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Vergütungsstudie-Immobilienwirtschaft »Führungskräfte & Spezialisten 2007/2008«

Top-Verdiener der Immobilienbranche mit Spitzengehältern in Höhe von bis zu einer halben Million Euro jährlich sind die Geschäftsführer, so das Ergebnis der Vergütungsstudie.

Immobilien, Wohnungen, Architektur,

Vergütungsstudie-Immobilienwirtschaft »Führungskräfte & Spezialisten 2007/2008«
Freiburg, 30.10.2007 (ots) - Top-Verdiener der Immobilienbranche mit Spitzengehältern in Höhe von bis zu einer halben Million Euro jährlich sind die Geschäftsführer, so das Ergebnis der Vergütungsstudie »Führungskräfte und Spezialisten in der Immobilienwirtschaft 2007/2008«. Allerdings weisen gerade die Gesamtbezüge von Geschäftsführern, eine sehr starke Streuung auf, denn längst nicht jeder Geschäftsführer in der Immobilienwirtschaft erreicht ein solch astronomisch hohes Gehalt. Das durchschnittliche Jahressalär eines angestellten Geschäftsführers liegt deutlich niedriger, nämlich bei rund 130.000 Euro jährlich. Und so mancher Geschäftsführer, auch das zeigt die Studie, geht mit weniger als 40.000 Euro Jahresgehalt nach Hause.

Bereits zum dritten Mal hat das Fachmagazin »Immobilienwirtschaft«zusammen mit der Vergütungsberatung PersonalMarkt die Gehälter von insgesamt 16 Führungsfunktionen und 24 Fach- und Spezialistenfunktionen in der Immobilienwirtschaft untersucht. Erstmals wurde in diesem Jahr die Funktion »Führungskraft im Asset Management« ausgewertet. Insgesamt sind diesmal 4.723 Datensätze (im Vergleich dazu 2006: 3.263 Datensätze) in die Vergütungsstudie eingeflossen. Die Daten wurden von PersonalMarkt und der Immobilienwirtschaft in der Zeit vom 1. Januar bis 31. August 2007 erhoben. Das Gros der Daten, nämlich 1.800 Datensätze, stammt von Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern.

Insgesamt 1.155 Meldungen kamen von Unternehmen mit 101 bis 1000 Mitarbeitern und von Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern wurden 1.768 Datensätze in der Studie berücksichtigt. Das Vergütungsniveau von Führungskräften in der Immobilienwirtschaft ist demnach im Vergleich zum letzten Jahr um rund acht Prozent gestiegen, das von Fachkräften und Spezialisten um rund vier Prozent. Denn auch in der Immobilienwirtschaft werden Mitarbeiter zunehmend leistungs- oder erfolgsabhängig bezahlt. Und das gilt längst nicht mehr nur für Führungskräfte oder Mitarbeiter imVertrieb, sondern immer häufiger auch für Fachkräfte und Spezialisten.

Zu den Top-Verdienern der Branche gehören neben den Geschäftsführern vor allem Niederlassungsleiter und Fondsmanager. Sieerzielen Gehälter bis zu einer Höhe von 400.000 Euro jährlich. Am unteren Ende der Gehaltsskala liegen bei den Positionen mit Personalverantwortung die Bauleiter und die technischen Facility-Manager. Sie erzielen Jahresgehälter, die teilweise bei lediglich rund 30.000 Euro pro Jahr liegen. Den höchsten Gehaltsanstieg bei den Führungsfunktionen gab es für Geschäftsführer (fast 20 Prozent). Positionen wie IT-Leitung, Controlling, kaufmännisches Facility-Management, Kaufmännische Leitung oder Personalleitung konnten beim Gehalt um 10 bis 16 Prozent zulegen. Mehr im Portemonnaie haben auch Fondsmanager, Immobilienfinanzierer und technische Facility-Manager.

Unverändert ist dagegen das Vergütungsniveau von Positionen wie Wohnungs- und Gewerbeverwaltung sowie Projekt- und Standortentwicklung. Gestiegen sind bei allen Positionen vor allem die variablen Anteile. Bei den Fach- und Spezialistenfunktionen liegen die Funktionen Fondsmanagement und Projektentwicklung vorn. Am wenigsten verdienen hier Hausmeister und Verwalter. Auch bei den Funktionen ohne Personalverantwortung sind die Gehaltszuwächse teilweise auf höhere Prämien zurückzuführen. Allerdings gehen hier - anders als bei den Führungsfunktionen - die Zuwächse doch überwiegend auf gestiegene Grundgehälter zurück. Den höchsten Gehaltszuwachs verzeichnen Positionen im Vertrieb, in der Immobilienfinanzierung und im Fondsmanagement: Um rund zehn Prozent sind die Gehälter hier gestiegen. Dagegen haben die Gehälter von Mitarbeitern im Sekretariat, im Personalwesen und im Finanz- und Rechnungswesen um gerade einmal drei bis fünf Prozent zugelegt. Trotz allen Aufschwungsgibt es auch Verlierer: Die Gehälter von Architekten und Bauleitern sind laut Studie leicht rückläufig.
 

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