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Arbeitslosigkeit im Alter

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WiWi Gast

Arbeitslosigkeit im Alter

Macht ihr euch Sorgen mit 50 gekündigt zu werden? Statistisch gesehen hat mans ab dem Alter sehr schwer auf dem Arbeitsmarkt... Sorgt Ihr irgendwie vor? Habt ihr spezielle Berufsnischen? Kennt ihr jemanden im Umfeld (Ing, Inf, Wiwi) der im Alter gekündigt wurde?

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WiWi Gast

Arbeitslosigkeit im Alter

WiWi Gast schrieb am 09.04.2021:

Macht ihr euch Sorgen mit 50 gekündigt zu werden? Statistisch gesehen hat mans ab dem Alter sehr schwer auf dem Arbeitsmarkt... Sorgt Ihr irgendwie vor? Habt ihr spezielle Berufsnischen? Kennt ihr jemanden im Umfeld (Ing, Inf, Wiwi) der im Alter gekündigt wurde?

Ich habe einen 2. Master in Wirtschaftspädagogik gemacht. Hatte das von langer Hand geplant und pädagogische Module schon während des WiWi-Studiums belegt (extracurricular) + Schulpraktika absolviert, konnte mir daher alles anrechnen lassen und musste noch nur eine 2. Thesis schreiben.

Mein sicheres Back-up, wenn alle Stricke reißen, geh ich im höheren Alter noch ins Lehramt. Dann fällt zwar leider die Verbeamtung weg, aber ältere Bewerber mit Lebens- und vor allem Berufserfahrung sind gern gesehen, und ich hab bis zur Rente einen entspannten Job und 2.500-3.000k netto safe.

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WiWi Gast

Arbeitslosigkeit im Alter

Speziell bei "Lehramt" ist noch nie irgendetwas auf längere Sicht sicher gewesen. Absolut unkalkulierbar. Entspannt ist das garantiert auch nicht, wenn man im mittleren Lebensalter dann Jugendliche unterrichten muss. Das wirklich entspannte Leben findet im Konzern als Sachbearbeiter statt. Da hängst Du dann halt oft bei meetings mit Kaffee und Plätzchen ab und bekommst für das zuhören Geld (eigene Erfahrung). Im Freundeskreis waren 2 Personen ab 50 vom Arbeitsplatzverlust betroffen. Als Ingenieure haben die aber immer in relativ kurzer Zeit neue Stellen gefunden. Noch besser ist der IT-Bereich. Schon vor 30 Jahren galten Cobol-Programmierer als Auslaufmodell. Und es gibt sie heute vereinzelt immer noch!

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

WiWi Gast schrieb am 09.04.2021:

Macht ihr euch Sorgen mit 50 gekündigt zu werden? Statistisch gesehen hat mans ab dem Alter sehr schwer auf dem Arbeitsmarkt... Sorgt Ihr irgendwie vor? Habt ihr spezielle Berufsnischen? Kennt ihr jemanden im Umfeld (Ing, Inf, Wiwi) der im Alter gekündigt wurde?

Ich habe einen 2. Master in Wirtschaftspädagogik gemacht. Hatte das von langer Hand geplant und pädagogische Module schon während des WiWi-Studiums belegt (extracurricular) + Schulpraktika absolviert, konnte mir daher alles anrechnen lassen und musste noch nur eine 2. Thesis schreiben.

Mein sicheres Back-up, wenn alle Stricke reißen, geh ich im höheren Alter noch ins Lehramt. Dann fällt zwar leider die Verbeamtung weg, aber ältere Bewerber mit Lebens- und vor allem Berufserfahrung sind gern gesehen, und ich hab bis zur Rente einen entspannten Job und 2.500-3.000k netto safe.

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WiWi Gast

Arbeitslosigkeit im Alter

Ich habe sowieso geplant, mit 50 dem normalen Berufsleben Adieu zu sagen und bis Anfang 60 nur noch irgendwelche interessanten Jobs zu machen, die ich dann wirklich rein aus Interesse mache und Geld als kleines Taschengeld mitnehme.

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WiWi Gast

Arbeitslosigkeit im Alter

WiWi Gast schrieb am 09.04.2021:

Macht ihr euch Sorgen mit 50 gekündigt zu werden? Statistisch gesehen hat mans ab dem Alter sehr schwer auf dem Arbeitsmarkt... Sorgt Ihr irgendwie vor? Habt ihr spezielle Berufsnischen? Kennt ihr jemanden im Umfeld (Ing, Inf, Wiwi) der im Alter gekündigt wurde?

Im Umfeld meiner Eltern gibt ein paar die im Alter noch mal den Job verloren haben. Mein persönliches Resume, wenn ich mir diese Fällte so anschaue: Mal abgesehen von möglichen Gesundheitlichen Einschränkungen, schießen sich die meisten selbst ins Knie und jammern dann rumm weil sie nichts kriegen. Wie ich das meine? Über Jahrzehnte sich jeglicher Art von Fortbildung verweigert, bloß nix Neues lernen und von Computern hatt man sich ja sowieso immer mit größt möglichen Abstand ferngehalten. Solange man immer im Selben Unternehme ist, vielleicht noch familiär, wird solch eine Abneigung zum Lernen häufig noch mitgetragen, aber wenn man eine neuen Job braucht geht das halt absolut nicht mehr. Die die ernsthafte Schwierigkeiten haben etwas zu finden, sind halt auf uraltem Kentnissstand hängen geblieben und zeigen auch jetzt, wenn sie auf Jobsuche sind, kaum lernbereitschaft für was Neues. Klar, nicht überall ist man als älterer Bewerberg gerne gesehen, aber das kommt meistens von dem schlechten "Image", das ältere Bewerber fachlich nicht mehr up-to-date sind.

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WiWi Gast

Arbeitslosigkeit im Alter

Ich bin jetzt mit dem Studium (Master) fertig und gerade erst ins Berufsleben gestartet. Trotz Pandemie läuft das bisher ganz gut für mich. Mit 24 Jahren mache ich mir noch nicht wirklich darum Gedanken, wie es mit 50 sein wird.

Bis dahin kann sich noch so viel ändern, da gibt es erst einmal auch wichtigeres.

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WiWi Gast

Arbeitslosigkeit im Alter

ich bereue es, damals mit meinem 1.1 abi nicht medizin studiert zu haben, sondern das massenfach bwl :-(

jetzt ist es leider zu spät dafür.

aber als vorsorge gegen arbeitslosigkeit im alter studiere ich jetzt nebenberuflich bachelor wirtschaftsinformatik (bwl kurse werden angerechnet), sodass ich auf den digitalisierungstrend aufspringen kann

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WiWi Gast

Arbeitslosigkeit im Alter

Ich habe vor 10 Jahren live erlebt wie das Unternehmen, für das ich tätig war, liquidiert wurde. Ein IGM KMU mit ca. 500 Mitarbeitern. Ich treffe mich mit vielen meiner ehemaligen Kollegen jedes Jahr und weiß dementsprechend, wie es ihnen danach ergangen ist.

Ich habe damals in der Konstruktion in einem Großraumbüro gearbeitet. Insgesamt waren wir ca. 25 Leuten. Alles Ings oder Techniker. Viele Kollegen Ü50 dabei.

Ausnahmslos alle wurden abgeworben. Als es offiziell war und der Sozialplan ausgearbeitet wurde, hat es täglich Angebote gehagelt. Wir hatten im Büro ein schwarzes Brett, wo wir die Mails ausgedruckt und aufgehangen haben. Da waren keine Headhunter dabei, sondern in der Regel die Personalabteilung oder Abteilungsleiter diverser Unternehmen aus unserer Branche. Teilweise sind 5 Kollegen zum selben Unternehmen gegangen. Bewerben musste sich niemand.

Interessant Weise hatten 2 ältere Kollegen, die vom Typ ziemlich speziell waren, Probleme länger bei einem Unternehmen zu bleiben. Die beiden waren einfach nicht in der Lage sich an die neuen Strukturen anzupassen und wollten einfach alles so wie seit 30 Jahren weiter machen. Die sind mittlerweile in Rente, haben aber jeweils mehrere Firmen durch, mit einigen Durstdecken.

Die Leute die ich aus der Produktion kannte, haben sich häufig verschlechtert. Die waren auch leider die Ersten die entlassen wurden. Kaum einer hat es wieder in eine IGM Bude geschafft und irgendwie sind viele der Industriemechaniker, Zerspaner etc. in fachfremde und schlechter bezahlte Positionen gewechselt. Unsere Meister haben sich laut Xing auch eher verschlechtert.

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WiWi Gast

Arbeitslosigkeit im Alter

Kommt drauf an, wer den 35h Sachbearbeiter ab Mitte 30 durchzieht muss sich wirklich nicht wundern das mit 50 kein Unternehmen mehr bock hat auf einen überteuerten Sachbearbeiter mit Überzogenen Forderungsansprüchen hat. Gibt jedoch auch genug die diese Schiene nicht fahren und auch mit +50 noch sehr gefragt sind auf dem Markt.

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