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Heute kein Kind mehr kriegen?

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Hey Leute, ich weiß, das Thema wird unterschiedlich bewertet. Ich und meine Freundin hatten eigentlich Kinder geplant (gemeinsamer Verdienst liegt bei 75k zusammen). Allerdings sehe ich , dass wir dann erhebliche Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen müssten, weil Kinder einfach kosten, Immobilien +Garten für uns unerschwinglich (wer will ein Kind in einer Wohnung aufziehn) etc... Außerdem wären wir dann viel weniger flexibel. So bleibt immerhin noch das reisen. Kann das jemand nachvollziehen? Unser Kinderwunsch ist jetzt nicht soo groß, allerdings kann halt keiner sagen, wie es in par Jahren is, wenn es dann nicht mehr geht. Zu uns Alter 30,32 Grüße Ben

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Hey Leute, ich weiß, das Thema wird unterschiedlich bewertet. Ich und meine Freundin hatten eigentlich Kinder geplant (gemeinsamer Verdienst liegt bei 75k zusammen). Allerdings sehe ich , dass wir dann erhebliche Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen müssten, weil Kinder einfach kosten, Immobilien +Garten für uns unerschwinglich (wer will ein Kind in einer Wohnung aufziehn) etc... Außerdem wären wir dann viel weniger flexibel. So bleibt immerhin noch das reisen. Kann das jemand nachvollziehen? Unser Kinderwunsch ist jetzt nicht soo groß, allerdings kann halt keiner sagen, wie es in par Jahren is, wenn es dann nicht mehr geht. Zu uns Alter 30,32 Grüße Ben

Habe bei “wer will ein Kind in einer Wohnung aufziehen” fast aufgehört zu lesen. Aber klar, wenn das oberste Lebensziel das Reihenhaus mit 12qm Garten ist, dann vielleicht lieber nicht.

4/10

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Kann das durchaus nachvollziehen und hätte es mir auch überlegt wenn es finanziell richtig knapp wäre. Dennoch gibt es immer Möglichkeiten:

Wo wohnt ihr? Könnt ihr weiter aufs Land ziehen - evtl auch mit Jobwechsel? Ist viel Homeoffice möglich? - dann wären nämlich auch längere Pendelstrecken zu verkraften.

Sind Eltern in der Nähe die eventuell auch gerne Unterstützen und so recht fix wieder Teilzeitarbeit ermöglichen?

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Miete der Hauptkostenfaktor ist und mit Kind rücken die Vorteile einer Stadt sehr in den Hintergrund..

Ansonsten auch einfach mal die Ausgabenseite checken (z.B. braucht es wirklich Netflix UND prime, gibt es günstigere Handyverträge, usw). Mit 75k brutto müsste es ja auch bei Elternzeit und co. gehen (so lange nicht einer 50k verdient und vollständig zu Hause bleiben will). Es kommen ja auch noch Kindergeld und Freibeträge dazu. Falls ihr nicht verheiratet seid macht das auch nochmal einen ordentlich Batzen Geld aus.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Ich (m, 34, zweijähriges Kind, gemeinsames Haushaltsnetto: ca. 6.000 EUR in Frankfurt) kann sagen, dass es mit Kind schon anstrengend ist und man einge Einbußen in Kauf nehmen muss. Allerdings stelle ich mir es recht trostlos vor, wenn man ohne Kind dann später, im Alter, "alleine" ist, während alle um einen herum mit ihren großen Kindern bzw. Enkel Unterehmungen machen. Ich glaube, ich würde es dann stark bereuen, mich gegen ein kind entschieden zu haben.

Wir ziehen unser Kind übrigens in einer Wohnung auf (100m2) und es hat sich noch nicht beklagt. Klar wäre ein Haus mit Garten schöner aber das hat für mich nicht zwingend etwas mit dem Kind zu tun - auch ohne Kind hätte ich lieber ein Haus. Urlaube sind auch immer noch drin, allerdings geht's dann eher mal nach Italien oder Griechenland als auf die Seychellen. Dem Kind ist es egal... Teure Fernreisen kann ich dann wieder machen, wenn das Kind auch mal drei Wochen alleine bei Oma klarkommt.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Ich kann das gut nachvollziehen, bei uns läuft diese Überlegung auch gerade. Wir hätten eigentlich gerne Kinder mit einer halbwegs klassischen Rollenverteilung gehabt. Meine Frau ist sehe fürsorglich, und würde sich gerne um die Kinder kümmern, also am liebsten die ersten 3 Jahre zuhause bleiben und danach halbtags arbeiten. Ich bin nicht so der fürsorgliche Typ, würde natürlich auch einen Teil der Kinderbetreuung übernehmen, aber wäre bspw. nicht bereit dafür beruflich kürzer zu treten.

Das Modell ist aber heute nicht mehr wettbewerbsfähig. Um hier in der Großstadt halbwegs vernünftig leben zu können und vielleicht auch mal Wohneigentum zu haben, sind wir auf zwei Akademikergehälter angewiesen. Den Stress neben zwei Vollzeitjobs Kinder groß zu ziehen wollen wir uns aber nicht antun. Also sieht es zur Zeit eher danach aus, als blieben wir zu zweit.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Kann das durchaus nachvollziehen und hätte es mir auch überlegt wenn es finanziell richtig knapp wäre. Dennoch gibt es immer Möglichkeiten:

Wo wohnt ihr? Könnt ihr weiter aufs Land ziehen - evtl auch mit Jobwechsel? Ist viel Homeoffice möglich? - dann wären nämlich auch längere Pendelstrecken zu verkraften.

Sind Eltern in der Nähe die eventuell auch gerne Unterstützen und so recht fix wieder Teilzeitarbeit ermöglichen?

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Miete der Hauptkostenfaktor ist und mit Kind rücken die Vorteile einer Stadt sehr in den Hintergrund..

Ansonsten auch einfach mal die Ausgabenseite checken (z.B. braucht es wirklich Netflix UND prime, gibt es günstigere Handyverträge, usw). Mit 75k brutto müsste es ja auch bei Elternzeit und co. gehen (so lange nicht einer 50k verdient und vollständig zu Hause bleiben will). Es kommen ja auch noch Kindergeld und Freibeträge dazu. Falls ihr nicht verheiratet seid macht das auch nochmal einen ordentlich Batzen Geld aus.

Im Gegenteil: Gerade mit einem kleinen Kind sind die Vorteile einer Stadt unbezahlbar. Es gibt unzählige Angebote an Aktivitäten und alles kann bequem mit dem Fahrrad erreicht werden. Ich glaube, richtig vorteilhaft ist das Leben auf dem Land mit Kind erst ab der Grundschule, vielleicht auch gar nicht. Willst du das kind jeden Meter irgendwohin fahren (Schule, Sport, Musikschule, Reiten etc.)? Auf dem land fangt das Kind einfach mangels Alternativen in der lokalen Bushaltestelle mit Trinken und Meth-Konsum an.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Bei uns war es ähnlich. Haben das Leben mit ca. 110.000 Brutto zusammen bis ins Alter 35 bzw. 39 genossen mit viel Reisen. (Als wir so alt wie ihr waren hatten wir nur 80.000€ zur Verfügung)
Standen vor der gleichen Frage. Am Ende haben wir uns für Kinder entschieden weil uns etwas gefehlt hat im Leben. Wir haben uns fragen gestellt wie Was passiert wenn die Eltern sterben ? Viele Freunde hatten alle Familie und keine Zeit mehr. Wir haben uns alleine gefühlt um ehrlich zu sein, und selbst das Reisen war nicht mehr das gleiche.

Da haben wir 2 Kinder bekommen. Wir sind jetzt 42 und 46 und es war die richtige Entscheidung. Meine Frau ist 6 Jahre in Elternzeit so dass wir nur 70.000 Brutto zur Verfügung haben. Es hat aber gereicht um ein Haus mit Baujahr 2006 zu kaufen in einer tollen Lage für Kinder. Kinder sind am Anfang nicht teuer. Zumindest haben wir da nicht viel gemerkt. Da wir in Niedersachsen leben zahlen wir ja auch keine Kita Gebühren. Außerdem wächst das Gehalt von Jahr zu Jahr. Meine Frau geht bald wieder in Teilzeit und wir können uns alles leisten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von dann 5600 € incl. Kindergeld.

Mit Kindern ist das Leben nun einfach Bunter und man selber fühlt sich wieder jünger und auch gebraucht. Wir kennen auch 2 Paare die keine Kinder haben (die einen können nicht und die anderen sind zu spät dran jetzt) und beide Paare sind tieftraurig das sie keine Kinder haben. Die Möglichkeit am Ende alleine zu Enden ist nunmal viel viel Grösser als mit einer grossen Familie mit Kindern und Enkeln. Das würde ich nie von den Wohnverhältnissen abhängig machen. Was willst Du mit Geld wenn Du am Ende alleine bist ?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Hey Leute, ich weiß, das Thema wird unterschiedlich bewertet. Ich und meine Freundin hatten eigentlich Kinder geplant (gemeinsamer Verdienst liegt bei 75k zusammen). Allerdings sehe ich , dass wir dann erhebliche Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen müssten, weil Kinder einfach kosten, Immobilien +Garten für uns unerschwinglich (wer will ein Kind in einer Wohnung aufziehn) etc... Außerdem wären wir dann viel weniger flexibel. So bleibt immerhin noch das reisen. Kann das jemand nachvollziehen? Unser Kinderwunsch ist jetzt nicht soo groß, allerdings kann halt keiner sagen, wie es in par Jahren is, wenn es dann nicht mehr geht. Zu uns Alter 30,32 Grüße Ben

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Mit zwei Kindern (3 und 4 Jahre alt) kann ich Dir sagen, dass die finanziellen Einschränkungen eher sekundär sind. Was wirklich hart ist (und worauf einen niemand vorbereitet, weil man darüber wohl nicht redet) sind die sonstigen persönlichen Einschränkungen. Mal eben übers Wochenende weg fliegen? Kannste knicken. Mal ordentlich feiern? Kann man mit Babysitter machen, die lieben kleinen sind am nächsten Morgen aber um 6 Uhr putzmunter etc. Kita ruft an: Kind ist krank, bitte sofort abholen, usw.

Ich würde nur Leuten raten Kinder zu bekommen, die das WIRKLICH wollen. Ansonsten ist der Frust später vorprogrammiert, egal wie süß die lieben kleinen sind..

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

  • Ich persönlich möchte keine Kinder haben, hat mich nie gereizt, habe mich nie in der Rolle gesehen. Wenn ich ein Baby sehe, sehe ich potentiell erstmal eine Lärmquelle, irgendwelche "ach Süss" etc. Gedanken kommen mir da einfach nicht jedes Eichhörnchen löst mehr Begeisterung aus

  • Finanziell ist es ohne Kinder natürlich auch wesentlich angenehmer, ich bin dann auch so ehrlich und sage klar der potentielle Knick im frei verfügbarem Geld wäre mir zu stark, da müsste ich entweder meinen Lebensstil einschränken oder meinen Plan 5-10 Jahre früher das Arbeiten aufzuhören aufgeben. Auch wenn die alltäglichen Ausgaben mit der meiner (alleinerziehenden) Mutter vergleiche die hat mit meinem Schuleintritt wieder Vollzeit gearbeitet dazu gabs eine kleine Halbwasisen Rente. Die konnte mit dem Gehalt ein Haus am Münchner Stadtrand, alle paar Jahre ein neues Auto, 1 2 Urlaube pro Jahr, meist Italien, aber auch mal eine Flugreise etc. finanzieren, dazu gesellte sich in meinen Jugend Jahren eine Haushaltshilfe die 2 3 mal die Woche gekommen ist. Klar es gab etwas weniger Grundrauschen aber auch damals hatten sie ein Mobiltelefon, ab Ende der 90iger Internet (1. Rechnung 500€)... aber selbst wenn ich die ganze Abos, Smartphones etc. aus der Gleichung nehme und meinen wesentlich höheren Verdienst dagegenhalte, könnte ich das niemals auf dem Niveau finanzieren obwohl ich ein ordentlich 6 stelliges Einkommen habe und noch vor dem totalen Boom eine schöne Wohnung gekauft habe die fast abbezahlt ist

  • Die fehlenden Spontanität würde mich auch extrem belasten, sei es spontan unter der Woche zum Essen zu gehen oder einfach Freitag früh mit dem Auto nach Italien zu fahren. Dazu müsste man sich immer an den Ferienzeiten orientieren, was irrwitzige Mehrausgaben mit sich bringen würde. Zudem brauche ich meine 2-3 Wochen Urlaub allein pro Jahr wo auch die Freundin nicht mitkommt

  • Ob man jetzt unbedingt ein Haus braucht für Kinder? Ich bin sowohl in Wohnungen als auch Häusern aufgewachsen, war aber nie ein großer Fan davon mich im Garten aufzuhalten vielleicht im Alter bis 5 Jahren, da fehlt etwas die Erinnerung. Allerdings das Gefühl aufeinander zu hocken ist in einer Wohnung einfach stärker ausgeprägt, auch wenn sie genauso groß wie ein Haus ist und das würde mich dann doch irgendwie nerven
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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Bitte einfach mal den "Homo Oeconomicus"-Modus abstellen bei diesem Thema (sonst wären wir alle nicht auf der Welt).

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mn489

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Ich (m, 34, zweijähriges Kind, gemeinsames Haushaltsnetto: ca. 6.000 EUR in Frankfurt) kann sagen, dass es mit Kind schon anstrengend ist und man einge Einbußen in Kauf nehmen muss. Allerdings stelle ich mir es recht trostlos vor, wenn man ohne Kind dann später, im Alter, "alleine" ist, während alle um einen herum mit ihren großen Kindern bzw. Enkel Unterehmungen machen. Ich glaube, ich würde es dann stark bereuen, mich gegen ein kind entschieden zu haben.

Genau diese Einstellung kann ich absolut nicht nachvollziehen. Man bekommt Kinder mit der Erwartung "Ja dann hab ich jemanden im Alter". Und was ist wenn nicht? Was ist wenn man das Kind beruflich immer unterwegs ist, in einer anderen Stadt wohnt oder was auch immer. Selbst wenn nicht, wie häufig werdet ihr euch denn sehen? Einmal im Monat, Einmal in der Woche? Und an allen anderen Tagen an denen man "alleine" ist ist man dann Unglücklich oder wie? Mit dieser Erwartungshaktung tut man weder sich selbst noch seinen Kindern einen Gefallen. Ein Kind beeinflusst dein Leben, solange es auf dich angewiesen ist. Danach bist du voll und ganz darauf angewiesen, wie es dich in SEIN Leben integriert

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Ganz einfach wie alle in dem Alter zurück in die Heimat oder Heimatnähe. Das Problem von euch haben viele und werden noch mehr bekommen. Mit normalen (akademischen) Gehältern von 3k netto kann man in der Großstadt nur bedingt Kinder aufziehen, da Lebenserhaltungskosten und Eigentum alles auffressen.

Die meisten gehen dann wieder zurück oder bekommen Support in Form von Erbschaft oder Schenkung.

Meine Empfehlung entscheidet euch für Kinder. Hintergrund wir haben es nicht und das gemeinsame Ziel hat gefehlt, daher Kündigung des Jobs, Umzug, jetzt bald Scheidung und dann kämpft jeder für sich alleine.

Das man als normaler Mensch der Mittelschicht nicht mehr zu Vermögen oder Eigentum kommt ist mittlerweile seit 5 Jahren jedem klar und wird leider noch mind. 4 Jahre so weiter gehen. Da wir mit dem aktuellen Wahlkampf zwar eine neue Richtung einlenken können, aber diese bis zu 4 Jahre dauert bis sie wirkt.

Solange wollen die meisten nicht warten. Meine Empfehlung ist ganz klar, entweder einer von euch beiden kann mehr verdienen und dann kann man das Projekt in der Großstadt realisieren oder eben wenn es zeitnah passieren soll, geht zurück.

Die meisten die ich kenne haben sich für letzteres entschieden. Gründe: Platz, Eltern und Versorgung der Kinder im Notfall. Nachteile: kaum gute jobs bzw. Risiko der gebrochenen erwerbsbiografie, gehalt ca. 20 bis 40 % unter der Großstadt.

Es hängt also nur an den externen Faktoren. Diese könnt ihr nur bedingt beeinflussen. Daher macht nee Ausstellung und was euch wichtig ist und dann go for it.

Ein Praxisbeispiel von einem Bekannten im Rhein Main Gebiet. Sind beide seit der Ausbildung zusammen. Sie studiert und macht Uni Hagen noch den Master. Er im Handwerk. Mehr als ein Reihenendhaus für 450k zu 100 % finanziert ist aktuell nicht rausbekommen. Beide sind aber zufrieden damit. Haben es über Jahre jetzt saniert und mit Muskelkrafthypothek und wertsteigerungen werden beide in 5 Jahren locker bei 60 % beliehung landen. Exit ist dann mit Verkauf geplant, wenn Junior raus ist. Sollte das dann soweit sein, wird diese die Nebenkosten für seine erste Wohnung erhalten. Hab auch mal mit ihm gesprichen und er meinte sogar ab und zu kam das Thema Scheidung auf den Tisch. Sollte das soweit sein, meinte er nur, dann verkaufen wir und jeder nimmt die 100 bis 250k ek aus dem hausverkauf mit und geht seiner Wege.

Daher ihr seit nicht allein und ihr dürft leider nicht mehr auf plus x Euro im Monat schauen. Das funktioniert nicht. Lebt einfach und genießt es, aber macht es mit Sinn und Verstand, vgl. Oben. Am wichtigsten ist, daß man sich nicht gegenseitig ins boxhorn jagt.

P.s.: Die meisten Scheidungen kommen dann nach der Ehe oder wenn die Kinder 6 bis 10 Jahre seit.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

mn489 schrieb am 15.09.2021:

Ich (m, 34, zweijähriges Kind, gemeinsames Haushaltsnetto: ca. 6.000 EUR in Frankfurt) kann sagen, dass es mit Kind schon anstrengend ist und man einge Einbußen in Kauf nehmen muss. Allerdings stelle ich mir es recht trostlos vor, wenn man ohne Kind dann später, im Alter, "alleine" ist, während alle um einen herum mit ihren großen Kindern bzw. Enkel Unterehmungen machen. Ich glaube, ich würde es dann stark bereuen, mich gegen ein kind entschieden zu haben.

Genau diese Einstellung kann ich absolut nicht nachvollziehen. Man bekommt Kinder mit der Erwartung "Ja dann hab ich jemanden im Alter". Und was ist wenn nicht? Was ist wenn man das Kind beruflich immer unterwegs ist, in einer anderen Stadt wohnt oder was auch immer. Selbst wenn nicht, wie häufig werdet ihr euch denn sehen? Einmal im Monat, Einmal in der Woche? Und an allen anderen Tagen an denen man "alleine" ist ist man dann Unglücklich oder wie? Mit dieser Erwartungshaktung tut man weder sich selbst noch seinen Kindern einen Gefallen. Ein Kind beeinflusst dein Leben, solange es auf dich angewiesen ist. Danach bist du voll und ganz darauf angewiesen, wie es dich in SEIN Leben integriert

Auf die Kinder würde ich auch nicht bauen. Kinder als Vorsorge fürs Alter hat hierzulande schon vor einigen Jahrzehnten wohl eher einem guten Jahrhundert ausgedient.

Auch wenn ich es mir bei uns anschaue, meine Eltern wohnen eine gute Stunde entfernt da fährt man nicht regelmäßig alle 2 Tage vorbei um irgendwas zu erledigen, die Eltern meiner Freundin wohnen 10 Flugstunden entfernt und selbst wenn man am gleichen Ort hockt ist das keine Garantie.

Bei meiner Freundin sind alle zerstritten, die Schwester der Mutter hat man zuletzt vor 10 Jahren gesehen. Der Cousine sind wir zufällig 800km entfernt in einem Supermarkt begegnet, niemand wusste das sie umgezogen ist ... bei mir in der Familie sieht es ähnlich aus alle liegen mehr oder minder im Clinch miteinander Eltern und Großmutter ist die einzige Linie die nicht zerstritten ist.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Kinder kosten natürlich was, aber unsere Eltern haben dafür selbst ihre Ansprüche ans Leben zurückgeschraubt. Meine Eltern (Ende 50) sind in ihrem Leben bisher ca. 3 mal geflogen, leben in einem 140qm-Haus (nein, das ist NICHT zu klein für 2-3 Kinder) und haben jetzt das dritte Auto. Ihr wollt wahrscheinlich mehrmals im Jahr eine Flugreise machen, zusätzlich noch 2 SUVs und das Haus muss natürlich auch riesig sein und in gefragter Lage. Sorry, mit solchen Ansprüchen musste man schon immer mehr leisten als der Durchschnitt. Mit Studium alleine seid ihr einfach nichts besonderes mehr.

Ich möchte auch Kinder und werde ziemlich sicher kein Haus kaufen. Eine 100-120qm-Wohnung reicht völlig. Gebt den Kindern ein großes Kinderzimmer und sie sind glücklich. Statt dem Garten geht mit ihnen in den Stadtpark und auf den Spielplatz, da lernen sie gleich wie man mit anderen Menschen umgeht, eine Fähigkeit die immer weniger Kinder beherrschen.

Und wenn es unbedingt das Haus sein muss: Seid deutschlandweit flexibel. Man findet noch ländliche Häuser mit Garten für 400-500k. Aber dann nicht beschweren wenn ihr eure Kinder dauernd herumkutschieren müsst, weil all ihre Freunde in der Stadt leben.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Mit zwei Kindern (3 und 4 Jahre alt) kann ich Dir sagen, dass die finanziellen Einschränkungen eher sekundär sind. Was wirklich hart ist (und worauf einen niemand vorbereitet, weil man darüber wohl nicht redet) sind die sonstigen persönlichen Einschränkungen. Mal eben übers Wochenende weg fliegen? Kannste knicken. Mal ordentlich feiern? Kann man mit Babysitter machen, die lieben kleinen sind am nächsten Morgen aber um 6 Uhr putzmunter etc. Kita ruft an: Kind ist krank, bitte sofort abholen, usw.

Absolute Zustimmung. Was ich auch absolut unverantwortlich finde, sind diese Leute, die eine gescheiterte Beziehung mit einem Kind zu retten versuchen, oder die Frauen die mit 35+ noch auf Teufel komm raus irgendeinen überhaupt nicht passenden Partner suchen. Das ist entgegen dem politisch korrekten Narrativ nämlich unglaublich schädlich für die Kinder.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

mn489 schrieb am 15.09.2021:

Ich (m, 34, zweijähriges Kind, gemeinsames Haushaltsnetto: ca. 6.000 EUR in Frankfurt) kann sagen, dass es mit Kind schon anstrengend ist und man einge Einbußen in Kauf nehmen muss. Allerdings stelle ich mir es recht trostlos vor, wenn man ohne Kind dann später, im Alter, "alleine" ist, während alle um einen herum mit ihren großen Kindern bzw. Enkel Unterehmungen machen. Ich glaube, ich würde es dann stark bereuen, mich gegen ein kind entschieden zu haben.

Genau diese Einstellung kann ich absolut nicht nachvollziehen. Man bekommt Kinder mit der Erwartung "Ja dann hab ich jemanden im Alter". Und was ist wenn nicht? Was ist wenn man das Kind beruflich immer unterwegs ist, in einer anderen Stadt wohnt oder was auch immer. Selbst wenn nicht, wie häufig werdet ihr euch denn sehen? Einmal im Monat, Einmal in der Woche? Und an allen anderen Tagen an denen man "alleine" ist ist man dann Unglücklich oder wie? Mit dieser Erwartungshaktung tut man weder sich selbst noch seinen Kindern einen Gefallen. Ein Kind beeinflusst dein Leben, solange es auf dich angewiesen ist. Danach bist du voll und ganz darauf angewiesen, wie es dich in SEIN Leben integriert

Ich selber komme aus einer gut funktionierenden Familie, bei der man sich auch im Alter noch regelmäßig sieht und gemeinsame Unternehmenungen durchführt und ich hoffe, diesen Rahmen auch meinem Kind mitgeben zu können. Wenn das dann, aus welchen Gründen auch immer, nicht eintreten sollte, wäre es schade aber nicht zu ändern. Ich habe nicht geschrieben, dass ich in diesem Fall unglücklich wäre. Aus heutiger Sicht gehört eine intakte Familie, und dazu zähle ich nunmal Kinder, für mich zu einem erfüllten Leben einfach dazu.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Stimme dem Vorposter zu:
Der Beweggrund ''Dann bin ich später nicht alleine'' ist sehr, SEHR zweifelhaft und äußerst egoistisch. Ein Kind sollte man um seines Willen haben wollen und nicht dafür, um seine eigenen, nicht erreichten Träume zu verwirklichen oder damit es einem später im Alter die Hand hält.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Wir bekommen Kinder weil es der Sinn des Lebens ist sich fortzupflanzen. Es ist auch ein Instinkt das man eine Familie und Liebe braucht.
Wenn alle Egoistisch wären und nur auf sich und Ihr Geld schauen dann Gute Nacht Menschheit.
Ich kann genau diese Einstellung des Egoismus nicht nachvollziehen und ich habe vor solchen Leuten null Respekt die Geld und Freizeit vor Familie stellen. Genau diese Menschen machen die Erde kaputt. Gier und Hass liegt in deren Blut.
Die einzigen die ich da in Schutz nehme sind die die keine Kinder bekommen können.

mn489 schrieb am 15.09.2021:

Ich (m, 34, zweijähriges Kind, gemeinsames Haushaltsnetto: ca. 6.000 EUR in Frankfurt) kann sagen, dass es mit Kind schon anstrengend ist und man einge Einbußen in Kauf nehmen muss. Allerdings stelle ich mir es recht trostlos vor, wenn man ohne Kind dann später, im Alter, "alleine" ist, während alle um einen herum mit ihren großen Kindern bzw. Enkel Unterehmungen machen. Ich glaube, ich würde es dann stark bereuen, mich gegen ein kind entschieden zu haben.

Genau diese Einstellung kann ich absolut nicht nachvollziehen. Man bekommt Kinder mit der Erwartung "Ja dann hab ich jemanden im Alter". Und was ist wenn nicht? Was ist wenn man das Kind beruflich immer unterwegs ist, in einer anderen Stadt wohnt oder was auch immer. Selbst wenn nicht, wie häufig werdet ihr euch denn sehen? Einmal im Monat, Einmal in der Woche? Und an allen anderen Tagen an denen man "alleine" ist ist man dann Unglücklich oder wie? Mit dieser Erwartungshaktung tut man weder sich selbst noch seinen Kindern einen Gefallen. Ein Kind beeinflusst dein Leben, solange es auf dich angewiesen ist. Danach bist du voll und ganz darauf angewiesen, wie es dich in SEIN Leben integriert

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Finde die Kommentare hier teilweise echt krass, komischerweise schaffen es auch Paare im z.B. Münchnerraum mit 4k netto ihre Kinder vernünftig großzuziehen & ihnen einen gutes Leben zu ermöglichen. Wenn ich schon intensiv darüber nachdenke, wie krass ich mein Leben einschränken müsste, sollte ich keine Kinder bekommen. Man muss im vorhinein natürlich alles durchrechnen, aber wenn ich mehr als einen kurzen Gedanken daran verschwende, dann nicht mehr 2 Wochen auf die Maledivien zu können, bin ich einfach nicht bereit für Kinder. Kinder kann man wirtschaftlich einfach nicht aufwägen.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

mn489 schrieb am 15.09.2021:

Ich (m, 34, zweijähriges Kind, gemeinsames Haushaltsnetto: ca. 6.000 EUR in Frankfurt) kann sagen, dass es mit Kind schon anstrengend ist und man einge Einbußen in Kauf nehmen muss. Allerdings stelle ich mir es recht trostlos vor, wenn man ohne Kind dann später, im Alter, "alleine" ist, während alle um einen herum mit ihren großen Kindern bzw. Enkel Unterehmungen machen. Ich glaube, ich würde es dann stark bereuen, mich gegen ein kind entschieden zu haben.

Genau diese Einstellung kann ich absolut nicht nachvollziehen. Man bekommt Kinder mit der Erwartung "Ja dann hab ich jemanden im Alter". Und was ist wenn nicht? Was ist wenn man das Kind beruflich immer unterwegs ist, in einer anderen Stadt wohnt oder was auch immer. Selbst wenn nicht, wie häufig werdet ihr euch denn sehen? Einmal im Monat, Einmal in der Woche? Und an allen anderen Tagen an denen man "alleine" ist ist man dann Unglücklich oder wie? Mit dieser Erwartungshaktung tut man weder sich selbst noch seinen Kindern einen Gefallen. Ein Kind beeinflusst dein Leben, solange es auf dich angewiesen ist. Danach bist du voll und ganz darauf angewiesen, wie es dich in SEIN Leben integriert

Da ist was dran. Ich bin 30 und sehe meine Eltern maximal 1x alle 2 Monate, Großeltern noch weniger. Wir leben einfach 600km entfernt.
Die Leute ziehen mehr denn je ihren Job hinterher.
Leider wird es immer weniger Mehrgenerationen Häuser oder Orte geben.

Kinder sind kein Garant dafür im Alter nicht einsam zu sein.

Wenn ihr Kinder haben wollt, dann empfehle ich es trotzdem vom späteren Ich und der finanziellen Situation abzukoppeln.
Es hindert ja auch niemand einen daran mit Ende 30 Kinder zu kriegen, wenn einige andere Konsumwünsche gestillt sind.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Leute chillt mal mit Wohnungen und qm:

Bis ich 15 war und meine Eltern sich die 50 m2 kleine Wohnung nebenan dazukauften wohnte meine Familie (4 Köpfe) in einer 78 m2 kleinen Wohnung, und ich musste mir ein Zimmer inkl. Etagenbett mit meinem Bruder teilen.

Und ratet mal: ich lebe noch und aus mir ist auch was geworden.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Wir sind hier doch bei wiwi-Treff.
Erfolgreiche Manager haben immer Kinder und Familie. Mit den Kindern kommt dann auch der berufliche Erfolg.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Auf dem Land gibt es genügend Abwechselung. Ich kann meine Kinder allein spielen gehen lassen. Die Freunde wohnen im Umkreis von 100m. Kleiner Wald ist 50m entfernt. Fußballplatz 500m. Schule 1km.

Zum Thema Alkohol und Meth: da ist das Risiko auf dem Land nicht größer als in der Stadt.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Kann das durchaus nachvollziehen und hätte es mir auch überlegt wenn es finanziell richtig knapp wäre. Dennoch gibt es immer Möglichkeiten:

Wo wohnt ihr? Könnt ihr weiter aufs Land ziehen - evtl auch mit Jobwechsel? Ist viel Homeoffice möglich? - dann wären nämlich auch längere Pendelstrecken zu verkraften.

Sind Eltern in der Nähe die eventuell auch gerne Unterstützen und so recht fix wieder Teilzeitarbeit ermöglichen?

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Miete der Hauptkostenfaktor ist und mit Kind rücken die Vorteile einer Stadt sehr in den Hintergrund..

Ansonsten auch einfach mal die Ausgabenseite checken (z.B. braucht es wirklich Netflix UND prime, gibt es günstigere Handyverträge, usw). Mit 75k brutto müsste es ja auch bei Elternzeit und co. gehen (so lange nicht einer 50k verdient und vollständig zu Hause bleiben will). Es kommen ja auch noch Kindergeld und Freibeträge dazu. Falls ihr nicht verheiratet seid macht das auch nochmal einen ordentlich Batzen Geld aus.

Im Gegenteil: Gerade mit einem kleinen Kind sind die Vorteile einer Stadt unbezahlbar. Es gibt unzählige Angebote an Aktivitäten und alles kann bequem mit dem Fahrrad erreicht werden. Ich glaube, richtig vorteilhaft ist das Leben auf dem Land mit Kind erst ab der Grundschule, vielleicht auch gar nicht. Willst du das kind jeden Meter irgendwohin fahren (Schule, Sport, Musikschule, Reiten etc.)? Auf dem land fangt das Kind einfach mangels Alternativen in der lokalen Bushaltestelle mit Trinken und Meth-Konsum an.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Kann das durchaus nachvollziehen und hätte es mir auch überlegt wenn es finanziell richtig knapp wäre. Dennoch gibt es immer Möglichkeiten:

Wo wohnt ihr? Könnt ihr weiter aufs Land ziehen - evtl auch mit Jobwechsel? Ist viel Homeoffice möglich? - dann wären nämlich auch längere Pendelstrecken zu verkraften.

Sind Eltern in der Nähe die eventuell auch gerne Unterstützen und so recht fix wieder Teilzeitarbeit ermöglichen?

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Miete der Hauptkostenfaktor ist und mit Kind rücken die Vorteile einer Stadt sehr in den Hintergrund..

Ansonsten auch einfach mal die Ausgabenseite checken (z.B. braucht es wirklich Netflix UND prime, gibt es günstigere Handyverträge, usw). Mit 75k brutto müsste es ja auch bei Elternzeit und co. gehen (so lange nicht einer 50k verdient und vollständig zu Hause bleiben will). Es kommen ja auch noch Kindergeld und Freibeträge dazu. Falls ihr nicht verheiratet seid macht das auch nochmal einen ordentlich Batzen Geld aus.

Im Gegenteil: Gerade mit einem kleinen Kind sind die Vorteile einer Stadt unbezahlbar. Es gibt unzählige Angebote an Aktivitäten und alles kann bequem mit dem Fahrrad erreicht werden. Ich glaube, richtig vorteilhaft ist das Leben auf dem Land mit Kind erst ab der Grundschule, vielleicht auch gar nicht. Willst du das kind jeden Meter irgendwohin fahren (Schule, Sport, Musikschule, Reiten etc.)? Auf dem land fangt das Kind einfach mangels Alternativen in der lokalen Bushaltestelle mit Trinken und Meth-Konsum an.

Naja "Land" heißt ja nicht zwingend absolute Pampa. Aber bspw. Würzburger Umland statt München, Fulda statt Frankfurt, Trier statt Köln, Lübeck statt Hamburg. Da kann man schon massiv sparen. Ich wohne selbst im Speckgürtel einer Großstadt und hab ein kleines Kind. Bei uns gibt es auch dutzende umliegende Ortschaften in denen man mit Kind gut Leben kann und alles notwendige in der Nähe hat.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Finanziell die schlechteste, aber dennoch beste Entscheidung in meinem Leben ein Kind zu haben.
Ja, wir können abends nicht mehr spontan essen gehen.
Ja, auch bestimmte Urlaubsziele sind eher nicht kindgerecht.
Und ja, es ist eine der schwierigsten Aufgaben jeden Tag aufs neue, das Kind zu bindungsorientiert zu begleiten.

Nur stellen sich alle Leute vor, dass wir eben nicht mehr essen gehen. Und keine Urlaube machen. Das ist de facto nicht wahr. Nur eben anders.

Ich kann verstehen, dass man in jungen Jahren eher dem Geld hinterher rennt, aber Geld ist nunmal nicht alles. Was bringt euch der dritte Porsche und das abbezahlte Eigenheim, wenn ihr alleine in der Bude hockt.

Freunde unter der Woche einladen zum feiern?

  • Nee, geht nicht. Die haben kinder ;-)
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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

HIer der TS:
Vielen Dank für all eure Beiträge, auch dass ich hier konstruktive Antworten bekommen habe ohne zerfetzt zu werden... :-D

Wo wohnt ihr? Könnt ihr weiter aufs Land ziehen - evtl auch mit Jobwechsel? Ist viel Homeoffice möglich? - dann wären nämlich auch längere Pendelstrecken zu verkraften.
In Berlin.

Ich arbeite derzeit im Homeoffice, allerdings wurde angekündigt, dass es ab Oktober nur 2 Tage in der Woche möglich sein wird.. Könnte mir einen anderen Job suchen (IT), allerdings ist halt die Frage, ob ich so einen auf dem Dorf bekomme, vielleicht wenn es 100% HO ist. Allerdings muss meine Frau def. ins Büro und wird es auf dem Dorf schwerer haben

Sind Eltern in der Nähe die eventuell auch gerne Unterstützen und so recht fix wieder Teilzeitarbeit ermöglichen?

Eltern meiner Frau sind in der Nähe, aber arbeiten viel. Meine Eltern sind ebenfalls in der Nähe, allerdings krank und doch schon recht alt- gehn auf die 80 zu und möchten weniger "gestört" werden :-D

Wo wohnt ihr? Könnt ihr weiter aufs Land ziehen - evtl auch mit Jobwechsel? Ist viel Homeoffice möglich? - dann wären nämlich auch längere Pendelstrecken zu verkraften.

Berlin, zahlen derzeit ca 1500 warm Miete für 3 Zi, es kommen noch weitere Kosten wie Internet, Versicherung etc hinzu...Netto haben wir etwas über 4000 Euro.
Auch im Umland zahle ich hier für ein Haus ein Vermögen, wie es ist , wenn wir richtig weit rausziehen weiß ich nicht, allerdings wäre das dann schon eine große Veränderung und wir haben beide nie auf dem Dorf gewohnt (was wenn wir mit denen dort nicht warm werden)

Prinzipiell gebe ich euch aber Recht, wer hat und kann, der sollte Kinder kriegen. Es ist mit Sicherheit bereichernd. Mein Problem ist auch nicht in erster Linie, dass wir weniger Geld haben, sondern, dass es mit der Zeit dann echt knapp werden könnte. Vielleicht übetreibe ich, aber so ein Abstieg geht in D schneller als man gucken kann und das fände ich für mein Kind schlimm....Dass man Einschränkungen hat und viel weniger Freiheiten kommt dazu, das könnte das Kind allerdings aufwiegen (hoffentlich- das ist glaube ich auch abhängig vom Kind selbst).

Ben

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Hey Leute, ich weiß, das Thema wird unterschiedlich bewertet. Ich und meine Freundin hatten eigentlich Kinder geplant (gemeinsamer Verdienst liegt bei 75k zusammen). Allerdings sehe ich , dass wir dann erhebliche Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen müssten, weil Kinder einfach kosten, Immobilien +Garten für uns unerschwinglich (wer will ein Kind in einer Wohnung aufziehn) etc... Außerdem wären wir dann viel weniger flexibel. So bleibt immerhin noch das reisen. Kann das jemand nachvollziehen? Unser Kinderwunsch ist jetzt nicht soo groß, allerdings kann halt keiner sagen, wie es in par Jahren is, wenn es dann nicht mehr geht. Zu uns Alter 30,32 Grüße Ben

Hallo Ben,

der entscheidende Satz in Deinem Beitrag ist "Unser Kinderwunsch ist jetzt nicht soo groß". Wenn es anders wäre, wäre das Finanzielle nicht das Entscheidende. Wenn Ihr wirklich Kinder wollt- und nur dann würde ich Euch dazu raten- dann seht ihr keine Abstriche in der Lebensqualität, sondern ein Zugewinn.
Ich habe drei Kinder (6,4,2). Könnte mir eine Leben ohne Kinder nicht vorstellen, egal wie viel Geld/Freizeit ich sonst für anderes zur Verfügung hätte. Aber das ist meine eigene Meinung, andere möchten nie Kinder. Ist ein freies Land.

Nur solange Du bei 75k zögerst, ist der Wunsch nicht groß genug. Es geht nämlich nur um Prioritäten.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Die Frage ist halt auch immer was man einem Kind so bieten Kann. Nicht nur finanziell.

Durch Klimawandel und Umweltverschmutzung sieht es aktuell danach aus, dass das Leben in 20-30 Jahren viel schwieriger wird als heute.

Ich will deswegen keine Kinder bekommen und genieße mein Leben.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

mn489 schrieb am 15.09.2021:

Genau diese Einstellung kann ich absolut nicht nachvollziehen. Man bekommt Kinder mit der Erwartung "Ja dann hab ich jemanden im Alter". Und was ist wenn nicht? Was ist wenn man das Kind beruflich immer unterwegs ist, in einer anderen Stadt wohnt oder was auch immer. Selbst wenn nicht, wie häufig werdet ihr euch denn sehen? Einmal im Monat, Einmal in der Woche? Und an allen anderen Tagen an denen man "alleine" ist ist man dann Unglücklich oder wie? Mit dieser Erwartungshaktung tut man weder sich selbst noch seinen Kindern einen Gefallen. Ein Kind beeinflusst dein Leben, solange es auf dich angewiesen ist. Danach bist du voll und ganz darauf angewiesen, wie es dich in SEIN Leben integriert

Danke dafür, sehe ich absolut ähnlich. Immer diese "ohne Kinder biste im Alter einsam"-Mentalität. Fragt doch mal rum, in eurem Bekanntenkreis, wie oft die Oma/Mutter besucht wird.
Zudem, die wenigsten bleiben ihrer Geburtsstadt treu. Familie wohnt in Bayern, ich in HH, und das geht vielen in meinem Umfeld so.

Also: JA, Kinder können gegen Einsamkeit im Alter helfen. Aber nur als Ergänzung, sicher nicht als Garant.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Hey Leute, ich weiß, das Thema wird unterschiedlich bewertet. Ich und meine Freundin hatten eigentlich Kinder geplant (gemeinsamer Verdienst liegt bei 75k zusammen). Allerdings sehe ich , dass wir dann erhebliche Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen müssten, weil Kinder einfach kosten, Immobilien +Garten für uns unerschwinglich (wer will ein Kind in einer Wohnung aufziehn) etc... Außerdem wären wir dann viel weniger flexibel. So bleibt immerhin noch das reisen. Kann das jemand nachvollziehen? Unser Kinderwunsch ist jetzt nicht soo groß, allerdings kann halt keiner sagen, wie es in par Jahren is, wenn es dann nicht mehr geht. Zu uns Alter 30,32 Grüße Ben

Das ist eine sehr guter Punkt. Ich bin da zwiegespalten, denn auf der einen Seite sind Kinder was tolles, es macht Spaß mit ihnen, es ist toll zu sehen, wie sie sich entwickeln und ist lebenserfüllender. Allerdings muss man dafür einiges in Kauf nehmen.

Die finanziellen Aspekten hast du bereits angesprochen, aber viel mehr ist es auch anstrengend, z.B. es fängt morgens an und geht bis abends, wenn die Kinder im Bett sind. Gerade erste Jahr ist besonders herausfordernd, wenn die Babies nachts alle paar Stunden aufwachen, weil sie Hunger haben oder nicht in den Schlaf finden.

Tagsüber kann es dann auch weitergehen, weswegen die Elternzeit gar nichts mit Erholung zu tun hat, wie ich früher, naiverweise, dachte. Im Gegenteil, man ist froh, wenn das Kind einfach mal ohne großartiges Tamtam schläft.

Langsam bessert es sich, wenn die Kinder selbstständiger werden, aber bis dahin muss man wirklich viel Geduld, Nerven und eine gute mentale Verfassung haben, z.B. wochen- oder monatelang mit wenig Schlaf auszukommen, zusätzlich ein schreiendes Kind ertragen, plus Arbeit und Haushalt.

Da wir gerade beim zweiten Kind in der Babyphase sind, ist es wirklich sehr anstrengend und kräftezerrend. Ob ich das nochmal machen würde? Das weiss ich nicht.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Ich habe auch immer gesagt, "neee ich will keine Kinder." Meine Schwester ist 17 Jahre älter als ich, die älteste Tochter nur knapp 6 Jahre jünger als ich.

Ich sehe das heute so, dass meien Schwester durch die Kinder sehr viele Vorteile hat: Man erlebt mehr, man bleibt jünger, man hat Unterstützung, ...
Ich hab ne Kollegin (ähnliches Alter meiner Schwester), kinderlos. Das muss auch nicht schlecht sein: Reisen, Wandern, etc. Aber irgendwie finde ich das eher traurig im ganzen Leben

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Wenn du Lust auf das Lebensmodell hast, dann mach das. Ich persönlich habe kein Interesse an Nachwuchs. Wer hat denn Zeit für Kinder bei 2 Leuten, die mehr als 50h arbeiten in der Woche?
Die einzige Möglichkeit ist dann Verzicht und zwar arbeitest du dann deine 40-50h weiter und deine Frau geht in Teilzeit. Die Nummer macht ihr für ca. 20 Jahre und am Ende trennen sich sowieso die meisten, weil dieses Durchschnitts-Dasein einfach scheiße ist.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Wenn du Lust auf das Lebensmodell hast, dann mach das. Ich persönlich habe kein Interesse an Nachwuchs. Wer hat denn Zeit für Kinder bei 2 Leuten, die mehr als 50h arbeiten in der Woche?
Die einzige Möglichkeit ist dann Verzicht und zwar arbeitest du dann deine 40-50h weiter und deine Frau geht in Teilzeit. Die Nummer macht ihr für ca. 20 Jahre und am Ende trennen sich sowieso die meisten, weil dieses Durchschnitts-Dasein einfach scheiße ist.

Dann ist der Zweck erfüllt der Nachwuchs ist selbstständig und die Alten können sterben die Gene leben weiter und der Kreislauf beginnt von vorne.

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Voice of Reason

Heute kein Kind mehr kriegen?

Bei dem Durchlesen hier kann man ja schon sich sehr glücklich fühlen, dass die eigenen Eltern offensichtlich anders gedacht haben oder andere Rahmenbedingungen hatten.

Aber da es ja anscheinend für uns alle nur noch den Bach runtergeht und ein Leben unter 100k Haushaltseinkommen anscheinend nicht möglich ist bzw. nur unter drastischsten Einschränkungen in der Lebensqualität, sind wir vermutlich auch einfach endlich zum Aussterben verdammt.

Cool!

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Auf dem Land gibt es genügend Abwechselung. Ich kann meine Kinder allein spielen gehen lassen. Die Freunde wohnen im Umkreis von 100m. Kleiner Wald ist 50m entfernt. Fußballplatz 500m. Schule 1km.

Schön wärs. Wenn eine Ortschaft so gut angebunden ist, zahlst du dort inzwischen genauso viel wie in einer Kleinstadt.

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mn489

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Wir bekommen Kinder weil es der Sinn des Lebens ist sich fortzupflanzen. Es ist auch ein Instinkt das man eine Familie und Liebe braucht.
Wenn alle Egoistisch wären und nur auf sich und Ihr Geld schauen dann Gute Nacht Menschheit.
Ich kann genau diese Einstellung des Egoismus nicht nachvollziehen und ich habe vor solchen Leuten null Respekt die Geld und Freizeit vor Familie stellen. Genau diese Menschen machen die Erde kaputt. Gier und Hass liegt in deren Blut.
Die einzigen die ich da in Schutz nehme sind die die keine Kinder bekommen können.

mn489 schrieb am 15.09.2021:

Ich (m, 34, zweijähriges Kind, gemeinsames Haushaltsnetto: ca. 6.000 EUR in Frankfurt) kann sagen, dass es mit Kind schon anstrengend ist und man einge Einbußen in Kauf nehmen muss. Allerdings stelle ich mir es recht trostlos vor, wenn man ohne Kind dann später, im Alter, "alleine" ist, während alle um einen herum mit ihren großen Kindern bzw. Enkel Unterehmungen machen. Ich glaube, ich würde es dann stark bereuen, mich gegen ein kind entschieden zu haben.

Genau diese Einstellung kann ich absolut nicht nachvollziehen. Man bekommt Kinder mit der Erwartung "Ja dann hab ich jemanden im Alter". Und was ist wenn nicht? Was ist wenn man das Kind beruflich immer unterwegs ist, in einer anderen Stadt wohnt oder was auch immer. Selbst wenn nicht, wie häufig werdet ihr euch denn sehen? Einmal im Monat, Einmal in der Woche? Und an allen anderen Tagen an denen man "alleine" ist ist man dann Unglücklich oder wie? Mit dieser Erwartungshaktung tut man weder sich selbst noch seinen Kindern einen Gefallen. Ein Kind beeinflusst dein Leben, solange es auf dich angewiesen ist. Danach bist du voll und ganz darauf angewiesen, wie es dich in SEIN Leben integriert

Samma jetzt geht's aber los. Als wenn die Erwartungen ans Kind als "Altersversorge" nicht peinlich genug wären, wird einem jetzt schon der Sinn des Lebens vorgeschrieben und alle die nicht so handeln sind egoistisch und zerstören die Erde? Kann mir schon vorstellen, warum hier einige Angst davor haben alleine zu sein, befürchte aber ein Kind wird daran nichts ändern. Familie kann man sich nicht aussuchen und auch ein Kind ist ein eigenständiges Individuum was vor allem im Alter nicht springt und für dich da ist wenn es dir gerade passt.

Fakt ist die romantisierte Vorstellung von Ehe und Kindern funktioniert in den wenigsten Fällen und viele reden sich ihr eigenes Leben schön. Wenn dein Sinn darin besteht für jemanden anderen zu Leben und deine Bedürfnisse immer hintenanzustellen na dann viel Spaß. Kinder und Ehe können bestimmt in wenigen Fällen das Leben sehr schön machen und für diese Leute freu ich mich von Herzen. Realistisch ist das aber beim besten Willen nicht mehr heutzutage und nur weil jemand das für sich so erkennt und man sein eigenes Leben auf sich selbst und seine Freunde ausrichtet, ist man noch lange nicht egoistisch

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Du hast völlig Recht, wir vermissen ein Kind aktuell nicht soo sehr, allerdings kann sich das ja jederzeit ändern und wir lehnen es nicht ab. Ganz klar gehören wir aber auch nicht zu den Leuten die mehrere 10k ausgeben um sich künstlich oder sonstwas befruchten zu lassen. Wenn es klappt, dann schön, wenn nicht, dann auch ok... Es sind einfach die krassen Veränderungen, die man in Kauf nehmen muss ,um mit Kind zusammen zu leben, die mir etwas Angst machen, aber ich denke, wir haben halt nicht viel Wahl, mit Kind wird der Gürtel enger geschnallt. Grüße Ben

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Hey Leute, ich weiß, das Thema wird unterschiedlich bewertet. Ich und meine Freundin hatten eigentlich Kinder geplant (gemeinsamer Verdienst liegt bei 75k zusammen). Allerdings sehe ich , dass wir dann erhebliche Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen müssten, weil Kinder einfach kosten, Immobilien +Garten für uns unerschwinglich (wer will ein Kind in einer Wohnung aufziehn) etc... Außerdem wären wir dann viel weniger flexibel. So bleibt immerhin noch das reisen. Kann das jemand nachvollziehen? Unser Kinderwunsch ist jetzt nicht soo groß, allerdings kann halt keiner sagen, wie es in par Jahren is, wenn es dann nicht mehr geht. Zu uns Alter 30,32 Grüße Ben

Hallo Ben,

der entscheidende Satz in Deinem Beitrag ist "Unser Kinderwunsch ist jetzt nicht soo groß". Wenn es anders wäre, wäre das Finanzielle nicht das Entscheidende. Wenn Ihr wirklich Kinder wollt- und nur dann würde ich Euch dazu raten- dann seht ihr keine Abstriche in der Lebensqualität, sondern ein Zugewinn.
Ich habe drei Kinder (6,4,2). Könnte mir eine Leben ohne Kinder nicht vorstellen, egal wie viel Geld/Freizeit ich sonst für anderes zur Verfügung hätte. Aber das ist meine eigene Meinung, andere möchten nie Kinder. Ist ein freies Land.

Nur solange Du bei 75k zögerst, ist der Wunsch nicht groß genug. Es geht nämlich nur um Prioritäten.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Wer so denkt der hat den Sinn des Lebens nicht verstanden.
Kinder zu haben die man liebt und die einen auch bedingungslos lieben ist mit Eurem beschissenen Geld und Egoismus nicht aufzuwiegen.
Wir haben 6.000€ netto monatlich zur Verfügung und meine Frau arbeitet Teilzeit.
Wir verzichten auf garnix. Wir haben ein neues Haus, 2 Autos, machen 4 Urlaube im Jahr und gehen auch mal Essen trotz 2 kleiner Kinder. Wir sind aber Menschen die Leben geschenkt haben und keine Kalten Geldgierigen Eigenbrödler. Denn ein Leben wie Du es führen willst ist sinnlos und hinterlässt auch nichts in dieser Welt. Rein gar nichts.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Wenn du Lust auf das Lebensmodell hast, dann mach das. Ich persönlich habe kein Interesse an Nachwuchs. Wer hat denn Zeit für Kinder bei 2 Leuten, die mehr als 50h arbeiten in der Woche?
Die einzige Möglichkeit ist dann Verzicht und zwar arbeitest du dann deine 40-50h weiter und deine Frau geht in Teilzeit. Die Nummer macht ihr für ca. 20 Jahre und am Ende trennen sich sowieso die meisten, weil dieses Durchschnitts-Dasein einfach scheiße ist.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Leute chillt mal mit Wohnungen und qm:

Bis ich 15 war und meine Eltern sich die 50 m2 kleine Wohnung nebenan dazukauften wohnte meine Familie (4 Köpfe) in einer 78 m2 kleinen Wohnung, und ich musste mir ein Zimmer inkl. Etagenbett mit meinem Bruder teilen.

Und ratet mal: ich lebe noch und aus mir ist auch was geworden.

Dito. Klar ist man froh, dass man seinen Kindern ein Haus mit Garten ermöglichen kann, aber mir hat es in der Wohnung als Kind nie an etwas gefehlt. Selbst das Zimmer teilen mit meinem Bruder bis ich 16 Jahre alt war, ging völlig in Ordnung. Heute haben wir einen sehr guten Kontakt, kann auch nicht jeder behaupten.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Der deutscheste Kommentar.
Nach der Logik hätte man die ganzen letzten Jahrhunderte kein Kind gezeugt.
Und in 20 Jahren das Leben viel schwieriger?
Come on, wie kann man das ernst meinen.
Da wird sich nichts geändert haben.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Die Frage ist halt auch immer was man einem Kind so bieten Kann. Nicht nur finanziell.

Durch Klimawandel und Umweltverschmutzung sieht es aktuell danach aus, dass das Leben in 20-30 Jahren viel schwieriger wird als heute.

Ich will deswegen keine Kinder bekommen und genieße mein Leben.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Wenn du Lust auf das Lebensmodell hast, dann mach das. Ich persönlich habe kein Interesse an Nachwuchs. Wer hat denn Zeit für Kinder bei 2 Leuten, die mehr als 50h arbeiten in der Woche?
Die einzige Möglichkeit ist dann Verzicht und zwar arbeitest du dann deine 40-50h weiter und deine Frau geht in Teilzeit. Die Nummer macht ihr für ca. 20 Jahre und am Ende trennen sich sowieso die meisten, weil dieses Durchschnitts-Dasein einfach scheiße ist.

Bitte den Thread hier mal lesen:

https://www.wiwi-treff.de/Promotion-PHD-and-DBA/Lebensplanung/Lebensplan-ab-Mitte-30/Diskussion-82907

Bin 40 und ohne Kind - lebe in der Grossstadt.

150k im Jahr und X5 als Dienstwagen. 80 Länder bereist und Frauen / Party auf der ganzen Welt gehabt.

Aber seid 35 hat sich das doch sehr verschoben alles. Fühle mich recht einsam und alles ist eintönig und langweilig.
Was mir am meisten abgeht sind Freunde wie mit 15-35 weil die alle sich in die Familien zurück gezogen haben. Die die übrig geblieben sind haben zu 90 Prozent Psycho Probleme und Spliens.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Tja. Damit hat das System Erfolg. Alles tun um deutsche Kinder zu vermeiden.Also: Such dir einen gut bezahlten Job und Zeug so viele Kinder wie es geht

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Auf dem Land gibt es genügend Abwechselung. Ich kann meine Kinder allein spielen gehen lassen. Die Freunde wohnen im Umkreis von 100m. Kleiner Wald ist 50m entfernt. Fußballplatz 500m. Schule 1km.

Zum Thema Alkohol und Meth: da ist das Risiko auf dem Land nicht größer als in der Stadt.

Kann das durchaus nachvollziehen und hätte es mir auch überlegt wenn es finanziell richtig knapp wäre. Dennoch gibt es immer Möglichkeiten:

Wo wohnt ihr? Könnt ihr weiter aufs Land ziehen - evtl auch mit Jobwechsel? Ist viel Homeoffice möglich? - dann wären nämlich auch längere Pendelstrecken zu verkraften.

Sind Eltern in der Nähe die eventuell auch gerne Unterstützen und so recht fix wieder Teilzeitarbeit ermöglichen?

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Miete der Hauptkostenfaktor ist und mit Kind rücken die Vorteile einer Stadt sehr in den Hintergrund..

Ansonsten auch einfach mal die Ausgabenseite checken (z.B. braucht es wirklich Netflix UND prime, gibt es günstigere Handyverträge, usw). Mit 75k brutto müsste es ja auch bei Elternzeit und co. gehen (so lange nicht einer 50k verdient und vollständig zu Hause bleiben will). Es kommen ja auch noch Kindergeld und Freibeträge dazu. Falls ihr nicht verheiratet seid macht das auch nochmal einen ordentlich Batzen Geld aus.

Im Gegenteil: Gerade mit einem kleinen Kind sind die Vorteile einer Stadt unbezahlbar. Es gibt unzählige Angebote an Aktivitäten und alles kann bequem mit dem Fahrrad erreicht werden. Ich glaube, richtig vorteilhaft ist das Leben auf dem Land mit Kind erst ab der Grundschule, vielleicht auch gar nicht. Willst du das kind jeden Meter irgendwohin fahren (Schule, Sport, Musikschule, Reiten etc.)? Auf dem land fangt das Kind einfach mangels Alternativen in der lokalen Bushaltestelle mit Trinken und Meth-Konsum an.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit hast du deine Kinder nicht vor dem Grundschulalter alleine draußen spielen lassen.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Warum sollte man als Angestellter 50h arbeiten?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Wenn du Lust auf das Lebensmodell hast, dann mach das. Ich persönlich habe kein Interesse an Nachwuchs. Wer hat denn Zeit für Kinder bei 2 Leuten, die mehr als 50h arbeiten in der Woche?
Die einzige Möglichkeit ist dann Verzicht und zwar arbeitest du dann deine 40-50h weiter und deine Frau geht in Teilzeit. Die Nummer macht ihr für ca. 20 Jahre und am Ende trennen sich sowieso die meisten, weil dieses Durchschnitts-Dasein einfach scheiße ist.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Wir bekommen Kinder weil es der Sinn des Lebens ist sich fortzupflanzen. Es ist auch ein Instinkt das man eine Familie und Liebe braucht.
Wenn alle Egoistisch wären und nur auf sich und Ihr Geld schauen dann Gute Nacht Menschheit.
Ich kann genau diese Einstellung des Egoismus nicht nachvollziehen und ich habe vor solchen Leuten null Respekt die Geld und Freizeit vor Familie stellen. Genau diese Menschen machen die Erde kaputt. Gier und Hass liegt in deren Blut.
Die einzigen die ich da in Schutz nehme sind die die keine Kinder bekommen können.

mn489 schrieb am 15.09.2021:

Ich (m, 34, zweijähriges Kind, gemeinsames Haushaltsnetto: ca. 6.000 EUR in Frankfurt) kann sagen, dass es mit Kind schon anstrengend ist und man einge Einbußen in Kauf nehmen muss. Allerdings stelle ich mir es recht trostlos vor, wenn man ohne Kind dann später, im Alter, "alleine" ist, während alle um einen herum mit ihren großen Kindern bzw. Enkel Unterehmungen machen. Ich glaube, ich würde es dann stark bereuen, mich gegen ein kind entschieden zu haben.

Genau diese Einstellung kann ich absolut nicht nachvollziehen. Man bekommt Kinder mit der Erwartung "Ja dann hab ich jemanden im Alter". Und was ist wenn nicht? Was ist wenn man das Kind beruflich immer unterwegs ist, in einer anderen Stadt wohnt oder was auch immer. Selbst wenn nicht, wie häufig werdet ihr euch denn sehen? Einmal im Monat, Einmal in der Woche? Und an allen anderen Tagen an denen man "alleine" ist ist man dann Unglücklich oder wie? Mit dieser Erwartungshaktung tut man weder sich selbst noch seinen Kindern einen Gefallen. Ein Kind beeinflusst dein Leben, solange es auf dich angewiesen ist. Danach bist du voll und ganz darauf angewiesen, wie es dich in SEIN Leben integriert

Eine sehr primitive Sicht auf den Sinn des Lebens. Mein persönlicher Sinn des Lebens ist in erster Linie glücklich zu sein. Und das kann ich ganz gut ohne Kinder. Kinderlos und egoistisch hat auch rein gar nichts miteinander zu tun. Man kann sozial engagiert und fürsorglich sein und das ganz ohne Kinder. Vor allem macht die schiere Anzahl an Menschen und deren Ressourcenverbrauch die Erde kaputt. Jedes nicht geborene Kind schützt diesen Planeten.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Kinder pushen. War zumindest bei mir so.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

du musst ja ein echter scharmbolzen sein

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Wir bekommen Kinder weil es der Sinn des Lebens ist sich fortzupflanzen. Es ist auch ein Instinkt das man eine Familie und Liebe braucht.
Wenn alle Egoistisch wären und nur auf sich und Ihr Geld schauen dann Gute Nacht Menschheit.
Ich kann genau diese Einstellung des Egoismus nicht nachvollziehen und ich habe vor solchen Leuten null Respekt die Geld und Freizeit vor Familie stellen. Genau diese Menschen machen die Erde kaputt. Gier und Hass liegt in deren Blut.
Die einzigen die ich da in Schutz nehme sind die die keine Kinder bekommen können.

mn489 schrieb am 15.09.2021:

Ich (m, 34, zweijähriges Kind, gemeinsames Haushaltsnetto: ca. 6.000 EUR in Frankfurt) kann sagen, dass es mit Kind schon anstrengend ist und man einge Einbußen in Kauf nehmen muss. Allerdings stelle ich mir es recht trostlos vor, wenn man ohne Kind dann später, im Alter, "alleine" ist, während alle um einen herum mit ihren großen Kindern bzw. Enkel Unterehmungen machen. Ich glaube, ich würde es dann stark bereuen, mich gegen ein kind entschieden zu haben.

Genau diese Einstellung kann ich absolut nicht nachvollziehen. Man bekommt Kinder mit der Erwartung "Ja dann hab ich jemanden im Alter". Und was ist wenn nicht? Was ist wenn man das Kind beruflich immer unterwegs ist, in einer anderen Stadt wohnt oder was auch immer. Selbst wenn nicht, wie häufig werdet ihr euch denn sehen? Einmal im Monat, Einmal in der Woche? Und an allen anderen Tagen an denen man "alleine" ist ist man dann Unglücklich oder wie? Mit dieser Erwartungshaktung tut man weder sich selbst noch seinen Kindern einen Gefallen. Ein Kind beeinflusst dein Leben, solange es auf dich angewiesen ist. Danach bist du voll und ganz darauf angewiesen, wie es dich in SEIN Leben integriert

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Für oder gegen Kinder sollte man sich nicht aus finanziellen Gründen entscheiden. Genauso wenig sollte man sich für Kinder entscheiden, weil das eigene Leben zu langweilig ist oder man den Sinn des Lebens darin vermutet.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Weil der Punkt aufkam, dass wir ja Glück haben dass unsere Eltern nicht so überlegt haben: Ich glaube die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen waren früher, zumindest für Leute die sich Kinder vorstellen können, aber nicht den mega ausgeprägten Kinderwunsch haben mehr darauf ausgerichtet, dann trotzdem kinder zu kriegen:

  • Es war selbstverständlicher Kinder zu bekommen und es wurde weniger darüber nachgedacht ob man überhaupt will.
  • Der Anspruch an die Kindererziehung war niedriger. Zumindest in Akademikerkreisen ist es heute ja weit verbreitet, dass man übermenschliche Ansprüche an Eltern hat. Etwas tun, was für einen selber gut ist, aber für die Kinder nicht ideal wird als grausam dargestellt. Oder auch sowas wie das die Kinder sich ein Zimmer teilen müssen etc. wird fast als unmenschlich angesehen.
  • Die finanziellen Einschnitte waren geringer. Die tatsächlichen Kosten mögen nicht gestiegen sein, aber die entgangenen Einnahmen sind es auf jeden Fall. Das Akademiker-Doppelverdienerpaar was früher die Ausnahme. Selbst bei kinderlosen Paaren war die Frau oft Hausfrau oder nur in Teilzeit. Außerdem hatten die Frauen meistens einen Beruf in einer niedrigeren Gehaltsklasse. Wenn da das Gehalt der Ehefrau wegfiel, war der relative unterschied geringer, als wenn heute, wo beide oft gleich gut verdienen, ein Gehalt ganz oder teilweise wegfällt.
  • Es gibt heute mehr Doppelverdienerpaare, mit denen man in Konkurrenz steht, was bspw. Immobilien angeht. Oder auch den generellen Lebensstandard, falls man sich mit denen vergleichen will.
  • Wenn man sich für ein modernes Familienmodell entscheidet, hat man weniger Freizeit als früher. Man hat dann zwar mehr Geld, aber quasi keine Zeit für irgendwas außer Arbeit, Haushalt und Kinderbetreuung.

Wenn man einen stark ausgeprägten Kinderwunsch hat, ist einem das glaube ich alles egal. Hat man nur so einen Vielleicht-Kinderwunsch, entscheidet man sich heute eher dagegen als früher. Eine andere Frage ist, ob das unbedingt eine schlechte Entwicklung ist, oder ob es nicht dafür sorgt, dass es mehr Kinder mit einer guten Kindheit gibt.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Sehe ich (aktuell) ähnlich. Finde es interessant, dass Klimawandel und die negativen Auswirkungen für die meisten aber keine Rolle spielen.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Die Frage ist halt auch immer was man einem Kind so bieten Kann. Nicht nur finanziell.

Durch Klimawandel und Umweltverschmutzung sieht es aktuell danach aus, dass das Leben in 20-30 Jahren viel schwieriger wird als heute.

Ich will deswegen keine Kinder bekommen und genieße mein Leben.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Bin nicht der Zitierte, aber finde deine Ansichten ziemlich seltsam. „Leben geschenkt“ ist auch so eine Sache. Dass ihr euch fortgepflanzt habt, hat mE erst einmal kein Schulterklopfen verdient. Und dass ihr der Welt Kinder hinterlassen werdet, muss auch nicht per se positiv sein.
Verstehe auch nicht, warum kinderlose Menschen grundsätzlich egoistisch und geldgierig sind?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Wer so denkt der hat den Sinn des Lebens nicht verstanden.
Kinder zu haben die man liebt und die einen auch bedingungslos lieben ist mit Eurem beschissenen Geld und Egoismus nicht aufzuwiegen.
Wir haben 6.000€ netto monatlich zur Verfügung und meine Frau arbeitet Teilzeit.
Wir verzichten auf garnix. Wir haben ein neues Haus, 2 Autos, machen 4 Urlaube im Jahr und gehen auch mal Essen trotz 2 kleiner Kinder. Wir sind aber Menschen die Leben geschenkt haben und keine Kalten Geldgierigen Eigenbrödler. Denn ein Leben wie Du es führen willst ist sinnlos und hinterlässt auch nichts in dieser Welt. Rein gar nichts.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Wenn du Lust auf das Lebensmodell hast, dann mach das. Ich persönlich habe kein Interesse an Nachwuchs. Wer hat denn Zeit für Kinder bei 2 Leuten, die mehr als 50h arbeiten in der Woche?
Die einzige Möglichkeit ist dann Verzicht und zwar arbeitest du dann deine 40-50h weiter und deine Frau geht in Teilzeit. Die Nummer macht ihr für ca. 20 Jahre und am Ende trennen sich sowieso die meisten, weil dieses Durchschnitts-Dasein einfach scheiße ist.

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WiWi Gast

Heute kein Kind mehr kriegen?

Wir haben inzwischen 3 Kinder (10, 7 und 2). Das Leben mit 3 (kleinen) Kindern ist echt anstrengend, belastend und auch nicht gerade günstig aber wir bereuen überhaupt nichts. Sie sind unsere Liebe und Geschenk Gottes.

Viele unsere Ziele, Ambitionen und Wünsche sind irgendwie nicht mehr auf uns selbst gerichtet sondern viel mehr auf die Kinder. Obwohl wir bereits eine Wohnung und ein Reihenhaus haben, wollen wir trotzdem noch eins mehr weil es noch für ein Kind fehlt ;-)

Dabei haben wir folgende Alter-Abschnitte bei unseren Kindern festgestellt:
0-1,5 Jahre: Relativ pflegeleicht, entweder hat es Hunger oder volle Windel, zum Glück hat kein von unseren Kindern damals Blähungen.
1,5-3 Jahre: Teuflische Phase, viel Stress und extra viel Geduld muss man haben. Ab und zu mal auch süß und lustig.
3-6 Jahre: Disziplin und soft skills sind gefragt, wenn es auch klappt und das Kind auch mitmacht dann wird es in der Zukunft auch einfacher.
6-10 Jahre: Relativ pflegeleicht, man soll mit ihnen je nach Persönlichkeit umgehen und behandeln.

Später kommen noch andere Probleme wegen der Pubertät oder Soziales aber die sind ja nicht die Probleme von heute oder morgen.

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Während des Mutterschutzes oder Elternzeit müssen Arbeitnehmer keinen Urlaub nehmen. Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass verbleibende Urlaubsansprüche mitgenommen und nach der Elternzeit abgegolten werden dürfen. Der Anspruch auf Erholungsurlaub darf lediglich um ein Zwölftel für jeden Kalendermonat gekürzt werden.

Karrierekiller Teilzeit: Hohe Führungspositionen meist Männern vorbehalten

Die Aufstiegschancen sind für Männer in Deutschland weiterhin deutlich besser. Obwohl fast die Hälfte der abhängig Beschäftigten Frauen sind, beträgt ihr Anteil in hohen Führungspositionen nur 31 Prozent. Der Gender Leadership Gap variiert jedoch nach Branchen stark. Fast gleichwertige Karrierechancen haben Frauen im Bereich Information und Kommunikation. Die Finanzbranche bietet dagegen zwar viele hohe Führungspositionen – davon profitieren allerdings überwiegend Männer. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Homeschooling - 5 Tipps für Manager-Eltern

Eine Schülerin am Notebook beim Homeschooling.

Während der Corona-bedingten Schulschließungen unterrichten viele Schulen online. In Videokonferenzen und mit elektronischen Aufgabenlisten werden den Schülern die Lerninhalte vermittelt. Doch das sogenannte "Homeschooling" stellt viele berufstätige Eltern, vor allem in Führungspositionen, vor große Herausforderungen. Einige Tipps können Manager-Eltern helfen, die Doppelbelastung aus Homeschooling und Homeworking besser zu bewältigen.

Frauen in Führungspositionen: Bundeskanzlerin Merkel unterstützt Initiative »Chefsache«

Initiative-Chefsache Frauen Führungspositionen

Bundeskanzlerin Merkel unterstützt die neue Initiative „Chefsache“ – für ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Spitzenpositionen. Dem Netzwerk gehören Top-Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialwirtschaft, öffentlichem Sektor und Medien an. Der Bundestag hat bereits im März 2015 eine gesetzliche Frauenquote für 2016 festgelegt.

E-Book: Familie UND Führungsposition

Cover des E-Book-Ratgebers "Familie UND Führungsposition" der Initative Erfolgsfaktor Familie

Der Leitfaden richtet sich an Beschäftigte mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, die in einer Führungsposition sind und mehr Freiraum für die Familie brauchen. Er zeigt, wie sich Führungsaufgaben und Familie vereinbaren lassen und welche Arbeitsmodelle und Maßnahmen im Berufsalltag dabei helfen, Familie und berufliches Fortkommen unter einen Hut zu bringen.

Männer wünschen sich familienfreundlichere Unternehmen

Mann im Anzug mit Krawatte im Cafe.

Eine aktuelle A.T. Kearney-Studie zeigt, dass Männer sich mehr Zeit für die Familie wünschen, aber wenig familienfreundliche Leistungen nachfragen. Der Studie zufolge würde sogar fast ein Drittel aller Vollzeit arbeitenden Männer ihre Arbeitszeit verkürzen.

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