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Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

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WiWi Gast

Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Hei Leute,

ich wollte euch mal fragen, ob ihr manchmal auch denkt, dass euch im Studium nichts beigebracht wurde?

Ich bin mittlerweile im 4ten Semester BWL. Wenn ich mir denke in einem Vorstellungsgespräch nach verschiedenen Bewertungsansätzen oder Steuergesetzen/Vorgehensweisen gefragt zu werden, könnte ich dies nicht beantworten und das obwohl ich gute bzw. sehr gute Noten in den entsprechenden Fächern habe.

Ist es im Bachelor so, dass man es wirklich nur schafft "auf Klausur" zu lernen und man danach wieder alles verdrängt bzw. Platz für neuen Stoff macht?

Überhaupt würde mich interessieren, was man wirklich nach dem Studium noch für Wissen anwenden kann/muss/soll? Ich habe schon des öfteren gelesen, dass nur noch 10 % oder gar nur 5 % vom Studium später Jobrelevant sind. Stimmt das?

Danke für euer Feedback.

P.S. Bitte auch BWL Vertiefer aus anderen Richtungen wie zum Beispiel Logistik, Marketing, Organisation, Personal, etc....

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

hmm, vll liegt es an Dir ? Ich jedenfalls habe so ein Gefühl nicht.

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Solche Sachen haben sich bei mir eher im Berufsleben vertieft (ReWe), wenn ich sie auch angewandt habe, da ich mir Sachen schlecht merke, die ich nicht anwende. Und ja vieles vergisst man wieder, aber die Grundideen bleiben hängen, d.h. sowas wie Marketing Mix, Organisationsstrukturen im allgemeinen oder ähnliches. Wenn du dann mal wieder was damit zu tun hast, bist du viel schneller wieder im Thema drin.

Wenn du dich natürlich z.B. für den Bereich ReWe bewirbst, solltest du allgemeine Zusammenhänge schon wissen, brauchst am Anfang aber nicht jede Bilanzierungsvorschrift aus dem ff. Im Gegenteil, in der Praxis sollte man immer entsprechende Literatur zu Rate ziehen und verschiedene Interpretationen, aber sowas allgemeines wie Anschaffungskostenprinzip, Fair Value oder Aktivierungsverbote solltest du halt drauf haben. Analog auf andere Abteilungen/Richtungen anwendbar.

Es ist übrigens ganz normal, dass das Gehirn vergisst, was es nicht braucht (überlege mal du aus Klassen wie Geographie, Biologie oder Chemie nocht weißt). Was hängen bleibt sind die groben Zusammenhänge und wenn du diese abstrakt auf neue Wissensgebiete anwenden kannst, ist alles erreicht. Gerade die BWL bietet so viele Spezialisierungen an, dass du unmöglich allen anderen Kram behalten kannst, den du sonst noch so im Studium hattest.

Eine Weile hatte mich das Vergessen auch frustiert, bis ich mir halt mal die entsprechenden Gedanken gemacht habe und eingesehen habe, dass es nichts bringt krampfhaft an altem Wissen festzuhalten. Wende dich einfach immer dem zu, was dich gerade neugierig macht und trauere nicht dem alten Wissen hinterher, welches du scheinbar vergessen hast. Wenn du es brauchst, kannst du es umso schneller erneut erlernen.

Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Nach vier Semestern weiß man noch nicht soviel handfestes. Kommt natürlich auf deine uni an, aber bei mir waren die Ansprüche eher hoch und da wurden dann erstmal Grundlagen gelegt.
Da kann man einem Unbeteiligten dann nicht instinktiv sagen, was man denn nun genau kann.

Mit der Zeit legt sich das wieder. Dann hast du ein ansehnliches Hintergrundwissen + die Fähigkeit, in neue Gebiete einzusteigen.

Was natürlich eher verloren geht ist das Wissen der Details. Die musst du dir später sowieso wieder neu aneignen.

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

naja, im bachelor lernt man ja nur die grundlagen, um dann die wirklich komplexen zusammenhänge im masterstudiengang zu vertiefen.

firmen, die bachelor einstellen, wissen das natürlich und erwarten nicht, dass du komplexe problemstellungen lösen kannst. dafür bekommen sie dich als bacheor ja auch viel günstiger, als einen master und müssen noch entsprechend in deine ausbildung investieren.

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Man bekommt einen Bachelor viel günstiger als einen Master? Im Schnitt verdient der Master im Jahr 2000 Euro mehr. Ein Bachelor lernt nicht nur Grundlagen oder ging früher das Grundstudium auch 7-8 Semster? Wär ja interessant, wenn das Fachstudium nur 1-2 Semester zu Diplomzeiten gewesen wär... Es ist klar, dass man viel wieder vergisst, was man gelernt hat, aber du hast es gelernt. Wenn du es später wieder benötigst, dann reicht ein Blick in den Hefter und du kannst es wieder anwenden. Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo es steht. Voraussetzung ist natürlich, dass man es auch verstanden hat. Ein Meister oder Techniker würde mit deinen Mitschriften nichts anfangen können. Ein Bachelor ist ein super Akademiker, genauso muss sich auch ein Master im Betrieb einarbeiten und lernt täglich sachen, die er im Studium noch nicht machen musste. Das der Master aufgrund seiner 2-3 Semester mehr im Betrieb kann, halte ich für ein Gerücht. Ich selbst mache momentan den Master und habe selbst vor dem Studium Ausbildung gemacht und Berufserfahrung gesammelt. Ich wüsste jetzt nicht, warum ein Bachelor angeblich keine komplexen Problemstellungen lösen können soll?! Die wichtigen Themen werden im Bachelor abgehandelt, der Master an sich ist so speziell, dass man diese Schwerpunkte schon wieder fast nirgends einsetzen kann.

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Früher: Grundstudium 2 Jahre, Hauptstudium i.d.R. 4 Jahre, dann war das Diplom erreicht. An der FH nach insgesamt 3,5 bis 4 Jahren.

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

klar gibts das Gefühl. Spezialwissen hat man nach einem BA nicht. Und der meiste Uni Stoff kommt in der Praxis nie zum Ansatz. Viele Übungen/Bsp. kann man nicht auf die reale Welt übertragen. Viel Spitzenforschung in Journal Paper, völlig belanglos :)

Man braucht eben einen guten Gesamtüberlick und den Titel. Also, nicht zu viel erwarten vom Studium. Persönlichkeit und Motivation zählen.

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Vielleicht erstmal Voll-Akademiker werden. Wobei ich nicht weiß, ob sich das Gefühl mit einem Master bessert. An die Diplomer kommt leider niemand ran. Dieser Akademikertypus hat Deutschland zu Ruhm und Wohlstand nach em Krieg geführt. Die neuen Bologna-Clowns werden den ganzen Wohlstand nur verfrühstücken ohne ihn zu mehren.

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Solche arroganten Diplomleute hasse ich einfach... Bologna Clowns... Sowas kann nur von jemandem kommen, der etwas neues nicht akzeptieren möchte. Wir hatten einen Aufschwung, weil wir jahrzehntelang zu den wenigen Ländern gezählt haben, die die ganze Welt mit Wirtschaftsgütern versorgt haben. Maschinen etc. Nun kommen Schwellenländer wie Indien, China... dazu. Es ist klar, dass unsere wirtschaftliche Stellung in der Welt damit geringer wird, das hat mal nichts mit den BA oder MA Studenten zu tun. Ein Diplomer kann auch 100 Semester studieren, wenn er möchte. Was er davon am Ende im Betrieb braucht, das ist wichtig und vorallem, wie er sich betriebliches Wissen in seinem Job dann aneignet. Ein Bachelor ist nicht schlechter als ein Diplomand, nur weil seine Ausbildung 2 Semester kürzer ist. Selbst nach 100 Semestern hat man noch Themen, die man noch nicht kennt. Am Ende muss man sich eh komplett neu einarbeiten, um den Anforderungen des Betriebes gerecht zu werden. Die Unternehmen sind zufrieden mit den BA + MA Absolventen, das zeigen jegliche Umfragen vom Institut der deutschen Wirtschaft. Es wird auch schon ewig nicht mehr unterschieden zwischen FH und UNI. Uni-Diplomer hören es nicht gern, aber es ist nunmal so in der Praxis. Der Verdienst ist auch annähernd gleich. Da sehen wiedermal nur paar versnobte Diplomer ihre Felle weg schwimmen, mehr nicht.

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Titel = Doktor

Lounge Gast schrieb:

klar gibts das Gefühl. Spezialwissen hat man nach einem BA
nicht. Und der meiste Uni Stoff kommt in der Praxis nie zum
Ansatz. Viele Übungen/Bsp. kann man nicht auf die reale Welt
übertragen. Viel Spitzenforschung in Journal Paper, völlig
belanglos :)

Man braucht eben einen guten Gesamtüberlick und den Titel.
Also, nicht zu viel erwarten vom Studium. Persönlichkeit und
Motivation zählen.

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

LOL, an welcher Uni wurde denn bitte 16 Semester (regel-)studiert???
*kopfschüttel*

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

bin diplom kaufmann und habe kein plan vor gar nix, macht auch nix da es nur um den grds. arbeitsansatz geht der durch die geistige herausforderung im studium geschult wird.
für bewerbungsgespräche ein paar sätzchen zu den relevanten sachen zb ifrs für WP auswendig lernen und danach wieder vergessen.

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Du scheinst komplett zu verkennen, dass wir auf dem Weg zu amerikanischen Verhältnissen sind. Da wird niemand einen Bachelor mit dem Bachelor einer anderen Uni gleichsetzen, ganz im Gegenteil. Entscheidend ist, was für ein Abschluss erworben wird und vor allem an welcher Uni. Habe das auch alles schon lange bei meiner amerikanischen Verwandschaft beobachten können. Der Bachelor of Arts genießt dort das geringste ansehen, es sollte schon der der Bachelor of Science sein. Wenn der aber von einem wenig prominenten College (hier vergleichbar FH) kommt, ist das auch nichts. Ein guter Abschluss an einer guten und damit auch teuren Uni sollte es sein, und natürlich mindestens der Master. Mein Cousin hat den Bachelor als Lehrer gemacht. Damit verdient er in Kalifornien nicht mehr als ein einfacher Arbeiter. Die Schulferien bekommt er auch nicht komplett bezahlt. Er freut sich, wenn er in den Ferien für die Schule den Rasen mähen darf und dafür ein paar Dollar erhält. Und das nach 40 Berufsjahren an derselben Schule. Ein Arbeiter in der Autoindustrie ist im Vergleich dazu ein Besserverdiener. Er war aber auch nur an einer Uni, wo er sich nicht so hoch verschulden musste.

Lounge Gast schrieb:

Es wird auch schon ewig nicht mehr unterschieden
zwischen FH und UNI. Uni-Diplomer hören es nicht gern, aber
es ist nunmal so in der Praxis. Der Verdienst ist auch
annähernd gleich. Da sehen wiedermal nur paar versnobte
Diplomer ihre Felle weg schwimmen, mehr nicht.

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jannespohl

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Man merkt doch erst in der Praxis, wieviel man doch von dem gelernten Stoff verinnerlicht hat. Dirket anwenden muss man vieles vielleicht nicht, allerdings reicht doch oft das Grundverständnis für die Zusammenhänge.

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

An den technischen Universitäten hat ein Diplom-Studium in der Regel 6 Jahre gedauert. Die absoluten cracks waren auch schon in nur 5 Jahren fertig, das waren aber nur ganz wenige. In einigen Fächern hat das Diplom-Studium sogar noch länger gedauert. Und wir sprechen hier von Ausfallquoten von weit über 60%. Bei den Geisteswissenschaften ging es auch kürzer.

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Bin Threadstarter....

Danke für die vielen HILFREICHEN Antworten. (Damit sind nicht die BA MA DIPL. Kabbeleien gemeint)

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Also, immer wenn ich Praktika gemacht habe, DAX, sehr angesehene Untern., dann saßen da echte Typen/Typinnen und keine Nerds oder Normalos. 'Persönlichkeit' kann man nicht lernen und das zählt ... aber das weiß ja jeder

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Nun gut, wir sind uns wohl alle darüber einig, dass man nach dem Studium ein Bewerber ist, der über ein hohes Potenzial verfügt und über Fachwissen in einigen Bereichen, was mal mehr oder weniger nützlich ist. In den Stellenangeboten und konkret Vorstellungsgesprächen treff ich dabei wiederum auf wenig Verständnis und man erwartet den Captain Superman...

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

die uni muss sich halt entscheiden,was sie will. will sie für die praxis ausbilden, will sie akademischen nachwuchs kreieren, will sie, will sie...

ihr regt euch auf, dass ihr für die praxis nichts lernt. was sollen denn dann die ganzen geisteswissenschaftler sagen, welche keine lehrer werden und quasi null fachwissen mit in den beruf nehmen können??? -für die ist das lernziel -in hinblick auf die praxis - das analyische rüstzeug und die arbeitsweise zu erlernen. und da dieses bei den geisteswissenschaftlern anders als bei juristen und ökonomen ist, bringen die halt auch viel mit ins geschäft

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Geht es den heutigen Corona Studenten ähnlich oder sogar schlechter als damals?

Ich stelle mir es schwer vor bei der Sache zu bleiben, wenn man nur zu Haus rumpimmelt und von Netflix, Insta und TV abgelenkt wird. Läuft die Videovorlesung dann nicht nur so nebenbei?

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WiWi Gast

Re: Das Gefühl nichts gelernt zu haben?

Hier ein Diplom Wiwi mehrere Jahre schon im Arbeitsleben.

Im Nachhinein ist das rein fachliche, was ich im Studium gelernt habe zu 95% irrelevant für mein Arbeitsleben. Vielleicht 5% konnte ich wirklich direkt anwenden. Die ganzen theoretischen Konstrukte, auf denen man an der Uni rumreitet und die man als Student noch als total toll erachtet, spielen in der realen Welt meist nur eine untergeordnete Rolle. Gefragt ist Hands-On-Mentalität und SoftSkills. Präsentieren, Verkaufen, Wichtigtuen, politische Spielchen gut beherrschen usw. Teamfähigkeit wird zwar auf dem Papier großgeschrieben. Im Endeffekt kommen aber die am besten durch, die auf ihren eigenen Vorteil schauen.

Was viel wichtiger war: Ich habe gelernt, mich selbst in neuartige/komplexe Sachverhalte einzuarbeiten. Das ist glaube ich das, was vor allem Uni Akademiker von nicht Akademikern abhebt.

Ich verstehe aber den Threadstarter. Gerade, wenn ich mir einige der Dipl Ings (in meinem Fall alle Uni) anschaue in meinem Bekanntenkreis. Die können wirklich ab Werk was, was sich nicht jeder in ein paar Stunden auch anlesen könnte. Wenn die noch privat interessiert sind und nebenher ein bisschen schrauben, dann machen die mir einfach in so vielen Dingen was vor. Praktisch sowie theoretisch.

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