DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Kind & KarriereFamilienplanung

Re: in welchem Alter Familie

Autor
Beitrag
WiWi Gast

in welchem Alter Familie

Hallo,
folgende Fragen habe ich mal an alle, die bereits Kinder haben.

  1. In welchen alter wart Ihr (Mann), als Ihr euer erstes Kind bekomme habt
  2. Wie alt war eure Frau/Freindin/Partner zu dem Zeitpunkt?
  3. Wie viele Kinder habt ihr aktuell insgesamt?
  4. Gabs während dieser Zeit finanzielle Probleme?
antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Hi,

Hab selbst keine "familie".

Wollte dich bloß vor den Antworten warnen. Das Thema gab es schonmal und da wurde nur Blödsinn geschrieben.
Hier laufen zuviele Fake Kinder rum.

Oder glaubst du der 40jährige Karrierevater hat Bock hier zu schreiben?

Viel Glück

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

1) 29j (ist 3j her)
2) 28j
3) 1
4) nein, warum auch?

antworten
Ein KPMGler

Re: in welchen Alter Familie

31
30
1
nein

Lounge Gast schrieb:

Hallo,
folgende Fragen habe ich mal an alle, die bereits Kinder haben.

  1. In welchen alter wart Ihr (Mann), als Ihr euer erstes Kind
    bekomme habt
  2. Wie alt war eure Frau/Freindin/Partner zu dem Zeitpunkt?
  3. Wie viele Kinder habt ihr aktuell insgesamt?
  4. Gabs während dieser Zeit finanzielle Probleme?
antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

  1. 19
  2. 20
  3. 2
antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

38
38
2
Im Gegenteil, zumindest in den ersten Jahren ist man mit Elterngeld, Kindergeld und jetzt auch noch Betreuungsgeld, Steuervorteilen extrem gut versorgt. Das ist bei uns bisher DEUTLICH mehr als die Ausgaben für die Knirpse.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

28
27
1
Überhaupt nicht!

Beste Entscheidung meines Lebens!

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Ich bin 39, meine Frau drei Jahre jünger.

Bei ersten war ich 32, beim zweiten 35.

Passt alles. Man sollte nicht unterschätzen, wie der Kinderwunsch in DE unterstützt wird: elterngeld hilft, kindergeld hilft und Betreuungsangebote sind in unserer Region erstens umfassend und zweitens recht günstig...

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Knackpunkt ist das Betreuungsangebot und die Kosten dafür. Das ist von Landkreis zu Landkreis unterschiedlich. Würden wir 2km weiter wohnen, müssten wir statt 322? nur 130? für den gleichen Betreuungsplatz zahlen.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

angenommen eine frau verdient genau das gleiche wie ein mann 2000 EUR netto.

  1. Wie viel Elterngeld kriegt sie und wie lange?
  2. Betreuungsgeld gibts auch?
antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Lounge Gast schrieb:

angenommen eine frau verdient genau das gleiche wie ein mann
2000 EUR netto.

  1. Wie viel Elterngeld kriegt sie und wie lange?

Da gibt es Massen an Rechnern im Internet.

  1. Betreuungsgeld gibts auch?

Ja.

antworten
Ein KPMGler

Re: in welchen Alter Familie

Unabhängig vom Geschlecht ist Elterngeld das größere von 60% der durchschnittlichen letzten 12 Nettomonatsgehälter oder 1900EUR.

in Deinem Fall wären das eben 60% von 2000

Lounge Gast schrieb:

angenommen eine frau verdient genau das gleiche wie ein mann
2000 EUR netto.

  1. Wie viel Elterngeld kriegt sie und wie lange?
  2. Betreuungsgeld gibts auch?
antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

An alle "unentschlossenen": Überlegt es Euch gut.
Kinder sind definitiv Karrierekiller. Dies resultiert schon aus dem langen Abwesenheitszeitraum (z.B. Mutterschutz).

Außerdem sinkt auch die gesamte private Lebensqualität (Stichworte: Durchschlafen, Urlaub, Ordnung im Zuhause).

Zudem fallen hohe Ausgaben über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren an.

Auch aufgrund der ohnehin zu stark anwachsenden Weltbevölkerung rate ich von Kindern daher aus individuellen und gesamtgesellschaftlichen Gründen ab.

antworten
know-it-all

Re: in welchen Alter Familie

Der Elterngeldsatz beträgt (mit einigen Ausnahmen für geringere Einkommen) 65% bei einem Monatsnettogehalt von 1.240 EUR und höher (

angenommen eine frau verdient genau das gleiche wie ein mann
2000 EUR netto.

  1. Wie viel Elterngeld kriegt sie und wie lange?
  2. Betreuungsgeld gibts auch?
antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Interessanter Post.
Ich würde von den bereits Vätern/ Müttern unter uns gerne wissen, wie die finanzielle Lage zum Zeitpunkt des 1. Kindes aussah. Bei mir werden es voraussichtlich um die 60k EUR p.a. brutto sein, wenn bei uns der erste Nachwuchs geplant ist (sind dann beide 31 oder 32 Jahre alt). Meine Frau würde dann für ein paar Jahre mit ihrem Job pausieren. Kommt man mit dem Gehalt und den Zulagen vom Staat gut hin?

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Klar ist Geld ein wichtiges Thema bei der Familienbildung. Es ist eine Perspektive, von der aus man darauf schauen kann. Aus meiner Erfahrung kann ich dazu sagen, dass Kinder an sich so wertvoll sind, dass sie nicht mit Geld aufzuwiegen sind.
Nur zu gut kenne ich diese Existenzängste, die aufkommen können bei diesem Thema. Doch das sind einfach nur -Gedanken- über die Zukunft und diese Gedanken lösen -Gefühle- in der Gegenwart aus.

Wenn es einem Pärchen jetzt gut geht, warum sollte sich das durch ein Kind verändern? ... oder anders... Warum sollte sich die finanzielle Situation nicht erst recht durch das Kind verbessern?
Gerade aus dem Grund, weil Kinder super Motivatoren sind. Dazu bringen die Kleinen eine Vielfalt an Möglichkeiten. Was wir daraus machen hängt wesentlich von unserer Einstellung ab.

Abschließend kann ich also nur empfehlen, dass wenn ihr euren Partner wirklich liebt, die AntiBabyPille zu entsorgen und sich voller Vertrauen auf ein Abenteuer der ganz besonderen Art einzulassen :)

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Lounge Gast schrieb:

Interessanter Post.
Ich würde von den bereits Vätern/ Müttern unter uns gerne
wissen, wie die finanzielle Lage zum Zeitpunkt des 1. Kindes
aussah. Bei mir werden es voraussichtlich um die 60k EUR p.a.
brutto sein, wenn bei uns der erste Nachwuchs geplant ist
(sind dann beide 31 oder 32 Jahre alt). Meine Frau würde dann
für ein paar Jahre mit ihrem Job pausieren. Kommt man mit dem
Gehalt und den Zulagen vom Staat gut hin?

Na, mit der Frage eröffnest Du eine schöne Diskussion. Auf die Kommentare darf man gespannt sein. Zumal das gar nicht so einfach beantwortbar ist und eigentlich nur von den individuellen Umständen abhängt.

Bei Geburt unseres ersten Kindes hatten wir ein gemeinsames Einkommen von rund 127k (90+37), allerdings auch noch ordentliche Hypotheken-Raten. Meine Frau hat das Elterngeld auf 24 Monate verteilt. Man hat gemerkt, dass weniger im Geldbeutel ist, aber ging gut.

Beim zweiten Kind, meine Frau hatte nach 2 Jahren für kurze Zeit wieder voll gearbeitet, waren wir bei knapp 150k (110+39). Elterngeld hatten wir auch auf 24 Monate verteilt.

Mittlerweile sind wir gemeinsam bei rund 160k (115+45), meine Frau arbeitet wieder Vollzeit. In den nächsten Jahren wird das sicher weniger, da wir beide irgendwann auf Teilzeit gehen wollen.

Zugegebenermaßen geht es uns nicht schlecht. Das war aber kein Grund, die Entscheidung für Nachwuchs davon abhängig zu machen. Sollte es generell nicht.

Unsere Zugehfrau hat drei minderjährige Kinder, ihr Mann ist Kraftfahrer und sie arbeitet auf 400 EUR Basis. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie unglücklich oder wegen der Kinder in Schwierigkeiten ist. Es ist halt ein anderer Lebensstil, aber leben tun die auch...

antworten
know-it-all

Re: in welchen Alter Familie

Du hast ja richtig Ahnung. Die Mutterschutzzeit ist exakt 6 Wochen vor errechnetem Geburtstermin + 8 Wochen nach tatsächlichem Geburtstermin. Soviel zum Thema "langer" Abwesenheitszeitraum.

Aber egal - ich gehe mal davon aus, dass du eh nur ein Forums-Troll bist.

Falls nicht - wahrscheinlich hast du ja eine andere intelligente Lösung für das durch die Demographie und Veralterung der Gesellschaft ausgelösten Probleme u.a. für die Entwicklung der Rentenversicherung. Mir fallen außer "Kinder bekommen" keine anderen Lösungen ein. Erleuchte uns bitte!

Lounge Gast schrieb:

An alle "unentschlossenen": Überlegt es Euch gut.
Kinder sind definitiv Karrierekiller. Dies resultiert schon
aus dem langen Abwesenheitszeitraum (z.B. Mutterschutz).

Außerdem sinkt auch die gesamte private Lebensqualität
(Stichworte: Durchschlafen, Urlaub, Ordnung im Zuhause).

Zudem fallen hohe Ausgaben über einen Zeitraum von 20 bis 30
Jahren an.

Auch aufgrund der ohnehin zu stark anwachsenden
Weltbevölkerung rate ich von Kindern daher aus individuellen
und gesamtgesellschaftlichen Gründen ab.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Lounge Gast schrieb:

An alle "unentschlossenen" Überlegt es Euch gut.
Kinder sind definitiv Karrierekiller. Dies resultiert schon
aus dem langen Abwesenheitszeitraum (z.B. Mutterschutz).

Karriere und Familie haben durchaus Synergien:

  • Ein erfülltes Privatleben färbt auf das Berufsleben ab und umgekehrt. Erfolgreiche Menschen bekommen beides in den Griff.
  • Wer Familie hat, der sieht den Brotewerb als Existenzgrundlage. Daher werden Mitarbeiter mit Familie i.d.R. weniger irrationale Entscheidungen treffen, um diese Existenzgrundlage nicht zu gefährden. Kinderlose sind oft Jobhopper auf der Suche nach der Selbstverwirklichung. Familienväter denken tendentiell langfristig und im Sinne des Unternehmens.

Außerdem sinkt auch die gesamte private Lebensqualität
(Stichworte: Durchschlafen, Urlaub, Ordnung im Zuhause).

Das sind alles Banalitäten. Das Leben mit Kindern ist halt einfach anders. Wenn jemand Angst vor Veränderungen hat, dann ist für denjenigen alles außerhalb der eigenen Komfortzone pauschal schlecht.

Zudem fallen hohe Ausgaben über einen Zeitraum von 20 bis 30
Jahren an.

Ja na klar. Irgendwo muss das Geld ja hin. Frei nach Peter Ustinov: "Ich weiß nicht was der Sinn des Lebens ist - jedenfalls nicht, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein."

Auch aufgrund der ohnehin zu stark anwachsenden
Weltbevölkerung rate ich von Kindern daher aus individuellen
und gesamtgesellschaftlichen Gründen ab.

Die Bevölkerung der Industriestaaten ist stark rückläufig. Das nennt sich "demografischer Wandel". So schlimm können die Probleme der Welt garnicht sein. Ich kann mir jedenfalls nichts Schlimmeres vorstellen, als ein Land ohne Kinder und junge Leute ... nur noch mürrische Rentner mit Sudoku, Tatort und Hut im Auto. Nee, ohne mich

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

"Ich würde von den bereits Vätern/ Müttern unter uns gerne wissen, wie die finanzielle Lage zum Zeitpunkt des 1. Kindes aussah. Bei mir werden es voraussichtlich um die 60k EUR p.a. brutto sein, wenn bei uns der erste Nachwuchs geplant ist (sind dann beide 31 oder 32 Jahre alt). Meine Frau würde dann für ein paar Jahre mit ihrem Job pausieren. Kommt man mit dem Gehalt und den Zulagen vom Staat gut hin? "

Freundin Ausländerin und arbeitslos ohne Hartz4 Anspruch. Zusammen 24k? brutto. Hat alles gereicht.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

So habe ich das erwartet. Jungstudenten klinken sich in die Diskussion ein, d.h. blinde reden über die Sonne... :-)

Was stimmt ist, dass sich das Leben mit Kindern ändert. Big Party ist mit Kindern erstmal vorbei. In den ersten 6 Monaten sowieso. Wenn wir keinen zuverlässigen Babysitter und die Oma hätten, wäre es wirklich langweilig, zumal meine Frau und ich nach wie vor gerne auf die Piste gehen.

Andererseits: wenn ich meinem kinderlosen Kumpel sage, dass ich ihn wg. Seines Partylebens beneide, heult der mir vor, dass seine Frau keine Kinder kriegen kann. Kinder sind halt nachgewiesenermassen die einzige Möglichkeit, der eigenen Sterblichkeit ein Schnäppchen zu schlagen. Und ich hab jemanden, dem ich mein Jagdgewehr und meine Uhr vererben kann...

Das ist jetzt sehr subjektiv, aber ich unterstelle unbewusst jedem/jeder mit Mitte-ende 30, der es nicht auf die Kante gekriegt hat, eine Familie zu gründen biologische oder charakterliche Unfähigkeit.

Für mich gehört zum Erwachsensein und für einen richtigen Mann dazu, dass er Verantwortung für die Familie übernimmt. Sogar unser türkischer Mitbürger im Nachbarhaus, der das ganze Jahr über kein Wort rausbringt, hat bei der Geburt unserer beiden Söhne jeweils darauf bestanden, das mit einem anständigen Raki zu begiessen, weil "Sohn ist beste was gibt"...

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

"Das ist jetzt sehr subjektiv, aber ich unterstelle unbewusst jedem/jeder mit Mitte-ende 30, der es nicht auf die Kante gekriegt hat, eine Familie zu gründen biologische oder charakterliche Unfähigkeit."

Das ist wirklich sehr subjektiv. Zum Glück "toleriert" unsere Gesellschaft so langsam, dass es auch Pärchen gibt, die sich bewusst GEGEN Kinder entscheiden.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Erstmal vorweg: ich bin kein Party-Jungstudent, sondern 40 + Jahre alt und Teamleiter.

Die Senkung der Lebensqualität ist für mich keine "Banalität". Das ist das Hauptargument gegen Kinder. Mir ist ein gepflegtes, ruhiges Privatumfeld sehr wichtig, genauso wie ein guter Schlaf und tolle Urlaube. Das würde alles massiv unter Kindern leiden.

Dazu kommt noch, dass man mit Kindern viel stärker an die aktuelle Frau gebunden wird und auch deshalb viele Kompromisse in allen Lebensbereichen eingehen muss. Jeder kennt doch unglückliche Ehen etc.

Fakt ist auch: Kinder zu bekommen ist immer unökologisch. Die Demographiefrage kann viel besser durch Einwanderung gelöst werden. Und dass eine wachsende Weltbevölkerung bei begrenzten Ressourcen nicht dauerhaft erstrebenswert sein kann, das liegt ja wohl auf der Hand.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

An alle "unentschlossenen" Überlegt es Euch gut.
Kinder sind definitiv Karrierekiller. Dies resultiert
schon
aus dem langen Abwesenheitszeitraum (z.B. Mutterschutz).

Karriere und Familie haben durchaus Synergien:

  • Ein erfülltes Privatleben färbt auf das Berufsleben ab und
    umgekehrt. Erfolgreiche Menschen bekommen beides in den Griff.
  • Wer Familie hat, der sieht den Brotewerb als
    Existenzgrundlage. Daher werden Mitarbeiter mit Familie
    i.d.R. weniger irrationale Entscheidungen treffen, um diese
    Existenzgrundlage nicht zu gefährden. Kinderlose sind oft
    Jobhopper auf der Suche nach der Selbstverwirklichung.
    Familienväter denken tendentiell langfristig und im Sinne des
    Unternehmens.

Außerdem sinkt auch die gesamte private Lebensqualität
(Stichworte: Durchschlafen, Urlaub, Ordnung im Zuhause).

Das sind alles Banalitäten. Das Leben mit Kindern ist halt
einfach anders. Wenn jemand Angst vor Veränderungen hat, dann
ist für denjenigen alles außerhalb der eigenen Komfortzone
pauschal schlecht.

Zudem fallen hohe Ausgaben über einen Zeitraum von 20
bis 30
Jahren an.

Ja na klar. Irgendwo muss das Geld ja hin. Frei nach Peter
Ustinov: "Ich weiß nicht was der Sinn des Lebens ist -
jedenfalls nicht, der reichste Mann auf dem Friedhof zu
sein."

Auch aufgrund der ohnehin zu stark anwachsenden
Weltbevölkerung rate ich von Kindern daher aus
individuellen
und gesamtgesellschaftlichen Gründen ab.

Die Bevölkerung der Industriestaaten ist stark rückläufig.
Das nennt sich "demografischer Wandel". So schlimm
können die Probleme der Welt garnicht sein. Ich kann mir
jedenfalls nichts Schlimmeres vorstellen, als ein Land ohne
Kinder und junge Leute ... nur noch mürrische Rentner mit
Sudoku, Tatort und Hut im Auto. Nee, ohne mich

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Wir kriegen in einem Monat das erste Kind, ich (m) 32j, sie 30j, Finanziell werden wir uns bei ca. 5k netto pro Monat einpendeln mit Elterngeld und Kindergeld, da kommen erstmal keine Sorgen auf.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Ich hätte auch gerne Kinder, aber finde mal als Akademiker eine Frau, wenn du alle paar Jahre von einem befristeten Vertrag zum nächsten umziehst.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Lounge Gast schrieb:

Erstmal vorweg: ich bin kein Party-Jungstudent, sondern 40 +
Jahre alt und Teamleiter.

Ich bin 36, Abteilungsleiter und Vater 2er Mädchen. Mir wäre lieber, wenn hier Jungstudenten mitdiskutieren. Du hast deine Entscheidung getroffen. Dein Zug ist schon abgefahren. Warum willst du jetzt die jungen Leute mit deinen radikal-hedonistischen Ansichten verwirren?

Die Senkung der Lebensqualität ist für mich keine
"Banalität" Das ist das Hauptargument gegen
Kinder. Mir ist ein gepflegtes, ruhiges Privatumfeld sehr
wichtig, genauso wie ein guter Schlaf und tolle Urlaube. Das
würde alles massiv unter Kindern leiden.

Meine Mutter meinte immer, dass man im Grab schon genug "gepflegte Ruhe" hat. Das Leben beginnt am Rande der Komfortzone.
Im Übrigen sind deine "Hauptargumente" allesamt Klischees. Meine Kinder und ich schlafen bestens. Die Urlaube sind jetzt noch besser, da man alles nochmal durch die Kinder anders wahrnimmt. Ich habe so viele tolle Details früher übersehen. Was du als wichtig und unverzichtbar empfindest, ist aus meiner Sicht nur oberflächlich und langweilig... aber man redet bekanntlich nicht mit Blinden über Farben.

Dazu kommt noch, dass man mit Kindern viel stärker an die
aktuelle Frau gebunden wird und auch deshalb viele
Kompromisse in allen Lebensbereichen eingehen muss. Jeder
kennt doch unglückliche Ehen etc.

Ja die Kinder verbinden mich mit meiner Frau. Das scheint ja eine ziemlich schlimme Sache zu sein, so eng verbunden zu sein und dafür Kompromisse zu machen. Lieber wäre ich unverbindlich, oberflächlich, beliebig und flexibel wie du - natürlich ohne die vielen Freiheiten in Anspruch zu nehmen, denn alles wäre ja "ruhig" und "gepflegt"

Fakt ist auch: Kinder zu bekommen ist immer unökologisch.

.. ich fasse es nicht. Hast du diese "Argumente" auch deinen Eltern zum Vorwurf gemacht oder gilt das nur für deine Nächsten?

Die Demographiefrage kann viel besser durch Einwanderung gelöst
werden.

Der demografische Wandel kann überhaupt nicht aufgehalten oder gar "gelöst" werden, weder durch mehr Kinder, Zuwanderung oder sonst irgend eine politische Maßnahme. Die Bevölkerungspyramide wurde seit den 70er-Jahren nachaltig geschädigt. Die Einwohnerzahl wird in den nächsten Jahrzehnten extrem zurück gehen. Das wird niemand ändern. Wer meint, die Zuwanderer würden hier irgend ein strukturelles Problem lösen, der lebt anscheinend auf dem Mond. Aber das ist ein anderes Thema.

Wer wissen will, wie sich der demografische Wandel anfühlt, der möge mal einen Ausflug in eine entvölkerte Kleinstadt nach Brandenburg oder Sachsen-Anhalt machen. Das ist das Schicksal des ganzen Landes (außer in den Ballungsräumen). Ich will als Opa mit meinen Enkeln spielen und nicht mit den anderen alten Knackern "ruhig und gepflegt" versauern.

Und dass eine wachsende Weltbevölkerung bei
begrenzten Ressourcen nicht dauerhaft erstrebenswert sein
kann, das liegt ja wohl auf der Hand.

Die Weltbevölkerung interessiert sich einen feuchten Kehricht dafür, ob du Kinder bekommst oder nicht (entschuldige den drastischen Ausdruck). Ich bin echt froh, dass meine Eltern sich nicht von solchen wirren Theorien den Spaß an der Zeugung haben nehmen lassen.

Bitte liebe Unentschlossene: Kinder sind kein Gebrauchtwagen oder eine Immobilie bei der man eine Kosten-/Nutzenbetrachtung durchführt. Ihr werdet sehr lange suchen müssen, bis ihr jemanden findet, der mit seinen Kindern ernsthaft unglücklich ist. Ihr könnt getrost darauf vertrauen, dass das großartig ist. Gehet hin und mehret euch!

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

was ich hier les

ich will keine kinder da stoerend usw....

wieso gibt es euch? woher soll eure rente bezahlt werden?sehr egoistisch!

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Ich (Teamleiter) glaube eher, dass Du nicht so ganz mit Deinem leben zufrieden bist: Welchen Anreiz hättest Du sonst, hier so nachdrücklich für Kinder zu werben? Du möchtest vielleicht nur eine eigene Fehlentscheidung "schönreden".

Ich kenne durchaus auch ein Leben mit Kindern. Zum Glück nur meist drei Wochen mit Verwandten. Hier möchte ich nicht tauschen: Man sehe sich nur mal die armen Eltern an, die drei + x Kinder haben. V.a. die armen Frauen sind oft völlig gestresst und verhärmt.

Es ist doch Fakt, dass mit zunehmendem Bildungsstand und mit einer höheren gesellschaftlichen Entwicklung die Kinderzahlen sinken. Dies hat seine Gründe.

Und zum Thema Weltbevölkerung/deutscher Bevölkerung ist eigentlich alles gesagt: Deutschland hat ca. 226 Einwohner pro qm. Wenn es (in ferner Zukunft) etwas weniger würden, ist das nur positiv (Stichworte: Zersiedelung der Landschaft, Luftverschmutzung, Verkehrsbelastung etc.).

Jeder muss seine Wahl selbst treffen. Die Entscheidung gegen Kinder ist aber weder "radikal-hedonistisch" noch unsozial, sondern im Gegenteil zu begrüßen! Dies gilt weltweit und natürlich auch für Deutschland.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Erstmal vorweg: ich bin kein Party-Jungstudent, sondern
40 +
Jahre alt und Teamleiter.

Ich bin 36, Abteilungsleiter und Vater 2er Mädchen. Mir wäre
lieber, wenn hier Jungstudenten mitdiskutieren. Du hast deine
Entscheidung getroffen. Dein Zug ist schon abgefahren. Warum
willst du jetzt die jungen Leute mit deinen
radikal-hedonistischen Ansichten verwirren?

Die Senkung der Lebensqualität ist für mich keine
"Banalität" Das ist das Hauptargument gegen
Kinder. Mir ist ein gepflegtes, ruhiges Privatumfeld sehr
wichtig, genauso wie ein guter Schlaf und tolle Urlaube.
Das
würde alles massiv unter Kindern leiden.

Meine Mutter meinte immer, dass man im Grab schon genug
"gepflegte Ruhe" hat. Das Leben beginnt am Rande
der Komfortzone.
Im Übrigen sind deine "Hauptargumente" allesamt
Klischees. Meine Kinder und ich schlafen bestens. Die Urlaube
sind jetzt noch besser, da man alles nochmal durch die Kinder
anders wahrnimmt. Ich habe so viele tolle Details früher
übersehen. Was du als wichtig und unverzichtbar empfindest,
ist aus meiner Sicht nur oberflächlich und langweilig... aber
man redet bekanntlich nicht mit Blinden über Farben.

Dazu kommt noch, dass man mit Kindern viel stärker an die
aktuelle Frau gebunden wird und auch deshalb viele
Kompromisse in allen Lebensbereichen eingehen muss. Jeder
kennt doch unglückliche Ehen etc.

Ja die Kinder verbinden mich mit meiner Frau. Das scheint ja
eine ziemlich schlimme Sache zu sein, so eng verbunden zu
sein und dafür Kompromisse zu machen. Lieber wäre ich
unverbindlich, oberflächlich, beliebig und flexibel wie du -
natürlich ohne die vielen Freiheiten in Anspruch zu nehmen,
denn alles wäre ja "ruhig" und "gepflegt"

Fakt ist auch: Kinder zu bekommen ist immer unökologisch.

.. ich fasse es nicht. Hast du diese "Argumente"
auch deinen Eltern zum Vorwurf gemacht oder gilt das nur für
deine Nächsten?

Die Demographiefrage kann viel besser durch Einwanderung
gelöst
werden.

Der demografische Wandel kann überhaupt nicht aufgehalten
oder gar "gelöst" werden, weder durch mehr Kinder,
Zuwanderung oder sonst irgend eine politische Maßnahme. Die
Bevölkerungspyramide wurde seit den 70er-Jahren nachaltig
geschädigt. Die Einwohnerzahl wird in den nächsten
Jahrzehnten extrem zurück gehen. Das wird niemand ändern. Wer
meint, die Zuwanderer würden hier irgend ein strukturelles
Problem lösen, der lebt anscheinend auf dem Mond. Aber das
ist ein anderes Thema.

Wer wissen will, wie sich der demografische Wandel anfühlt,
der möge mal einen Ausflug in eine entvölkerte Kleinstadt
nach Brandenburg oder Sachsen-Anhalt machen. Das ist das
Schicksal des ganzen Landes (außer in den Ballungsräumen).
Ich will als Opa mit meinen Enkeln spielen und nicht mit den
anderen alten Knackern "ruhig und gepflegt"
versauern.

Und dass eine wachsende Weltbevölkerung bei
begrenzten Ressourcen nicht dauerhaft erstrebenswert sein
kann, das liegt ja wohl auf der Hand.

Die Weltbevölkerung interessiert sich einen feuchten Kehricht
dafür, ob du Kinder bekommst oder nicht (entschuldige den
drastischen Ausdruck). Ich bin echt froh, dass meine Eltern
sich nicht von solchen wirren Theorien den Spaß an der
Zeugung haben nehmen lassen.

Bitte liebe Unentschlossene: Kinder sind kein Gebrauchtwagen
oder eine Immobilie bei der man eine
Kosten-/Nutzenbetrachtung durchführt. Ihr werdet sehr lange
suchen müssen, bis ihr jemanden findet, der mit seinen
Kindern ernsthaft unglücklich ist. Ihr könnt getrost darauf
vertrauen, dass das großartig ist. Gehet hin und mehret euch!

antworten
know-it-all

Re: in welchen Alter Familie

Ich glaube das Problem des Wachstums der Weltbevölkerung werden wir in Deutschland weder verstärken noch es hierzulande lösen können, denn diese Probleme entstehen auf anderen Kontinenten wie Asien und Afrika.
In dem Sinne neutral wäre es wenn jede Frau exakt 2 Kinder gebährt und groß zieht. Davon sind wir leider weit entfernt.
Einwanderung als alleinige Problemlösung für den Rückgang der Geburtenrate zu sehen, ist schon eine sehr weltfremde Sichtweise (was nicht heißen soll, dass ein gewisses Maß an Zuwanderung das Land nicht kulturell und geistig bereichert).

Ich hoffe doch, dass irgendwann mal bei Kinderlosen ein Demographiezuschlag bei den Rentenversicherungsbeiträgen (bzw. Abschlag bei den Rentenauszahlungen) erfolgt, abgesehen von der Mütterrente, so dass ein positiver Beitrag zum Demographieproblem im Sinne des Kinder-Bekommens auch honoriert wird.

Lounge Gast schrieb:

Fakt ist auch: Kinder zu bekommen ist immer unökologisch. Die
Demographiefrage kann viel besser durch Einwanderung gelöst
werden. Und dass eine wachsende Weltbevölkerung bei
begrenzten Ressourcen nicht dauerhaft erstrebenswert sein
kann, das liegt ja wohl auf der Hand.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Lounge Gast schrieb:

Ich (Teamleiter) glaube eher, dass Du nicht so ganz mit
Deinem leben zufrieden bist: Welchen Anreiz hättest Du sonst,
hier so nachdrücklich für Kinder zu werben? Du möchtest
vielleicht nur eine eigene Fehlentscheidung
"schönreden".

Das ist natürlich möglich, kann aber umgekehrt genau so auf dich zutreffen. Vermutlich gab es keine Gelegenheit für dich zur Umsetzung deiner Kinderwünsche. Jetzt legst du dir hier irgend eine Argumentation zurecht. Ganz ehrlich: Dass jemand keine Kinder will, weil er zu bequem, zu geizig ist oder ähnliches, lässt mich noch völlig kalt. Wenn derjenige sich zu einem Appell an "Unentschlossene" aufschwingt, dann sehe ich das weniger gelassen.

Ich kenne durchaus auch ein Leben mit Kindern. Zum Glück nur
meist drei Wochen mit Verwandten. Hier möchte ich nicht
tauschen: Man sehe sich nur mal die armen Eltern an, die drei

  • x Kinder haben. V.a. die armen Frauen sind oft völlig
    gestresst und verhärmt.

Drei Wochen fremde Kinder beobachten ist also ein "Leben mit Kindern", soso.
Nebenbei: Hast du dir mal überlegt, dass deine Verwandten nur so gestresst wirken, weil sie deine Genervtheit spüren? Man erkannt jemanden, der keine Kinder mag, sehr schnell. Solche Leute machen einem das Leben schwerer als es sein müßte.

Es ist doch Fakt, dass mit zunehmendem Bildungsstand und mit
einer höheren gesellschaftlichen Entwicklung die Kinderzahlen
sinken. Dies hat seine Gründe.

Du willst damit vermutlich sagen, dass deine Bildung und deine gesellschaftliche Stellung Kinderlosigkeit verlangen? Oder richtest du dein Leben nach Statistiken aus?

Und zum Thema Weltbevölkerung/deutscher Bevölkerung ist
eigentlich alles gesagt: Deutschland hat ca. 226 Einwohner
pro qm. Wenn es (in ferner Zukunft) etwas weniger würden, ist
das nur positiv (Stichworte: Zersiedelung der Landschaft,
Luftverschmutzung, Verkehrsbelastung etc.).

Positiv? Es wurden wohl doch noch nicht alle Stichworte genannt: rückläufige Wirtschaftskraft, Altenpflege-Problem, kollabierende Renten- und Krankenversicherungssysteme, fehlende Infrastruktur für Alte, Altersarmut, Vereinsamung .. um nur einige zu nennen

Jeder muss seine Wahl selbst treffen. Die Entscheidung gegen
Kinder ist aber weder "radikal-hedonistisch" noch
unsozial, sondern im Gegenteil zu begrüßen!

Eigene Kinder abzulehnen, heißt immer auch ein Stück weit, sich selbst abzulehnen. Du kannst solche Themen wie "Überbevölkerung" nicht einfach von dir selbst abkoppeln. DU bist die aktuelle Überbevölkerung! DU bist unökologisch, zersiedelst die Landschaft, verbrauchst die knappen Rohstoffe und verschmutzt die Luft. Schieb das mal nicht auf deine ungeborenen Kinder. Die würden deine Zerstörung kaum in dem Ausmaß weiterführen können. Die Ablehnung deiner Kinder ist im Grunde ein sinnloser Ablaß für deine eigenen Sünden.

Vor 30 Jahren hättest du dich vermutlich gegen Kinder entschieden, weil das Waldsterben so schlimm ist. "Schatz, willst du denn, dass unser Sohn mal ohne Bäume aufwächst?" Mein Vater kam im zerbombten Dresden zur Welt - der wußte noch was Hunger und Not bedeuten. Und wenn ich mir das mal überlege: meine Kinder haben ein tolles Leben - beneidenswert. Es gibt wirklich keine rationalen Gründe gegen Kinder, höchstens Unfähigkeit, Impotenz oder fehlende Gelegenheiten.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Prinzipiell bin ich der (zugegeben radikalen) meinung, das manche menschen sich auf jeden fall mehren sollten, andere vllt nicht so sehr. Das prinzip ist wohl das grundlegendste der Biologie und äußerst erfolgreich.
Deshalb sollte man IMHO seine lebenszeit und ressourcen wohl sinnvoller investieren, als einige davon zu überzeugen, doch kinder zu bekommen.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Ich bin etwas erstaunt über die "plumpen" Argumente, auch von den sog. Team- und Abteilungsleitern.

Kinder zu bekommen ist eine sehr individuelle Entscheidung. Ich finde es gehört sich nicht, Kinder als "störend" und "teuer" zu bezeichnen.

Natürlich wird sich auch niemand finden, der offen zugibt, dass seine Kinder ein "Fehler" waren. Aber es gibt durchaus welche, die sagen, dass sie das Thema Kinder gewaltig unterschätzt haben, das bisherige Leben dadurch vollständig auf den Kopf gestellt wurde und sie dadurch oft an Grenzen gekommen sind, vor allem die Mütter.

Und bei so einer individuelle Sachen mit "weltweites Bevölkerungswachstum" zu argumentieren, ist etwas befremdlich. Richtig ist, dass es einen Zusammenhang zwischen der Bevölkerungsentwicklung und dem Wohlstand einer Gesallschaft gibt. Warum auch immer.

Davon abgesehen subventionieren unverheiratete kinderlose Paare verheiratete Familien schon jetzt massiv. Seht es mal andersrum, warum soll ein normales kinderloses Paar noch mehr "bestraft" werden, wenn es keine Kinder zeugen kann (sind viel mehr als man denkt) oder will?

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Ich - nicht der Ateilungsleiter der dir vorher geantwortet hat, sondern ganz einfach Angestellter - habe das Gefühl, dass du selbst irgendwas vor dir verargumetieren musst. So hört sich das für mich an. Ich habe mir alle Kommentare durchgelesen und bei jedem außer deinem habe ich das Gefühl, dass ich mit einem "geistig" normalen Menschen spreche.

Du sprichst von "Anreizen" die jemand hat, um für Kinder zu werben, dabei hat dieser Mensch bewusst darauf hingewiesen, dass Kinder keine Wertgegenstände sind. das Wort "Anreiz" hast du bewusst gewählt. Das sagt viel über dich aus. Weiter sprichst du von "armen" Eltern, "x" Kindern, 226 Personen pro qm. Bei dir ist offensichtlich alles durchkalkuliert und hart in Zahlen gedrahtet. Wenn etwas nicht quantifizierbar ist, dann ist es schlecht.

Und ja, du hast Recht, dass wenn man mit der Prämisse über das Thema "Familie" spricht, dann "lohnen" sich Kinder nicht. Da würde dir jeder zustimmen, auch Poster die eine andere Meinung zum Thema familie haben. Aber deswegen ist deine Meinung nicht "rational" oder "radikal". Es ist deine Meinung, und das ist gut so, und ich will dich davon nicht abbringen. Aber ich würde nicht davon ausgehen, dass du viele Leser dieses threads damit auf deine Seite bringen kannst.

P.S. VAter von 2 kleinen Kiddies, die einen öfters stressen als einem lieb ist, aber nachgewiesener Weise blendet das Gehirn negative Erfahrungen leichter aus, und bewertet positive über... nach einer gewissen Weile. Frag mal Eltern ob sie sich an "schlimme" Dinge die ihre Kinder gemacht haben, erinnern können... je weiter das Ereignis zurückliegt, desto größer wird das Grinsen im Gesicht der Eltern sein. Das ist einfach die Überlebensfähigkeit des Menschen... sonst würden wir uns ja gar nicht mehr fortpflanzen. Und eine Variante wie trist eine solche Welt aussehen würde, kannst du in Childhood's End von Arthur C. Clarke nachlesen.

Lounge Gast schrieb:

Ich (Teamleiter) glaube eher, dass Du nicht so ganz mit
Deinem leben zufrieden bist: Welchen Anreiz hättest Du sonst,
hier so nachdrücklich für Kinder zu werben? Du möchtest
vielleicht nur eine eigene Fehlentscheidung
"schönreden".

Ich kenne durchaus auch ein Leben mit Kindern. Zum Glück nur
meist drei Wochen mit Verwandten. Hier möchte ich nicht
tauschen: Man sehe sich nur mal die armen Eltern an, die drei

  • x Kinder haben. V.a. die armen Frauen sind oft völlig
    gestresst und verhärmt.

Es ist doch Fakt, dass mit zunehmendem Bildungsstand und mit
einer höheren gesellschaftlichen Entwicklung die Kinderzahlen
sinken. Dies hat seine Gründe.

Und zum Thema Weltbevölkerung/deutscher Bevölkerung ist
eigentlich alles gesagt: Deutschland hat ca. 226 Einwohner
pro qm. Wenn es (in ferner Zukunft) etwas weniger würden, ist
das nur positiv (Stichworte: Zersiedelung der Landschaft,
Luftverschmutzung, Verkehrsbelastung etc.).

Jeder muss seine Wahl selbst treffen. Die Entscheidung gegen
Kinder ist aber weder "radikal-hedonistisch" noch
unsozial, sondern im Gegenteil zu begrüßen! Dies gilt
weltweit und natürlich auch für Deutschland.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Lounge Gast schrieb:

Natürlich wird sich auch niemand finden, der offen zugibt,
dass seine Kinder ein "Fehler" waren. Aber es gibt
durchaus welche, die sagen, dass sie das Thema Kinder
gewaltig unterschätzt haben, das bisherige Leben dadurch
vollständig auf den Kopf gestellt wurde und sie dadurch oft
an Grenzen gekommen sind, vor allem die Mütter.

Ja das ist alles korrekt. Ich verstehe nur nicht, warum das jetzt als Argument gegen Kinder herhalten soll. Das ist doch wieder genau die hedonistische Einstellung, die der "Teamleiter" oben glorifiziert. Heutzutage strebt man nur nach maximaler Lust, Freude und Bequemlichkeit. Mühe und Anstrengung sind böse und müssen unbedingt vermieden werden. Mit der Einstellung verpaßt man das halbe Leben. Es hat kein Mensch behauptet, dass Kinder immer nur Spaß und Freude sind. Die gehen einem oft gewaltig auf den Senkel. Das erzähle ich auch jedem lang und breit. Aber deswegen lieber keine Kinder? - Niemals!

Das verstehen jetzt natürlich die meisten wieder nicht. Beispiel:
Ich kenne einige Kollegen, die rennen Marathon und finden das ganz großartig. Ich habe mir das mal angeschaut. Das sieht garnicht lustig aus. Viele kotzen vor dem Ziel, laufen sich alles wund und bekommen Krämpfe. Im Ziel schwärmen die dann von der tollen Erfahrung und den ganzen Strapazen, die sie überstanden haben. Ich kann mir gut vorstellen, was der Reiz dabei ist. Jemand, der immer nur alles geordnet und bequem haben will, wird diese Freude nie verstehen. Das Leben mit Kindern (nicht nur eins) ist nervig, anstrengend, seltsam, großartig und verrückt - eben anders und das ist insgesamt eine prima Sache.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Lounge Gast schrieb:

Ich hätte auch gerne Kinder, aber finde mal als Akademiker
eine Frau, wenn du alle paar Jahre von einem befristeten
Vertrag zum nächsten umziehst.

Naja, nach meiner Jugendliebe hab ich auch eine ganze Zeit gebraucht, bis ich die richtige in der Kiste hatte.

Was Du hast, ist ein Allokationsproblem. Glaub mir, der Grossteil der alleinstehenden Endzwanzigerinnen würden relativ schnell mit einem ins Bett hüpfen, der dieses Mindset hat.

Mein Rat: Wenn alles nichts hilft, investier ein paar Euro in eine Singlebörse. Spätestens beim 5. Date passt das. Die Freundin meiner Frau hats auch so gemacht...

(39m, vh, 2 Kids) ;-)

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Die Ansichten dieses "Teamleiters" sind schon sehr fragwürdig. Ich sehe da etliche charakterliche Defizite. Wobei: Kinder verlangen Dir viel ab, das stimmt. Ich sitze z.B. heute abend daheim, während meine Frau auf der Piste ist, weil unser Babysitter abgesagt hat...

Andererseits: Du wirst niemals einen Menschen treffen, der dich grenzenlos bewundert und bedingungslos liebt, ausser deinen eigenen Kindern. Egal was du machst. Und das ist was ziemlich aussergewöhnliches. Versteht mich nicht falsch: es vergeht keine Woche, an der ich nicht mindestens einen der beiden am liebsten auf den Mond schießen würde. Aber es ist halt mein Beitrag zur Erhaltung der Rasse...

Uns geht es, wie oben beschrieben, finanziell ziemlich gut. Wir könnten alles verprassen und in den Tag hinein leben, aber was definitiv für die Nachwelt bleibt, ist unser Nachwuchs. Und das ist ein ziemlich cooler Gedanke. Ich hab zwei Jungs, denen ich das mitgeben kann, was mir wichtig ist: Meine Werte, meine Erfahrungen, mein Jagdgewehr und meine Uhr :-)

Nochmal
39m, vh, 2 Kids

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

... so langsam wird's hier merkwürdig ... "Erhaltung der Rasse" ... Es gruselt mich.

Kinder hat man, weil man nicht aufgepasst hat oder weil man sie will - aus welche Beweggründen auch immer. Man muss (oder will) sich selber zurücknehmen, um für das Kind da zu sein. Kind und Piste? Geht meistens nicht. Für die, die aber ständig ausgehen wollen, ist eben ein Kind jetzt noch nichts.

Ich selber habe erst einmal gelebt, Reisen gemacht etc. pp. bis man auf eine ganz natürliche Art und Weise gesagt hat, dass man nun eine Familie gründen will.

antworten
know-it-all

Re: in welchen Alter Familie

Weil Kinder die Zukunft dieses Landes darstellen und die Lösung vieler heutiger und zukünftiger Probleme sind. Und die Lösung dieser Probleme ist in gewisser Weise auch eine Aufgabe für die Gesamtbevölkerung, nicht für einzelne Paare.

Ganz abgesehen davon sind Kinder die Steuer- und Beitragszahler von morgen. Wenn man mal den Barwert der Beiträge und Steuern, die ein heute geborenes Kind zukünftig an die Gemeinschaft zahlen muss und sich die Tatsache vor Augen führt, dass diese Kinder die Renten der heute Kinderlosen Paare zahlen werden, dann stellt sich die Frage wer hier wen subventioniert.

Du hast vielleicht recht, dass die Subventionierung von Familien allgemein, egal ob Kinder oder nicht, fragwürdig ist. Vielmehr sollte man sich bei der Subventionierung eben wirklich voll auf die Kinder konzentrieren (Infrastruktur wie Kindergärten, Schulen, voller Steuerfreibetrag für Kinder, progressive Erhöhung Kindergeld ab dem 2.Kind, "Belohnung" der Eltern bei der Rente und z.B.).
Das Argument das Paare keine Kinder bekommen können: wenn es ärztlich nachgewiesen ist, könnte man sich Ausnahmen definieren. Andererseits haben diese Paare ohne Kinder ja auch mehr finanziellen Spielraum um privat Vorsorge zu betreiben.

Lounge Gast schrieb:

Davon abgesehen subventionieren unverheiratete kinderlose
Paare verheiratete Familien schon jetzt massiv. Seht es mal
andersrum, warum soll ein normales kinderloses Paar noch mehr
"bestraft" werden, wenn es keine Kinder zeugen kann
(sind viel mehr als man denkt) oder will?

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Jetzt melde ich (Teamleiter) mich nochmals zum Thema:

Natürlich ist die Entscheidung für oder gegen Kinder individuell. Ich habe mich bewusst -trotz entsprechender Möglichkeiten- dagegen entschieden. Damit bin ich sehr zufrieden, v.a. da ich aus dem Umfeld viele gestresste und wohl eher unglückliche Eltern kenne.

Oben wurde stark für Kinder geworben. Das entspricht natürlich gerade dem Zeitgeist in Deutschland, dennoch halte ich es für falsch.

Sich für Kinder zu entscheiden ist weder besonders "sozial", altruistisch oder eine besondere Leistung. Alle sozialen Schichten bekommen Kinder, die unteren Schichten sogar vermehrt.

In vielen Ländern der Erde schadet das Bevölkerungswachstum den Menschen. Global betrachtet liegt es auf der Hand, das weniger Bevölkerungswachstum besser wäre. Dies gilt natürlich auch für Deutschland (Stichwort: "ökologischer Fußabdruck").

In Deutschland hatten wir 2012 einen Sterbeüberschuss von ca. 200.000 Menschen. Dem steht eine Zuwanderungsüberschuss von ca. 470.000 Menschen gegenüber. Also ist (zumindest im letzten Jahr) schon mal der Beweis erbracht, dass Zuwanderung eine sinkende Geburtenrate mehr als ausgleichen kann.

Übrigens halte ich diese Variante für deutlich "sozialer" als auf biegen und brechen Kinder zu bekommen: Menschen erhalten hier bei uns eine neue Chance und können sich produktiv einbringen.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Vergleiche doch einfach mal den ökologischen Fußabdruck eines Afrikaners mit dem eines Deutschen. Dann relativiert sich die Aussage, dass wir in den Industrieländern eine wachsende oder stagnierende Bevölkerung anstreben sollten.

Global betrachtet ist ein bisschen mehr Verzicht deutlich sozialer.

Um es mal "hedonistisch" und provokativ zu formulieren: Mein Porsche schadet der Welt weniger als Eure zwei Kinder! :-)

know-it-all schrieb:

Ich glaube das Problem des Wachstums der Weltbevölkerung
werden wir in Deutschland weder verstärken noch es
hierzulande lösen können, denn diese Probleme entstehen auf
anderen Kontinenten wie Asien und Afrika.
In dem Sinne neutral wäre es wenn jede Frau exakt 2 Kinder
gebährt und groß zieht. Davon sind wir leider weit entfernt.
Einwanderung als alleinige Problemlösung für den Rückgang der
Geburtenrate zu sehen, ist schon eine sehr weltfremde
Sichtweise (was nicht heißen soll, dass ein gewisses Maß an
Zuwanderung das Land nicht kulturell und geistig bereichert).

Ich hoffe doch, dass irgendwann mal bei Kinderlosen ein
Demographiezuschlag bei den Rentenversicherungsbeiträgen
(bzw. Abschlag bei den Rentenauszahlungen) erfolgt, abgesehen
von der Mütterrente, so dass ein positiver Beitrag zum
Demographieproblem im Sinne des Kinder-Bekommens auch
honoriert wird.

Lounge Gast schrieb:

Fakt ist auch: Kinder zu bekommen ist immer
unökologisch. Die
Demographiefrage kann viel besser durch Einwanderung
gelöst
werden. Und dass eine wachsende Weltbevölkerung bei
begrenzten Ressourcen nicht dauerhaft erstrebenswert sein
kann, das liegt ja wohl auf der Hand.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchen Alter Familie

Wenn das nicht völlig eitel und charakterlich defizitär ist...
Man(n) sollte lieber genügend eigenes Selbstvertrauen haben.

Lounge Gast schrieb:

Du wirst niemals einen Menschen treffen, der
dich grenzenlos bewundert und bedingungslos liebt, ausser
deinen eigenen Kindern. Egal was du machst.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Es soll ja jeder selbst entscheiden...

... aber... wenn ich durch die Stadt laufe und mir Eltern mit einem Kinderwagen entgegen kommen und der Kleine darin mich sieht und einfach nur anfängt zu strahlen.... dann kann mich nur denken, wie unglaublich schön es sein muss, wenn man selbst sowas hätte... da brauch ich kein Abwägen... ich glaube ehrlich gesagt, dass Menschen, die das nicht so sehen, irgendwo Charakterzüge haben, die sie letztendlich daran hindern, so etwas Schönes erleben zu wollen oder zu erleben. Insofern tun mir diese Menschen eher leid. Ehrlich.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Man kann doch nicht vom Kinderwunsch auf den Charakter schließen. Ihr solltet lieber denjenigen danken, die solche Gefühle nicht haben! Wir lassen Euch auf der Erde ein bisschen mehr Platz.

Ich könnte jetzt viele (böse) Beispiele aus der Zeit zwischen 1935 bis 1945 vorbringen, wo gerade die Schlimmsten Menschen die meisten Kinder hatten und das auch ganz offensiv vertreten haben.

Lounge Gast schrieb:

Es soll ja jeder selbst entscheiden...

... aber... wenn ich durch die Stadt laufe und mir Eltern mit
einem Kinderwagen entgegen kommen und der Kleine darin mich
sieht und einfach nur anfängt zu strahlen.... dann kann mich
nur denken, wie unglaublich schön es sein muss, wenn man
selbst sowas hätte... da brauch ich kein Abwägen... ich
glaube ehrlich gesagt, dass Menschen, die das nicht so sehen,
irgendwo Charakterzüge haben, die sie letztendlich daran
hindern, so etwas Schönes erleben zu wollen oder zu erleben.
Insofern tun mir diese Menschen eher leid. Ehrlich.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Nur ein paar Zahlen als Benchmark: Im Jahr 1800 lebten auf der Welt ca. 1 Milliarde Menschen. Heute sind es über 7 Milliarden. Jede Sekunde (!) werden 2 Kinder geboren.

In Deutschland waren wir 1970 noch weniger als 70 Millionen Menschen. Mittlerweile sind es über 80 Millionen. Im Jahr 2012 ist Deutschland um mehr als 200.000 Einwohner GEWACHSEN!

Somit braucht niemand zu argumentieren, dass mehr Kinder gesellschaftlich anzustreben wären. Es bleibt eine individuelle Entscheidung.

Mein Fazit: Die Politik fördert die Elternschaft vor allem aus wahltaktischen Gründen.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Lounge Gast schrieb:

Ich könnte jetzt viele (böse) Beispiele aus der Zeit zwischen
1935 bis 1945 vorbringen, wo gerade die Schlimmsten Menschen
die meisten Kinder hatten und das auch ganz offensiv
vertreten haben.

Ich finde es absolut wünschenswert, dass Deutsche mehr Kinder bekommen sollten. Eine Welt ohne Deutsche ist um einiges ärmer.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Kurzum, Kinder zu bekommen ist streng genommen unsere einzige Daseinsberechtigung, dafür sind wir aktuell auf der Erde.

Natürlich kann man sich bewusst dagegen entscheiden, aber ich denke diejenigen Treffen die fatalste Fehlentscheidung ihres Lebens. Das merkt man nicht mit 40, 50 oder 60. Aber Kinderlose merken spätestens wenn es auf ihr eigenes Ende zu geht was sie falsch gemacht haben.....

Für mich stellt Kinder zu haben den Inbegriff des Lebens darf.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Lounge Gast schrieb:

In Deutschland waren wir 1970 noch weniger als 70 Millionen
Menschen. Mittlerweile sind es über 80 Millionen. Im Jahr
2012 ist Deutschland um mehr als 200.000 Einwohner GEWACHSEN!

Vielleicht solltet ihr euch mal mit der Thematik befassen. Euch ist schon klar, was Altersverteilung bedeutet? Die Geburtenrate in Deutschland ist seit 1970 konstant extrem gering. Daher wird die Bevölkerung im Durchschnitt immer älter (Durchschnitt aktuell ca. 40,5). Ganze Bevölkerungskohorten steuern kinderlos auf den Tod zu. Migration kann daran nichts ändern, da hier ja nicht nur Kleinkinder zuwandern.
1970 betrug das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Rentnern ca. 3 zu 2. Aktuell ist das Verhältnis ca. 1 zu 1. 2030 werden auf 2 Erwerbstätige, 3 Rentner kommen mit allen oben beschriebenen Folgen.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

An vorposter.

das enorme wachstum in D ist jedoch nicht der geburtenrate zu verdanken, sondern hauptsächlich auf zuwanderung. hätte man 0 zuwanderung, dann wäre die geburtenrate sogar zu niedrig. daher wäre es schon gut wenn die politik geburten fördert.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Bist Du eine Bakterie oder ein Mensch? :-)

Die Pro-Kinder Fraktion driftet hier ganz schön ab. Was ich von euch lese geht in Richtung "Blut-und-Boden-Ideologie" und ist schon deshalb abzulehnen.

Lounge Gast schrieb:

Kurzum, Kinder zu bekommen ist streng genommen unsere einzige
Daseinsberechtigung, dafür sind wir aktuell auf der Erde.

Natürlich kann man sich bewusst dagegen entscheiden, aber ich
denke diejenigen Treffen die fatalste Fehlentscheidung ihres
Lebens. Das merkt man nicht mit 40, 50 oder 60. Aber
Kinderlose merken spätestens wenn es auf ihr eigenes Ende zu
geht was sie falsch gemacht haben.....

Für mich stellt Kinder zu haben den Inbegriff des Lebens darf.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Der obige Vergleich mit dem Marathon hinkt gewaltig. Dieses Wettrennen ist nach ein paar Stunden rum, ein Kind ist eine Lebensaufgabe.

Wer seinen Sinn darin sieht, sich dieser Aufgabe anzunehmen soll dies gerne machen, finde ich prima.

Wer seinen Daseinssinn nicht darin siehts, sich fortzupflanzen und sein Geld und seine Freizeit anders verprassen will soll dies ebenso machen.
Wenn allerdings die Gruppe mit Kindern der Gruppe ohne Kinder Egoismus vorwirft und mit so einem Quatsch wie gesellschaftlicher Verantwortung kommt ist es nichts anderes als ein Eingeständnis (Neid?), dass man selbst "Arbeit" mit dem Nachwuchs hatte während andere die Ressourcen Geld und Freizeit anders genutzt haben.

Wenn der einzig wahre Lebenssinn in Kinder erziehen besteht warum wird dann immer mit noch mehr finanzieller Unterstützung, "Zukunft der Gesellschaft", "künftige Rentenzahler" usw. argumentiert? Ich denke, die Kinder allein sind Glück genug, da brauch ich nicht noch gesellschaftliche Alibi-Gründe heranziehen.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Kann das sein, dass wir von einer sozialpolitischen Diskusision in eine moralisch-ethische angedriftet sind?
Vielleicht mal wieder back zum topic.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Die Pro-Kinder Fraktion driftet hier ganz schön ab. Was ich
von euch lese geht in Richtung
"Blut-und-Boden-Ideologie" und ist schon deshalb
abzulehnen.

Das, mein Lieber, ist ein absolutes Highlight in diesem Thread. Wegen solchem Slapstick liebe ich dieses Forum...

Wenn das nicht völlig eitel und charakterlich defizitär ist...
Man(n) sollte lieber genügend eigenes Selbstvertrauen haben.

Und das ist genauso ein Kracher. Klasse.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

  1. 33
  2. 29
    3.1
    geld ist kein Problem dank 1800 eur elterngeld.
    Die Zeit am Anfang ist so genial, genießt es
antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

36
33
1
natürlich nicht

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

  1. In welchen alter wart Ihr (Mann), als Ihr euer erstes Kind bekomme habt

33

  1. Wie alt war eure Frau/Freindin/Partner zu dem Zeitpunkt?

30

  1. Wie viele Kinder habt ihr aktuell insgesamt?

1

  1. Gabs während dieser Zeit finanzielle Probleme?

bisher nicht, aber bald kommt größere Wohnung + Kindergrippe, was ein großes Loch reisst. Da werden wir schon zu knapsen haben. KiGri wird zw. 600 und 900? im Monat sein (je nachdem ob städtisch oder privat) und Wohnung kommt auch nochmal gut 400? on Top. Aber wir haben uns nunmal eine der teuersten Städte ausgesucht. Also darf man nicht klagen ;-)

Immerhin hoffe ich, sobald der Kindergarten kommt, gehen zumindest die Betreuungsaufwände runter.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

kinder sind die einzige Rente, die wir haben werden

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

:-) Mir gefällt das Forum auch, das ist Slapstick mit echten Sachargumenten, sehr schön!

Auch sehr schön von oben: "Mein Porsche schadet der Welt weniger als Deine zwei Kinder".

Das ist was wahres dran...

P.S.: Die "Blut-und-Boden-Posts" haben ganz schön nachgelassen. Muss der Abteilungsleiter von oben gerade seinen Töchtern die Windeln wechseln? Wo steckt er?

Lounge Gast schrieb:

Die Pro-Kinder Fraktion driftet hier ganz schön ab. Was
ich
von euch lese geht in Richtung
"Blut-und-Boden-Ideologie" und ist schon deshalb
abzulehnen.

Das, mein Lieber, ist ein absolutes Highlight in diesem
Thread. Wegen solchem Slapstick liebe ich dieses Forum...

Wenn das nicht völlig eitel und charakterlich defizitär
ist...
Man(n) sollte lieber genügend eigenes Selbstvertrauen
haben.

Und das ist genauso ein Kracher. Klasse.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

1)24 - kurz nach dem abschluss(heute 28)
2)21 - kam in ihrem 2. semster zur welt (heute 25)
3)3 (4J, 2J und 2 Mo.)
4)keine - alle Rechnungen konnten wir pünktlich bezahlen, evtl mal eine Mahnung erhalten - aber das muss man mit seinem anspruch an das leben ausmachen

ich (m) habe in der elternzeit ein wenig homeoffice machen können, sie konnte die krippe am campus nutzen...

in den kleineren Städten sind KiTa und Krippenplatz günstiger - die kleinen sollen eher platz zum spielen haben als 200 meter zur nächsten u-bahn zu haben. mir haben 6-9 kilometer wegstrecke mit dem rad zur schule (ab Kl. 5 bzw 7) früher auch nicht geschadet..

der Urlaub findet bei (Ur-)Oma und (Ur-)Opa auf dem Land statt, das Familienauto Seat Alhambra bekommt nächste Woche für den TÜV neue Bremsen und das Bürozimmer muss für den (ungeplanten, aber innig geliebten) dritten Nachwuchs nun in den Keller verlegt werden..

antworten
DAX Einkäufer

Re: in welchem Alter Familie

"bisher nicht, aber bald kommt größere Wohnung + Kindergrippe, was ein großes Loch reisst. Da werden wir schon zu knapsen haben. KiGri wird zw. 600 und 900? im Monat sein"

Die Zeiten sind wirklich hart geworden. Als ich klein war, gab's die Grippe noch umsonst von den Nachbarskindern!

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Lieber Abteilungsleiter, der von Kindern abrät: ich bin 38 Jahre, habe 2 Kinder. Und du hast weiter oben genau das geschrieben, was uns voneinander unterscheidet:

Du bist "zufrieden"- Ich bin GLÜCKLICH!!!!! ;-)

(Aber: wenn Kinder nichts für dich sind, dann ist es halt so. Vielleicht bist du auch nichts für Kinder.)

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

DAX Einkäufer schrieb:

Die Zeiten sind wirklich hart geworden. Als ich klein war,
gab's die Grippe noch umsonst von den Nachbarskindern!

Das stimmt. Grad wenn man nicht dem DAX-Disneyland angehört ;-)

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Haben noch keine Kinder, ich bin 28, sie 38. Die Uhr tickt, aber wir würden es gern noch hinauszögern, möchte eigtl. spätestens mit 30 karrieretechnisch so richtig durchstarten. Da Madame auch voll weiterarbeiten will (lebt für ihren Job), werden wir wohl ohnehin eine Nanny brauchen.
Einkommen derzeit 75k+85k, man kommt schon hin, große Sprünge sind aber jetzt schon nicht drin (Hab aktuell nicht mal nen Auto). Müssten und dann sicherlich schon einschränken. Aber der Wunsch ist schon da, es wird dann wahrscheinlich/hoffentlich mit 31/41 o.ä. auch soweit sein :)

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Ganz ehrlich: Bei so einem Altersunterschied würde ich von Kindern erst recht abraten. Da ist eine spätere Scheidung sehr wahrscheinlich, schon weil Eure Lebensentwürfe viel zu weit auseinander gehen. Wenn Du z.B. mit 60 noch voll im Leben stehst, denkt sie schon übers Seniorenheim nach.

Lounge Gast schrieb:

Haben noch keine Kinder, ich bin 28, sie 38. Die Uhr tickt,
aber wir würden es gern noch hinauszögern, möchte eigtl.
spätestens mit 30 karrieretechnisch so richtig durchstarten.
Da Madame auch voll weiterarbeiten will (lebt für ihren Job),
werden wir wohl ohnehin eine Nanny brauchen.
Einkommen derzeit 75k+85k, man kommt schon hin, große Sprünge
sind aber jetzt schon nicht drin (Hab aktuell nicht mal nen
Auto). Müssten und dann sicherlich schon einschränken. Aber
der Wunsch ist schon da, es wird dann
wahrscheinlich/hoffentlich mit 31/41 o.ä. auch soweit sein :)

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Wie ich hoffe, dass das ein Troll Post ist. Bezogen auf die eigene Lebensplanung kann man doch nicht so verplant sein, oder?

Lounge Gast schrieb:

Haben noch keine Kinder, ich bin 28, sie 38. Die Uhr tickt,
aber wir würden es gern noch hinauszögern, möchte eigtl.
spätestens mit 30 karrieretechnisch so richtig durchstarten.
Da Madame auch voll weiterarbeiten will (lebt für ihren Job),
werden wir wohl ohnehin eine Nanny brauchen.
Einkommen derzeit 75k+85k, man kommt schon hin, große Sprünge
sind aber jetzt schon nicht drin (Hab aktuell nicht mal nen
Auto). Müssten und dann sicherlich schon einschränken. Aber
der Wunsch ist schon da, es wird dann
wahrscheinlich/hoffentlich mit 31/41 o.ä. auch soweit sein :)

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

was zahlt IHR FÜR EUER KIND SO AN KOSTEN?

kann mal jemand bisschen aufzählen?

Grüße
Dominique

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

das mit den Kindern ist schon krass in unserem Land. Je höher der Bildungsgrad und je höher das Einkommen, je weniger Kinder. Ausnahme: die richtig reichen im Land, die sich um Geld gar keine Sorgen machen müssen, reiche Unternehmerfamilien etc., dort gehören viele Kinder immer noch zum guten Ton. Damit meine ich Familien, die pro Jahr 300k+ pro Jahr zu versteuern haben.

Meine Frau ist Frauenärztin und von ihr erfahre ich so einiges.
Sie kann mittlerweile sehr treffsicher aus der sozialen Situation der Frau heraus vorhersagen, wie es mit einer ungeplanten Schwangerschaft weiter geht. Ungeplante Schwangerschaften seien ihrer Erfahrung nach übrigens über alle Schichten gleich verteilt, entgegen diverser Vorurteile.

Nun: ist Frau eine Studentin, wählt sie zu 90% den Weg der Abtreibung. Egal ob Öko Studentin oder "Klischee Wiwi".
Kommt eine Frau zwischen 18 und 25 die im Supermarkt an der Kasse sitzt oder arbeitslos ist, wird das ungeplante Kind zu 70-80% behalten.
Junge Akademikerinnen: hier ist die Abtreibungsquote etwas geringer, sie sagt diese liegt bei etwa 2/3. Und zwar unabhängig davon, ob das eine eher alternative Geisteswissenschaftlerin ist oder eine top gestylte, karrierebezogene BWLerin oder Juristin. Bei den unteren sozialen Schichten wird auch in dem Alter fast immer das Kind behalten.

Akademikerinnen ab Anfang/Mitte 30: da dreht sich das Blatt. Viele wünschen sich nun Kinder, aber ab 30 ist die Fruchtbarkeit rückläufig, ab Mitte 30 noch stärker. Da gibt es kaum Schwangerschaftsabbrüche, eher im Gegenteil. Da kommen viele Akademikerinnen in diesem Alter, die sich ein Kind wünschen, aber es nicht (mehr) klappt und die einen hohen Aufwand und viel Geld in Fruchtbarkeitsbehandlungen und ähnliches stecken.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Lounge Gast schrieb:

Wie ich hoffe, dass das ein Troll Post ist. Bezogen auf die
eigene Lebensplanung kann man doch nicht so verplant sein,
oder?

Weil die Lebensplanung bzw. der Alter des Partners nicht der wie auch immer gearteten Norm entspricht, ist das gleich verkorksten? Lasst es ihn doch halten wie er es will, gegen das Ganze ist ueberhaupt nichts einzuwenden.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Ich habe ein externes Kind. Da es weiter weg wohnt (500 km), sind die Kosten in meinem Fall schon höher. Wenn ich bis zum 21. Lebensjahr Unterhalt zahle und regelmäßige Besuche mache, investiere ich bis dahin insgesamt 110.000 bis 120.000 Euro.

Habe mit meiner jetzigen Frau ein Kind. Von den reinen Kosten her, schätze ich es mal (inkl. Kita) auf 300 bis 400 Euro im Monat. Man muss aber beachten, dass hier die Kita "nur" 200 Euro im Monat kostet. Kinder kosten Geld. Wenn dann die Frau auch noch statt Vollzeit nur Halbtags oder dreiviertel arbeitet, erhöht sich dieser Betrag so gesehen. Wenn wir kein Kind hätten, wären für uns sicherlich 400 Euro mehr monatlich da. Hätte ich auch mein externes Kind nicht, wären es 800 bis 900 Euro. Aber Kinder sind was tolles. Jedoch ist es finanziell mit einem Kind nicht nur anders, sondern das komplette Leben ist völlig anders, als vorher. Die einen finden dieses Leben toll (so wie ich und meine Frau), andere wiederum nicht.

Man kann schon für ein Kind, bis es auf eigenen Beinen steht, 100.000 Euro und mehr investieren. (Je nach Region auch mehr.)

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

In München:

700? plus Essensgeld für Kita Halbtags
ca. 350? mehr an Wohnung für das Zimmer
Essen, Klamotten die alle 6 Monate ausgewechselt werden müssen, Freizeit Aktivitäten, Urlaube werden demnächst teurer da man nur in den Ferien fahren kann.

Es kommt wohl auf das Alter an aber um die 1000? werden es locker pro Monat sein erst durch die Kita später durch Hobbies etc.

Lounge Gast schrieb:

was zahlt IHR FÜR EUER KIND SO AN KOSTEN?

kann mal jemand bisschen aufzählen?

Grüße
Dominique

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

... das kann man nicht pauschal sagen, denn viele Dienstleistungen und Produkte gibt es in der Billigversion oder in der Poserversion. Das fängt schon beim Kinderwagen an und geht bis zur Bildung weiter.

Jeder versucht sicherlich aus seinen (finanziellen) Möglichkeiten das Beste daraus zu machen.

Lounge Gast schrieb:

was zahlt IHR FÜR EUER KIND SO AN KOSTEN?

kann mal jemand bisschen aufzählen?

Grüße
Dominique

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Lounge Gast schrieb:

... das kann man nicht pauschal sagen, denn viele
Dienstleistungen und Produkte gibt es in der Billigversion
oder in der Poserversion. Das fängt schon beim Kinderwagen an
und geht bis zur Bildung weiter.

Wahr gesprochen. Kosten entstehen i.d.R. durch Extrawünsche der Eltern. Kinder brauchen keinen Teutonia-Kinderwagen und keine neu gekauften Esprit-Klamotten um glücklich zu sein. Man kann auch einen Kleinwagen fahren und mehrere Kinder in einem Zimmer unterbringen. Niemand muss hungern oder wird insolvent weil er/sie Kinder bekommt. Wie so oft muss man sich mental von den vielen Konsumzwängen befreien, dann ist das alles machbar.

... nur die oben genannten Betreuungskosten sind schockierend. Da sind wir mit unseren Einrichtungen in der Nähe von Frankfurt richtig billig unterwegs.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Oh vielen Dank, werde ich meiner wunderschönen & erfolgreichen Freundin heute um 22 Uhr beim Abendessen mal vorschlagen, dass wir das lassen mit den Kindern, wegen der 60/70-Geschichte, weil das gar nicht geht. Darüber haben wir noch gar nicht nachgedacht ;))

Lounge Gast schrieb:

Ganz ehrlich: Bei so einem Altersunterschied würde ich von
Kindern erst recht abraten. Da ist eine spätere Scheidung
sehr wahrscheinlich, schon weil Eure Lebensentwürfe viel zu
weit auseinander gehen. Wenn Du z.B. mit 60 noch voll im
Leben stehst, denkt sie schon übers Seniorenheim nach.

Lounge Gast schrieb:

Haben noch keine Kinder, ich bin 28, sie 38. Die Uhr
tickt,
aber wir würden es gern noch hinauszögern, möchte eigtl.
spätestens mit 30 karrieretechnisch so richtig
durchstarten.
Da Madame auch voll weiterarbeiten will (lebt für ihren
Job),
werden wir wohl ohnehin eine Nanny brauchen.
Einkommen derzeit 75k+85k, man kommt schon hin, große
Sprünge
sind aber jetzt schon nicht drin (Hab aktuell nicht mal
nen
Auto). Müssten und dann sicherlich schon einschränken.
Aber
der Wunsch ist schon da, es wird dann
wahrscheinlich/hoffentlich mit 31/41 o.ä. auch soweit
sein :)

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Ist absolut ernst gemeint. Inwiefern findest du das verplant? Weil beide gerne Karriere machen? Das Alter steht einer (zukünftigen) Partnerin im übrigen ja nicht auf der Stirn. Wir fühlen uns wohl. Die zahlreichen prominenten Beispiele muss ich hier sicher nicht anführen. Beste Grüße vom Trading Desk

Lounge Gast schrieb:

Wie ich hoffe, dass das ein Troll Post ist. Bezogen auf die
eigene Lebensplanung kann man doch nicht so verplant sein,
oder?

Lounge Gast schrieb:

Haben noch keine Kinder, ich bin 28, sie 38. Die Uhr
tickt,
aber wir würden es gern noch hinauszögern, möchte eigtl.
spätestens mit 30 karrieretechnisch so richtig
durchstarten.
Da Madame auch voll weiterarbeiten will (lebt für ihren
Job),
werden wir wohl ohnehin eine Nanny brauchen.
Einkommen derzeit 75k+85k, man kommt schon hin, große
Sprünge
sind aber jetzt schon nicht drin (Hab aktuell nicht mal
nen
Auto). Müssten und dann sicherlich schon einschränken.
Aber
der Wunsch ist schon da, es wird dann
wahrscheinlich/hoffentlich mit 31/41 o.ä. auch soweit
sein :)

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

check mal die Wahrscheinlichkeit für Downsyndrom bei einer 41 jährigen Frau. Das ist fahrlässig. Und mit 75 +85k keine großen Sprünge und kein Auto? Wie kann man so viel Mist labern?

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

umgekehrt wäre es aber kein problem?

Lounge Gast schrieb:

Ganz ehrlich: Bei so einem Altersunterschied würde ich von
Kindern erst recht abraten. Da ist eine spätere Scheidung
sehr wahrscheinlich, schon weil Eure Lebensentwürfe viel zu
weit auseinander gehen. Wenn Du z.B. mit 60 noch voll im
Leben stehst, denkt sie schon übers Seniorenheim nach.

Lounge Gast schrieb:

Haben noch keine Kinder, ich bin 28, sie 38. Die Uhr
tickt,
aber wir würden es gern noch hinauszögern, möchte eigtl.
spätestens mit 30 karrieretechnisch so richtig
durchstarten.
Da Madame auch voll weiterarbeiten will (lebt für ihren
Job),
werden wir wohl ohnehin eine Nanny brauchen.
Einkommen derzeit 75k+85k, man kommt schon hin, große
Sprünge
sind aber jetzt schon nicht drin (Hab aktuell nicht mal
nen
Auto). Müssten und dann sicherlich schon einschränken.
Aber
der Wunsch ist schon da, es wird dann
wahrscheinlich/hoffentlich mit 31/41 o.ä. auch soweit
sein :)

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Check ich gerne ;) Ich empfehle den Stern-Artikel: Späte Eltern. Ist ganz normal heutzutage geworden. Wenn ich mich in meinem Umfeld bzw. auf Arbeit umschaue, dann sehe ich sehr viele glückliche Ende-30-Mütter, die eine kurze Karrierepause einschieben.

Und das mit der Kohle ist ein anderes Thema. Zahlen viel Miete und lassen es uns gut gehen, Madame geht 4stellig mtl. shoppen und belohnt sich auch mal mit ner Luxusuhr vom Bonus. Ist m.E. okay bei dem Stress als Führungskraft. Altersvorsorge steht, aber dennoch ist jedes Jahr die Entscheidung: Urlaub (und wir fahren nicht campen) oder sparen.

Lounge Gast schrieb:

check mal die Wahrscheinlichkeit für Downsyndrom bei einer 41
jährigen Frau. Das ist fahrlässig. Und mit 75 +85k keine
großen Sprünge und kein Auto? Wie kann man so viel Mist labern?

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Lounge Gast schrieb:

Ist absolut ernst gemeint. Inwiefern findest du das
verplant? Weil beide gerne Karriere machen? Das Alter steht
einer (zukünftigen) Partnerin im übrigen ja nicht auf der
Stirn. Wir fühlen uns wohl. Die zahlreichen prominenten
Beispiele muss ich hier sicher nicht anführen. Beste Grüße
vom Trading Desk

Ob Du das vom Trading Desk oder von einer Schlosserei schreibst, ist ja erst mal egal. Beziehungen basieren nicht auf purer romantischer Verliebtheit und dem Schreiben von parfümierten Briefchen. Partnerschaften sind statistisch gesehen (und auch aus meiner Lebenserfahrung heraus) dann stabil, wenn Werte und Ziele übereinstimmen und die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehören Bildung, finanzieller Hintergrund, Ziele, Aussehen etc.

Es gibt da etliche interessante Untersuchungen: Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit einer stabilen Partnerschaft am größten, wenn der Mann etwas älter ist als die Frau, beide in etwa den gleichen Bildungsgrad haben und die gleichen Ziele teilen. Andere Konstellationen mögen in Ausnahmefällen funktionieren, i.d.R. aber eher weniger.

Ich bin etwas mehr als 10 Jahre älter als Du, also Ende 30. Und ich hätte keinerlei Interesse mit einer 50-jährigen Partnerin zusammen zu sein, bei der schon die Wechseljahre anklopfen.

Ich bin jedenfalls überzeugt, dass das Ganze nicht funktionieren wird...

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

dann möchte ich dich fragen, ob du es umgekehrt okay fändest, also frau mit 10 jahre älterem mann, der dann auch irgendwann so ausschaut, was ja auch ganz normal ist. nur, würdest du da auch bedenken haben?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Ist absolut ernst gemeint. Inwiefern findest du das
verplant? Weil beide gerne Karriere machen? Das Alter
steht
einer (zukünftigen) Partnerin im übrigen ja nicht auf der
Stirn. Wir fühlen uns wohl. Die zahlreichen prominenten
Beispiele muss ich hier sicher nicht anführen. Beste Grüße
vom Trading Desk

Ob Du das vom Trading Desk oder von einer Schlosserei
schreibst, ist ja erst mal egal. Beziehungen basieren nicht
auf purer romantischer Verliebtheit und dem Schreiben von
parfümierten Briefchen. Partnerschaften sind statistisch
gesehen (und auch aus meiner Lebenserfahrung heraus) dann
stabil, wenn Werte und Ziele übereinstimmen und die
Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehören Bildung, finanzieller
Hintergrund, Ziele, Aussehen etc.

Es gibt da etliche interessante Untersuchungen: Statistisch
gesehen ist die Wahrscheinlichkeit einer stabilen
Partnerschaft am größten, wenn der Mann etwas älter ist als
die Frau, beide in etwa den gleichen Bildungsgrad haben und
die gleichen Ziele teilen. Andere Konstellationen mögen in
Ausnahmefällen funktionieren, i.d.R. aber eher weniger.

Ich bin etwas mehr als 10 Jahre älter als Du, also Ende 30.
Und ich hätte keinerlei Interesse mit einer 50-jährigen
Partnerin zusammen zu sein, bei der schon die Wechseljahre
anklopfen.

Ich bin jedenfalls überzeugt, dass das Ganze nicht
funktionieren wird...

antworten
Abendstudent

Re: in welchem Alter Familie

Da wäre ich sehr entspannt. Gibt auch unendlich hübsche Endvierziger-Ladies.

Wer sagt denn, dass Ziele, Bildung etc. nicht hinkommen? 10 Jahre sind doch gar nichts heutzutage. Und biologisch geht das mit dem Kinderkriegen auch bis Mitte 40. Ob man das möchte, ist was anderes.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Ist absolut ernst gemeint. Inwiefern findest du das
verplant? Weil beide gerne Karriere machen? Das Alter
steht
einer (zukünftigen) Partnerin im übrigen ja nicht auf der
Stirn. Wir fühlen uns wohl. Die zahlreichen prominenten
Beispiele muss ich hier sicher nicht anführen. Beste Grüße
vom Trading Desk

Ob Du das vom Trading Desk oder von einer Schlosserei
schreibst, ist ja erst mal egal. Beziehungen basieren nicht
auf purer romantischer Verliebtheit und dem Schreiben von
parfümierten Briefchen. Partnerschaften sind statistisch
gesehen (und auch aus meiner Lebenserfahrung heraus) dann
stabil, wenn Werte und Ziele übereinstimmen und die
Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehören Bildung, finanzieller
Hintergrund, Ziele, Aussehen etc.

Es gibt da etliche interessante Untersuchungen: Statistisch
gesehen ist die Wahrscheinlichkeit einer stabilen
Partnerschaft am größten, wenn der Mann etwas älter ist als
die Frau, beide in etwa den gleichen Bildungsgrad haben und
die gleichen Ziele teilen. Andere Konstellationen mögen in
Ausnahmefällen funktionieren, i.d.R. aber eher weniger.

Ich bin etwas mehr als 10 Jahre älter als Du, also Ende 30.
Und ich hätte keinerlei Interesse mit einer 50-jährigen
Partnerin zusammen zu sein, bei der schon die Wechseljahre
anklopfen.

Ich bin jedenfalls überzeugt, dass das Ganze nicht
funktionieren wird...

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Machen wir uns nichts vor: älterer Mann nd jüngere Frau funktioniert eher. Wobei die meisten dann Trophy Wives sind oder halt die zweite Runde. Auf heden Fall sind 10 Jahre eine ganze Menge, wenn man sein Leben miteinander verbringen möchte.

Grundsätzlich hat das schon was. Meine jetzige Frau ist die erste, die jünger ist als ich. Meine Verflossenen waren alle 1-3 Jahre älter. Gerade in jungen Jahren fand ich mädels, die ein BISSCHEN älter waren ganz interessant.

Was ich sage: in unserem Bekanntenkreis gab es einige so Konstellationen. Das hat bei allen irgendwann nicht mehr gepasst und ging auseinander. Und bei Euch wird das mit ziemlicher Sicherheit auch irgendwann passieren. Die Wahrscheinlichkeit ist aus meiner Erfahrung heraus jedenfalls ziemlich hoch. Und Stichwort attraktive Endvierzigerinnen: das ist auch nur solange so, bis du das Licht hell drehst.

Lounge Gast schrieb:

dann möchte ich dich fragen, ob du es umgekehrt okay fändest,
also frau mit 10 jahre älterem mann, der dann auch irgendwann
so ausschaut, was ja auch ganz normal ist. nur, würdest du da
auch bedenken haben?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Ist absolut ernst gemeint. Inwiefern findest du das
verplant? Weil beide gerne Karriere machen? Das Alter
steht
einer (zukünftigen) Partnerin im übrigen ja nicht
auf der
Stirn. Wir fühlen uns wohl. Die zahlreichen
prominenten
Beispiele muss ich hier sicher nicht anführen.
Beste Grüße
vom Trading Desk

Ob Du das vom Trading Desk oder von einer Schlosserei
schreibst, ist ja erst mal egal. Beziehungen basieren
nicht
auf purer romantischer Verliebtheit und dem Schreiben von
parfümierten Briefchen. Partnerschaften sind statistisch
gesehen (und auch aus meiner Lebenserfahrung heraus) dann
stabil, wenn Werte und Ziele übereinstimmen und die
Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehören Bildung,
finanzieller
Hintergrund, Ziele, Aussehen etc.

Es gibt da etliche interessante Untersuchungen:
Statistisch
gesehen ist die Wahrscheinlichkeit einer stabilen
Partnerschaft am größten, wenn der Mann etwas älter ist
als
die Frau, beide in etwa den gleichen Bildungsgrad haben
und
die gleichen Ziele teilen. Andere Konstellationen mögen in
Ausnahmefällen funktionieren, i.d.R. aber eher weniger.

Ich bin etwas mehr als 10 Jahre älter als Du, also Ende
30.
Und ich hätte keinerlei Interesse mit einer 50-jährigen
Partnerin zusammen zu sein, bei der schon die Wechseljahre
anklopfen.

Ich bin jedenfalls überzeugt, dass das Ganze nicht
funktionieren wird...

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

auch deine jüngere wird irgendwann älter. genau wie du. das ist allessehr oberflächlich.

Lounge Gast schrieb:

Machen wir uns nichts vor: älterer Mann nd jüngere Frau
funktioniert eher. Wobei die meisten dann Trophy Wives sind
oder halt die zweite Runde. Auf heden Fall sind 10 Jahre eine
ganze Menge, wenn man sein Leben miteinander verbringen möchte.

Grundsätzlich hat das schon was. Meine jetzige Frau ist die
erste, die jünger ist als ich. Meine Verflossenen waren alle
1-3 Jahre älter. Gerade in jungen Jahren fand ich mädels, die
ein BISSCHEN älter waren ganz interessant.

Was ich sage: in unserem Bekanntenkreis gab es einige so
Konstellationen. Das hat bei allen irgendwann nicht mehr
gepasst und ging auseinander. Und bei Euch wird das mit
ziemlicher Sicherheit auch irgendwann passieren. Die
Wahrscheinlichkeit ist aus meiner Erfahrung heraus jedenfalls
ziemlich hoch. Und Stichwort attraktive Endvierzigerinnen:
das ist auch nur solange so, bis du das Licht hell drehst.

Lounge Gast schrieb:

dann möchte ich dich fragen, ob du es umgekehrt okay
fändest,
also frau mit 10 jahre älterem mann, der dann auch
irgendwann
so ausschaut, was ja auch ganz normal ist. nur, würdest
du da
auch bedenken haben?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Ist absolut ernst gemeint. Inwiefern findest
du das
verplant? Weil beide gerne Karriere machen?
Das Alter
steht
einer (zukünftigen) Partnerin im übrigen ja
nicht
auf der
Stirn. Wir fühlen uns wohl. Die zahlreichen
prominenten
Beispiele muss ich hier sicher nicht anführen.
Beste Grüße
vom Trading Desk

Ob Du das vom Trading Desk oder von einer Schlosserei
schreibst, ist ja erst mal egal. Beziehungen basieren
nicht
auf purer romantischer Verliebtheit und dem
Schreiben von
parfümierten Briefchen. Partnerschaften sind
statistisch
gesehen (und auch aus meiner Lebenserfahrung
heraus) dann
stabil, wenn Werte und Ziele übereinstimmen und die
Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehören Bildung,
finanzieller
Hintergrund, Ziele, Aussehen etc.

Es gibt da etliche interessante Untersuchungen:
Statistisch
gesehen ist die Wahrscheinlichkeit einer stabilen
Partnerschaft am größten, wenn der Mann etwas älter
ist
als
die Frau, beide in etwa den gleichen Bildungsgrad
haben
und
die gleichen Ziele teilen. Andere Konstellationen
mögen in
Ausnahmefällen funktionieren, i.d.R. aber eher
weniger.

Ich bin etwas mehr als 10 Jahre älter als Du, also
Ende
30.
Und ich hätte keinerlei Interesse mit einer
50-jährigen
Partnerin zusammen zu sein, bei der schon die
Wechseljahre
anklopfen.

Ich bin jedenfalls überzeugt, dass das Ganze nicht
funktionieren wird...

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Sicher wird meine Frau auch älter. Wir sind aber immer im mehr oder weniger gleichen Alter.

Ich hätte jedenfalls mit zur Zeit 39 keine Lust eine 50 jährige Partnerin zu haben, die mit ihren Wechseljahren kämpft, während ich regelmässig auf die Piste will. Und auch später mit 59 in den letzten Jahren der Berufstätigkeit, dann mit ordentlichem Kapital für Urlaube und Hobbies und erwachsenen Kindern: Eine Frau mit Anfang 70, die schon Prospekte für betreutes Wohnen durchblättert? No way.

Jedem Tierchen sein Plaisirchen. Wenn Dich das glücklich macht, ok. Für mich wäre das nix und statistisch gesehen wird das ziemlich sicher in die Hose gehen.

Lounge Gast schrieb:

auch deine jüngere wird irgendwann älter. genau wie du. das
ist allessehr oberflächlich.

Lounge Gast schrieb:

Machen wir uns nichts vor: älterer Mann nd jüngere Frau
funktioniert eher. Wobei die meisten dann Trophy Wives
sind
oder halt die zweite Runde. Auf heden Fall sind 10 Jahre
eine
ganze Menge, wenn man sein Leben miteinander verbringen
möchte.

Grundsätzlich hat das schon was. Meine jetzige Frau ist
die
erste, die jünger ist als ich. Meine Verflossenen waren
alle
1-3 Jahre älter. Gerade in jungen Jahren fand ich
mädels, die
ein BISSCHEN älter waren ganz interessant.

Was ich sage: in unserem Bekanntenkreis gab es einige so
Konstellationen. Das hat bei allen irgendwann nicht mehr
gepasst und ging auseinander. Und bei Euch wird das mit
ziemlicher Sicherheit auch irgendwann passieren. Die
Wahrscheinlichkeit ist aus meiner Erfahrung heraus
jedenfalls
ziemlich hoch. Und Stichwort attraktive Endvierzigerinnen:
das ist auch nur solange so, bis du das Licht hell drehst.

Lounge Gast schrieb:

dann möchte ich dich fragen, ob du es umgekehrt okay
fändest,
also frau mit 10 jahre älterem mann, der dann auch
irgendwann
so ausschaut, was ja auch ganz normal ist. nur,
würdest
du da
auch bedenken haben?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Ist absolut ernst gemeint. Inwiefern
findest
du das
verplant? Weil beide gerne Karriere machen?
Das Alter
steht
einer (zukünftigen) Partnerin im übrigen ja
nicht
auf der
Stirn. Wir fühlen uns wohl. Die zahlreichen
prominenten
Beispiele muss ich hier sicher nicht
anführen.
Beste Grüße
vom Trading Desk

Ob Du das vom Trading Desk oder von einer
Schlosserei
schreibst, ist ja erst mal egal. Beziehungen
basieren
nicht
auf purer romantischer Verliebtheit und dem
Schreiben von
parfümierten Briefchen. Partnerschaften sind
statistisch
gesehen (und auch aus meiner Lebenserfahrung
heraus) dann
stabil, wenn Werte und Ziele übereinstimmen
und die
Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehören Bildung,
finanzieller
Hintergrund, Ziele, Aussehen etc.

Es gibt da etliche interessante Untersuchungen:
Statistisch
gesehen ist die Wahrscheinlichkeit einer
stabilen
Partnerschaft am größten, wenn der Mann etwas
älter
ist
als
die Frau, beide in etwa den gleichen
Bildungsgrad
haben
und
die gleichen Ziele teilen. Andere
Konstellationen
mögen in
Ausnahmefällen funktionieren, i.d.R. aber eher
weniger.

Ich bin etwas mehr als 10 Jahre älter als Du,
also
Ende
30.
Und ich hätte keinerlei Interesse mit einer
50-jährigen
Partnerin zusammen zu sein, bei der schon die
Wechseljahre
anklopfen.

Ich bin jedenfalls überzeugt, dass das Ganze
nicht
funktionieren wird...

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Hallo.

Ich/wir sind aktuell kinderlos. Ich (selbständig) bin 34 Jahre alt, meine Freundin (Flugbegleiterin) ist 28.
Wir sind seit knapp zwei Jahren zusammen, Kinder sind ein Thema, grundsätzlich wollen wir beide.
Mir wird seit Jahren nachgesagt, ich wäre ein toller Vater, ich habe seit 12 Jahren ein Patenkind, welches ich vom ersten Tag an habe aufwachsen sehen.

Nun habe ich vor Kurzem einen Kombi angeschafft, nachdem ich zuvor einen Unfall hatte und mein Coupé dabei komplett zerstört wurde.
Freundin freut sich, weil "Familienauto". Ich freue mich, weil Skisack, Platz fürs Mountainbike und fast weiße Ledersitze! ;-)

Es ist nicht so, dass ich mir Sorgen wegen der Finanzen machen müsste, im Falle eines Kindes.
Mir geht es eher darum, dass so ein Kind so unglaublich einschränkt.
Klar, ich habe als Patenonkel erlebt wie toll das ist, ein Kind aufwachsen zu sehen und ich habe früher immer gesagt, ich möchte mindestens 2-4 Kinder. ;)
Heute sehe ich das etwas anders, jetzt mit 34 zögere ich und bin mir keineswegs mehr sicher, ob ich überhaupt ein Kind möchte. Und wenn, dann bitte noch nicht jetzt.

Allerdings gibt es Grenzen, 10 Jahre kann ich sicher nicht mehr warten, irgendwann wird es medizinisch riskant, auch für die Frau.

Gibt es hier vielleicht weitere Herren, die zögern?

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Wie weiter oben geschrieben, war ich beim ersten 32 und beim zweiten 35.

Die Diskussion mit dem Alter habe ich mit meiner Frau auch ausgiebig diskutiert, ich wollte noch ein paar Jährchen warten, während sie (3 Jahre jünger als ich) die biolog. Uhr hat ticken hören.

Das für mich ausschlaggebende Argument war: Du musst Dich so oder so etliche Jahre einschränken. Und wenn Du Dich einigermassen früh für Kids entscheidest, sind die einigermassen selbständig, wenn Du immer noch jung genug bist, Party zu machen.

Bei uns: Unsere sind nun 7 und 4. Die letzten 7 Jahre waren schon zäh. Mittlerweile wird's besser. Und in 3-4 Jahren laufen die mehr oder weniger selbständig. Also: So 10 Jahre musst Du schon ordentliche Einschränkungen in Kauf nehmen. Isses aber wert...

Lounge Gast schrieb:

Hallo.

Ich/wir sind aktuell kinderlos. Ich (selbständig) bin 34
Jahre alt, meine Freundin (Flugbegleiterin) ist 28.
Wir sind seit knapp zwei Jahren zusammen, Kinder sind ein
Thema, grundsätzlich wollen wir beide.
Mir wird seit Jahren nachgesagt, ich wäre ein toller Vater,
ich habe seit 12 Jahren ein Patenkind, welches ich vom ersten
Tag an habe aufwachsen sehen.

Nun habe ich vor Kurzem einen Kombi angeschafft, nachdem ich
zuvor einen Unfall hatte und mein Coupé dabei komplett
zerstört wurde.
Freundin freut sich, weil "Familienauto". Ich freue
mich, weil Skisack, Platz fürs Mountainbike und fast weiße
Ledersitze! ;-)

Es ist nicht so, dass ich mir Sorgen wegen der Finanzen
machen müsste, im Falle eines Kindes.
Mir geht es eher darum, dass so ein Kind so unglaublich
einschränkt.
Klar, ich habe als Patenonkel erlebt wie toll das ist, ein
Kind aufwachsen zu sehen und ich habe früher immer gesagt,
ich möchte mindestens 2-4 Kinder. ;)
Heute sehe ich das etwas anders, jetzt mit 34 zögere ich und
bin mir keineswegs mehr sicher, ob ich überhaupt ein Kind
möchte. Und wenn, dann bitte noch nicht jetzt.

Allerdings gibt es Grenzen, 10 Jahre kann ich sicher nicht
mehr warten, irgendwann wird es medizinisch riskant, auch für
die Frau.

Gibt es hier vielleicht weitere Herren, die zögern?

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Das hat mit dem alter wenig zu tun, sondern mit der Einstellung und der Lebensweise! Gleiches gilt im Grunde fürs geld..

Meine eltern (Einwanderer) z.B. Haben sehr wenig verdient, mein vater war leider immer mal wieder arbeitslos und trotzdem gings uns kindern gut. Sie haben extrem zurück gesteckt, damit auch wir mal markenklamotten, führerschein und sogar ein studium haben konnten. Ist also alles möglich je nach prio...

Heute bin ich vh, 1 kind, wir waren zur geburt 32/ 27
haben wir monatl. 6000k plus.... Und was solll ich sagen geht weg wie nix.... Glücklicher ist unser kind damit aber sicher auch nicht.

Ich denke beim Thema kinder sollte niemand überzeugt werden. Wer keine will sollte wohl auch besser keine haben und wer sich ein kind wünscht, dem braucht mans auch nicht schlecht zu reden.
Am ende kann sowieso keiner sagen, wie es wird.... Manch einer hat sich sehnlichst eins gewünscht und ist nun deprimiert... Andere, die es nicht wolllten sind nun überglücklich.... Ist alles möglich...

Daher wenns HERZ sagt: kind! Dann ists ein versuch wert ;)
Dafür brauchts keine pseudogesellschaftlichen rechtfertigungen....
Wer der umwelt helfen will kann auch auf fleisch statt auf kinder verzichten :p

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

6000 000 pro Monat sicher ein Schreibfehler.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Sicher meint er 6.000 netto im Monat. Damit sollte man bitte doch klarkommen.

Das ist (auch mit etwas mehr netto) ein Leben der oberen Mittelschicht.

Lounge Gast schrieb:

6000 000 pro Monat sicher ein Schreibfehler.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

nein ich meinte mit 6000k 6.000 TEUR, als HP sollte das doch kein Problem sein!

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

ups ja meinte 6k= 6000 :D

ja natürlic ist das viel, das sollte auch keine beschwerde sein, sondern nur die aussage, egal wieviel man hat, es kommt drauf an was man draus macht...

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Update: Das war mein Post 2014. Heute bin ich selbst Vater einer wundervollen 6 monatigen Tochter und ich hatte damals recht: Es gibt nichts schöneres! Echt nicht.

WiWi Gast schrieb am 18.07.2014:

Es soll ja jeder selbst entscheiden...

... aber... wenn ich durch die Stadt laufe und mir Eltern mit einem Kinderwagen entgegen kommen und der Kleine darin mich sieht und einfach nur anfängt zu strahlen.... dann kann mich nur denken, wie unglaublich schön es sein muss, wenn man selbst sowas hätte... da brauch ich kein Abwägen... ich glaube ehrlich gesagt, dass Menschen, die das nicht so sehen, irgendwo Charakterzüge haben, die sie letztendlich daran hindern, so etwas Schönes erleben zu wollen oder zu erleben. Insofern tun mir diese Menschen eher leid. Ehrlich.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

Update: Das war mein Post 2014. Heute bin ich selbst Vater einer wundervollen 6 monatigen Tochter und ich hatte damals recht: Es gibt nichts schöneres! Echt nicht.

WiWi Gast schrieb am 18.07.2014:

Es soll ja jeder selbst entscheiden...

... aber... wenn ich durch die Stadt laufe und mir Eltern mit einem Kinderwagen entgegen kommen und der Kleine darin mich sieht und einfach nur anfängt zu strahlen.... dann kann mich nur denken, wie unglaublich schön es sein muss, wenn man selbst sowas hätte... da brauch ich kein Abwägen... ich glaube ehrlich gesagt, dass Menschen, die das nicht so sehen, irgendwo Charakterzüge haben, die sie letztendlich daran hindern, so etwas Schönes erleben zu wollen oder zu erleben. Insofern tun mir diese Menschen eher leid. Ehrlich.

Ehrenmann!

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Glückwunsch! Auf viele schöne Jahre!

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Viel Glück und Gesundheit für deine kleine Familie! Menschen bei denen Karriere vor Familie kommt tun mir leid...

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Ich kann auch vier Jahre später nichts mit Kindern anfangen. Ich bin jetzt 37 und jeder Hamster löst bei mir größere Begeisterung als ein Baby or gar kein Kind aus.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

Ich kann auch vier Jahre später nichts mit Kindern anfangen. Ich bin jetzt 37 und jeder Hamster löst bei mir größere Begeisterung als ein Baby or gar kein Kind aus.

traurig

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

Ich kann auch vier Jahre später nichts mit Kindern anfangen. Ich bin jetzt 37 und jeder Hamster löst bei mir größere Begeisterung als ein Baby or gar kein Kind aus.

traurig

Wieso?

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Von einem Teeny hätte man sowas erwartet.. Aber nicht von einem 37 jährigen in einem angeblichen Akademiker-Forum.

"in den Kindern erlebt man seine eigene Kindheit nochmal".

WiWi Gast schrieb am 28.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

Ich kann auch vier Jahre später nichts mit Kindern anfangen. Ich bin jetzt 37 und jeder Hamster löst bei mir größere Begeisterung als ein Baby or gar kein Kind aus.

traurig

Wieso?

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

Also, wenn's so ist, dann ist es eben so. Ich werd da auch nicht so ganz schlau drauß ehrlich gesagt. Man trifft halt immer wieder Menschen, die mit Babies und Kindern nix anfangen können. Ich kann das persönlich so null nachvollziehen. Aber man muss es wohl akzeptieren.

In den letzten 2 Jahren habe ich für mich folgende Gedanken gehabt:

  1. Sollten alle Kinder machen wollen?
    Wenn Menschen da nichts dran finden, dann sollten sie besser keiner Kinder haben. Auch aus eigener Erfahung: So ein Leben mit Säugling ist verdammt (!) anstrengend. Wenn ich die so zahlreichen wundervollen Augenblicke nicht so genießen könnte, würde ich mein Leben vermutlich hassen. So liebe ich es derbe! Ich sage heute aber auch, dass es vermutlich fatal wäre, wenn Menschen trotz Zweifeln Kindern in die Welt setzen - nur weil sie 35 werden oder weil ihr Umfeld das macht. Wer das nicht wirklich will, soll es besser bleiben lassen. Ich wünsche jedem Kind, dass dessen Eltern wirklich froh sind, es zu haben. So wird's mies.

  2. Kinderwunsch hat was mit "Schlag Mensch" zu tun.
    Ich teile die Leute nicht bewusst nach Kinderwunsch ja/nein ein. Wirklich nicht. Aber wenn ich jetzt mal um mich blicke: Die Leute, mit denen ich befreundet war und die keine Kinder wollten und wollen sind mit ziemlicher Sicherheit genau die Menschen, die ich nicht ganz so irre mag, wie meine besten Freunde. Das ist eine Beobachtung. Daraus schließe ich, dass Kinderwunsch sehr viel mit Herzlichkeit zu tun hat. Mir sind Menschen, die Kinder mögen um ein vielfaches Lieber. Und zwar nicht weil sie Kinder mögen. Letzteres ist anscheinend nur ein Symtom der Charaktereigenschaften, die ich an Menschen mag - wie gesagt im Kern völlig unabhängig von deren Kinderwunsch.

Fazit: Wenn jemand keine Kinder will, soll er auch keine machen. Ich persönlich finde es großartig. Aber es ist ok, wenn es auch diese anderen Menschen gibt. Irgendwer muss ja schließlich der Mercedes kaufen, im Penthouse wohnen und 3 mal im Jahr Flugreisen machen. Aber meine Frau und ich - wir sind sehr sehr glücklich mit einem 6 Monate alten Kind gerade. Und wir sagen und alle zwei Tage: "Besser wird's im Leben nicht."

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

WiWi Gast schrieb am 02.05.2018:

Von einem Teeny hätte man sowas erwartet.. Aber nicht von einem 37 jährigen in einem angeblichen Akademiker-Forum.

"in den Kindern erlebt man seine eigene Kindheit nochmal".

Vielleicht denkst du mal darüber nach, dass es durchaus Menschen geben kann, die nicht so eine rosarote und kuschelige Kindheit hatten wie du, sondern auf gut deutsch gesagt Dreck fressen mussten. Vielleicht wollen diese Leute ihre eigene Kindheit gar nicht nochmal erleben. Vielleicht wissen diese Leute auch, dass sie eventuell mal wie ihre eigenen Eltern werden könnten und wollen einem Kind das nicht antun, um zu vermeiden, dass ihre Kinder sie mal genauso wenig mögen, wie sie heute ihre eigenen Eltern. Just thoughts...

Darüber hinaus gibt es 100 Gründe, warum man auch ohne Kinder nicht unglücklich sein muss. Jemandem vorzuwerfen, dass er sich für die andere Seite entschieden hat, ist schlichtweg daneben.

antworten
WiWi Gast

Re: in welchem Alter Familie

WiWi Gast schrieb am 02.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 02.05.2018:

Von einem Teeny hätte man sowas erwartet.. Aber nicht von einem 37 jährigen in einem angeblichen Akademiker-Forum.

"in den Kindern erlebt man seine eigene Kindheit nochmal".

Vielleicht denkst du mal darüber nach, dass es durchaus Menschen geben kann, die nicht so eine rosarote und kuschelige Kindheit hatten wie du, sondern auf gut deutsch gesagt Dreck fressen mussten. Vielleicht wollen diese Leute ihre eigene Kindheit gar nicht nochmal erleben. Vielleicht wissen diese Leute auch, dass sie eventuell mal wie ihre eigenen Eltern werden könnten und wollen einem Kind das nicht antun, um zu vermeiden, dass ihre Kinder sie mal genauso wenig mögen, wie sie heute ihre eigenen Eltern. Just thoughts...

Darüber hinaus gibt es 100 Gründe, warum man auch ohne Kinder nicht unglücklich sein muss. Jemandem vorzuwerfen, dass er sich für die andere Seite entschieden hat, ist schlichtweg daneben.

Noch mal der 37 jährige.

Eine schlimme Kindheit hatte ich jetzt nicht gerade, der Vater ist zwar verstorben als ich 2,3 Jahre alt war und danach ging es finanziell ein paar Jahre rund aber am Ende hat es dann doch für ein Haus am Münchner Stadtrand mit Hund und Katze, 3 mal im Jahr Urlaub etc. gereicht.

Ich kann mich einfach nicht für Kinder begeistern, genauso wie ich mit einer Menge anderer Sachen einfach nichts anfangen kann. Ich konnte mir auch schon als Kind etc. nicht vorstellen jemals Vater zu werden. Ebenso fand ich heiraten schon immer etwas befremdlich und habe auch das nicht vor.

Ich brauche einfach viel Zeit für mich und zumindest in der Freizeit absolute Flexibilität jederzeit machen zu können was ich will. Ich fliege bspw. auch grundsätzlich wenigstens einmal jährlich ohne Freundin für ein paar Wochen in den Urlaub.

antworten

Artikel zu Familienplanung

Führungskräfte: Das Leiden der Lebenspartner

Eine traurige Frau in einem roten Kleid lehnt sich an bei ihrem Freund im dunklen Anzug.

Manager sind es gewohnt, die Dinge im Griff zu haben. Beruf, Gesundheit, Freundschaften, die Entwicklung der Kinder – oft bleibt dabei jedoch eine Beziehung auf der Strecke: die zum Lebenspartner. Viele Ehen von besonders erfolgreichen Unternehmern und Führungskräften sind kaputt.

vaeter.de - Plattform für Männer mit Kind und Karriere

Vater, Kind, Rente, Familie,

Die Internetplattform vaeter.de richtet sich an Männer, die Familie und Beruf besser vereinbaren möchten.

Mehr Müttern und Vätern gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Eltern mit zwei Kindern auf den Schultern am Strand. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Voraussetzungen für erwerbstätige Mütter haben sich in Deutschland verbessert. Aus der OECD-Studie „Dare to Share“ zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf geht hervor: 70 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, davon arbeiteten mit 39 Prozent überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit. Die hohe Teilzeitquote bei Müttern zeigt jedoch, dass eine wirklich ausgeglichene Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb von Familien noch nicht die Regel ist.

Elternzeit: Arbeitgeber muss Verlängerung der festgelegten Elternzeit zustimmen

Elternzeit: Ein lachendes Mädchen spielt mit ihrem weißen Teddy.

Möchte der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin nach einem Jahr die vereinbarte Elternzeit verlängern, muss dem der Arbeitgeber zustimmen. Der Arbeitgeber muss in diesem Fall nach billigem Ermessen entscheiden, hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden.

Kind und Karriere: Jobs werden familienfreundlicher

Buchstaben und Computer-Tastatur bilden die Wörter Beruf und Familie

Die Vereinbarkeit von Kind und Karriere spielt eine immer größere Rolle auf dem Stellenmarkt. Die Unternehmen reagieren daher verstärkt auf die Ansprüche von Eltern, die ihre Elternzeit in Anspruch nehmen wollen. Wie der Adecco Stellenindex zeigt, werden insbesondere für die Bereiche Office Management und Verwaltung, die Gesundheitsberufe und das Finanz- und Versicherungswesen geeignete Kandidaten zur Elternzeitvertretung gesucht.

Elternzeit: Anspruch auf zweimalige Verringerung der Arbeitszeit

Eine Küchenuhr in schwarz-weiß zeigt als Zeit 8 Uhr an.

Handeln Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Verringerung der Arbeitszeit während der Elternzeit aus, wird diese einvernehmliche Vereinbarung nicht auf den gesetzlichen Anspruch angerechnet. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden, dass der Anspruch auf zweimalige Verringerung der Arbeitszeit während der Elternzeit unabhängig vom der beschlossenen Vereinbarung gilt.

Beförderung zum Vicepresident: Schwangerschaft allein für abgelehnte Abteilungsleiterin keine Benachteiligung

Der Bauch einer schwangeren Frau im roten Kleid, die ihre Hände auf die Wölbung hält.

Allein die Tatsache, dass eine Frau schwanger ist, genügt nicht der geschlechtsspezifischen Benachteiligung beklagt zu werden. Darüber hinaus müssen weitere geschlechtsbezogene Benachteiligung bei einer Beförderung dargelegt werden.

Elternzeit-Rechner - Anspruch auf Erziehungsgeld berechnen

Ein Kleinkind mit einem Sonnenhut mit Blumen in rosa geht an einer Hand mit Uhr und Ring spazieren.

Ob und wie der Anspruch auf Elternzeit genutzt werden kann, hängt nicht zuletzt von der Einkommenssituation der Familie ab. Mit dem Elternzeitrechner vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend findet jede Familie für sich die beste Lösung in der Elternzeit.

Elternzeit: Urlaubsanspruch während des Mutterschutzes und der Elternzeit

Baby, Eltern,

Während des Mutterschutzes oder Elternzeit müssen Arbeitnehmer keinen Urlaub nehmen. Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass verbleibende Urlaubsansprüche mitgenommen und nach der Elternzeit abgegolten werden dürfen. Der Anspruch auf Erholungsurlaub darf lediglich um ein Zwölftel für jeden Kalendermonat gekürzt werden.

Karrierekiller Teilzeit: Hohe Führungspositionen meist Männern vorbehalten

Die Aufstiegschancen sind für Männer in Deutschland weiterhin deutlich besser. Obwohl fast die Hälfte der abhängig Beschäftigten Frauen sind, beträgt ihr Anteil in hohen Führungspositionen nur 31 Prozent. Der Gender Leadership Gap variiert jedoch nach Branchen stark. Fast gleichwertige Karrierechancen haben Frauen im Bereich Information und Kommunikation. Die Finanzbranche bietet dagegen zwar viele hohe Führungspositionen – davon profitieren allerdings überwiegend Männer. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Frauen in Führungspositionen: Bundeskanzlerin Merkel unterstützt Initiative »Chefsache«

Initiative-Chefsache Frauen Führungspositionen

Bundeskanzlerin Merkel unterstützt die neue Initiative „Chefsache“ – für ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Spitzenpositionen. Dem Netzwerk gehören Top-Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialwirtschaft, öffentlichem Sektor und Medien an. Der Bundestag hat bereits im März 2015 eine gesetzliche Frauenquote für 2016 festgelegt.

E-Book: Familie UND Führungsposition

Cover des E-Book-Ratgebers "Familie UND Führungsposition" der Initative Erfolgsfaktor Familie

Der Leitfaden richtet sich an Beschäftigte mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, die in einer Führungsposition sind und mehr Freiraum für die Familie brauchen. Er zeigt, wie sich Führungsaufgaben und Familie vereinbaren lassen und welche Arbeitsmodelle und Maßnahmen im Berufsalltag dabei helfen, Familie und berufliches Fortkommen unter einen Hut zu bringen.

Männer wünschen sich familienfreundlichere Unternehmen

Mann im Anzug mit Krawatte im Cafe.

Eine aktuelle A.T. Kearney-Studie zeigt, dass Männer sich mehr Zeit für die Familie wünschen, aber wenig familienfreundliche Leistungen nachfragen. Der Studie zufolge würde sogar fast ein Drittel aller Vollzeit arbeitenden Männer ihre Arbeitszeit verkürzen.

Immer mehr Erwerbstätige pflegen nebenbei Verwandte oder Bekannte

Ein blaues Auto mit einem Zeichen für ambulate Pflege in weiß.

Die Tochter und der Sohn, die neben der Arbeit ihre Eltern pflegen oder sich um ihre Nachbarin kümmern: Zwischen fünf und sechs Prozent aller Erwachsenen leisten regelmäßig solche informelle Pflege. Der Anteil der Erwerbstätigen an allen informell Pflegenden unter 65 Jahren ist von knapp 53 auf fast 66 Prozent gestiegen.

Mikrozensus 2012: Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Ein Kunstwerk aus Holz von einer Frau, einem Mann und einem Kind auf dem Rücken.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt für viele Frauen und Männer eine besondere Herausforderung dar. Familiengründung und Kinder beeinflussen insbesondere bei den Frauen das Erwerbsverhalten. 69 Prozent der berufstätigen Mütter arbeiten laut Mikrozensus 2012 in Teilzeit.

Antworten auf Re: in welchem Alter Familie

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 170 Beiträge

Diskussionen zu Familienplanung

Weitere Themen aus Kind & Karriere