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IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat und nach hause ist. Er hat sich geweigert länger zu arbeiten. Mein Bekannter kannte den nicht. Hatte es von Kollegen erzählt bekommen. Aber niemand weiß was aus ihm wurde.
Gibt es das überhaupt?

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 07.06.2018:

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat und nach hause ist. Er hat sich geweigert länger zu arbeiten. Mein Bekannter kannte den nicht. Hatte es von Kollegen erzählt bekommen. Aber niemand weiß was aus ihm wurde.
Gibt es das überhaupt?

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

Für einen Rauswurf muss sich der Arbeitgeber dann schon anstrengen. IBler sind wie jeder andere Arbeitnehmer geschützt. So einfach kriegt man jemanden auch wieder nicht von eine unbefristeten Stelle.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, wie das passieren konnte.

  1. Der Typ hat überhaupt keine Ahnung von IB/UB und hat sich aufgrund seiner sehr guten Noten auf einem Career Event zu einem Praktikum überreden lassen.

  2. Der Typ hat einfach mega die Eier und weiß, dass da die UB/IB 100% vor jedem Arbeitsgericht in Deutschland verlieren würden, wenn sie klagen sollten. Des Weiteren ist es auch praktisch auch sehr schwierig ihm alles schlechter als ein "befriedigend" im Zeugnis auszustellen. Jetzt hat er eben die Brand im CV und sich nicht knechten lassen.

Vielleicht hatte der Typ auch einfach mal bock die ganzen IB/UB Mitarbeiter zu verarschen.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Als T2 Berater im Bereich FS kann ich dir versichern, meistens bist du in Deutschen Großbanken gegen 20 Uhr fertig. Paar Mails von unterwegs noch aber ansonsten alles im Rahmen. Die krassen Zeiten gibts hier eher selten.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Bei UBs durchaus möglich, aber bei BB halte ich das schon für eher ungewöhnlich. Aber finde ich gut.

Solange alle Schäfchen das mitmachen, werden die Arbeitszeiten sich ja nie ändern.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Wäre echt mal interessant zu sehen, was passiert, wenn jemand stur seine 40h die Woche im IB arbeitet und dann nach Hause geht. Rauswerfen kann man jemanden in Deutschland deswegen nicht und das Arbeitszeugnis darf man de facto vom AG so oft überarbeiten lassen, bis es einem passt.

Schätze mal über irgendwelche Intrigen (Diebstahl unterjubeln), Versetzungen ins Ausland etc. würde man einen dann doch recht schnell loswerden.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Das klingt nach 1 sehr weisen Mann.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

nur das IB eine kleine Welt ist und sich so etwas rumspricht.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

oh ja FFM ist ein dorf :-)

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Es gibt auch Leute bei McKinsey die sechsstellig verdienen und statt "Up" ein "Out" bekommen haben, aber nicht gehen wollen und in irgendeinem Büro sitzen und nicht mehr auf Projekte gestaffed werden.

Wems gefällt....

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

wird man als intern bei so nem verhalten eigentlich rausgeschmissen?

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Es gibt auch Leute bei McKinsey die sechsstellig verdienen und statt "Up" ein "Out" bekommen haben, aber nicht gehen wollen und in irgendeinem Büro sitzen und nicht mehr auf Projekte gestaffed werden.

Wems gefällt....

Hier ist so einer
Senior Associate BCG und inoffiziell wurde mir gesagt „ein Wechsel in die Industrie würde mehr zu meinem Arbeitsmodus passen“ und das nach 3 Jahren extremen Arbeitens... ich werde gehen aber erst, wenn das perfekte Angebot kommt. Solange Buch ich auf Verwaltung und Schulung

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polscience

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Es gibt auch Leute bei McKinsey die sechsstellig verdienen und statt "Up" ein "Out" bekommen haben, aber nicht gehen wollen und in irgendeinem Büro sitzen und nicht mehr auf Projekte gestaffed werden.

Wems gefällt....

Hier ist so einer
Senior Associate BCG und inoffiziell wurde mir gesagt „ein Wechsel in die Industrie würde mehr zu meinem Arbeitsmodus passen“ und das nach 3 Jahren extremen Arbeitens... ich werde gehen aber erst, wenn das perfekte Angebot kommt. Solange Buch ich auf Verwaltung und Schulung

Feier ich richtig! Wirklich!
Die UBs wissen halt auch, dass sie dir rechtlich je nach Vertrag nichts können. 40 Stunden Büro chillen und dann ein T1 Gehalt absahnen, müssten noch viel mehr Leute machen.

Ich würde mir Zeit lassen und mal mein Leben genießen, schön auf der Arbeit meine Freizeit planen etc.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Halte ich für ein Gerücht, die Story.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

einfach mal den VP/ Assoc in die Pfanne hauen, und abhauen. Live your Life

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

einfach mal den VP/ Assoc in die Pfanne hauen, und abhauen. Live your Life

Bei RS hatten wir mal einen ruhigen Tag zur Abwechslung. Wollte um 23.30 abhauen.

O-Ton Analyst "Du bleibst bitte noch hier, kann ja eventuell sein dass noch was reinkommt".

...und das war keine Bitte.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Doofe Frage: Was soll denn um diese Uhrzeit (oder generell ab 22Uhr) noch reinkommen?

Von Corporate Seite doch sicher nicht?

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Doofe Frage: Was soll denn um diese Uhrzeit (oder generell ab 22Uhr) noch reinkommen?

Von Corporate Seite doch sicher nicht?

ne aber die seniors die ihr mark up eigentlich schon seit 10uhr morgens fertig haben aber dann gerne mal um 22 uhr schicken einfach weil "ups vergessen"

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

IB Knechte halt

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

ne aber die seniors die ihr mark up eigentlich schon seit 10uhr morgens fertig haben aber dann gerne mal um 22 uhr schicken einfach weil "ups vergessen"

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

IB Knechte halt

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

ne aber die seniors die ihr mark up eigentlich schon seit 10uhr morgens fertig haben aber dann gerne mal um 22 uhr schicken einfach weil "ups vergessen"

IB Knecht > UB

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Jo, Knechte ist das richtige Wort. Am besten auf der Buyside sitzen, und diese Leute für sich arbeiten lassen - und ab 21 Uhr mit Freundin kuscheln

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Und wie kamst Du zur Buy Side?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Jo, Knechte ist das richtige Wort. Am besten auf der Buyside sitzen, und diese Leute für sich arbeiten lassen - und ab 21 Uhr mit Freundin kuscheln

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JohnWick

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Jo, Knechte ist das richtige Wort. Am besten auf der Buyside sitzen, und diese Leute für sich arbeiten lassen - und ab 21 Uhr mit Freundin kuscheln

Glaub mir - auf der Buyside sind wir Juniors auch nicht ab 21 Uhr mit der Freundin am kuscheln :-)

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

IB Knechte halt

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

ne aber die seniors die ihr mark up eigentlich schon seit 10uhr morgens fertig haben aber dann gerne mal um 22 uhr schicken einfach weil "ups vergessen"

IB Knecht > UB

Passiert dir im UB genauso.. bekommst um 10 nochmal ne task rein und buckelst im Hotel die nächsten Stunden, weil dein PM das gerne am nächsten Morgen haben möchte.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Die Frage war nicht an den User "John Wick" gerichtet.
Ein Auge für Detail ist übrigens auf der Buy Side auch notwendig. Just fyi.

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Und wie kamst Du zur Buy Side?

auf die Buy Side wollen aber nicht mal researchen können ....
klick doch auf sein profil dann siehst du wie er dahin kam....junge junge

...

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Sind zwei unterschiedliche Profile du. Scheinst ja ins IB zu passen ;). Spässchen, gehöre selber zu der Riege.

Gibt mehrere Kollegen hier, die den Exit ins Pe geschafft haben. IB ist und bleibt am Ende das Business der Verschrobenen. Das Mark-Up kommt meistens halt erst 22 Uhr, weil der jeweilige Senior es genießt, seine Macht auszuspielen. Die Analysten und Assocs geben wiederum ihren Frust weiter bzw. Jeder verfolgt die denke: „Ich musste da durch, also musst du das auch!“ Revolution traut sich keiner, wird aber in meinen Augen kommen. Die richtig smarten sieht man eher selten in der IBD, selbst bei den BB‘s (Affront gegen mich selbst). Da fand ich die Kollegen aus dem IM und die Quants deutlich entspannter. Nicht so arrogante Leute, die ihre Demütigungen durch die Seniors immer aus Prinzip weitergeben. Einzige Ausnahme, von der ich in FFM wirklich fast ausschließlich positives gehört habe: Goldman.

Bin damals auch zur BB (Ami) gegangen, 2 Jahre London und ein Jahr FFM. Danach ins PE, ebenfalls in die Riege aus dem Thread von dem Kollegen, allerdings nicht zu seinem Fund, kenne bei uns keinen mit passendem Profil . Bei uns geht der Arbeitstag im Schnitt auch eher bis 21. Gehalt ebenfalls mit leichten Abstrichen zu MS.

Könnte ich es mir erneut aussuchen, würde ich lieber statt 3 Jahre IB Richtung CF oder PE Beratung bei den MBB gehen. Oder Richtung PM, finde das ganze eigentlich auch ziemlich entspannt. Ist zwar weniger von der Comp, aber gleicht das durch nahezu perfekte WL Balance aus. Alumni Kollegen bei der Riege a la DWS/AGI sitzen für 180k AI von 8-18 im Schnitt.

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Und wie kamst Du zur Buy Side?

auf die Buy Side wollen aber nicht mal researchen können ....
klick doch auf sein profil dann siehst du wie er dahin kam....junge junge

https://www.wiwi-treff.de/Finance-IB-M-and-A/BB-to-PE-Ask-me-anything/Diskussion-48734

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Servus, ich war der, der die Frage stellte wie Du/ein User zur Buy Side kamst!

Danke für die ganzen Einblicke! Wie fühlst Du Dich jetzt im PE? Bist Du trotz ex-post Analyse bzgl. PM zufrieden?

Wie hast Du Dich damals auf Deine BB Interviews vorbereitet?

Danke vielmals, und weiterhin viel Erfolg! :)

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Sind zwei unterschiedliche Profile du. Scheinst ja ins IB zu passen ;). Spässchen, gehöre selber zu der Riege.

Gibt mehrere Kollegen hier, die den Exit ins Pe geschafft haben. IB ist und bleibt am Ende das Business der Verschrobenen. Das Mark-Up kommt meistens halt erst 22 Uhr, weil der jeweilige Senior es genießt, seine Macht auszuspielen. Die Analysten und Assocs geben wiederum ihren Frust weiter bzw. Jeder verfolgt die denke: „Ich musste da durch, also musst du das auch!“ Revolution traut sich keiner, wird aber in meinen Augen kommen. Die richtig smarten sieht man eher selten in der IBD, selbst bei den BB‘s (Affront gegen mich selbst). Da fand ich die Kollegen aus dem IM und die Quants deutlich entspannter. Nicht so arrogante Leute, die ihre Demütigungen durch die Seniors immer aus Prinzip weitergeben. Einzige Ausnahme, von der ich in FFM wirklich fast ausschließlich positives gehört habe: Goldman.

Bin damals auch zur BB (Ami) gegangen, 2 Jahre London und ein Jahr FFM. Danach ins PE, ebenfalls in die Riege aus dem Thread von dem Kollegen, allerdings nicht zu seinem Fund, kenne bei uns keinen mit passendem Profil . Bei uns geht der Arbeitstag im Schnitt auch eher bis 21. Gehalt ebenfalls mit leichten Abstrichen zu MS.

Könnte ich es mir erneut aussuchen, würde ich lieber statt 3 Jahre IB Richtung CF oder PE Beratung bei den MBB gehen. Oder Richtung PM, finde das ganze eigentlich auch ziemlich entspannt. Ist zwar weniger von der Comp, aber gleicht das durch nahezu perfekte WL Balance aus. Alumni Kollegen bei der Riege a la DWS/AGI sitzen für 180k AI von 8-18 im Schnitt.

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

Und wie kamst Du zur Buy Side?

auf die Buy Side wollen aber nicht mal researchen können ....
klick doch auf sein profil dann siehst du wie er dahin kam....junge junge

https://www.wiwi-treff.de/Finance-IB-M-and-A/BB-to-PE-Ask-me-anything/Diskussion-48734

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Bump, hatte die Diskussion mit Freunden.

Was würde passieren, wenn man ein M&A Praktikum macht und einfach 9-5 durchzieht?

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 20.06.2022:

Bump, hatte die Diskussion mit Freunden.

Was würde passieren, wenn man ein M&A Praktikum macht und einfach 9-5 durchzieht?

Nicht viel. Du kriegst einen Hungerlohn, die warten deine drei Monate ab die du da bist und dann ist gut. Kriegst halt ein katastrophales Zeugnis und aus meiner persönlichen Erfahrung kennt man in der Bubble immer irgendjemand von der Bude, bei welcher der Bewerber war. Da fragt man auch mal kurz per WhatsApp nach und kriegt dann halt die Info. Die Brand hilft dir dann wenig im Lebenslauf, außer du gehst ins Ausland. Aber das Zeugnis wird nicht helfen

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 20.06.2022:

Bump, hatte die Diskussion mit Freunden.

Was würde passieren, wenn man ein M&A Praktikum macht und einfach 9-5 durchzieht?

Nicht viel, bekommst halt kein return offer weil keiner dir wichtige Aufgaben geben wird die Zeitdruck haben. Ruf im Team ist dann natürlich auch unten durch. Feuern können sie dich ja wohl schlecht, aber was bringt einem ein Praktikum mit schlechtem Zeugnis und ohne return offer?

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018:

IB Knechte halt

ne aber die seniors die ihr mark up eigentlich schon seit 10uhr morgens fertig haben aber dann gerne mal um 22 uhr schicken einfach weil "ups vergessen"

IB Knecht > UB

Passiert dir im UB genauso.. bekommst um 10 nochmal ne task rein und buckelst im Hotel die nächsten Stunden, weil dein PM das gerne am nächsten Morgen haben möchte.

Schon auf die Idee gekommen um 10 deine E-Mails nicht mehr zu checken und Feierabend zu machen? Selbst Schuld

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 21.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 20.06.2022:

Bump, hatte die Diskussion mit Freunden.

Was würde passieren, wenn man ein M&A Praktikum macht und einfach 9-5 durchzieht?

Nicht viel, bekommst halt kein return offer weil keiner dir wichtige Aufgaben geben wird die Zeitdruck haben. Ruf im Team ist dann natürlich auch unten durch. Feuern können sie dich ja wohl schlecht, aber was bringt einem ein Praktikum mit schlechtem Zeugnis und ohne return offer?

Während des Praktikums gibt's doch eigentlich immer eine Klausel wie "im ersten Monat gilt eine küdignugsfrist von 2 Wochen und die küdigung kann ohne Angabe von gründen erfolgen etc..."

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 20.06.2022:

Bump, hatte die Diskussion mit Freunden.

Was würde passieren, wenn man ein M&A Praktikum macht und einfach 9-5 durchzieht?

du wuerdest dort nicht mehr lange arbeiten.

Anders sieht es aus wenn du eine weile da bist, vollzeit arbeitest und aus der Probezeit bist. Aber auch da wird man dich schon irgendwie raus bekommen.

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 21.06.2022:

Bump, hatte die Diskussion mit Freunden.

Was würde passieren, wenn man ein M&A Praktikum macht und einfach 9-5 durchzieht?

du wuerdest dort nicht mehr lange arbeiten.

Anders sieht es aus wenn du eine weile da bist, vollzeit arbeitest und aus der Probezeit bist. Aber auch da wird man dich schon irgendwie raus bekommen.

Naja, denke es wäre so:

Wahrscheinlich könnte man schon recht lange drin bleiben, weil so wirklich kündigen können sie einen nicht. Aber sie können dir halt das Leben zur Hölle machen, nicht mehr befördern und natürlich den kompletten Bonus streichen. Im IB ist das Fixgehalt natürlich immernoch sehr nett, aber man wird vermutlich wirklich wie ein Leprakranker behandelt und bekommt nur noch die letzten Mistaufgaben. Dazu darf man sich natürlich 0,0 zu Schulden kommen lassen, da natürlich nur ein Grund gesucht wird, dich rauszuwerfen. Und der Ruf in der gesamten Industrie ist wahrscheinlich kaputt.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Ich kenn da ne Geschichte, aber nicht den Wahrheitsgehalt. Bei uns war jmd der BCG, der von einem erzählt hat, der genau das durchgezogen hat. Über nen HeadHunter und einen Konzern hat man ihm dann einen Job angeboten. (Er wusste aber nicht, dass die UB dahinter steckt) Er hat angenommen, war bei der UB drau´ßen und wurde im Konzern in der Probezeit gekündigt.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Den Typen kenne ich sogar vom Namen.
Hat im Anschluss dann sehr erfolgreich gegründet.

WiWi Gast schrieb am 21.06.2022:

Ich kenn da ne Geschichte, aber nicht den Wahrheitsgehalt. Bei uns war jmd der BCG, der von einem erzählt hat, der genau das durchgezogen hat. Über nen HeadHunter und einen Konzern hat man ihm dann einen Job angeboten. (Er wusste aber nicht, dass die UB dahinter steckt) Er hat angenommen, war bei der UB draußen und wurde im Konzern in der Probezeit gekündigt.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 21.06.2022:

Ich kenn da ne Geschichte, aber nicht den Wahrheitsgehalt. Bei uns war jmd der BCG, der von einem erzählt hat, der genau das durchgezogen hat. Über nen HeadHunter und einen Konzern hat man ihm dann einen Job angeboten. (Er wusste aber nicht, dass die UB dahinter steckt) Er hat angenommen, war bei der UB drau´ßen und wurde im Konzern in der Probezeit gekündigt.

Das insinuiert ja dass die Konzerne Bittsteller der Unternehmensberatungen sind - in der Wirklichkeit ist es genau andersrum.

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 21.06.2022:

Ich kenn da ne Geschichte, aber nicht den Wahrheitsgehalt. Bei uns war jmd der BCG, der von einem erzählt hat, der genau das durchgezogen hat. Über nen HeadHunter und einen Konzern hat man ihm dann einen Job angeboten. (Er wusste aber nicht, dass die UB dahinter steckt) Er hat angenommen, war bei der UB drau´ßen und wurde im Konzern in der Probezeit gekündigt.

Was für ein Konzern macht denn solche Praktikent mit und vor allem wieso? Selbst wenn Sie etwas Geld dafür bekämen, ist das doch niemals den Rufschaden wert?!

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 21.06.2022:

Ich kenn da ne Geschichte, aber nicht den Wahrheitsgehalt. Bei uns war jmd der BCG, der von einem erzählt hat, der genau das durchgezogen hat. Über nen HeadHunter und einen Konzern hat man ihm dann einen Job angeboten. (Er wusste aber nicht, dass die UB dahinter steckt) Er hat angenommen, war bei der UB drau´ßen und wurde im Konzern in der Probezeit gekündigt.

Was für ein Konzern macht denn solche Praktikent mit und vor allem wieso? Selbst wenn Sie etwas Geld dafür bekämen, ist das doch niemals den Rufschaden wert?!

Da saß dann halt ein ex-BCGler der einem Partner einen Gefallen schuldete oder einen haben wollte. Eine Hand wäscht die andere und es würde dich wundern was einige ex MBB Leute für ihren alten Arbeitgeber noch machen

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 07.06.2018:

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

Schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer.
Und weil die Branche klein ist, kannst du danach eine weitere Karriere knicken. Da reicht ein Satz im Arbeitszeugnis und alle anderen wissen genau was Sache war.

Rauswerfen tun die selten jemanden. Der bürokratische Aufwand lohnt sich nicht. Aber 3-6 Monate in so einem Arbeitsumfeld auszuhalten, geht schon an die Substanz. Die Leute hauen dann eher freiwillig ab, weil es ihnen auch faktisch nix mehr bringt (keine neue Erfahrung/kein gutes Arbeitszeugnis/kein Offer etc.).

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

Schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer.
Und weil die Branche klein ist, kannst du danach eine weitere Karriere knicken. Da reicht ein Satz im Arbeitszeugnis und alle anderen wissen genau was Sache war.

Rauswerfen tun die selten jemanden. Der bürokratische Aufwand lohnt sich nicht. Aber 3-6 Monate in so einem Arbeitsumfeld auszuhalten, geht schon an die Substanz. Die Leute hauen dann eher freiwillig ab, weil es ihnen auch faktisch nix mehr bringt (keine neue Erfahrung/kein gutes Arbeitszeugnis/kein Offer etc.).

moment mal
weil jemand um 20/21 uhr in den feierabend geht, gibt es "schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer" ???

was ist das denn für eine welt und wieso tut man sich sowas überhaupt länger als eine woche an? haben die leute allesamt kein leben außer der arbeit, keine familie, keine hobbys?

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer.
Und weil die Branche klein ist, kannst du danach eine weitere Karriere knicken. Da reicht ein Satz im Arbeitszeugnis und alle anderen wissen genau was Sache war.

Rauswerfen tun die selten jemanden. Der bürokratische Aufwand lohnt sich nicht. Aber 3-6 Monate in so einem Arbeitsumfeld auszuhalten, geht schon an die Substanz. Die Leute hauen dann eher freiwillig ab, weil es ihnen auch faktisch nix mehr bringt (keine neue Erfahrung/kein gutes Arbeitszeugnis/kein Offer etc.).

moment mal
weil jemand um 20/21 uhr in den feierabend geht, gibt es "schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer" ???

was ist das denn für eine welt und wieso tut man sich sowas überhaupt länger als eine woche an? haben die leute allesamt kein leben außer der arbeit, keine familie, keine hobbys?

Man arbeitet solange, wie das Team arbeitet bzw. bis man nicht mehr gebraucht bzw. nach Hause wird (als Praktikant).
Pünktlich Feierabend machen gehört halt nicht zu der Branche. Das weiß man vorher. Wer geregeltes 9-to-5 will, muss sich einen anderen Beruf suchen.

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Für den LinkedIn Flex!

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

Schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer.
Und weil die Branche klein ist, kannst du danach eine weitere Karriere knicken. Da reicht ein Satz im Arbeitszeugnis und alle anderen wissen genau was Sache war.

Rauswerfen tun die selten jemanden. Der bürokratische Aufwand lohnt sich nicht. Aber 3-6 Monate in so einem Arbeitsumfeld auszuhalten, geht schon an die Substanz. Die Leute hauen dann eher freiwillig ab, weil es ihnen auch faktisch nix mehr bringt (keine neue Erfahrung/kein gutes Arbeitszeugnis/kein Offer etc.).

moment mal
weil jemand um 20/21 uhr in den feierabend geht, gibt es "schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer" ???

was ist das denn für eine welt und wieso tut man sich sowas überhaupt länger als eine woche an? haben die leute allesamt kein leben außer der arbeit, keine familie, keine hobbys?

antworten
Voice of Reason

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Wer diese Frage stellt und sie noch dazu ernst meint und nicht polemisch, hat es halt auch einfach geschafft an sämtlichen 12343543532 Threads zum Thema Pro/Con/Lifestyle IB/UB vorbeizulesen.

Dazu möchte ich Dir recht herzlich gratulieren!

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

Schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer.
Und weil die Branche klein ist, kannst du danach eine weitere Karriere knicken. Da reicht ein Satz im Arbeitszeugnis und alle anderen wissen genau was Sache war.

Rauswerfen tun die selten jemanden. Der bürokratische Aufwand lohnt sich nicht. Aber 3-6 Monate in so einem Arbeitsumfeld auszuhalten, geht schon an die Substanz. Die Leute hauen dann eher freiwillig ab, weil es ihnen auch faktisch nix mehr bringt (keine neue Erfahrung/kein gutes Arbeitszeugnis/kein Offer etc.).

moment mal
weil jemand um 20/21 uhr in den feierabend geht, gibt es "schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer" ???

was ist das denn für eine welt und wieso tut man sich sowas überhaupt länger als eine woche an? haben die leute allesamt kein leben außer der arbeit, keine familie, keine hobbys?

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

Schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer.
Und weil die Branche klein ist, kannst du danach eine weitere Karriere knicken. Da reicht ein Satz im Arbeitszeugnis und alle anderen wissen genau was Sache war.

Rauswerfen tun die selten jemanden. Der bürokratische Aufwand lohnt sich nicht. Aber 3-6 Monate in so einem Arbeitsumfeld auszuhalten, geht schon an die Substanz. Die Leute hauen dann eher freiwillig ab, weil es ihnen auch faktisch nix mehr bringt (keine neue Erfahrung/kein gutes Arbeitszeugnis/kein Offer etc.).

moment mal
weil jemand um 20/21 uhr in den feierabend geht, gibt es "schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer" ???

was ist das denn für eine welt und wieso tut man sich sowas überhaupt länger als eine woche an? haben die leute allesamt kein leben außer der arbeit, keine familie, keine hobbys?

Wer die Arbeit nicht - zumindest temporär für ein paar Jahre - ganz klar auf #1 in seinem Leben stellt, ist im Bereich Investment Banking oder Strategieberatung einfach fehl am Platz. Damit bist du de facto ein Kollegenschwein und wirst i.d.R. auch weniger schaffen als deine Peers, die an dem Tag noch bis um 22/24/02 Uhr buckeln.

Manche Leute stehen drauf bzw. haben sonst nichts im Leben, andere machen das temporär wegen der Lernkurve, der spannenden Aufgaben, der Exit-Möglichkeiten und/ oder des Geldes. Wenn man das selbst ein paar Jahre mitgemacht hat (und sich dann bewusst gegen eine lebenslange Arbeitsknechtschaft entscheidet), dann sieht man die Plus- und Minuspunkte des Lebensstils nochmal bewusster als komplett von außen. Ob Plus oder Minus überwiegt, muss aber am Ende jeder für sich selbst gewichten.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Bei uns (Bain) gibt es das auch 1/2 mal im Jahr.
Besseren Stundenlohn hast du nie wieder!

polscience schrieb am 08.06.2018:

Es gibt auch Leute bei McKinsey die sechsstellig verdienen und statt "Up" ein "Out" bekommen haben, aber nicht gehen wollen und in irgendeinem Büro sitzen und nicht mehr auf Projekte gestaffed werden.

Wems gefällt....

Hier ist so einer
Senior Associate BCG und inoffiziell wurde mir gesagt „ein Wechsel in die Industrie würde mehr zu meinem Arbeitsmodus passen“ und das nach 3 Jahren extremen Arbeitens... ich werde gehen aber erst, wenn das perfekte Angebot kommt. Solange Buch ich auf Verwaltung und Schulung

Feier ich richtig! Wirklich!
Die UBs wissen halt auch, dass sie dir rechtlich je nach Vertrag nichts können. 40 Stunden Büro chillen und dann ein T1 Gehalt absahnen, müssten noch viel mehr Leute machen.

Ich würde mir Zeit lassen und mal mein Leben genießen, schön auf der Arbeit meine Freizeit planen etc.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

Schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer.
Und weil die Branche klein ist, kannst du danach eine weitere Karriere knicken. Da reicht ein Satz im Arbeitszeugnis und alle anderen wissen genau was Sache war.

Rauswerfen tun die selten jemanden. Der bürokratische Aufwand lohnt sich nicht. Aber 3-6 Monate in so einem Arbeitsumfeld auszuhalten, geht schon an die Substanz. Die Leute hauen dann eher freiwillig ab, weil es ihnen auch faktisch nix mehr bringt (keine neue Erfahrung/kein gutes Arbeitszeugnis/kein Offer etc.).

moment mal
weil jemand um 20/21 uhr in den feierabend geht, gibt es "schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer" ???

was ist das denn für eine welt und wieso tut man sich sowas überhaupt länger als eine woche an? haben die leute allesamt kein leben außer der arbeit, keine familie, keine hobbys?

Uuuuund Post Nummer 38503 über wie schlecht der Bänkerberuf ist, bitte nenn uns noch mehr Nachteile, wir kennen sie noch nicht

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Und da ist er wieder, der Konzernbeamte oder Beamte.
Schau dir doch lieber Threads an, wo um 35 Stundenwochen und lange Kaffeepausen geht

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

Schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer.
Und weil die Branche klein ist, kannst du danach eine weitere Karriere knicken. Da reicht ein Satz im Arbeitszeugnis und alle anderen wissen genau was Sache war.

Rauswerfen tun die selten jemanden. Der bürokratische Aufwand lohnt sich nicht. Aber 3-6 Monate in so einem Arbeitsumfeld auszuhalten, geht schon an die Substanz. Die Leute hauen dann eher freiwillig ab, weil es ihnen auch faktisch nix mehr bringt (keine neue Erfahrung/kein gutes Arbeitszeugnis/kein Offer etc.).

moment mal
weil jemand um 20/21 uhr in den feierabend geht, gibt es "schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer" ???

was ist das denn für eine welt und wieso tut man sich sowas überhaupt länger als eine woche an? haben die leute allesamt kein leben außer der arbeit, keine familie, keine hobbys?

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

Schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer.
Und weil die Branche klein ist, kannst du danach eine weitere Karriere knicken. Da reicht ein Satz im Arbeitszeugnis und alle anderen wissen genau was Sache war.

Rauswerfen tun die selten jemanden. Der bürokratische Aufwand lohnt sich nicht. Aber 3-6 Monate in so einem Arbeitsumfeld auszuhalten, geht schon an die Substanz. Die Leute hauen dann eher freiwillig ab, weil es ihnen auch faktisch nix mehr bringt (keine neue Erfahrung/kein gutes Arbeitszeugnis/kein Offer etc.).

moment mal
weil jemand um 20/21 uhr in den feierabend geht, gibt es "schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer" ???

was ist das denn für eine welt und wieso tut man sich sowas überhaupt länger als eine woche an? haben die leute allesamt kein leben außer der arbeit, keine familie, keine hobbys?

Wer dort anfangen will bekommt klar gesagt, dass erwartet wird dass man 60-100h die Woche knechtet. Wer dann anfängt und nach der Probezeit sagt "ätschi bätschi ich mach nur noch Dienst nach Vorschrift und die anderen müssen meinen Workload auffangen" der wird dann halt entsprechend behandelt. Die Arbeitszeiten finde ich zwar dämlich und würde deshalb dort nie arbeiten, aber wer da anfängt weiß worauf er sich einlässt und sollte das dann entsprechend annehmen..

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LuxPendler

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

Schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer.
Und weil die Branche klein ist, kannst du danach eine weitere Karriere knicken. Da reicht ein Satz im Arbeitszeugnis und alle anderen wissen genau was Sache war.

Rauswerfen tun die selten jemanden. Der bürokratische Aufwand lohnt sich nicht. Aber 3-6 Monate in so einem Arbeitsumfeld auszuhalten, geht schon an die Substanz. Die Leute hauen dann eher freiwillig ab, weil es ihnen auch faktisch nix mehr bringt (keine neue Erfahrung/kein gutes Arbeitszeugnis/kein Offer etc.).

moment mal
weil jemand um 20/21 uhr in den feierabend geht, gibt es "schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer" ???

was ist das denn für eine welt und wieso tut man sich sowas überhaupt länger als eine woche an? haben die leute allesamt kein leben außer der arbeit, keine familie, keine hobbys?

Wie man zu neudeutsch sagt: die sind halt alle lost

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

Schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer.
Und weil die Branche klein ist, kannst du danach eine weitere Karriere knicken. Da reicht ein Satz im Arbeitszeugnis und alle anderen wissen genau was Sache war.

Rauswerfen tun die selten jemanden. Der bürokratische Aufwand lohnt sich nicht. Aber 3-6 Monate in so einem Arbeitsumfeld auszuhalten, geht schon an die Substanz. Die Leute hauen dann eher freiwillig ab, weil es ihnen auch faktisch nix mehr bringt (keine neue Erfahrung/kein gutes Arbeitszeugnis/kein Offer etc.).

moment mal
weil jemand um 20/21 uhr in den feierabend geht, gibt es "schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer" ???

was ist das denn für eine welt und wieso tut man sich sowas überhaupt länger als eine woche an? haben die leute allesamt kein leben außer der arbeit, keine familie, keine hobbys?

Darüber kann man Streiten, aber das ist halt der Punkt der Branche - hohe Bezahlung, aber das gehört dazu. Wenn du dann also ein Gehalt einstreichst, was nicht für deinen Arbeitsaufwand gedacht ist, und gleichzeitig deinen direkten Kollegen damit extra Arbeit bescherst, sind diese natürlich nicht glücklich. Und wer im IB / oder bei MBB ist, weiß genau, was einen da erwartet. Es ist also ein absichtliches Ausnutzen des Teams zum eigenen Vorteil. Wenn man etwas an den Arbeitszeiten ändern will, kann man dies auch versuchen, ohne das auf dem Rücken der anderen auszutragen.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Das ist in etwa so, wie wenn ein Profifußballer ďas Training immer 3 Stunden vor dem Rest des Teams beendet, natürlich kann man in der 2. Bundesliga so vorgehen, aber in der Championsleague wird Einsatz erwartet

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Hallo
Ich kenne jemand der hat bei einer BB im IB ein Praktikum gemacht und von jemandem erzählt, der jeden Tag wohl um 20 / 21 Uhr spätestens seine Sachen gepackt hat

Was passiert mit solchen Leuten? Rauswurf, mieses Zeugnis? ...

Schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer.
Und weil die Branche klein ist, kannst du danach eine weitere Karriere knicken. Da reicht ein Satz im Arbeitszeugnis und alle anderen wissen genau was Sache war.

Rauswerfen tun die selten jemanden. Der bürokratische Aufwand lohnt sich nicht. Aber 3-6 Monate in so einem Arbeitsumfeld auszuhalten, geht schon an die Substanz. Die Leute hauen dann eher freiwillig ab, weil es ihnen auch faktisch nix mehr bringt (keine neue Erfahrung/kein gutes Arbeitszeugnis/kein Offer etc.).

moment mal
weil jemand um 20/21 uhr in den feierabend geht, gibt es "schlechte und langweilige Aufgaben, unfreundliche Stimmung mit den Kollegen, psychologischer Druck, mieses Zeugnis und natürlich kein Return Offer" ???

was ist das denn für eine welt und wieso tut man sich sowas überhaupt länger als eine woche an? haben die leute allesamt kein leben außer der arbeit, keine familie, keine hobbys?

Darüber kann man Streiten, aber das ist halt der Punkt der Branche - hohe Bezahlung, aber das gehört dazu. Wenn du dann also ein Gehalt einstreichst, was nicht für deinen Arbeitsaufwand gedacht ist, und gleichzeitig deinen direkten Kollegen damit extra Arbeit bescherst, sind diese natürlich nicht glücklich. Und wer im IB / oder bei MBB ist, weiß genau, was einen da erwartet. Es ist also ein absichtliches Ausnutzen des Teams zum eigenen Vorteil. Wenn man etwas an den Arbeitszeiten ändern will, kann man dies auch versuchen, ohne das auf dem Rücken der anderen auszutragen.

Ist ganz einfach und gilt fast immer: hohe Entlöhnung = viel Arbeit. Da muss jeder selber wissen, wie viel Balance er möchte.

@TE: zieh dein Praktikum durch und frage immer, ob es noch was zu erledigen gibt, bevor du gehst. Nach dem Praktikum kannst ja dann immer noch in einen 8 to 5 Job wechseln, wenn dir das Ganze nicht passt.

Persönlich ist bei mir nach 8 Stundentagen schluss. Deswegen werde ich wohl auch keine grosse Karriere machen und bleibe Senior Spezialist.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

An alle BBler / "Top"-MMler etc., ich muss jetzt mal - ganz wertfrei und ernst gemeint - fragen: Was macht ihr eigentlich bis spät in die Nacht? Ich habe selber ein Jahr in einer Small-Cap-M&A-Klitsche gearbeitet und wüsste beim besten Willen nicht, was ich da bis tief in die Nacht hätte machen können. Selbst auf Live-Deals kann ich die Male, die ich bis 23 Uhr im Office war an zwei Händen abzählen. Dass in Deal-technisch in einer anderen Größenordnung spielt und entsprechend bspw. das Modellieren komplexer ist etc. ist mir bewusst... Aber eure Info Memos bspw. sind dann doch nicht 300 Pages lang anstatt 50-100 auf einem kleinen Deal (oder doch?).

Beschäftigt ihr euch zusätzlich mit den Finanzierungen für große Deals oder was macht eure Arbeit so viel komplexer, dass ihr ständig bis in die Morgenstunden arbeitet?

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 27.07.2022:

An alle BBler / "Top"-MMler etc., ich muss jetzt mal - ganz wertfrei und ernst gemeint - fragen: Was macht ihr eigentlich bis spät in die Nacht? Ich habe selber ein Jahr in einer Small-Cap-M&A-Klitsche gearbeitet und wüsste beim besten Willen nicht, was ich da bis tief in die Nacht hätte machen können. Selbst auf Live-Deals kann ich die Male, die ich bis 23 Uhr im Office war an zwei Händen abzählen. Dass in Deal-technisch in einer anderen Größenordnung spielt und entsprechend bspw. das Modellieren komplexer ist etc. ist mir bewusst... Aber eure Info Memos bspw. sind dann doch nicht 300 Pages lang anstatt 50-100 auf einem kleinen Deal (oder doch?).

Beschäftigt ihr euch zusätzlich mit den Finanzierungen für große Deals oder was macht eure Arbeit so viel komplexer, dass ihr ständig bis in die Morgenstunden arbeitet?

Es wird von dir aus Prinzip erwartet, dass du so lange verfügbar bist. Mit ein bisschen besserer Organisation und etwas vorausschauendem Denken von Seiten der Seniors könnte man in der Regel zu humanen Zeiten schlussmachen. Und weil erwartet wird, dass man verfügbar ist, fällt deinem VP/MD dann halt um 23 Uhr erst ein, dass er noch eine Unterlage haben möchte, die natürlich dann bis 12 Uhr am nächsten Tag auf seinem Schreibtisch haben will (die er sich aber um 18 Uhr erst anschaut) - am nächsten Tag drehst du Däumchen zwischen 12 und 20 Uhr, bis endlich das Feedback eintrifft.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 27.07.2022:

An alle BBler / "Top"-MMler etc., ich muss jetzt mal - ganz wertfrei und ernst gemeint - fragen: Was macht ihr eigentlich bis spät in die Nacht? Ich habe selber ein Jahr in einer Small-Cap-M&A-Klitsche gearbeitet und wüsste beim besten Willen nicht, was ich da bis tief in die Nacht hätte machen können. Selbst auf Live-Deals kann ich die Male, die ich bis 23 Uhr im Office war an zwei Händen abzählen. Dass in Deal-technisch in einer anderen Größenordnung spielt und entsprechend bspw. das Modellieren komplexer ist etc. ist mir bewusst... Aber eure Info Memos bspw. sind dann doch nicht 300 Pages lang anstatt 50-100 auf einem kleinen Deal (oder doch?).

Beschäftigt ihr euch zusätzlich mit den Finanzierungen für große Deals oder was macht eure Arbeit so viel komplexer, dass ihr ständig bis in die Morgenstunden arbeitet?

Es wird halt mega ineffizient gearbeitet. Mit besserer Planung könnte man regelmäßig um 22 Uhr fertig sein, da aber die Seniors schon geknechtet wurden, wird das von dir auch erwartet.

Und da es eine hohe Anzahl an jungen Leuten gibt, die ihre Gesundheit und besten Jahren bereitwillig vergeuden, wird sich auch nix ändern.

Ehrlicherweise gibt es aber auch nicht viele Wege wie man mit sturer Disziplin und ohne groß irgendwas schwieriges zu können so schnell soviel Geld verdient wie im IB.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Als Director schickst du die Mark-ups ja auch erst um 24.00 Uhr, weil du als Hardo Typ erscheinen willst.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 27.07.2022:

An alle BBler / "Top"-MMler etc., ich muss jetzt mal - ganz wertfrei und ernst gemeint - fragen: Was macht ihr eigentlich bis spät in die Nacht? Ich habe selber ein Jahr in einer Small-Cap-M&A-Klitsche gearbeitet und wüsste beim besten Willen nicht, was ich da bis tief in die Nacht hätte machen können. Selbst auf Live-Deals kann ich die Male, die ich bis 23 Uhr im Office war an zwei Händen abzählen. Dass in Deal-technisch in einer anderen Größenordnung spielt und entsprechend bspw. das Modellieren komplexer ist etc. ist mir bewusst... Aber eure Info Memos bspw. sind dann doch nicht 300 Pages lang anstatt 50-100 auf einem kleinen Deal (oder doch?).

Beschäftigt ihr euch zusätzlich mit den Finanzierungen für große Deals oder was macht eure Arbeit so viel komplexer, dass ihr ständig bis in die Morgenstunden arbeitet?

UB‘ler hier. Lange arbeiten tut man meistens aus einem der folgenden zwei Gründe (oder einer Kombination dieser, da hat man die A****karte):

  • DD mit hohen Tagessätzen und/oder für bedeutenden Klienten. Bedeutet, dass der Kunde viel Output in kurzer Zeit erwartet (schlimmer: Partner ist unerfahren und verspricht im Laufe des Projektes Sachen, die vorher laut Proposal so nicht abgestimmt waren).

  • Strategieprojekt beim Kunden bei welchem die Organisation seitens Team Lead/Partner nicht stimmt (z. B. lange Leerlaufzeiten weil Team Lead ständig in Meetings sitzt und die eigentliche Arbeit erst spät nachmittags startet, Sachen die ständig nachbearbeitet bzw. neu gemacht werden müssen weil die Kommunikation zwischen Kunde und Partner, Partner und Team Lead oder Team Lead und Team nicht stimmt).
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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Ich würde sagen, am Ende ist es eine Mischung aus verschiedenen Sachen:

  1. Mehrere laufende Projekte, ggf. noch verknüpfte mit ineffizienter Arbeit ausgehend von der Senior Ebene
  2. Oftmals werden irgendwelche Infos erst kurz vor dem Feierabend rausgeschickt vom Informationsgeber rausgeschickt (ergo 5/6), und dann fängt die Arbeit so richtig an
  3. Am Tag hat man so viele elende Meetings, dass man erst Abends so richitg zum Arbeiten kommt - bspw. musste ich als Analyst mal den ganzen Tag bei Management Präsis den Screen sharen, und konnte so den ganzen "normalen" Tag über nicht richtig arbeiten - das fällt alles abends rein
  4. Selbstverständis der Leute - die Seniors mussten damals lang schuften und auch die Juniors definieren sich zT über lange Arbeitszeiten - das gibt so ein bisschen Peer Pressure lange zu bleiben, selbst wenn der Laden eig keine Facetime hat - das wiederum führt dazu, dass man ja extra Zeit für zusätzliche Projekte hat (siehe Punkt #1, irgendwie fallen die Probleme bei den Projekten gerne mal auf die gleichen Tage, an den eh schon wenig Zeit ist)
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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Und wie kommt ihr mit der Müdigkeit klar? Ich hatte in meinem vergleichsweise "entspannten" M&A-Alltag, welcher typischerweise von 9:00 - 20/21:00 ging, schon teilweise echt Probleme und war ständig übermüdet, teilweise so, dass ich Freitags Abends nur noch ins Bett gefallen bin (bin scheinbar kein "High-Performer" ;) ) und was mit einer der Gründe für einen schnellen Branchenwechsel war...

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 28.07.2022:

Und wie kommt ihr mit der Müdigkeit klar? Ich hatte in meinem vergleichsweise "entspannten" M&A-Alltag, welcher typischerweise von 9:00 - 20/21:00 ging, schon teilweise echt Probleme und war ständig übermüdet, teilweise so, dass ich Freitags Abends nur noch ins Bett gefallen bin (bin scheinbar kein "High-Performer" ;) ) und was mit einer der Gründe für einen schnellen Branchenwechsel war...

Dann macht die dir Arbeit keinen Spaß oder du findest keinen Sinn drin oder solltest vielleicht mal zum Arzt oder die Zeit nach der Arbeit besser nutzen. Zu wenig Schlaf kannst du ja bei diesen Arbeitszeiten nicht bekommen.

Man gewöhnt sich dran und hält es aus, wenn einem die Arbeit zumindest ansatzweise gefällt, das kann ich für bis 00:00-01:00 Uhr bestätigen, ab 2-3 Uhr average wird es dann schon sehr unschön.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 31.07.2022:

Und wie kommt ihr mit der Müdigkeit klar? Ich hatte in meinem vergleichsweise "entspannten" M&A-Alltag, welcher typischerweise von 9:00 - 20/21:00 ging, schon teilweise echt Probleme und war ständig übermüdet, teilweise so, dass ich Freitags Abends nur noch ins Bett gefallen bin (bin scheinbar kein "High-Performer" ;) ) und was mit einer der Gründe für einen schnellen Branchenwechsel war...

Dann macht die dir Arbeit keinen Spaß oder du findest keinen Sinn drin oder solltest vielleicht mal zum Arzt oder die Zeit nach der Arbeit besser nutzen. Zu wenig Schlaf kannst du ja bei diesen Arbeitszeiten nicht bekommen.

Man gewöhnt sich dran und hält es aus, wenn einem die Arbeit zumindest ansatzweise gefällt, das kann ich für bis 00:00-01:00 Uhr bestätigen, ab 2-3 Uhr average wird es dann schon sehr unschön.

Seid ihr alle so ineffektiv/ineffizient oder ist der Workload wirklich so hoch bzw dynamisch? Ein Top Mitarbeiter sollte den gleichen Workload 50% schneller bewältigen können als ein normaler, also wenn alle bis 21-24+ bleiben, muss der Workload dynamisch sein und es generell Kultur sein, solange zu bleiben. Sprich, Leistung zählt nicht wirklich (bzw wird beim Gehalt eingerechnet), und es müssen alle solange bleiben um die Kultur aufrecht zu erhalten.

Ich arbeite bei nem Konzern im Marketing, und weder ich, noch meine Kollegen, noch die Head ofs arbeiten so lange. Es gibt klar definierte Aufgaben, sind die fertig, geht man heim. Home Office gibts auch. 38.5h werden eigentlich nie überschritten. Da musst du dich dann fragen, ob das Geld (das bei dir bei dem Job/Aufwand sicher besser ist) es auch wert ist, soviel Zeit reinzustecken.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 28.07.2022:

Und wie kommt ihr mit der Müdigkeit klar? Ich hatte in meinem vergleichsweise "entspannten" M&A-Alltag, welcher typischerweise von 9:00 - 20/21:00 ging, schon teilweise echt Probleme und war ständig übermüdet, teilweise so, dass ich Freitags Abends nur noch ins Bett gefallen bin (bin scheinbar kein "High-Performer" ;) ) und was mit einer der Gründe für einen schnellen Branchenwechsel war...

In der Branche sind ohnehin alle total übermüdet. Guck dir mal die Augenringe an. Ich habe jeden meiner Kollegen 5 bis 10 Jahre älter eingeschätzt. Aber ist nicht verwunderlich wenn man so lange arbeitet und dabei richtig Stress hat

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 31.07.2022:

Und wie kommt ihr mit der Müdigkeit klar? Ich hatte in meinem vergleichsweise "entspannten" M&A-Alltag, welcher typischerweise von 9:00 - 20/21:00 ging, schon teilweise echt Probleme und war ständig übermüdet, teilweise so, dass ich Freitags Abends nur noch ins Bett gefallen bin (bin scheinbar kein "High-Performer" ;) ) und was mit einer der Gründe für einen schnellen Branchenwechsel war...

In der Branche sind ohnehin alle total übermüdet. Guck dir mal die Augenringe an. Ich habe jeden meiner Kollegen 5 bis 10 Jahre älter eingeschätzt. Aber ist nicht verwunderlich wenn man so lange arbeitet und dabei richtig Stress hat

Man bzw. der Körper gewöhnt sich dran mMn. Klar, eine Woche lang mit 1h Schlaf pro Nacht ist trotzdem hart, aber mittlerweile empfinde ich alles ab 5h Schlaf als Luxus. Am WE holt man halt Schlaf nach. Geht fit insgesamt.

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 01.08.2022:

Und wie kommt ihr mit der Müdigkeit klar? Ich hatte in meinem vergleichsweise "entspannten" M&A-Alltag, welcher typischerweise von 9:00 - 20/21:00 ging, schon teilweise echt Probleme und war ständig übermüdet, teilweise so, dass ich Freitags Abends nur noch ins Bett gefallen bin (bin scheinbar kein "High-Performer" ;) ) und was mit einer der Gründe für einen schnellen Branchenwechsel war...

In der Branche sind ohnehin alle total übermüdet. Guck dir mal die Augenringe an. Ich habe jeden meiner Kollegen 5 bis 10 Jahre älter eingeschätzt. Aber ist nicht verwunderlich wenn man so lange arbeitet und dabei richtig Stress hat

Man bzw. der Körper gewöhnt sich dran mMn. Klar, eine Woche lang mit 1h Schlaf pro Nacht ist trotzdem hart, aber mittlerweile empfinde ich alles ab 5h Schlaf als Luxus. Am WE holt man halt Schlaf nach. Geht fit insgesamt.

Dem darf ich als Mediziner widersprechen.
Schlaf kann man nicht nachholen oder „vorschlafen“. Die Wissenschaft ist sich einig, dass der Mensch langfristig mind 6 Stunden Schlaf am Stück benötigt, damit der Organismus regenerieren kann. Dass Du Deinem Körper mehr zumutest, ist Deine Entscheidung. Aber bitte bedenke, dass man für Schlaganfall, Herzinfarkt, Etc nicht 50 sein muss

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 31.07.2022:

In der Branche sind ohnehin alle total übermüdet. Guck dir mal die Augenringe an. Ich habe jeden meiner Kollegen 5 bis 10 Jahre älter eingeschätzt. Aber ist nicht verwunderlich wenn man so lange arbeitet und dabei richtig Stress hat

Mal eine Frage, was passiert wenn ein Deal rum ist? Gibt es dann erstmal wochenlang Urlaub oder steht dann gleich der nächste Deal an?

antworten
WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 01.08.2022:

In der Branche sind ohnehin alle total übermüdet. Guck dir mal die Augenringe an. Ich habe jeden meiner Kollegen 5 bis 10 Jahre älter eingeschätzt. Aber ist nicht verwunderlich wenn man so lange arbeitet und dabei richtig Stress hat

Mal eine Frage, was passiert wenn ein Deal rum ist? Gibt es dann erstmal wochenlang Urlaub oder steht dann gleich der nächste Deal an?

In der Regel bist du auf mehreren Deals (oder auch Pitches) gleichzeitig, sodass du gleich weiter arbeitest, wie gehabt.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 01.08.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.07.2022:

Und wie kommt ihr mit der Müdigkeit klar? Ich hatte in meinem vergleichsweise "entspannten" M&A-Alltag, welcher typischerweise von 9:00 - 20/21:00 ging, schon teilweise echt Probleme und war ständig übermüdet, teilweise so, dass ich Freitags Abends nur noch ins Bett gefallen bin (bin scheinbar kein "High-Performer" ;) ) und was mit einer der Gründe für einen schnellen Branchenwechsel war...

In der Branche sind ohnehin alle total übermüdet. Guck dir mal die Augenringe an. Ich habe jeden meiner Kollegen 5 bis 10 Jahre älter eingeschätzt. Aber ist nicht verwunderlich wenn man so lange arbeitet und dabei richtig Stress hat

Man bzw. der Körper gewöhnt sich dran mMn. Klar, eine Woche lang mit 1h Schlaf pro Nacht ist trotzdem hart, aber mittlerweile empfinde ich alles ab 5h Schlaf als Luxus. Am WE holt man halt Schlaf nach. Geht fit insgesamt.

Vielleicht schon mal daran gedacht, dass ihr desshalb soviel Zeit bis tief in die Nacht braucht, eben weil! ihr alle nicht genug Schlaf habt? Man kann sich dieses "der Körper gewöhnt sich dran" gerne einreden, fakt ist aber, biologisch bedingt, nimmt die geistige Leistungsfähigkeit bei Schlafmangel enorm ab.

Kannte mal einen von einer Eliteeinheit beim Militär. Die werden auch auf wenig Schlaf getrimmt. Aber selbst denen ist bewusst, dass ein Soldat mit wenig Schlaf zwar Körperlich noch Hochleistung erbringen kann, aber geistig es einfach harte Einbusen bei Konzentration und Co gibt. Bei geplanten Einsätzen wird sowas genau mit einkalkuliert. Aber der UBler meint dann mit 1h Schlaaf noch geistig effizient arbeiten zu können. Ja, ne ist klar. Alles logisch.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 01.08.2022:

Man bzw. der Körper gewöhnt sich dran mMn. Klar, eine Woche lang mit 1h Schlaf pro Nacht ist trotzdem hart, aber mittlerweile empfinde ich alles ab 5h Schlaf als Luxus. Am WE holt man halt Schlaf nach. Geht fit insgesamt.

Wenn der Neoliberalismus knallt

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 01.08.2022:

In der Branche sind ohnehin alle total übermüdet. Guck dir mal die Augenringe an. Ich habe jeden meiner Kollegen 5 bis 10 Jahre älter eingeschätzt. Aber ist nicht verwunderlich wenn man so lange arbeitet und dabei richtig Stress hat

Mal eine Frage, was passiert wenn ein Deal rum ist? Gibt es dann erstmal wochenlang Urlaub oder steht dann gleich der nächste Deal an?

30 Tage Urlaub im Jahr wie ganz normale AN ist das Maximum...

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 01.08.2022:

WiWi Gast schrieb am 01.08.2022:

Und wie kommt ihr mit der Müdigkeit klar? Ich hatte in meinem vergleichsweise "entspannten" M&A-Alltag, welcher typischerweise von 9:00 - 20/21:00 ging, schon teilweise echt Probleme und war ständig übermüdet, teilweise so, dass ich Freitags Abends nur noch ins Bett gefallen bin (bin scheinbar kein "High-Performer" ;) ) und was mit einer der Gründe für einen schnellen Branchenwechsel war...

In der Branche sind ohnehin alle total übermüdet. Guck dir mal die Augenringe an. Ich habe jeden meiner Kollegen 5 bis 10 Jahre älter eingeschätzt. Aber ist nicht verwunderlich wenn man so lange arbeitet und dabei richtig Stress hat

Man bzw. der Körper gewöhnt sich dran mMn. Klar, eine Woche lang mit 1h Schlaf pro Nacht ist trotzdem hart, aber mittlerweile empfinde ich alles ab 5h Schlaf als Luxus. Am WE holt man halt Schlaf nach. Geht fit insgesamt.

Dem darf ich als Mediziner widersprechen.
Schlaf kann man nicht nachholen oder „vorschlafen“. Die Wissenschaft ist sich einig, dass der Mensch langfristig mind 6 Stunden Schlaf am Stück benötigt, damit der Organismus regenerieren kann. Dass Du Deinem Körper mehr zumutest, ist Deine Entscheidung. Aber bitte bedenke, dass man für Schlaganfall, Herzinfarkt, Etc nicht 50 sein muss

Ich habe nicht behauptet, dass das sonderlich gesund ist. Ich persönlich habe damit keine großen Probleme Ich trinke viel Wasser, kaum Kaffee und ernähre mich ziemlich gesund. Sobald ich mich ein paar Tage erholen kann, bin ich wieder top fit.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 01.08.2022:

In der Branche sind ohnehin alle total übermüdet. Guck dir mal die Augenringe an. Ich habe jeden meiner Kollegen 5 bis 10 Jahre älter eingeschätzt. Aber ist nicht verwunderlich wenn man so lange arbeitet und dabei richtig Stress hat

Mal eine Frage, was passiert wenn ein Deal rum ist? Gibt es dann erstmal wochenlang Urlaub oder steht dann gleich der nächste Deal an?

Wenn der Deal erfolgreich geclosed ist, geht's mit dem Client in die Sonne zum Feiern

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Wie wird das Thema Arbeitszeitgesetz behandelt und wie kontrolliert?
Ich verstehe nicht warum, aber wir hatten bei uns im Unternehmen mehrere Prüfungen und kann mir nicht vorstellen, dass niemals eine Big4 geprüft wird

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 01.08.2022:

Wie wird das Thema Arbeitszeitgesetz behandelt und wie kontrolliert?
Ich verstehe nicht warum, aber wir hatten bei uns im Unternehmen mehrere Prüfungen und kann mir nicht vorstellen, dass niemals eine Big4 geprüft wird

Es gibt im Arbeitsvertrag entsprechende Klauseln, z. B. dass du verpflichtet bist auch außerhalb der festgelegten Arbeitszeiten zu arbeiten falls es seitens des Arbeitgebers notwendig ist (inkl. Wochenende).

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Jeder der regelmäßig nur 5h/tag schläft weiß dass man auch mit 5h gut funktioniert und 95% seiner Kapazität abrufen kann. Ich empfinde mich als genauso intelligent mit 5h Schlaf wie mit 8h. Tagesperformance ist natürlich unterschiedlich. Ich finde mich selbst nur etwas unkreativer in den Lösungsansätzen.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 01.08.2022:

Und wie kommt ihr mit der Müdigkeit klar? Ich hatte in meinem vergleichsweise "entspannten" M&A-Alltag, welcher typischerweise von 9:00 - 20/21:00 ging, schon teilweise echt Probleme und war ständig übermüdet, teilweise so, dass ich Freitags Abends nur noch ins Bett gefallen bin (bin scheinbar kein "High-Performer" ;) ) und was mit einer der Gründe für einen schnellen Branchenwechsel war...

In der Branche sind ohnehin alle total übermüdet. Guck dir mal die Augenringe an. Ich habe jeden meiner Kollegen 5 bis 10 Jahre älter eingeschätzt. Aber ist nicht verwunderlich wenn man so lange arbeitet und dabei richtig Stress hat

Man bzw. der Körper gewöhnt sich dran mMn. Klar, eine Woche lang mit 1h Schlaf pro Nacht ist trotzdem hart, aber mittlerweile empfinde ich alles ab 5h Schlaf als Luxus. Am WE holt man halt Schlaf nach. Geht fit insgesamt.

Dem darf ich als Mediziner widersprechen.
Schlaf kann man nicht nachholen oder „vorschlafen“. Die Wissenschaft ist sich einig, dass der Mensch langfristig mind 6 Stunden Schlaf am Stück benötigt, damit der Organismus regenerieren kann. Dass Du Deinem Körper mehr zumutest, ist Deine Entscheidung. Aber bitte bedenke, dass man für Schlaganfall, Herzinfarkt, Etc nicht 50 sein muss

Ich habe nicht behauptet, dass das sonderlich gesund ist. Ich persönlich habe damit keine großen Probleme Ich trinke viel Wasser, kaum Kaffee und ernähre mich ziemlich gesund. Sobald ich mich ein paar Tage erholen kann, bin ich wieder top fit.

Wenn du das langfristig machst, wirkt sich das trotzdem auch erheblich auf deine Gesundheit aus, auch wenn du dich nach ein paar Tagen Erholung erstmal wieder fit fühlst

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Voice of Reason

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Wenn immer nur 8hrs aufgeschrieben werden, gibt es auch keine Überstunden.

Das ist übliche Praxis.

Problematisch ist es immer nur, wenn sich irgendein Junior leider Gottes nach 14-16hrs Arbeit auf der Rückfahrt mit dem Auto um einen Baum wickelt.
Leider passiert das immer alle Jahre wieder. Dann gibt es immer einen Push "auf die Arbeitszeiten zu achten" - letzten Endes ist es aber nun einmal integraler Bestandteil des Geschäftsmodells und jeder der den Arbeitsvertrag unterzeichnet weiß worauf er sich einlässt.

WiWi Gast schrieb am 01.08.2022:

Wie wird das Thema Arbeitszeitgesetz behandelt und wie kontrolliert?
Ich verstehe nicht warum, aber wir hatten bei uns im Unternehmen mehrere Prüfungen und kann mir nicht vorstellen, dass niemals eine Big4 geprüft wird

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 02.08.2022:

Jeder der regelmäßig nur 5h/tag schläft weiß dass man auch mit 5h gut funktioniert und 95% seiner Kapazität abrufen kann. Ich empfinde mich als genauso intelligent mit 5h Schlaf wie mit 8h. Tagesperformance ist natürlich unterschiedlich. Ich finde mich selbst nur etwas unkreativer in den Lösungsansätzen.

Besonders intelligent sind 5h Schlaf aber trotzdem nicht. Die meisten benoetigen mehr. Der Koerper verzeiht viel, bei manchen aber nicht.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

was man halt verstehen muss:

UB/IB suchen das vermutlich begehrteste und erfolgversprechendste Persönlichkeitsprofil:

  • überdurchschnittlich Intelligent (aber muss kein Rocket Scientist sein)
  • sehr überdurchschnittliches Charisma / Emotional IQ für Client Management
  • sehr große Leidensfähigkeit, inkl. Existenz auf 4-5h Schlaf Basis und Rund um die Uhr Einsatzbereit (die langen Hours sind für mich hier nichtmal das schlimmste, sondern dass immer erwartet wird, dass dein Hirn auf Höchstleistung läuft, und du dich immer aus dem nichts ans Whiteboard stellen kannst und jedes Problem nach wenigen Überlegungen perfekt strukturierst und zerlegst... Man hat selten den Luxus von "easy Work", selbst wenn es "nur ppt alignen" ist muss man scharf nachdenken)
  • Unstillbarer Drive. Die Leute wollen Gewinnen. Den Pitch, die Fast Track Promotion. Sie wollen besser sein aus Überzeugung dass sie besser sind.

Mit diesen 3 Eigenschaften kann man so ziemlich überall außer in höchst technischen Feldern extrem erfolgreich werden. Alle guten Politiker haben diese Eigenschaften. Alle historischen Persönlichkeiten. Alle CEOs. Deshalb zahlt UB / IB so viel Geld. Weil die Leute, die den Job gut machen, alles andere auch gut machen würden. Weil es Gewinnertypen sind, die gewinnen weil sie einfach besser sind als der Rest und es mehr wollen.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 02.08.2022:

Jeder der regelmäßig nur 5h/tag schläft weiß dass man auch mit 5h gut funktioniert und 95% seiner Kapazität abrufen kann. Ich empfinde mich als genauso intelligent mit 5h Schlaf wie mit 8h. Tagesperformance ist natürlich unterschiedlich. Ich finde mich selbst nur etwas unkreativer in den Lösungsansätzen.

Alles eine Frage wie geistig anspruchsvoll der Job / die Aufgaben sind

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 02.08.2022:

Jeder der regelmäßig nur 5h/tag schläft weiß dass man auch mit 5h gut funktioniert und 95% seiner Kapazität abrufen kann.

Ich bekomme da schon nach 2 Tagen Kopfschmerzen und absurd viel Durst. Für mich eine klare Vergiftungserscheinung.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 02.08.2022:

Jeder der regelmäßig nur 5h/tag schläft weiß dass man auch mit 5h gut funktioniert und 95% seiner Kapazität abrufen kann. Ich empfinde mich als genauso intelligent mit 5h Schlaf wie mit 8h. Tagesperformance ist natürlich unterschiedlich. Ich finde mich selbst nur etwas unkreativer in den Lösungsansätzen.

Sprich für dich selbst, sobald ich weniger als 7 Stunden über mehrere Tage schlafe, bin ich geistig nicht mehr so leistungsfähig. Ja Monkey-work wie slides alignen ist kein Thema, oder einfache Analysen in Excel fahren, sobald man aber mal richtig Hirnschmalz einbringen muss, bin ich deutlich (!) langsamer!

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 02.08.2022:

Jeder der regelmäßig nur 5h/tag schläft weiß dass man auch mit 5h gut funktioniert und 95% seiner Kapazität abrufen kann. Ich empfinde mich als genauso intelligent mit 5h Schlaf wie mit 8h. Tagesperformance ist natürlich unterschiedlich. Ich finde mich selbst nur etwas unkreativer in den Lösungsansätzen.

Ist individuell unterschiedlich. Bei mir sind 6h die Untergrenze. Alles andere geht ein paar Tage, dann gehts bergab.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Mich regt dieses ständige Argument auf dass Berater ja ineffizient sein müssen wenn sie immer so lang arbeiten (@Marketing-Mitarbeiter). Das ist einfach Schwachsinn, du landest nicht in so einem Beruf weil du langsam und ineffizient bist. Du sitzt einfach von 10 bis 16 Uhr back-to-back in Meetings, SteerCos und Workshops, in denen du keine sinnvolle Arbeit wie Analysen gefahren bekommst. Das sind aber die 6h Arbeit, die ein normaler Arbeitnehmer in der Zeit verrichtet, die du dann halt danach machst. Dann gibts ja abends meistens noch n Dinner, etc. Zum Abschluss ruft dich dann noch ein Ranghoher Klient an und will in zwei Tagen eine fortgeschrittene Analyse basierend auf dem Datensatz der um 17:00 (beschissen formatiert und unvollständig) von Data-Monkey beim Klienten zusammengewürfelt wurde. Und dann sitzt du da halt bis 00:00. „Die Arbeit würde ich in der Hälfte der Zeit hinkriegen“ ist einfach eine schwachsinnige Antwort, weil du als Berater einfach viel weniger „richtige“ Arbeitszeit hast. Aber bestimmt bist du in der Marketing-Abteilung HiPo und doppelt so schnell wie der durchschnittliche BCG-Associate…

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Punkt 2,3,4 maybe

Punkt 1 wage ich sowohl was Politiker, als auch "historische Persönlichkeiten" in ihrer Gänze angeht zu bezweifeln. Ob UBler/IBler so viel intelligenter sind...? Aber jetzt zurück zum Thema

WiWi Gast schrieb am 02.08.2022:

was man halt verstehen muss:

UB/IB suchen das vermutlich begehrteste und erfolgversprechendste Persönlichkeitsprofil:

  • überdurchschnittlich Intelligent (aber muss kein Rocket Scientist sein)
  • sehr überdurchschnittliches Charisma / Emotional IQ für Client Management
  • sehr große Leidensfähigkeit, inkl. Existenz auf 4-5h Schlaf Basis und Rund um die Uhr Einsatzbereit (die langen Hours sind für mich hier nichtmal das schlimmste, sondern dass immer erwartet wird, dass dein Hirn auf Höchstleistung läuft, und du dich immer aus dem nichts ans Whiteboard stellen kannst und jedes Problem nach wenigen Überlegungen perfekt strukturierst und zerlegst... Man hat selten den Luxus von "easy Work", selbst wenn es "nur ppt alignen" ist muss man scharf nachdenken)
  • Unstillbarer Drive. Die Leute wollen Gewinnen. Den Pitch, die Fast Track Promotion. Sie wollen besser sein aus Überzeugung dass sie besser sind.

Mit diesen 3 Eigenschaften kann man so ziemlich überall außer in höchst technischen Feldern extrem erfolgreich werden. Alle guten Politiker haben diese Eigenschaften. Alle historischen Persönlichkeiten. Alle CEOs. Deshalb zahlt UB / IB so viel Geld. Weil die Leute, die den Job gut machen, alles andere auch gut machen würden. Weil es Gewinnertypen sind, die gewinnen weil sie einfach besser sind als der Rest und es mehr wollen.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Bin der Vorposter - in meinem Fall war es tatsächlich so, dass mir die Arbeit unglaublich wenig Spaß gemacht hat, mag auf jeden Fall ein Faktor gewesen sein. Aber wenn ich um 21:30 zuhause war habe ich mich nicht mal mehr aufraffen können ins Gym zu gehen, ich war einfach nur müde... Aber ist vielleicht auch Typ-abhängig

WiWi Gast schrieb am 31.07.2022:

Und wie kommt ihr mit der Müdigkeit klar? Ich hatte in meinem vergleichsweise "entspannten" M&A-Alltag, welcher typischerweise von 9:00 - 20/21:00 ging, schon teilweise echt Probleme und war ständig übermüdet, teilweise so, dass ich Freitags Abends nur noch ins Bett gefallen bin (bin scheinbar kein "High-Performer" ;) ) und was mit einer der Gründe für einen schnellen Branchenwechsel war...

Dann macht die dir Arbeit keinen Spaß oder du findest keinen Sinn drin oder solltest vielleicht mal zum Arzt oder die Zeit nach der Arbeit besser nutzen. Zu wenig Schlaf kannst du ja bei diesen Arbeitszeiten nicht bekommen.

Man gewöhnt sich dran und hält es aus, wenn einem die Arbeit zumindest ansatzweise gefällt, das kann ich für bis 00:00-01:00 Uhr bestätigen, ab 2-3 Uhr average wird es dann schon sehr unschön.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 02.08.2022:

was man halt verstehen muss:

UB/IB suchen das vermutlich begehrteste und erfolgversprechendste Persönlichkeitsprofil:

  • überdurchschnittlich Intelligent (aber muss kein Rocket Scientist sein)
  • sehr überdurchschnittliches Charisma / Emotional IQ für Client Management
  • sehr große Leidensfähigkeit, inkl. Existenz auf 4-5h Schlaf Basis und Rund um die Uhr Einsatzbereit (die langen Hours sind für mich hier nichtmal das schlimmste, sondern dass immer erwartet wird, dass dein Hirn auf Höchstleistung läuft, und du dich immer aus dem nichts ans Whiteboard stellen kannst und jedes Problem nach wenigen Überlegungen perfekt strukturierst und zerlegst... Man hat selten den Luxus von "easy Work", selbst wenn es "nur ppt alignen" ist muss man scharf nachdenken)
  • Unstillbarer Drive. Die Leute wollen Gewinnen. Den Pitch, die Fast Track Promotion. Sie wollen besser sein aus Überzeugung dass sie besser sind.

Mit diesen 3 Eigenschaften kann man so ziemlich überall außer in höchst technischen Feldern extrem erfolgreich werden. Alle guten Politiker haben diese Eigenschaften. Alle historischen Persönlichkeiten. Alle CEOs. Deshalb zahlt UB / IB so viel Geld. Weil die Leute, die den Job gut machen, alles andere auch gut machen würden. Weil es Gewinnertypen sind, die gewinnen weil sie einfach besser sind als der Rest und es mehr wollen.

Also das ist zumindest teilweise absoluter Schwachsinn...

Überdurchschnittliche Intelligenz und (sehr) überdurchschnittliches Charisma gelten vielleicht für UB, aber im IB mal definitv nicht. Im IB braucht es einfach nur ein Verständnis für die Materie (das Ganze ist ja jetzt auch kein Hexenwerk), Fleiß und Ausdauer bzw. Leidensfähigkeit (weil man das Privatleben je nach Laden mit der Vertragsunterschrift zu großen Teilen bis ganz aufgibt). Und im Gegensatz zu UB hast du im IB vielleicht ab Senior Associate oder VP richtiges Client Exposure. Für 16h am Tag vorm Bildschirm sitzen braucht man mal definitv kein sehr überdurchschnittliches Charisma. Da laufen meiner Erfahrung nach eher die etwas "nerdigen" Typen rum, die teilweise echt smarten und charismatischen Guys habe ich eher im Sales & Trading/Markets Bereich gesehen...

Der Drive ist definitiv da. Einige wegen echtem Interesse am Job, viele wegen des Geldes und wenige glücklich aufgrund einer Kombination aus beidem. Der Drive vermischt sich aber auch oft mit Arroganz

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Ich habe nicht geschrieben das Berater ineffizient sind weil sie lange brauchen, sondern ineffizient sind, weil sie wenig schlafen. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied, auch wenn lange Arbeitszeiten und wenig Schlaf teils auch gegenseitig causal sind.

WiWi Gast schrieb am 02.08.2022:

Mich regt dieses ständige Argument auf dass Berater ja ineffizient sein müssen wenn sie immer so lang arbeiten (@Marketing-Mitarbeiter). Das ist einfach Schwachsinn, du landest nicht in so einem Beruf weil du langsam und ineffizient bist. Du sitzt einfach von 10 bis 16 Uhr back-to-back in Meetings, SteerCos und Workshops, in denen du keine sinnvolle Arbeit wie Analysen gefahren bekommst. Das sind aber die 6h Arbeit, die ein normaler Arbeitnehmer in der Zeit verrichtet, die du dann halt danach machst. Dann gibts ja abends meistens noch n Dinner, etc. Zum Abschluss ruft dich dann noch ein Ranghoher Klient an und will in zwei Tagen eine fortgeschrittene Analyse basierend auf dem Datensatz der um 17:00 (beschissen formatiert und unvollständig) von Data-Monkey beim Klienten zusammengewürfelt wurde. Und dann sitzt du da halt bis 00:00. „Die Arbeit würde ich in der Hälfte der Zeit hinkriegen“ ist einfach eine schwachsinnige Antwort, weil du als Berater einfach viel weniger „richtige“ Arbeitszeit hast. Aber bestimmt bist du in der Marketing-Abteilung HiPo und doppelt so schnell wie der durchschnittliche BCG-Associate…

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Au weia, krasses Thema hier.

  1. Augen auf bei der Berufswahl. Produktivität ist etwas anderes als Input wie Arbeitszeit/Verfügbarkeit.

  2. Hier wird über Input geredet, aber dafür zahle ich nicht (bin GF einer mittelständischen, international tätigen Unternehmensgruppe, der jährlich 7-stellige Berateraufträge verantwortet).

  3. Ich zahle strikt für Ergebnisse mit positivem Einfluss auf EBITDA, Cash Flow, RoI, Kundenzufriedenheit, reduzierte Mitarbeiterfluktuation, etc..

  4. ich zahle nicht für Anzahl und Farbenprächtigkeit und Komplexität der Folien und Anwesenheit der Berater.

  5. Anwesenheit kostet nur Geld, nämlich Möbelverschleiß ;-) und Strom. Kluge Entscheidungen, konsequente Umsetzung, EBITDA und Cash Flow, dafür bin ich bereit zu bezahlen.

  6. Ihr rettet keine Leben, operiert keine Schwerverletzten, fliegt keine Flugzeuge, steuert keine Atomkraftwerke, verhandelt keine Friedensverträge - sondern Ihr malt als Pixelschubser und Excel-Akrobaten irgendwelche bunten Powerpoint-Präsentationen, stunden-/wochen-/monate-/jahrelang.

  7. (Lebens-)Zeit in Geld umzutauschen ist nicht genug. Berufsarbeit ergibt Sinn, wenn daraus Wertschöpfung entsteht.

  8. Wichtig ist, dass der Kunde bereit ist, Euch für Eure „Folien“ zu bezahlen. Pareto nicht zu vergessen, Prioritäten, 20/80-Regel etc. hilft ungemein. Kunden sind manchmal schwierig. Mitarbeiter der Kunden nutzen „geliehene Autorität“ Ihres Arbeitgebers. Der Einkaufs-Jüngling im Autokonzern glaubt, sich alles erlauben zu können gegenüber den Zulieferern. Aber alles hat seine Grenzen … .

  9. Input-(Arbeitszeit-) Orientierung war gestern, voriges Jahrhundert, inzwischen wertlos. Es geht um Ergebnisse, die Wahrheit ist auf dem Platz. Kleiner Scherz am Rande: ein Unternehmensberater kennt 1000 Stellungen in der Theorie - aber hat keine Freundin … ;-)

  10. Und abschließend mal ganz ehrlich: UB‘s sind nützlich als Kapazitätserweiterung, „Sündenbock“ für unangenehme Entscheidungen, 2nd opinion, Verklausulierer unangenehmer Botschafter und Problemlöser/Neutralisierer/Mediatoren in zwischenmenschlich schwierigen Situationen. Unternehmer tragen die Verantwortung.

Wie gesagt, Augen auf bei der Berufswahl. Wer möglichst viel Geld verdienen will als Söldner, hat andere Prioritäten als jemand, der neben dem Geldverdienen auch noch Sinn oder Wertschöpfung seiner Arbeit im Focus hat.

Und last but not least: Diversifikation (Chancen, Risiken, …) ist nie verkehrt. Alles auf eine Karte zu setzen, ist riskant. Arbeit, Familie, Freunde, Hobbies, Gesundheit, Lebensqualität jenseits von Statussymbolen (Bewertung durch andere).

Ein Fehler wäre es, Lebenszeit zu vergeuden, um dann Geld auszugeben, das man kaum aufbringen kann, um Dinge zu kaufen, die man nicht braucht, um Leuten zu imponieren, die man nicht mag.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

Voice of Reason schrieb am 02.08.2022:

Wenn immer nur 8hrs aufgeschrieben werden, gibt es auch keine Überstunden.

Das ist übliche Praxis.

Problematisch ist es immer nur, wenn sich irgendein Junior leider Gottes nach 14-16hrs Arbeit auf der Rückfahrt mit dem Auto um einen Baum wickelt.
Leider passiert das immer alle Jahre wieder. Dann gibt es immer einen Push "auf die Arbeitszeiten zu achten" - letzten Endes ist es aber nun einmal integraler Bestandteil des Geschäftsmodells und jeder der den Arbeitsvertrag unterzeichnet weiß worauf er sich einlässt.

WiWi Gast schrieb am 01.08.2022:

Wie wird das Thema Arbeitszeitgesetz behandelt und wie kontrolliert?
Ich verstehe nicht warum, aber wir hatten bei uns im Unternehmen mehrere Prüfungen und kann mir nicht vorstellen, dass niemals eine Big4 geprüft wird

Danke für die Antwort.

Gibt es noch eine Unterscheidung zwischen den gebuchten Stunden auf Projekt und stempeln? Oder wird die Arbeitzeit nicht elektronisch erfasst?

Kommt der Zoll nicht und prüft die Einhaltung?

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 02.08.2022:

was man halt verstehen muss:

UB/IB suchen das vermutlich begehrteste und erfolgversprechendste Persönlichkeitsprofil:

  • überdurchschnittlich Intelligent (aber muss kein Rocket Scientist sein)
  • sehr überdurchschnittliches Charisma / Emotional IQ für Client Management
  • sehr große Leidensfähigkeit, inkl. Existenz auf 4-5h Schlaf Basis und Rund um die Uhr Einsatzbereit (die langen Hours sind für mich hier nichtmal das schlimmste, sondern dass immer erwartet wird, dass dein Hirn auf Höchstleistung läuft, und du dich immer aus dem nichts ans Whiteboard stellen kannst und jedes Problem nach wenigen Überlegungen perfekt strukturierst und zerlegst... Man hat selten den Luxus von "easy Work", selbst wenn es "nur ppt alignen" ist muss man scharf nachdenken)
  • Unstillbarer Drive. Die Leute wollen Gewinnen. Den Pitch, die Fast Track Promotion. Sie wollen besser sein aus Überzeugung dass sie besser sind.

Mit diesen 3 Eigenschaften kann man so ziemlich überall außer in höchst technischen Feldern extrem erfolgreich werden. Alle guten Politiker haben diese Eigenschaften. Alle historischen Persönlichkeiten. Alle CEOs. Deshalb zahlt UB / IB so viel Geld. Weil die Leute, die den Job gut machen, alles andere auch gut machen würden. Weil es Gewinnertypen sind, die gewinnen weil sie einfach besser sind als der Rest und es mehr wollen.

Liebe den Fakt, dass du vier Eigenschaften aufgezählt hast. :-)

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 03.08.2022:

  1. Ihr rettet keine Leben, operiert keine Schwerverletzten, fliegt keine Flugzeuge, steuert keine Atomkraftwerke, verhandelt keine Friedensverträge - sondern Ihr malt als Pixelschubser und Excel-Akrobaten irgendwelche bunten Powerpoint-Präsentationen, stunden-/wochen-/monate-/jahrelang.

Weiß natürlich jeder, dass nur wenn man Leben rettet und Schwerverletzte behandelt oder ähnliches, man etwas sinnvolles macht, LOL. Das ist überhaupt kein Schwarz-Weiß-Denken.

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WiWi Gast

IB/UB: Leute die um 20 Uhr nach Hause gehen

WiWi Gast schrieb am 02.08.2022:

Mich regt dieses ständige Argument auf dass Berater ja ineffizient sein müssen wenn sie immer so lang arbeiten (@Marketing-Mitarbeiter). Das ist einfach Schwachsinn, du landest nicht in so einem Beruf weil du langsam und ineffizient bist. Du sitzt einfach von 10 bis 16 Uhr back-to-back in Meetings, SteerCos und Workshops, in denen du keine sinnvolle Arbeit wie Analysen gefahren bekommst. Das sind aber die 6h Arbeit, die ein normaler Arbeitnehmer in der Zeit verrichtet, die du dann halt danach machst. Dann gibts ja abends meistens noch n Dinner, etc. Zum Abschluss ruft dich dann noch ein Ranghoher Klient an und will in zwei Tagen eine fortgeschrittene Analyse basierend auf dem Datensatz der um 17:00 (beschissen formatiert und unvollständig) von Data-Monkey beim Klienten zusammengewürfelt wurde. Und dann sitzt du da halt bis 00:00. „Die Arbeit würde ich in der Hälfte der Zeit hinkriegen“ ist einfach eine schwachsinnige Antwort, weil du als Berater einfach viel weniger „richtige“ Arbeitszeit hast. Aber bestimmt bist du in der Marketing-Abteilung HiPo und doppelt so schnell wie der durchschnittliche BCG-Associate…

Ich verstehe Deinen Punkt. De facto ist es bei uns aber so, dass wir deshalb so lange arbeiten, weil entweder der Klient schlecht organisiert ist und wie du sagst kurzfristig was braucht. Da müssten unsere Partner auch ihre Kunden besser managen und zu allem Ja und Amen sagen. Und da sind wir beim zweiten Punkt: Während am Partner/MD abwärts alles wartet, dass dieser den Impuls für die nächsten Todos sendet, sitzt dieser mit seiner Frau beim Abendessen und feuert danach einen oneliner raus, auf den alle gewartet haben.

Ich hab das jetzt 5 Jahre (gerne) gemacht und verlasse das System. Das ist nicht effektiv, nicht effizient und vor allem ist es auch sehr viel sinnloses rumsitzen/Dinner mit Kollegen etc

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