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Gruppenarbeit im Studium: Diese Tools optimieren den Workflow

Gruppenarbeiten im Studium können mühsam sein: Oft scheitern die Treffen schon daran, einen gemeinsamen Termin für die Projektabsprachen zu finden. Vollgestopfte Stundenpläne, nebenher der Job oder private Verpflichtungen machen die Terminplanung schwierig. Schließlich arbeitet jeder vor sich hin, ohne Absprachen mit den Kommilitonen zu treffen. Die eigentliche Präsentation oder Seminararbeit endet im Chaos. Doch in Zeiten einer vernetzten Welt gibt es nützliche Tools und Web-Apps, mit denen sich große Teile der Arbeit auch ohne stundenlanges Zusammensitzen in der Bibliothek erledigen lassen.

Gruppenarbeit: Ein Tisch an dem Personen sitzen und an ihren Computern arbeiten.

Cloud-Speicher: Arbeitsmaterialien teilen
Cloud-Speicher wie Dropbox bieten einen riesigen Vorteil: Das Hin- und Herschleppen von USB-Sticks oder das Verschicken von Dateien per E-Mail ist dank der Cloud-Technologie obsolet geworden. Im Rahmen einer Projektarbeit können alle Beteiligten ihre Arbeitsmaterialien in der Cloud hinterlegen und Informationen, Rechercheergebnisse oder Mitschriften teilen. Das kann schnell das ein oder andere Treffen in der Uni oder der Bibliothek einsparen. Allerdings sorgt immer wieder das Thema Datenschutz und Datensicherheit für Aufsehen. Vom Teilen sensibler personenbezogener Daten wird daher abgeraten. Wenn möglich sollte darauf geachtet werden, dass die Server des gewählten Anbieters in Deutschland liegen und somit an das strenge deutsche Datenschutzrecht gebunden sind. Da neben dem Branchenprimus Dropbox auch andere Anbieter interessante Features und teilweise sogar deutsche Serverstandorte zu bieten haben, könnte auch ein Blick auf die zahlreichen Alternativen im Netz für einige Projekte lohnenswert sein.

Projektarbeit - Arbeitsmaterialien in der Cloud

Online-Büro-Software: Dateien gemeinsam bearbeiten
Arbeitsteilung leichtgemacht: Mit Office-Anwendungen, die sich online via Browser oder App bedienen lassen, können alle Projektbeteiligten direkt an der Präsentation arbeiten, Daten oder Umfrageergebnisse in die gemeinsame Excel-Tabelle einpflegen oder neu erarbeitete Kapitel zu einer Seminararbeit hinzufügen – und das in Echtzeit. Von Microsoft selbst gibt es alle wichtigen Office-Anwendungen wie Word, Power Point oder Excel als browserbasierte Web-App. Die Konkurrenz von Google bietet ebenfalls ein umfangreiches Office-App-Paket, das auf Android-Geräten in der Regel sogar vorinstalliert ist. Der Vorteil: Viele Projektbeteiligte dürften bereits über die Software und einen entsprechenden Zugang verfügen. So kann schnell losgelegt werden und selbst Last-Minute-Referate lassen sich noch am Abend gemeinsam bearbeiten.

Videotelefonie und Chats: In Kontakt bleiben
Absprachen in Gruppenarbeiten sind wichtig, persönliche Treffen aber nicht immer realisierbar: Viele Studierende sind am Wochenende bei den Eltern oder dem Partner beziehungsweise der Partnerin, andere haben vielleicht schon Kindern und können nicht immer aus dem Haus. Abhilfe schafft die Videotelefonie: Dank Skype und Co. können Meetings einfach digital abgehalten werden. Auch größere Gruppengespräche sind problemlos möglich. Die Funktionen, parallel über das Programm zu chatten, Screenshots oder Dateien zu verschicken, können bei der Projektarbeit ebenfalls sehr hilfreich sein. So können beispielsweise Skizzen, Tabellen oder Grafiken schnell verteilt werden, ohne dass dafür die Anwendung gewechselt werden muss.

Fazit
Wenn gleich zu Semesterbeginn die Weichen für eine gemeinsame digitale Arbeitsumgebung gestellt werden, profitiert das gesamte Team während der Projektarbeit von schnellen Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und einer gemeinsamen Ablage für alle erarbeiteten Informationen. Das spart Zeit, Nerven und minimiert für jeden die Arbeit. Wenn beispielsweise Rechercheergebnisse oder Scans sofort in der Cloud abgelegt werden, brauchen sich die Teammitglieder die Arbeit nicht doppelt machen. Letztlich wirkt sich eine sauber in Teamwork ausgearbeitete Projekt-Präsentation oder Seminararbeit auch positiv auf die Noten aller Beteiligten aus.

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