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Lebenslauf (CV)Lebenslauf

Was kommt rein?

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WiWi Gast

Was kommt rein?

Hi Leute,
ich studiere momentan WiWi im 4. Semester. Nun will ich ein Praktikum machen und wollte dafür meinen Lebenslauf überarbeiten. Findet ihr es kommt ein Auslandsjahr (9 Monate) in der 5. Klasse nach uk in den Lebenslauf rein, oder nicht? Ich mache nächstes Semester ein Auslandsssemester in Spanien. Und wie seht ihr es beim Schülerpraktikum, kommt das rein, wenn es solide ist [IT Abteilung, Landratsamt], aber immernoch ein Schülerpraktikum von der 9. Klasse und eventuell nicht direkt etwas mit dem Praktikum, was ich jetzt als nächstes abslvieren will. Ich wollte mein nächstes Praktikum bei IB/UB oder DAX30 oder B4 machen, falls das weiterhilft, werde einfach das Offer annehmen, wo mir zugesagt wird, da ich vermutlich kein cherry picking bei meiner Praktikumswahl tätigen kann, wegen schlechten Abiturs, aber dennoch top BSc Note.

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WiWi Gast

Was kommt rein?

Auslandsjahr kommt definitiv rein

Schülerpraktikum nein, außer du hast noch keine Berufserfahrung.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.05.2018:

Auslandsjahr kommt definitiv rein

Schülerpraktikum nein, außer du hast noch keine Berufserfahrung.

+1

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WiWi Gast

Was kommt rein?

Off-Topic: Wer macht denn mit elf ein Auslandsjahr in UK? Bist du bilingual aufgewachsen?

On-Topic: Pack erstmal alles rein. Wenn du mehr relevante Stationen gesammelt hast, kannst du die unwichtigeren/veralteten Positionen streichen.
Natürlich wirst du mit einem Schülerpraktikum niemanden beeindrucken, aber: besser als nichts! Am Anfang kann man sogar irgendwelche lächerlichen PC-Zertifikate beilegen, spätestens nach dem 2. richtigen Praktikum sollte man es aber lassen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.05.2018:

Auslandsjahr kommt definitiv rein

Schülerpraktikum nein, außer du hast noch keine Berufserfahrung.

Habe ein 3 monatiges sowie ein 3 wöchentliches Praktikum nach meinem Abitur, aber vor meinem Studium absolviert. Also relativ wenig. Zusätzlich noch ein FSJ, also keine Gap, aber das ist ja erstmal nebensächlich.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.05.2018:

Off-Topic: Wer macht denn mit elf ein Auslandsjahr in UK? Bist du bilingual aufgewachsen?

On-Topic: Pack erstmal alles rein. Wenn du mehr relevante Stationen gesammelt hast, kannst du die unwichtigeren/veralteten Positionen streichen.
Natürlich wirst du mit einem Schülerpraktikum niemanden beeindrucken, aber: besser als nichts! Am Anfang kann man sogar irgendwelche lächerlichen PC-Zertifikate beilegen, spätestens nach dem 2. richtigen Praktikum sollte man es aber lassen.

Meine Mutter hat in England habilitiert, deshalb sind wir alle dort hin gezogen. Ja, das sehe ich auch so. Meine Frage wäre halt, ob 1 Praktikum, sowie 1 sehr kurzes Praktikum ausreicht, um das Schülerpraktikum bereits jetzt zu streichen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.05.2018:

Auslandsjahr kommt definitiv rein

Schülerpraktikum nein, außer du hast noch keine Berufserfahrung.

Schülerpraktikum würde ich in keinem Fall angeben, wenn es von der 9. ist. Ein 4-wöchiges nach dem Abi, okay, aber alles unter 4 Wochen ist unnötig. Dann lieber nix.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.05.2018:

Schülerpraktikum würde ich in keinem Fall angeben, wenn es von der 9. ist. Ein 4-wöchiges nach dem Abi, okay, aber alles unter 4 Wochen ist unnötig. Dann lieber nix.

-1

besser schülerpraktikum auf dem CV als gar nichts auf dem CV.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 15.05.2018:

Schülerpraktikum würde ich in keinem Fall angeben, wenn es von der 9. ist. Ein 4-wöchiges nach dem Abi, okay, aber alles unter 4 Wochen ist unnötig. Dann lieber nix.

-1

besser schülerpraktikum auf dem CV als gar nichts auf dem CV.

Und in meinem Fall? Problem ist weiterhin, dass das 3 wöchige Praktikum die beste brand in meinem cv darstellt, die raus zu streichen wäre auch fatal, wobei 3 Wochen echt nichts wert ist...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 15.05.2018:

Schülerpraktikum würde ich in keinem Fall angeben, wenn es von der 9. ist. Ein 4-wöchiges nach dem Abi, okay, aber alles unter 4 Wochen ist unnötig. Dann lieber nix.

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besser schülerpraktikum auf dem CV als gar nichts auf dem CV.

Ich hab meins in einer Apotheke gemacht, wo ich im Prinzip zero gelernt habe. 2 Wochen in der 9, in meiner Kleinstadt gab es nichts besseres.
Ich denke nicht, dass mich sowas auch nur ansatzweise qualifiziert. Ich werde es jedenfalls weglassen, solche 2-wöchigen Praktika sind nichts wert, jedenfalls nicht in der 9. Klasse.

@TE: Welche Brand bitte?

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WiWi Gast

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Schülerpraktikum kommt in keinem Fall rein.

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WiWi Gast

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Im Kindergarten war ich in der Nilpferd-Gruppe. War mein Entry into Banking.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.05.2018:

Im Kindergarten war ich in der Nilpferd-Gruppe. War mein Entry into Banking.

Habe herzhaft gelacht! So jetzt wieder konstruktive Beiträge. Du bist anscheinend dafür, dass ich das nicht mit reinnehme. Mein Gefühl sagt mir, dass du das 3 wöchige Internship ebenfalls weglassen würdest, dann wäre mein cv wiederum relativ leer.

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WiWi Gast

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Hatte vor meinem allerersten Praktikum (6 monatiges nach dem 4. Semester) auch Schülerpraktika und fachfremde Ferienarbeit (am Band) drinstehen. Was soll man auch sonst reinschreiben als BWL Student im 3./4. Semester? Besser so, als ein leerer Lebenslauf. Meine Meinung.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.05.2018:

Hatte vor meinem allerersten Praktikum (6 monatiges nach dem 4. Semester) auch Schülerpraktika und fachfremde Ferienarbeit (am Band) drinstehen. Was soll man auch sonst reinschreiben als BWL Student im 3./4. Semester? Besser so, als ein leerer Lebenslauf. Meine Meinung.

Was hattest du sonst noch so im Lebenslauf? Okay die meinungen gehen hier allgemein im thread ziemlich stark auseinander. Am besten wäre es mal die meinung von einer personalerin zu hören, die tummeln sich hier ja auch manchmal rum.

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WiWi Gast

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Bei mir ist es ähnlich und ich packe alles rein, a) weil noch Platz ist und b) weil es sonst zu leer wäre. - Später ist das etwas Anderes. Solche "Kleinigkeiten" werden dann nach und nach weggelassen, natürlich.

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WiWi Gast

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HR Business Partner hier.

Wie immer gilt der Grundsatz, dass es keine pauschalen Antworten gibt.

Ich lese heraus, dass deine praktische Erfahrung folgendermaßen zusammengefasst werden kann:

2011/2012 - 2 Wöchiges Schulpraktikum IT-Abteilung Stadt
2015/2016 - FSJ (nicht bei praktischer Erfahrung im CV aufzuführen, sondern bei ehrenamtlichen Tätigkeiten etc., aber ich nehme es hier mal hinzu)
2015/2016 - 3 Wöchiges Praktikum bei "Bekanntem Unternehmen"
2015/2016 - 3 Monatiges Praktikum bei Unbekannt

Das sieht doch ganz ordentlich aus. Ich würde dir für die nächste Praktika-Bewerbungen empfehlen, das Schulpraktikum als solches auszuweisen und mit aufzunehmen. Aber nur, wenn du dort auch ggf. 2-3Sätzen zu sagen könntest, bzw. einen leichten (nicht übertreiben, ist ja immer noch ein Schulpraktikum) Stellenbezug herstellen kannst.

"Schon während der Schule habe ich mich für IT interessiert, daher das Praktikum in dem ich ... und ... gelernt habe und daraufhin im weiteren Verlauf ... und ... verfolgt habe" --> Floskel halt.

Ein Praktikum im Kindergarten, eine Nebenbeschäftigung als Zeitungsträger u.ä. würde ich definitiv nicht aufführen, außer es passt irgendwie zur Stelle. Nach deinem ersten längeren Praktikum mit Fachbezug würde ich dann das Schulpraktikum rausnehmen. Nach 2Jahren im Beruf dann auch das 3wöchige und das 3monatige Praktikum vor dem Studium. Und idR nach 5Jahren sämtliche Praktika-Erfahrungen. Wie gesagt, pauschal lässt sich das nicht sagen, aber als grobe Hausnummer.

Dein FSJ wird sicherlich der interessanteste Gesprächsteil zu deiner bisherigen Erfahrung sein - zumindestens ist das erfahrungsgemäß meistens so. Daher entsprechend vorbereiten, dort auch was erzählen zu können.

Wenn deine Noten stimmen, kannst du dich damit bei DAX30 (in nicht allzu nachgefragten Bereichen), bei KMUs oder mittelständischen Beratungen / Finanzdienstleistern bewerben. Vorteil hat man meistens bei lokalen Firmen, da diese die Hochschule besser kennen und oft präferieren.

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WiWi Gast

Was kommt rein?

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

HR Business Partner hier.

Wie immer gilt der Grundsatz, dass es keine pauschalen Antworten gibt.

Ich lese heraus, dass deine praktische Erfahrung folgendermaßen zusammengefasst werden kann:

2011/2012 - 2 Wöchiges Schulpraktikum IT-Abteilung Stadt

Macht das heute eigentlich noch einen unterschied seine CV-Punkte chronologisch oder anti-chronologisch aufzulisten?

Habe jetzt immer mit den neusten angefangen Bildung sowie Praktika.

18
17
16
etc. ...

2015/2016 - FSJ (nicht bei praktischer Erfahrung im CV aufzuführen, sondern bei ehrenamtlichen Tätigkeiten etc., aber ich nehme es hier mal hinzu)
2015/2016 - 3 Wöchiges Praktikum bei "Bekanntem Unternehmen"
2015/2016 - 3 Monatiges Praktikum bei Unbekannt

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WiWi Gast

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Ja, präferiere ich auch. Das sollte tatsächlich aber nur eine Auflistung/Zusammenfassung der Punkte vom TE sein und nicht Vorlage für den CV sein ;-)

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

HR Business Partner hier.

Wie immer gilt der Grundsatz, dass es keine pauschalen Antworten gibt.

Ich lese heraus, dass deine praktische Erfahrung folgendermaßen zusammengefasst werden kann:

2011/2012 - 2 Wöchiges Schulpraktikum IT-Abteilung Stadt

Macht das heute eigentlich noch einen unterschied seine CV-Punkte chronologisch oder anti-chronologisch aufzulisten?

Habe jetzt immer mit den neusten angefangen Bildung sowie Praktika.

18
17
16
etc. ...

2015/2016 - FSJ (nicht bei praktischer Erfahrung im CV aufzuführen, sondern bei ehrenamtlichen Tätigkeiten etc., aber ich nehme es hier mal hinzu)
2015/2016 - 3 Wöchiges Praktikum bei "Bekanntem Unternehmen"
2015/2016 - 3 Monatiges Praktikum bei Unbekannt

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Ja, präferiere ich auch. Das sollte tatsächlich aber nur eine Auflistung/Zusammenfassung der Punkte vom TE sein und nicht Vorlage für den CV sein ;-)

Danke für die schnelle Antwort :)

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WiWi Gast

Was kommt rein?

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

HR Business Partner hier.

Wie immer gilt der Grundsatz, dass es keine pauschalen Antworten gibt.

Ich lese heraus, dass deine praktische Erfahrung folgendermaßen zusammengefasst werden kann:

2011/2012 - 2 Wöchiges Schulpraktikum IT-Abteilung Stadt
2015/2016 - FSJ (nicht bei praktischer Erfahrung im CV aufzuführen, sondern bei ehrenamtlichen Tätigkeiten etc., aber ich nehme es hier mal hinzu)
2015/2016 - 3 Wöchiges Praktikum bei "Bekanntem Unternehmen"
2015/2016 - 3 Monatiges Praktikum bei Unbekannt

Das sieht doch ganz ordentlich aus. Ich würde dir für die nächste Praktika-Bewerbungen empfehlen, das Schulpraktikum als solches auszuweisen und mit aufzunehmen. Aber nur, wenn du dort auch ggf. 2-3Sätzen zu sagen könntest, bzw. einen leichten (nicht übertreiben, ist ja immer noch ein Schulpraktikum) Stellenbezug herstellen kannst.

"Schon während der Schule habe ich mich für IT interessiert, daher das Praktikum in dem ich ... und ... gelernt habe und daraufhin im weiteren Verlauf ... und ... verfolgt habe" --> Floskel halt.

Ein Praktikum im Kindergarten, eine Nebenbeschäftigung als Zeitungsträger u.ä. würde ich definitiv nicht aufführen, außer es passt irgendwie zur Stelle. Nach deinem ersten längeren Praktikum mit Fachbezug würde ich dann das Schulpraktikum rausnehmen. Nach 2Jahren im Beruf dann auch das 3wöchige und das 3monatige Praktikum vor dem Studium. Und idR nach 5Jahren sämtliche Praktika-Erfahrungen. Wie gesagt, pauschal lässt sich das nicht sagen, aber als grobe Hausnummer.

Dein FSJ wird sicherlich der interessanteste Gesprächsteil zu deiner bisherigen Erfahrung sein - zumindestens ist das erfahrungsgemäß meistens so. Daher entsprechend vorbereiten, dort auch was erzählen zu können.

Wenn deine Noten stimmen, kannst du dich damit bei DAX30 (in nicht allzu nachgefragten Bereichen), bei KMUs oder mittelständischen Beratungen / Finanzdienstleistern bewerben. Vorteil hat man meistens bei lokalen Firmen, da diese die Hochschule besser kennen und oft präferieren.

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Wenn du willst und Lust darauf hast, könnte ich dir auch meinen cv zuschicken und dann könntest du einen genaueren Blick darauf werfen. Des Weiteren habe ich meinen cv auf englisch formuliert, da ich das persönlich mehr präferiere. Muss das Anschreiben dann auch auf englisch sein oder ist einem das freigestellt? zu meinen derzeitigen Noten, ich stehe zwischen den besten 15%-10% aus meinem Jahrgang mit einer Durchschnittsnote von 2,0. Tendenz geht stark in Richtung <10%. Sehr gute Mathenote [1,0] sowie solide Statistik Note [2,0]. Bin auf einer großen staatlichen Uni ohne besonderen Ruf.

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WiWi Gast

Was kommt rein?

Du hattest eine Frage, die ich dir während meiner Bahn-Fahrt beantworten konnte. Zu fragen, ob ich deinen CV in meiner Freizeit kontrollieren könnte, zeugt etwas von Naivität und Dreistigkeit. Dazu gibt es Freunde, Google und zur Not gegen Zahlung professionelle Beratungen. Eine gewisse (Rest-)Selbstständigkeit darf man ja wohl erwarten, wir sind hier ja nicht bei Wünsch-Dir-Was :-)

B2T: Wenn der CV auf Englisch ist, sollte das Anschreiben auch auf Englisch sein. Und das wiederum sollte von der Ausschreibung und dem Unternehmen abhängig gemacht werden.

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Wenn du willst und Lust darauf hast, könnte ich dir auch meinen cv zuschicken und dann könntest du einen genaueren Blick darauf werfen. Des Weiteren habe ich meinen cv auf englisch formuliert, da ich das persönlich mehr präferiere. Muss das Anschreiben dann auch auf englisch sein oder ist einem das freigestellt? zu meinen derzeitigen Noten, ich stehe zwischen den besten 15%-10% aus meinem Jahrgang mit einer Durchschnittsnote von 2,0. Tendenz geht stark in Richtung <10%. Sehr gute Mathenote [1,0] sowie solide Statistik Note [2,0]. Bin auf einer großen staatlichen Uni ohne besonderen Ruf.

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WiWi Gast

Was kommt rein?

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Du hattest eine Frage, die ich dir während meiner Bahn-Fahrt beantworten konnte. Zu fragen, ob ich deinen CV in meiner Freizeit kontrollieren könnte, zeugt etwas von Naivität und Dreistigkeit. Dazu gibt es Freunde, Google und zur Not gegen Zahlung professionelle Beratungen. Eine gewisse (Rest-)Selbstständigkeit darf man ja wohl erwarten, wir sind hier ja nicht bei Wünsch-Dir-Was :-)

B2T: Wenn der CV auf Englisch ist, sollte das Anschreiben auch auf Englisch sein. Und das wiederum sollte von der Ausschreibung und dem Unternehmen abhängig gemacht werden.

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Wenn du willst und Lust darauf hast, könnte ich dir auch meinen cv zuschicken und dann könntest du einen genaueren Blick darauf werfen. Des Weiteren habe ich meinen cv auf englisch formuliert, da ich das persönlich mehr präferiere. Muss das Anschreiben dann auch auf englisch sein oder ist einem das freigestellt? zu meinen derzeitigen Noten, ich stehe zwischen den besten 15%-10% aus meinem Jahrgang mit einer Durchschnittsnote von 2,0. Tendenz geht stark in Richtung <10%. Sehr gute Mathenote [1,0] sowie solide Statistik Note [2,0]. Bin auf einer großen staatlichen Uni ohne besonderen Ruf.

Ich wollte nicht dreist rüberkommen, aber es gibt manche Personen hier im Forum, die das freiwillig machen und denen das Spaß macht & ich wollte lediglich fragen, ob du eventuell dazu gehörst, da du mir hier auch eine sehr gute Antwort geben konntest und mir den Anschein gegeben hast, dass dir so etwas Spaß macht.

  • Also wenn die Stellenausschreibung nicht explizit eine englische Bewerbung fordert, würdest du es eher als Nachteil auslegen?
  • oder wird das dann gleich behandelt wie jede andere Bewerbung auch?

ich finde auf englisch klingt der cv einfach besser, ihn nochmal auf deutsch zu verfassen ist nicht das problem.

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WiWi Gast

Was kommt rein?

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

  • Also wenn die Stellenausschreibung nicht explizit eine englische Bewerbung fordert, würdest du es eher als Nachteil auslegen?
  • oder wird das dann gleich behandelt wie jede andere Bewerbung auch?

ich finde auf englisch klingt der cv einfach besser, ihn nochmal auf deutsch zu verfassen ist nicht das problem.

Also lieber TE, es kommt auf den Empfänger der Bewerbung an. Wenn du dich beim mittelständischen Metallverarbeiter bewirbst, landet deine "internationale" Bewerbung ziemlich schnell in der Tonne.
Wenn explizit(!) gute Englischkenntnisse in der Bewerbung gefordert werden UND der Arbeitgeber sehr international aufgestellt sind (IB/UB idR), dann ist es in Ordnung (nicht bes. cool, etc.), eine Bewerbung in Englisch abzugeben. Aber ansonsten ist es gutes Geschäftsgebaren, die Bewerbung in der Sprache der Ausschreibung abzugeben; unabhängig "wie es klingt".
Liebe Grüße.

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WiWi Gast

Was kommt rein?

Zeige mir einen Berufserfahrenen in diesem Forum, der Spaß daran hat, CVs und Anschreiben Korrektur zu lesen ;-)

B2T:
Die Stellenausschreibung gibt es auf nur auf Deutsch --> Deutsches Anschreiben + CV
Die Stellenausschreibung gibt es nur auf Englisch --> Englisches Anschreiben + CV
Die Stellenausschreibung gibt es in Deutsch UND in Englisch --> Deine Wahl. Bei international ausgerichteten Konzernen und Dienstleistern/Beratungen würde ich zu Englisch tendieren, sonst Deutsch (vor allem bei KMUs etc.).

Start-Up Bewerbungen sind dann noch einmal ein anderes Kapitel. Dort würde ich generell etwas weniger auf eine konservative Bewerbung setzen und noch individueller entscheiden, wie die Bewerbung genau aufgebaut ist.

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Du hattest eine Frage, die ich dir während meiner Bahn-Fahrt beantworten konnte. Zu fragen, ob ich deinen CV in meiner Freizeit kontrollieren könnte, zeugt etwas von Naivität und Dreistigkeit. Dazu gibt es Freunde, Google und zur Not gegen Zahlung professionelle Beratungen. Eine gewisse (Rest-)Selbstständigkeit darf man ja wohl erwarten, wir sind hier ja nicht bei Wünsch-Dir-Was :-)

B2T: Wenn der CV auf Englisch ist, sollte das Anschreiben auch auf Englisch sein. Und das wiederum sollte von der Ausschreibung und dem Unternehmen abhängig gemacht werden.

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Wenn du willst und Lust darauf hast, könnte ich dir auch meinen cv zuschicken und dann könntest du einen genaueren Blick darauf werfen. Des Weiteren habe ich meinen cv auf englisch formuliert, da ich das persönlich mehr präferiere. Muss das Anschreiben dann auch auf englisch sein oder ist einem das freigestellt? zu meinen derzeitigen Noten, ich stehe zwischen den besten 15%-10% aus meinem Jahrgang mit einer Durchschnittsnote von 2,0. Tendenz geht stark in Richtung <10%. Sehr gute Mathenote [1,0] sowie solide Statistik Note [2,0]. Bin auf einer großen staatlichen Uni ohne besonderen Ruf.

Ich wollte nicht dreist rüberkommen, aber es gibt manche Personen hier im Forum, die das freiwillig machen und denen das Spaß macht & ich wollte lediglich fragen, ob du eventuell dazu gehörst, da du mir hier auch eine sehr gute Antwort geben konntest und mir den Anschein gegeben hast, dass dir so etwas Spaß macht.

  • Also wenn die Stellenausschreibung nicht explizit eine englische Bewerbung fordert, würdest du es eher als Nachteil auslegen?
  • oder wird das dann gleich behandelt wie jede andere Bewerbung auch?

ich finde auf englisch klingt der cv einfach besser, ihn nochmal auf deutsch zu verfassen ist nicht das problem.

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WiWi Gast

Was kommt rein?

Ich kenne einen, der dies machen würde & in diesem Forum aktiv ist. Aber ich will ihn erst nach meinem kommenden Auslandssemester fragen, da ich ihn nicht jedes halbe Jahr "belästigen" will. Aber Prinzipiell hast du natürlich vollkommen recht und es ist definitiv eher die Ausnahme, dass ein Berufserfahrener damit seine Zeit "verschwendet" (Opportunitätskosten). Dennoch vielen Dank, dass du mir trotzdem hilfst! :-)

Okay das klingt so, als ob eine deutsche Bewerbung innerhalb Deutschlands immer besser ist, es sei denn die Stellenausschreibung ist auf Englisch. Bei einer B4 also eher zu deutsch tendieren, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich überlege, nach meinem Auslandssemester ein Praktikum bei einer B4 zu machen im Bereich Advisory/TAS, alternativ kenne ich einen Partner in einer kleinen UB in FFM und könnte da ein Praktikum machen und eine Person bei Infraserv (Bereich weiß ich nicht genau). Welches Praktikum würde mir die besten Chancen geben, darauf aufbauend "bessere" Praktika zu bekommen? Bevor die Frage kommt was ich später machen will, ich würde gerne ins Consulting, wobei hier meine Abi Note zu unterirdisch ist. Meine einzige Hoffnung wären hier top Praktika und 1,x in der Uni und ganz viel Vitamin B. Ich denke von UB/IB kann man leichter zu DAX30 wechseln, als umgekehrt, also wäre das meine Präferenz, auch wenn mir bewusst ist, dass dies höchst wahrscheinlich nicht möglich sein wird.

Also nehmen wir mal an ich bekomme die 3 Offers, welches würdet ihr annehmen oder vlt doch ganz woanders starten, um bessere Aussichten in meiner Zukunft zu bekommen wie zb bei einer Bank oder in DAX30 Praktikum machen?

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WiWi Gast

Was kommt rein?

Wenn ihr im 4. Semester seid und Sachen aus der 9. Klasse in den Lebenslauf packen müsst damit der gefüllt ist, was habt ihr dann die letzten 2 Jahre gemacht?
Keine gemeinnützige Arbeit, keine Praktika in den Semesterferien, kein Gewerbe aufgebaut etc.!?

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WiWi Gast

Was kommt rein?

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Wenn ihr im 4. Semester seid und Sachen aus der 9. Klasse in den Lebenslauf packen müsst damit der gefüllt ist, was habt ihr dann die letzten 2 Jahre gemacht?
Keine gemeinnützige Arbeit, keine Praktika in den Semesterferien, kein Gewerbe aufgebaut etc.!?

FSJ, 2 Praktika. Habe bis jetzt in allen Semesterferien 8 Klausuren durchgeschrieben und hatte effektiv <10 Tage frei. Eine Woche Praktikum halte ich nicht für sinnvoll. Meine nächsten "Semesterferien" verbringe ich im Ausland mit einem Intensivsprachkurs als Vorbereitung auf mein Auslandssemester. Nach meinem Auslandssemester werde ich meine ersten "Semesterferien" für ein Praktikum nutzen.

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