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Uni Mannheim verabschiedet erste Absolventen des »European MBA«

European MBA: »Marke Mannheim« am internationalen MBA-Markt schon fest etabliert - Universität Mannheim verabschiedet den ersten Jahrgang des trinationalen »European MBA« und begrüßt 17 neue Teilnehmer

Ein weißes London-Taxi mit einer britischen Fahne auf der Motorhaube.

European MBA in Deutschland, Frankreich und England
Mannheim, 29. September 2003 (idw) Studienabschnitte an Business Schools in drei unterschiedlichen europäischen Kulturen und zum Abschluss die Bewährungsprobe in einem Praxisprojekt - es ist ein ebenso abwechslungsreicher wie fordernder Weg, den die Studierenden des »European MBA«-Programms an der Universität Mannheim binnen zwölf Monten gehen müssen. Der erste Jahrgang hat ihn mit Bravour gemeistert: Im Rahmen einer Feierstunde gratulierte die BWL-Fakultät der Schlosshochschule 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum erfolgreichen Abschluss. Gleichzeitig wurde der neue Jahrgang des trinationalen Vollzeitstudiums, das die Universität Mannheim gemeinsam mit der ESSEC in Cergy Pointoise nahe Paris und der britischen Warwick Business School anbietet, begrüßt.

Wie im Vorjahr ist auch die neue Mannheimer MBA-Studierendengruppe ebenso international wie interdisziplinär besetzt: Nicht einmal die Hälfte der 17 Programmteilnehmer besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Die USA, Österreich, Chile, Peru, Frankreich und der Iran sind die Heimatländer der weiteren Studierenden. Auch die akademische Erstausbildung und die bisherigen beruflichen Erfahrungen sind vielfältig: Neben Wirtschaftswissenschaftlern sind es Ingenieure, Juristen, Informatiker und Naturwissenschaftler, die in den kommenden zwölf Monaten das Rüstzeug für eine Management-Karriere auf internationalem Parkett erwerben wollen. Das Durchschnittsalter beträgt 30 Jahre, im Schnitt verfügen die Teilnehmer bereits über eine Berufserfahrung von fast fünf Jahren.

Lukrative Job-Angebote für Absolventen
»Es geht in einem solchen Studium nicht nur darum, dass man etwas lernt, sondern auch, wie man es lernt. Und dieses Wie macht den European MBA einzigartig«, betonte Dr. Zun-Gon Kim, der stellvertretend für die Studierenden des ersten Jahrgangs Bilanz zog. »Die Internationalität und die Heterogenität der beruflichen Erfahrungen unserer Gruppe sowie der ständige Wechsel von Lehrmethoden und Inhalten waren eine Herausforderung.« Für den gebürtigen Südkoreaner, der vor dem MBA-Studium als Arzt an der Uni-Klinik in Frankfurt am Main arbeitete, hat sich die berufliche Neuorientierung gelohnt: Seine Zukunft sieht er in der Beratung oder im Gesundheitswesen.

Wie vielen seiner Kommilitoninnen und Kommilitonen lagen ihm schon vor Programmende eine Reihe lukrativer Job-Angebote vor. »Es ist nun wichtig, dass wir schnellstmöglich ein kleines, aber feines Netzwerk zwischen den beteiligten Institutionen, den ehemaligen und den aktuellen Studierenden aufbauen, von dem alle profitieren werden«, so Kim. Positiv fiel auch das Fazit der Programmverantwortlichen aus. »Dafür haben in einem hohen Maße auch die Studierenden mit ihrem Engagement gesorgt«, erklärte der Akademische Direktor, Professor Dr. Christian Homburg. Dass sich die »Marke Mannheim« bereits am internationalen MBA-Markt etabliert hat, beweist das Interesse: 320 Bewerbungen aus allen Teilen der Welt gingen im MBA-Office ein, nur 17 konnten schließlich berücksichtigt werden. »Schon alleine diese Nachfrage macht es unumgänglich, dass wir künftig noch mehr Plätze anbieten werden«, bekräftigte Homburg. Professor Dr. Martin Schader, Dekan der Mannheimer BWL-Fakultät, sieht in der erfolgreichen Markteinführung des »European MBA« und der erfolgreichen Kooperation der drei beteiligten Hochschulen, die zu den angesehensten wirtschaftswissenschaftlichen Bildungseinrichtungen in Europa zählen, zudem einen wichtigen Anknüpfungspunkt für weitere Studiengänge. »Wir werden unsere Angebotspalette im Postgraduierten-Bereich auf jeden Fall um weitere attraktive Angebote erweitern«, verspricht Schader.

  1. Seite 1: European MBA in Deutschland, Frankreich und England
  2. Seite 2: The European MBA - Daten und Fakten

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7 Kommentare

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