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Bewerben mit Kind

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WiWi Gast

Bewerben mit Kind

Hallo,

Ich, weiblich, 31 Jahre schreibe gerade Bewerbungen. Ich habe vor einem Jahr unser erstes Kind bekommen und arbeite Vollzeit und suche dementsprechend auch Vollzeit. Mein Freund arbeitet aktuell auf 60 % und das wird auch weiter so sein.
Ich erkläre das in den Gesprächen, aber ich habe den Eindruck die Leute nehmen es mir einfach nicht ab. Ich merke das an den Nachfragen, wie das denn ist wenn das Kind krank ist etc. Ganz schlimm war es im letzten Gespräch als einer der GF fragte, ob mein Freund denn auch stillen würde. Da ich das Gefühl habe diskriminiert zu werden, obwohl die Betreuung geregelt ist, überlege ich das Kind einfach nicht zu erwähnen. Was meint ihr dazu? Spätestens bei Einstellung fällt es dann auf aber was soll man machen? Mit meinem jetzigen Job funktioniert es auch, auch wenn mal Überstunden anfallen und Dienstreisen anstehen. Aber anscheinend glaubt mir das keiner.

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WiWi Gast

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Erwähne es einfach nicht. Du wirst wohl wegen o.g. Gedanken immer benachteiligt werden.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2020:

Hallo,

Ich, weiblich, 31 Jahre schreibe gerade Bewerbungen. Ich habe vor einem Jahr unser erstes Kind bekommen und arbeite Vollzeit und suche dementsprechend auch Vollzeit. Mein Freund arbeitet aktuell auf 60 % und das wird auch weiter so sein.
Ich erkläre das in den Gesprächen, aber ich habe den Eindruck die Leute nehmen es mir einfach nicht ab. Ich merke das an den Nachfragen, wie das denn ist wenn das Kind krank ist etc. Ganz schlimm war es im letzten Gespräch als einer der GF fragte, ob mein Freund denn auch stillen würde. Da ich das Gefühl habe diskriminiert zu werden, obwohl die Betreuung geregelt ist, überlege ich das Kind einfach nicht zu erwähnen. Was meint ihr dazu? Spätestens bei Einstellung fällt es dann auf aber was soll man machen? Mit meinem jetzigen Job funktioniert es auch, auch wenn mal Überstunden anfallen und Dienstreisen anstehen. Aber anscheinend glaubt mir das keiner.

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WiWi Gast

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einfach nicht erwähnen und fertig

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WiWi Gast

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Ich sehe keinen Grund das Thema anzusprechen.

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WiWi Gast

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Ich habe das immer in meiner Bewerbung geschrieben und dazu erwähnt, dass die Betreung gesichert ist. Ich dachte, ich will sowieso nicht zu solchem Unternehmen gehen, in dem ein Kind nicht akzeptiert wäre. Aber ich habe mich um Teilzeitstellen beworben und du nicht. Wenn du alles so organisieren kannst, ohne dass sie Nachteile davon haben, dann schreib das nicht.
Ich denke immer, dass z.B. Männer solche Angaben eher nicht machen. Warum machen wir das als Frauen?!

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WiWi Gast

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Ja, ich hatte es nicht mit angegeben, aber dann im Gespräch erwähnt. Sobald ich angemeldet bin, sehen sie es ja dann sowieso. Bin mir nicht sicher- gibt man es an als Mann?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 17.02.2020:

Ja, ich hatte es nicht mit angegeben, aber dann im Gespräch erwähnt. Sobald ich angemeldet bin, sehen sie es ja dann sowieso. Bin mir nicht sicher- gibt man es an als Mann?

bestimmt nicht

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WiWi Gast

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Frag doch beim nächsten Vorstellungsgespräch mal zurück, ob das bei männlichen Kollegen mit Kleinkind genauso hinterfragt wird. Erkläre, dass Du die Hauptverdienerin bist und Dein Mann Dir den Rücken freihält (so wie es sonst meist die Frau bei dem Mann macht).

Als Frau mit 31 kommt das Gespräch sowieso irgendwann auf die Familienplanung. Komplett unter den Tisch fallen lassen würde ich das Thema deshalb nicht.

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WiWi Gast

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Natürlich. Mein Vorschlag wäre, das Thema offen zu besprechen. Auch wenn die Betreuung regulär gesichert ist, bist du trotzdem immer wieder dadurch eingeschränkt. Bringst du morgens regulär, kannst also normlerweise nicht vor X Uhr in der Arbeit sein? Gehst du 1-2 mal die Woche früher oder zumindest pünktlich, weil du abholst / in die Spielgruppe mitgehst / zum Logopäden / was auch immer?

Kinder sind auch öfter krank und können / dürfen nicht in die Betreuung, dann fällt eben ein Elternteil aus. Das teilen sich normalerweise beide, wenn es geht. Oder die ganzen U-Termine und das Impfen.. die sind nicht abends 18 Uhr.

Also, auch wenn dein Freund den größeren Teil abdeckt, ein Teil wird auch dich einschränken. Ich fände es be einer Bewerbung (im Gespräch) gut zu erfahren, wie das bei euch vereinbart ist und welche Einschränkungen auf das Team zu kommen. Wenn das offen besprochen wird, muss sich auch kein Entscheider Horrorvorstellungen machen, wie sehr du als Mutter ausfällst.

Anderes Thema ist natürlich, dass dein Post sich so liest, als wäre zeitnah das 2. Kind geplant. Das findet bei einer Neueinstellung keiner so richtig prickelnd. In 10 Monaten eine Mutterschutzvertretung einarbeiten, nein Danke.

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WiWi Gast

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Kannst du mir bitte die Stelle meines Postes zitieren aus der du "herausliest " , dass ein zweites Kind geplant ist?

Aktuell bin ich nicht eingeschränkt, da die Dinge wie gesagt klar geregelt sind. Im Urlaub und am Wochenende hat mein Freund dann mal Pause. Nachteile für das Team - sorry aber auch ohne Kinder bin ich nicht bereit bis 22 Uhr zur Verfügung zu stehen für irgendwelche PPTs, die niemandem interessieren. Sind wir doch mal ehrlich; so genannte Einschränkungen durch ein Kind entstehen dann, wenn ein Unternehmen nicht in der Lage ist genügend Mitarbeiter einzustellen und diese Mehrarbeit dann auf andere Mitarbeiter abwälzt. Leider muss ich sagen, dass auch nach den letzten beiden Gesprächen wieder die gleiche Thematik aufkam und ich keine Lust mehr habe mich zu rechtfertigen. Deswegen überlege ich nun, ob eine Selbständigkeit für mich in Frage kommt. Eine Freundin sucht noch eine Geschäftspartnerin.

WiWi Gast schrieb am 03.03.2020:

Natürlich. Mein Vorschlag wäre, das Thema offen zu besprechen. Auch wenn die Betreuung regulär gesichert ist, bist du trotzdem immer wieder dadurch eingeschränkt. Bringst du morgens regulär, kannst also normlerweise nicht vor X Uhr in der Arbeit sein? Gehst du 1-2 mal die Woche früher oder zumindest pünktlich, weil du abholst / in die Spielgruppe mitgehst / zum Logopäden / was auch immer?

Kinder sind auch öfter krank und können / dürfen nicht in die Betreuung, dann fällt eben ein Elternteil aus. Das teilen sich normalerweise beide, wenn es geht. Oder die ganzen U-Termine und das Impfen.. die sind nicht abends 18 Uhr.

Also, auch wenn dein Freund den größeren Teil abdeckt, ein Teil wird auch dich einschränken. Ich fände es be einer Bewerbung (im Gespräch) gut zu erfahren, wie das bei euch vereinbart ist und welche Einschränkungen auf das Team zu kommen. Wenn das offen besprochen wird, muss sich auch kein Entscheider Horrorvorstellungen machen, wie sehr du als Mutter ausfällst.

Anderes Thema ist natürlich, dass dein Post sich so liest, als wäre zeitnah das 2. Kind geplant. Das findet bei einer Neueinstellung keiner so richtig prickelnd. In 10 Monaten eine Mutterschutzvertretung einarbeiten, nein Danke.

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WiWi Gast

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Ich habe in der Abteilung drei Frauen mit Kleinkindern den Winter über sind die eigentlich ständig krank mit Kind daheim, am Nachmittag sind keine Meetings möglich ...

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WiWi Gast

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Kann dich verstehen. Bin ein Mann - allerdings habe ich mitten in meinem 80k-Angestellten-Job 1 Jahr Elternzeit gemacht, da wir den Rollentausch (jeder 1 Jahr zu Hause) beide wollten. Chef meinte, ich müsste mich entscheiden, ob Karriere oder Familie. Pfftt... wusste ich doch immer: Familie. Hab mich dann aus der Elternzeit heraus woanders beworben. Und nun?
Ich arbeite Vollzeit, meine Frau Teilzeit. Würden gerne tauschen beide, aber mit usneren Jobs ist es so besser. Wenn ich auf 70% gehe, ändert sich nur mein Gehalt - nicht aber der Workload.

Wenn der Kleine (2) krank ist, wechseln wir uns ab mit dem zu Hause bleiben. Und wenn ich ihn mal von der Krippe holen muss, dann kommen halt schon dumme Sprüche von den old school Alphatieren. "Man muss halt Prioritäten im Leben setzen." Ich sagen dann "Sie sagen es." und verabscheide mich freundlich.

Ist alles nciht so leicht, wie es sich jetzt anhört. Vor allem fühle ich oft null Verständnis von den Kollegen ohne Kind. Wenn man dann nach einem anstrengenden morgen und Krippe abliefern um 8.45 als letztes im Büro erscheint, hat man eben nicht ausgeschlafen. Aber was solls. Wir müssen alle unser Leben leben und nicht das der anderen.

Ich kann dir nur sagen: Ich teile deine Einstellung: Wer im Gespräch doof macht, der soll doch auch nicht mein Chef werden. Hat ja keine Zukunft dann. Aber den Spruch "Stillt der auch?"... wow... in dem Moment wäre ich rausgegangen.

Ähnliche Anektode von neulich beim Mittagessen:
"Und - ist dein Kind auch so ein Mama-Kind?"
"Nein - eigentlich ist das bei uns sehr ausgeglichen."
"Dann arbeitest du wohl zu wenig" HAHAHAHAH Wie sich all die Papas, die kaum Zeit mit ihren Kindern verbringen, weggepisst haben. Ich fands ja eher traurig. Für die :)

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Kannst du mir bitte die Stelle meines Postes zitieren aus der du "herausliest " , dass ein zweites Kind geplant ist?

Aktuell bin ich nicht eingeschränkt, da die Dinge wie gesagt klar geregelt sind. Im Urlaub und am Wochenende hat mein Freund dann mal Pause. Nachteile für das Team - sorry aber auch ohne Kinder bin ich nicht bereit bis 22 Uhr zur Verfügung zu stehen für irgendwelche PPTs, die niemandem interessieren. Sind wir doch mal ehrlich; so genannte Einschränkungen durch ein Kind entstehen dann, wenn ein Unternehmen nicht in der Lage ist genügend Mitarbeiter einzustellen und diese Mehrarbeit dann auf andere Mitarbeiter abwälzt. Leider muss ich sagen, dass auch nach den letzten beiden Gesprächen wieder die gleiche Thematik aufkam und ich keine Lust mehr habe mich zu rechtfertigen. Deswegen überlege ich nun, ob eine Selbständigkeit für mich in Frage kommt. Eine Freundin sucht noch eine Geschäftspartnerin.

WiWi Gast schrieb am 03.03.2020:

Natürlich. Mein Vorschlag wäre, das Thema offen zu besprechen. Auch wenn die Betreuung regulär gesichert ist, bist du trotzdem immer wieder dadurch eingeschränkt. Bringst du morgens regulär, kannst also normlerweise nicht vor X Uhr in der Arbeit sein? Gehst du 1-2 mal die Woche früher oder zumindest pünktlich, weil du abholst / in die Spielgruppe mitgehst / zum Logopäden / was auch immer?

Kinder sind auch öfter krank und können / dürfen nicht in die Betreuung, dann fällt eben ein Elternteil aus. Das teilen sich normalerweise beide, wenn es geht. Oder die ganzen U-Termine und das Impfen.. die sind nicht abends 18 Uhr.

Also, auch wenn dein Freund den größeren Teil abdeckt, ein Teil wird auch dich einschränken. Ich fände es be einer Bewerbung (im Gespräch) gut zu erfahren, wie das bei euch vereinbart ist und welche Einschränkungen auf das Team zu kommen. Wenn das offen besprochen wird, muss sich auch kein Entscheider Horrorvorstellungen machen, wie sehr du als Mutter ausfällst.

Anderes Thema ist natürlich, dass dein Post sich so liest, als wäre zeitnah das 2. Kind geplant. Das findet bei einer Neueinstellung keiner so richtig prickelnd. In 10 Monaten eine Mutterschutzvertretung einarbeiten, nein Danke.

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WiWi Gast

Bewerben mit Kind

Das ist ja furchtbar. Da kriegen Menschen in diesem Land einfach Kinder. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ich gehe auch gerne abends noch an den Schreibtisch, wenn ich vorher für die Familie einspringen musste. Mach die Meetings doch einfach vormittags. Ist in Skandinavien auch üblich.

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Ich habe in der Abteilung drei Frauen mit Kleinkindern den Winter über sind die eigentlich ständig krank mit Kind daheim, am Nachmittag sind keine Meetings möglich ...

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