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Master oder BerufseinstiegBildungsabschlüsse

Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

Die Anforderungen der Bachelorarbeit sind doch an die kurze Bearbeitungszeit angepasst. Die Masterarbeit entspricht eher dem, was früher in der Diplomarbeit gefordert wurde.

Ist ja auch völlig vernünftig so. Aber man sollte nicht so tun, als ob Studenten heute in 10 Wochen das schaffen können, was früher 25-50 Wochen gedauert hat.

Genau, deswegen war die Diplomarbeit früher auch eine Doktorarbeit weil sie über 2 Semester ging. Einwandfreie Logik. Der Umfang und die qualität einer bachelorarbeit sind Übrings festgehalten und sie ist zwar etwas kürzer als eine Diplomarbeit soll aber eine höhere Qualität aufweisen.

Nö, die Diplomarbeit war vergleichbar zur heutigen Masterarbeit. Eine Masterarbeit dauert auch länger als eine Bachelorarbeit, da die Anforderungen höher sind.

Ist doch auch nichts schlimm dran. Wenn sich jemand Richtung Uni oder industrieller Forschung bewegen will, macht er heute einen Master.

Das muss man leider verneinen. Qualität und Umfang sind festgelegt. Offiziell soll eine Masterarbeit qualitativ und vom Umfang her höher als die Diplomarbeit sein. Dafür hat man auch noch nur halb so lang Zeit. Heute kann man keine 5 Semester mehr überziehen wie beim Diplom und glauben dass man einen Job findet.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Das muss man leider verneinen. Qualität und Umfang sind festgelegt. Offiziell soll eine Masterarbeit qualitativ und vom Umfang her höher als die Diplomarbeit sein. Dafür hat man auch noch nur halb so lang Zeit. Heute kann man keine 5 Semester mehr überziehen wie beim Diplom und glauben dass man einen Job findet.

Man kann auch offiziell festlegen, dass Masterstudenten die 100 Meter in 5 Sekunden laufen sollen. Können sie aber nicht, auch wenn es in der Richtlinie steht.

Ich glaube nicht, dass es einen Unterschied zwischen guten Studenten heute oder vor 20 oder vor 40 Jahren gibt. Daher finde ich es auch völlig unsinnig, die heutigen Studenten zu beschimpfen. Es ist aber meiner Ansicht nach ebenso unsinnig zu behaupten, dass die heutigen Studenten phantastisch viel besser sind und in 6 Monaten bessere Ergebnisse liefern können, als Studenten früher in 6-12 Monaten.

Wenn die Ergebnisse offiziell trotzdem besser sind, dann liegt es an der Messung. Man kann unsinnige Qualitätskriterien wie Zahl der Seiten oder der Literaturzitate festlegen. Das sagt aber nichts über die Qualität der Inhalts und insbesondere der Forschungsergebnisse aus.

In der Diplom- oder Masterarbeit geht es nicht mehr nur darum, Wissen zu reproduzieren oder Fähigkeiten zu demonstrieren. Da geht es auch um die Ergebnisse, die man liefert, und die lassen sich in der Forschung nicht durch Richtlinien festlegen.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Das muss man leider verneinen. Qualität und Umfang sind festgelegt. Offiziell soll eine Masterarbeit qualitativ und vom Umfang her höher als die Diplomarbeit sein. Dafür hat man auch noch nur halb so lang Zeit. Heute kann man keine 5 Semester mehr überziehen wie beim Diplom und glauben dass man einen Job findet.

Man kann auch offiziell festlegen, dass Masterstudenten die 100 Meter in 5 Sekunden laufen sollen. Können sie aber nicht, auch wenn es in der Richtlinie steht.

Ich glaube nicht, dass es einen Unterschied zwischen guten Studenten heute oder vor 20 oder vor 40 Jahren gibt. Daher finde ich es auch völlig unsinnig, die heutigen Studenten zu beschimpfen. Es ist aber meiner Ansicht nach ebenso unsinnig zu behaupten, dass die heutigen Studenten phantastisch viel besser sind und in 6 Monaten bessere Ergebnisse liefern können, als Studenten früher in 6-12 Monaten.

Wenn die Ergebnisse offiziell trotzdem besser sind, dann liegt es an der Messung. Man kann unsinnige Qualitätskriterien wie Zahl der Seiten oder der Literaturzitate festlegen. Das sagt aber nichts über die Qualität der Inhalts und insbesondere der Forschungsergebnisse aus.

In der Diplom- oder Masterarbeit geht es nicht mehr nur darum, Wissen zu reproduzieren oder Fähigkeiten zu demonstrieren. Da geht es auch um die Ergebnisse, die man liefert, und die lassen sich in der Forschung nicht durch Richtlinien festlegen.

Muss dem zustimmen. Ich denke man muss auch stärker differenzieren. Während an einer FH Bachelor und Master recht einfach gehalten sind bzw eine Art erweitere Berufsausbildung sind, ist das Niveau an den meisten Unis weiterhin sehr stabil geblieben.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

Das muss man leider verneinen. Qualität und Umfang sind festgelegt. Offiziell soll eine Masterarbeit qualitativ und vom Umfang her höher als die Diplomarbeit sein. Dafür hat man auch noch nur halb so lang Zeit. Heute kann man keine 5 Semester mehr überziehen wie beim Diplom und glauben dass man einen Job findet.

Neutral gesehen kann man in der halben Zeit nicht mehr Umfang bei höherer Qualität erzeugen, außer wir glauben, dass wirklich alle Diplomer langsam, faul und dumm waren und dass heute alle Masteranden schneller, fleißiger und cleverer sind.
Ich glaube das allerdings nicht. Irgendwo geht die Gleichung also nicht auf... Vielleicht sind die "Festlegungen" und das "soll offiziell sein" einfach Quatsch?

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

Das muss man leider verneinen. Qualität und Umfang sind festgelegt. Offiziell soll eine Masterarbeit qualitativ und vom Umfang her höher als die Diplomarbeit sein. Dafür hat man auch noch nur halb so lang Zeit. Heute kann man keine 5 Semester mehr überziehen wie beim Diplom und glauben dass man einen Job findet.

Neutral gesehen kann man in der halben Zeit nicht mehr Umfang bei höherer Qualität erzeugen, außer wir glauben, dass wirklich alle Diplomer langsam, faul und dumm waren und dass heute alle Masteranden schneller, fleißiger und cleverer sind.
Ich glaube das allerdings nicht. Irgendwo geht die Gleichung also nicht auf... Vielleicht sind die "Festlegungen" und das "soll offiziell sein" einfach Quatsch?

Vielleicht liegt der Fehler darin dass alle glauben man muss außerordentlich intelligent sein um eine Master bzw Diplomarbeit schreiben zu können? Zum Großteil ist es doch eher eine Fleißarbeit so lange man es nicht in einem Mathematik oder Physik Studium bzw an der Uni schreibt. Die Prioritäten der Studenten war damals anders. Man kennt es noch ganz gut aus den Nachrichten, die Studenten die für eine bessere Welt streiken, die nur nebenher studierten und sonst was anderes machten, die in Studentenverbindungen stark aktiv etc. pp. Die Diplomer die ehrlich sind berichten oftmals was anderes. In meiner Familie wurde offen zugegeben das es früher wesentlich einfacher war, man nicht diesen enormen Druck hat. Zumindest gilt das für die Uni.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Die Diplomer haben Deutschland zur Wirtschaftsweltmacht nach dem Krieg gemacht und den Status bis zu ihrer Abschaffung erhalten. Mehr geht wirtschaftlich einfach nicht. Und damit ist alles über die Qualität ausgesagt. Gleiches gilt für alle alten Systeme, wie auch die duale Ausbildung. Ihr Erfolg ist qualitativ und quantitativ nachweisbar. Wieso man Bewährtes abschaffen muss, werde ich nie begreifen. Und ja, ja....für das Vereinte Europa...ich weiß...Harmonisierung...trotzdem Unsinn.

Was müssen wir da diskutieren, ob irgendwas leicht war? Nein, das war es nicht und deswegen haben bis zum Schluß - Ende der 2000er Jahre - auch nur ca. 35% eines Jahrganges studiert. Wäre es leichter gewesen, wären die Zahlen auch so hoch geweisen, wie ein paar Jährchen später, da waren es schon knapp 60% - dank des neuen Systems...ja..ja...ich weiß...EU und OECD haben die Steigerung der Quote um jeden Preis verlangt...trotzdem Unsinn..

Ob man den Status mit dem neuen System halten wird, sollten wir erst einmal abwarten. Vielleicht ja, vielleicht nein. Die die heutige Arroganz ist dagegen unerträglich. Die vorherigen Generationen haben uns ein fantastisches Erbe hinterlassen. Bevor wir diese abwerten, sollten wir uns vielleicht erstmal bemühen, das Erbe zu halten und beweisen, dass wir es ausbauen können, bevor wir großmäulig uns über die Leistungsträger der Vergangenheit und Gegenwart erheben.

Die Entwicklung, dass heute ca. 60% eines Jahrganges studieren und nur noch 30% eine Ausbildung machen (10% fallen durch das Raster), ist für mich nicht positiv, sondern eine schreckliche Fehlsteuerung, die zu einem schlimmen Fachkräftemangel bei den Facharbeitern und Handwerkern führen muss, also genau die Beruf, welche die Digitalisierung eigentlich nicht wegrationalisiert.

Viel mehr sollten wir Abitur und Studium wieder auf das alte Niveau heben. Ob der Abschluss dann DIplom, Magister, Bachelor, Master oder Hexenmeister von Kleinkahl heißt, ist mir egal, solange die Fehlsteuerung beendet wird.

Über diese Fehlsteuerung sollten wir reden und nicht über zwei verschiedene Systeme, von denen eines sehr erfolgreich war und eines zu neu ist, um den Erfolg abzusehen. Wie will man da seriös vergleichen? Geht gar nicht!

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Was ich in der ganzen Diskussion nicht verstehe ist, woher kommen die 60% eines Jahrgangs die angeblich studieren? Laut statischem Bundesamt waren 34.7% aller Schulabgänger 2017 mit Abitur/Fachabitur ausgestattet.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Hier ist die Antwort:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/72005/umfrage/entwicklung-der-studienanfaengerquote/

Abitur/Fachabitur sollten noch deutlich mehr haben, da ja nicht alle Abiturienten / Fachabiturienten studieren.

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Was ich in der ganzen Diskussion nicht verstehe ist, woher kommen die 60% eines Jahrgangs die angeblich studieren? Laut statischem Bundesamt waren 34.7% aller Schulabgänger 2017 mit Abitur/Fachabitur ausgestattet.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Naja, wie bei Pippi Langstrumpf: "Ich mach mir die Welt.."

Was halt in die eigene Agenda passt, wird erlogen. Dass die Studienanfänger- und Absolventenquoten stark divergieren, wird hier auch selten erwähnt - widerspricht ja dem Mythos, der eine reaktionäre Bildungspolitik rechtfertigen soll.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir klassische Ausbildungen wieder mehr fördern sollten. Es darf einem Handwerker kein soziales oder intellektuelles Stigma anhaften, mal davon abgesehen, dass es sich heute oft rentiert, das duale Ausbildungssystem einem mittelmäßigen Studienabschluss vorzuziehen.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Was ich in der ganzen Diskussion nicht verstehe ist, woher kommen die 60% eines Jahrgangs die angeblich studieren? Laut statischem Bundesamt waren 34.7% aller Schulabgänger 2017 mit Abitur/Fachabitur ausgestattet.

Ist ja nur ein Typ, der das die ganze Zeit wiederholt.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Die Prioritäten der Studenten war damals anders. Man kennt es noch ganz gut aus den Nachrichten, die Studenten die für eine bessere Welt streiken, die nur nebenher studierten und sonst was anderes machten, die in Studentenverbindungen stark aktiv etc. pp. Die Diplomer die ehrlich sind berichten oftmals was anderes. In meiner Familie wurde offen zugegeben das es früher wesentlich einfacher war, man nicht diesen enormen Druck hat. Zumindest gilt das für die Uni.

Die Prioritäten der meisten Studenten waren nicht anders, zumindest nicht in der Fächern, bei denen man nicht schon damals Witze über die zukünftige Karriere als Taxifahrer machte. Man hatte mehr Freiheiten, ewig an der Uni rumzuhängen, aber die meisten wollten ja irgendwann Geld verdienen und nicht ewig in einer Studi WG leben.

Ein Teil der Anforderung eines Studiums war es, auch bei maximaler Freiheit trotzdem den Fokus auf das Studium zu legen. Arbeitgeber haben auch damals darauf geguckt, wie lange man studiert hat. Den enormen Druck, den du jetzt beklagst, musste man sich selber machen.

Egal welches System man hat: die guten Leute werden ihren Weg gehen. Ansonsten gibt es halt Vor- und Nachteile, wobei das auch von der Persönlichkeit abhängt. Aber weder damals noch heute wird Leuten ein Abschluss geschenkt, mit dem man leicht einen guten Job bekommt. Die Firmen sind ja nicht so blöd, dass sie geschenkte Abschlüsse nicht erkennen.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Die Prioritäten der Studenten war damals anders. Man kennt es noch ganz gut aus den Nachrichten, die Studenten die für eine bessere Welt streiken, die nur nebenher studierten und sonst was anderes machten, die in Studentenverbindungen stark aktiv etc. pp. Die Diplomer die ehrlich sind berichten oftmals was anderes. In meiner Familie wurde offen zugegeben das es früher wesentlich einfacher war, man nicht diesen enormen Druck hat. Zumindest gilt das für die Uni.

Die Prioritäten der meisten Studenten waren nicht anders, zumindest nicht in der Fächern, bei denen man nicht schon damals Witze über die zukünftige Karriere als Taxifahrer machte. Man hatte mehr Freiheiten, ewig an der Uni rumzuhängen, aber die meisten wollten ja irgendwann Geld verdienen und nicht ewig in einer Studi WG leben.

Ein Teil der Anforderung eines Studiums war es, auch bei maximaler Freiheit trotzdem den Fokus auf das Studium zu legen. Arbeitgeber haben auch damals darauf geguckt, wie lange man studiert hat. Den enormen Druck, den du jetzt beklagst, musste man sich selber machen.

Egal welches System man hat: die guten Leute werden ihren Weg gehen. Ansonsten gibt es halt Vor- und Nachteile, wobei das auch von der Persönlichkeit abhängt. Aber weder damals noch heute wird Leuten ein Abschluss geschenkt, mit dem man leicht einen guten Job bekommt. Die Firmen sind ja nicht so blöd, dass sie geschenkte Abschlüsse nicht erkennen.

Ich sehe das genauso. Guten Leuten ist es egal ob ihr Abschluss Master oder Diplom heißt. Sie studieren dann eben an einer Uni wo man nichts geschenkt bekommt. Ob das jetzt BWL an der Mannheim ist, Wirtschaftswissenschaften an der FU Hagen oder Maschinenbau an einer TU. Ich denke man sollte eher darüber reden welche Studiengänge es einem eben viel zu leicht machen wie zb Sales Management, Risk Management, Wirtschaftsinformatik usw. ich mein welcher BWLer kann heute noch die Eigenwerte einer Hesse Matrix berechnen, geschweige denn ein knapsack Problem lösen. Duale Studiengänge sind doch auch nur eine Form der Anpassung an die Arbeitgeber. Gerade FHs sind ja für Ihre Berufsausbildung bekannt.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Tatsache ist, dass auch in den 1970ern wirklich einige Absolventen nach ihrem Studium Taxifahrer geworden sind. Einer ist mir persönlich bekannt. Nach 20 Jahren Taxi hat er dann noch eine Berufsausbildung gemacht.

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Die Prioritäten der Studenten war damals anders. Man kennt es noch ganz gut aus den Nachrichten, die Studenten die für eine bessere Welt streiken, die nur nebenher studierten und sonst was anderes machten, die in Studentenverbindungen stark aktiv etc. pp. Die Diplomer die ehrlich sind berichten oftmals was anderes. In meiner Familie wurde offen zugegeben das es früher wesentlich einfacher war, man nicht diesen enormen Druck hat. Zumindest gilt das für die Uni.

Die Prioritäten der meisten Studenten waren nicht anders, zumindest nicht in der Fächern, bei denen man nicht schon damals Witze über die zukünftige Karriere als Taxifahrer machte. Man hatte mehr Freiheiten, ewig an der Uni rumzuhängen, aber die meisten wollten ja irgendwann Geld verdienen und nicht ewig in einer Studi WG leben.

Ein Teil der Anforderung eines Studiums war es, auch bei maximaler Freiheit trotzdem den Fokus auf das Studium zu legen. Arbeitgeber haben auch damals darauf geguckt, wie lange man studiert hat. Den enormen Druck, den du jetzt beklagst, musste man sich selber machen.

Egal welches System man hat: die guten Leute werden ihren Weg gehen. Ansonsten gibt es halt Vor- und Nachteile, wobei das auch von der Persönlichkeit abhängt. Aber weder damals noch heute wird Leuten ein Abschluss geschenkt, mit dem man leicht einen guten Job bekommt. Die Firmen sind ja nicht so blöd, dass sie geschenkte Abschlüsse nicht erkennen.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Ich bin zwar VWLer, aber Hesse-Matrix sollte jeder Zweitsemester können. Eigenwerte ist auch nur Einsetzen...

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Die Prioritäten der Studenten war damals anders. Man kennt es noch ganz gut aus den Nachrichten, die Studenten die für eine bessere Welt streiken, die nur nebenher studierten und sonst was anderes machten, die in Studentenverbindungen stark aktiv etc. pp. Die Diplomer die ehrlich sind berichten oftmals was anderes. In meiner Familie wurde offen zugegeben das es früher wesentlich einfacher war, man nicht diesen enormen Druck hat. Zumindest gilt das für die Uni.

Die Prioritäten der meisten Studenten waren nicht anders, zumindest nicht in der Fächern, bei denen man nicht schon damals Witze über die zukünftige Karriere als Taxifahrer machte. Man hatte mehr Freiheiten, ewig an der Uni rumzuhängen, aber die meisten wollten ja irgendwann Geld verdienen und nicht ewig in einer Studi WG leben.

Ein Teil der Anforderung eines Studiums war es, auch bei maximaler Freiheit trotzdem den Fokus auf das Studium zu legen. Arbeitgeber haben auch damals darauf geguckt, wie lange man studiert hat. Den enormen Druck, den du jetzt beklagst, musste man sich selber machen.

Egal welches System man hat: die guten Leute werden ihren Weg gehen. Ansonsten gibt es halt Vor- und Nachteile, wobei das auch von der Persönlichkeit abhängt. Aber weder damals noch heute wird Leuten ein Abschluss geschenkt, mit dem man leicht einen guten Job bekommt. Die Firmen sind ja nicht so blöd, dass sie geschenkte Abschlüsse nicht erkennen.

Ich sehe das genauso. Guten Leuten ist es egal ob ihr Abschluss Master oder Diplom heißt. Sie studieren dann eben an einer Uni wo man nichts geschenkt bekommt. Ob das jetzt BWL an der Mannheim ist, Wirtschaftswissenschaften an der FU Hagen oder Maschinenbau an einer TU. Ich denke man sollte eher darüber reden welche Studiengänge es einem eben viel zu leicht machen wie zb Sales Management, Risk Management, Wirtschaftsinformatik usw. ich mein welcher BWLer kann heute noch die Eigenwerte einer Hesse Matrix berechnen, geschweige denn ein knapsack Problem lösen. Duale Studiengänge sind doch auch nur eine Form der Anpassung an die Arbeitgeber. Gerade FHs sind ja für Ihre Berufsausbildung bekannt.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 14.10.2018:

Ich bin zwar VWLer, aber Hesse-Matrix sollte jeder Zweitsemester können. Eigenwerte ist auch nur Einsetzen...

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Die Prioritäten der Studenten war damals anders. Man kennt es noch ganz gut aus den Nachrichten, die Studenten die für eine bessere Welt streiken, die nur nebenher studierten und sonst was anderes machten, die in Studentenverbindungen stark aktiv etc. pp. Die Diplomer die ehrlich sind berichten oftmals was anderes. In meiner Familie wurde offen zugegeben das es früher wesentlich einfacher war, man nicht diesen enormen Druck hat. Zumindest gilt das für die Uni.

Die Prioritäten der meisten Studenten waren nicht anders, zumindest nicht in der Fächern, bei denen man nicht schon damals Witze über die zukünftige Karriere als Taxifahrer machte. Man hatte mehr Freiheiten, ewig an der Uni rumzuhängen, aber die meisten wollten ja irgendwann Geld verdienen und nicht ewig in einer Studi WG leben.

Ein Teil der Anforderung eines Studiums war es, auch bei maximaler Freiheit trotzdem den Fokus auf das Studium zu legen. Arbeitgeber haben auch damals darauf geguckt, wie lange man studiert hat. Den enormen Druck, den du jetzt beklagst, musste man sich selber machen.

Egal welches System man hat: die guten Leute werden ihren Weg gehen. Ansonsten gibt es halt Vor- und Nachteile, wobei das auch von der Persönlichkeit abhängt. Aber weder damals noch heute wird Leuten ein Abschluss geschenkt, mit dem man leicht einen guten Job bekommt. Die Firmen sind ja nicht so blöd, dass sie geschenkte Abschlüsse nicht erkennen.

Ich sehe das genauso. Guten Leuten ist es egal ob ihr Abschluss Master oder Diplom heißt. Sie studieren dann eben an einer Uni wo man nichts geschenkt bekommt. Ob das jetzt BWL an der Mannheim ist, Wirtschaftswissenschaften an der FU Hagen oder Maschinenbau an einer TU. Ich denke man sollte eher darüber reden welche Studiengänge es einem eben viel zu leicht machen wie zb Sales Management, Risk Management, Wirtschaftsinformatik usw. ich mein welcher BWLer kann heute noch die Eigenwerte einer Hesse Matrix berechnen, geschweige denn ein knapsack Problem lösen. Duale Studiengänge sind doch auch nur eine Form der Anpassung an die Arbeitgeber. Gerade FHs sind ja für Ihre Berufsausbildung bekannt.

Da stimme ich dir zu aber Tatsache ist leider, das es fast nur noch bei den klassischen BWLern oder eben VWLern unterrichtet wird. Im Laufe meiner Promotion war ich auch an einer FH und dort wurde alles mit Determinanten/Hesse Matrix mal in Wirtschaftsmathematik gelehrt. Da die Leute dort aber reihenweise durchgefallen sind, wurde das in den meisten BWL Abwandlungen abgeschafft und geblieben ist nur ein leeres Konstrukt. Ganz nach dem Motto, wenn ich das Niveau nicht erreiche, muss es eben mir angepasst werden. In den meisten Wirtschaftsinformatik sucht man auch verzweifelt algorithmische Mathematik und ähnliches. Man hat sich doch zu sehr den Bedürfnissen der AGs angepasst.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Das sind nicht die Bedürfnisse der Arbeitgeber, sondern die Studiengänge, wie auch das Abitur, werden dem geistigen Niveau der neuen Durchschnitts-Absolventen angepasst. Bei einer Studienanfängerquote von 60% (eines Jahrganges!) und einer Normalverteilung der Intelligenz geht das auch gar nicht anders.

Die Aufsplittung der einzelnen Studiengänge wie BWL, VWL, Wirtschaftsmathematik oder Wirtschaftsinfo in 20 - 30 Studiengänge, bei denen Nebenfächer zum eigenen Studienfach aufgeblasen und bei denen schwerer Inhalte einfach entschlackt werden, hat daher System, damit auch der mit einem IQ von 80 noch mit einem Bachelor rumlaufen kann.

Wenn man halt das Ziel aufgibt, dass die Akademiker- und Abiturquote politisch gewollt gesteigert wird, geht das halt nur, wenn man nicht mehr genau hinschaut und das Niveau senkt. Das macht die Top-Leute von heute nicht schlechter, als die Top-Leute von früher.

Fraglich ist halt, was für einen Gefallen wir uns damit zu tun, wirklich jeden Hinz und Kunz so ins Studium zu treiben, wenn gleichzeitig Millionen Lehrstellen nicht besetzt werden können.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Trauer keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

Und wie erklärst du dir gut 512.000 Studienanfänger pro Jahr? Ein Jahrgang besteht aus etwa 800.000 Menschen, so dass ich rechnersich auf eine Quote von 64 %.

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Was ich in der ganzen Diskussion nicht verstehe ist, woher kommen die 60% eines Jahrgangs die angeblich studieren? Laut statischem Bundesamt waren 34.7% aller Schulabgänger 2017 mit Abitur/Fachabitur ausgestattet.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Hier ist die Antwort:

de.statista.com/statistik/daten/studie/72005/umfrage/entwicklung-der-studienanfaengerquote/

Abitur/Fachabitur sollten noch deutlich mehr haben, da ja nicht alle Abiturienten / Fachabiturienten studieren.

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Was ich in der ganzen Diskussion nicht verstehe ist, woher kommen die 60% eines Jahrgangs die angeblich studieren? Laut statischem Bundesamt waren 34.7% aller Schulabgänger 2017 mit Abitur/Fachabitur ausgestattet.

Du weißt schon dass diese Statistik in Bezug auf die Thesen die hier aufgestellt werden Quatsch ist oder? Meiner Meinung nach. Ein Akademiker mit Diplom sollte das doch erkennen können :-D

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Was meinst Du damit?

WiWi Gast schrieb am 14.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Hier ist die Antwort:

de.statista.com/statistik/daten/studie/72005/umfrage/entwicklung-der-studienanfaengerquote/

Abitur/Fachabitur sollten noch deutlich mehr haben, da ja nicht alle Abiturienten / Fachabiturienten studieren.

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Was ich in der ganzen Diskussion nicht verstehe ist, woher kommen die 60% eines Jahrgangs die angeblich studieren? Laut statischem Bundesamt waren 34.7% aller Schulabgänger 2017 mit Abitur/Fachabitur ausgestattet.

Du weißt schon dass diese Statistik in Bezug auf die Thesen die hier aufgestellt werden Quatsch ist oder? Meiner Meinung nach. Ein Akademiker mit Diplom sollte das doch erkennen können :-D

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Für Ingenieurstudiengänge gilt ganz klar:
Diplom-Ing. Uni = Master, Diplom Ing. (FH) = Bachelor of Engineering (of Science)
Wer es nicht glaubt: Lasst euch ne Engineering Card machen. Da wird ebenfalls durch den Dachverband aller in Europa existierenden Ingenieurverbände eine Gleichwertigkeit bescheinigt. Wieso auch nicht, wenn einfach das Praxissemester weggefallen ist, man aber dafür 12 Wochen Praktikum zum Studienstart "mitbringen" muss?!
Die gleichen Klausuren wie im Diplom, die gleichen Aufgaben, die gleichen Themen. Macht euch mal die Mühe und vergleicht die Fächer zwischen B.Eng. und Dipl.-Ing. (FH). Exakt die gleichen.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Das Praxissemester gab es nur an den FHs. An der Uni musste man für das Grundpraktikum auch schon einen großen Teil zur Einschreibung absolviert haben. Den Rest und das Fachpraktikum dann während der vorlesungsfreien Zeit, in der auch die wesentlichen Klausuren stattfanden.

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Für Ingenieurstudiengänge gilt ganz klar:
Wieso auch nicht, wenn einfach das Praxissemester weggefallen ist, man aber dafür 12 Wochen Praktikum zum Studienstart "mitbringen" muss?!

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Sie ist etwas niedriger als 64%, weil in den Jahrgang der starke Zuzug von jungen Menschen in den Jahren 2015 bis heute noch nicht auftaucht, aber sie liegt tatsächlich bei knapp 60%.

Die Behauptung, dass 2017 lediglich 34,7% die Schule mit einem Fachabitur/Abitur abgeschlossen hätten, ist so haarsträubend falsch, dass es schon weht tut. Da muss man die Augen wirklich willkürlich vor der Wirklichkeit verschließen oder sich selbst massiv aufwerten wollen.

Extremes Beispiel Hamburg:

Quote Allgemeinabitur 2016: 58,4%
Quote Fachabitur/2. Bildungsweg/ Berufskolleg: 17,5%
Quote über Beruf 5,2%

Hochschulzugangsberechtigungsquote 2016: 81,1%

Quelle:
https://www.abendblatt.de/hamburg/article208720459/Hoechste-Abitur-Quote-aller-Zeiten.html

Hamburg mag eines der Extreme in Deutschland sein, zeigt aber deutlich die Tendenz. Im Jahr 2012 betrug die Quote beim Allgemeinabitur übrigens selbst in Hamburg nur ca. 49% und die Gesamtquote lag bei 61%. Da ist eine Steigerung um 20% in ein paar Jährchen schon extrem, oder?

Die Quote wird durch die Erfassung der Zuwanderung wieder etwas sinken, aber an der Grundausrichtung unseres Systems ändert sich nichts mehr:

Alles für die Quote und Abitur und Bachelor um jeden Preis und unabhängig von Leistung und Fähigkeiten.

WiWi Gast schrieb am 14.10.2018:

Trauer keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

Und wie erklärst du dir gut 512.000 Studienanfänger pro Jahr? Ein Jahrgang besteht aus etwa 800.000 Menschen, so dass ich rechnersich auf eine Quote von 64 %.

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Was ich in der ganzen Diskussion nicht verstehe ist, woher kommen die 60% eines Jahrgangs die angeblich studieren? Laut statischem Bundesamt waren 34.7% aller Schulabgänger 2017 mit Abitur/Fachabitur ausgestattet.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Rein pragmatisch gesehen ist es so dass die ganzen Lehrpläne von dem Diplom auf Master bzw Bachelor übertragen wurde. Viele Unis haben sogar das ganze Diplom in den Bachelor gepresst. Davon kann man jetzt erstmal halten was man will aber ist leider so. Ich würde das Ranking nach allgemeiner Meinung und den Fakten so bewerten.

Master (Uni) > Diplom (Uni) => Bachelor (Uni) > Vordiplom (Uni)

Bei FH das selbe Spiel. Nur dass die FHs im Durchschnitt halt vom Anspruch unter den Unis liegen.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Nö. Das ist so eine Mär, die man den Studenten erzählt hat. Ich war in der Übergangszeit als Hiwi tätig und die Lehrpläne wurden entschlackt und es blieb immer nur ein Gerüst ohne Tiefe.

Man kann das gut mit Mathematik vergleichen. Formal werden alle in Mathematik unterrichtet. Nur ist es ein Unterschied, ob ich da meinen Schwerpunkt auf die Grundrechenarten lege und die Differentialrechnung nur mal anstreife oder ob ich von Anfang an auf die Beherrschung der letzteren abziele. Formal hatte ich inhaltlich bei beiden Varianten beides. Inhaltlich nicht.

Genau so lief es beim Diplom und Bachelor. Oder wie sonst, will man erklären, dass heute gut 60% eines Jahrganges studieren und die haben am Ende auch noch bessere Noten als die Diplomer und eine weitaus geringere Abbruchquote? Sind die Leute in den letzten Jahren intelligenter geworden? Nein, es wurde einfach alles leichter.

Da wir offensichtlich auf eine Katastrophe zusteuern, sollten wir die Realität doch irgednwann zur Kenntnis nehmen

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Rein pragmatisch gesehen ist es so dass die ganzen Lehrpläne von dem Diplom auf Master bzw Bachelor übertragen wurde. Viele Unis haben sogar das ganze Diplom in den Bachelor gepresst. Davon kann man jetzt erstmal halten was man will aber ist leider so. Ich würde das Ranking nach allgemeiner Meinung und den Fakten so bewerten.

Master (Uni) > Diplom (Uni) => Bachelor (Uni) > Vordiplom (Uni)

Bei FH das selbe Spiel. Nur dass die FHs im Durchschnitt halt vom Anspruch unter den Unis liegen.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Was auffällig ist: Bachelor + Master kann man in 5 Jahren schaffen, inkl. Auslandspraktikum. Beim Uni-Diplom hatte man je nach Fachrichtung zwischen 5 und 7 Jahren gebraucht. Und zwar mit intensiver Arbeit. Ohne Parties / Feiern!

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Rein pragmatisch gesehen ist es so dass die ganzen Lehrpläne von dem Diplom auf Master bzw Bachelor übertragen wurde. Viele Unis haben sogar das ganze Diplom in den Bachelor gepresst. Davon kann man jetzt erstmal halten was man will aber ist leider so. Ich würde das Ranking nach allgemeiner Meinung und den Fakten so bewerten.

Master (Uni) > Diplom (Uni) => Bachelor (Uni) > Vordiplom (Uni)

Bei FH das selbe Spiel. Nur dass die FHs im Durchschnitt halt vom Anspruch unter den Unis liegen.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Ist auch meine Erfahrung. Man lässt das Gerüst "Lehrplan" bestehen und schneidet alles halt nur ein wenig und oberflächlich an. Formal hat man damit die gleichen Inhalte abgearbeitet. Inhaltlich ist es aber wie Tag und Nacht. Hinzu kommt natürlich noch, dass man die Prüfungen auch sehr erleichtert hat. Kann ja gar nicht sein, dass heute Leute ein Studium mit 2,0 absolvieren, die von der Intelligenz her vor 15 Jahren gerade mal so die Realschule geschafft hätten. Schon Wahnsinn, was da passiert ist.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Nö. Das ist so eine Mär, die man den Studenten erzählt hat. Ich war in der Übergangszeit als Hiwi tätig und die Lehrpläne wurden entschlackt und es blieb immer nur ein Gerüst ohne Tiefe.

Man kann das gut mit Mathematik vergleichen. Formal werden alle in Mathematik unterrichtet. Nur ist es ein Unterschied, ob ich da meinen Schwerpunkt auf die Grundrechenarten lege und die Differentialrechnung nur mal anstreife oder ob ich von Anfang an auf die Beherrschung der letzteren abziele. Formal hatte ich inhaltlich bei beiden Varianten beides. Inhaltlich nicht.

Genau so lief es beim Diplom und Bachelor. Oder wie sonst, will man erklären, dass heute gut 60% eines Jahrganges studieren und die haben am Ende auch noch bessere Noten als die Diplomer und eine weitaus geringere Abbruchquote? Sind die Leute in den letzten Jahren intelligenter geworden? Nein, es wurde einfach alles leichter.

Da wir offensichtlich auf eine Katastrophe zusteuern, sollten wir die Realität doch irgednwann zur Kenntnis nehmen

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Rein pragmatisch gesehen ist es so dass die ganzen Lehrpläne von dem Diplom auf Master bzw Bachelor übertragen wurde. Viele Unis haben sogar das ganze Diplom in den Bachelor gepresst. Davon kann man jetzt erstmal halten was man will aber ist leider so. Ich würde das Ranking nach allgemeiner Meinung und den Fakten so bewerten.

Master (Uni) > Diplom (Uni) => Bachelor (Uni) > Vordiplom (Uni)

Bei FH das selbe Spiel. Nur dass die FHs im Durchschnitt halt vom Anspruch unter den Unis liegen.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Der Beitrag auf den du dich beziehst, hatte ja auch nichts mit der Realität zu tun. In Wahrheit wurde nur ein Etikett draufgeklebt. Man hat halt Controlling draufgeschrieben, aber alle Inhalte nur ein wenig gemacht beim Bachelor. Beim Diplom war es noch tief. Auf dem Papier das gleiche. In der Realität in gigantischer Unterschied.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Was auffällig ist: Bachelor + Master kann man in 5 Jahren schaffen, inkl. Auslandspraktikum. Beim Uni-Diplom hatte man je nach Fachrichtung zwischen 5 und 7 Jahren gebraucht. Und zwar mit intensiver Arbeit. Ohne Parties / Feiern!

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Rein pragmatisch gesehen ist es so dass die ganzen Lehrpläne von dem Diplom auf Master bzw Bachelor übertragen wurde. Viele Unis haben sogar das ganze Diplom in den Bachelor gepresst. Davon kann man jetzt erstmal halten was man will aber ist leider so. Ich würde das Ranking nach allgemeiner Meinung und den Fakten so bewerten.

Master (Uni) > Diplom (Uni) => Bachelor (Uni) > Vordiplom (Uni)

Bei FH das selbe Spiel. Nur dass die FHs im Durchschnitt halt vom Anspruch unter den Unis liegen.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

die Argumentation sollte sich sachlich an den erreichten credit points (ECTS) ausrichten. Uni Master = 300 ECTS. FH Master = 300 ECTS... Diplom (FH) = 240 ECTS und Ba.Sc. = 180 ECTS bzw
gibt es da auch wieder welche mit 210... Pauschalieren kann man nicht, wer nun "besser" für den Job geeignet ist. Die Mathematik wird auf den Fachhochschulen auch vermittelt. Erfahrungsgemäß waren die deutlichsten Unterschiede leider zu erkennen bei Handwerks-Meistern, die ein Studium absolvieren wollten. Hinsichtlich mathematischen Kenntnissen, die über einen Dreisatz und Bruchrechnen hinausgehen - Fehlanzeige. Abstraktionsvermögen so gut wie nicht vorhanden. Englisch eine "Fremdsprache". Wie dann ein DQR auf die Idee kommen kann, einen Meister einem Bachelor gleichzustellen ist imho äusserst fragwürdig.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Naja, ich finde Die Abstufung:
Diplom,Master>Diplom Fh > Bachelor
eher Fair.

Es gibt zwar Bachelor Studiengänge mit 8 Semestern, aber aus meiner Erfahrung waren
die Diplom (Fh) Studiengänge zwar auf 8 Semester ausgelegt, aber eher für 9-10 konzipiert.
( Also man sollte beim Erststudium Dimplom (Fh) eher 9-10 Semester einplanen )
Zusätzlich hat man als Dipl.Ing (Fh) sowohl eine Vordiplomprüfung, als auch eine Diplomprüfung absolviert, im Gegensatz zum Bachelor.

Es gibt zwar Bachelors mit 8 Semestern Dauer, soweit mir bekannt ist das aber eher unüblich. In diesem Fall würde ich aber behaupten, sind die Bachelors sehr Nahe an einem Fh Diplom dran, ich würde sogar gleichwertig behaupten, wenn der Mensch nicht zum Generalisieren neigen würde.

Störend an der Aussage Diplom (Fh) = Bachelor empfinde ich,
dass man als Uni Student bereits mit 9 Semestern Regelstudienzeit zu den Mastern gezählt wird ein Diplom Fh aber nicht unter 8 Semestern zu haben ist.
Der Großteil der Bachelor Studiengänge aber eher 4-6 Semester dauert.
Somit ist ein Fh Diplom näher an einem Uni Diplom, als ein (durchschnitts) Bachelor an einem Fh Diplom.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Das FH-Diplom war ursprünglich auf 6 Semester ausgelegt. Ich habe auch Bekannte, die den Dipl.-Ing.(FH) in 6 Semestern absolviert haben. Im Ausland war das aber nicht wirklich anerkannt. Deshalb wurde später noch ein Praxissemester eingeführt. Auch für die Diplomarbeit wurde ein Semester reserviert. So wurden die 6 Semester auf 8 Semester aufgebläht. International gab es dann keine Probleme mehr mit der Anerkennung. An der Uni mussten die Pflichtpraktika natürlich in den sogenannten Semesterferien absolviert werden.

WiWi Gast schrieb am 22.08.2019:

Naja, ich finde Die Abstufung:
Diplom,Master>Diplom Fh > Bachelor
eher Fair.

Es gibt zwar Bachelor Studiengänge mit 8 Semestern, aber aus meiner Erfahrung waren
die Diplom (Fh) Studiengänge zwar auf 8 Semester ausgelegt, aber eher für 9-10 konzipiert.
( Also man sollte beim Erststudium Dimplom (Fh) eher 9-10 Semester einplanen )
Zusätzlich hat man als Dipl.Ing (Fh) sowohl eine Vordiplomprüfung, als auch eine Diplomprüfung absolviert, im Gegensatz zum Bachelor.

Es gibt zwar Bachelors mit 8 Semestern Dauer, soweit mir bekannt ist das aber eher unüblich. In diesem Fall würde ich aber behaupten, sind die Bachelors sehr Nahe an einem Fh Diplom dran, ich würde sogar gleichwertig behaupten, wenn der Mensch nicht zum Generalisieren neigen würde.

Störend an der Aussage Diplom (Fh) = Bachelor empfinde ich,
dass man als Uni Student bereits mit 9 Semestern Regelstudienzeit zu den Mastern gezählt wird ein Diplom Fh aber nicht unter 8 Semestern zu haben ist.
Der Großteil der Bachelor Studiengänge aber eher 4-6 Semester dauert.
Somit ist ein Fh Diplom näher an einem Uni Diplom, als ein (durchschnitts) Bachelor an einem Fh Diplom.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Das stimmt einfach nicht.

  • Im FH-Diplom war nie ein Semester für die Diplomarbeit reserviert
  • An den FHs war die Regelstudienzeit schon immer bei 98% der FHs 8 Semester. Es gab einzelne Ausnahmen bei Hochschulen in Hessen und in Baden-Württemberg, die hatten ein Diplom I (7 Semester) und ein Diplom II (9 Semester)
  • 6 Semester hatten sogenannte Berufsakademien, aber die haben weder etwas mit Uni, noch der FH zu tun. Vermutlich war dein Kollege auf so einer.

WiWi Gast schrieb am 22.08.2019:

Das FH-Diplom war ursprünglich auf 6 Semester ausgelegt. Ich habe auch Bekannte, die den Dipl.-Ing.(FH) in 6 Semestern absolviert haben. Im Ausland war das aber nicht wirklich anerkannt. Deshalb wurde später noch ein Praxissemester eingeführt. Auch für die Diplomarbeit wurde ein Semester reserviert. So wurden die 6 Semester auf 8 Semester aufgebläht. International gab es dann keine Probleme mehr mit der Anerkennung. An der Uni mussten die Pflichtpraktika natürlich in den sogenannten Semesterferien absolviert werden.

WiWi Gast schrieb am 22.08.2019:

Naja, ich finde Die Abstufung:
Diplom,Master>Diplom Fh > Bachelor
eher Fair.

Es gibt zwar Bachelor Studiengänge mit 8 Semestern, aber aus meiner Erfahrung waren
die Diplom (Fh) Studiengänge zwar auf 8 Semester ausgelegt, aber eher für 9-10 konzipiert.
( Also man sollte beim Erststudium Dimplom (Fh) eher 9-10 Semester einplanen )
Zusätzlich hat man als Dipl.Ing (Fh) sowohl eine Vordiplomprüfung, als auch eine Diplomprüfung absolviert, im Gegensatz zum Bachelor.

Es gibt zwar Bachelors mit 8 Semestern Dauer, soweit mir bekannt ist das aber eher unüblich. In diesem Fall würde ich aber behaupten, sind die Bachelors sehr Nahe an einem Fh Diplom dran, ich würde sogar gleichwertig behaupten, wenn der Mensch nicht zum Generalisieren neigen würde.

Störend an der Aussage Diplom (Fh) = Bachelor empfinde ich,
dass man als Uni Student bereits mit 9 Semestern Regelstudienzeit zu den Mastern gezählt wird ein Diplom Fh aber nicht unter 8 Semestern zu haben ist.
Der Großteil der Bachelor Studiengänge aber eher 4-6 Semester dauert.
Somit ist ein Fh Diplom näher an einem Uni Diplom, als ein (durchschnitts) Bachelor an einem Fh Diplom.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Der Kollege war auf der Fachhochschule Wiesbaden, Studienort Rüsselsheim. 6 Semester! Ist aber schon lange her, anschließend wurde das auch dort auf 8 Semester erhöht. Diplom I und II gab es nicht an Fachhochschulen, sondern an Gesamthochschulen.

WiWi Gast schrieb am 22.08.2019:

Das stimmt einfach nicht.

  • Im FH-Diplom war nie ein Semester für die Diplomarbeit reserviert
  • An den FHs war die Regelstudienzeit schon immer bei 98% der FHs 8 Semester. Es gab einzelne Ausnahmen bei Hochschulen in Hessen und in Baden-Württemberg, die hatten ein Diplom I (7 Semester) und ein Diplom II (9 Semester)
  • 6 Semester hatten sogenannte Berufsakademien, aber die haben weder etwas mit Uni, noch der FH zu tun. Vermutlich war dein Kollege auf so einer.

WiWi Gast schrieb am 22.08.2019:

Das FH-Diplom war ursprünglich auf 6 Semester ausgelegt. Ich habe auch Bekannte, die den Dipl.-Ing.(FH) in 6 Semestern absolviert haben. Im Ausland war das aber nicht wirklich anerkannt. Deshalb wurde später noch ein Praxissemester eingeführt. Auch für die Diplomarbeit wurde ein Semester reserviert. So wurden die 6 Semester auf 8 Semester aufgebläht. International gab es dann keine Probleme mehr mit der Anerkennung. An der Uni mussten die Pflichtpraktika natürlich in den sogenannten Semesterferien absolviert werden.

WiWi Gast schrieb am 22.08.2019:

Naja, ich finde Die Abstufung:
Diplom,Master>Diplom Fh > Bachelor
eher Fair.

Es gibt zwar Bachelor Studiengänge mit 8 Semestern, aber aus meiner Erfahrung waren
die Diplom (Fh) Studiengänge zwar auf 8 Semester ausgelegt, aber eher für 9-10 konzipiert.
( Also man sollte beim Erststudium Dimplom (Fh) eher 9-10 Semester einplanen )
Zusätzlich hat man als Dipl.Ing (Fh) sowohl eine Vordiplomprüfung, als auch eine Diplomprüfung absolviert, im Gegensatz zum Bachelor.

Es gibt zwar Bachelors mit 8 Semestern Dauer, soweit mir bekannt ist das aber eher unüblich. In diesem Fall würde ich aber behaupten, sind die Bachelors sehr Nahe an einem Fh Diplom dran, ich würde sogar gleichwertig behaupten, wenn der Mensch nicht zum Generalisieren neigen würde.

Störend an der Aussage Diplom (Fh) = Bachelor empfinde ich,
dass man als Uni Student bereits mit 9 Semestern Regelstudienzeit zu den Mastern gezählt wird ein Diplom Fh aber nicht unter 8 Semestern zu haben ist.
Der Großteil der Bachelor Studiengänge aber eher 4-6 Semester dauert.
Somit ist ein Fh Diplom näher an einem Uni Diplom, als ein (durchschnitts) Bachelor an einem Fh Diplom.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Das ist der Ursprung der Fachhochschulen:
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=1&gld_nr=2&ugl_nr=2230&bes_id=2477&val=2477&ver=7&sg=0&aufgehoben=J&menu=1

Auszug: "Die Studienzeit beträgt 3 Jahre".

So ging es los!

WiWi Gast schrieb am 22.08.2019:

Das stimmt einfach nicht.

  • Im FH-Diplom war nie ein Semester für die Diplomarbeit reserviert
  • An den FHs war die Regelstudienzeit schon immer bei 98% der FHs 8 Semester. Es gab einzelne Ausnahmen bei Hochschulen in Hessen und in Baden-Württemberg, die hatten ein Diplom I (7 Semester) und ein Diplom II (9 Semester)
  • 6 Semester hatten sogenannte Berufsakademien, aber die haben weder etwas mit Uni, noch der FH zu tun. Vermutlich war dein Kollege auf so einer.
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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Heute Vormittag auf Phoenix: Prof. Cornelia Koppetsch zu Gast bei ...

Ihre Aussage: Das Niveau an den Universitäten ist durch Einführung des Bachelors gesunken. Der Uni-Bachelor entspricht nur einem früheren Fachhochschulabschluss (also einem FH-Diplom).

WiWi Gast schrieb am 22.08.2019:

Das ist der Ursprung der Fachhochschulen:
recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=1&gld_nr=2&ugl_nr=2230&bes_id=2477&val=2477&ver=7&sg=0&aufgehoben=J&menu=1

Auszug: "Die Studienzeit beträgt 3 Jahre".

So ging es los!

Das stimmt einfach nicht.

  • Im FH-Diplom war nie ein Semester für die Diplomarbeit reserviert
  • An den FHs war die Regelstudienzeit schon immer bei 98% der FHs 8 Semester. Es gab einzelne Ausnahmen bei Hochschulen in Hessen und in Baden-Württemberg, die hatten ein Diplom I (7 Semester) und ein Diplom II (9 Semester)
  • 6 Semester hatten sogenannte Berufsakademien, aber die haben weder etwas mit Uni, noch der FH zu tun. Vermutlich war dein Kollege auf so einer.
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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 03.11.2019:

Heute Vormittag auf Phoenix: Prof. Cornelia Koppetsch zu Gast bei ...

Ihre Aussage: Das Niveau an den Universitäten ist durch Einführung des Bachelors gesunken. Der Uni-Bachelor entspricht nur einem früheren Fachhochschulabschluss (also einem FH-Diplom).

WiWi Gast schrieb am 22.08.2019:

Das ist der Ursprung der Fachhochschulen:
recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=1&gld_nr=2&ugl_nr=2230&bes_id=2477&val=2477&ver=7&sg=0&aufgehoben=J&menu=1

Auszug: "Die Studienzeit beträgt 3 Jahre".

So ging es los!

Das stimmt einfach nicht.

  • Im FH-Diplom war nie ein Semester für die Diplomarbeit reserviert
  • An den FHs war die Regelstudienzeit schon immer bei 98% der FHs 8 Semester. Es gab einzelne Ausnahmen bei Hochschulen in Hessen und in Baden-Württemberg, die hatten ein Diplom I (7 Semester) und ein Diplom II (9 Semester)
  • 6 Semester hatten sogenannte Berufsakademien, aber die haben weder etwas mit Uni, noch der FH zu tun. Vermutlich war dein Kollege auf so einer.

Eine Meinung, bedeutet bekanntlich nicht Ahnung. Ob Frau Koppetsch als Professorin für Geschlechterforschung irgendetwas über VWL und BWL sagen, geschweige denn Vergleiche zwischen FH und Uni aufstellen kann, würde ich mal ganz stark bezweifeln.

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 03.11.2019:

Heute Vormittag auf Phoenix: Prof. Cornelia Koppetsch zu Gast bei ...

Ihre Aussage: Das Niveau an den Universitäten ist durch Einführung des Bachelors gesunken. Der Uni-Bachelor entspricht nur einem früheren Fachhochschulabschluss (also einem FH-Diplom).

WiWi Gast schrieb am 22.08.2019:

Das ist der Ursprung der Fachhochschulen:
recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=1&gld_nr=2&ugl_nr=2230&bes_id=2477&val=2477&ver=7&sg=0&aufgehoben=J&menu=1

Auszug: "Die Studienzeit beträgt 3 Jahre".

So ging es los!

Das stimmt einfach nicht.

  • Im FH-Diplom war nie ein Semester für die Diplomarbeit reserviert
  • An den FHs war die Regelstudienzeit schon immer bei 98% der FHs 8 Semester. Es gab einzelne Ausnahmen bei Hochschulen in Hessen und in Baden-Württemberg, die hatten ein Diplom I (7 Semester) und ein Diplom II (9 Semester)
  • 6 Semester hatten sogenannte Berufsakademien, aber die haben weder etwas mit Uni, noch der FH zu tun. Vermutlich war dein Kollege auf so einer.

Klar ist das Niveau gesunken, allerdings steht ein FH-Diplom deutlich über einen Uni-Bachelor. Die Koppetsch war übrigens nie an einer FH und ist auch nur in der Nische "Gender" tätig, was an FHs überhaupt nicht gelehrt wird. Wie sie da vergleichen will, bleibt ein Rätsel. Ganz schlechte Zeugin ;)

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WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Der Bachelor entspricht nicht dem FH-Diplom, sondern dem Uni-Vordiplom. Der Master entspricht nur einem Teil des Diploms, weil man statt zwei nur noch einen Schwerpunkt (z.b. Finance statt Steuerlehre und Finanzen) hat.

antworten
WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 03.11.2019:

Der Bachelor entspricht nicht dem FH-Diplom, sondern dem Uni-Vordiplom. Der Master entspricht nur einem Teil des Diploms, weil man statt zwei nur noch einen Schwerpunkt (z.b. Finance statt Steuerlehre und Finanzen) hat.

Schwachsinn. Der Bachelor ist nicht nur ein Jahr länger, er erfordert zudem eine wissenschaftliche Abschlussarbeit. Der Master ist länger als das Diplom und somit, wenn man schon in diesen Kategorien denkt, mehr wert als ein Diplom.

antworten
WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Woher kommen hier eigentlich die ganzen Diplom-Mumien, die sich verzweifelt einreden wollen, wie viel mehr sie doch geleistet haben?

Ist ja fast schon niedlich :D

antworten
WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 03.11.2019:

Woher kommen hier eigentlich die ganzen Diplom-Mumien, die sich verzweifelt einreden wollen, wie viel mehr sie doch geleistet haben?

Ist ja fast schon niedlich :D

Frage ich mich auch. Dieses romantisieren und schönreden der Vergangenheit ist schon grotesk. Frage mich wer von den ganzen FH-Diplom-Absolventen in ihrer Abschlussarbeit mit R oder anderen Programmiersprachen arbeiten mussten. Mal abgesehen von den Anforderungen zum Berufseinstieg.

Lasst mal die Kirche im Dorf ...

antworten
WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Ich frage mich viel mehr wieso sich jeder immer vergleichen muss.

Ich kann kein Diplom mehr machen, ich konnte kein Diplom machen, der, der ein Diplom gemacht hat konnte kein Anbchluss nach Bologna machen. Wenn also keiner weiß wie es dem anderen erging und viel wichtiger die jeweils andere Seite die gegenüberliegende Seite nicht kennt ...wieso bemühe ich mich über 2 Seiten lang dauerhaft zu vergleichen?

antworten
WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 03.11.2019:

Woher kommen hier eigentlich die ganzen Diplom-Mumien, die sich verzweifelt einreden wollen, wie viel mehr sie doch geleistet haben?

Ist ja fast schon niedlich :D

Frage ich mich auch. Dieses romantisieren und schönreden der Vergangenheit ist schon grotesk. Frage mich wer von den ganzen FH-Diplom-Absolventen in ihrer Abschlussarbeit mit R oder anderen Programmiersprachen arbeiten mussten. Mal abgesehen von den Anforderungen zum Berufseinstieg.

Lasst mal die Kirche im Dorf ...

Von welcher „Vergangenheit“ redest Du? Der überwiegende Teil der Berufstätigen -vor allem die meisten Entscheider - hat Diplom. Wir reden beim Diplom mithin nicht von einer längst vergangenen Zeit. Bis das Diplom aus der Firmen verschwunden ist, wird noch sehr lange dauern.

antworten
WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 03.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.11.2019:

Woher kommen hier eigentlich die ganzen Diplom-Mumien, die sich verzweifelt einreden wollen, wie viel mehr sie doch geleistet haben?

Ist ja fast schon niedlich :D

Frage ich mich auch. Dieses romantisieren und schönreden der Vergangenheit ist schon grotesk. Frage mich wer von den ganzen FH-Diplom-Absolventen in ihrer Abschlussarbeit mit R oder anderen Programmiersprachen arbeiten mussten. Mal abgesehen von den Anforderungen zum Berufseinstieg.

Lasst mal die Kirche im Dorf ...

Von welcher „Vergangenheit“ redest Du? Der überwiegende Teil der Berufstätigen -vor allem die meisten Entscheider - hat Diplom. Wir reden beim Diplom mithin nicht von einer längst vergangenen Zeit. Bis das Diplom aus der Firmen verschwunden ist, wird noch sehr lange dauern.

Diese Menschen sind aber seit langem im Berufleben und konkurrieren nicht mit frischen Absolventen. Der Abschluss interessiert aber zu 90% nur für den Einstieg und nach spätestens 5 BE-Jahren gar nicht mehr. Niemand wird Vorstand, weil er vor 30 Jahren ein Diplom hatte, sondern weil er 30 Jahre gut gearbeitet hat.

Unabhängig davon, und das sage ich als Bachelor + Master-Absolvent, war das System zu dieser Zeit trotzdem besser, weil es den Durchschnitt gar nicht erst an die FH/Uni gelassen hat. Wenn man sieht, wie viele heute studieren und wie gut die Noten im Schnitt sind, muss man schon so ehrlich sein, dass die Qualität des Studiums im Mittel deutlich nachgelassen haben muss.

Versteht mich nicht falsch. Die Spitze beim Master wäre auch die Spitze beim Diplom, aber große Teile des Bauches hätten zu Diplomzeiten halt nicht studiert, weil sie gar nicht an ein Abitur gekommen wären. Aber das ist halt politische gewollt.

antworten
WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

WiWi Gast schrieb am 04.11.2019:

Woher kommen hier eigentlich die ganzen Diplom-Mumien, die sich verzweifelt einreden wollen, wie viel mehr sie doch geleistet haben?

Ist ja fast schon niedlich :D

Frage ich mich auch. Dieses romantisieren und schönreden der Vergangenheit ist schon grotesk. Frage mich wer von den ganzen FH-Diplom-Absolventen in ihrer Abschlussarbeit mit R oder anderen Programmiersprachen arbeiten mussten. Mal abgesehen von den Anforderungen zum Berufseinstieg.

Lasst mal die Kirche im Dorf ...

Von welcher „Vergangenheit“ redest Du? Der überwiegende Teil der Berufstätigen -vor allem die meisten Entscheider - hat Diplom. Wir reden beim Diplom mithin nicht von einer längst vergangenen Zeit. Bis das Diplom aus der Firmen verschwunden ist, wird noch sehr lange dauern.

Diese Menschen sind aber seit langem im Berufleben und konkurrieren nicht mit frischen Absolventen. Der Abschluss interessiert aber zu 90% nur für den Einstieg und nach spätestens 5 BE-Jahren gar nicht mehr. Niemand wird Vorstand, weil er vor 30 Jahren ein Diplom hatte, sondern weil er 30 Jahre gut gearbeitet hat.

Unabhängig davon, und das sage ich als Bachelor + Master-Absolvent, war das System zu dieser Zeit trotzdem besser, weil es den Durchschnitt gar nicht erst an die FH/Uni gelassen hat. Wenn man sieht, wie viele heute studieren und wie gut die Noten im Schnitt sind, muss man schon so ehrlich sein, dass die Qualität des Studiums im Mittel deutlich nachgelassen haben muss.

Versteht mich nicht falsch. Die Spitze beim Master wäre auch die Spitze beim Diplom, aber große Teile des Bauches hätten zu Diplomzeiten halt nicht studiert, weil sie gar nicht an ein Abitur gekommen wären. Aber das ist halt politische gewollt.

Deshalb muss man eben heute mehr als zu Diplomzeiten vorlegen, um zu den High-Potentials zu gehören. Früher war z.b. der Studienort fast egal. Köln galt in den 90ern zwar als die BWL-Kaderschmiede schlechthin. Trotzdem stand es einer Karriere in keiner Weise entgegen, wenn man das Diplom etwa in Bochum oder Hamburg gemacht hat. Heute muss man im Grunde in Köln/Mannheim/LMU oder an einer guten Privaten studieren, damit der Abschluss überhaupt etwas zählt. Es gibt aber Hunderte Hochschulen, an denen man BWL in irgendeiner Form studieren kann. An die Stelle von „Diplom haben“ ist jetzt der Abschluss einer „Target“ getreten.

antworten
WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

Ich hab die einzige richtige Gleichung zu diesem Thread:

Bachelor = Bachelor
Diplom = Master (uni / FH)

antworten
WiWi Gast

Re: Diplom = Master > Bachelor = Diplom FH

die Zeiten haben sich geändert. Die Studien sind erheblich anspruchsvoller geworden (teilweise teilweise durch unsinnige Fächer). Ob man ein Master-, Dipl- oder Batchelor-Studium in einer Uni oder FH absolvieren möchte, ist in erster Linie eine Frage von Inhalten. Ich habe fachbezogen bessere Unis (TU) und bessere FHs (Hochschule) ausgemacht. Somit kommt es darauf an, was hinten rauskommt => das Können, das schlussendlich in der Privat-Wirtschaft den Preis bestimmt.

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