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Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

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StudiBos

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Guten Abend,

ich habe mich in diesem Forum angemeldet, da ich momentan Probleme auf der Arbeit habe, mit denen ich mich nicht auskenne.

Ich bin 22 Jahre alt und stellvertretender Filialleiter beim größtem Discounter. Ich bin inzwischen mit der Ausbildung zusammen seit 7 Jahren in dieser Firma tätig.

Mein Bereichsleiter möchte mich Kündigen, da meine Leistung nach seiner Ansicht nicht ausreichend ist. Nach langen Gesprächen haben wir uns auf einen Aufhebungsvertrag mit Abfindungszahlung geeinigt.
Beim zweiten Gespräch nächste Woche darf ich einen Betrag nennen, den ich fürs Aussteigen möchte.

Was wäre realistisch bzw. Was steht mir zu?

antworten
bwlnothx

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

StudiBos schrieb am 09.02.2018:

Guten Abend,

ich habe mich in diesem Forum angemeldet, da ich momentan Probleme auf der Arbeit habe, mit denen ich mich nicht auskenne.

Ich bin 22 Jahre alt und stellvertretender Filialleiter beim größtem Discounter. Ich bin inzwischen mit der Ausbildung zusammen seit 7 Jahren in dieser Firma tätig.

Mein Bereichsleiter möchte mich Kündigen, da meine Leistung nach seiner Ansicht nicht ausreichend ist. Nach langen Gesprächen haben wir uns auf einen Aufhebungsvertrag mit Abfindungszahlung geeinigt.
Beim zweiten Gespräch nächste Woche darf ich einen Betrag nennen, den ich fürs Aussteigen möchte.

Was wäre realistisch bzw. Was steht mir zu?

Ohne eine Alternative in der Hinterhand solltest du gar nichts unterschreiben.

antworten
StudiBos

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

bwlnothx schrieb am 09.02.2018:

StudiBos schrieb am 09.02.2018:

Guten Abend,

ich habe mich in diesem Forum angemeldet, da ich momentan Probleme auf der Arbeit habe, mit denen ich mich nicht auskenne.

Ich bin 22 Jahre alt und stellvertretender Filialleiter beim größtem Discounter. Ich bin inzwischen mit der Ausbildung zusammen seit 7 Jahren in dieser Firma tätig.

Mein Bereichsleiter möchte mich Kündigen, da meine Leistung nach seiner Ansicht nicht ausreichend ist. Nach langen Gesprächen haben wir uns auf einen Aufhebungsvertrag mit Abfindungszahlung geeinigt.
Beim zweiten Gespräch nächste Woche darf ich einen Betrag nennen, den ich fürs Aussteigen möchte.

Was wäre realistisch bzw. Was steht mir zu?

Ohne eine Alternative in der Hinterhand solltest du gar nichts unterschreiben.

Ich habe mich dazu entschieden, dass ich ab September 2018 auf die Berufliche Oberschule gehe.
Somit wäre das meine Alternative. Mache momentan auch meinen Fachwirten, wäre somit doppelt abgesichert.

antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Was hast du denn momentan für ein Gehalt und wie lange wäre deine reguläre Kündigungsfrist?
Ich denke du solltest MINDESTENS fordern was du verdienen würdest wenn du regulär gekündigt wirst.

antworten
StudiBos

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

Was hast du denn momentan für ein Gehalt und wie lange wäre deine reguläre Kündigungsfrist?
Ich denke du solltest MINDESTENS fordern was du verdienen würdest wenn du regulär gekündigt wirst.

Ich habe momentan ein Jahresgehalt von 36000 Euro und die regulär Kündigungsfrist beträgt 2 Monate.

Beim Gespräch hieß es, wenn Sie mir mit Zahlen kommen wie: Monatsgehalt x 12 wird es nichts..

Habe an 25000 Euro gedacht, wäre das realistisch?

antworten
bwlnothx

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

StudiBos schrieb am 10.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

Was hast du denn momentan für ein Gehalt und wie lange wäre deine reguläre Kündigungsfrist?
Ich denke du solltest MINDESTENS fordern was du verdienen würdest wenn du regulär gekündigt wirst.

Ich habe momentan ein Jahresgehalt von 36000 Euro und die regulär Kündigungsfrist beträgt 2 Monate.

Beim Gespräch hieß es, wenn Sie mir mit Zahlen kommen wie: Monatsgehalt x 12 wird es nichts..

Habe an 25000 Euro gedacht, wäre das realistisch?

25.000 Euro... Damit wirst du nur ein lautes Lachen auslösen. Ich würde mal von max 2 Monatsgehältern ausgehen an deiner Stelle.

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WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Würde versuchen mit 3 oder 4 Monatsgehältern zu verhandeln.
25 K bekommst du niemals.

antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

3 Monate + Anzahl der Jahre der Zugehörigkeit * Monat = 10 Monate = 30.000, mit weniger würde ich mich an deiner Stelle nicht abgeben. Du hast dir nichts zu Schulden kommen lassen, es gibt keinen Grund zur Kündigung, du hast 7 Jahren solide Arbeit abgeliefert. Wieso solltest du dich jetzt unter Wert abspeisen lassen?

Im Ernst, dass hier manche nen Aufheber für 3 Monate unterschreiben würden, bekloppt.
Davon abgesehen dass du spottbillig bist für einen Filialleiter.

antworten
bwlnothx

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

3 Monate + Anzahl der Jahre der Zugehörigkeit * Monat = 10 Monate = 30.000, mit weniger würde ich mich an deiner Stelle nicht abgeben. Du hast dir nichts zu Schulden kommen lassen, es gibt keinen Grund zur Kündigung, du hast 7 Jahren solide Arbeit abgeliefert. Wieso solltest du dich jetzt unter Wert abspeisen lassen?

Im Ernst, dass hier manche nen Aufheber für 3 Monate unterschreiben würden, bekloppt.
Davon abgesehen dass du spottbillig bist für einen Filialleiter.

30.000 EUR Abfindung für einen 22 Jährigen im Lebensmitteleinzelhandel... wie realitätsfern kann man nur sein.
Da gibts eher Drecksarbeit bis man mürbe ist und selbst das Handtuch wirft oder es werden Gründe für eine Abmahnung und die darauf folgende fristlose Kündigung gefunden.

antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Mal eine Einschätzung eines Spezialisten:

  1. Wenn du einen Aufhebungsvertrag unterzeichnest, dann bist du für 3 Monate vom Arbeitsamt gesperrt. Du erhältst kein Arbeitslosengeld und dein Gesamtanspruch verringert sich auf 9 Monate. Bei 3000 Euro brutto verlierst du also in den drei Monaten um die 5000 Euro netto.

  2. Der Abfindungsbeitrag ist ebenfalls BRUTTO und muss versteuert werden

  3. Ein Anrecht auf eine Abfindung hast du nicht. Vermutlich werden sie versuchen, dich mit einem mittleren 4-stelligen Betrag abzufinden, aber den verlierst du schon beim Verlust des Arbeitslosengeldes (siehe 1)

  4. Auf dieses Blabla hier von utopischen Summen nicht hören. Du bist 22 keiner nimmt dich ernst. Discounter sind außerdem extrem erfahren was das betrifft und du nicht. Wenn du nicht beweist, dass du richtig Ärger machen kannst, lachen die dich aus und lassen es darauf ankommen.

Mein Rat als Experte:

  • Klipp und klar sagen, dass du Ärger machst und zeigen, dass du dich auskennst, obwohl du erst 22 Jahre bist. Deutlich machen, dass du von der Sperre vom Arbeitsamt weißt und auch von der Versteuerung. Rechne das vor!

  • Dann anschließend ihnen vorrechnen, was sie ein Prozess kostet (u.a. Rechtsanwalt, Gericht, Image) und es nicht sicher ist, dass sie ihn gewinnen werden. Bloß nicht erwähnen, dass du auf eine Schule willst. Dann wissen sie, dass du sowieso keine Nerven für einen Prozess hast und lassen es darauf ankommen.

  • Erst, wenn du das alles vorgetragen hast, nennst du deinen Abfindungspreis. Dann nehmen sie dich ernst und du bekommst vielleicht deine 20.000 brutto (ist aber eher unwahrscheinlich). Eher maximal 15.000 Euro brutto.
antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Sowas ist wenig hilfreich. Bitte nicht so einen Unsinn raten. Die Discounter haben große Routine mit Entlassungen. Meinst du echt, die lassen sich von einem Milchbubi was diktieren? Nette Vorstellung von einem Studenten, der noch nie gearbeitet hat.

@TE
Bitte informiere dich genau, was dein Aufhebungsvertrag für dich bis September bedeuten würde: Monatelang kein Arbeitslosengeld und Versteuern müsstest du den Mist auch noch. Tu dir selbst einen Gefallen und engagiere dir einen Anwalt, der für dich verhandelt, sonst sehe ich die Katastrophe schon kommen.

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

3 Monate + Anzahl der Jahre der Zugehörigkeit * Monat = 10 Monate = 30.000, mit weniger würde ich mich an deiner Stelle nicht abgeben. Du hast dir nichts zu Schulden kommen lassen, es gibt keinen Grund zur Kündigung, du hast 7 Jahren solide Arbeit abgeliefert. Wieso solltest du dich jetzt unter Wert abspeisen lassen?

Im Ernst, dass hier manche nen Aufheber für 3 Monate unterschreiben würden, bekloppt.
Davon abgesehen dass du spottbillig bist für einen Filialleiter.

antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Tu dir einen Gefallen und nimm dir nen Anwalt. Es tut ja weh, was hier steht.

Wenn du jetzt (Februar) auflöst, dann hast monatelang kein Einkommen bis September, denn wer selbst kündigt oder aufhebt wird für das ALG gesperrt! Das sagen sie dir nicht, ist aber so.

Daher nimm dir einen Anwalt!

antworten
StudiBos

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

Mal eine Einschätzung eines Spezialisten:

  1. Wenn du einen Aufhebungsvertrag unterzeichnest, dann bist du für 3 Monate vom Arbeitsamt gesperrt. Du erhältst kein Arbeitslosengeld und dein Gesamtanspruch verringert sich auf 9 Monate. Bei 3000 Euro brutto verlierst du also in den drei Monaten um die 5000 Euro netto.

  2. Der Abfindungsbeitrag ist ebenfalls BRUTTO und muss versteuert werden

  3. Ein Anrecht auf eine Abfindung hast du nicht. Vermutlich werden sie versuchen, dich mit einem mittleren 4-stelligen Betrag abzufinden, aber den verlierst du schon beim Verlust des Arbeitslosengeldes (siehe 1)

  4. Auf dieses Blabla hier von utopischen Summen nicht hören. Du bist 22 keiner nimmt dich ernst. Discounter sind außerdem extrem erfahren was das betrifft und du nicht. Wenn du nicht beweist, dass du richtig Ärger machen kannst, lachen die dich aus und lassen es darauf ankommen.

Mein Rat als Experte:

  • Klipp und klar sagen, dass du Ärger machst und zeigen, dass du dich auskennst, obwohl du erst 22 Jahre bist. Deutlich machen, dass du von der Sperre vom Arbeitsamt weißt und auch von der Versteuerung. Rechne das vor!

  • Dann anschließend ihnen vorrechnen, was sie ein Prozess kostet (u.a. Rechtsanwalt, Gericht, Image) und es nicht sicher ist, dass sie ihn gewinnen werden. Bloß nicht erwähnen, dass du auf eine Schule willst. Dann wissen sie, dass du sowieso keine Nerven für einen Prozess hast und lassen es darauf ankommen.

  • Erst, wenn du das alles vorgetragen hast, nennst du deinen Abfindungspreis. Dann nehmen sie dich ernst und du bekommst vielleicht deine 20.000 brutto (ist aber eher unwahrscheinlich). Eher maximal 15.000 Euro brutto.

Ich bin zwar erst 22 Jahre alt, habe aber viel Durchhaltevermögen.
Die Firma weiß genau, dass ich nicht freiwillig aufhören würde. Dementsprechend sind wir auch zu der Verhandlung gekommen.
Ich habe direkt nach der 10. Klasse in der Firma meine Ausbildung gemacht, anschließend 4 Jahre die Tätigkeit als Stellvertreter. Deshalb fällt mir das ganze auch um einiges einfacher.

Also rechtlich kenne ich mich aus und einen Anwalt habe ich auch schon eingeschaltet.
Aber wie kann ich der Firma überhaupt Ärger machen?

Meine Vorstellung war es ab Juli, August aufzulösen?

Habe auch das Angebot bekommen eine Stelle als Vertretungskraft (300-400 Euro weniger im Monat) anzunehmen.
Habe dieses Angebot aber abgelehnt, da ich mir meine Zukunft nicht als normaler Verkäufer vorstelle.

antworten
bwlnothx

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Ich seh dich schon ins offene Messer laufen.
Vermutlich hat dein Chef schon bemerkt, dass du dich entschieden hast, zu gehen. Dann gibt es für ihn keinen Grund mehr, dir noch Geld hinterher zu werfen. Wenn du dort deine 10.000 EUR+ ins Spiel bringst, wird er dich mit 1.000 - 3.000 EUR wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Du bist naiv. Wenn du deine Absichten bereits offenbart hast, dann siehst du keinen Pfennig. Sie lösen das auf, du wirst gesperrt und das war es. Es gibt keinen Grund dir entgegenzukommen.

Respekt haben sie auch keinen vor dir, denn sonst würden sie dir nicht einen 450-Euro-Job anbieten und annehmen, dass du denn annimmst. Was könnte ihnen besseres passieren, als sich eine erfahrene Kraft, die vorher leitend tätig war für ein paar Euro einzukaufen. Die nehmen dich gar nicht ernst.

StudiBos schrieb am 11.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

Mal eine Einschätzung eines Spezialisten:

  1. Wenn du einen Aufhebungsvertrag unterzeichnest, dann bist du für 3 Monate vom Arbeitsamt gesperrt. Du erhältst kein Arbeitslosengeld und dein Gesamtanspruch verringert sich auf 9 Monate. Bei 3000 Euro brutto verlierst du also in den drei Monaten um die 5000 Euro netto.

  2. Der Abfindungsbeitrag ist ebenfalls BRUTTO und muss versteuert werden

  3. Ein Anrecht auf eine Abfindung hast du nicht. Vermutlich werden sie versuchen, dich mit einem mittleren 4-stelligen Betrag abzufinden, aber den verlierst du schon beim Verlust des Arbeitslosengeldes (siehe 1)

  4. Auf dieses Blabla hier von utopischen Summen nicht hören. Du bist 22 keiner nimmt dich ernst. Discounter sind außerdem extrem erfahren was das betrifft und du nicht. Wenn du nicht beweist, dass du richtig Ärger machen kannst, lachen die dich aus und lassen es darauf ankommen.

Mein Rat als Experte:

  • Klipp und klar sagen, dass du Ärger machst und zeigen, dass du dich auskennst, obwohl du erst 22 Jahre bist. Deutlich machen, dass du von der Sperre vom Arbeitsamt weißt und auch von der Versteuerung. Rechne das vor!

  • Dann anschließend ihnen vorrechnen, was sie ein Prozess kostet (u.a. Rechtsanwalt, Gericht, Image) und es nicht sicher ist, dass sie ihn gewinnen werden. Bloß nicht erwähnen, dass du auf eine Schule willst. Dann wissen sie, dass du sowieso keine Nerven für einen Prozess hast und lassen es darauf ankommen.

  • Erst, wenn du das alles vorgetragen hast, nennst du deinen Abfindungspreis. Dann nehmen sie dich ernst und du bekommst vielleicht deine 20.000 brutto (ist aber eher unwahrscheinlich). Eher maximal 15.000 Euro brutto.

Ich bin zwar erst 22 Jahre alt, habe aber viel Durchhaltevermögen.
Die Firma weiß genau, dass ich nicht freiwillig aufhören würde. Dementsprechend sind wir auch zu der Verhandlung gekommen.
Ich habe direkt nach der 10. Klasse in der Firma meine Ausbildung gemacht, anschließend 4 Jahre die Tätigkeit als Stellvertreter. Deshalb fällt mir das ganze auch um einiges einfacher.

Also rechtlich kenne ich mich aus und einen Anwalt habe ich auch schon eingeschaltet.
Aber wie kann ich der Firma überhaupt Ärger machen?

Meine Vorstellung war es ab Juli, August aufzulösen?

Habe auch das Angebot bekommen eine Stelle als Vertretungskraft (300-400 Euro weniger im Monat) anzunehmen.
Habe dieses Angebot aber abgelehnt, da ich mir meine Zukunft nicht als normaler Verkäufer vorstelle.

antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Wenn du dich auskennen würdest, würdest du solche Fragen nicht stellen müssen. Tatsächlich überschätzt du dich ohne Ende und unterschätzt deinen extrem erfahrenen Gegner, der am Tag sicher ein paar 100 Mitarbeiter einstellt und feuert. Ich bin sicher, dass du am Ende absolut nichts bekommen wirst. Warum auch?

StudiBos schrieb am 11.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

Mal eine Einschätzung eines Spezialisten:

  1. Wenn du einen Aufhebungsvertrag unterzeichnest, dann bist du für 3 Monate vom Arbeitsamt gesperrt. Du erhältst kein Arbeitslosengeld und dein Gesamtanspruch verringert sich auf 9 Monate. Bei 3000 Euro brutto verlierst du also in den drei Monaten um die 5000 Euro netto.

  2. Der Abfindungsbeitrag ist ebenfalls BRUTTO und muss versteuert werden

  3. Ein Anrecht auf eine Abfindung hast du nicht. Vermutlich werden sie versuchen, dich mit einem mittleren 4-stelligen Betrag abzufinden, aber den verlierst du schon beim Verlust des Arbeitslosengeldes (siehe 1)

  4. Auf dieses Blabla hier von utopischen Summen nicht hören. Du bist 22 keiner nimmt dich ernst. Discounter sind außerdem extrem erfahren was das betrifft und du nicht. Wenn du nicht beweist, dass du richtig Ärger machen kannst, lachen die dich aus und lassen es darauf ankommen.

Mein Rat als Experte:

  • Klipp und klar sagen, dass du Ärger machst und zeigen, dass du dich auskennst, obwohl du erst 22 Jahre bist. Deutlich machen, dass du von der Sperre vom Arbeitsamt weißt und auch von der Versteuerung. Rechne das vor!

  • Dann anschließend ihnen vorrechnen, was sie ein Prozess kostet (u.a. Rechtsanwalt, Gericht, Image) und es nicht sicher ist, dass sie ihn gewinnen werden. Bloß nicht erwähnen, dass du auf eine Schule willst. Dann wissen sie, dass du sowieso keine Nerven für einen Prozess hast und lassen es darauf ankommen.

  • Erst, wenn du das alles vorgetragen hast, nennst du deinen Abfindungspreis. Dann nehmen sie dich ernst und du bekommst vielleicht deine 20.000 brutto (ist aber eher unwahrscheinlich). Eher maximal 15.000 Euro brutto.

Ich bin zwar erst 22 Jahre alt, habe aber viel Durchhaltevermögen.
Die Firma weiß genau, dass ich nicht freiwillig aufhören würde. Dementsprechend sind wir auch zu der Verhandlung gekommen.
Ich habe direkt nach der 10. Klasse in der Firma meine Ausbildung gemacht, anschließend 4 Jahre die Tätigkeit als Stellvertreter. Deshalb fällt mir das ganze auch um einiges einfacher.

Also rechtlich kenne ich mich aus und einen Anwalt habe ich auch schon eingeschaltet.
Aber wie kann ich der Firma überhaupt Ärger machen?

Meine Vorstellung war es ab Juli, August aufzulösen?

Habe auch das Angebot bekommen eine Stelle als Vertretungskraft (300-400 Euro weniger im Monat) anzunehmen.
Habe dieses Angebot aber abgelehnt, da ich mir meine Zukunft nicht als normaler Verkäufer vorstelle.

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StudiBos

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

bwlnothx schrieb am 11.02.2018:

Ich seh dich schon ins offene Messer laufen.
Vermutlich hat dein Chef schon bemerkt, dass du dich entschieden hast, zu gehen. Dann gibt es für ihn keinen Grund mehr, dir noch Geld hinterher zu werfen. Wenn du dort deine 10.000 EUR+ ins Spiel bringst, wird er dich mit 1.000 - 3.000 EUR wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Was würdest du denn an meiner Stelle machen? Die Abstufung + ein gutes Arbeitszeugnis als Gegenleistung für diese 7 Jahre?

antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Das kommt darauf an, was du schon getan hast. Wenn du deine Pläne offenbart hast, kannst du nichts mehr machen. Sie werden dich nicht ernst nehmen.

Den Rest hat jemand oben beschrieben: Ärger machen.

StudiBos schrieb am 11.02.2018:

bwlnothx schrieb am 11.02.2018:

Ich seh dich schon ins offene Messer laufen.
Vermutlich hat dein Chef schon bemerkt, dass du dich entschieden hast, zu gehen. Dann gibt es für ihn keinen Grund mehr, dir noch Geld hinterher zu werfen. Wenn du dort deine 10.000 EUR+ ins Spiel bringst, wird er dich mit 1.000 - 3.000 EUR wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Was würdest du denn an meiner Stelle machen? Die Abstufung + ein gutes Arbeitszeugnis als Gegenleistung für diese 7 Jahre?

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StudiBos

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

Das kommt darauf an, was du schon getan hast. Wenn du deine Pläne offenbart hast, kannst du nichts mehr machen. Sie werden dich nicht ernst nehmen.

Den Rest hat jemand oben beschrieben: Ärger machen.

StudiBos schrieb am 11.02.2018:

bwlnothx schrieb am 11.02.2018:

Ich seh dich schon ins offene Messer laufen.
Vermutlich hat dein Chef schon bemerkt, dass du dich entschieden hast, zu gehen. Dann gibt es für ihn keinen Grund mehr, dir noch Geld hinterher zu werfen. Wenn du dort deine 10.000 EUR+ ins Spiel bringst, wird er dich mit 1.000 - 3.000 EUR wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Was würdest du denn an meiner Stelle machen? Die Abstufung + ein gutes Arbeitszeugnis als Gegenleistung für diese 7 Jahre?

Würdet ihr die Abstufung in Kauf nehmen, um eine Sicherheit zu haben, damit ich mich in Ruhe weiterbilden kann?
Ich war heute bei der IHK und die Dozenten haben mir empfohlen, den Betriebswirten dranzuhängen statt der BOS.
Habe mich doch dazu entschieden evtl. den Betriebswirten zu machen.
Oder würdet ihr den Aufhebungsvertrag erzwingen und auf die BOS zu gehen bzw. Betriebswirten in Vollzeit?

antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

StudiBos schrieb am 11.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

Das kommt darauf an, was du schon getan hast. Wenn du deine Pläne offenbart hast, kannst du nichts mehr machen. Sie werden dich nicht ernst nehmen.

Den Rest hat jemand oben beschrieben: Ärger machen.

StudiBos schrieb am 11.02.2018:

bwlnothx schrieb am 11.02.2018:

Ich seh dich schon ins offene Messer laufen.
Vermutlich hat dein Chef schon bemerkt, dass du dich entschieden hast, zu gehen. Dann gibt es für ihn keinen Grund mehr, dir noch Geld hinterher zu werfen. Wenn du dort deine 10.000 EUR+ ins Spiel bringst, wird er dich mit 1.000 - 3.000 EUR wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Was würdest du denn an meiner Stelle machen? Die Abstufung + ein gutes Arbeitszeugnis als Gegenleistung für diese 7 Jahre?

Würdet ihr die Abstufung in Kauf nehmen, um eine Sicherheit zu haben, damit ich mich in Ruhe weiterbilden kann?
Ich war heute bei der IHK und die Dozenten haben mir empfohlen, den Betriebswirten dranzuhängen statt der BOS.
Habe mich doch dazu entschieden evtl. den Betriebswirten zu machen.
Oder würdet ihr den Aufhebungsvertrag erzwingen und auf die BOS zu gehen bzw. Betriebswirten in Vollzeit?

Ab mit dir in die BOS und hol dein Abi nach!

antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Ich würde ebenfalls nicht das Abi nachmachen. Wenn du in der Branche bleiben willst, wäre das sowieso wurst. Schule ist ein herber Rückschritt. Ich würde den Betriebswirt ggf. berufsbegleitend machen. Nach 7 Jahren Ausbildung & Arbeit macht es keinen Sinn, nochmals in eine Vollzeit Schule zu gehen.

Es sei denn, du willst Mathematik oder Ingenieurwesen studieren. Da würdest du sicherlich nochmals Oberstufen-Mathematik benötigen. Ich gehe aber stark von aus, dass das nicht dein favorisierter Weg ist...

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

StudiBos schrieb am 11.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

Das kommt darauf an, was du schon getan hast. Wenn du deine Pläne offenbart hast, kannst du nichts mehr machen. Sie werden dich nicht ernst nehmen.

Den Rest hat jemand oben beschrieben: Ärger machen.

StudiBos schrieb am 11.02.2018:

bwlnothx schrieb am 11.02.2018:

Ich seh dich schon ins offene Messer laufen.
Vermutlich hat dein Chef schon bemerkt, dass du dich entschieden hast, zu gehen. Dann gibt es für ihn keinen Grund mehr, dir noch Geld hinterher zu werfen. Wenn du dort deine 10.000 EUR+ ins Spiel bringst, wird er dich mit 1.000 - 3.000 EUR wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Was würdest du denn an meiner Stelle machen? Die Abstufung + ein gutes Arbeitszeugnis als Gegenleistung für diese 7 Jahre?

Würdet ihr die Abstufung in Kauf nehmen, um eine Sicherheit zu haben, damit ich mich in Ruhe weiterbilden kann?
Ich war heute bei der IHK und die Dozenten haben mir empfohlen, den Betriebswirten dranzuhängen statt der BOS.
Habe mich doch dazu entschieden evtl. den Betriebswirten zu machen.
Oder würdet ihr den Aufhebungsvertrag erzwingen und auf die BOS zu gehen bzw. Betriebswirten in Vollzeit?

Ab mit dir in die BOS und hol dein Abi nach!

antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Zum Thema Abfindung:

für gewöhnlich rechnet man mit folgender Formel:

  • Durchschnittliches Monatsgehalt * Anzahl Jahre im Betrieb * Abschlag

Für dich wäre das in etwas: 2500 (hast ja einige Erhöhungen bis 36k erhalten) * 7 (oder 4 wenn man die Lehre nicht mit hinzurechnet) * 0,8 (Standard, es sei denn das Unternehmen kommt dir entgegen) = ca. 14000 (ohne Lehre 8000), wer hier von 25k träumt istmuss mal in der Realität ankommen. Zudem ist es ja allseits bekannt, dass im Lebensmittelhandel sehr knausrig mit Geld umgegangen wird, ich denke du wirst nicht mehr als 7k bekommen.

Zum Thema Abi nachholen:
kann man machen aber nur wenn du anschließend ein Studium anpeilst, ansonsten ist das verlorene Zeit

antworten
StudiBos

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Guten Abend, ich habe mich jetzt für den Weg mit dem Fachwirten, Betriebswirten entschieden.
Wir haben uns jetzt so geeinigt, dass ich den Vertrag zur Abstufung annehme und solange bleibe, bis ich meine Weiterbildung abgeschlossen habe.
Ich habe bei der Verhandlung versucht eine 4 Wöchige Freistellung vor der Prüfung auszuhandeln (Habe 4 Wochen Urlaub vor der Prüfung) hat leider nicht funktioniert.
Daraufhin hab ich gefragt, ob es möglich wäre das ich in der Zeit ne kleine OP machen lasse und mich Krank schreiben lasse.
Die Antwort war: Wenn Sie krank sind, sind sie krank.
Wäre es gefährlich wenn ich mich jetzt in diesem Urlaub 1-2 Wochen krank schreiben lasse?
Oder könnte man mich kündigen wegen angekündigt krank?

antworten
bwlnothx

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Vielen Dank für das Feedback.
So wie es aussieht ist das einzige, was du dir "erkämpft" hast, dass du weiterhin für den Laden arbeitest darfst. Ich wünsche dir trotzdem noch viel Erfolg weiterhin!

Und ja, wenn du krank bist, bist du krank. Und wenn du tatsächlich operiert wirst, interessiert das auch niemanden.

antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Jetzt passiert leider etwas, was viele hier schon befürchtet haben:

Du bist ein absoluter Naivling, der nur gemeint hat, dass er irgendwas durchsetzen kann.
Statt deines bisherigen Vertrages hast du jetzt einen schlechtern. Bleibst aber da. Du hast nur verloren und nichts gewonnen.

Dann bist du auch noch so vertrauensselig, dass du dem Arbeitgeber erzählst, dass du krankmachen willst und lieferst ihm quasi schon Munition für eine fristlose Kündigung.

Ich meine, jetzt ernsthaft? So naiv kann man doch gar nicht sein, oder?

StudiBos schrieb am 25.02.2018:

Guten Abend, ich habe mich jetzt für den Weg mit dem Fachwirten, Betriebswirten entschieden.
Wir haben uns jetzt so geeinigt, dass ich den Vertrag zur Abstufung annehme und solange bleibe, bis ich meine Weiterbildung abgeschlossen habe.
Ich habe bei der Verhandlung versucht eine 4 Wöchige Freistellung vor der Prüfung auszuhandeln (Habe 4 Wochen Urlaub vor der Prüfung) hat leider nicht funktioniert.
Daraufhin hab ich gefragt, ob es möglich wäre das ich in der Zeit ne kleine OP machen lasse und mich Krank schreiben lasse.
Die Antwort war: Wenn Sie krank sind, sind sie krank.
Wäre es gefährlich wenn ich mich jetzt in diesem Urlaub 1-2 Wochen krank schreiben lasse?
Oder könnte man mich kündigen wegen angekündigt krank?

antworten
StudiBos

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

WiWi Gast schrieb am 25.02.2018:

Jetzt passiert leider etwas, was viele hier schon befürchtet haben:

Du bist ein absoluter Naivling, der nur gemeint hat, dass er irgendwas durchsetzen kann.
Statt deines bisherigen Vertrages hast du jetzt einen schlechtern. Bleibst aber da. Du hast nur verloren und nichts gewonnen.

Dann bist du auch noch so vertrauensselig, dass du dem Arbeitgeber erzählst, dass du krankmachen willst und lieferst ihm quasi schon Munition für eine fristlose Kündigung.

Ich meine, jetzt ernsthaft? So naiv kann man doch gar nicht sein, oder?

StudiBos schrieb am 25.02.2018:

Guten Abend, ich habe mich jetzt für den Weg mit dem Fachwirten, Betriebswirten entschieden.
Wir haben uns jetzt so geeinigt, dass ich den Vertrag zur Abstufung annehme und solange bleibe, bis ich meine Weiterbildung abgeschlossen habe.
Ich habe bei der Verhandlung versucht eine 4 Wöchige Freistellung vor der Prüfung auszuhandeln (Habe 4 Wochen Urlaub vor der Prüfung) hat leider nicht funktioniert.
Daraufhin hab ich gefragt, ob es möglich wäre das ich in der Zeit ne kleine OP machen lasse und mich Krank schreiben lasse.
Die Antwort war: Wenn Sie krank sind, sind sie krank.
Wäre es gefährlich wenn ich mich jetzt in diesem Urlaub 1-2 Wochen krank schreiben lasse?
Oder könnte man mich kündigen wegen angekündigt krank?

Erstens habe ich noch nichts unterschrieben, werde ich aber demnächst machen.
Zweitens habe ich gesagt, dass ich meine OP machen lassen werde, da ich etwas kleines hatte.
Drittens ist die Abstufung nicht so schlecht, da ich für sehr viel weniger Verantwortung Netto 100,- € weniger verdiene.

antworten
WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Ein wirklich schlechter Deal.

StudiBos schrieb am 25.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.02.2018:

Jetzt passiert leider etwas, was viele hier schon befürchtet haben:

Du bist ein absoluter Naivling, der nur gemeint hat, dass er irgendwas durchsetzen kann.
Statt deines bisherigen Vertrages hast du jetzt einen schlechtern. Bleibst aber da. Du hast nur verloren und nichts gewonnen.

Dann bist du auch noch so vertrauensselig, dass du dem Arbeitgeber erzählst, dass du krankmachen willst und lieferst ihm quasi schon Munition für eine fristlose Kündigung.

Ich meine, jetzt ernsthaft? So naiv kann man doch gar nicht sein, oder?

StudiBos schrieb am 25.02.2018:

Guten Abend, ich habe mich jetzt für den Weg mit dem Fachwirten, Betriebswirten entschieden.
Wir haben uns jetzt so geeinigt, dass ich den Vertrag zur Abstufung annehme und solange bleibe, bis ich meine Weiterbildung abgeschlossen habe.
Ich habe bei der Verhandlung versucht eine 4 Wöchige Freistellung vor der Prüfung auszuhandeln (Habe 4 Wochen Urlaub vor der Prüfung) hat leider nicht funktioniert.
Daraufhin hab ich gefragt, ob es möglich wäre das ich in der Zeit ne kleine OP machen lasse und mich Krank schreiben lasse.
Die Antwort war: Wenn Sie krank sind, sind sie krank.
Wäre es gefährlich wenn ich mich jetzt in diesem Urlaub 1-2 Wochen krank schreiben lasse?
Oder könnte man mich kündigen wegen angekündigt krank?

Erstens habe ich noch nichts unterschrieben, werde ich aber demnächst machen.
Zweitens habe ich gesagt, dass ich meine OP machen lassen werde, da ich etwas kleines hatte.
Drittens ist die Abstufung nicht so schlecht, da ich für sehr viel weniger Verantwortung Netto 100,- € weniger verdiene.

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StudiBos

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Habt ihr bessere Tipps für einen Naiven, unerfahrenen 22 Jährigen?
Mittwoch ist der Tag der Unterschrift, bis zu diesem Tag habe ich noch Zeit für Entscheidungen.

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WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Drittens ist die Abstufung nicht so schlecht, da ich für sehr viel weniger Verantwortung Netto 100,- € weniger verdiene.

Das klingt grds. gut.
Noch als Tipp ich meine du hast im Einzelhandel immer 3 Tage Widerrufsrecht bei einem Aufhebungsvertrag und kannst den Vertrag dann noch deinem Anwalt zeigen.

Aber studier nicht berufsbegleitend. Nimm dir die Zeit und mach das Vollzeit. Du solltest einen Anspruch auf Bafög haben und kannst gut nebenher im LEH jobben. Mach 1-2 Praktika im Handel und Aldi, Lidl und Co nehmen dich nach dem Studium sofort als Bezirksleiter oder mind. als Filialleiter.

Schreib mal was aus der Nummer mit dem Aufhebungsvertrag und deinen Studienplänen geworden ist.

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WiWi Gast

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

Was für ein Tipp hat denn Dein Anwalt gegeben? Eine Kündigung ist rechtlich nicht so einfach durchzusetzen, deshalb hat man Dir ja auch einen Aufhebungsvertrag angeboten.

Wenn Du mit dem neuen Vertrag leben kannst, ok. Ich rate Dir aber dringend, den Vertrag nicht direkt zu unterschreiben, sondern vorher prüfen zu lassen. Das sichert Dich ab und signalisiert auch Deinem Arbeitgeber, dass Du im Zweifel rechtliche Unterstützung hast.

Wenn Du diesen ablehnst und um die Abfindung kämpfen willst, ist die weiter oben genannte Rechnung realistisch: Durchschnittlicher Montatslohn x Beschäftigungsjahre x 0,5 bis 1,0. Macht also eine Abfindung von 10.500 EUR bis 21.000 EUR. Das ist mit 7 Jahren Zugehörigkeit gerechnet. Wenn Du mehr als 7,5 Jahre beschäftigt bist, wird auf 8 aufgerundet.

Diejenigen, die hier schreiben, dass Du nichts erwarten brauchst bzw. den Grund für eine Abfindung nicht verstehen können, haben nur teilweise Recht. Es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf eine Abfindung (Ausnahmefälle gibt es bei betriebsbedingter Kündigung). Um einen möglicherweise langwierigen Prozess vor dem Arbeitsgericht abzuwenden, wird aber oft eine Abfindung gezahlt. Und die richtet sich halt in der Regel nach der oben genannten Formel. Das ist kein Recht, aber gängige Praxis.

StudiBos schrieb am 25.02.2018:

Habt ihr bessere Tipps für einen Naiven, unerfahrenen 22 Jährigen?
Mittwoch ist der Tag der Unterschrift, bis zu diesem Tag habe ich noch Zeit für Entscheidungen.

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StudiBos

Stellvertretender Filialleiter, Kündigung, Abfindung?

WiWi Gast schrieb am 26.02.2018:

Was für ein Tipp hat denn Dein Anwalt gegeben? Eine Kündigung ist rechtlich nicht so einfach durchzusetzen, deshalb hat man Dir ja auch einen Aufhebungsvertrag angeboten.

Wenn Du mit dem neuen Vertrag leben kannst, ok. Ich rate Dir aber dringend, den Vertrag nicht direkt zu unterschreiben, sondern vorher prüfen zu lassen. Das sichert Dich ab und signalisiert auch Deinem Arbeitgeber, dass Du im Zweifel rechtliche Unterstützung hast.

Wenn Du diesen ablehnst und um die Abfindung kämpfen willst, ist die weiter oben genannte Rechnung realistisch: Durchschnittlicher Montatslohn x Beschäftigungsjahre x 0,5 bis 1,0. Macht also eine Abfindung von 10.500 EUR bis 21.000 EUR. Das ist mit 7 Jahren Zugehörigkeit gerechnet. Wenn Du mehr als 7,5 Jahre beschäftigt bist, wird auf 8 aufgerundet.

Diejenigen, die hier schreiben, dass Du nichts erwarten brauchst bzw. den Grund für eine Abfindung nicht verstehen können, haben nur teilweise Recht. Es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf eine Abfindung (Ausnahmefälle gibt es bei betriebsbedingter Kündigung). Um einen möglicherweise langwierigen Prozess vor dem Arbeitsgericht abzuwenden, wird aber oft eine Abfindung gezahlt. Und die richtet sich halt in der Regel nach der oben genannten Formel. Das ist kein Recht, aber gängige Praxis.

StudiBos schrieb am 25.02.2018:

Habt ihr bessere Tipps für einen Naiven, unerfahrenen 22 Jährigen?
Mittwoch ist der Tag der Unterschrift, bis zu diesem Tag habe ich noch Zeit für Entscheidungen.

Ehrlich gesagt möchte ich den Vertrag annehmen, da mir Sicherheit vor einer Abfindung geht.
Mein Wunsch wäre es, dass ich zumindest einen Monat bezahlt freigestellt werde, das nimmt er aber nicht an.

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