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Ein Abend zu zweit...

Schneidiger Zweireiher, geputzte Schuhe, zwei Martini Cocktails - ein wahrhaft mitreißender Ausschnitt aus dem Dasein eines Barmannes. Gefühlvoll und lebendig!

Liebe

Die flippigen Namen und die bunten Zutaten in der Karte interessierten ihn nicht. Er wog sie kurz in der Hand, verbannte sie aus seinem Umkreis, zog den Aschenbecher näher. „Noch einen Martini.“

Ein ganz normales Bild für einen Unternehmer in einer Bar kurz nach der „Blauen Stunde“. Sein mittdreißiger Gesicht unternahm jeden Versuch, seine Charakternase unablässig hinter der Olive seines Drinks zu verbergen. „Noch einen Martini, bitte“. Als wollte er partout seinen Blick nicht seinem Spiegelbild aussetzen. Das Bild, das der große glänzende Spiegel hinter der Bar zurückwarf, wurde nur unterbrochen von den schimmernden blankgeputzten Regalen in ihrem reinen Mahagoni und den ohne einen Hauch von Staub liebevoll arrangierten Behältnissen, die für Nasen aller Größen dort standen. Der Tresen hatte nicht mehr Flecken als die rein-weiße Serviette von Havanna-Club unter dem Martini-Glas des Trinkers.

Die Musik untermalte mit dem Song „American Pie“ die Atmosphäre der Bar, wie es unpassender nicht sein konnte. „Das kenne ich, das ist von Madonna,“ denke ich. Mein Lieblingswitz. Nun, er ist nicht besonders gut, aber der Song passt auch nicht besonders gut in eine Bar.

Eigentlich war er kein Trinker. Er war allerdings auch kein Säufer. Hemingway war ein Säufer. Ein Genießer ist so etwas wie ein Gelegenheits-Trinker. Aber ein echter Trinker – nein. Ein Säufer schluckt, um zu vergessen oder um nicht zu denken oder um nicht vögeln zu müssen oder weil er muss. Ein Genießer trinkt gelegentlich gern eine süffige Kreation. Er weiß genau, dass es ungesund ist. Er fühlt sich dann beschwipst, ein wenig rebellisch, und manche spreizen den Finger ab, wenn sie an ihrem Phantasy VII nippen. Ein Trinker ist die höchste Weihe. Er denkt nicht darüber nach, ob er trinken soll. Er tut es, wenn ihm danach ist. Sein einziges Maß setzt das Gefühl, und harter Alkohol ist das Mindeste, womit er sich beschäftigt. Gefühle sind meist der Grund, warum Trinker trinken. Regelmäßig. Und ein Martini Cocktail ist die höchste Weihe für den Trinker.

Dieser Mann war ein Genießer, durch Gefühle kurz vom Weg abgekommen, und soff.

  1. Seite 1: Teil I
  2. Seite 2: Teil II

Im Forum zu Cocktail

20 Kommentare

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Ja das würde dann aber eher für mitleidiges Lachen sorgen und weniger für Anerkennung. WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

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