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Alumni-Netzwerke als Karriereleiter durch »Boomerang Hires«

Mehr als 90 Prozent der deutschen Arbeitnehmer wollen nach Ausscheiden mit dem ehemaligen Arbeitgeber in Kontakt bleiben - laut aktueller Monster-Studie zur Bewerbungspraxis 2010.

Alumni-Netzwerke als Karriereleiter durch »Boomerang Hires«
Eschborn, 22.04.2010 (mon) - Auch wenn Mitarbeiter ein Unternehmen verlassen, möchten sie nicht alle Brücken hinter sich abbrechen. So zeigt die aktuelle Studie »Bewerbungspraxis 2010« des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und des Online-Karriereportals Monster, dass rund 90 Prozent der befragten Arbeitnehmer mit dem ehemaligen Arbeitgeber und seinen Mitarbeitern weiter in Kontakt bleiben wollen. Lediglich 9,2 Prozent der Befragten möchte nie mehr mit dem Ex-Arbeitgeber kommunizieren. Im Rahmen der Studie »Bewerbungspraxis 2010« wurden über 9.000 Stellensuchende und Karriereinteressierte befragt.

Auch aus Unternehmenssicht kann der Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitern, gerade auch zu ausgeschiedenen Leistungsträgern, durchaus sinnvoll sein. So führen viele Firmen Austrittsinterviews mit ausscheidenden Mitarbeitern und einige Arbeitgeber bauen so genannte Alumni-Netzwerke auf, um ehemalige Angestellte weiterhin an das Unternehmen zu binden. Diese »Netzwerke für Ehemalige« kommen gut an: Laut Studie möchten mit 44 Prozent mehr als vier von zehn der befragten Jobsuchenden und Karriereinteressierten in ein Alumni-Netzwerk eines Unternehmens aufgenommen werden. Insgesamt kann sich die Mehrheit der Befragten sogar eine mittlere bis enge Beziehung zum ehemaligen Arbeitgeber vorstellen.

»Alumni-Netzwerke sind für alle Beteiligten von Vorteil«, sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. »Unternehmen können beim Recruiting gezielt bereits bekannte und bewährte Kandidaten ansprechen. Ausgeschiedenen Mitarbeitern können sich so bei ehemaligen Arbeitgebern neue Karrieremöglichkeiten eröffnen.«

»Das Phänomen dieser so genannten Boomerang Hires, im Rahmen derer ehemalige Mitarbeiter wieder für das Unternehmen gewonnen werden, wird speziell in oberen Hierarchieebenen bei den so genannten Professionals eine wichtige Rolle spielen, da insbesondere für diesen Hierarchiestatus zukünftig eine Angebotsknappheit erwartet wird«, erklärt Prof. Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Bamberg.



 

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WiWi Gast schrieb am 24.04.2018: Nice !

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Ja oder Bergsteiger wie die Similauner da ist man mit Jürgen Grossman (CEO RWE) und Jürgen Kluge (CEO McKinsey) vernetzt.

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