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Re: Reichen 5.500? netto dauerhaft für Familie mit 2 Kindern

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WiWi Gast

Reichen 5.500? netto dauerhaft für Familie mit 2 Kindern

WiWi Gast schrieb am 28.12.2018:

Und DAS ist der springende Punkt an der Story. In meiner Nachbarschaft bekommst du für 300k noch nicht mal eine 30qm-Einzimmerwohnung.

Nur um das mal etwas einzuordnen: Der durchschnittliche QM-Preis für ein Haus in Deutschland lag 2017 bei knapp 1.700€. Klar, da sind auch Gegenden dabei, wo man 'ne Bude für 80k nachgeschmissen bekommt, das ist aber genauso wenig repräsentativ wie das 1 Mio Häuschen in München oder Hamburg.
Ich selbst habe vor 4 Jahren noch eine Doppelhaushälfte als Neubau in Stadtrandlage einer bayrischen Großstadt für 320k gekauft. Stadtrandlage heißt, ich stehe mit dem Auto in 15min in der Fußgängerzone, in der selben Zeit am Bahnhof. Also alles andere als Pampa.

Man kann es hier nur immer wieder sagen:
Es gibt genug Möglichkeiten in Deutschland einen sehr guten Kompromiss aus Verdienst und Lebenshaltungskosten einzugehen. Das heißt auch nicht schlechte Wohngegend, sondern nur nicht eine der wenigen teuren Großstädte. Wer dazu nicht bereit ist, ist schlicht selbst schuld und braucht sich nicht beschweren, dass er z.B. in München für ein Studentenzimmer 300k zahlen würde. Einfach die richtige Nachbarschaft aussuchen, um bei dem Begriff zu bleiben.

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WiWi Gast

Reichen 5.500? netto dauerhaft für Familie mit 2 Kindern

Ich weiß nicht.

Ich bin ehrlich gesagt ein Kleinstadtmensch und habe in nun 2 Großstädten in Deutschland sowie im Ausland gelebt... entweder bin ich noch immer nicht in der Realität angekommen oder ich verstehe die Frage nicht richtig.

5500 Euro netto ....meine Eltern hatten die Hälfte davon und konnten sich ein haus bauen inkl. 2 Kinder.
Um die Relation zu bewahren. Keine Großstadt dafür netto aber die Hälfte weniger an Netto.

War es schwer? klar. Mein Vater ist nun in Rente, meine Mutter kurz davor. Beiden geht es finanziell (worum es hier ja geht) echt nicht mehr schlecht.

Ich weiß es immer noch nicht....wenn wir Mal pragmatisch annehmen, dass jeder der beiden das gleiche verdient 5500/2 = 2750€ netto bei 30-40% ansparen, lass es 30% sein sind das pro Monat 825€?. Wenn man Familie hat kürzt sich der Sparbetrag natürlich...aber bei 1650€ sparen für 1 Kind pro Monat? Ich behaupte da bleibt joa noch etwas übrig. Für den Monat um die Kosten zu decken hat man dann immer noch 1925€? übrig...pro Person! Nur um Kosten zu decken! 1925€*2=3850€ netto ...alter.

Ich habe oftmals das Gefühl, dass die Einkommenseite im Verhältnis zur Ausgabenseite dermaßen überbewertet wird. Das ist wie mit Umsatz und Gewinn.

Entschuldigt meine Milchmädchenrechnung. Just my 2 cents.

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WiWi Gast

Reichen 5.500? netto dauerhaft für Familie mit 2 Kindern

WiWi Gast schrieb am 21.02.2019:

Ich weiß nicht.

Ich bin ehrlich gesagt ein Kleinstadtmensch und habe in nun 2 Großstädten in Deutschland sowie im Ausland gelebt... entweder bin ich noch immer nicht in der Realität angekommen oder ich verstehe die Frage nicht richtig.

5500 Euro netto ....meine Eltern hatten die Hälfte davon und konnten sich ein haus bauen inkl. 2 Kinder.
Um die Relation zu bewahren. Keine Großstadt dafür netto aber die Hälfte weniger an Netto.

War es schwer? klar. Mein Vater ist nun in Rente, meine Mutter kurz davor. Beiden geht es finanziell (worum es hier ja geht) echt nicht mehr schlecht.

Ich weiß es immer noch nicht....wenn wir Mal pragmatisch annehmen, dass jeder der beiden das gleiche verdient 5500/2 = 2750€ netto bei 30-40% ansparen, lass es 30% sein sind das pro Monat 825€?. Wenn man Familie hat kürzt sich der Sparbetrag natürlich...aber bei 1650€ sparen für 1 Kind pro Monat? Ich behaupte da bleibt joa noch etwas übrig. Für den Monat um die Kosten zu decken hat man dann immer noch 1925€? übrig...pro Person! Nur um Kosten zu decken! 1925€*2=3850€ netto ...alter.

Ich habe oftmals das Gefühl, dass die Einkommenseite im Verhältnis zur Ausgabenseite dermaßen überbewertet wird. Das ist wie mit Umsatz und Gewinn.

Entschuldigt meine Milchmädchenrechnung. Just my 2 cents.

Mag sein, dass Deine Eltern das vor 30? Jahren mit der Hälfte von 5.500 netto geschafft. Haben. Aber inflationsbereinigt war 2.750 netto in den 80ern oder 90ern wahrscheinlich mehr als heute 5.500 netto ;-)

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WiWi Gast

Reichen 5.500? netto dauerhaft für Familie mit 2 Kindern

kann den Einwand verstehen, aber Kredite zahlt man ja über Dauer ab und nicht auf einmal. Das Haus wurde dieses Jahr nach 20 Jahren abbezahlt...somit kann ich den inflationären Einfluss nur bedingt gelten lassen ;). Also, dann könnte ich auch sagen (auch wenn es nicht immer so ist)

Inflationärer Anstieg = Gehaltsanpassung über 20 Jahre hinweg. Bzw. genauer gesagt, auf inflationären Anstieg steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Gehalt angespasst wird. Siehe vom Minimum ausgehend den Mindestlohn.

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WiWi Gast

Reichen 5.500? netto dauerhaft für Familie mit 2 Kindern

Back to topic: 5.500 netto dürften in den meisten Städten für eine z.B. vierköpfige Familie reichen um ganz kommod zu leben:

  • 2.000 fürs wohnen (Miete oder Rate an die Bank inkl. Nebenkosten)
  • 1.000 für zwei nette Autos (inkl. Wertverlust oder Leasingrate)
  • 2.000 Lebenshaltungskosten (Nahrungsmittel, Kleidung, Essen gehen, Möbel etc)
  • 500 Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Wahnsinnig viel über bleibt da aber nicht.

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WiWi Gast

Reichen 5.500? netto dauerhaft für Familie mit 2 Kindern

Gerade gelesen: Wer in FFM weniger als 4.500 netto hat, gilt als bedürftig und darf kostenlos in Museen. Ist doch auch toll :-)

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WiWi Gast

Reichen 5.500? netto dauerhaft für Familie mit 2 Kindern

WiWi Gast schrieb am 21.02.2019:

Back to topic: 5.500 netto dürften in den meisten Städten für eine z.B. vierköpfige Familie reichen um ganz kommod zu leben:

  • 2.000 fürs wohnen (Miete oder Rate an die Bank inkl. Nebenkosten)
  • 1.000 für zwei nette Autos (inkl. Wertverlust oder Leasingrate)
  • 2.000 Lebenshaltungskosten (Nahrungsmittel, Kleidung, Essen gehen, Möbel etc)
  • 500 Versicherungen, Altersvorsorge etc.

Wahnsinnig viel über bleibt da aber nicht.

Bestes Beispiel für den oben genannten Vergleich zwischen Einnahme und Ausgabe. Ich will das jetzt nicht werten aber an den TE es war, ist und wird immer an deinen Lebensstandard zu messen sein.

Minimalismus so finde ich, war bis jetzt einer der besten Dokus. Das sollte man auch nicht wissenschaftlich betrachten sondern vielleicht mit gesunden Menschenverstand. Das Hamsterrad dreht sich weiter und weiter.

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