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Kleidung & Knigge Business-Kleidung

Casual oder Business – Der richtige Look fürs Bewerbungsgespräch

"Endlich konsequent anpacken, was wir uns vorgenommen haben!" Diese Worte des französischen Universalgenies Blaise Pascal sollte man sich auch bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einem Job zu Herzen nehmen. Doch bevor man übereifrig und voller Tatendrang zum Bewerbungsgespräch eilt, sollte Mann - und auch Frau - ein paar grundlegende Regeln beim eigenen Dress beachten.

Die passende Kleidung wählen
Nicht jedes Bewerbungsgespräch ist gleich, ebenso wenig jeder Personalchef und so ist der Dress-Code nicht immer identisch. Bei der Bewerbung in einer IT-Firma ist es ratsam, in einem anderen Look als in einer Bank zu erscheinen. Daher ist im Vorfeld eine gründliche Recherche über den Beruf und eine etwaige Kleiderordnung sinnvoll, denn der erste Eindruck zählt und lässt sich nicht so leicht wieder revidieren. Wer in der Nähe wohnt, kann eventuell ein paar Tage vorher schauen, welche Kleidung die Angestellten dort tragen.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich entsprechend der angestrebten statt der aktuellen Position zu kleiden. Vermieden werden sollte dennoch, zu schick angezogen zu erscheinen. Dies gilt nicht nur für den Stoff oder den Designer des Anzugs, sondern auch für die Farbe. Im Allgemeinen wird schwarz als unpassend betrachtet, da es zum einen die Farbe für die Chefetage ist und auch optisch eine Distanz schafft. Dies wird schnell als Überheblichkeit oder auch als mangelndes Einfühlungsvermögen ausgelegt. Die Faustregel lautet hier: Je höher die Position ist, um so dunkler sollte der Anzug sein. Ein dunkles Blau strahlt Kompetenz und Fachwissen aus. Im Banken- und Finanzbereich ist zudem eine Krawatte Pflicht. Diese kann als Farbakzent eingesetzt werden. Auf das sehr dominante Rot sollte jedoch verzichtet werden. Ein absolutes No-Go ist eine farbige Comic-Krawatte. Wem der Anzug zum Vorstellungsgespräch overdressed erscheint, kann auf eine gepflegte Stoffhose in gedeckten Farben zurückgreifen. Auch bei der Wahl des Hemdes sollten eher schlichte Farben gewählt und auffallende Muster lieber vermieden werden. Das Gesamtbild sollte durch einen gepflegten und eleganten Businessschuh abgerundet werden, je nach Farbkombination des Outfits in Dunkelbraun oder Schwarz.

Die Damen sollten einen Hosenanzug und eine Bluse wählen. Letztere darf nicht unpassend viel Haut zeigen, aber auch nicht bis oben hin zugeknöpft sein. "Schick und korrekt", nicht "leger und sexy" oder "steif und zugeknöpft" lautet die Losung. So ist mehr Stoff auch gleich mehr Autorität. In männerdominierten Berufen wird eine Frau, welche eher maskulin gekleidet ist, nicht so intensiv befragt, wie eine Frau, welche sich feminin mit Rock kleidet. Egal ob Mann oder Frau, je mehr Kundenkontakt der Job beinhaltet, desto dezenter und klassischer sollte die Kleidung ausfallen.

Accessoires
Hier gibt es natürlich branchenabhängige Unterschiede. Die Accessoires sollten auch wieder dem Beruf entsprechend ausgewählt werden, denn verschiedene Accessoires sagen unterschiedliche Dinge über die Persönlichkeit aus. Einige signalisieren Geschmack oder auch einen kleinen Hauch Extravaganz. Mit einer Rolex am Arm lässt sich dagegen nur beim Juwelier oder im 6 Sterne Hotel punkten. Eine Fliege ist nur in den seltensten Fällen angebracht. Ketten, Ringe, Armbänder und Ähnliches sollten aus dem gleichen Edelmetall sein, also lieber für Gold oder Silber entscheiden.

Fazit
Ein Bewerbungsgespräch wird durch eine gute Vorbereitung in puncto Aussehen gleich beim ersten Handschlag auf den richtigen Kurs gelenkt. Eine passgenaue Erscheinung von der Sohle bis zum Scheitel öffnet Türen. Neben Tennissocken mit Streifen sind natürlich auch farbige Socken ein absolutes Tabu!

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