. Was neues mit Zukunft draufsatteln und beissen. Mich tröstet, dass aber so oder so viele über ihre Arbeit jammern, ob nun das studiert oder nicht. Deswegen freue ich mich über jede neue Chance, die sich mir bietet und bin fest entschlossen, mich selbst aus diesem Sumpf zu heben, egal wie uninteressant der Job nachher wird, es ist besser, als arbeitslos zu sein und man kann beschäftigt ruhiger schlafen und besser planen.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 17.12.2019:

DAS habe ich auch schon gesehen und recherchiert und so meine Bedenken gehabt... - weiß aber schon, dass IT Zukunft ist und es interessiert mich auch. Hat dein Bekannter eine der Stellen genommen (davon gehe ich aus) und schafft er die Arbeit? Nimmt man ihn genau so ernst wie nen "Voll"-ITler?

Ja, er hat dann eine Stelle angenommen!

Er kommt mit der Arbeit gut zurecht, hat einen relativ sicheren Arbeitsplatz, Gehalt ist für den Osten auch sehr gut, nur findet er seine Arbeit halt komplett uninteressant.

Ist dann auch die Frage, wie zielführend sowas ist.

Der Tipp mit der Ausbildung als mitte 30 jähriger ist natürlich an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Würde gleich lange dauern wie ein Master, Gehalt ist mies und die Arbeit ist, wie von dir empfohlen, körperlich anstrengend. Imo sieht man, dass du keinen Plan von der Realität hast.

Mein Tipp: Mach entweder einen Master, der sowohl halbwegs verwertbar ist, dir aber trotzdem Berufe eröffnet, mit denen du dich gerne beschäftigst. Für Geiwis wäre da etwas in die Richtung Kulturmanagement interessant. Arbeite neben dem Studium in nem großen Kulturbetrieb und dort haben einige Referenten und Manager im BA Germanistik, Ethnologie, Kunstgeschichte etc studiert und sich dann mit nem FH Master Kulturmanagement die nötigen BWL Skills geholt.

Ansonsten Fernstudium Jura auf Stex. Kannst gut nebenbei arbeiten und nach Abschluss ist das Alter sowas von egal.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

„Lächerlicher Vorschlag“ weil ich NICHT nochmal ein Studium draufsetzen würde als Mitte 30 jähriger? Gehts noch?

Ich sage nicht, dass eine Ausbildung der heilige Gral für ihn wäre. Für mich ist das aber die einzig logische Schlussfolgerung aus dem was ich bisher gelesen habe. Vor allem wenn das Wort Rumgekrebse in der momentan Lage des TE fällt kann man doch nicht nochmal ein fachfremdes Studium empfehlen, das min. 5 Jahre dauert. Das wird dann erst ein richtiges Rumgekrebse. DAS wäre Realitätsfern.
Es muss ja außerdem nicht Handwerk sein. Würde dir empfehlen vernünftig zu lesen in Zukunft bevor du so komplett anmaßend wirst. Würde sich halt nur extrem gut anbieten, wenn da Interesse bestehen würde. Ansonsten geht ja auch eine kaufmännische Ausbildung.

Btw ist dieses „magere“ Azubigehalt immer noch um Welten besser als nochmal monatlich irre drauf zu zahlen und nach 5 Jahren auf einen noch größerem Schuldenberg zu sitzen.

WiWi Gast schrieb am 17.12.2019:

DAS habe ich auch schon gesehen und recherchiert und so meine Bedenken gehabt... - weiß aber schon, dass IT Zukunft ist und es interessiert mich auch. Hat dein Bekannter eine der Stellen genommen (davon gehe ich aus) und schafft er die Arbeit? Nimmt man ihn genau so ernst wie nen "Voll"-ITler?

Ja, er hat dann eine Stelle angenommen!

Er kommt mit der Arbeit gut zurecht, hat einen relativ sicheren Arbeitsplatz, Gehalt ist für den Osten auch sehr gut, nur findet er seine Arbeit halt komplett uninteressant.

Ist dann auch die Frage, wie zielführend sowas ist.

Der Tipp mit der Ausbildung als mitte 30 jähriger ist natürlich an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Würde gleich lange dauern wie ein Master, Gehalt ist mies und die Arbeit ist, wie von dir empfohlen, körperlich anstrengend. Imo sieht man, dass du keinen Plan von der Realität hast.

Mein Tipp: Mach entweder einen Master, der sowohl halbwegs verwertbar ist, dir aber trotzdem Berufe eröffnet, mit denen du dich gerne beschäftigst. Für Geiwis wäre da etwas in die Richtung Kulturmanagement interessant. Arbeite neben dem Studium in nem großen Kulturbetrieb und dort haben einige Referenten und Manager im BA Germanistik, Ethnologie, Kunstgeschichte etc studiert und sich dann mit nem FH Master Kulturmanagement die nötigen BWL Skills geholt.

Ansonsten Fernstudium Jura auf Stex. Kannst gut nebenbei arbeiten und nach Abschluss ist das Alter sowas von egal.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Also du hast jetzt - wie zu erwarten war - so eine Breite an Vorschlägen bekommen ... Von Medizin und Jura, über Informatik und BWL, bis hin zur Ausbildung im Handwerk oder in der Pflege.

Fakt ist, es gibt viele Möglichkeiten zur Umorientierung. Fakt ist auch, dass du, selbst wenn du dann Ende 30, Anfang 40 bist, noch locker 30 Jahre arbeiten musst.

Deine Entscheidung sollte also wohl überlegt sein!

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Ich bleibe dabei: Du bist einfach nur Ahnungslos und als Karriereberater sowas von ungeeignet. Wie kann man nur eine 2-3 jährige kaufmännische Ausbildung empfehlen, wenn der TE genausogut einen BWL Master machen könnte und entsprechend anspruchsvolle Jobs im kaufm. Bereich bekommen kann.

Diese ständige Glorifizierung jeglicher Ausbildung in diesem Forum ist einfach nur peinlich. Denkt mal nach Leute, bevor ihr nem mitte 30 jährigen Akademiker empfehlt, ne kaufm. Ausbildung zu machen, um dann nach jahren unterfordernder Ausbildungszeit bis zur Pension als Office Manager oder Sachbearbeiter im Vertriebsinnendienst zu arbeiten. Ich sitze hier mit Gymnasium Matura und laufendem Powi Studium im Büro mit lauter Kaufmännern und mache die exakt selben Tätigkeiten, ohne jemals irgendein Zertifikat o.Ä. in dem Bereich bekommen zu haben.

WiWi Gast schrieb am 17.12.2019:

„Lächerlicher Vorschlag“ weil ich NICHT nochmal ein Studium draufsetzen würde als Mitte 30 jähriger? Gehts noch?

Ich sage nicht, dass eine Ausbildung der heilige Gral für ihn wäre. Für mich ist das aber die einzig logische Schlussfolgerung aus dem was ich bisher gelesen habe. Vor allem wenn das Wort Rumgekrebse in der momentan Lage des TE fällt kann man doch nicht nochmal ein fachfremdes Studium empfehlen, das min. 5 Jahre dauert. Das wird dann erst ein richtiges Rumgekrebse. DAS wäre Realitätsfern.
Es muss ja außerdem nicht Handwerk sein. Würde dir empfehlen vernünftig zu lesen in Zukunft bevor du so komplett anmaßend wirst. Würde sich halt nur extrem gut anbieten, wenn da Interesse bestehen würde. Ansonsten geht ja auch eine kaufmännische Ausbildung.

Btw ist dieses „magere“ Azubigehalt immer noch um Welten besser als nochmal monatlich irre drauf zu zahlen und nach 5 Jahren auf einen noch größerem Schuldenberg zu sitzen.

DAS habe ich auch schon gesehen und recherchiert und so meine Bedenken gehabt... - weiß aber schon, dass IT Zukunft ist und es interessiert mich auch. Hat dein Bekannter eine der Stellen genommen (davon gehe ich aus) und schafft er die Arbeit? Nimmt man ihn genau so ernst wie nen "Voll"-ITler?

Ja, er hat dann eine Stelle angenommen!

Er kommt mit der Arbeit gut zurecht, hat einen relativ sicheren Arbeitsplatz, Gehalt ist für den Osten auch sehr gut, nur findet er seine Arbeit halt komplett uninteressant.

Ist dann auch die Frage, wie zielführend sowas ist.

Der Tipp mit der Ausbildung als mitte 30 jähriger ist natürlich an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Würde gleich lange dauern wie ein Master, Gehalt ist mies und die Arbeit ist, wie von dir empfohlen, körperlich anstrengend. Imo sieht man, dass du keinen Plan von der Realität hast.

Mein Tipp: Mach entweder einen Master, der sowohl halbwegs verwertbar ist, dir aber trotzdem Berufe eröffnet, mit denen du dich gerne beschäftigst. Für Geiwis wäre da etwas in die Richtung Kulturmanagement interessant. Arbeite neben dem Studium in nem großen Kulturbetrieb und dort haben einige Referenten und Manager im BA Germanistik, Ethnologie, Kunstgeschichte etc studiert und sich dann mit nem FH Master Kulturmanagement die nötigen BWL Skills geholt.

Ansonsten Fernstudium Jura auf Stex. Kannst gut nebenbei arbeiten und nach Abschluss ist das Alter sowas von egal.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 17.12.2019:

Also du hast jetzt - wie zu erwarten war - so eine Breite an Vorschlägen bekommen ... Von Medizin und Jura, über Informatik und BWL, bis hin zur Ausbildung im Handwerk oder in der Pflege.

Fakt ist, es gibt viele Möglichkeiten zur Umorientierung. Fakt ist auch, dass du, selbst wenn du dann Ende 30, Anfang 40 bist, noch locker 30 Jahre arbeiten musst.

Deine Entscheidung sollte also wohl überlegt sein!

TE hier: ich bin für jede Anregung dankbar, sei es für ein Studium oder für eine Aus- oder Weiterbildung, deswegen an dieser Stelle nochmals vielen Dank für eure Mühe und Gedankenanstöße.

Und ja, natürlich. Ich will jetzt die Weichen stellen für die nächsten 30 Jahre, wenn es nicht mehr Jahre werden---das MUSS gut überlegt sein. Ein drittes Mal soll es nicht geben, ich will jetzt was Neues auf dem ich aufbauen kann. Mit Jüngeren werde ich, ausser im Fernstudium :D immer zusammen sitzen, sei es im Hörsaal oder in der Berufsschule.

Vor einigen Jahren hatte mein alter AG ne Weiterbildung, Perspektiven im ÖD oder wie das hieß, 2 Tage Seminar mit Vorstellung und Strukturen und Chancen im ÖD usw, auch so eine Analyse von Stärken und Schwächen generell für Berufe. Bei mir war Jura als zweitstärkste Empfehlung dabei....die erste Option ging schief, die nächste kanns also werden :DD
Ich hab Bock auf Jura, damals war man aber zu verstockt und zu besserwisserisch, dass alles oh schon so klappt, wie ich mir das vorstelle. Die Quittung hab ich nun und werde gegensteuern.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Welche Gewi hast du studiert und was wolltest du arbeiten?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 17.12.2019:

Welche Gewi hast du studiert und was wolltest du arbeiten?

Ich bin Historiker ohne nennenswerte Praktika oder Kontakte in dem Bereich, weil ich immer nebenher studiert habe und sonst gearbeitet, aber immer fachfremd, weil ich eben Geld verdienen musste. Mein Traum war immer im Museum oder Archiv zu arbeiten, aber dazu müsste ich Erfahrungen in Museen und / oder einen MA Archivwissensch. draufsatteln und mich nachher mit anderen Archivaren um 2 Stellen bundesweit prügeln, die jünger sind und mehr Praktika usw gemacht haben als ich. Könnte ich natürlich alles noch machen, auch Kulturmanagement, und in der Schiene bleiben. Aber ich fühle mich da irgendwie festgefahren und habe schlicht Angst, dass ich damit noch mehr Zeit vergeude und noch mehr bereue, nichts neues "handfestes" gemacht zu haben.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Du scheinst ziemlich orientierungslos. Wenn Du in dem Alter wirklich noch einmal ein komplett neues Studium anfängst, solltest Du aber voll dahinterstehen und es wirklich wollen. Ansonsten macht das meiner Ansicht nach keinen Sinn. Jura oder Medizin sind sehr schwere Studiengänge, die man nur erfolgreich packt, wenn man wirklich den Willen hat, alles zu geben. Siehst Du bei Dir diesen Willen? Wofür brennst Du?

In gewissem Maße scheint mir Deine berufliche Situation sogar ein Vorteil. Denn was hast Du zu verlieren? Vom Historiker ohne Perspektive aus kann es eigentlich ja nur besser werden. Insoweit ist die Entscheidung zum totalen Neuanfang vielleicht sogar einfacher, als wenn Du viel dafür aufgeben müsstest. Selbst wenn Du als Wald- und-Wiesenanwalt enden solltest, wäre das ein klarer Fortschritt.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 17.12.2019:

Du scheinst ziemlich orientierungslos. Wenn Du in dem Alter wirklich noch einmal ein komplett neues Studium anfängst, solltest Du aber voll dahinterstehen und es wirklich wollen. Ansonsten macht das meiner Ansicht nach keinen Sinn. Jura oder Medizin sind sehr schwere Studiengänge, die man nur erfolgreich packt, wenn man wirklich den Willen hat, alles zu geben. Siehst Du bei Dir diesen Willen? Wofür brennst Du?

In gewissem Maße scheint mir Deine berufliche Situation sogar ein Vorteil. Denn was hast Du zu verlieren? Vom Historiker ohne Perspektive aus kann es eigentlich ja nur besser werden. Insoweit ist die Entscheidung zum totalen Neuanfang vielleicht sogar einfacher, als wenn Du viel dafür aufgeben müsstest. Selbst wenn Du als Wald- und-Wiesenanwalt enden solltest, wäre das ein klarer Fortschritt.

Sehe ich ähnlich!

  1. Der TO wirkt schon "reif", also weiß was Sache ist und jammert nicht nur herum. Allerdings scheint er nicht wirklich zu wissen, wo es denn hin gehen soll, vielmehr kann er sich halt viel vorstellen.
    Also TO, du solltest dir wirklich gut überlegen, was dir liegt, was du realistisch schaffst und was dir am Arbeitsmarkt weiterhilft.

  2. Verlieren kannst der TO karrieretechnisch tatsächlich nicht wirklich was, denn er scheint mit seinem bisher eingeschlagenen beruflichen Weg kein Erfolg zu haben.
    Eigentlich ja die perfekte Situation für einen Neuanfang.

Außerdem würde ich definitiv sagen, dass es sich noch lohnt, etwas neues zu wagen! Auch wenn du dann schon ~40 bist, musst du noch 25-30 Jahre arbeiten. Das ist zu lange, um weiter als Historiker vor sich hin zu krebsen oder gar als Hilfsarbeiter zu verenden.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Man merkt, dass du Bock auf Jura hast. Dann mach es. Sei dir aber bewusst, dass der Weg zum 2.Stex gut und gerne 8-9-10 Jahre dauern wird, wenn du neben dem Studium (was ich vermute) mindestens Teilzeit arbeiten musst. Wirst du auch nach den 3. Jahr noch den Drive haben, durchzuziehen? Das ist die wohl größte Frage. Denn ein berufsbegleitender Master in Library and Information Science (ist garnicht mal so altbacken, dank Ausbildung in digitaler Bibliotheksverwaltung), Kulturmanagement usw. würde dich innerhalb von 2 Jahren zumindest einigermaßen am Arbeitsmarkt als Historiker verwertbar machen.

Hast du Bock, nochmal um die 10 Jahre prekärer zu leben, als du es ohnehin schon tust?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 17.12.2019:

Man merkt, dass du Bock auf Jura hast. Dann mach es. Sei dir aber bewusst, dass der Weg zum 2.Stex gut und gerne 8-9-10 Jahre dauern wird, wenn du neben dem Studium (was ich vermute) mindestens Teilzeit arbeiten musst. Wirst du auch nach den 3. Jahr noch den Drive haben, durchzuziehen? Das ist die wohl größte Frage. Denn ein berufsbegleitender Master in Library and Information Science (ist garnicht mal so altbacken, dank Ausbildung in digitaler Bibliotheksverwaltung), Kulturmanagement usw. würde dich innerhalb von 2 Jahren zumindest einigermaßen am Arbeitsmarkt als Historiker verwertbar machen.

Hast du Bock, nochmal um die 10 Jahre prekärer zu leben, als du es ohnehin schon tust?

Lohnt sich denn jura? In 90% der Fälle bekommt man kein Prädikat hin. Dann heißt es ganz kleine Brötchen backen. Und 80h für 120k mit ende 30 schuften, boah ich weiß nicht ob es sich lohnt. Vorallem Partner wird man ja wegen dem Alter wahrscheinlich nicht mehr oder?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 17.12.2019:

Man merkt, dass du Bock auf Jura hast. Dann mach es. Sei dir aber bewusst, dass der Weg zum 2.Stex gut und gerne 8-9-10 Jahre dauern wird, wenn du neben dem Studium (was ich vermute) mindestens Teilzeit arbeiten musst. Wirst du auch nach den 3. Jahr noch den Drive haben, durchzuziehen? Das ist die wohl größte Frage. Denn ein berufsbegleitender Master in Library and Information Science (ist garnicht mal so altbacken, dank Ausbildung in digitaler Bibliotheksverwaltung), Kulturmanagement usw. würde dich innerhalb von 2 Jahren zumindest einigermaßen am Arbeitsmarkt als Historiker verwertbar machen.

Hast du Bock, nochmal um die 10 Jahre prekärer zu leben, als du es ohnehin schon tust?

Das wäre ja in einer Reihe mit Archivwissenschaft. 2 Jahre MA drauf und dann? Klar, ich wäre besser qualifiziert, aber für wie viele Stellen? Ich forste immer Stellenangebote durch und orientiere mich daran, Bibliothekare werden öfter gebraucht als Archivare, aber auch die Jobs sind rar. Es gibt zu wenig reine Stellen für Gewis. Deswegen ja mein Gedanke, ganz von vorne anzufangen. Der BWL MA oder berufsbegleitender Betriebswirt wäre mit x/2 Jahren wohl die solideste Wahl. Mehr Bock hätte ich auf Jura, klar. Auf Medizin auch, und das interessiert mich alles ernsthaft, nur wenn man realistisch ist, wird wohl BWL mit Spezialisierung die sicherste Bank sein,um erst mal überhaupt einen Pool an geeigneten Jobs zu finden. (?)

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Ceterum censeo

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WiWi Gast schrieb am 17.12.2019:

Lohnt sich denn jura? In 90% der Fälle bekommt man kein Prädikat hin. Dann heißt es ganz kleine Brötchen backen. Und 80h für 120k mit ende 30 schuften, boah ich weiß nicht ob es sich lohnt. Vorallem Partner wird man ja wegen dem Alter wahrscheinlich nicht mehr oder?

Woher kommen denn immer die Zahlen hier? Die Wahrscheinlichkeit, zumindest ein VB zu erreichen streut doch seit Jahrzehnten um 1/4. Ist zwar immer noch nicht der überwiegende Teil, aber nicht ganz so schlimm wie 10%. Auf den Rest brauche ich gar nicht einzugehen.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

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Hi,
falls es dich interessiert : Software Testing (Quereinsteiger gesucht und gewilligt)
Halbes Jahr Praktikum, danach Einstieg (ca. 40 k + 30 Urlaubstage, Home Office, guter Arbeitnehmermarkt ) . Nach gut einem Jahr - 3 Jahre bist du bei 50 k. Spezialisiere dich auf Testautomatisierung. Danach dann Entwickler . Nun bist du 35-36 und bist bei 50 k. Weitere 5 Jahre als Entwickler und du liegst bei 65-70. Du brauchst kein Master etc- nur absolute Bereitschaft viel zu lernen und das in schnellem Tempo.

antworten
WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 17.12.2019:

Man merkt, dass du Bock auf Jura hast. Dann mach es. Sei dir aber bewusst, dass der Weg zum 2.Stex gut und gerne 8-9-10 Jahre dauern wird, wenn du neben dem Studium (was ich vermute) mindestens Teilzeit arbeiten musst. Wirst du auch nach den 3. Jahr noch den Drive haben, durchzuziehen? Das ist die wohl größte Frage. Denn ein berufsbegleitender Master in Library and Information Science (ist garnicht mal so altbacken, dank Ausbildung in digitaler Bibliotheksverwaltung), Kulturmanagement usw. würde dich innerhalb von 2 Jahren zumindest einigermaßen am Arbeitsmarkt als Historiker verwertbar machen.

Hast du Bock, nochmal um die 10 Jahre prekärer zu leben, als du es ohnehin schon tust?

Lohnt sich denn jura? In 90% der Fälle bekommt man kein Prädikat hin. Dann heißt es ganz kleine Brötchen backen. Und 80h für 120k mit ende 30 schuften, boah ich weiß nicht ob es sich lohnt. Vorallem Partner wird man ja wegen dem Alter wahrscheinlich nicht mehr oder?

Die 120k würde ich mir an Deiner Stelle ohnehin abschminken, Partnerschaft erst recht. Mach Jura, wenn Du auch mit 40k zufrieden wärst. Und auch die Stelle musst Du ersteinmal bekommen. Aus Deiner Situation heraus wäre auch das doch bereits ein klarer Fortschritt. Deine Anspruchshaltung solltest Du etwas herunterschalten.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Hi,
falls es dich interessiert : Software Testing (Quereinsteiger gesucht und gewilligt)
Halbes Jahr Praktikum, danach Einstieg (ca. 40 k + 30 Urlaubstage, Home Office, guter Arbeitnehmermarkt ) . Nach gut einem Jahr - 3 Jahre bist du bei 50 k. Spezialisiere dich auf Testautomatisierung. Danach dann Entwickler . Nun bist du 35-36 und bist bei 50 k. Weitere 5 Jahre als Entwickler und du liegst bei 65-70. Du brauchst kein Master etc- nur absolute Bereitschaft viel zu lernen und das in schnellem Tempo.

Klingt aber schon nach 4 Tage beim Kunden, 1 Tag im Office, das schließe ich konsequent aus, da ich Familie habe. Ansonsten top Idee, keine Frage. Zu einer Vorposterin mit der Frage "wofür brennst du?" - kann ich sofort beantworten, für die Geschichtswissenschaften, das ist meine größte Liebe. Dafür brenne ich. Das bringt mir aber kein Geld, also muss ich was wählen, wo die Flamme auch noch gezündet werden kann.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Hi,
falls es dich interessiert : Software Testing (Quereinsteiger gesucht und gewilligt)
Halbes Jahr Praktikum, danach Einstieg (ca. 40 k + 30 Urlaubstage, Home Office, guter Arbeitnehmermarkt ) . Nach gut einem Jahr - 3 Jahre bist du bei 50 k. Spezialisiere dich auf Testautomatisierung. Danach dann Entwickler . Nun bist du 35-36 und bist bei 50 k. Weitere 5 Jahre als Entwickler und du liegst bei 65-70. Du brauchst kein Master etc- nur absolute Bereitschaft viel zu lernen und das in schnellem Tempo.

Software Tesing... frage mich immer wieder wie Akademiker in so einem Job landen können... war auf einigen IT Projekten und die Leute die das machen taten mir echt leid.

@TE: Würde es nicht machen - Geld hin oder her.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Man merkt, dass du Bock auf Jura hast. Dann mach es. Sei dir aber bewusst, dass der Weg zum 2.Stex gut und gerne 8-9-10 Jahre dauern wird, wenn du neben dem Studium (was ich vermute) mindestens Teilzeit arbeiten musst. Wirst du auch nach den 3. Jahr noch den Drive haben, durchzuziehen? Das ist die wohl größte Frage. Denn ein berufsbegleitender Master in Library and Information Science (ist garnicht mal so altbacken, dank Ausbildung in digitaler Bibliotheksverwaltung), Kulturmanagement usw. würde dich innerhalb von 2 Jahren zumindest einigermaßen am Arbeitsmarkt als Historiker verwertbar machen.

Hast du Bock, nochmal um die 10 Jahre prekärer zu leben, als du es ohnehin schon tust?

Lohnt sich denn jura? In 90% der Fälle bekommt man kein Prädikat hin. Dann heißt es ganz kleine Brötchen backen. Und 80h für 120k mit ende 30 schuften, boah ich weiß nicht ob es sich lohnt. Vorallem Partner wird man ja wegen dem Alter wahrscheinlich nicht mehr oder?

Die 120k würde ich mir an Deiner Stelle ohnehin abschminken, Partnerschaft erst recht. Mach Jura, wenn Du auch mit 40k zufrieden wärst. Und auch die Stelle musst Du ersteinmal bekommen. Aus Deiner Situation heraus wäre auch das doch bereits ein klarer Fortschritt. Deine Anspruchshaltung solltest Du etwas herunterschalten.

Hier TE: die Antwort war nicht von mir :)
"80h für 120k mit ende 30 schuften" - na ja, kann mir schlimmeres als 120k vorstellen für 80h Arbeit :) Ich wäre natürlich auch mit vorerst 40k zufrieden, was meint ihr was ein GeWi so bekommt? Ich kann von Gehältern wie 45k p.A. ausserhalb vom ÖD nur träumen....

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WiWi Gast

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Was arbeitest du derzeit?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Was arbeitest du derzeit?

Hab nen Job in der Verwaltung im ÖD als Angestellter, aber Bezahlung ist weit unter meiner Qualifikation als MA. Hab den genommen, weil die Alternative Hartz4 gewesen wäre und das ist nun echt keine Option

antworten
WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Was arbeitest du derzeit?

Hab nen Job in der Verwaltung im ÖD als Angestellter, aber Bezahlung ist weit unter meiner Qualifikation als MA. Hab den genommen, weil die Alternative Hartz4 gewesen wäre und das ist nun echt keine Option

Wenn du bereits im öD bist, spricht natürlich nochmal einiges für Jura. Versuche doch, mit deinem AG abzuklären, ob es möglich ist, auf 20h runter zu fahren, um Jura zu studieren. Hier in Östetrreich gibt es sehr viele Jus Studierende, die dabei 20-30h arbeiten, was auch echt schaffbar ist, da man in den 4 Jahren des reinen Studiums vlt bei 3-4 Kursen anwesend sein muss. Der rest besteht aus Selbststudium.

BWL nur aus dem reinen Vernunftsgedanken zu wählen, halte ich für nicht sinnvoll. So prickelnd sind die Aussichten in den kaufm. Bereichen als Quereinsteiger auch wieder nicht, dann sollte man für das Fach wenigstens brennen und das sehe ich bei der Art, wie du über den BWL Master schreibst, überhaupt nicht.

Nochmal, ich würde wirklich versuchen, deinen Job im öD mit Jura zu verknüpfen, die FU Hagen bietet mittlerweile sogar Jura auf Stex als Fernstudium an. So hast du immer einen sicheren Job und wirst im worst case bei Abschluss nach dem Studium, als Jurist im öD aufsteigen können. Für mich einer der attraktivsten juristischen Berufsfelder im Gesamtpaket.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Wenn die Geschichte deine große Leidenschaft ist, warum akzeptierst du dann nicht einfach deinen Job im öD und widmest dich in deiner Freizeit deinem Hobby? Ggf. kannst du ja ein Buch oder einen Blog anfangen, der sich (vielleicht!) irgendwann monetarisieren lässt.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Ihr habt Recht, der BWL-Master wäre eine reine Vernunftentscheidung, wobei ich nicht sagen kann, dass ich soooo anti BWL bin :D nur brenne ich halt echt nicht dafür, ich weiss dass ich es meistern würde, aber es wäre nur ein Brotjob, mehr nicht. Geschichte wird mein Hobby bleiben, dass das nicht zum Geld führt war mir klar, aber nicht dass es SO krass wird, da überhaupt Stellen zu finden.

Zum Jura-Studium: Das wäre auch mein Gedanke gewesen. Ich würde nen TZ-Job annehmen und nebenher studieren, damit ich schneller fertig werden kann und im Anschluss was im HD zu bekommen, ÖD ist im Grunde nicht verkehrt und Staatsanwalt bzw. Recht in Staat und Verwaltung klingt für mich auch wesentlich attraktiver als Rechtsanwalt f. Privatpersonen. Jura wird für mich denke ich ein ernst zu nehmender Gedanke....

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Was arbeitest du derzeit?

Hab nen Job in der Verwaltung im ÖD als Angestellter, aber Bezahlung ist weit unter meiner Qualifikation als MA. Hab den genommen, weil die Alternative Hartz4 gewesen wäre und das ist nun echt keine Option

Wenn du bereits im öD bist, spricht natürlich nochmal einiges für Jura. Versuche doch, mit deinem AG abzuklären, ob es möglich ist, auf 20h runter zu fahren, um Jura zu studieren. Hier in Östetrreich gibt es sehr viele Jus Studierende, die dabei 20-30h arbeiten, was auch echt schaffbar ist, da man in den 4 Jahren des reinen Studiums vlt bei 3-4 Kursen anwesend sein muss. Der rest besteht aus Selbststudium.

BWL nur aus dem reinen Vernunftsgedanken zu wählen, halte ich für nicht sinnvoll. So prickelnd sind die Aussichten in den kaufm. Bereichen als Quereinsteiger auch wieder nicht, dann sollte man für das Fach wenigstens brennen und das sehe ich bei der Art, wie du über den BWL Master schreibst, überhaupt nicht.

Nochmal, ich würde wirklich versuchen, deinen Job im öD mit Jura zu verknüpfen, die FU Hagen bietet mittlerweile sogar Jura auf Stex als Fernstudium an. So hast du immer einen sicheren Job und wirst im worst case bei Abschluss nach dem Studium, als Jurist im öD aufsteigen können. Für mich einer der attraktivsten juristischen Berufsfelder im Gesamtpaket.

Dem würde ich voll zustimmen. Mach Jura an der FU Hagen nebenberuflich - aber unbedingt auf Stex. Alles andere bringt Dich nicht weiter. Und bleib im öffentlichen Dienst. Dann hast Du etwas in der Hand. Klappt das Juraexamen mit guter Note, steht Dir der höhere Dienst mit Verbeamtung A13 offen. Selbst wenn nicht, dürfte Dir ein Jura-Stex im öffentlichen Dienst aber in jedem Fall weiterhelfen. Das scheint mir die beste Option für Dich, da das kein Bruch mit Deinem bisherigen Lebenslauf wäre.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Ein ernstzunehmender Hinweis für dich von mir:
Mach das duale Verwaltungsstudium im ÖD. Zu mehr Verdienst (der grds. ganz gut ist) wirst du es mit deinen Träumereien hier eh nicht bringen. Akzeptier das einfach mal.
Gibt auch nette Stellen in der Schlösserverwaltung etc.. Dürfte ja eh deinen Interessen entsprechen.

Wenn das später immer noch an deinem Ego nagen sollte, kann man auch hier mittlerweile einen Teilzeit-Master für den höheren Dienst drauf satteln.

Fall besprochen. Nichts zu danken.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 17.12.2019:

Welche Gewi hast du studiert und was wolltest du arbeiten?

Ich bin Historiker ohne nennenswerte Praktika oder Kontakte in dem Bereich, weil ich immer nebenher studiert habe und sonst gearbeitet, aber immer fachfremd, weil ich eben Geld verdienen musste. Mein Traum war immer im Museum oder Archiv zu arbeiten, aber dazu müsste ich Erfahrungen in Museen und / oder einen MA Archivwissensch. draufsatteln und mich nachher mit anderen Archivaren um 2 Stellen bundesweit prügeln, die jünger sind und mehr Praktika usw gemacht haben als ich. Könnte ich natürlich alles noch machen, auch Kulturmanagement, und in der Schiene bleiben. Aber ich fühle mich da irgendwie festgefahren und habe schlicht Angst, dass ich damit noch mehr Zeit vergeude und noch mehr bereue, nichts neues "handfestes" gemacht zu haben.

Eine Idee, die mir einfällt, was Du als Historiker machen könntest - gerade, wenn Dich auch juristische Fragen interessieren - ist Erbenermittlung. In dem Bereich gibt es auch einige Firmen, die immer wieder Historiker als Genealogen einstellen. Da würdest Du in Archiven recherchieren, um die Familienverhältnisse zu rekonstruieren, damit schließlich ein Erbschein beantragt werden kann. Schon einmal daran gedacht?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Welche Gewi hast du studiert und was wolltest du arbeiten?

Ich bin Historiker ohne nennenswerte Praktika oder Kontakte in dem Bereich, weil ich immer nebenher studiert habe und sonst gearbeitet, aber immer fachfremd, weil ich eben Geld verdienen musste. Mein Traum war immer im Museum oder Archiv zu arbeiten, aber dazu müsste ich Erfahrungen in Museen und / oder einen MA Archivwissensch. draufsatteln und mich nachher mit anderen Archivaren um 2 Stellen bundesweit prügeln, die jünger sind und mehr Praktika usw gemacht haben als ich. Könnte ich natürlich alles noch machen, auch Kulturmanagement, und in der Schiene bleiben. Aber ich fühle mich da irgendwie festgefahren und habe schlicht Angst, dass ich damit noch mehr Zeit vergeude und noch mehr bereue, nichts neues "handfestes" gemacht zu haben.

Eine Idee, die mir einfällt, was Du als Historiker machen könntest - gerade, wenn Dich auch juristische Fragen interessieren - ist Erbenermittlung. In dem Bereich gibt es auch einige Firmen, die immer wieder Historiker als Genealogen einstellen. Da würdest Du in Archiven recherchieren, um die Familienverhältnisse zu rekonstruieren, damit schließlich ein Erbschein beantragt werden kann. Schon einmal daran gedacht?

Nein, aber wie geil ist das denn? Wusste ich bislang nichts von (oder hab nicht aktiv drauf geachtet) Danke!!!
Leute, ihr seid spitze hier. Danke euch 1000 mal für die Hilfe.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Also ich denke wenn's nur ums Geld verdienen geht entweder nen IT Master wie der in Chemnitz oder Info/Winfo Bachelor, nach Möglichkeit Dual (das reicht fast zum Überleben).

Danach hat man ziemlich sicher nen Job, wo die Bezahlung in Ordnung geht.

Aber ehrlich... Ich würde an deiner Stelle weiter versuchen mit meinen Interessen Geld zu verdienen...

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WiWi Gast

Zweite Karriere

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Ein ernstzunehmender Hinweis für dich von mir:
Mach das duale Verwaltungsstudium im ÖD. Zu mehr Verdienst (der grds. ganz gut ist) wirst du es mit deinen Träumereien hier eh nicht bringen. Akzeptier das einfach mal.
Gibt auch nette Stellen in der Schlösserverwaltung etc.. Dürfte ja eh deinen Interessen entsprechen.

Wenn das später immer noch an deinem Ego nagen sollte, kann man auch hier mittlerweile einen Teilzeit-Master für den höheren Dienst drauf satteln.

Fall besprochen. Nichts zu danken.

Wie unsympathisch ist der Post bitte?

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Ich würde auch gerne Jura studieren, wenn da nicht die Sache mit dem Referendariat wäre. Mit Nachwuchs kann ich es mir nicht leisten, 2 Jahre lang 1000€ im Monat zu verdienen.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Bis dahin musst du eh erstmal das 1. StEx bestehen. Zerbrich dir nicht den Kopf von übermorgen.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

@TE: hast du in diesem Bereich Ansatzpunkte gefunden?

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Welche Gewi hast du studiert und was wolltest du arbeiten?

Ich bin Historiker ohne nennenswerte Praktika oder Kontakte in dem Bereich, weil ich immer nebenher studiert habe und sonst gearbeitet, aber immer fachfremd, weil ich eben Geld verdienen musste. Mein Traum war immer im Museum oder Archiv zu arbeiten, aber dazu müsste ich Erfahrungen in Museen und / oder einen MA Archivwissensch. draufsatteln und mich nachher mit anderen Archivaren um 2 Stellen bundesweit prügeln, die jünger sind und mehr Praktika usw gemacht haben als ich. Könnte ich natürlich alles noch machen, auch Kulturmanagement, und in der Schiene bleiben. Aber ich fühle mich da irgendwie festgefahren und habe schlicht Angst, dass ich damit noch mehr Zeit vergeude und noch mehr bereue, nichts neues "handfestes" gemacht zu haben.

Eine Idee, die mir einfällt, was Du als Historiker machen könntest - gerade, wenn Dich auch juristische Fragen interessieren - ist Erbenermittlung. In dem Bereich gibt es auch einige Firmen, die immer wieder Historiker als Genealogen einstellen. Da würdest Du in Archiven recherchieren, um die Familienverhältnisse zu rekonstruieren, damit schließlich ein Erbschein beantragt werden kann. Schon einmal daran gedacht?

Nein, aber wie geil ist das denn? Wusste ich bislang nichts von (oder hab nicht aktiv drauf geachtet) Danke!!!
Leute, ihr seid spitze hier. Danke euch 1000 mal für die Hilfe.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

ich würde gerne noch neue Ideen ins Spiel bringen.

  1. suche in den Jobbörsen (indeed, kimeta, stepstone) mal nach dem Wort "Quereinsteiger" - es gibt hier viele Unternehmen, die bereit sind Personal auszubilden und Quereinsteiger anzunehmen. Die meisten Jobs sind eher für nicht akademisches Personal - aber vereinzelt gibt es wirklich sehr interessante Angebote

  2. versuche über Zeitarbeit in die von Dir gewünschten Bereiche einzusteigen. Wichtig ist, dass das Unternehmen, in dem du eingesetzt wirst, gut ist. Zeitarbeitsfirmen und Auftraggeber sind bzgl. der Qualifikation sehr viel flexibler, wenn es sich um einen befristeten Einsatz handelt. Du verdienst in dieser Zeit Geld und kannst relevante Berufserfahrung sammeln. Ideal wäre natürlich die Kombination aus Studium und dem Sammeln relevanter Erfahrung. Das bringt dich wahrscheinlich schneller zum Ziel als jetzt noch mal nur zu studieren und dann in deinem Bereich auch wieder als Berufseinsteiger in deinem neuen Berufsfeld zu starten

Schöne Grüße von einer Recruiterin

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WiWi Gast

Zweite Karriere

noch eine Idee: Du könntest als (Technischer) Redakteur einsteigen und dich weiterbilden. Da kommst du auch schnell auf 60k

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WiWi Gast

Zweite Karriere

Hallo, kann deine Situation gut verstehen: Unterforderung im Job, Begeisterung für Geschichte aber damit keine Jobmöglichkeiten.

Mach dir klar, dass man nicht alles haben kann:
Interessanter Job
UND gutes Gehalt, Jobsicherheit
UND Partnerschaft, Familie, Sozialleben.

Choose 2/3.

Auf jeden Fall würde einen Studiumneustart mit Jura (oder Medizin) sehr, sehr gut abwägen. Geisteswissenschaftler unterschätzen, wie langweilig solche Fächer und wie hart die Vorbereitungen auf Klausuren sein können. Wenn man sich für Geschichte begeistert, dann hat man den Vorteil, dass das Studium eigentlich nur aus Veranstaltungen besteht, an denen man Spaß hat und sich irgendwie entfalten kann. Das ist bei anderen Fächern nicht unbedingt der Fall. Ich meine das nicht abwertend sondern im Gegenteil mit Respekt für die Leute, die sich durch solche hierarchischen, strengen Studiengänge mit viel Auswendiglernen durchbeißen.

Mach dir klar, was deine Stärken als Geisteswissenschaftler sind: Argumentieren, Lesen und Schreiben, Sprechen und Moderieren, Kreativität und Reflexion (klingt alles trivial, ist es aber nicht). Ich denke deine Aufgabe ist jetzt eher einen Transfer zu leisten und diese Fähigkeiten in anderen Branchen zu verkaufen.

Habe selbst ein Studium in Geisteswissenschaften (BA Soziologie, MA Geschichte). Auch wenn es für Geisteswissenschaftler naheliegt und inhaltlich interessant ist habe ich mich gerade gegen eine Karriere in Wissenschaft/Kultur entschieden weil ich keinen Bock habe auf dieses Prekariat, wenig Kohle für viel Arbeit und dann immer befristete Verträge. Habe Praktika in "Innovationsberatung" und Marktforschung gemacht und starte jetzt in Industrie/IT. Im Master habe ich u.a. Technikgeschichte gemacht, dadurch ergeben sich Anknüpfungspunkte. Ich denke der Trick als Geisteswissenschaftler ist es solche Anknüpfungspunkte zu anderen Branchen gut zu verkaufen, hartnäckig zu bleiben und ein bisschen zu bluffen.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

So unterschiedlich kann das sein. Ich habe mein BWL-Studium durch die Bank interessant gefunden und kann mich auch für (die meisten) juristischen Gebiete begeistern. Ein daten- und faktenbasierter Geschichtsunterricht wie in der Schule ist für mich totlangweilig. Interessant war nur ein einziger Lehrer, der versucht hat, die Beweggründe historischer Persönlichkeiten und Ursachen von Ereignisabfolgen herauszuarbeiten. Das war aber auch schon ehet ein Soziologie- und Psychologieunterricht.

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Hallo, kann deine Situation gut verstehen: Unterforderung im Job, Begeisterung für Geschichte aber damit keine Jobmöglichkeiten.

Mach dir klar, dass man nicht alles haben kann:
Interessanter Job
UND gutes Gehalt, Jobsicherheit
UND Partnerschaft, Familie, Sozialleben.

Choose 2/3.

Auf jeden Fall würde einen Studiumneustart mit Jura (oder Medizin) sehr, sehr gut abwägen. Geisteswissenschaftler unterschätzen, wie langweilig solche Fächer und wie hart die Vorbereitungen auf Klausuren sein können. Wenn man sich für Geschichte begeistert, dann hat man den Vorteil, dass das Studium eigentlich nur aus Veranstaltungen besteht, an denen man Spaß hat und sich irgendwie entfalten kann. Das ist bei anderen Fächern nicht unbedingt der Fall. Ich meine das nicht abwertend sondern im Gegenteil mit Respekt für die Leute, die sich durch solche hierarchischen, strengen Studiengänge mit viel Auswendiglernen durchbeißen.

Mach dir klar, was deine Stärken als Geisteswissenschaftler sind: Argumentieren, Lesen und Schreiben, Sprechen und Moderieren, Kreativität und Reflexion (klingt alles trivial, ist es aber nicht). Ich denke deine Aufgabe ist jetzt eher einen Transfer zu leisten und diese Fähigkeiten in anderen Branchen zu verkaufen.

Habe selbst ein Studium in Geisteswissenschaften (BA Soziologie, MA Geschichte). Auch wenn es für Geisteswissenschaftler naheliegt und inhaltlich interessant ist habe ich mich gerade gegen eine Karriere in Wissenschaft/Kultur entschieden weil ich keinen Bock habe auf dieses Prekariat, wenig Kohle für viel Arbeit und dann immer befristete Verträge. Habe Praktika in "Innovationsberatung" und Marktforschung gemacht und starte jetzt in Industrie/IT. Im Master habe ich u.a. Technikgeschichte gemacht, dadurch ergeben sich Anknüpfungspunkte. Ich denke der Trick als Geisteswissenschaftler ist es solche Anknüpfungspunkte zu anderen Branchen gut zu verkaufen, hartnäckig zu bleiben und ein bisschen zu bluffen.

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WiWi Gast

Zweite Karriere

TE hier : danke euch Leute für die ganzen wertvollen Tipps und Anregungen, ich werde die Feiertage mal in mich gehen und will zum Jahresende einen Entschluss gefasst haben, den ich dann konsequent durch ziehe. Die Tipps mit Quereinsteiger usw suchen kenne ich natürlich auch, aber oftmals fehlt dann eine zusätzliche Qualifikation oder der Job sagt nicht ganz zu. Richtig ist, dass Geisteswissenschaftler eine andere Denkweise mitbringen können und daher auch gut integriert werden können, aber dennoch benötigen sie dann doch know how, das ich nicht habe, mir aber aneignen werde, sei es durch Zusatzbildung oder was völlig neues. Über Zeitarbeit dachte ich auch schon nach. Alles besser als arbeitslos zu sein, grauenvoll. Euch allen schöne Feiertage!

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