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Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Ich will eigentlich unbedingt nach dem Bachelor voll in den Beruf einsteigen da ich bei Abschluss schon 26 bin. Einen Master würde ich nur (1 Jahr nach Bachelor Abschluss) machen, wenn ich keinen zufriedenstellenden Job bekomme und irgendwo als Sachbearbeiter arbeiten muss. Nun meine Frage: Bin ich mit diesem Denken eine Ausnahme oder ist es Usus, den Master zu machen um ein zu schwaches Bachelor Profil zu schärfen?

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Servus

Bei mir wars nach dem bachelor ähnlich .. wollte aber unbedingt arbeiten und nicht den master machen.. obwohl ich einen relativ schlechten schnitt hatte im ba

Habe dann ein halbes jahr über einen diensleister (hays) beim oem arbeiten dürfen.. nach 3 monaten guter performance wurde mir beim oem ein festvertrag angeboten (hätte ich nur mit bachelor niemals bekommen) ..also alles richtig gemacht

Käme dieser weg für dich auch in frage

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Servus

Bei mir wars nach dem bachelor ähnlich .. wollte aber unbedingt arbeiten und nicht den master machen.. obwohl ich einen relativ schlechten schnitt hatte im ba

Habe dann ein halbes jahr über einen diensleister (hays) beim oem arbeiten dürfen.. nach 3 monaten guter performance wurde mir beim oem ein festvertrag angeboten (hätte ich nur mit bachelor niemals bekommen) ..also alles richtig gemacht

Käme dieser weg für dich auch in frage

Ich habe die Schwerpunkte Controlling, Audit und Tax und habe vor ins Tax zu gehen, da ich aber einen schlechten Schnitt habe, weiß ich nicht ob mich irgendeine Kanzlei übernimmt. Ich weiß eben nicht ob ich im für mich öden Controlling glücklich werde, daher fällt der Weg über Zeitarbeit bei mir wohl weg.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Wenn man so schlechte Noten hat, dann wird es schwer, in einen vernünftigen Master zu kommen..

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

wenn ich keinen zufriedenstellenden Job bekomme und irgendwo als Sachbearbeiter arbeiten muss.

Der junge Herr Bachelor möchte natürlich ab dem ersten Tag Manager mit Personalverantwortung werden - hat ja schließlich BWL studiert.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Nein, du bist nicht der einzige, allerdings verstehe ich nicht, wie du an einen Master-Platz kommen willst und warum du annimmst, dass du plötzlich vom schwachen Studenten zum starken wirst. Das ist schon ein wenig naiv, oder?

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Was glaubst du denn als was du zum Berufseinstieg anfängst? In jedem Konzern startest du erstmal als Sachbearbeiter.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

wenn ich keinen zufriedenstellenden Job bekomme und irgendwo als Sachbearbeiter arbeiten muss.

Der junge Herr Bachelor möchte natürlich ab dem ersten Tag Manager mit Personalverantwortung werden - hat ja schließlich BWL studiert.

Einige im Forum checken nicht was ein Sachbearbeiter ist und denkt dabei nur den "Aktenstapel-Abarbeiter". Letztendlich fängt jeder als Sachbearbeiter an. In der Industrie/ÖD ist alles was nicht Budget-, Projekt- oder Führungsverantwortung hat ein Sachbearbeiter.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Nein, du bist nicht der einzige, allerdings verstehe ich nicht, wie du an einen Master-Platz kommen willst und warum du annimmst, dass du plötzlich vom schwachen Studenten zum starken wirst. Das ist schon ein wenig naiv, oder?

Bin Österreicher, bei uns gibts es für Master (und auch im Bachelor) keine NC Hürde. Könnte also theorethisch mit 3.5 jeden BWL Master machen außer vlt die Top Programme an der WU.

Naja ich geh halt davon aus, dass jemand mit schlechtem Master leichter einen Job findet als nur mit schlechtem Bachelor.

antworten
WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Nein, du bist nicht der einzige, allerdings verstehe ich nicht, wie du an einen Master-Platz kommen willst und warum du annimmst, dass du plötzlich vom schwachen Studenten zum starken wirst. Das ist schon ein wenig naiv, oder?

Bin Österreicher, bei uns gibts es für Master (und auch im Bachelor) keine NC Hürde. Könnte also theorethisch mit 3.5 jeden BWL Master machen außer vlt die Top Programme an der WU.

Naja ich geh halt davon aus, dass jemand mit schlechtem Master leichter einen Job findet als nur mit schlechtem Bachelor.

Dem ist nicht so wenn du mich subjektiv fragst. Es gibt aber immer die Möglichkeit auch einfach mal gas zu geben und die Noten zu verbessern und anständige Praktika zu absolvieren um deine Motivation auch mal zu zeigen. Geschenkt wird einem nichts und der Markt ist kein Kindergeburtstag. Also wenn dir ein guter Job wichtig ist, dann mach was dafür.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Hatte nen Bachelor FH aber Wing.
Dann Angebote eingeholt: 40-50k
Fands schlecht, also Master an einer "krassen" TU im Ausland: Angebote ausschließlich >65k.
Hat sich also gelohnt.

antworten
WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Hatte nen Bachelor FH aber Wing.
Dann Angebote eingeholt: 40-50k
Fands schlecht, also Master an einer "krassen" TU im Ausland: Angebote ausschließlich >65k.
Hat sich also gelohnt.

Darf man nach dem Namen der Uni fragen? Möchte ebenfalls mit Bachelor FH Wing einen Master draufsetzen...

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Hatte nen Bachelor FH aber Wing.
Dann Angebote eingeholt: 40-50k
Fands schlecht, also Master an einer "krassen" TU im Ausland: Angebote ausschließlich >65k.
Hat sich also gelohnt.

Naja dir sind 80-100k entgangen und auf wie viel Gehalt du nach zwei Jahren Berufserfahrung gekommen wärst weißt du auch nicht.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Hatte nen Bachelor FH aber Wing.
Dann Angebote eingeholt: 40-50k
Fands schlecht, also Master an einer "krassen" TU im Ausland: Angebote ausschließlich >65k.
Hat sich also gelohnt.

Naja dir sind 80-100k entgangen und auf wie viel Gehalt du nach zwei Jahren Berufserfahrung gekommen wärst weißt du auch nicht.

Da geb ich dir Recht - Stichwort Opportunitätskosten.
Aber für viele "Karrieren" braucht man nen Master....

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Hatte nen Bachelor FH aber Wing.
Dann Angebote eingeholt: 40-50k
Fands schlecht, also Master an einer "krassen" TU im Ausland: Angebote ausschließlich >65k.
Hat sich also gelohnt.

Darf man nach dem Namen der Uni fragen? Möchte ebenfalls mit Bachelor FH Wing einen Master draufsetzen...

Was für Wing?
Einfach googeln, das kann und will ich dir nicht abnehmen.
Aber ein Tipp: Skandinavien hat eine Top-Lehre, Top-Unis und keine Studiengebühren.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

antworten
WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.

Warum funktioniert es dann im Ausland (USA, Australien, Japan etc.) mit dem Bachelor? Die die wollen, machen dann später einen MBA. Vor allem in BWL braucht man keinen Masterstudiengang für den Berufseinstieg. Da sollte das erlernte im Bachelor reichen.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

In den genannten Ländern ist das System halt so aufgebaut, außerdem geht da der Bachelor meist 4 Jahre.
Hier ist es keine 10 Jahre her, dass es noch (Vor-)Diplom gab, die Anpassung von Universitäten, Recruitern, etc. verläuft eben nicht von heute auf morgen um 180°, eher vermischen sich die Strukturen langfristig.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.

Warum funktioniert es dann im Ausland (USA, Australien, Japan etc.) mit dem Bachelor? Die die wollen, machen dann später einen MBA. Vor allem in BWL braucht man keinen Masterstudiengang für den Berufseinstieg. Da sollte das erlernte im Bachelor reichen.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Da gibt es eine völlig andere Struktur und beispielsweise eine Unterscheidung nach Uni-Prestige, das es bei uns überhaupt nicht gibt.

Bei uns gilt Bachelor = qualifizierender Berufsabschluss = Ausbildungsersatz = Vordiplom und Master = Diplom = echtes Studium.

So war es übrigens auch immer vorgesehen.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.

Warum funktioniert es dann im Ausland (USA, Australien, Japan etc.) mit dem Bachelor? Die die wollen, machen dann später einen MBA. Vor allem in BWL braucht man keinen Masterstudiengang für den Berufseinstieg. Da sollte das erlernte im Bachelor reichen.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Das kann man immer wieder und wieder schreiben und trotzdem kommen dann wieder die üblichen 3 Stimmen, die darauf bestehen, dass der Bachelor der schwerste Abschluss aller Zeiten ist, sie gar nicht gewusst haben, dass heute 60% eines Jahrganges studieren und der Bachelor bereits in den Konferenzen Amsterdam und Lissabon von der EU als Erstausbildung analog der dualen Ausbildung, die in Deutschland durch den Bachelor ersetzt werden sollte, konzipiert wurde, um Abschlüsse innerhalb Europas vergleichbar zu machen. Sparen wir uns das dieses Mal ;)

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Da gibt es eine völlig andere Struktur und beispielsweise eine Unterscheidung nach Uni-Prestige, das es bei uns überhaupt nicht gibt.

Bei uns gilt Bachelor = qualifizierender Berufsabschluss = Ausbildungsersatz = Vordiplom und Master = Diplom = echtes Studium.

So war es übrigens auch immer vorgesehen.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.

Warum funktioniert es dann im Ausland (USA, Australien, Japan etc.) mit dem Bachelor? Die die wollen, machen dann später einen MBA. Vor allem in BWL braucht man keinen Masterstudiengang für den Berufseinstieg. Da sollte das erlernte im Bachelor reichen.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.
Kommt auf das Studium im Detail an. An meiner FH im 7-Semester-Bachelor waren die ersten vier Semester Grundlagen, die letzten drei Semester Vertiefung. Hat dann trotz FH-Bachelor zum Einstieg in einem IGM-Unternehmen geführt (kein Vitamin B, keine Praktika, etc. in dem Unternehmen).

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Ah wusste gar nicht dass ich mit meiner Ausbildung mit 70k eingestiegen bin. Ist ja echt geil dass man mit sonem Ausbildungsersatz auf 100k kommen kann um die 30..

Ist nun die Frage wer mehr Recht hat, du oder die Industrie?

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Da gibt es eine völlig andere Struktur und beispielsweise eine Unterscheidung nach Uni-Prestige, das es bei uns überhaupt nicht gibt.

Bei uns gilt Bachelor = qualifizierender Berufsabschluss = Ausbildungsersatz = Vordiplom und Master = Diplom = echtes Studium.

So war es übrigens auch immer vorgesehen.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.

Warum funktioniert es dann im Ausland (USA, Australien, Japan etc.) mit dem Bachelor? Die die wollen, machen dann später einen MBA. Vor allem in BWL braucht man keinen Masterstudiengang für den Berufseinstieg. Da sollte das erlernte im Bachelor reichen.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

  1. Kann niemand deine Aussagen überprüfen. Ich kann viel behaupten, wenn der Tag lang ist. Ich bin sogar ohne Ausbildung mit 100k eingestiegen. Beweise mir das Gegenteil.

  2. Verdient nur eine kleine Minderheit in diesem Land 100k

  3. Darunter sind durchaus auch genügend Leute, die eine Ausbildung absolviert haben. Und was sagt uns das jetzt?

  4. Gibt es überhaupt noch gar keine langfristigen Erfahrungen darüber, wie erfolgreich Bachelors im Berufsleben sind. Das gesunkene durchschnittliche Einstiegsgehalt auf 28k (Quelle: Statistisches Bundesamt) spricht dafür, dass er auch bei der Industrie auf Ausbildungsniveau gesehen wird.

  5. Ausnahmen bestätigen die Regeln (siehe Punkt 3)

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Ah wusste gar nicht dass ich mit meiner Ausbildung mit 70k eingestiegen bin. Ist ja echt geil dass man mit sonem Ausbildungsersatz auf 100k kommen kann um die 30..

Ist nun die Frage wer mehr Recht hat, du oder die Industrie?

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Da gibt es eine völlig andere Struktur und beispielsweise eine Unterscheidung nach Uni-Prestige, das es bei uns überhaupt nicht gibt.

Bei uns gilt Bachelor = qualifizierender Berufsabschluss = Ausbildungsersatz = Vordiplom und Master = Diplom = echtes Studium.

So war es übrigens auch immer vorgesehen.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.

Warum funktioniert es dann im Ausland (USA, Australien, Japan etc.) mit dem Bachelor? Die die wollen, machen dann später einen MBA. Vor allem in BWL braucht man keinen Masterstudiengang für den Berufseinstieg. Da sollte das erlernte im Bachelor reichen.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Bei deinem letzten Beitrag hast du noch geschrieben, dass du im 3 Semester bist. Jetzt bist du im 3. Semster also für 70k eingestiegen und hast für deinen 3-Semester-Bachelor auch noch 100k bekommen. Coole Karriere. Du bist mein Vorbild ;)

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Ah wusste gar nicht dass ich mit meiner Ausbildung mit 70k eingestiegen bin. Ist ja echt geil dass man mit sonem Ausbildungsersatz auf 100k kommen kann um die 30..

Ist nun die Frage wer mehr Recht hat, du oder die Industrie?

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Da gibt es eine völlig andere Struktur und beispielsweise eine Unterscheidung nach Uni-Prestige, das es bei uns überhaupt nicht gibt.

Bei uns gilt Bachelor = qualifizierender Berufsabschluss = Ausbildungsersatz = Vordiplom und Master = Diplom = echtes Studium.

So war es übrigens auch immer vorgesehen.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.

Warum funktioniert es dann im Ausland (USA, Australien, Japan etc.) mit dem Bachelor? Die die wollen, machen dann später einen MBA. Vor allem in BWL braucht man keinen Masterstudiengang für den Berufseinstieg. Da sollte das erlernte im Bachelor reichen.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Dass das neue System funktioniert zeigen die gestiegenen Gehälter von Hochschulabsolventen.

Trotzalledem darf man nicht vergessen das ein 3 jähriger Bachelor sehr dünn ist. Die ausländischen Bachelor spielen da eine ganz andere Rolle, da sie über 4 Jahre gehen und mehr Qualität haben. Sie sind auf Diplom Niveau.

antworten
WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen sind massiv gesunken und nicht gestiegen.

Im Schnitt verdienen Hochschulabsolventen unter 30 gerade einmal 17,60 Euro brutto in der Stunde. Das macht bei normalen Bedingungen ein Monatsgehalt von ca. 2,6k brutto und ein Jahresgehalt von ca. 32k brutto. Und wir reden hier von Leuten, die mit 30, teilweise jahrelange Berufserfahrung haben. Das Einstiegsgehalt ist sogar auf 28k gesunken und da verzerren die Master die Sache noch extrem nach oben.

Die Daten, die vom Statistischen Bundesamt stammen, sind auch noch von 2014, also aus einer Zeit, bevor bei der reinen Anzahl der Absolventen alle Dämme gebrochen sind.

Deine Aussage ist damit statistisch widerlegbar und falsch. Dabei habe ich das Thema Inflation gar nicht erst aufgemacht....die 32k von 2014 müssten bei 2% Inflation heute schon 35k sein, nur um den Kaufkraftverlust auszugleichen...stattdessen sind es noch weniger...

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Dass das neue System funktioniert zeigen die gestiegenen Gehälter von Hochschulabsolventen.

Trotzalledem darf man nicht vergessen das ein 3 jähriger Bachelor sehr dünn ist. Die ausländischen Bachelor spielen da eine ganz andere Rolle, da sie über 4 Jahre gehen und mehr Qualität haben. Sie sind auf Diplom Niveau.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Gestiegene Gehälter? Klar...leider sagte deStatis das Gegenteil..

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Dass das neue System funktioniert zeigen die gestiegenen Gehälter von Hochschulabsolventen.

Trotzalledem darf man nicht vergessen das ein 3 jähriger Bachelor sehr dünn ist. Die ausländischen Bachelor spielen da eine ganz andere Rolle, da sie über 4 Jahre gehen und mehr Qualität haben. Sie sind auf Diplom Niveau.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

In Japan ist es recht egal was man studiert hat, solange es sich nicht um Sonderfälle wie Ärzte, Juristen etc. handelt, ob du da BWL oder Spanische Literatur hattest interessiert niemanden.

Wenn wird primär auf die Universität geschaut Tokyo, Waseda etc. ... das sind die Elitenschmieden.

Du durchläufst dann typischerweise bei den großen Namen in der Firma noch mal eine mehrjährige Trainingsphase in der du durch diverse Abteilungen geschleust wirst und letztlich wird der Bereich dann für dich ausgesucht. Dabei ist es auch nicht untypisch mehrmals quer durchs Land versetzt zu werden.

Die meisten Japaner werden dir auch wenn sie bei einer großen Firma arbeiten auf die Frage was sie beruflich machen meist erstmal nur den Firmennamen nennen.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.

Warum funktioniert es dann im Ausland (USA, Australien, Japan etc.) mit dem Bachelor? Die die wollen, machen dann später einen MBA. Vor allem in BWL braucht man keinen Masterstudiengang für den Berufseinstieg. Da sollte das erlernte im Bachelor reichen.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen sind massiv gesunken und nicht gestiegen.

Im Schnitt verdienen Hochschulabsolventen unter 30 gerade einmal 17,60 Euro brutto in der Stunde. Das macht bei normalen Bedingungen ein Monatsgehalt von ca. 2,6k brutto und ein Jahresgehalt von ca. 32k brutto. Und wir reden hier von Leuten, die mit 30, teilweise jahrelange Berufserfahrung haben. Das Einstiegsgehalt ist sogar auf 28k gesunken und da verzerren die Master die Sache noch extrem nach oben.

Die Daten, die vom Statistischen Bundesamt stammen, sind auch noch von 2014, also aus einer Zeit, bevor bei der reinen Anzahl der Absolventen alle Dämme gebrochen sind.

Deine Aussage ist damit statistisch widerlegbar und falsch. Dabei habe ich das Thema Inflation gar nicht erst aufgemacht....die 32k von 2014 müssten bei 2% Inflation heute schon 35k sein, nur um den Kaufkraftverlust auszugleichen...stattdessen sind es noch weniger...

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Dass das neue System funktioniert zeigen die gestiegenen Gehälter von Hochschulabsolventen.

Trotzalledem darf man nicht vergessen das ein 3 jähriger Bachelor sehr dünn ist. Die ausländischen Bachelor spielen da eine ganz andere Rolle, da sie über 4 Jahre gehen und mehr Qualität haben. Sie sind auf Diplom Niveau.

Ihr macht den Fehler dass ihr Akademiker insgesamt betrachtet aber das in mehrfacher Hinsicht fehlerhaft.

  1. ihr dürft ausschließlich Hochschulabsolventen betrachten. Zb gab es früher so gut wie keine Werkstudenten.

  2. Man darf eig nur den relevanten Studiengang betrachten und das sind Wirtschaftswissenschaften oder noch konkreter BWL, Winf etc. Hier sind überall die Einstiegsgehälter gestiegen.
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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen sind massiv gesunken und nicht gestiegen.

Im Schnitt verdienen Hochschulabsolventen unter 30 gerade einmal 17,60 Euro brutto in der Stunde. Das macht bei normalen Bedingungen ein Monatsgehalt von ca. 2,6k brutto und ein Jahresgehalt von ca. 32k brutto. Und wir reden hier von Leuten, die mit 30, teilweise jahrelange Berufserfahrung haben. Das Einstiegsgehalt ist sogar auf 28k gesunken und da verzerren die Master die Sache noch extrem nach oben.

Die Daten, die vom Statistischen Bundesamt stammen, sind auch noch von 2014, also aus einer Zeit, bevor bei der reinen Anzahl der Absolventen alle Dämme gebrochen sind.

Deine Aussage ist damit statistisch widerlegbar und falsch. Dabei habe ich das Thema Inflation gar nicht erst aufgemacht....die 32k von 2014 müssten bei 2% Inflation heute schon 35k sein, nur um den Kaufkraftverlust auszugleichen...stattdessen sind es noch weniger...

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Dass das neue System funktioniert zeigen die gestiegenen Gehälter von Hochschulabsolventen.

Trotzalledem darf man nicht vergessen das ein 3 jähriger Bachelor sehr dünn ist. Die ausländischen Bachelor spielen da eine ganz andere Rolle, da sie über 4 Jahre gehen und mehr Qualität haben. Sie sind auf Diplom Niveau.

Ihr macht den Fehler dass ihr Akademiker insgesamt betrachtet aber das in mehrfacher Hinsicht fehlerhaft.

  1. ihr dürft ausschließlich Hochschulabsolventen betrachten. Zb gab es früher so gut wie keine Werkstudenten.

  2. Man darf eig nur den relevanten Studiengang betrachten und das sind Wirtschaftswissenschaften oder noch konkreter BWL, Winf etc. Hier sind überall die Einstiegsgehälter gestiegen.
  1. Das Bundesamt für Statistik zieht seine Daten vom Finanzamt und von den Steuererklärungen. Dort spielen Studentenjobs keine Rolle, denn die haben nur Studenten. Dabei ist es egal, ob sie schon einen Abschluss haben. Sie geben die SE als Studenten ab. Was genau die überhaupt mit der Statistik der Hochschulabsolventen unter 30 zu tun haben sollen, verstehst auch nur du.

  2. Gibt es dafür auch einen Beleg? Außer ein paar inoffizelle Umfragen, bei denen jeder alles behaupten kann und nicht mal da sind die Gehälter inflatsionsbereinigt gestiegen. Im Gegenteil. Alle offiziellen Zahlen widersprechen dir dagegen deutlich, denn gerade Allerwelts-Studiengänge wie BWL sind extrem abgesackt, weil es doch gerade sie sind, die Absolventen in Millionen produzieren.
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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

1) Die Statistik des Bundesamtes betrachtet ausschließlich fertige Absolventen und da ist der durchschnittliche Stundenlohn 17,60 Euro. Werkstudenten werden als Studenten geführt und nicht als Absolventen.

2) Es gibt Statistiken, die deine Behauptung widerlegen. Es gibt aber keine, die sie belegen. Sollte dir das nicht zu denken geben? ;)

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen sind massiv gesunken und nicht gestiegen.

Im Schnitt verdienen Hochschulabsolventen unter 30 gerade einmal 17,60 Euro brutto in der Stunde. Das macht bei normalen Bedingungen ein Monatsgehalt von ca. 2,6k brutto und ein Jahresgehalt von ca. 32k brutto. Und wir reden hier von Leuten, die mit 30, teilweise jahrelange Berufserfahrung haben. Das Einstiegsgehalt ist sogar auf 28k gesunken und da verzerren die Master die Sache noch extrem nach oben.

Die Daten, die vom Statistischen Bundesamt stammen, sind auch noch von 2014, also aus einer Zeit, bevor bei der reinen Anzahl der Absolventen alle Dämme gebrochen sind.

Deine Aussage ist damit statistisch widerlegbar und falsch. Dabei habe ich das Thema Inflation gar nicht erst aufgemacht....die 32k von 2014 müssten bei 2% Inflation heute schon 35k sein, nur um den Kaufkraftverlust auszugleichen...stattdessen sind es noch weniger...

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Dass das neue System funktioniert zeigen die gestiegenen Gehälter von Hochschulabsolventen.

Trotzalledem darf man nicht vergessen das ein 3 jähriger Bachelor sehr dünn ist. Die ausländischen Bachelor spielen da eine ganz andere Rolle, da sie über 4 Jahre gehen und mehr Qualität haben. Sie sind auf Diplom Niveau.

Ihr macht den Fehler dass ihr Akademiker insgesamt betrachtet aber das in mehrfacher Hinsicht fehlerhaft.

  1. ihr dürft ausschließlich Hochschulabsolventen betrachten. Zb gab es früher so gut wie keine Werkstudenten.

  2. Man darf eig nur den relevanten Studiengang betrachten und das sind Wirtschaftswissenschaften oder noch konkreter BWL, Winf etc. Hier sind überall die Einstiegsgehälter gestiegen.
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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

1) Die Statistik des Bundesamtes betrachtet ausschließlich fertige Absolventen und da ist der durchschnittliche Stundenlohn 17,60 Euro. Werkstudenten werden als Studenten geführt und nicht als Absolventen.

2) Es gibt Statistiken, die deine Behauptung widerlegen. Es gibt aber keine, die sie belegen. Sollte dir das nicht zu denken geben? ;)

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen sind massiv gesunken und nicht gestiegen.

Im Schnitt verdienen Hochschulabsolventen unter 30 gerade einmal 17,60 Euro brutto in der Stunde. Das macht bei normalen Bedingungen ein Monatsgehalt von ca. 2,6k brutto und ein Jahresgehalt von ca. 32k brutto. Und wir reden hier von Leuten, die mit 30, teilweise jahrelange Berufserfahrung haben. Das Einstiegsgehalt ist sogar auf 28k gesunken und da verzerren die Master die Sache noch extrem nach oben.

Die Daten, die vom Statistischen Bundesamt stammen, sind auch noch von 2014, also aus einer Zeit, bevor bei der reinen Anzahl der Absolventen alle Dämme gebrochen sind.

Deine Aussage ist damit statistisch widerlegbar und falsch. Dabei habe ich das Thema Inflation gar nicht erst aufgemacht....die 32k von 2014 müssten bei 2% Inflation heute schon 35k sein, nur um den Kaufkraftverlust auszugleichen...stattdessen sind es noch weniger...

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

Dass das neue System funktioniert zeigen die gestiegenen Gehälter von Hochschulabsolventen.

Trotzalledem darf man nicht vergessen das ein 3 jähriger Bachelor sehr dünn ist. Die ausländischen Bachelor spielen da eine ganz andere Rolle, da sie über 4 Jahre gehen und mehr Qualität haben. Sie sind auf Diplom Niveau.

Ihr macht den Fehler dass ihr Akademiker insgesamt betrachtet aber das in mehrfacher Hinsicht fehlerhaft.

  1. ihr dürft ausschließlich Hochschulabsolventen betrachten. Zb gab es früher so gut wie keine Werkstudenten.

  2. Man darf eig nur den relevanten Studiengang betrachten und das sind Wirtschaftswissenschaften oder noch konkreter BWL, Winf etc. Hier sind überall die Einstiegsgehälter gestiegen.

2) Personalmarkt 2013 Einstiegsgehalt Masterabsolventen 46k
Gehalt.de 2018 Einstiegsgehalt Masterabsolventen 41k

Übrings beides Medianwerte. Netter Versuch ;)

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

2) Personalmarkt 2013 Einstiegsgehalt Masterabsolventen 46k
Gehalt.de 2018 Einstiegsgehalt Masterabsolventen 41k

Übrings beides Medianwerte. Netter Versuch ;)

Dir ist aber klar, dass die beiden Seiten ihre statistischen Werte aus Umfrageergebnissen erzielen, bei denen niemand die Angaben verifiziert?

Ich meine, mit einem BWL-Studium sollte man schon so viel über Statistik wissen.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

2) Personalmarkt 2013 Einstiegsgehalt Masterabsolventen 46k
Gehalt.de 2018 Einstiegsgehalt Masterabsolventen 41k

Übrings beides Medianwerte. Netter Versuch ;)

Natürlich sind die Einstiegsgehälter massiv gesunken. Der User, der das Gegenteil behauptet, ist nur einer, der noch studiert und seine Situation nicht wahrhaben will.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Das halte ich für sehr vernünftig. Letztlich lernt man immer on the job und die allermeisten Tätigkeiten sind kein Hexenwerk, für jemanden, der mit einem Studienabschluss schon Lernwilligkeit und Lernfähigkeit bewiesen hat. Umso absurder finde ich den neuesten Trend auf Arbeitgeberseite, bereits ab 2 bis 3 Jahren Berufserfahrung, selbst minimale Abweichungen der Tätigkeitsgebiete für unüberbrückbar zu halten.

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

In Japan ist es recht egal was man studiert hat, solange es sich nicht um Sonderfälle wie Ärzte, Juristen etc. handelt, ob du da BWL oder Spanische Literatur hattest interessiert niemanden.

Wenn wird primär auf die Universität geschaut Tokyo, Waseda etc. ... das sind die Elitenschmieden.

Du durchläufst dann typischerweise bei den großen Namen in der Firma noch mal eine mehrjährige Trainingsphase in der du durch diverse Abteilungen geschleust wirst und letztlich wird der Bereich dann für dich ausgesucht. Dabei ist es auch nicht untypisch mehrmals quer durchs Land versetzt zu werden.

Die meisten Japaner werden dir auch wenn sie bei einer großen Firma arbeiten auf die Frage was sie beruflich machen meist erstmal nur den Firmennamen nennen.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.

Warum funktioniert es dann im Ausland (USA, Australien, Japan etc.) mit dem Bachelor? Die die wollen, machen dann später einen MBA. Vor allem in BWL braucht man keinen Masterstudiengang für den Berufseinstieg. Da sollte das erlernte im Bachelor reichen.

antworten
WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Als Japanexpertin kann ich dir aber sagen, dass dort nicht gearbeitet wird um zu leben, sondern gelebt um zu arbeiten. Wer da kein 14-Stunden-Arbeitstier ist oder gar arbeitslos wird geschellschaftlich verachtet. Das beginnt schon in der Schule. Das soll keinen Spaß machen, sondern zum Workaholic erziehen. Der Vergleich bringt absolut nichts.
Wenn ich dort jemanden einstelle, kann ich zu 99,99% sicher sein, dass er wie ein wilder arbeiten wird und leistungsbereit ist. Wie weit es dann intellektuell reicht, kann man dann rausfinden. Das System fußt auf dem Arbeitstier.

Hier dagegen werden heute einem Abitur und Studium nachgeworfen. Beides genügt nicht einmal, um die grundsätzliche Leistungsbereitschaft festzustellen. Ein 0815-Absolvent ist leider eine Wundertüte und nicht umsonst sind Praktika und sonstige Referenzen heute so wichtig, weil das Studium und die im Durchschnitt gute Note an sich heute leider keine Aussagekraft mehr hat.

Früher war das mal nicht so. Da hatte das Studium eine Differenzierungsfunktion in Deutschland. Durch die Öffnung für Jedermann ohne Fähigkeiten und Anstrengungen, ist die weg. Haben wir uns selbst zerstört, denn wir hatten ein tolles System aus Ausbildung, Weiterbildung und Studium, das dem in Japan zu 1000% überlegen war.

Heute sind wir unterlegen, was wir letztendlich einer linken Politik verdanken, die Gleichmacherei mit gleiche Chancen verwechselt und so etwas wie Leistung gar nicht mehr kennt. Bezahlen werden wir dafür noch teuer. Die gesunkenen Einstiegsgehälter, die am Ende auch die sehr guten Absolventen treffen, sind da nur der Anfang.

WiWi Gast schrieb am 18.12.2018:

Das halte ich für sehr vernünftig. Letztlich lernt man immer on the job und die allermeisten Tätigkeiten sind kein Hexenwerk, für jemanden, der mit einem Studienabschluss schon Lernwilligkeit und Lernfähigkeit bewiesen hat. Umso absurder finde ich den neuesten Trend auf Arbeitgeberseite, bereits ab 2 bis 3 Jahren Berufserfahrung, selbst minimale Abweichungen der Tätigkeitsgebiete für unüberbrückbar zu halten.

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

In Japan ist es recht egal was man studiert hat, solange es sich nicht um Sonderfälle wie Ärzte, Juristen etc. handelt, ob du da BWL oder Spanische Literatur hattest interessiert niemanden.

Wenn wird primär auf die Universität geschaut Tokyo, Waseda etc. ... das sind die Elitenschmieden.

Du durchläufst dann typischerweise bei den großen Namen in der Firma noch mal eine mehrjährige Trainingsphase in der du durch diverse Abteilungen geschleust wirst und letztlich wird der Bereich dann für dich ausgesucht. Dabei ist es auch nicht untypisch mehrmals quer durchs Land versetzt zu werden.

Die meisten Japaner werden dir auch wenn sie bei einer großen Firma arbeiten auf die Frage was sie beruflich machen meist erstmal nur den Firmennamen nennen.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.

Warum funktioniert es dann im Ausland (USA, Australien, Japan etc.) mit dem Bachelor? Die die wollen, machen dann später einen MBA. Vor allem in BWL braucht man keinen Masterstudiengang für den Berufseinstieg. Da sollte das erlernte im Bachelor reichen.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Für mich ist der (Vollzeit) Master ganz klar eine Notlösung. Ich werde im Bachelor wohl nicht den besten Schnitt bekommen. Plan ist derzeit, dass ich mich bei attraktiven Us für ein Pflichtpraktikum bewerbe. Bekomme ich ein Angebot zum Direkteinstieg werde ich es wohl dabei belassen. Sollte dies nicht klappen und mein Praktikum sowie Direkteinstieg ist sowohl fachlich als auch finanziell nicht zufriedenstellend, werde ich zu Hause bleiben, arbeiten, 12-18 Monate sparen und dann einen Vollzeit Master machen.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

In Japan ist es recht egal was man studiert hat, solange es sich nicht um Sonderfälle wie Ärzte, Juristen etc. handelt, ob du da BWL oder Spanische Literatur hattest interessiert niemanden.

Wenn wird primär auf die Universität geschaut Tokyo, Waseda etc. ... das sind die Elitenschmieden.

Du durchläufst dann typischerweise bei den großen Namen in der Firma noch mal eine mehrjährige Trainingsphase in der du durch diverse Abteilungen geschleust wirst und letztlich wird der Bereich dann für dich ausgesucht. Dabei ist es auch nicht untypisch mehrmals quer durchs Land versetzt zu werden.

Die meisten Japaner werden dir auch wenn sie bei einer großen Firma arbeiten auf die Frage was sie beruflich machen meist erstmal nur den Firmennamen nennen.

BINGO! Sony in Deutschland Angebot für Master in Junior Rolle: 32.000 für 12 Monate befristet. Samsung für das gleiche 33.000. Intern werden Berufseinsteiger nach Master, selbst mit Berufserfahrung durch Praktika oder vorige Unternehmen für das erste Jahr als Praktikanten geführt.
Das diese Unternehmen es doch noch schaffen, Top-Leute einzustellen, zeigt wieviel der Namen am CV heutzutage wert ist (und zugegeben, sind die Tätigkeiten / Produkte extrem interessant).

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

Die Deutsche Wirtschaft steht wesentlich besser da als die japanische und die Gesellschaft insgesamt auch, von Unterlegenheit zu labern beweist nichts als Unwissenheit

WiWi Gast schrieb am 18.12.2018:

Als Japanexpertin kann ich dir aber sagen, dass dort nicht gearbeitet wird um zu leben, sondern gelebt um zu arbeiten. Wer da kein 14-Stunden-Arbeitstier ist oder gar arbeitslos wird geschellschaftlich verachtet. Das beginnt schon in der Schule. Das soll keinen Spaß machen, sondern zum Workaholic erziehen. Der Vergleich bringt absolut nichts.
Wenn ich dort jemanden einstelle, kann ich zu 99,99% sicher sein, dass er wie ein wilder arbeiten wird und leistungsbereit ist. Wie weit es dann intellektuell reicht, kann man dann rausfinden. Das System fußt auf dem Arbeitstier.

Hier dagegen werden heute einem Abitur und Studium nachgeworfen. Beides genügt nicht einmal, um die grundsätzliche Leistungsbereitschaft festzustellen. Ein 0815-Absolvent ist leider eine Wundertüte und nicht umsonst sind Praktika und sonstige Referenzen heute so wichtig, weil das Studium und die im Durchschnitt gute Note an sich heute leider keine Aussagekraft mehr hat.

Früher war das mal nicht so. Da hatte das Studium eine Differenzierungsfunktion in Deutschland. Durch die Öffnung für Jedermann ohne Fähigkeiten und Anstrengungen, ist die weg. Haben wir uns selbst zerstört, denn wir hatten ein tolles System aus Ausbildung, Weiterbildung und Studium, das dem in Japan zu 1000% überlegen war.

Heute sind wir unterlegen, was wir letztendlich einer linken Politik verdanken, die Gleichmacherei mit gleiche Chancen verwechselt und so etwas wie Leistung gar nicht mehr kennt. Bezahlen werden wir dafür noch teuer. Die gesunkenen Einstiegsgehälter, die am Ende auch die sehr guten Absolventen treffen, sind da nur der Anfang.

WiWi Gast schrieb am 18.12.2018:

Das halte ich für sehr vernünftig. Letztlich lernt man immer on the job und die allermeisten Tätigkeiten sind kein Hexenwerk, für jemanden, der mit einem Studienabschluss schon Lernwilligkeit und Lernfähigkeit bewiesen hat. Umso absurder finde ich den neuesten Trend auf Arbeitgeberseite, bereits ab 2 bis 3 Jahren Berufserfahrung, selbst minimale Abweichungen der Tätigkeitsgebiete für unüberbrückbar zu halten.

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

In Japan ist es recht egal was man studiert hat, solange es sich nicht um Sonderfälle wie Ärzte, Juristen etc. handelt, ob du da BWL oder Spanische Literatur hattest interessiert niemanden.

Wenn wird primär auf die Universität geschaut Tokyo, Waseda etc. ... das sind die Elitenschmieden.

Du durchläufst dann typischerweise bei den großen Namen in der Firma noch mal eine mehrjährige Trainingsphase in der du durch diverse Abteilungen geschleust wirst und letztlich wird der Bereich dann für dich ausgesucht. Dabei ist es auch nicht untypisch mehrmals quer durchs Land versetzt zu werden.

Die meisten Japaner werden dir auch wenn sie bei einer großen Firma arbeiten auf die Frage was sie beruflich machen meist erstmal nur den Firmennamen nennen.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mir auf jeden Fall Notlösung, da man ihn ja anscheinend braucht in Deutschland
Ich habe auch das Gefühl, dass im Ausland die Leute mit Bachelor viel bessere Jobs landen können. Meine ausländischen Freunde schauen mich oft schief an, wenn ich ihnen sagen, ich gehe jetzt an eine graduate school direkt nach dem Bachelor.

Bachelor ist zum Grundlagenschaffen, im Master vertieft man seine Fachrichtung.
Bachelor ist nur ein Vordiplom.

Warum funktioniert es dann im Ausland (USA, Australien, Japan etc.) mit dem Bachelor? Die die wollen, machen dann später einen MBA. Vor allem in BWL braucht man keinen Masterstudiengang für den Berufseinstieg. Da sollte das erlernte im Bachelor reichen.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

WiWi Gast schrieb am 17.12.2018:

In Japan ist es recht egal was man studiert hat, solange es sich nicht um Sonderfälle wie Ärzte, Juristen etc. handelt, ob du da BWL oder Spanische Literatur hattest interessiert niemanden.

Wenn wird primär auf die Universität geschaut Tokyo, Waseda etc. ... das sind die Elitenschmieden.

Du durchläufst dann typischerweise bei den großen Namen in der Firma noch mal eine mehrjährige Trainingsphase in der du durch diverse Abteilungen geschleust wirst und letztlich wird der Bereich dann für dich ausgesucht. Dabei ist es auch nicht untypisch mehrmals quer durchs Land versetzt zu werden.

Die meisten Japaner werden dir auch wenn sie bei einer großen Firma arbeiten auf die Frage was sie beruflich machen meist erstmal nur den Firmennamen nennen.

BINGO! Sony in Deutschland Angebot für Master in Junior Rolle: 32.000 für 12 Monate befristet. Samsung für das gleiche 33.000. Intern werden Berufseinsteiger nach Master, selbst mit Berufserfahrung durch Praktika oder vorige Unternehmen für das erste Jahr als Praktikanten geführt.
Das diese Unternehmen es doch noch schaffen, Top-Leute einzustellen, zeigt wieviel der Namen am CV heutzutage wert ist (und zugegeben, sind die Tätigkeiten / Produkte extrem interessant).

Ne sorry. Guter Name hin oder her, wer nach (gutem) Master mit ein paar Praktika für 32.000€ in einer teuren Stadt wie Berlin (Sony) oder Frankfurt (Samsung) anfängt, der lässt sich schlicht und ergreifend ausbeuten. Bei mir aufm Dorf kriegen selbst Bachelor Absolventen in simpelsten Sachbearbeiter Rollen 36.000€, und die Mietkosten sind ein Viertel von FFM oder Berlin.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

In Japan ist es recht egal was man studiert hat, solange es sich nicht um Sonderfälle wie Ärzte, Juristen etc. handelt, ob du da BWL oder Spanische Literatur hattest interessiert niemanden.

Wenn wird primär auf die Universität geschaut Tokyo, Waseda etc. ... das sind die Elitenschmieden.

Du durchläufst dann typischerweise bei den großen Namen in der Firma noch mal eine mehrjährige Trainingsphase in der du durch diverse Abteilungen geschleust wirst und letztlich wird der Bereich dann für dich ausgesucht. Dabei ist es auch nicht untypisch mehrmals quer durchs Land versetzt zu werden.

Die meisten Japaner werden dir auch wenn sie bei einer großen Firma arbeiten auf die Frage was sie beruflich machen meist erstmal nur den Firmennamen nennen.

BINGO! Sony in Deutschland Angebot für Master in Junior Rolle: 32.000 für 12 Monate befristet. Samsung für das gleiche 33.000. Intern werden Berufseinsteiger nach Master, selbst mit Berufserfahrung durch Praktika oder vorige Unternehmen für das erste Jahr als Praktikanten geführt.
Das diese Unternehmen es doch noch schaffen, Top-Leute einzustellen, zeigt wieviel der Namen am CV heutzutage wert ist (und zugegeben, sind die Tätigkeiten / Produkte extrem interessant).

Ne sorry. Guter Name hin oder her, wer nach (gutem) Master mit ein paar Praktika für 32.000€ in einer teuren Stadt wie Berlin (Sony) oder Frankfurt (Samsung) anfängt, der lässt sich schlicht und ergreifend ausbeuten. Bei mir aufm Dorf kriegen selbst Bachelor Absolventen in simpelsten Sachbearbeiter Rollen 36.000€, und die Mietkosten sind ein Viertel von FFM oder Berlin.

Zwingt dich ja keiner zu...Die Möglichkeiten hinterher zu wechseln sind viel besser als von einem Dorf UN zu wechseln. Da verzichtet gerne so manch ein Absolvent auf 10-15k in den ersten jahren.

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WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

In Japan ist es recht egal was man studiert hat, solange es sich nicht um Sonderfälle wie Ärzte, Juristen etc. handelt, ob du da BWL oder Spanische Literatur hattest interessiert niemanden.

Wenn wird primär auf die Universität geschaut Tokyo, Waseda etc. ... das sind die Elitenschmieden.

Du durchläufst dann typischerweise bei den großen Namen in der Firma noch mal eine mehrjährige Trainingsphase in der du durch diverse Abteilungen geschleust wirst und letztlich wird der Bereich dann für dich ausgesucht. Dabei ist es auch nicht untypisch mehrmals quer durchs Land versetzt zu werden.

Die meisten Japaner werden dir auch wenn sie bei einer großen Firma arbeiten auf die Frage was sie beruflich machen meist erstmal nur den Firmennamen nennen.

BINGO! Sony in Deutschland Angebot für Master in Junior Rolle: 32.000 für 12 Monate befristet. Samsung für das gleiche 33.000. Intern werden Berufseinsteiger nach Master, selbst mit Berufserfahrung durch Praktika oder vorige Unternehmen für das erste Jahr als Praktikanten geführt.
Das diese Unternehmen es doch noch schaffen, Top-Leute einzustellen, zeigt wieviel der Namen am CV heutzutage wert ist (und zugegeben, sind die Tätigkeiten / Produkte extrem interessant).

Ne sorry. Guter Name hin oder her, wer nach (gutem) Master mit ein paar Praktika für 32.000€ in einer teuren Stadt wie Berlin (Sony) oder Frankfurt (Samsung) anfängt, der lässt sich schlicht und ergreifend ausbeuten. Bei mir aufm Dorf kriegen selbst Bachelor Absolventen in simpelsten Sachbearbeiter Rollen 36.000€, und die Mietkosten sind ein Viertel von FFM oder Berlin.

Zwingt dich ja keiner zu...Die Möglichkeiten hinterher zu wechseln sind viel besser als von einem Dorf UN zu wechseln. Da verzichtet gerne so manch ein Absolvent auf 10-15k in den ersten jahren.

Weil Sony & Samsung ja als die Kaderschmieden gelten…
Mal im Ernst Leute, wer nach dem BWL-Master mit 32k einsteigt, lässt sich abziehen! Selbst die hier von manchen so belächelten big 4, zahlen zum Einstieg mindestens 50% on top + ÜSt., etc & ein gutes signalling im CV kriegst du on top! Von T3-MBB brauche wir erst gar nicht anzufangen.

Mal ehrlich, die “Top”-Leute werden dann zum Einstieg eben nicht zu Sony oder Samsung gehen, sondern halt zu anderen unternehmen, die deutlich (!) mehr zahlen.

antworten
WiWi Gast

Master als Notlösung. Bin ich der Einzige?

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

In Japan ist es recht egal was man studiert hat, solange es sich nicht um Sonderfälle wie Ärzte, Juristen etc. handelt, ob du da BWL oder Spanische Literatur hattest interessiert niemanden.

Wenn wird primär auf die Universität geschaut Tokyo, Waseda etc. ... das sind die Elitenschmieden.

Du durchläufst dann typischerweise bei den großen Namen in der Firma noch mal eine mehrjährige Trainingsphase in der du durch diverse Abteilungen geschleust wirst und letztlich wird der Bereich dann für dich ausgesucht. Dabei ist es auch nicht untypisch mehrmals quer durchs Land versetzt zu werden.

Die meisten Japaner werden dir auch wenn sie bei einer großen Firma arbeiten auf die Frage was sie beruflich machen meist erstmal nur den Firmennamen nennen.

BINGO! Sony in Deutschland Angebot für Master in Junior Rolle: 32.000 für 12 Monate befristet. Samsung für das gleiche 33.000. Intern werden Berufseinsteiger nach Master, selbst mit Berufserfahrung durch Praktika oder vorige Unternehmen für das erste Jahr als Praktikanten geführt.
Das diese Unternehmen es doch noch schaffen, Top-Leute einzustellen, zeigt wieviel der Namen am CV heutzutage wert ist (und zugegeben, sind die Tätigkeiten / Produkte extrem interessant).

Ne sorry. Guter Name hin oder her, wer nach (gutem) Master mit ein paar Praktika für 32.000€ in einer teuren Stadt wie Berlin (Sony) oder Frankfurt (Samsung) anfängt, der lässt sich schlicht und ergreifend ausbeuten. Bei mir aufm Dorf kriegen selbst Bachelor Absolventen in simpelsten Sachbearbeiter Rollen 36.000€, und die Mietkosten sind ein Viertel von FFM oder Berlin.

Zwingt dich ja keiner zu...Die Möglichkeiten hinterher zu wechseln sind viel besser als von einem Dorf UN zu wechseln. Da verzichtet gerne so manch ein Absolvent auf 10-15k in den ersten jahren.

Weil Sony & Samsung ja als die Kaderschmieden gelten…
Mal im Ernst Leute, wer nach dem BWL-Master mit 32k einsteigt, lässt sich abziehen! Selbst die hier von manchen so belächelten big 4, zahlen zum Einstieg mindestens 50% on top + ÜSt., etc & ein gutes signalling im CV kriegst du on top! Von T3-MBB brauche wir erst gar nicht anzufangen.

Mal ehrlich, die “Top”-Leute werden dann zum Einstieg eben nicht zu Sony oder Samsung gehen, sondern halt zu anderen unternehmen, die deutlich (!) mehr zahlen.

Klar ist es Abzocke, der Aufgabenbereich ist fordernd und entspricht einer normalen Vollzeit-Stelle. Ist halt auch japanische/koreanische Kultur, wo man sich erstmal intern hocharbeiten muss und viel mit Jahresverträgen/Praktikanten gearbeitet wird um sich die besten auszusuchen (und wenig Geld zu investieren). Solche Unternehmen vergeben nur wenig Vollzeit-Stellen, die wollen halt erstmal wissen das jemand wirklich was drauf hat (vor allem im Product Management / Marketing / Sales kommt es auf die Person an) und suchen sich dann die besten aus. Dafür kann die Tätigkeit, für jemanden der sich für die Produkte (TV's, Kameras, Audio, Playstations, Filme, je nach Sparte/Subunternehmen) interessiert viel spannender sein in ner Management oder Head of-Stelle als ein klassischer Beraterjob mit klar strukturierter Karriere und zugewiesenen Kunden (bei den Techriesen ändert sich laufend was, bei Corona explodierte das Geschäft und jetzt gehts wieder deutlich zurück. Auch Lieferengpässe sind ein Ding).

In den ersten 1-2 Jahren da 10-15k verzichten um dafür langfristig vielleicht wirklich ne tolle Stelle zu bekommen kann es schon wert sein. Lebt man halt in ner WG in Berlin und nicht gleich in der Penthouse Wohnung, dass machen viele PhD Studenten ja auch noch.

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