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Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

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WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

Hallo Meine Lieben,
Ich habe eine Entscheidung zu treffen und würde gerne eure Meinung dazu hören.

Ich habe zwei Angebote auf dem Tisch liegen

  1. Big4
    fix 58 + Überstunden +Personal Bonus + Performance Bonus(?)

  2. ein Mittelständiges IT Software Haus mit IT Beratungstätigkeit. (ca. 7000 Mitarbeiter)
    All in 75(inkl. 20% var Anteil) während der Probezeit, 78(inkl. 20% var Anteil) nach der Probezeit

Mein Hintergrund

  • TU9 Uni Winfo
  • 2 Jahre Accenture ATS
  • 1 Jahr No name Beratung
  • Gehalt heute 62 fix ohne jegliche Bonis.

Vielen Dank im Voraus

antworten
WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

Und welches ist dein T3 Consulting Internship?

antworten
WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

WiWi Gast schrieb am 16.07.2019:

Hallo Meine Lieben,
Ich habe eine Entscheidung zu treffen und würde gerne eure Meinung dazu hören.

Ich habe zwei Angebote auf dem Tisch liegen

  1. Big4
    fix 58 + Überstunden +Personal Bonus + Performance Bonus(?)

  2. ein Mittelständiges IT Software Haus mit IT Beratungstätigkeit. (ca. 7000 Mitarbeiter)
    All in 75(inkl. 20% var Anteil) während der Probezeit, 78(inkl. 20% var Anteil) nach der Probezeit

Mein Hintergrund

  • TU9 Uni Winfo
  • 2 Jahre Accenture ATS
  • 1 Jahr No name Beratung
  • Gehalt heute 62 fix ohne jegliche Bonis.

Vielen Dank im Voraus

Die Differenz ergibt sich über die Überstunden, die dort bereits abgegolten sind.

antworten
WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

Für mich klingen die Angebote mehr oder weniger identisch...

antworten
WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

Massiver Unterschied zwischen Big4 und IT Bude.
Big4 >45h.
IT Bude mit Sicherheit <40

antworten
WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

warum sollte man dort weniger als 40h arbeiten..

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

Massiver Unterschied zwischen Big4 und IT Bude.
Big4 >45h.
IT Bude mit Sicherheit <40

antworten
WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

TE hier

Ich habe momentan folgende Argumente:

Big4 (Reihenfolge egal)

PRO:
Coole Zertifizierungen (ISO, Cisa usw.)
CV Boost (ist mir am wichtigsten)
Reisetätigkeit inkl. Hotels und Punkte
Interessante Projekte

CONTRA:
um die 50-60 Stunden Woche
Weniger Geld (das ist das Traurigste)

Tier 3
PRO
ca. 500 netto mehr pro Monat (ist für München ganz schon nett)
ca. 40-45 Stunden pro Woche

CONTRA
Monotonie
jeden Tag ca. 2 Stunden Hin-und Rückfahrt
Alles was Big4 bietet ist nicht vorhanden

Wie sieht ihr das Ganze?
Was ist besser aus der langfristigen (2-5 Jahren) Perspektive?

antworten
WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

Ist jede Woche auf Achse zu sein wirklich ein Vorteil?

Ein paar Wochen vielleicht ganz cool, aber mach das mal monatelang. Die Punkte sind ja ganz nett, aber spätestens wenn man Partner und allerspätestens wenn man Familie hat, will man einfach abends zu Hause sein.

antworten
WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

Warum nennst du die Tätigkeit bei der it Bude „t3 Consulting“????

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

TE hier

Ich habe momentan folgende Argumente:

Big4 (Reihenfolge egal)

PRO:
Coole Zertifizierungen (ISO, Cisa usw.)
CV Boost (ist mir am wichtigsten)
Reisetätigkeit inkl. Hotels und Punkte
Interessante Projekte

CONTRA:
um die 50-60 Stunden Woche
Weniger Geld (das ist das Traurigste)

Tier 3
PRO
ca. 500 netto mehr pro Monat (ist für München ganz schon nett)
ca. 40-45 Stunden pro Woche

CONTRA
Monotonie
jeden Tag ca. 2 Stunden Hin-und Rückfahrt
Alles was Big4 bietet ist nicht vorhanden

Wie sieht ihr das Ganze?
Was ist besser aus der langfristigen (2-5 Jahren) Perspektive?

antworten
LesBleus

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

Was deine Berechnung mit dem Gehalt angeht, hast du diese nicht ganz zu Ende gedacht. Gehen wir einfach mal von deinen Gegebenheiten und Annahmen zu Big4 aus:

  • EUR 58k fix, macht bei vertraglichen 40 Wochenstunden ca. EUR 28 Brutto-Stundenlohn
  • 50- 60 Std., gehen wir mal von 55 Std. aus = 15 Überstunden die Woche
  • 220 steuerliche Arbeitstage pro Jahr, entspricht bei einer 5-Tage Woche also 44 Wochen

--> 15*44*28= EUR 18.480 (unter der Annahme, dass du 100% der Überstunden auszahlen lässt)

Ergibt zzgl. Fixgehalt ein Brutto nach Überstunden von EUR 76.480. Dazu noch ein Monatsgehalt Bonus (erreicht eigentlich jeder, der sich nicht komplett daneben benimmt), ergibt ca. EUR 81.300. Damit kann man leben.

Die Überstunden sind natürlich ein wenig mit Vorsicht zu kalkulieren. Es kann dir passieren, dass du auf einem Mandat landest ohne Reisetätigkeit (Reisezeit = Arbeitszeit) und mit 45h die Woche hinkommst. Ebenso kannst du (wie ich z.B.) auf einem Mandat landen, was am anderen Ende von Deutschland liegt und rd. 50-55 Std Workinghours in der Woche benötigt. Macht zzgl. Reisezeit rd. 60 Std. die Woche.

Zudem weiß ich nicht, bei welcher Big4 du anfängst. KPMG und PWC sind bzgl. der Überstunden (voll abfeiern oder auszahlen) und Reisezeit = Arbeitszeit identisch. Deloitte hat soweit ich weiß schon 100 Überstunden mit den (etwas höheren) Fixgehalt abgegolten und bei EY bin ich mir nicht sicher, was die aktuelle Reglung ist.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

TE hier

Ich habe momentan folgende Argumente:

Big4 (Reihenfolge egal)

PRO:
Coole Zertifizierungen (ISO, Cisa usw.)
CV Boost (ist mir am wichtigsten)
Reisetätigkeit inkl. Hotels und Punkte
Interessante Projekte

CONTRA:
um die 50-60 Stunden Woche
Weniger Geld (das ist das Traurigste)

Tier 3
PRO
ca. 500 netto mehr pro Monat (ist für München ganz schon nett)
ca. 40-45 Stunden pro Woche

CONTRA
Monotonie
jeden Tag ca. 2 Stunden Hin-und Rückfahrt
Alles was Big4 bietet ist nicht vorhanden

Wie sieht ihr das Ganze?
Was ist besser aus der langfristigen (2-5 Jahren) Perspektive?

antworten
WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

Ich glaub innerlich möchtest du eher zu der Big 4. Die Argumente für Tier 3 wirken für mich nicht so stark, da du einfach andere Ziele hast.
Big 4 nachverhandeln geht nicht mehr? Sonst sieh es als Invest, wenn dir das einfach mehr taugt wirst du da auch schnell genug aufsteigen

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

TE hier

Ich habe momentan folgende Argumente:

Big4 (Reihenfolge egal)

PRO:
Coole Zertifizierungen (ISO, Cisa usw.)
CV Boost (ist mir am wichtigsten)
Reisetätigkeit inkl. Hotels und Punkte
Interessante Projekte

CONTRA:
um die 50-60 Stunden Woche
Weniger Geld (das ist das Traurigste)

Tier 3
PRO
ca. 500 netto mehr pro Monat (ist für München ganz schon nett)
ca. 40-45 Stunden pro Woche

CONTRA
Monotonie
jeden Tag ca. 2 Stunden Hin-und Rückfahrt
Alles was Big4 bietet ist nicht vorhanden

Wie sieht ihr das Ganze?
Was ist besser aus der langfristigen (2-5 Jahren) Perspektive?

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WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

15 überstunden die Woche im Jahresmittel aufzuschreiben ist vielleicht doch etwas zu schön.

LesBleus schrieb am 17.07.2019:

Was deine Berechnung mit dem Gehalt angeht, hast du diese nicht ganz zu Ende gedacht. Gehen wir einfach mal von deinen Gegebenheiten und Annahmen zu Big4 aus:

  • EUR 58k fix, macht bei vertraglichen 40 Wochenstunden ca. EUR 28 Brutto-Stundenlohn
  • 50- 60 Std., gehen wir mal von 55 Std. aus = 15 Überstunden die Woche
  • 220 steuerliche Arbeitstage pro Jahr, entspricht bei einer 5-Tage Woche also 44 Wochen

--> 15*44*28= EUR 18.480 (unter der Annahme, dass du 100% der Überstunden auszahlen lässt)

Ergibt zzgl. Fixgehalt ein Brutto nach Überstunden von EUR 76.480. Dazu noch ein Monatsgehalt Bonus (erreicht eigentlich jeder, der sich nicht komplett daneben benimmt), ergibt ca. EUR 81.300. Damit kann man leben.

Die Überstunden sind natürlich ein wenig mit Vorsicht zu kalkulieren. Es kann dir passieren, dass du auf einem Mandat landest ohne Reisetätigkeit (Reisezeit = Arbeitszeit) und mit 45h die Woche hinkommst. Ebenso kannst du (wie ich z.B.) auf einem Mandat landen, was am anderen Ende von Deutschland liegt und rd. 50-55 Std Workinghours in der Woche benötigt. Macht zzgl. Reisezeit rd. 60 Std. die Woche.

Zudem weiß ich nicht, bei welcher Big4 du anfängst. KPMG und PWC sind bzgl. der Überstunden (voll abfeiern oder auszahlen) und Reisezeit = Arbeitszeit identisch. Deloitte hat soweit ich weiß schon 100 Überstunden mit den (etwas höheren) Fixgehalt abgegolten und bei EY bin ich mir nicht sicher, was die aktuelle Reglung ist.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

TE hier

Ich habe momentan folgende Argumente:

Big4 (Reihenfolge egal)

PRO:
Coole Zertifizierungen (ISO, Cisa usw.)
CV Boost (ist mir am wichtigsten)
Reisetätigkeit inkl. Hotels und Punkte
Interessante Projekte

CONTRA:
um die 50-60 Stunden Woche
Weniger Geld (das ist das Traurigste)

Tier 3
PRO
ca. 500 netto mehr pro Monat (ist für München ganz schon nett)
ca. 40-45 Stunden pro Woche

CONTRA
Monotonie
jeden Tag ca. 2 Stunden Hin-und Rückfahrt
Alles was Big4 bietet ist nicht vorhanden

Wie sieht ihr das Ganze?
Was ist besser aus der langfristigen (2-5 Jahren) Perspektive?

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LesBleus

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

Die Big4 sind durch den BR sehr eng an die festgelegten Gehaltsbänder gebunden. Innerhalb der Gehaltsbänder beträgt der Spielraum vllt. +/- EUR 300,00. Ob man dafür jetzt ein Fass auf macht, ist jedem selbst überlassen.

Die einzige Stellschraube ist, auf welcher Position du eingestellt wirst. Sprich Associate/ Senior Associate/ Assistant Manager bzw. Senior Consultant. Wenn du über ausreichend relevante BE verfügst, kannst du auch als Senior Consultant einsteigen und dementsprechend auch auf dem höheren Gehaltsband landen. Es wäre hilfreich zu wissen bei welcher Big4 du einsteigst, da alle ihre eigenen Begrifflichkeiten haben und diese zwischen den Big4 schnell zu Verwirrungen/ falschen Interpretationen führen können.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

Ich glaub innerlich möchtest du eher zu der Big 4. Die Argumente für Tier 3 wirken für mich nicht so stark, da du einfach andere Ziele hast.
Big 4 nachverhandeln geht nicht mehr? Sonst sieh es als Invest, wenn dir das einfach mehr taugt wirst du da auch schnell genug aufsteigen

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

TE hier

Ich habe momentan folgende Argumente:

Big4 (Reihenfolge egal)

PRO:
Coole Zertifizierungen (ISO, Cisa usw.)
CV Boost (ist mir am wichtigsten)
Reisetätigkeit inkl. Hotels und Punkte
Interessante Projekte

CONTRA:
um die 50-60 Stunden Woche
Weniger Geld (das ist das Traurigste)

Tier 3
PRO
ca. 500 netto mehr pro Monat (ist für München ganz schon nett)
ca. 40-45 Stunden pro Woche

CONTRA
Monotonie
jeden Tag ca. 2 Stunden Hin-und Rückfahrt
Alles was Big4 bietet ist nicht vorhanden

Wie sieht ihr das Ganze?
Was ist besser aus der langfristigen (2-5 Jahren) Perspektive?

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WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

Grundsätzlich immer die Stelle mit dem höheren Fixgehalt nehmen, da sich Überstunden auszahlen zu lassen in diesem Land nicht lohnt.

antworten
WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

Grundsätzlich immer die Stelle mit dem höheren Fixgehalt nehmen, da sich Überstunden auszahlen zu lassen in diesem Land nicht lohnt.

Jetzt musst du uns noch erklären wo sich das mit den Abgaben unterscheidet wenn ich 80k fix bekomme oder 60k fix mit 20k Überstunden. Wird lustig.

antworten
WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

WiWi Gast schrieb am 16.07.2019:

Hallo Meine Lieben,
Ich habe eine Entscheidung zu treffen und würde gerne eure Meinung dazu hören.

Ich habe zwei Angebote auf dem Tisch liegen

  1. Big4
    fix 58 + Überstunden +Personal Bonus + Performance Bonus(?)

  2. ein Mittelständiges IT Software Haus mit IT Beratungstätigkeit. (ca. 7000 Mitarbeiter)
    All in 75(inkl. 20% var Anteil) während der Probezeit, 78(inkl. 20% var Anteil) nach der Probezeit

Mein Hintergrund

  • TU9 Uni Winfo
  • 2 Jahre Accenture ATS
  • 1 Jahr No name Beratung
  • Gehalt heute 62 fix ohne jegliche Bonis.

Vielen Dank im Voraus

Ich würde 7000 Mitarbeiter nicht mehr als Mittelstand bezeichnen

antworten
WiWi Gast

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

Jetzt musst du uns noch erklären wo sich das mit den Abgaben unterscheidet wenn ich 80k fix bekomme oder 60k fix mit 20k Überstunden. Wird lustig.

Ich bin zwar nicht der Typ der es geschrieben hat, aber ich antworte trotzdem mal. Ich vermute mal, dass er damit meint, dass man durch die Auszahlung der Überstunden eventuell einen höheren Steuersatz zahlt. Du merkst dabei natürlich zurecht an, dass dieser auch bei einem höheren Fixgehalt fällig würde.

Ich denke wir sind uns aber beide einig, dass ein höheres Fixgehalt immer einem All-In Gehalt vorzuziehen ist, da es die höhere Sicherheit und Planbarkeit bietet. Lustig finde ich nämlich, wenn mir Berufsanfänger von ihren 70k Jahresgehältern erzählen und am Ende stellt sich heraus, dass Sie nur 50k fix bekommen und allen möglich Stuss wie Signing Bonus, Personal Bonus, Überstunden, Spesen, Handy für Privatnutzung und was Ihnen sonst noch so einfällt, da reinrechnen und am Ende des Jahres große Augen machen wenn der Bonus doch nicht so hoch ausfällt.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

TE hier

Ich habe momentan folgende Argumente:

Big4 (Reihenfolge egal)

PRO:
Coole Zertifizierungen (ISO, Cisa usw.)
CV Boost (ist mir am wichtigsten)
Reisetätigkeit inkl. Hotels und Punkte
Interessante Projekte

CONTRA:
um die 50-60 Stunden Woche
Weniger Geld (das ist das Traurigste)

Die Frage ist ehrlich gesagt, was dein langfristiges Ziel ist. Du hast bereits 3 Jahre Berufserfahrung steigst bei der Big4 daher als Berufserfahrener vermutlich auf Senior Consultant oder Assistant Manager Ebene ein. Die normale Durchlaufzeit vom Berufsanfänger (Associate) zum Manager beträgt in der Regel 5 Jahre. Wenn man das Ganze großzügig auslegt und annimmt, dass du gut performst, solltest du dir Gedanken darüber machen ob du in 2-3 Jahren überhaupt Manager werden willst. Das ist nämlich nicht für jeden was, gerade im IT Consulting, da damit auch viel Akquisetätigkeit verbunden ist.

Zudem kann ich dir sagen, dass nichts so heiß gegessen wird wie es gekocht wird. Ich habe auch im IT Consulting einer Big4 gearbeitet und die 60 Stunden knacken da wirklich die wenigsten. Geh mal lieber von 50 aus, das ist im Mittel deutlich realistischer.

Die Reisetätigkeit wird dir nach spätestens 2 Jahren, vielleicht auch früher, tierisch auf die Eier gehen. Das kann ich dir fast garantieren. Die Zeit die du da in der Woche in irgendwelchen Hotels verbringst kannst du nicht wirklich als Freizeit bezeichnen und von den Städten siehst du meist auch nicht mehr als Bahnhof, Flughafen, Hotel und Büro des Kunden. Jede Woche den Hinreise- / Abreisestress zu haben inkl. verspäteten ICEs, gecancelten Flügen und nervigen Mitreisenden, nagt ebenfalls irgendwann am eigenen Nervenkostüm.

Interessante Projekte kannst du eventuell haben. Du kannst aber auch Pech haben und auf irgendeinem Projekt landen für das man eigentlich keinen Informatiker braucht sondern nur Folienmaler die Informatik studiert haben, damit Sie dem Kunden teurer verkauft werden können als der 0815 BWLer. Es hängt stark von der Auftragslage ab und die kannst du auf dem Grade auf dem du einsteigen wirst nicht beeinflussen. Als Anfänger in der Big4 wirst du außerdem nehmen müssen was man dir hinwirft, da gibt es kein Cherry Picking. Nicht bevor du dich nicht irgendwie bewährt hast. Wenn du Pech hast landest du auf einem dieser Langzeit-Banken-Implementier-was-vor-dich-hin Projekte. Da stirbt das Gehirn jede Woche ein Stückchen mehr ab.

Ein guter Name im Lebenslauf sind die Big4 aber allemal. Außerdem gibt es jedes Jahr recht gute Gehaltssteigerungen, die du im Konzern (IGM ausgenommen) vermutlich nicht hast.

antworten
Ceterum censeo

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

Grundsätzlich immer die Stelle mit dem höheren Fixgehalt nehmen, da sich Überstunden auszahlen zu lassen in diesem Land nicht lohnt.

Jetzt musst du uns noch erklären wo sich das mit den Abgaben unterscheidet wenn ich 80k fix bekomme oder 60k fix mit 20k Überstunden. Wird lustig.

Wie mein Vorredner bereits andeutete: Die Verteilung von Gehaltszuflüssen innerhalb eines Jahres ist (zumindest bei Abgabe einer Steuererklärung) vollkommen irrelevant; die absolute Belastung bleibt gleich.
Liebe Grüße

antworten
LesBleus

Big 4 vs. Tier 3 Consulting mit einer riesigen Gehaltdifferenz

Kommt ganz auf's Projekt an.

Bei mir in der Solution sind die Projekte sehr langfristig (meist 1-2 Jahre), wobei die Mitarbeiter der Solution wirklich überall in Deutschland verteilt sind.

Dadurch, dass ich jede Woche zwei Mal quer durch's Land muss (die gesamte Nord-Süd-Achse) und auf zwei Projekten parallel bin, kommen bei mir allein an Reisezeiten gut 8-10 Stunden pro Woche zusammen (je nach Laune der Lufthansa). Und nein, es muss nicht zwingend in der Reisezeit gearbeitet werden, dazu gibt es bei KPMG extra die Angabe "passive Reisezeit". Und ja, diese passive Reisezeit wird zu 100% wie die reguläre Arbeitszeit bei den Überstunden gewertet.

Natürlich trifft dieser Fall mit intensiver Reisezeit nicht auf alle zu, in Deal Advisory relativiert sich aber z.B. die geringere Reisetätigkeit sehr schnell durch die deutlich höheren Arbeitsstunden. Im Tax Bereich mag es mit den Überstunden nicht aufgehen, aber es wird alles am Anfang sehr klar kommuniziert und wir sind alle alt genug, selbst eine Überschlagsrechnung vorzunehmen.

Bzgl. "Auszahlen lohnt sich nicht" - Steuererklärung einreichen und gut ist. Den Fiskus interessiert in der Jahressicht nicht mehr, welche Komponente deines Gehalts fix war und welche variable. Sieht man auch immer wieder schön in der Jahreslohnsteuerbescheinigung ;-) Wenn man natürlich keine Steuererklärung abgibt, ist man selbst Schuld. Dann soll man aber bitte auch nicht vehement das Gerücht verbreiten, dass sich Auszahlen "nicht lohnt".

Ich fahre ein gemischtes Modell, sodass ich auf ca. 45 Urlaubstage komme und den Rest lasse ich mir auszahlen. Dadurch, dass KPMG die Überstunden auch erst im November auszahlt, schleppt man den Steuerschaden sage und schreibe 4 Monate mit sich rum, bis die Steuererklärung abgegeben werden kann. Davon ist noch niemand gestorben ;-)

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

15 überstunden die Woche im Jahresmittel aufzuschreiben ist vielleicht doch etwas zu schön.

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