DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Kind & KarriereSchwangerschaft

Schwanger

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Schwanger

ich weiss nicht was ich machen soll...habe morgen ein VG und ich bin im ersten monat schwanger...soll ich das sagen. ich weiss dass ich nicht verpflichtet bin darüber auskünfte zu geben,..habe aber angst dass mein AG in 3,4 monaten es merkt...und dann böse wird und mir vorwirft es nicht früher gesagt zu haben..oh je, was soll ich tun..das ist meine traumstelle...

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Natürlich bist du nicht verpflichtet es zu sagen, aber willst du wirklich unter diesen Umständen das Arbeitsverhältnis eingehen?
Dein Arbeitgeber wird sich übergangen fühlen und auch wenn du während und nach der Schwangerschaft alle Vorzüge des Kündigungschutzes geniessen kannst, kann ich mir nicht vorstellen, dass das Arbeiten im Team oder mit deinem Chef angenehm werden wird. Du wirst immer der Buhmann bleiben, der unter widrigen Umständen den Job angenommen hat...
Ich kann deine Zwickmühle vollkommen verstehen und nachvollziehen, ich bin selber eine Frau und habe sicherlich schon oft mal darüber nachgedacht, was man in so einer Situation machen würde.
Meine persönliche Meinung ist, dass man hier mit Ehrlichkeit am weitesten kommt, auch wenn ich nicht weiss, um was für einen Job es sich handelt.

Ich wünsche dir viel Glück für das Gespräch ...

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

du unternehmen haben keine skrupel, also sollten die bewerber auch keine haben

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

NICHT sagen!
Könnte doch genauso gut sein, dass du es nicht weisst bis jetzt?

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Ganz schwierige Situation!

Wenn die dich einstellen und du nach 5 Monaten nicht mehr arbeiten kannst, wird dein Chef nicht gerade begeistert sein. Dann kann er sich gleich einen neuen Mitarbeiter kümmern. Wenn du Pech hast übernehmen die dich nach der Probezeit nichtmal.

Aber wenn du von vornerein sagst das du schwanger bist, hast du gleich keine Chance. Denn wer würde eine Schwangere einstellen, die dann nach der Einarbeitungsphase gleich wieder für 1-2 Jahre in Mutterschaftsurlaub ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Fände Ehrlichkeit auch gut, aber wenn wir alle mal ehrlich sind und uns mal vorstellen, das wir Chef wären und eine Stelle besetzen müßten und ein Kandidat wäre schwanger aber am besten qualifiziert... dann würden wohl alle trotzdem den zweitbesten qualifizierten einstellen, der nicht schwanger ist!

Und Tatsache ist auch, das über 70% der Frauen nach der Geburt des Kindes nicht mehr wieder reinkommen in ihren alten Beruf. Fakt ist auch, das fast nur Frauen Halbzeit arbeiten in den unterbezahlten Jobs.

Mich beschäftigt die Kinderfrage jetzt schon seit Jahren und ich tendiere immer mehr dazu mir lieber einen kleinen Hund zu kaufen oder nach Skandinavien auszuwandern. Deshalb bewundere ich alle Frauen, die sich heute noch trauen sich für ein Kind zu entscheiden in Deutschland. Ein Kind verändert einfach alles. Vor allem wird jetzt in jeder dritten Stellenanzeige für Akademiker verlangt uneingeschränkt mobil zu sein, da frage ich mich, wie man das mit einem Kind umsetzen soll. Oder das Lebenslange lernen, wie soll eine Mutter noch nach der Arbeit weiterstudieren...

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

nicht sagen ! Die Unternehmen sind meistens auch skrupellos und beuten die Leute aus wo es geht. Einfach rauswerfen darf niemand eine Schwangere, deshalb mach dir keine Sorgen. Auch bist du nicht verpflichtet, im VG was von der Schwangerschaft zu sagen

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

ganz genau. stell dir doch einfach vor, du gehst hin, sagst die wahrheit, bekommst ne absage ... was hast du gewonnen ? nichts !

also: du hast nichts zu verlieren (wenn du nichts sagst)

glaub doch nicht, dass unternehmen sich einen kopf machen wegen bewerbern und deren schicksal bzw. privater situation

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

GENAU!
Hier ist die Schweigepflicht angebracht!!
Unternehmen denken dooch auch nur an den Gewinn!!
Ausserdem ist das nunmal das Risiko wenn ein Unternehmen einen einstellt! Eher gesagt "eine"!
Ist halt der Vorteil wenn man eine Frau ist!
Sieh es Positiv!!
Wenn Du nicht sagst und angestellt wirst .. Herzlichen!!
Ansonsten wenn du was sagts und bekommst eine Absage ... Hast du nichts gewonnen.!!!

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Nichts sagen! Du weißt im ersten Monat doch noch gar nicht, ob das Kind tatsächlich leben will!

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Rechtlich gesehn kannst du schweigen oder sogar lügen. Das sollte zmindest kein Problem sein.

Ich verstehe aber nicht so richtig, warum du arbeiten willst, wenn du in ein paar Monaten sowieso ausscheidest. 5 Monate Berufserfahrung sind garkeine Berufserfahrung. Die werden auf jeden Fall versuchen, dich in der Probezeit loszuwerden. Das Zeugnis wird negativ ausfallen, um von deiner Schwangerschaft abzulenken. Das ganze schadet nur.
Mach zur Überbrückung ein kleines Praktikum oder genieße deine Schwangerschaft. Das Kind ist jetzt wichtiger.

Viel Glück

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Und was ist mit der Zukunft der Mutter ?

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Sags auf keinen Fall. Im ersten Monat muss man es ja noch nicht gewusst haben. Und wenn du zum Zeitpunkt der Geburt schon in einem festen Job warst, dann kriegst du sehr viel mehr Elterngeld als nur die mickrigen 300¤ Sockelbetrag, nämlich 67% von deinem Gehalt. Also hol dir den Job.

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

das VG dürfte ja schon rum sein jetzt , mich würds mal interessieren für was du dich entschieden hast ^^

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Sehe ich auch so, das mit der Probezeit ist ein guter Einwand. Wenn deinem Chef nach einem oder zwei Monaten auffällt, dass dein Bauch langsam größer und größer wird, wird er sich einen an den Haaren herbeigezogenen Grund ausdenken, um dich loszuwerden (z.B. zu wenig Einsatz gezeigt, keine soziale Kompetenz). Die Kündigungsfrist beträgt in der Probezeit ja meistens nur einen Monat...

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Also aufgrund des Antidiskriminierungsgesetztes darf die Information, dass eine Schwangerschaft besteht, nicht in die Entscheidung über Einstellung mit einbezogen werden. Wenn sie nun du nun also freiwllig Auskunft gegeben hast, dann MUSS das ignoriert werden. Wenn du nicht genommen wirst und glaubst, dass es an der Schwangerschaft liegt, darfst du sogar klagen.

Übrigens: Ich würd nix sagen

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

eine Schwangere darf man auch in der Probezeit nicht kündigen.

Aber jetzt wäre es schon interesant, wie das Gespräch verlaufen ist

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

ich schreibe in meinen Lebenslauf bei Familienstand ledig noch die Worte "nicht schwanger" in Klammern hinzu. Männer werden halt leider bei Bewerbungen immer noch bevorzugt... aber natürlich gibt es kein Personaler öffentlich zu.

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

vielen dank für eure tipps! ja ich hatte das gespräch und da mein gesprächspartner ein älterer herr war und mir gleich etwas konservativ vorkam, entschied ich zuerst nichts zu sagen. aber er hat die ganze zeit erzählt wie toll die stelle ist und dass wenn die mich einstellen, auf mich eine hochinteressante aufgabe zukommt die mich sehr fordern wird, aber natürlich auch angemessen bezahlt wird. und dass ich in meiner position als bindeglied zwischen vorstand und abteilungen unentbehrlich wäre...je mehr er sprach desto größer wurden meine ängste und zweifel...als er fertig war musste ich sagen dass ich schwanger bin...oh man, sein gesicht werd ich wohl nie vergessen..er hat mich so komisch angeschaut, dann hat er mich beglückwünscht und aber auch gesagt dass dies so einiges ändert..und dass ich ja verstehen muss dass die position so wichtig ist und blablabla...und dass sie sich dann bei mir melden würden...vor 3 tagen rief seine assistentin an(nicht er selbst) und sagte dass die stelle aus kostengründen ersteinmal gar nicht besetzt wird...krass oder? natürlich ne ausrede..bin mir sicher dass die eine andere genommen haben, es mir gegenüber nur nicht zugeben wollten...
ich bin sehr enttäuscht...

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

nix zu sagen und das durchzuziehen, da gehört auch schon eine ziemliche abgebrühtheit dazu. es ist eigentlich ein kompliment, dass du das nicht konntest. du hättest aber wenigstens alternativen aufzeigen können.

da du siehts, wie wichtig die stelle ist und wie viel in diesen Mitarbeiter investiert wird, ziehst du deine Bewerbung zurück, da du schwanger bist. Würdest dich aber gerne nach deiner Schwangerschaft wieder dort bewerben oder so ähnlich?

mein erster gedank war, dass ist so ähnlich als wenn du kurz vor dem vertragsabschluss sagen würdest, bei der konkurrenz gibt es das ganze 50% billiger. eine gute vertriebskraft wird aus dir sicher nicht. :-)

Alles Gute erstmal für deine Schwangerschaft.

Alexander

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Erstmal viele Glückwünsche, so ein Kind ist ja eigentlich was gutes, auch wenn es dir bis jetzt nicht gerade geholfen hat :-).
Das ist natürlich blöd gelaufen, tut mir sehr Leid für dich.
Aber Kopf hoch, du findest ganz sicher was besseres!

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

"Armes Mädchen", war mein erster Gedanke. Wieder eine Karriere beendet, bevor sie begann, nur weil ein Kind dazwischenkommt.
Ehrlichkeit und guten Charakter hast Du bewiesen und Dir damit jetzt einen Berufsweg verbaut. Du kannst sicher sein, dass gerade das Dir später, im Rückblick, als Glück erscheinen wird!

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Als Frau mit kleinem Kind wird man sowieso nicht für solche Stellen eingestellt. Also hätte es nichts gebracht, wenn sie das alternative angeboten hätte. Vielleicht später wenn das Kind im Kindergarten ist, dann könnte man es mal versuchen, ansonsten weiß jeder Arbeitgeber, das Babies immer krank werden und dann ist jede Mutter logischerweise bei ihrem Kind und nicht auf der Arbeit, egal wie wichtig irgendein Projekt sein mag.

Es ist echt mutig heutzutage ein Kind in Deutschland zu kriegen!

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Armes Deutschland. So frauen- und kinderfeindlich

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

wieso abgebrüht ? Wenn also eine Bewerberin ihr gesetzlich verbrieftes Recht in Anspruch nimmt, dann ist das abgebrüht ?
Aber wenn Manager tausende von Leuten auf die Straße werfen, sich gegenseitig hohe Abfindungen zuschieben und dann
mit dem Victory Zeichen aus dem Gerichtssaal gehen, dann ist das
nicht abgebrüht

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

ich meinte das mit dem abgebrüht eher in dem Sinne, kein schlechtes Gewissen bei den Gesprächen, Vertragsunterzeichnung, Antritt des Jobs zu haben, in der Gewissheit, bald wieder gehen zu müssen.

Ich habe mich da vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich fände das vollkommen in Ordnung. Trotzdem dürfte so ein "Schauspiel" sicher vielen schwer fallen.

Alexander

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

naja gott sei dank verdient der zukünftige vater schon genug. aber wenn das nicht der fall wäre(und bei sehr vielen ist das nicht der fall) was macht man da? wie finanziert man sich sein leben? und das leben des babies? deutschland ist sehr kalt und unsozial geworden. und dann wundern sich alle dass die akademikerinen sich oft für eine karriere und gegen ein kind entscheiden. das ist sehr sehr schade. und ich glaube nicht dass sich an dieser situation so schnell was ändern wird

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

wieder mal ein typisches Beispiel, dass sich ein Master bzw. Uni Diplom sich für Frauen die Kinder wollen, so gut wie nicht lohnt.
Beim Master / Uni Diplom sind die meisten doch so 26 / 27, bis dann der erste richtige Job kommt, der über Sachbearbeiterebene liegt, sind die dann über 30. Wenn die dann Kinder wollen, ist es doch vorbei mit der Führungskarriere. Nach einer Babypause werden die nicht mehr auf Führungsebene einsteigen, sondern, wenn überhaupt als Sachbearbeiterin. Darum ist es für Frauen mit Kinderwunsch eigentlich besser, wenn sie an eine BA gehen
oder den Bachelor machen.
Das ist leider Realität in Deutschland.
Und selbst wenn eine Frau die Betreuung der Kinder auf die Reihe bekommt, werden Frauen sowieso selten ins obere
Management befördet. Daher ist für Frauen eigentlich ein BA Studium ideal. Weil kurz und praxisorientiert und eher
für Sachbearbeiter bzw. Positionen im
Mittl. Management ausgerichtet.

Realist

antworten
WiWi Gast

Re: Schwanger

Deshalb ist heutzutage eine Schwangerschaft fast gleichzusetzen mit zukünftiger Armut. Bei einer Scheidungsrate von 50% muss man also entweder alleinerziehend sein oder man wird in einer Partnerschaft/Ehe dazu getrieben vom Partner finanziell abhängig zu sein, da man wahrscheinlich nur Halbtags, wenn überhaupt arbeiten gehen kann.

antworten

Artikel zu Schwangerschaft

Studieren mit Kind muss erleichtert werden

Demografie: Eine Oma geht mit ihrem Enkelkind Hand in Hand spazieren.Man sieht die beiden von hinten.

Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierteStudie informiert über Lebens- und Studiensituation der rund 123.000 Studierenden mit Kind.

Karriereknick Schwangerschaft? So wird sie nicht zum Jobkiller

Der Bauch einer schwangeren Frau im roten Kleid, die ihre Hände auf die Wölbung hält.

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, stehen Frauen vor vielen Herausforderungen: Nicht nur, dass der Körper sich im Laufe der Schwangerschaft verändert und das Baby nach der Geburt das bisherige Leben auf den Kopf stellt – auch der Job kann nicht wie bisher ausgeübt werden. Damit die Schwangerschaft nicht zum Karrierekiller wird, machen werdende Mütter sich frühzeitig über die Elternzeit Gedanken und planen ihren Wiedereinstieg.

Schwanger im Studium – Na und?!

Hände halten einen Babybauch in einem Strickkleid.

Schwangerschaft, Kindererziehung und obendrauf noch Studieren? Was viele als unnötige Doppelbelastung verstehen, liegt bei immer mehr Studenten voll im Trend: Junge Paare entscheiden sich heute ganz bewusst für das Doppelleben „Uni und Kind". Doch welche Vorteile hast das Kinderkriegen während der Uni und wie lassen sich mögliche Probleme abwenden?

Führungskräfte: Das Leiden der Lebenspartner

Eine traurige Frau in einem roten Kleid lehnt sich an bei ihrem Freund im dunklen Anzug.

Manager sind es gewohnt, die Dinge im Griff zu haben. Beruf, Gesundheit, Freundschaften, die Entwicklung der Kinder – oft bleibt dabei jedoch eine Beziehung auf der Strecke: die zum Lebenspartner. Viele Ehen von besonders erfolgreichen Unternehmern und Führungskräften sind kaputt.

vaeter.de - Plattform für Männer mit Kind und Karriere

Vater, Kind, Rente, Familie,

Die Internetplattform vaeter.de richtet sich an Männer, die Familie und Beruf besser vereinbaren möchten.

Mehr Müttern und Vätern gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Eltern mit zwei Kindern auf den Schultern am Strand. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Voraussetzungen für erwerbstätige Mütter haben sich in Deutschland verbessert. Aus der OECD-Studie „Dare to Share“ zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf geht hervor: 70 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, davon arbeiteten mit 39 Prozent überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit. Die hohe Teilzeitquote bei Müttern zeigt jedoch, dass eine wirklich ausgeglichene Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb von Familien noch nicht die Regel ist.

Elternzeit: Arbeitgeber muss Verlängerung der festgelegten Elternzeit zustimmen

Elternzeit: Ein lachendes Mädchen spielt mit ihrem weißen Teddy.

Möchte der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin nach einem Jahr die vereinbarte Elternzeit verlängern, muss dem der Arbeitgeber zustimmen. Der Arbeitgeber muss in diesem Fall nach billigem Ermessen entscheiden, hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden.

Kind und Karriere: Jobs werden familienfreundlicher

Buchstaben und Computer-Tastatur bilden die Wörter Beruf und Familie

Die Vereinbarkeit von Kind und Karriere spielt eine immer größere Rolle auf dem Stellenmarkt. Die Unternehmen reagieren daher verstärkt auf die Ansprüche von Eltern, die ihre Elternzeit in Anspruch nehmen wollen. Wie der Adecco Stellenindex zeigt, werden insbesondere für die Bereiche Office Management und Verwaltung, die Gesundheitsberufe und das Finanz- und Versicherungswesen geeignete Kandidaten zur Elternzeitvertretung gesucht.

Elternzeit: Anspruch auf zweimalige Verringerung der Arbeitszeit

Eine Küchenuhr in schwarz-weiß zeigt als Zeit 8 Uhr an.

Handeln Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Verringerung der Arbeitszeit während der Elternzeit aus, wird diese einvernehmliche Vereinbarung nicht auf den gesetzlichen Anspruch angerechnet. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden, dass der Anspruch auf zweimalige Verringerung der Arbeitszeit während der Elternzeit unabhängig vom der beschlossenen Vereinbarung gilt.

Beförderung zum Vicepresident: Schwangerschaft allein für abgelehnte Abteilungsleiterin keine Benachteiligung

Der Bauch einer schwangeren Frau im roten Kleid, die ihre Hände auf die Wölbung hält.

Allein die Tatsache, dass eine Frau schwanger ist, genügt nicht der geschlechtsspezifischen Benachteiligung beklagt zu werden. Darüber hinaus müssen weitere geschlechtsbezogene Benachteiligung bei einer Beförderung dargelegt werden.

Elternzeit-Rechner - Anspruch auf Erziehungsgeld berechnen

Ein Kleinkind mit einem Sonnenhut mit Blumen in rosa geht an einer Hand mit Uhr und Ring spazieren.

Ob und wie der Anspruch auf Elternzeit genutzt werden kann, hängt nicht zuletzt von der Einkommenssituation der Familie ab. Mit dem Elternzeitrechner vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend findet jede Familie für sich die beste Lösung in der Elternzeit.

Elternzeit: Urlaubsanspruch während des Mutterschutzes und der Elternzeit

Baby, Eltern,

Während des Mutterschutzes oder Elternzeit müssen Arbeitnehmer keinen Urlaub nehmen. Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass verbleibende Urlaubsansprüche mitgenommen und nach der Elternzeit abgegolten werden dürfen. Der Anspruch auf Erholungsurlaub darf lediglich um ein Zwölftel für jeden Kalendermonat gekürzt werden.

Karrierekiller Teilzeit: Hohe Führungspositionen meist Männern vorbehalten

Die Aufstiegschancen sind für Männer in Deutschland weiterhin deutlich besser. Obwohl fast die Hälfte der abhängig Beschäftigten Frauen sind, beträgt ihr Anteil in hohen Führungspositionen nur 31 Prozent. Der Gender Leadership Gap variiert jedoch nach Branchen stark. Fast gleichwertige Karrierechancen haben Frauen im Bereich Information und Kommunikation. Die Finanzbranche bietet dagegen zwar viele hohe Führungspositionen – davon profitieren allerdings überwiegend Männer. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Frauen in Führungspositionen: Bundeskanzlerin Merkel unterstützt Initiative »Chefsache«

Initiative-Chefsache Frauen Führungspositionen

Bundeskanzlerin Merkel unterstützt die neue Initiative „Chefsache“ – für ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Spitzenpositionen. Dem Netzwerk gehören Top-Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialwirtschaft, öffentlichem Sektor und Medien an. Der Bundestag hat bereits im März 2015 eine gesetzliche Frauenquote für 2016 festgelegt.

E-Book: Familie UND Führungsposition

Cover des E-Book-Ratgebers "Familie UND Führungsposition" der Initative Erfolgsfaktor Familie

Der Leitfaden richtet sich an Beschäftigte mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, die in einer Führungsposition sind und mehr Freiraum für die Familie brauchen. Er zeigt, wie sich Führungsaufgaben und Familie vereinbaren lassen und welche Arbeitsmodelle und Maßnahmen im Berufsalltag dabei helfen, Familie und berufliches Fortkommen unter einen Hut zu bringen.

Antworten auf Schwanger

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 29 Beiträge

Diskussionen zu Schwangerschaft

Weitere Themen aus Kind & Karriere