DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Master vs. BerufseinstiegKarrierechancen

Lohnt es sich, den Master in BWL zu machen?

Wahrscheinlich stellen sich viele Bachelorabsolventen und Studierende dieselbe Frage: Bin ich mit einem Master wirklich so viel besser für einen Berufseinstieg in der Wirtschaft geeignet, als meine Mitbewerberinnen und Mitbewerber ohne Master? Gibt es vielleicht bestimmte Wirtschaftsbereiche, die eher für Bachelor- oder eher für Masterabsolventen vorgesehen sind? Kommt also insgesamt ein Masterstudium für mich infrage?

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und mit einer Tafel mit einer Diagrammkurve im Hintergrund.

Haben Masterabsolventen bessere Chancen auf einen guten Job?

Grundsätzlich gilt, dass der Master die im Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten vertieft und weiterentwickelt. Ein Master ist also durchaus sinnvoll, aber die Jobchancen sind nicht immer besser. Es gibt Positionen, für die ein Bachelorstudium durchaus ausreicht. Diese sind dann meist auch entsprechend ausgeschrieben. Viele Trainee-Stellen richten sich an Bachelorabsolventen. Man kann sich merken: Je mehr wissenschaftliche Forschung eine Arbeitsstelle erfordert bzw. je forschungsnäher sie ist, desto ratsamer ist ein Master. Dies liegt daran, dass Forschungsarbeit vertiefte analytische Fähigkeiten und Methoden erfordert, für die das Bachelorstudium lediglich die Basis legt. Wenn man aber nur theoretische Grundlagenkenntnisse aus der Wirtschaftswissenschaft braucht und den Rest on the Job lernt, reicht unter Umständen ein Bachelorabschluss vollkommen aus.
 

Den Master in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber machen

Wer nicht auf den Masterabschluss verzichten möchte, aber auch schon früh Berufserfahrung sammeln will, um nicht von der Konkurrenz abgehängt zu werden, kann sich nach dem Bachelorstudium eine Trainee-Stelle oder eine andere Anstellung suchen. Dabei sollte man darauf achten, ob es möglich ist, für den Master eine Unterstützung vom Arbeitgeber oder eine Kooperation mit dem Arbeitgeber zu bekommen. Dies bietet sich vor allem beim Verfassen der Masterarbeit an. Wenn das Forschungsprojekt, das man für die Masterarbeit erforscht, vom Arbeitgeber mit entwickelt worden ist, schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Man entwickelt eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung und vernachlässigt gleichzeitig die Berufserfahrung nicht. In diesem Zusammenhang sollte man vor der Masterarbeit das Dreieck aus Prüfer an der Universität, Betreuer beim Unternehmen und sich selbst herstellen, damit es passt. Selbstverständlich gibt es notfalls auch Anleitung durch geeignete Ghostwriter für BWL, egal ob Bachelor oder Master.
 

Behindert ein Bachelorabschluss den beruflichen Einstieg oder Aufstieg?

Für den Einstieg in die Karriere sind im Grunde beide Abschlüsse durchaus gut geeignet. Wer mit Master einsteigt, bekommt möglicherweise mehr Geld. Die Kandidatin oder der Kandidat hat dann auch länger studiert. Da aber die Bachelorabsolventen früher anfangen und daher bereits Berufserfahrung gesammelt haben, gleicht sich das oft wieder aus. Vielen Bachelorabsolventen gelingt durchaus ein beruflicher Aufstieg, wenn sie sich beim Arbeitgeber etablieren und sich z. B. als Führungspersönlichkeit eignen. Dennoch ist ein Master für die Karriere ganz nach oben oft besser geeignet. Wer einen Master hat, hat damit bewiesen, dass er / sie im Forschungssystem der Universität eine wissenschaftliche Innovation erreicht hat - das sorgt für Respekt. Außerdem wird dann schnell vermutet, dass der Kandidat auch im Unternehmen innovativ und kreativ an die Probleme herangeht.
 

Warum nicht einfach aus Interesse studieren?

Wer sich auf dem Weg zum Bachelor gequält und gelangweilt hat, wem der Uni-Betrieb, die Lektüre von Fachliteratur und das Vertiefen von abstrakten Theoriegebäuden nicht liegen, der sollte wohl eher nicht den Master anstreben. Auch Persönlichkeiten, die den Einstieg in die berufliche Praxis nicht erwarten können, kommen vielleicht ohne Master aus. Aber was ist mit denjenigen, die sich für Betriebswirtschaftslehre wirklich interessieren? Das ist immer noch der beste Grund für einen Master: persönliches Interesse! Das Vertiefen der Kenntnisse und Fähigkeiten und auch der eigene Forschungsansatz mit eigener wissenschaftlicher Innovationskraft können wirklich Spaß machen!

Leser-Kommentare

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Re: Lohnt es sich, den Master in BWL zu machen?

haha geiler number der thread hier. Master lohnt sich immer wenn er umsonst ist. Du kannst da nochmal Praktika machen und bessere noten einfahren. Wenn du natürlich schon den Harvard undergrad hast brauchst du nicht nochmal an der fh-wedel den master durchladen.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt es sich, den Master in BWL zu machen?

Er hat auf nen Artikel reagiert... Leute gibts..

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt es sich, den Master in BWL zu machen?

Du hast ne Frage gestellt und gleichzeitig die Antwort gegeben. Was ist eigentlich dein Anliegen?

antworten
WiWi Gast

Lohnt es sich, den Master in BWL zu machen?

In BWL lohnt es sich sicherlich (finanziell), in anderen Branchen ist dies nicht so eindeutig zu beantworten, das haben verschiedene Untersuchungen gezeigt. Absolviert man den Master-Studiengang während des Jobs, kann es aber schwierig werden, Beruf, Studium und manchmal auch Familie zu vereinbaren. Insbesondere wenn die Masterarbeit ansteht, werden solche Engpässe deutlich, die manchmal Entscheidungen erfordern, z.B. zumindest Teile der Masterthesis mit einem Ghostwriter auszuarbeiten.

antworten
Forendiskussion lesen

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Karrierechancen

Vater, Kind,

Karriere hängt von Bildung und Einkommen der Eltern ab

Gleiche Bildungs- und Karrierechancen sind ein heißes Thema. Die Bildung und das Einkommen der Eltern prägen die Persönlichkeitsentwicklung und entscheidende Eigenschaften für die spätere Laufbahn ihrer Kinder. Dazu zählen Zeit- und Risikopräferenzen ebenso wie Altruismus und Intelligenz. Ungeduld, Risikofreude und Egoismus behindern den Bildungserfolg, wie Bonner Ökonomen in einer Studie erneut feststellten.

Bachelor and More - Orientierungsmesse für Bachelorstudiengänge

5. Allensbach-Studie 2014 - Bachelor für Berufsleben nicht ausreichend

77 Prozent der Abiturienten planen zu studieren. Das Bachelor-Studium ist für die Mehrheit der Studierenden jedoch keine ausreichende Vorbereitung für den Beruf. Sechs von zehn Bachelor-Studenten wollen noch einen Master machen. Haupteinnahmequellen sind im Studium die Eltern und der Nebenjob. 72 Prozent kritisieren eine zu geringe Zahl an Studentenwohnheimplätzen.

Weiteres zum Thema Master vs. Berufseinstieg

GAP-Year - Ein Mann mit Rucksack schaut in einer öde Landschaft mit Bergen.

Gap Year – Pro und Contra

Als Lückenfüller lässt sich ein Gap Year sinnvoll zwischen dem Bachelor und Master nutzen. Freiwilligendienste, Auslandsreisen, Praktika – es gibt zahlreiche Möglichkeiten seinen Soft Skills den letzten Schliff zu geben. Cleverer, reifer und erfahrener gelangt der Übergang ins Masterstudium oder findet den direkten Einstieg in die Berufswelt. Für zukünftige Bewerbungen ist ein Gap Year ein Pluspunkt.

Bachelor and More - Orientierungsmesse für Bachelorstudiengänge

5. Allensbach-Studie 2014 - Bachelor für Berufsleben nicht ausreichend

77 Prozent der Abiturienten planen zu studieren. Das Bachelor-Studium ist für die Mehrheit der Studierenden jedoch keine ausreichende Vorbereitung für den Beruf. Sechs von zehn Bachelor-Studenten wollen noch einen Master machen. Haupteinnahmequellen sind im Studium die Eltern und der Nebenjob. 72 Prozent kritisieren eine zu geringe Zahl an Studentenwohnheimplätzen.

Mehrheit der Bachelor-Absolventen macht Masterstudium

Die meisten Bachelors streben den Master an. Ist der Bachelor tatsächlich nur eine Art Grundstudium mit Abschlusszeugnis und deshalb für die Mehrheit der Studenten lediglich eine Durchgangsstation zum Master?

Master and More - Zwei Studentinnen auf der Orientierungsmesse für Masterstudiengänge.

Bachelorabsolventen entscheiden sich mehrheitlich für den Master

Knapp drei Viertel der Bachelorabsolventen entscheiden sich gegenwärtig für ein Masterstudium. Sie tun dies in erster Linie, um ihre Berufschancen zu verbessern, sich persönlich weiterzubilden und ihren fachlichen Neigungen besser nachkommen zu können. Dies ist ein Ergebniss einer neuen Studie des HIS-Instituts.

Absolventen der HHL Leipzig Graduate School of Management

Masterabsolventen bevorzugt

Deutschlands Personaler schätzen die Einstiegschancen für Hochschulabsolventen optimistisch ein. Vor allem Masterabsolventen haben gute Perspektiven für ihren Berufseinstieg. Das ergab eine deutschlandweite Befragung von über 500 Personalern durch access KellyOCG und Universum Communications.

Studienabschluss, Studium-Abschluss,

Großunternehmen bevorzugen Masterabsolventen - Master ist neues Diplom

57 Prozent schreiben freie Stellen, die früher an Diplomabsolventen gerichtet waren, jetzt für Masterabsolventen aus. Das ergab die Studie „Recruiting Trends 2012“ , die das Centre of Human Resources Information Systems der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main mit dem Online-Karriereportal Monster erstellt.

Weißes Startbanner auf dem in fetten schwarzen Buchstaben das Wort START steht.

Nicht ohne meinen Master - Junge Studierende sind bildungshungrig

Im Rahmen der Master Studie 2012 hat die Agentur SWOP Studierende zum Studium, den Weiterbildungsplänen und dem Berufsteinstieg befragt. 73 Prozent der Bachelor-Studierenden wollen die Hochschule nicht ohne Mastertitel verlassen.

Beliebtes zum Thema Berufseinstieg

Jobbörsen-Kompass 2018: Das Foto zeigt einen Wirtschaftswissenschaftler im Anzug der die Jobbörse für WiWis von Staufenbiel.de auf dem Smarthone aufruft.

Jobbörsen-Kompass 2018: StepStone beste Jobbörse für WiWis

Jobbörsen-Kompass hat die besten deutschen Jobbörsen 2018 gekürt. Bei den Jobbörsen mit der Zielgruppe Wirtschaftswissenschaften gewann StepStone, gefolgt von Staufenbiel und Xing. Bei den Generalisten-Jobbörsen liegt StepStone ebenfalls auf Platz eins vor den Business-Netzwerken Indeed und Xing. Bei den Spezialisten-Jobbörsen stehen Staufenbiel und Unicum für die Jobsuche zum Berufseinstieg an der Spitze. Shooting Star mobileJob.com erzielt Platz drei. Die führenden Jobsuchmaschinen sind Kimeta.de, Jobbörse.de und Jobrapido.

Studien-Cover »Recruiting Trends 2018«

Recruiting Trends 2018: Jobbörsen sind Shooting Star

Online-Jobbörsen profitieren bei den Recruiting-Budgets in 2018 mit einem Anstieg von 28 auf 45 Prozent am meisten. Durch den Fachkräftemangel wird das Recruiting von Berufserfahrenen zum wichtigsten Thema im Recruiting. Es verdrängt damit das Arbeitgeberimage von Rang eins. Für fast 80 Prozent der Unternehmen gehörten Social Media Recruiting und Active Sourcing zudem zu den Top Themen. Shooting Stars der Recruiting Technologie sind Mitarbeiterempfehlungsplattformen, Videointerviewlösungen und Talentsuchmaschinen. Dies sind Ergebnisse der Studie "Recruiting Trends 2018" vom Institute for Competitive Recruiting.

Ein Pfeiler mit der roten Aufschrift: Hot Spot - Der WLAN Zugang ins Internet.

Jobrekord: ITK-Branche mit 40.000 neuen Arbeitsplätzen

Die ITK-Branche wächst weiterhin stark. Mit einem prognostizierten Umsatzplus von 1,7 Prozent auf 164 Milliarden Euro werden im laufenden Jahr etwa 42.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Wachstumstreiber ist vor allem die Informationstechnologie, die ein Umsatzplus von 3,1 Prozent und 88 Milliarden Euro verbucht. Software und IT-Services legen mit 6,3 Prozent am stärksten zu. So lauten die Prognosen des Digitalverbandes Bitkom für die ITK-Branche im Jahr 2018.

Cover Steuer-Tipps für die Existenzgründung

E-Book: Steuer-Tipps für die Existenzgründung

Der Steuerwegweiser für junge Unternehmerinnen und Unternehmer kann im Internet auf den Seiten des Finanzministeriums NRW kostenlos heruntergeladen werden.

Bain-Karriereprogramm "Red Carpet": Von oben aufgenommen betritt eine Business-Frau gerade einen roten Teppich.

Bain-Karriereprogramm »Red Carpet« für Berufseinsteiger

Das neue Karriereprogramm „Red Carpet“ der Strategieberatung Bain & Company unterstützt Studenten beim Berufseinstieg. Ob Wirtschaftswissenschaftlerin oder Wirtschaftswissenschaftler im ersten Semester, Jurist im Staatsexamen oder Psychologiestudentin im Master: Das Karriereprogramm „Red Carpet“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Semester.

Segelboote mit dem BMW-Symbol auf offener See mit Wind in den Segeln.

Unternehmensranking 2017: Die Top 100 Arbeitgeber für Wirtschaftswissenschaftler

Doppelsieg für BMW als beliebtester Arbeitgeber bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurwesen. Gefolgt von Audi, Daimler und Porsche ist die Automobilindustrie erneut die attraktivste Branche. PwC ist die einzige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und McKinsey die einzige Unternehmensberatung unter den Top 10 Arbeitgebern für Wirtschaftswissenschaftler. Die Beratungen gehören insgesamt zu den großen Gewinnern im Ranking. Die Deutsche Bank fällt in der Finanzbranche erstmals hinter EZB und Goldman Sachs von Platz 27 auf 43. Das zeigt die Business Edition des aktuellen trendence Graduate Barometer 2017.

Berufsstart: Ein Vogel landet im Getümmel.

Studie: Hochschulabsolventen starten erfolgreich ins Berufsleben

Die Arbeitslosenquote liegt sowohl für Fachhochschul- als auch für Universitätsabsolventen mit traditionellen Abschlüssen – Diplom, Magister, Staatsexamen - nach einem Jahr bei 4 Prozent. Bachelors sind sogar noch seltener arbeitslos (3 Prozent, FH bzw. 2 Prozent Uni). Das zeigt die aktuelle Absolventenstudie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF).