DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Karriere-TrendsMittelstand

Karrieresprungbrett Mittelstand: Bewerber favorisieren zunehmend KMUs

Der Mittelstand hat Konjunktur. In einer aktuellen Umfrage von JobScout24 geben fast die Hälfte der befragten Bewerber mittelständische Unternehmen als das für sie optimale Arbeitsumfeld an.

Zwei Wellenreiter mit ihrem Brett kommen aus dem Meer und gehen am Strand.

Karrieresprungbrett Mittelstand: Bewerber favorisieren zunehmend KMUs
München, 04.07.2007 (openpr) - Der Mittelstand hat Konjunktur. In einer aktuellen Umfrage von JobScout24 geben fast die Hälfte der befragten Bewerber mittelständische Unternehmen als das für sie optimale Arbeitsumfeld an. 31 Prozent würden sich dabei für KMUs mit einer Mitarbeiterzahl zwischen 50 und 500 am wohlsten fühlen, 17 Prozent sähen sich am liebsten im gehobenen Mittelstand mit bis zu 2000 Mitarbeitern. Personalverantwortliche unterstützen diese Entscheidung und empfehlen KMUs im Segment bis 500 Angestellte als idealen Ausgangspunkt für die berufliche Karriere.

Anders als in großen internationalen Konzernen konzentrieren sich Entscheidungen und Verantwortlichkeiten in mittelständischen Betrieben oft auf einen überschaubaren Personenkreis. Mitarbeiter haben so die Möglichkeit, Einblick in diese Prozesse zu gewinnen, sich schnell zu entwickeln und damit letztendlich auch stärker Einfluss auf Unternehmensentscheidungen zu nehmen. Fazit der Befragten JobScout24-User: Nur 18 Prozent der Bewerber sehen sich in internationalen Firmen beruflich am besten aufgehoben. Die wenigsten geben an, sich in der Selbstständigkeit am wohlsten zu fühlen.

Aus Sicht der Personalverantwortlichen schneiden die internationalen Konzerne in puncto Karrierepotential ebenfalls mit mäßigem Erfolg ab: Nur 16 Prozent sehen den klassischen Großkonzern als sichere Eintrittskarte ins erfolgreiche Berufsleben. Anders verhält es sich allerdings mit der Selbstständigkeit. Während Bewerber offensichtlich das Risiko scheuen, glauben 29 Prozent der Personaler, dass dieser Nervenkitzel mit exzellenten Karriereperspektiven belohnt wird.
 

Im Forum zu Mittelstand

3 Kommentare

Praktikum im Mittelstand

WiWi Gast

Hallo, ich studiere gerade BWL im ersten Semester und überlege mir, wo ich mein erstes Praktikum machen werde (in den Ferien). Denkt ihr, es ist für das erste Praktikum ansehnlich, einen Mittelständ ...

2 Kommentare

Firmenliste Mittelstand in Deutschland

bjoernshw

Hallo Leute, im Rahmen meiner Masterarbeit suche ich derzeit nach Firmen aus dem Mittelstand. Hierzu brauche ich eine Liste mit Firmenname und bestenfalls Umsatz (so wie hier: LINK). Leider finde ic ...

8 Kommentare

Wirtschaftsprüfer im Mittelstand - Zukunft

WiWi Gast

Servus, ich werde dieses Semester mein Bachelorstudium beenden und machd im Anschluss ein 4-monatiges Praktikum in der Wirtschaftsprüfung einer Nicht-Big4. Kategorie: Ebner Stolz, WKGT, PKF Gerne wü ...

4 Kommentare

Wechsel von Big 4 zu Mittelstand

WiWi Gast

Hallo! Viel ist hier geschrieben über die Frage Big 4 ODER Mittelstand, wenig finde ich jedoch zu der Frage, ob man von einer Big 4 zu einer (kleinen) mittelständischen Gesellschaften wechseln sollte ...

5 Kommentare

International Tax beim Mittelstand vs. Big 4

WiWi Gast

Hallo zusammen, ich stehe kurz vor dem Abschluss meines M.Sc.. Mein universitärer Schwerpunkt lag auf Unternehmensbesteuerung und das Ziel, das StB-Exmanen abzulegen steht für mich fest (bitte keine ...

5 Kommentare

Mittelstand - Senior-Senior-Chef gibt sinnlose Anweisungen

WiWi Gast

Ich habe vor vier Monaten den Einstieg im Controlling eines Süddeutschen Mittelstandsunternehmens (200MA) geschafft und alles ist eigentlich ganz cool und spannend. Problematisch ist allerdings der S ...

8 Kommentare

Jobwechsel als Karriereschritt nach Erfolg im Mittelstand

WiWi Gast

Ich würde mich gerne mit Euch über ein Thema austauschen, welches hier vielleicht auch schon einige erlebt haben. "Jobwechsel als nächster Karriereschritt...". Ich habe vor 8 Jahren nach dem ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Mittelstand

DIHK Jahresmittelstandsbericht 2013

DIHK-Jahresmittelstandsbericht 2013

In den regelmäßig veröffentlichten Jahresmittelstandsberichten zieht die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand jeweils Bilanz im Hinblick auf die wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Lage. Zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen werden konkrete Forderungen, Anregungen und Vorschläge mit dem Ziel der Verbesserung der wirtschaftlichen Perspektiven des Mittelstands in Deutschland benannt.

Ein freigelegter Motor.

Mittelstand bleibt Jobmotor in Deutschland

Institut für Mittelstandsforschung Bonn weist positiven Beschäftigungseffekt durch Neugründungen nach. Um 34,8 Prozent nahm die Zahl an Arbeitsplätzen zwischen 2001 und 2009 in kleinen und mittleren Unternehmen zu, die unternehmensnahe Dienstleistungen anbieten. Hierzu gehören beispielsweise Beratungsunternehmen, PR- und Werbeagenturen, Ingenieurbüros oder Zeitarbeitsfirmen.

Weiteres zum Thema Karriere-Trends

Eine junge Frau hält lachend ein pinkes Plakat in die Höhe auf dem mit weißer Schrift steht: nice legs.

Job-Zufriedenheit: Emotionale Stabilität fördert Erfolg und Zufriedenheit

Neben Gehalt, Ausbildung und Tätigkeit ist ein relevanter Erfolgsfaktor auch die Persönlichkeit von Arbeitnehmern. Menschen, die emotional stabil und belastbar sind, sind zufriedener im Job. Unklar bleibt, ob der Job den Charakter beeinflusst oder manche Menschen wegen ihrem Charakter über eine höhere Zufriedenheit im Job berichten. Zu diesen Ergebnisse kommt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW)

Student von hinten beim Lernen.

Karriere-Marathon: Millennials erwarten lebenslanges Lernen und Arbeiten

Mehr als ein Drittel der Berufstätigen werden im Jahr 2020 Millennials ausmachen. Weil 77 Prozent der Generation Y auch nach dem 65. Lebensjahr glauben noch berufstätig zu sein, erwarten sie von ihren zukünftigen Arbeitgebern mehr als ein attraktives Gehalt: Eine gute Arbeitsatmosphäre, sinnstiftende Arbeit und sicherer Arbeitsplatz sind wichtige Faktoren für Millennials bei der Arbeitgeberwahl. Weiterhin sollen Arbeitgeber Fort- und Weiterbildungen ermöglichen. Das zeigt eine neue Studie der Manpower Group.

Cartoon zeigt einen Personaler mit einer Bewerbungsmappe in der Hand auf dem Weg in sein Büro.

Berufliche Fortbildungen steigern Karriere- und Gehaltschancen

Wer Karriere machen will, muss nicht unbedingt studieren. Meister oder Techniker können genauso gut verdienen wie Akademiker. Wichtiger als der Abschluss sind Fachrichtung, Beruf und Branche. Bei kaufmännischen Fortbildungsabsolventen und wirtschaftswissenschaftlichen Akademikern sind die Gehaltsunterschiede beispielsweise gering. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Beliebtes zum Thema Karriere

Ein schwarzer Kompass mit einem weißen Zifferblatt und grünen Richtungsanzeigern.

Moderne Managementtechniken sichern Unternehmenserfolg

Die aktuellen Managementtechniken sind meist langfristige Wachstumsstrategien. In Deutschland sind Kundenmanagement, Outsourcing und Benchmarking die meistgenutzten Managementinstrumente. Neue Werkzeuge wie Big-Data-Analyse oder die digitale Transformation werden von deutschen Managern seltener als in anderen Ländern eingesetzt. Eine wachsende Komplexität, Cyber-Attacken und die abnehmende Kundenloyalität sind weltweit große Herausforderungen.

Frau, Boss, Chefin, Führungskraft, Managerinnen,

Führungskräfte-Monitor 2017: Mehr Managerinnen jedoch mit Gehaltsnachteil

Der Frauenanteil unter den Führungskräften ist in den Jahren von 1995 bis 2015 um rund zehn Prozentpunkte auf etwa 30 Prozent gestiegen. Aktuell nimmt der Frauenanteil bei den Führungskräften allerdings nur noch langsam zu. Der Gehaltsnachteil von Managerinnen beträgt durchschnittlich 23 Prozent, so der „Führungskräfte-Monitor 2017“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

New-York, Freiheitsstatur,

CEO Challenge 2017: Die Sorgen der Chefs

Die unsichere politische Lage rund um den Globus ist aus Sicht deutscher Unternehmen derzeit die größte Herausforderung. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage von IW Consult und The Conference Board hervor. Sorgen vor einer globalen Rezession sind bei hiesigen Managern dagegen weniger verbreitet als in anderen Ländern.

Eltern mit zwei Kindern auf den Schultern am Strand. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Mehr Müttern und Vätern gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Voraussetzungen für erwerbstätige Mütter haben sich in Deutschland verbessert. Aus der OECD-Studie „Dare to Share“ zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf geht hervor: 70 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, davon arbeiteten mit 39 Prozent überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit. Die hohe Teilzeitquote bei Müttern zeigt jedoch, dass eine wirklich ausgeglichene Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb von Familien noch nicht die Regel ist.

Markus Thomas Münter

Professor des Jahres 2016: Volkswirt Markus Thomas Münter siegt in Wirtschaftswissenschaften

Prof. Dr. Markus Thomas Münter von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gewinnt im Rennen um den Titel "Professor des Jahres 2016" in den Wirtschaftswissenschaften. Auf den 2. Platz wurde Prof. Dr. Marcus Labbé von der Hochschule Augsburg gewählt. Platz drei belegt die Professorin für Allgemeine Betriebswirtschafslehre Michaela Hönig von der Hochschule Frankfurt.

Feedback +/-

Feedback