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Die besten Marketingtipps für Startups

Viele Startups haben in der Gründungsphase vor allem damit zu kämpfen, dass ihr Budget für die Bekanntmachung ihres Unternehmens begrenzt ist. Das heißt aber nicht, dass sie deshalb komplett auf Werbung verzichten sollten. Denn die alte Unternehmerweisheit „Wer nicht wirbt, der stirbt“ hat auch im Zeitalter der Digitalisierung nach wie vor seine Berechtigung. Wichtig ist, dass das vorhandene Budget möglichst gewinnbringend eingesetzt wird. Die folgenden Tipps können dabei behilflich sein.

Bunte Buchstaben bilden das Wort "Marketing".

Ein Unternehmen hat heutzutage unterschiedliche Visitenkarten
Visitenkarten sind auch heute noch ein ausgezeichnetes Werkzeug, um sich mit Geschäftspartnern zu vernetzen und sich bei potenziellen Kunden in Erinnerung zu halten. Deshalb ist es nach wie vor ratsam, Visitenkarten für einen professionellen Auftritt anfertigen zu lassen.

Von Selbstversuchen, die Karten anzufertigen, sollte hingegen möglichst Abstand genommen werden. Aus budgetären Gründen ist das jedenfalls nicht erforderlich, denn 500 Stück beidseitig bedruckte Visitenkarten auf stabilem Bilderdruckpapier sind heutzutage bereits unter 50 Euro erhältlich. In anderen Worten: Der Kontaktpreis beläuft sich in diesem Fall auf 10 Cent.

Zur Visitenkarte eines Unternehmens zählt jedoch auch dessen Außenauftritt. Die erste Anlaufstelle im digitalen Zeitalter ist dabei oftmals

Deshalb ist es besonders wichtig, sich von Anfang an um einen ordentlichen Web-Auftritt zu bemühen.
 

Die Wirkung der Suchmaschinenoptimierung wird unterschätzt
Neo-Unternehmer haben zwar bereits meist von SEO (englisch: Search Engine Optimization, deutsch: Suchmaschinenoptimierung) gehört, wissen aber nicht, wie sie dieses Thema am besten im eigenen Unternehmen angehen sollen. Viele verzichten in der Startphase deshalb darauf.

Ein Fehler, denn eine gut durchdachte SEO-Strategie sorgt dafür, dass die eigene Webseite bei einer entsprechenden Suche bei Google in den Suchergebnissen weit vorne aufscheint. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, Traffic über Werbung in den Suchmaschinen zu generieren. Das sorgt ebenfalls dafür, dass Interessenten auf die eigene Webseite gelangen. Doch sobald die Spendings eingestellt werden, reißt auch der Besucherstrom wieder ab.

Es lohnt sich also, einen Teil des vorhandenen Marketing-Budgets für die SEO-Optimierung zu reservieren.


Marketingmix: Die Vier-Säulen-Strategie anwenden
Es ist zumeist nicht nur eine einzige Marketing-Maßnahme, die zum Erfolg führt. Experten empfehlen deshalb vor allem in der Startphase eines Unternehmens, mehrere Wege auszutesten, um die eigene Zielgruppe zu erreichen und seine Marke (die „Brand“) bekannter zu machen.

Für Startups hat sich vor allem die Vier-Säulen-Strategie bewährt. Dabei handelt es sich um einen Mix aus insgesamt vier unterschiedlichen Marketingmaßnahmen. Im englischen ist diese Strategie unter anderem unter dem Begriff „Table Marketing“ bekannt. Denn ein stabiler Tisch steht in der Regel auf vier Beinen. Auf drei Beinen gibt er zumeist auch noch ausreichend Halt, doch dann wird es schon ein wenig kritisch.

Zu Beginn sollte bei dieser Strategie auf eine ausgewogene Mischung aus klassischer und digitaler Werbung geachtet werden.

Da es aufgrund des zumeist vorhandenen Budget- und Ressourcenmangels nicht möglich ist, auf allen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen, sollten eben nur vier Maßnahmen gleichzeitig ausgetestet werden.

Jene davon, die sich bewähren, bleiben weiterhin im Marketingmix und sorgen dafür, dass der Tisch stabil bleibt. Die anderen können sukzessiv ausgetauscht und durch eine potenziell erfolgreichere Maßnahme ersetzt werden. Langfristig lässt sich das Konzept auch noch um eine fünfte oder sechste Säule erweitern und das Risiko dadurch noch weiter reduzieren.


Zufriedene Kunden sind die besten Werbeträger
Empfehlungsmarketing klingt in der heutigen Zeit ein wenig altbacken. Das ist auch der Grund, warum sich viele Unternehmen gar nicht darum bemühen. Doch clevere Gründer wissen, wie wichtig es ist, gerade in der Startphase so viele Empfehlungen wie möglich zu sammeln.

Der Grund: Klassische Werbung ist nie neutral und erweckt bei den Konsumenten stets den Verdacht, belogen zu werden. Kommt eine entsprechende Empfehlung jedoch von einem

wirkt diese wesentlich authentischer. Die Kunst im Empfehlungsmarketing ist es deshalb, aus guten und zufriedenen Kunden „Empfehler“ für die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu machen. Dazu ist es allerdings wichtig, seine bestehenden Kontakte entsprechend zu pflegen. Das bedeutet, zu den neuen Kunden muss zunächst einmal eine Vertrauensbasis aufgebaut werden. Die Treue kann beispielsweise mit kleinen Freebies oder einen Rabattcode für den nächsten Einkauf gesteigert werden.

Nach einem angemessenen Zeitraum ist es wichtig, diese Kunden explizit darum zu bitten, eine Bewertung über ihre bisherigen Erfahrungen abzugeben. Denn von selbst werden die Kunden nur in den seltensten Fällen aktiv.

Im Forum zu Marketing

4 Kommentare

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