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Gehälter für Führungskräfte steigen bis 7,6 Prozent

Zur jährlichen Budgetierungsphase in den Unternehmen legen PersonalMarkt und Prof. Tom Krebs Ph.D. eine Gehaltsprognose für das kommende Jahr vor. Für die Prognose wurde der Zusammenhang von über 1,5 Millionen Gehaltsdaten mit der BIP-Entwicklung seit 2000 analysiert.

Buchstabenwürfel ergeben das Wort: Gehälter, welches sich auf einer roten, glatten Oberfläche wiederspiegelt.

Gehälter für Führungskräfte steigen bis 7,6 Prozent
Hamburg, 03.10.2011 (pm) - Für die Personalkostenplanung sind aktuelle Vergütungsinformationen ein wichtiger Faktor. Rechtzeitig zur jährlichen Budgetierungsphase in den Unternehmen legen die Vergütungsberatung PersonalMarkt und Prof. Tom Krebs Ph.D., Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomie an der Universität Mannheim eine Gehaltsprognose für das kommende Jahr vor. Für die Prognose wurde der Zusammenhang von über 1,5 Millionen Gehaltsdaten mit der BIP-Entwicklung seit 2000 analysiert. Auf Basis dieses Modells ergeben sich für die Gehälter von Führungskräften ein Plus im Grundgehalt von 6,2 Prozent, für akademische Spezialisten + 1,7 Prozent und für nichtakademische Fachkräfte + 2,2 Prozent. Die entsprechenden Zuwächse der Gehälter inklusive aller Zusatzzahlungen (Total Cash) liegen für Führungskräfte bei 7,6 Prozent, für Spezialisten bei 1,8 Prozent und für Fachkräfte bei 2,5 Prozent.

„Wir gehen davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2011 im Sog der weltweiten Konjunkturabschwächung leicht schrumpfen wird und halten ein Rezessionsszenario im kommenden Jahr für sehr wahrscheinlich“, sagt Wirtschaftsexperte Krebs. Da Löhne und Gehälter der Konjunktur immer mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung folgen, werde es aber bedingt durch den auslaufenden Aufschwung im ersten Halbjahr 2012 noch kräftige Gehaltszuwächse geben. „Die Prognosen sind daher eine Mischung aus Gehaltszuwächsen im ersten Halbjahr 2012 und stagnierenden Gehältern im zweiten Halbjahr“, betont Tim Böger,
Geschäftsführer von PersonalMarkt. Der verhältnismäßig hoch anmutende Zuwachs bei den Führungskräften im Vergleich zu den anderen Gruppen relativiert sich, wenn man die Gehaltsentwicklung der Führungskräfte in Folge der Wirtschaftskrise 2009 ansieht. Von 2009 auf 2010 sind die Total-Cash-Gehälter der Führungskräfte um 8 Prozent eingebrochen, die der Spezialisten gar nicht und die der Fachkräfte nur um 1,2 Prozent.

Die Studie basiert auf 1,5 Millionen Gehaltsdaten aus den letzten 12 Jahren sowie auf über 200.000 aktuellen Gehaltsdaten aus den letzten 12 Monaten. Sie beinhaltet weitere Differenzierungen nach Region und Firmengröße sowie die Gehälter für 100 Stellen. 

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