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Re: Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

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WiWi Gast

Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

Hallo liebe Wiwis,

ich bin während und nach meinem Bachelor irgendwie in die Start-Up Szene gerutscht und habe langsam keine Lust mehr auf das gemeinsame Grillen, Bier trinken, Kicker spielen, Rutschen und Hoodie tragen. Ist ja am Anfang ganz nett aber ich habe immer das Gefühl, eher in einem Studenten-Wohnheim als auf der Arbeit zu sein.

Ich vermisse Anzüge, Autorität und eine strengere Arbeitsatmosphäre. Denkt ihr, ich wäre bei KMPG & Co besser aufgehoben? Ist so ein Wechsel überhaupt möglich, wenn man auf Marketing spezialisiert ist? Wie könnte ich jetzt vorgehen?

Ich muss nicht zu einer TOP-UB oder die ganz große Karriere machen, mir geht es primär um das Arbeitsumfeld.

B.Sc. an der Uni habe ich mit 1.5 abgeschlossen.

Liebe Grüße

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WiWi Gast

Re: Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

WiWi Gast schrieb am 22.11.2017:

Hallo liebe Wiwis,

ich bin während und nach meinem Bachelor irgendwie in die Start-Up Szene gerutscht und habe langsam keine Lust mehr auf das gemeinsame Grillen, Bier trinken, Kicker spielen, Rutschen und Hoodie tragen. Ist ja am Anfang ganz nett aber ich habe immer das Gefühl, eher in einem Studenten-Wohnheim als auf der Arbeit zu sein.

Ich vermisse Anzüge, Autorität und eine strengere Arbeitsatmosphäre. Denkt ihr, ich wäre bei KMPG & Co besser aufgehoben? Ist so ein Wechsel überhaupt möglich, wenn man auf Marketing spezialisiert ist? Wie könnte ich jetzt vorgehen?

Ich muss nicht zu einer TOP-UB oder die ganz große Karriere machen, mir geht es primär um das Arbeitsumfeld.

B.Sc. an der Uni habe ich mit 1.5 abgeschlossen.

Liebe Grüße

Kann ich verstehen, dass du keine Lust mehr auf diese Hippies hast.
Note ist gut. Bewirb dich doch einfach.
Bin auch froh, dass es bei uns im Unternehmen noch Anzugs- und Krawattenpflicht und keinen casual Friday, wo jeder mit Hawaiihemd kommt gibt.

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WiWi Gast

Re: Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

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WiWi Gast

Re: Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

WiWi Gast schrieb am 22.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2017:

Hallo liebe Wiwis,

ich bin während und nach meinem Bachelor irgendwie in die Start-Up Szene gerutscht und habe langsam keine Lust mehr auf das gemeinsame Grillen, Bier trinken, Kicker spielen, Rutschen und Hoodie tragen. Ist ja am Anfang ganz nett aber ich habe immer das Gefühl, eher in einem Studenten-Wohnheim als auf der Arbeit zu sein.

Ich vermisse Anzüge, Autorität und eine strengere Arbeitsatmosphäre. Denkt ihr, ich wäre bei KMPG & Co besser aufgehoben? Ist so ein Wechsel überhaupt möglich, wenn man auf Marketing spezialisiert ist? Wie könnte ich jetzt vorgehen?

Ich muss nicht zu einer TOP-UB oder die ganz große Karriere machen, mir geht es primär um das Arbeitsumfeld.

B.Sc. an der Uni habe ich mit 1.5 abgeschlossen.

Liebe Grüße

Kann ich verstehen, dass du keine Lust mehr auf diese Hippies hast.
Note ist gut. Bewirb dich doch einfach.
Bin auch froh, dass es bei uns im Unternehmen noch Anzugs- und Krawattenpflicht und keinen casual Friday, wo jeder mit Hawaiihemd kommt gibt.

Echt, geht das dir wirklich so? Mich, auch Anzugsträger, nervt es vielmehr. Verstehe den Sinn auch nicht, wenn man primär vor dem Bildschirm sitzt.

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WiWi Gast

Re: Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

Klar geht mir das so. Der Anzug hatte ursprünglich mal was mit Ethos zu tun. Dem ist heut zu tage dank Kreissparkassen, Versicherungs und Vertreterfuzzies natürlich nicht mehr so. Aber n bisschen irgendwie schon. Der Sinn davon ist, dass man seinem Gegenüber mit entsprechender Kleidung einen gewissen Respekt entgegenbrigt. Wenn alle Anzug tragen trägt das unbewusst auch zu einer gewissen Professionalität bei.

Wenn dann so IT oder Start UP Hippies sich anders kleiden wollen, da zu konservativ, ist das deren Problem.

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WiWi Gast

Re: Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

Würde einfach die Branche wechseln und zu grösseren Unternehmen gehen. Hemd, Chinos und Lederschuhe/Sneakers sind dort überall Standard. Dazu kommt noch das höhere Gehalt und 8-5 Arbeitszeiten. Start-Ups/Tech ist anfangs nice aber ab 30 möchte man dann was anderes. Die Start-Ups zahlen halt eben bescheiden und müssen durch andere Benefits kompensieren. Dasselbe gilt ja auch für viele Agenturen, wo sich viele Junge ausbeuten und mit einem gewissen Lifestyle-Package einlullen lassen.

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WiWi Gast

Re: Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

Start Up lohnt sich sowieso nur dann, wenn du selber gründest. Wer da mit ernsthaften Ambitionen einsteigt und sogar noch wie du mit einem sehr guten Profil, ist da komplett falsch. Die Gründer betonen oft die Laissez-faire Atmosphäre und Kultur, aber nur weil da sonst nichts ist. Am Ende geht es den meisten darum, ihr Unternehmen irgendwann an einen großen Player zu verkaufen. Die Hiwis, die maßgeblich an dem Erfolg des Unternehmens beteiligt sind, sind völlig egal und austauschbar. Außerdem mal ehrlich. Wer hat schon Lust einen abgehobenen 31 Jährigen Gründer als Chef zu haben, der mit dir ständig Fußballkicker o.Ä. spielt?

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WiWi Gast

Re: Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

Die Startupszene hat einen strengen Dresscode, mir wäre eine lockerere Atmosphäre wie in einem normalen Industrieunternehmen besser, weniger peer pressure, weniger soziale Kontrolle.

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WiWi Gast

Re: Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

Sehe ich auch so, im Statup arbeiten lohnt sich nur wenn man selbst beteiligt ist und am Exit profitiert. Ein nicht zu unterschätzender Teil der Startups wird auch nach 5-7 platt gemacht, sei es durch Merger oder Insolvenz. Dann muss man auch erst mal was neues finden. Kenne ein paar Freunde die in Berlin von Startup zu Startup hoppen und die sind mittlerweile nicht mehr begeistert. Eine Freundin (MSc CBS) hat bei einem dieser Food-Startups gearbeitet und wurde halt im ersten Jahr direkt als sie aus dem Urlaub gekündigt, weil na klar im ersten Jahr hat man sich keinen Urlaub zu nehmen. Für mich verheizen die da die junge Absolventen und spätestens nach 2-3 Jahren haben die die Mannschaft einmal komplett ausgetauscht. Zudem zahlen sie noch miserabel und Überstunden sind oft abgegolten verbunden mit einer hohen Erwartungshaltung bzgl. Einsatz & Arbeitszeiten. Ich prüfe einige Startupbuden und hab daher guten Einblick in die Buchhaltung, Prozesse und Personalthemen etc. Das ist da schon deutlich schlechter als in einem gestandenen Unternehmen und dann brauch mir auch keiner mit der jungen, hippen und coolen Kultur und Arbeitsatmosphäre kommen. Am Ende will ich persönlich einen sicheren Arbeitsplatz, faire Entlohnung, spannende Arbeit und nette Kollegen.

Bei den Big4 hast du wenigstens eine Brand und ein halbwegs angemessenes Gehalt mit bezahlten Überstunden. Aber auch hier macht eigentlich nur der Exit nach 3-5 Jahren oder Partner werden Sinn. Die Kultur ist durch die überproportional vielen jungen Leute optimaler Mix zwischen locker und professionell. Aber buckeln muss man hier natürlich auch.

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WiWi Gast

Re: Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

Startup für mich nur noch mit Beteiligung. Habe auch den Fehler gemacht und in einem jungen Startup angefangen und keine Beteiligung gehabt. Gerade von jungen Absolventen wird da der Arbeitseifer ausgenutzt. Naja letzlich habe ich es früh genug gemerkt und bin vor dem Scheitern zu einem anderen gewechseln (mit Beteiligung). Hat sich finanziell auch gelohnt, war natürlich viel Glück dabei, aber das hat mir mindestens 10 Jahre arbeiten gespart. Konzern ist allerdings überhaupt nichts für mich.

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WiWi Gast

Re: Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

Ein Kumpel von mir hat in Berlin bei einem Startup nach seinem Bsc angefangen, kein kleines Startup, hatte zu dem Zeitpunkt >25 MA und er sollte den Produktmanagement Bereich aufbauen. Gehalt war 36.000€. Startups sind wirklich Käse sofern du nicht die Chance bekommst dich daran zu beteiligen. Man verdient super mies und arbeitet extrem viel, mein Kollege hatte locker eine 50h Woche und das für 36!!!!! Tausend.

Ich bin im Konzern für 55k bei 37,5h eingestiegen, da helfen ihm auch nicht seine Social Days, Kicker und BBQs, zumal das gar nicht jedermanns Sache ist. Ich glaube Startup ohne Beteiligung ist wirklich nur dann cool wenn du dir selber aus Geld nicht viel machst, via Arbeit Leute kennen lernen willst und in einer fremden Stadt bist wo du drauf angewiesen bist, auf der Arbeit irgendwie Bekanntschaften zu schließen.

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WiWi Gast

Re: Keine Lust mehr auf das Start-Up Umfeld

Start-Up klingt immer ganz nett und ich hab da während meines Studiums auch ein Praktikum gemacht. Tolle Erfahrung, aber nicht mehr. Mandanten sind in 95% aller Fälle langweilig, am Exit ist man nicht beteiligt (wenn es denn überhaupt einen Exit für das Start-Up gibt) und Kicker spielen ist eben ein verzweifelter Versuch, so Hipstermäßig wie Atari in den 70ern zu wirken.

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