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Arbeitskräftefluktuation - Akademiker wechseln häufiger

Rein statistisch betrachtet werden die Arbeitsplätze in Deutschland alle drei bis vier Jahre neu besetzt. Diese Fluktuationsrate von 25 bis 30 Prozent ist seit Jahrzehnten mehr oder weniger konstant. Qualifizierte wechseln häufiger: Absolventen einer Universität wechseln knapp ein Drittel häufiger den Arbeitsplatz als Arbeitnehmer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung.

Notausgangsschild mit Notbeleuchtung und einem rennenden Männchen.

Arbeitskräftefluktuation - Akademiker wechseln häufiger
Köln, 15.12.2011 (iw) - Rein statistisch betrachtet werden die Arbeitsplätze in Deutschland alle drei bis vier Jahre neu besetzt. Diese Fluktuationsrate von 25 bis 30 Prozent ist seit Jahrzehnten mehr oder weniger konstant und wird nur durch konjunkturelle Schwankungen leicht beeinflusst. Gleichwohl gibt es Beschäftigtengruppen, die wechselfreudiger sind als andere: Jüngere, Hochqualifizierte oder Menschen ohne Migrationshintergrund weisen in der Regel eine höhere Mobilität auf als andere Personengruppen.



Junge Leute wechseln naturgemäß schneller ihren Job, weil sie noch den idealen Arbeitsplatz und Arbeitgeber suchen. Rechnerisch treten die 15- bis 24-Jährigen alle zwei Jahre eine neue Stelle an, während die Generation 50plus dies nur alle sechs Jahre tut. Auch Qualifizierte wechseln häufiger: Bei Uni-Absolventen ist die Wechselwahrscheinlichkeit um fast ein Drittel höher als bei Arbeitnehmern mit abgeschlossener Berufsausbildung. Eine Ursache ist, dass sich für Hochqualifizierte der Antritt einer neuen Stelle oft auch finanziell mehr lohnt als für Bewerber, die nur einen Lehrabschluss in der Tasche haben. Auch Männer weisen eine höhere Fluktuationsrate auf als Frauen – und zwar auch dann, wenn sie das gleiche Qualifikationsniveau haben wie ihre Kolleginnen. Gleiches gilt für einheimische Beschäftigte im Vergleich zu erwerbstätigen Migranten: Die Wechselwahrscheinlichkeit der Arbeitnehmer mit fremden Wurzeln ist um ein Fünftel geringer.

Download - Berufliche Mobilität [PDF, 16 Seiten, 400 KB]
http://www.iwkoeln.de/Portals/0/PDF/trends04_11_3.pdf

Im Forum zu Jobhopping

84 Kommentare

Generation Jobhopping

WiWi Gast

Als ITler wechsel ich alle 2-3 Jahre und bin bis dahin Top damit gefahren. Zum einen natürlich wegen dem Geld. Mehr als 5-10% alle 2-3 Jahre sind als Erhöhung im selben Unternehmen einfach nirgendw ...

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Jobhopping Consulting

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Ein KPMGler schrieb am 07.11.2019: Vielen Dank für die Antwort. Dann macht eventuell die Karriere in der Industrie einfach mehr Sinn. ...

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Kündigung nach ~2 Monaten?

WiWi Gast

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Was hat sich geändert nachdem ihr gekündigt habt?

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WiWi Gast schrieb am 22.10.2021: Und in der Schule schlechte Noten zu schreiben ist Verrat an den Lehrern? :) Leider denken das manche Lehrer und Schüler wohl. ...

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Mitarbeiter nach 6 Tagen kündigen? Oder doch noch eine Chance geben?

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Zum Thema Jobhopping

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Gewinner Foto Headhunter of the Year 2017

Headhunter of the Year Award 2017 – Die Besten der Besten

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Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

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Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

Headhunter of the Year 2016 – Nominierte stehen fest

32 nominierte Unternehmen aus der Personalberatungsbranche haben es in die Endauswahl geschafft und hoffen am 2. Juni auf den Preis „Headhunter of the Year 2016“. Der Preis „Headhunter of the Year“ wird in den Kategorien Candidate Experience, Executive Search, Recruiting Innovation, Best eBrand und Best Newcomer vom Karrieredienst Experteer vergeben. Insgesamt haben sich 88 Unternehmen beworben.

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BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

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