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Digitale Display-Werbung knackt 1,5 Milliarden-Euro-Marke

Das Internet ist unverändert das wachstumsstärkstes Werbemedium. Die digitale Display-Werbung wächst 2014 netto um 6,6 Prozent und knackt damit die 1,5 Milliarden-Euro-Marke. Die Mobile-Display-Werbung liegt mit plus 52 Prozent bei 134 Millionen Euro. Die Wachstumsprognose für 2015 ist bei 6,5 Prozent.

Digitale Display-Werbung knackt 1,5 Milliarden-Euro-Marke
Düsseldorf, 19.03.2015 (bvdw) - Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW hat seine aktuelle Statistik für den Online- und Mobile-Display-Werbemarkt in Deutschland für 2014 sowie die ersten Prognosen für beide Segmente für das Jahr 2015 veröffentlicht. Demnach beliefen sich die Werbeumsätze für Online und Mobile im vergangenen Jahr auf insgesamt 1,581 Milliarden Euro netto. Das entspricht einem Wachstum von 6,6 Prozent. Mobile-Display-Werbung konnte ein Umsatzwachstum von 52 Prozent im Jahresvergleich verzeichnen und erzielte ein Umsatzvolumen von 134 Millionen Euro netto. Für 2015 geht der OVK in einer ersten Prognose von 6,5 Prozent Umsatzwachstum für den gesamten digitalen Display-Bereich aus (auf 1,684 Milliarden Euro netto) und dabei von 50 Prozent für das Mobile-Segment (auf 201 Millionen Euro netto). Sämtliche Zahlen zum digitalen Display-Werbemarkt einschließlich der Online- und Mobile-Werbestatistiken und der aktuellen Wachstumsprognosen für 2015 sind ab Mitte März als OVK Online-Report 2015/01 und MAC Mobile-Report 2015/01 online erhältlich.

OVK Werbestatistik: Digitale Display-Werbung wächst 2015 mit 6,5 Prozent weiter überdurchschnittlich
Mit rund 1,6 Milliarden Euro (1,581 Milliarden Euro) Nettovolumen hat die digitale Display-Werbung (Online und Mobile) im letzten Jahr erstmals die 1,5-Milliarden-Euro-Marke durchbrochen. Mit 6,6 Prozent Netto-Wachstum im Vergleich zum Vorjahr ist das Internet erneut das im intermedialen Vergleich am stärksten wachsende Werbemedium. Wachstumstreiber waren wie bereits in den Jahren zuvor das Segment Mobile und der Sektor Bewegtbild. Für 2015 geht der OVK in einer ersten Prognose von einer dem letztjährigen Wachstum entsprechenden Steigerung des Umsatzvolumens von +6,5 Prozent auf 1,684 Milliarden Euro netto aus.

„Der digitale Display-Werbemarkt weist für 2014 eine stabile Entwicklung aus. Digital ist unverändert das am stärksten wachsende Werbemedium, aber wir haben inzwischen eine Größenordnung erreicht, in der sich ein zweistelliges prozentuales Wachstum vorerst kaum mehr erzielen lässt. In Anbetracht des verhaltenen Gesamtwerbemarktes und der vielfältigen Herausforderungen und noch zu klärenden Themen in unserem relativ jungen Medium und Markt können wir mit dem Ergebnis des vergangenen Jahres daher sicher sehr zufrieden sein“, erklärt Paul Mudter, OVK. „Für 2015 haben wir ein umfangreiches Maßnahmenpaket aufgelegt, mit dem wir digitale Display-Werbung in ihrer Leistungskraft weiter stärken werden, so dass das Internet auch in 2015 und darüber hinaus das in punkto Wachstum erfolgreichste Werbemedium sein wird.“

MAC Werbestatistik: Mobile-Display wächst in 2014 um 52 Prozent - In 2015 vergleichbares Umsatzwachstum
Mobile-Display-Werbung ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um über 50 Prozent (+52%) gewachsen. Insgesamt wurden mit klassischer Online-Werbung auf mobilen Endgeräten im deutschen Markt im letzten Jahr 134 Millionen Euro netto umgesetzt. Für 2015 rechnet der MAC in seiner ersten Prognose ebenfalls mit einer dem letztjährigen Umsatzzuwachs entsprechenden Volumensteigerung von 50 Prozent. Damit würden die Umsätze mit Display-Werbung auf mobilen Endgeräten erstmals die 200-Millionen-Euro-Schallmauer (201 Millionen Euro Nettovolumen) durchbrechen. Mobile positioniert sich damit einmal mehr als der zentrale Wachstumstreiber für digitale Display-Werbung.

„2014 war für das Segment Mobile ein gutes Jahr. Die Budgetumverteilung von Online bzw. Desktop zu Mobile hat unverändert angehalten und erstmalig ist erkennbar, dass sich die Schere zwischen Reichweitenzuwachs und Umsatzwachstum zu schließen beginnt“, erläutert Oliver von Wersch, OVK. „Auch wenn sich eine natürliche Verlangsamung des Umsatzwachstums aufgrund des erreichten Niveaus abzeichnet, ist und bleibt Mobile auf absehbare Zeit der zentrale Wachstumstreiber von digitaler Werbung. Ungeachtet dessen, dass Mobile inzwischen bei allen Marktteilnehmern systematisch erschlossen und Bestandteil jeder Mediaplanung und Kampagne ist, bleibt aber noch einiges zu tun: Noch nicht alle Unternehmen haben eine Mobile-Strategie, Werbeformen müssen standardisiert werden und wir brauchen viel mehr Cross-Channel-Kampagnenkonzepte.“ 

OVK-Fokusthemen 2015
Als zentrale Handlungsfelder zur Stärkung der Leistungskraft von digitaler Display-Werbung hat der OVK die Fokusthemen Werbeakzeptanz (bzw. Adblocker), Leistungs- und Wirkungsnachweise sowie die weitere Standardisierung von u.a. Werbeformen, der Werbemittelauslieferung sowie von Buchungsprozessen auf seine Agenda für 2015 gesetzt. Hierzu wird das Vermarktergremien im Laufe des Jahres Initiativen und Maßnahmen vorstellen, die eine weitere nachhaltige Entwicklung von digitaler Display-Werbung unterstützen und sicherstellen.  

Der OVK Online-Report 2015/01 und der MAC Mobile-Report 2015/02 stehen kostenlos zum Download bereit.

Download OVK Online-Report 2015/01[PDF, 21 Seiten - 1,2 MB]
http://www.bvdw.org/mybvdw/media/download/report-ovk-report-2015-01.pdf?file=3472

Download MAC Mobile-Report 2015/02 [PDF, 23 Seiten - 4,7 MB]
http://www.bvdw.org/mybvdw/media/download/report-ovk-mac-report-2015-01.pdf?file=3473


Über den BVDW
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die zentrale Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben und im Bereich der digitalen Wertschöpfung tätig sind. Der BVDW hat es sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Angebote – Inhalte, Dienste und Technologien – transparent zu machen und so deren Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Außerdem ist der Verband kompetenter Ansprechpartner zu aktuellen Themen und Entwicklungen der Digitalbranche in Deutschland und liefert mit Zahlen, Daten und Fakten wichtige Orientierung zu einem der zentralen Zukunftsfelder der deutschen Wirtschaft.

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