DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Off & Online-MarketingMarken

Markenklassiker trotzen der Krise

Traditionsmarken wie Aspirin, Asbach, Nivea und Miele trotzen der Krise und halten sich an der Spitze in der Gunst der Verbraucher. Dies ist allerdings keine Selbstverständlichkeit, so die aktuelle Studie »European Trusted Brands 2010«.

Ein Schild mit einer Werbung für Nivea Sun.

Markenklassiker trotzen der Krise
Stuttgart, 22. Februar 2010. In der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise haben Markenklassiker die besseren Karten beim Werben um das Vertrauen der Verbraucher. Traditionsmarken wie Aspirin, Asbach, Nivea und Miele trotzen der Krise und halten sich an der Spitze in der Gunst der Verbraucher. Dies ist allerdings keine Selbstverständlichkeit, so die aktuelle Studie »European Trusted Brands 2010«, die das Magazin Readers Digest jetzt vorgelegt hat. So wurde das Internet-Unternehmen Google auf der Liste der vertrauenswürdigsten Marken nach nur einem Jahr von der Marke T-Online verdrängt, die sich in ihrer Kategorie zum ersten Mal an die Spitze setzen konnte. Das Beispiel der Internet-Unternehmen belegt, dass öffentliche Diskussionen einen großen Einfluss darauf haben, ob die Verbraucher einer Marke vertrauen. Bei Google führte die Diskussion um den Gläsernen Internetnutzer unmittelbar zum Vertrauens­schwund. Mehr denn je achten die Verbraucher genau darauf, ob eine Marke das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigt. Nokia konnte sich im Gegensatz zu Google zwar an der Spitze im Vertrauensranking seiner Produktkategorie halten, leidet aber nach wie vor unter dem Imageverlust, nachdem das Werk in Bochum geschlossen wurde. Der  Vertrauenswert von ehemals 55 Prozent ging nun das zweite Jahr in Folge zurück. Mit einem Wert von 46 Prozent bleibt Nokia dennoch vertrauenswürdigste Marke unter den Mobiltelefon-Herstellern. Der Umweltschutz hat für die Verbraucher in allen Produktkategorien eine größere Bedeutung. Wer sich glaubhaft als »Grüne Marke« positioniert, kann das Vertrauen der Verbraucher dauerhaft binden. Sparkasse, Aral, Miele, Frosch und Persil haben es erneut geschaft, nicht nur die vertrauenswürdigsten Marken ihrer Produktkategorie zu werden, sondern zugleich den besten Ruf für ihr ökologisches Engagement zu genießen.

Zum zehnten Mal hat das meistgelesene Magazin Europas in 16 europäischen Ländern ermittelt, welche Marken in den Augen der Verbraucher besonders vertrauenswürdig sind.  Mehr als 32.000 Menschen, davon rund 9.000 in Deutschland, haben an der Befragung der Studie »Readers Digest European Trusted Brands 2010« teilgenommen.In den 33 erhobenen Produktkategorien von A wie Automobile bis Z wie Zahnpasta / Mundpflege setzten sich in Deutschland vor allem Markenklassiker erneut an die Spitze, darunter Volkswagen, Persil, Schwarzkopf, Aspirin, Wick, Frosch, Rotkäppchen Sekt, Asbach, Miele, TUI, Sparkasse, Allianz, Aral sowie Nivea und Haribo. Neu im Club der Markengewinner ist neben T-Online (Internetunternehmen) Coca-Cola (Erfrischungsgetränke). Außerdem eroberten Abtei (Vitamine) und Tchibo (Kaffee/Tee) ihre Spitzenplätze zurück. Die Konkurrenz unter den Marken ist größer als häufig angenommen wird. Dazu kommt, dass die Verbraucher heute vielschichtiger denken und gezielter wählen. Allein in Deutschland nannten die Befragten rund 4.400 Marken über alle Produktkategorien hinweg - im Vorjahr waren es noch über 3.700 Marken.

 

  1. Seite 1: Markenklassiker trotzen der Krise
  2. Seite 2: Hohes Ansehen deutscher Marken auch in den Nachbarländern
  3. Seite 3: Die vertrauenswürdigsten Marken in Deutschland im Überblick
  4. Seite 4: Über die Studie

Im Forum zu Marken

2 Kommentare

Umfrage zur Markenwahrnehmung - Dringend Teilnehmer gesucht!

WiWi Gast

Hallo zusammen, LINK Ich benötige noch ganz dringend Teilnehmer an meiner Umfrage für meiner Masterarbeit! Meine Masterarbeit untersucht die Wahrnehmung von Marken und deren Kommunikationsmaßnahmen. ...

1 Kommentare

Umfrage - Eure Meinung zu T-Shirt Designs einer bekannten Modemarke

san_567

Hallo zusammen, im Rahmen meiner Masterarbeit am Lehrstuhl für ABWL und Marketing an der Universität Stuttgart führe ich eine Studie zum Thema "Produktwahrnehmung im Textilbereich" durch. D ...

1 Kommentare

MarkenChk.de - kostenloser Markencheck

WiWi Gast

MarkenChk für ROTH-WILD

1 Kommentare

Masterarbeit - Umfrage Markenwahrnehmung - 5 Minuten - Amazon Gutscheine

WiWi Gast

Hallo Ihr Lieben, ich schreibe derzeit meine Masterarbeit an der Universität Göttingen und dazu gehört auch ein Online-Fragebogen, der etwa 5 Minuten eurer Zeit in Anspruch nimmt. Es geht dabei um di ...

1 Kommentare

Diplomarbeit Umfrage Thema: Konsistenzwahrnehmung von Marken

WiWi Gast

Guten Abend, im Rahmen meiner Diplomarbeit am Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement (an der TU Braunschweig) führe ich eine Umfrage zum Thema "Unterschiede in der Konsistenzwahrnehmung von Mar ...

2 Kommentare

Diplomarbeit - Umfrage zum Markenimage!

WiWi Gast

Mila Englert Hi Leute, sorry, dass ich euer Forum einfach so vollschreibe... Ich führe gerade im Rahmen meiner Diplomarbeit eine Umfrage zum Thema Markenimage durch und brauche dringend Eure Unterstü ...

1 Kommentare

Umfrage zu Automarken - Tolle Preise

wstolle

Ich bitte höflichst um eure Unterstützung bei meiner Dissertation. Es geht um das spannende Thema "Automarken". Und wer von uns düst nicht gerne mit 200 über die Autobahn? Ihr erreicht die Umf ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Marken

Weiteres zum Thema Off & Online-Marketing

Heribert-Meffert Marketing-Lifetime-Award 2015

Marketing-Pionier Heribert Meffert mit Marketing Lifetime Award 2015 ausgezeichnet

Der Marketing-Pionier Heribert Meffert hat für sein Lebenswerk den neu ausgelobten Marketing Lifetime Award 2015 erhalten. Meffert gründete den ersten Marketing-Lehrstuhl in Deutschland und hat das Marketing über vier Jahrzehnte wesentlich geprägt. Der Deutsche Marketing Verband und die Marketing Zeitschrift absatzwirtschaft ehrten Heribert Meffert im Rahmen des Deutschen Marketing Tages am 3. Dezember 2015 in Stuttgart für seine herausragenden Verdienste.

Drei Schlangen mit ineinander geschobenen Einkaufswagen.

Know-How im Bereich Marktforschung erweitern: Professionelle Erstellung von Marktanalysen

Marktanalysen und Wettbewerbsanalysen sind in vielen Unternehmen unbeliebt, was weniger daran liegt, dass diese Analysen nicht als wichtig angesehen werden. Der Wert solcher Analysen ist Firmeninhabern und Mitarbeitern bekannt. Doch was in deutschen Unternehmen vielen Kopfzerbrechen bereitet, wenn diese Aufgaben anstehen, ist das fehlende Fachwissen dafür bei Unternehmern und Angestellten.

Beliebtes zum Thema News

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Ein Mann mit Kopftaschenlampe sieht sich den Sternenhimmel an.

Digitalstrategen: Chief Digital Officer (CDO) – das Einhorn unter den Top-Managern

Das Berufsbild des Chief Digital Officer (CDO) ist brandneu. Aktuell haben erst lediglich zwei Prozent der großen Unternehmen die Position eines CDO geschaffen. Der digitale Wandel muss jedoch in der Unternehmensspitze verankert werden. Dies ist Aufgabe des Chief Digital Officers, welcher eine Digitalstrategie erarbeiten und die Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsmodellen vorantreiben und gestalten soll.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Weltweite Rekord-Investitionen bis 2020 von 900 Milliarden US-Dollar pro Jahr

Für die Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette wollen branchenbezogene Unternehmen bis 2020 mehr als 900 Milliarden US-Dollar investieren. Von der Industrie 4.0 versprechen sich die Unternehmen signifikante Vorteile bei Kosten, Effizienz und Gewinn; das zeigt die neue globale Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Drei übereinander gestapelte Pakete von adidas,amazon und outletcity.

Unternehmensranking 2016: Die Top 100 deutschen E-Commerce-Händler

Im Bereich E-Commerce ist Amazon weiterhin der umsatzstärkste Onlinehändler in Deutschland. Mit 7,8 Mrd. Euro Umsatz befindet sich der Internet-Gigant weit vor Otto.de mit 2,3 Mrd. Euro und Zalando.de mit 1 Mrd. Euro Umsatz. Alle Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten 2015 zusammen einen Jahrsumsatz von 24,4 Mrd. Euro und eine Umsatzsteigerung von 13 Prozent. Das geht aus der aktuellen EHI-Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2016" hervor.

Ein Mann im grauen Pullover stützt sich auf einer Fensterbank ab und schaut nach draußen.

Beraterhonorare: Tagessätze von Unternehmensberatern gestiegen

Deutsche Unternehmensberater verzeichneten 2015 und 2016 einen Anstieg ihrer Honorare von durchschnittlich 1,3 Prozent. Für 2017 wird von einer ähnlichen Erhöhung der Tagessätze ausgegangen. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz für einen Projektleiter der Hierarchiestufe Manager und Senior Manager über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro. Vergleichbare Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro, wie die Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016" vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeigt.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Viele deutsche Unternehmen ohne Strategie

Neun von zehn deutschen Unternehmen sehen Industrie 4.0 als Chance. Aber nur jedes fünfte Unternehmen hat eine Strategie und Verantwortlichkeiten für die Industrie 4.0 definiert. 44 Prozent können zudem keine Fortschritte beim Thema verzeichnen. Vorreiter investieren im Schnitt 18 Prozent ihres Forschungs- und Entwicklungsbudgets im Bereich Industrie 4.0, wie eine aktuelle McKinsey-Studie zeigt.

Feedback +/-

Feedback