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Lebenslauf (CV)Lügen

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Welche Strafen drohen mir, wenn ich ein Beschäftigungsverhältnis um ein Jahr verlängere um ein verlorenes Jahr zu vertuschen?

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

WiWi Gast schrieb am 14.11.2019:

Welche Strafen drohen mir, wenn ich ein Beschäftigungsverhältnis um ein Jahr verlängere um ein verlorenes Jahr zu vertuschen?

Spätestens wenn der AG einen Versicherungsdatenauszug fordert wirds interessant für dich :D

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Sofern du ein Arbeitszeugnis vorlegen musst, kannst du doch gar nicht lügen. Da steht schließlich immer irgendwo ein Datum drauf.

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Dir droht als Trottel dazustehen, da es ja zum Beschäftigungsverhältnis ein Zeugnis gibt, zudem wird so etwas gut und gerne mal nachgeprüft bei der nächsten potenziellen Einstellung...

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Ich bin kein Jurist, daher habe ich nur Halbwissen in diesem Bereich. Also kann es gut sein, dass ich jetzt Blödsinn erzähle!
Generell ist Lügen erlaubt. Du kannst sagen was du willst, solang es keine Täuschung ist und keiner zu Schaden kommt. Also du kannst sagen, dass du Spanisch perfekt sprichst, solang es für den Job nicht wichtig ist. Sagst du jedoch, dass du ein BWL Studium mit Schwerpunkt Marketing hast und es stimmt nicht, kann es für dich Konsequenzen haben!

Wenn du einen "Zahlendreher" in deinem Lebenslauf hast, wird es vermutlich keine wirklichen konsequenzen haben.
Meiner Meinung nach ist es immer Transparent zu sein, selbst wenn es keine Rechtlichen Folgen für dich haben sollte, hast du ein Gutes Gefühl bei der Bewerbung und musst dir keine Sorgen machen.

P.S. In der SZ war mal ein Artikel über das Lügen bei Bewerbungen. Vielleicht hilft dir das

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Sofern du ein Arbeitszeugnis vorlegen musst, kannst du doch gar nicht lügen. Da steht schließlich immer irgendwo ein Datum drauf.

Ich habe damals eine 3,5-jährige Ausbildung gemacht und dann noch für ein halbes Jahr festangestellt gearbeitet. Ich habe nie ein Arbeitszeugnis erhalten, lediglich ein Ausbildungszeugnis.

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Ich bin kein Jurist, daher habe ich nur Halbwissen in diesem Bereich. Also kann es gut sein, dass ich jetzt Blödsinn erzähle!
Generell ist Lügen erlaubt. Du kannst sagen was du willst, solang es keine Täuschung ist und keiner zu Schaden kommt. Also du kannst sagen, dass du Spanisch perfekt sprichst, solang es für den Job nicht wichtig ist. Sagst du jedoch, dass du ein BWL Studium mit Schwerpunkt Marketing hast und es stimmt nicht, kann es für dich Konsequenzen haben!

Wenn du einen "Zahlendreher" in deinem Lebenslauf hast, wird es vermutlich keine wirklichen konsequenzen haben.
Meiner Meinung nach ist es immer Transparent zu sein, selbst wenn es keine Rechtlichen Folgen für dich haben sollte, hast du ein Gutes Gefühl bei der Bewerbung und musst dir keine Sorgen machen.

Das wäre wirklich Top

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Dir droht als Trottel dazustehen, da es ja zum Beschäftigungsverhältnis ein Zeugnis gibt, zudem wird so etwas gut und gerne mal nachgeprüft bei der nächsten potenziellen Einstellung...

Muss man ein Arbeitszeugnis denn vorlegen oder nur wenn danach gefragt wird? Und was wenn in meinem Fall der damalige Beruf überhaupt nichts mit dem Berufsfeld zu tun hat, in dem ich mich heute bewerbe - wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit dass man nach dem damaligen Arbeitszeugnis frägt?

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Warum willst du überhaupt lügen? Es ist immer besser die Wahrheit zu sagen. So schlimm und selektiv sind Auswahlprozesse auch wieder nicht. Wenn du insgesamt überzeugen kannst ist es völlig egal wie lange du genau angestellt warst, solange es die Wahrheit ist. Arbeit lieber an deinem Gesamtprofil, als dir zu überlegen welche Konsequenzen Lügen haben können.

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

WiWi Gast schrieb am 14.11.2019:

Welche Strafen drohen mir, wenn ich ein Beschäftigungsverhältnis um ein Jahr verlängere um ein verlorenes Jahr zu vertuschen?

Ich würde dir den Hintern versohlen.

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ImpliedVolatility

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Abgesehen von Schadensersatzansprüchen käme evtl. der § 263 StGb (Betrug) infrage. In Absatz 1 steht: "Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Das käme in deinem Beispiel dann zustande, wenn du aufgrund der längere Beschäftigungsdauer eine für den Job relevante Erfahrung vorspielst und dadurch ein höheres Salär erhältst, als es ohne diese Erfahrung der Fall wäre.

Doch wenn wir wirklich kleinlich wären, käme es bei so vielen Bewerbern zur Verwirklichung des oben genannten Tatbestandes. Da reicht es doch aus, wenn man seine Englischkenntnisse mit "Verhandlungssicher" angibt, doch außer Serien schauen, nichts aus dem Mund herausbekommt. Das erlebe ich häufig. Oder man bezeichnet sich quasi als Excel-König, doch hapert bereits beim SVerweis. Der konkrete "Vermögensschaden" könnte sicherlich auch beziffert werden (bspw. verlorene Produktivität).

Aber wie oft kommt das Szenario vor? Mir ist kein Fall bekannt.

Zum Thema zurück:
Wenn es sich um keine relevante Berufserfahrung handelt und du damit Lücken auffüllen willst, dann kann dir nichts strafrechtlich relevantes passieren.

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Ceterum censeo

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Ich bin kein Jurist, daher habe ich nur Halbwissen in diesem Bereich. Also kann es gut sein, dass ich jetzt Blödsinn erzähle!
Generell ist Lügen erlaubt. Du kannst sagen was du willst, solang es keine Täuschung ist und keiner zu Schaden kommt. Also du kannst sagen, dass du Spanisch perfekt sprichst, solang es für den Job nicht wichtig ist. Sagst du jedoch, dass du ein BWL Studium mit Schwerpunkt Marketing hast und es stimmt nicht, kann es für dich Konsequenzen haben!

Wenn du einen "Zahlendreher" in deinem Lebenslauf hast, wird es vermutlich keine wirklichen konsequenzen haben.
Meiner Meinung nach ist es immer Transparent zu sein, selbst wenn es keine Rechtlichen Folgen für dich haben sollte, hast du ein Gutes Gefühl bei der Bewerbung und musst dir keine Sorgen machen.

P.S. In der SZ war mal ein Artikel über das Lügen bei Bewerbungen. Vielleicht hilft dir das

Du hast recht in deiner Einschätzung: Du erzählst Blödsinn. Generell ist lügen natürlich NICHT erlaubt. Das Vorgeben falscher Tatsachen (oben) erfüllt grundsätzlich den Tatbestand des § 263 StGB. Natürlich muss hier unterschieden werden, wie relevant die Angaben für die Einstellung waren, aber bei derart relevanten Punkten wie der Vorerfahrung ist dies wohl hinlänglich gegeben. Das Strafmaß beläuft sich auf eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bzw. einer Geldstrafe. Weiterhin kann man sich schadensersatzpflichtig ggü. dem Arbeitgeber machen (falls ein nachweisbarer Schaden entsteht) und selbstverständlich außerordentlich gekündigt werden.
Ich kann daher nur dringend (!) hiervon abraten.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Man muss nicht zwingend ein Arbeitszeugnis vorlegen, das wird aber für eine vollständige Bewerbung oft gefordert. Ich hatte auch schon den Fall, dass ich nach Einstellung alle Originale (Diplom + Arbeitszeugnisse) bei HR zur Ansicht einreichen sollte.

Auch wenn Zeugnisse von Arbeitgebern in einem komplett anderen Berufsfeld vorliegen, sind die interessant. Auffassungsgabe, Arbeitsleistung, Verhalten etc. ist ja branchenunabhängig.

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Dir droht als Trottel dazustehen, da es ja zum Beschäftigungsverhältnis ein Zeugnis gibt, zudem wird so etwas gut und gerne mal nachgeprüft bei der nächsten potenziellen Einstellung...

Muss man ein Arbeitszeugnis denn vorlegen oder nur wenn danach gefragt wird? Und was wenn in meinem Fall der damalige Beruf überhaupt nichts mit dem Berufsfeld zu tun hat, in dem ich mich heute bewerbe - wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit dass man nach dem damaligen Arbeitszeugnis frägt?

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Ach Du meine Güte, § 263 StGB findet hier überhaupt keine Anwendung. Lügen im Lebenslauf ist grundsätzlich erlaubt. Die Lüge darf nur nicht dazu führen, dass man NUR aufgrund der Lüge einen Job bekommt.

Ceterum censeo schrieb am 15.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Ich bin kein Jurist, daher habe ich nur Halbwissen in diesem Bereich. Also kann es gut sein, dass ich jetzt Blödsinn erzähle!
Generell ist Lügen erlaubt. Du kannst sagen was du willst, solang es keine Täuschung ist und keiner zu Schaden kommt. Also du kannst sagen, dass du Spanisch perfekt sprichst, solang es für den Job nicht wichtig ist. Sagst du jedoch, dass du ein BWL Studium mit Schwerpunkt Marketing hast und es stimmt nicht, kann es für dich Konsequenzen haben!

Wenn du einen "Zahlendreher" in deinem Lebenslauf hast, wird es vermutlich keine wirklichen konsequenzen haben.
Meiner Meinung nach ist es immer Transparent zu sein, selbst wenn es keine Rechtlichen Folgen für dich haben sollte, hast du ein Gutes Gefühl bei der Bewerbung und musst dir keine Sorgen machen.

P.S. In der SZ war mal ein Artikel über das Lügen bei Bewerbungen. Vielleicht hilft dir das

Du hast recht in deiner Einschätzung: Du erzählst Blödsinn. Generell ist lügen natürlich NICHT erlaubt. Das Vorgeben falscher Tatsachen (oben) erfüllt grundsätzlich den Tatbestand des § 263 StGB. Natürlich muss hier unterschieden werden, wie relevant die Angaben für die Einstellung waren, aber bei derart relevanten Punkten wie der Vorerfahrung ist dies wohl hinlänglich gegeben. Das Strafmaß beläuft sich auf eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bzw. einer Geldstrafe. Weiterhin kann man sich schadensersatzpflichtig ggü. dem Arbeitgeber machen (falls ein nachweisbarer Schaden entsteht) und selbstverständlich außerordentlich gekündigt werden.
Ich kann daher nur dringend (!) hiervon abraten.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

LOL.... Was hat der CV dann noch für eine Aussagekraft, wenn Lügen grundsätzlich erlaubt ist? Wo lebst Du denn?

Aufpolieren ist erlaubt, also Erfolge besser darstellen, oder Tätigkeiten etwas ausschmücken. Und das auch nur im gewissen Rahmen. Hobbies zu erfinden ist zwar eine Lüge, rechtlich aber nicht eindeutig verfolgbar.

Ein Beschäftigungsverhältnis zu "verlängern", um eine Lücke zu kaschieren, oder Erfahrungen (bspw. Führung) anzugeben, die man nicht hat, ist Betrug mit Vorsatz. Fliegt das auf, kann der Arbeitgeber kündigen und im schlimmsten Fall Schadensersatz einklagen und den Betrug anzeigen. Und da sind wir sehr wohl bei §263. Wenn Du etwas anderes behauptest, ist das schlichtweg falsch!

Man kann auch außerhalb dieses Forums zu dem Thema googeln und findet viele Beiträge. Nicht nur auf Karriereseiten, sondern auch auf Seiten von Rechtsanwälten. Überall wird auf die strafrechtlichen Konsequenzen hingewiesen. Wer sich auf dieses dünne Eis bewegen will... viel Spaß dabei.

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Ach Du meine Güte, § 263 StGB findet hier überhaupt keine Anwendung. Lügen im Lebenslauf ist grundsätzlich erlaubt. Die Lüge darf nur nicht dazu führen, dass man NUR aufgrund der Lüge einen Job bekommt.

Ceterum censeo schrieb am 15.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Ich bin kein Jurist, daher habe ich nur Halbwissen in diesem Bereich. Also kann es gut sein, dass ich jetzt Blödsinn erzähle!
Generell ist Lügen erlaubt. Du kannst sagen was du willst, solang es keine Täuschung ist und keiner zu Schaden kommt. Also du kannst sagen, dass du Spanisch perfekt sprichst, solang es für den Job nicht wichtig ist. Sagst du jedoch, dass du ein BWL Studium mit Schwerpunkt Marketing hast und es stimmt nicht, kann es für dich Konsequenzen haben!

Wenn du einen "Zahlendreher" in deinem Lebenslauf hast, wird es vermutlich keine wirklichen konsequenzen haben.
Meiner Meinung nach ist es immer Transparent zu sein, selbst wenn es keine Rechtlichen Folgen für dich haben sollte, hast du ein Gutes Gefühl bei der Bewerbung und musst dir keine Sorgen machen.

P.S. In der SZ war mal ein Artikel über das Lügen bei Bewerbungen. Vielleicht hilft dir das

Du hast recht in deiner Einschätzung: Du erzählst Blödsinn. Generell ist lügen natürlich NICHT erlaubt. Das Vorgeben falscher Tatsachen (oben) erfüllt grundsätzlich den Tatbestand des § 263 StGB. Natürlich muss hier unterschieden werden, wie relevant die Angaben für die Einstellung waren, aber bei derart relevanten Punkten wie der Vorerfahrung ist dies wohl hinlänglich gegeben. Das Strafmaß beläuft sich auf eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bzw. einer Geldstrafe. Weiterhin kann man sich schadensersatzpflichtig ggü. dem Arbeitgeber machen (falls ein nachweisbarer Schaden entsteht) und selbstverständlich außerordentlich gekündigt werden.
Ich kann daher nur dringend (!) hiervon abraten.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Ganz ehrlich, was ist schon EIN verlorenes Jahr ...

Heute bricht doch jeder 3. ein Studium ab, hat also "Zeit verloren". Schlimm ist das aber nicht, denn ein perfekter Lebenslauf ist nicht nötig, um eine gute Stelle zu finden. Man kann sich in jungen Jahren ruhig mal ausprobieren und auch mal abbrechen und wechseln.
Das sage ich auch als Personaler eines DAX Konzerns.

Eine so heftige Lüge wäre es mir sowieso nicht wert. Klar, jeder poliert seinen Lebenslauf irgendwie auf, aber eine 1 jährige Beschäftigung zu erfinden, für die dann ein Nachweis angefordert werden kann, ist schon zu viel. Dann lieber die Klassiker wie Work&Travel oder einfach Orientierungsphase.

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Das Problem sind nur Lügen, die eben auffallen.

Wir hatten jetzt schon einige Fälle, wo die Leute im Auslandssemester waren, aber noch 2 Monate Praktikum in D hatten.

Oder komplett im Ausland studiert haben, aber genau zu der Zeit ne Werkstudentenstelle in der Heimat hatten.
(da hat dann papi oder Vitamin B mal eben was geschrieben)

Oder aus dem "Gastkurs" an der LSE wird mal eben ein Auslandssemester gemacht.

Aus der SRH Heidelberg wird die Uni Heidelberg, aus der RFH Köln die Uni Köln, .... Aus dem Job in der Werkshalle wird ne Werkstudentenstelle... Aus Wipäd an der Uni Mannheim wird Wirtschaftswissenschaften, etc etc etc

Das Studium wurde angeblich zum Sommersemester aufgenommen - du weißt aber, dass das Studium nur zum WS beginnt.
Das problem ist dann, dass du weißt, dass du angelogen wirst und ab dann alles hinterfrägst. Und da hat man einfach kein Bock drauf.

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Ganz ehrlich, was ist schon EIN verlorenes Jahr ...

Heute bricht doch jeder 3. ein Studium ab, hat also "Zeit verloren". Schlimm ist das aber nicht, denn ein perfekter Lebenslauf ist nicht nötig, um eine gute Stelle zu finden. Man kann sich in jungen Jahren ruhig mal ausprobieren und auch mal abbrechen und wechseln.
Das sage ich auch als Personaler eines DAX Konzerns.

Eine so heftige Lüge wäre es mir sowieso nicht wert. Klar, jeder poliert seinen Lebenslauf irgendwie auf, aber eine 1 jährige Beschäftigung zu erfinden, für die dann ein Nachweis angefordert werden kann, ist schon zu viel. Dann lieber die Klassiker wie Work&Travel oder einfach Orientierungsphase.

Wenn man ein Jahr als Orientierungsphase angibt und dir sagt, man hat in dieser Zeit mit Teilzeit- bzw. Aushilfsjobs Geld verdient, würdest du von dem Bewerber dann Nachweise fordern?

antworten
WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Mit bisschen Research darüber, wie genau das Research der HR ist, kann das recht gut für dich klappen.

Ich hab zb. bei einer Bewerbung für einen PE Fonds ein Praktikum bei einem MM M&A shop erfunden, und bei einer Bewerbung für MBB ein T2 PRaktikum. Beide haben irgendwann nicht mehr nach Zeugnissen gefragt (hab sie immer hingehalten / Ausreden erzählt). Bei beiden das Praktikum gelanden, nun glücklich bei einem Dax Konzern, der mir geglaubt hat, dass ich bei meiner MBB nach 1,5 Jahren im Q1 (das sind die besten 5 % der Consultants) keine Lust mehr aufgrund von Langweile hatte. In Wahrheit war ich 1 Jahr im CTL weil ich ehrlich gesagt nur für den CV Effekt dort sitzen wollte und Arbeit nach 21 Uhr verweigert habe. Hat wunderbar funktioniert. Sitzt jetzt mit 28 auf 95K bei 38 Stunden.

antworten
WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Mit bisschen Research darüber, wie genau das Research der HR ist, kann das recht gut für dich klappen.

Ich hab zb. bei einer Bewerbung für einen PE Fonds ein Praktikum bei einem MM M&A shop erfunden, und bei einer Bewerbung für MBB ein T2 PRaktikum. Beide haben irgendwann nicht mehr nach Zeugnissen gefragt (hab sie immer hingehalten / Ausreden erzählt). Bei beiden das Praktikum gelanden, nun glücklich bei einem Dax Konzern, der mir geglaubt hat, dass ich bei meiner MBB nach 1,5 Jahren im Q1 (das sind die besten 5 % der Consultants) keine Lust mehr aufgrund von Langweile hatte. In Wahrheit war ich 1 Jahr im CTL weil ich ehrlich gesagt nur für den CV Effekt dort sitzen wollte und Arbeit nach 21 Uhr verweigert habe. Hat wunderbar funktioniert. Sitzt jetzt mit 28 auf 95K bei 38 Stunden.

Nice :D

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Ganz ehrlich, was ist schon EIN verlorenes Jahr ...

Heute bricht doch jeder 3. ein Studium ab, hat also "Zeit verloren". Schlimm ist das aber nicht, denn ein perfekter Lebenslauf ist nicht nötig, um eine gute Stelle zu finden. Man kann sich in jungen Jahren ruhig mal ausprobieren und auch mal abbrechen und wechseln.
Das sage ich auch als Personaler eines DAX Konzerns.

Eine so heftige Lüge wäre es mir sowieso nicht wert. Klar, jeder poliert seinen Lebenslauf irgendwie auf, aber eine 1 jährige Beschäftigung zu erfinden, für die dann ein Nachweis angefordert werden kann, ist schon zu viel. Dann lieber die Klassiker wie Work&Travel oder einfach Orientierungsphase.

Wenn man ein Jahr als Orientierungsphase angibt und dir sagt, man hat in dieser Zeit mit Teilzeit- bzw. Aushilfsjobs Geld verdient, würdest du von dem Bewerber dann Nachweise fordern?

Ne, in dem Fall nicht. Nachweise nur bei relevanten bzw. richtigen Tätigkeiten, also Ausbildung, Arbeit im erlernten Beruf und längeren Praktika.

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Mit bisschen Research darüber, wie genau das Research der HR ist, kann das recht gut für dich klappen.

Ich hab zb. bei einer Bewerbung für einen PE Fonds ein Praktikum bei einem MM M&A shop erfunden, und bei einer Bewerbung für MBB ein T2 PRaktikum. Beide haben irgendwann nicht mehr nach Zeugnissen gefragt (hab sie immer hingehalten / Ausreden erzählt). Bei beiden das Praktikum gelanden, nun glücklich bei einem Dax Konzern, der mir geglaubt hat, dass ich bei meiner MBB nach 1,5 Jahren im Q1 (das sind die besten 5 % der Consultants) keine Lust mehr aufgrund von Langweile hatte. In Wahrheit war ich 1 Jahr im CTL weil ich ehrlich gesagt nur für den CV Effekt dort sitzen wollte und Arbeit nach 21 Uhr verweigert habe. Hat wunderbar funktioniert. Sitzt jetzt mit 28 auf 95K bei 38 Stunden.

Nice :D

Scheinbar ist der ehrliche heute der dumme! xD

Kein Wunder, wenn sogar Karriereberater zum lügen raten.

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ImpliedVolatility

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2019:

Mit bisschen Research darüber, wie genau das Research der HR ist, kann das recht gut für dich klappen.

Ich hab zb. bei einer Bewerbung für einen PE Fonds ein Praktikum bei einem MM M&A shop erfunden, und bei einer Bewerbung für MBB ein T2 PRaktikum. Beide haben irgendwann nicht mehr nach Zeugnissen gefragt (hab sie immer hingehalten / Ausreden erzählt). Bei beiden das Praktikum gelanden, nun glücklich bei einem Dax Konzern, der mir geglaubt hat, dass ich bei meiner MBB nach 1,5 Jahren im Q1 (das sind die besten 5 % der Consultants) keine Lust mehr aufgrund von Langweile hatte. In Wahrheit war ich 1 Jahr im CTL weil ich ehrlich gesagt nur für den CV Effekt dort sitzen wollte und Arbeit nach 21 Uhr verweigert habe. Hat wunderbar funktioniert. Sitzt jetzt mit 28 auf 95K bei 38 Stunden.

Deine Story ist nicht schlüssig und für mich bis auf Weiteres unglaubwürdig. Denn du schreibst davon, dass du bei MBB ein Praktikum ergattert hast und dieses ging 1,5 Jahre?
"Bei beiden das Praktikum gelanden, nun glücklich bei einem Dax Konzern[...]." Die Lücke merkst du selber, ne?

Des Weiteren ist deine Story derart unstrukturiert und chaotisch, dass ich bezweifle, dass du jemals in einer UB außerhalb eines Praktikums tätig warst. Schließlich spricht deine Art des Storytellings nicht gerade für dich.

Wir hatten hier mal einen Thread mit dem Personaler, der rigoros gegen Betrüger vorgeht.
Ich bin zwar selber kein Personaler, jedoch habe ich ein stark detektivische Ader und entdecke Unregelmäßigkeiten aller Art nahezu treffsicher. Käme mir ein solcher Kandidat unter, der denkt, dass er ein parasitäres Leben führen kann, das auf einem Fundament aus Lügen beruht, so wäre derjenige schnell wieder weg und hätte so einige Probleme am Hals.

Der Ehrliche ist anscheinend echt der Dumme und der Betrüger wird dafür noch gefeiert. Unfassbar.

antworten
WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

ImpliedVolatility schrieb am 15.11.2019:

Mit bisschen Research darüber, wie genau das Research der HR ist, kann das recht gut für dich klappen.

Ich hab zb. bei einer Bewerbung für einen PE Fonds ein Praktikum bei einem MM M&A shop erfunden, und bei einer Bewerbung für MBB ein T2 PRaktikum. Beide haben irgendwann nicht mehr nach Zeugnissen gefragt (hab sie immer hingehalten / Ausreden erzählt). Bei beiden das Praktikum gelanden, nun glücklich bei einem Dax Konzern, der mir geglaubt hat, dass ich bei meiner MBB nach 1,5 Jahren im Q1 (das sind die besten 5 % der Consultants) keine Lust mehr aufgrund von Langweile hatte. In Wahrheit war ich 1 Jahr im CTL weil ich ehrlich gesagt nur für den CV Effekt dort sitzen wollte und Arbeit nach 21 Uhr verweigert habe. Hat wunderbar funktioniert. Sitzt jetzt mit 28 auf 95K bei 38 Stunden.

Deine Story ist nicht schlüssig und für mich bis auf Weiteres unglaubwürdig. Denn du schreibst davon, dass du bei MBB ein Praktikum ergattert hast und dieses ging 1,5 Jahre?
"Bei beiden das Praktikum gelanden, nun glücklich bei einem Dax Konzern[...]." Die Lücke merkst du selber, ne?

Des Weiteren ist deine Story derart unstrukturiert und chaotisch, dass ich bezweifle, dass du jemals in einer UB außerhalb eines Praktikums tätig warst. Schließlich spricht deine Art des Storytellings nicht gerade für dich.

Wir hatten hier mal einen Thread mit dem Personaler, der rigoros gegen Betrüger vorgeht.
Ich bin zwar selber kein Personaler, jedoch habe ich ein stark detektivische Ader und entdecke Unregelmäßigkeiten aller Art nahezu treffsicher. Käme mir ein solcher Kandidat unter, der denkt, dass er ein parasitäres Leben führen kann, das auf einem Fundament aus Lügen beruht, so wäre derjenige schnell wieder weg und hätte so einige Probleme am Hals.

Der Ehrliche ist anscheinend echt der Dumme und der Betrüger wird dafür noch gefeiert. Unfassbar.

Hallo, hier der Poster von oben. Das einzige, dass hier lückenhaft ist, ist deine Logik.

Ich war 10 Wochen bei einer MBB im Praktikum, dannach 1,5 Jahre bei einer anderen MBB Vollzeit angestellt. Ich nahm stark an, dass die nicht extra hervorgehoben werden muss, sondern selbst sprechend ist. Wie ich mit Beratern bisher öfters gemerkt habe, bedürfen jedoch die einfachsten Zusammenhänge einer Erklärung.

Und ehrlicherweise habe ich mit meiner Art ein deutlich weniger "parasitäres" und betrügerisches Leben geführt, als ich es als Standard bei beiden Beratungshäusern gesehen und miterlebt habe. Nicht nur beruhen die Progression und die Versprechungen, die man als AG bekommt auf Ponzi-ähnlichen Strukturen, und der Consultant ist im Endeffekt der Betrogene, sondern auch was man den Klienten manchmal weiß machen möchte ist ein Witz. "Langjährige Expertise durch vergleichbare Projekte" wird für mehrere Millionen verkauft, mit einer Fußnote, dass diese Expertise aus einem nicht wirklich vergleichbaren Projekt von vor 8 Jahren in einem anderen Markt stammt, und der Partner beim Kick-off Meeting erstmal beginnt mit "wir schaffen das schon irgendwie, der Klient kennt sich noch weniger aus als wir!".

Viel Spaß am Montag morgen um 5 Uhr am Flughafen an meine ehemaligen Kollgen, ich denk an euch, wenn ich um halb 10 den 2. Kaffe trink und meine Stundenlohn ausrechne.

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

WiWi Gast schrieb am 14.11.2019:

Welche Strafen drohen mir, wenn ich ein Beschäftigungsverhältnis um ein Jahr verlängere um ein verlorenes Jahr zu vertuschen?

Verschreiben ist irrelant. Abitur 3,2 wird zu 2, 3. Richtige Lügner formulieren unkonkret, schreiben z.B. "mit Abschluss". Ein Schukabbrecher hat seinen Abschluss durch Abbruch erlangt : ) Deshalb sind Lügen mit konkreten Angaben umso schwerer zu erkennen. Manch Schulabbrecher wurde Chefarzt, einer Stand über 10 Jahre mehren Sparkassefilialen vor, andere täuschen beim Bootsfühererschein oder tragen Manipulationen an motorisierten Zweirädern nicht ein. Wer es draufhat und richtig betrügen will steigt in den Emmissionshandel ein oder wird Wirt ... Es juckt niemanden.

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Die Risiken sind leicht identifizierbar:

  1. Ist es strafrechtlich gesehen Betrug. Allerdings müsste der Arbeitgeber dich anzeigen, was in der Regel nicht geschieht. Die Arbeitgeber pochen in der Regel auf Punkt 2 oder nutzen Punkt 3 aus.

  2. Zivilrechtlich könnte es dazu führen, dass dein Arbeitsverhältnis nichtig wird, was im schlimmsten Fall auch zu einer Lohnrückzahlung einschließlich Zinsen führen könnte. Von deinem Ruf und deinem Arbeitszeugnis reden wir hier besser nicht.

  3. Es ist ein dauerhafter Grund für eine fristlose Kündigung für die Zukunft. Formal muss der Arbeitgeber zwar zeitnah reagieren, aber wenn man dich in 5 Jahren "kostengünstig" entsorgen will, dann hat man das halt erst gerade entdeckt. Habe das selbst mehrfach miterleben dürfen und immer ging es um kleine Details. Warum gibst du dem Arbeitgeber eine solche Waffe in die Hand?

  4. Unterschätze nie besonders eifrige HRler, die wirklich jedes kleine Detail prüfen. Es gibt da Fanatiker, die bei der Uni anrufen und die Noten prüfen. Das geht zwar datenschutzrechlicht gar nicht, aber hier war mal ein HRler, der die Tipps und Tricks erklärt hat, wie es trotzdem geht.

  5. Unterschätze nie die Wirtschaftslage, denn ganz schnell muss einmal der große Stellenabbau kommen und dann werden die Schnüfflerpersonaler auf die Kleinigkeiten angesetzt. Dann schützt dich auch kein Sozialplan mehr (siehe Punkt 3)

  6. Unabhängig davon, werden in jeder größeren Unternehmung die Zeugnisse im Original verlangt. Geschichte, wie die oben, das man das Verlangen umgehen kann, in dem man die Leute immer wieder vertrösten sind nett, aber entweder komplette Märchen oder Einzelfälle, die so selten vorkommen wie Schnee im Hochsommer.

  7. Bedenke auch, wie dich der Betrug persönlich belasten wird. Nicht wegen des schlechten Gewissens, aber wegen der Punkte 1 bis 5.
antworten
WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Genau so (Punkt 1+2+3) habe ich es auch schon in einem großen Versicherungskonzern beobachtet... Ich behaupte daher, dass die meisten AG vor und nach der Einstellung den Kandidaten (hinter der Kulisse) auf Echtheit prüfen. Existieren bspw. Verdachtsmomente im Vorstellungsgespräch, landet ein Vermerk in der Akte und kurz vor Ende der Probezeit werden Referenzen oder Background-Checks eingeholt.

WiWi Gast schrieb am 16.11.2019:

Die Risiken sind leicht identifizierbar:

  1. Ist es strafrechtlich gesehen Betrug. Allerdings müsste der Arbeitgeber dich anzeigen, was in der Regel nicht geschieht. Die Arbeitgeber pochen in der Regel auf Punkt 2 oder nutzen Punkt 3 aus.

  2. Zivilrechtlich könnte es dazu führen, dass dein Arbeitsverhältnis nichtig wird, was im schlimmsten Fall auch zu einer Lohnrückzahlung einschließlich Zinsen führen könnte. Von deinem Ruf und deinem Arbeitszeugnis reden wir hier besser nicht.

  3. Es ist ein dauerhafter Grund für eine fristlose Kündigung für die Zukunft. Formal muss der Arbeitgeber zwar zeitnah reagieren, aber wenn man dich in 5 Jahren "kostengünstig" entsorgen will, dann hat man das halt erst gerade entdeckt. Habe das selbst mehrfach miterleben dürfen und immer ging es um kleine Details. Warum gibst du dem Arbeitgeber eine solche Waffe in die Hand?

  4. Unterschätze nie besonders eifrige HRler, die wirklich jedes kleine Detail prüfen. Es gibt da Fanatiker, die bei der Uni anrufen und die Noten prüfen. Das geht zwar datenschutzrechlicht gar nicht, aber hier war mal ein HRler, der die Tipps und Tricks erklärt hat, wie es trotzdem geht.

  5. Unterschätze nie die Wirtschaftslage, denn ganz schnell muss einmal der große Stellenabbau kommen und dann werden die Schnüfflerpersonaler auf die Kleinigkeiten angesetzt. Dann schützt dich auch kein Sozialplan mehr (siehe Punkt 3)

  6. Unabhängig davon, werden in jeder größeren Unternehmung die Zeugnisse im Original verlangt. Geschichte, wie die oben, das man das Verlangen umgehen kann, in dem man die Leute immer wieder vertrösten sind nett, aber entweder komplette Märchen oder Einzelfälle, die so selten vorkommen wie Schnee im Hochsommer.

  7. Bedenke auch, wie dich der Betrug persönlich belasten wird. Nicht wegen des schlechten Gewissens, aber wegen der Punkte 1 bis 5.
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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Als ob da so viel Zeit zur Verfügung stünde, um die einzelnen MA auch noch nach der Einstellung zu überwachen bzw. nachzuspionieren.

Komplett realitätsfremd.

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Genau so (Punkt 1+2+3) habe ich es auch schon in einem großen Versicherungskonzern beobachtet... Ich behaupte daher, dass die meisten AG vor und nach der Einstellung den Kandidaten (hinter der Kulisse) auf Echtheit prüfen. Existieren bspw. Verdachtsmomente im Vorstellungsgespräch, landet ein Vermerk in der Akte und kurz vor Ende der Probezeit werden Referenzen oder Background-Checks eingeholt.

WiWi Gast schrieb am 16.11.2019:

Die Risiken sind leicht identifizierbar:

  1. Ist es strafrechtlich gesehen Betrug. Allerdings müsste der Arbeitgeber dich anzeigen, was in der Regel nicht geschieht. Die Arbeitgeber pochen in der Regel auf Punkt 2 oder nutzen Punkt 3 aus.

  2. Zivilrechtlich könnte es dazu führen, dass dein Arbeitsverhältnis nichtig wird, was im schlimmsten Fall auch zu einer Lohnrückzahlung einschließlich Zinsen führen könnte. Von deinem Ruf und deinem Arbeitszeugnis reden wir hier besser nicht.

  3. Es ist ein dauerhafter Grund für eine fristlose Kündigung für die Zukunft. Formal muss der Arbeitgeber zwar zeitnah reagieren, aber wenn man dich in 5 Jahren "kostengünstig" entsorgen will, dann hat man das halt erst gerade entdeckt. Habe das selbst mehrfach miterleben dürfen und immer ging es um kleine Details. Warum gibst du dem Arbeitgeber eine solche Waffe in die Hand?

  4. Unterschätze nie besonders eifrige HRler, die wirklich jedes kleine Detail prüfen. Es gibt da Fanatiker, die bei der Uni anrufen und die Noten prüfen. Das geht zwar datenschutzrechlicht gar nicht, aber hier war mal ein HRler, der die Tipps und Tricks erklärt hat, wie es trotzdem geht.

  5. Unterschätze nie die Wirtschaftslage, denn ganz schnell muss einmal der große Stellenabbau kommen und dann werden die Schnüfflerpersonaler auf die Kleinigkeiten angesetzt. Dann schützt dich auch kein Sozialplan mehr (siehe Punkt 3)

  6. Unabhängig davon, werden in jeder größeren Unternehmung die Zeugnisse im Original verlangt. Geschichte, wie die oben, das man das Verlangen umgehen kann, in dem man die Leute immer wieder vertrösten sind nett, aber entweder komplette Märchen oder Einzelfälle, die so selten vorkommen wie Schnee im Hochsommer.

  7. Bedenke auch, wie dich der Betrug persönlich belasten wird. Nicht wegen des schlechten Gewissens, aber wegen der Punkte 1 bis 5.
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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Ich habe mir ein kaufmännisches Praktikum in meinen Lebenslauf gepusht, um überhaupt an der Hochschule studieren zu können. Das war damals Voraussetzung neben der allgemeinen Hochschulreife. Hat keiner gemerkt und auch nie wieder hinterfragt.

Darfst dich nur nicht erwischen lassen, sonst wirds blöd.

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Hier die Zitierte: Es ist *bei Verdachtsmomenten* absolut nicht realitätsfremd, da die zuständige Führungskraft die betroffene Person wegen persönlichen Gründen eliminieren wollte. Dann wurde (hinter den Kulissen) ein Background-Check eingeholt, es wurden Unstimmigkeiten festgestellt und diese wurden dann nach 6 Monaten wirksam im Team und anschließend zur Personalabteilung hochgespielt.

Quelle: die Rechnung der Wirtschaftsdetektei lag auf dem Schreibtisch unserer Sekretärin.

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Als ob da so viel Zeit zur Verfügung stünde, um die einzelnen MA auch noch nach der Einstellung zu überwachen bzw. nachzuspionieren.

Komplett realitätsfremd.

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Genau so (Punkt 1+2+3) habe ich es auch schon in einem großen Versicherungskonzern beobachtet... Ich behaupte daher, dass die meisten AG vor und nach der Einstellung den Kandidaten (hinter der Kulisse) auf Echtheit prüfen. Existieren bspw. Verdachtsmomente im Vorstellungsgespräch, landet ein Vermerk in der Akte und kurz vor Ende der Probezeit werden Referenzen oder Background-Checks eingeholt.

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WiWi Gast

Risiken der Modifikation von Lebensläufen?

Boah, das ist aber nicht der Normalfall! Wenn man es natürlich drauf anlegt, jemanden unbedingt loszuwerden...

Aber auch da muss es ja was gravierendes gewesen sein!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Hier die Zitierte: Es ist *bei Verdachtsmomenten* absolut nicht realitätsfremd, da die zuständige Führungskraft die betroffene Person wegen persönlichen Gründen eliminieren wollte. Dann wurde (hinter den Kulissen) ein Background-Check eingeholt, es wurden Unstimmigkeiten festgestellt und diese wurden dann nach 6 Monaten wirksam im Team und anschließend zur Personalabteilung hochgespielt.

Quelle: die Rechnung der Wirtschaftsdetektei lag auf dem Schreibtisch unserer Sekretärin.

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Als ob da so viel Zeit zur Verfügung stünde, um die einzelnen MA auch noch nach der Einstellung zu überwachen bzw. nachzuspionieren.

Komplett realitätsfremd.

WiWi Gast schrieb am 18.11.2019:

Genau so (Punkt 1+2+3) habe ich es auch schon in einem großen Versicherungskonzern beobachtet... Ich behaupte daher, dass die meisten AG vor und nach der Einstellung den Kandidaten (hinter der Kulisse) auf Echtheit prüfen. Existieren bspw. Verdachtsmomente im Vorstellungsgespräch, landet ein Vermerk in der Akte und kurz vor Ende der Probezeit werden Referenzen oder Background-Checks eingeholt.

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