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Praktikum & Co.Corporate Tax

International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

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WiWi Gast

International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Hallo,

worin unterscheiden sich beide Bereiche in

  • Arbeitsweise
  • Arbeitszeiten
  • Aufstiegsmöglichkeiten (innerhalb der Big4)
  • Ausstiegsmöglichkeiten (in die "freie Wirtschaft")?

Welche der Big4 hat in den Bereichen (bundesweit und vor allem in Köln oder D'dorf) die Nase vorn?

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Endlich mal wieder ne interessantes Topic .. :-)
M&A Tax ist stärker an Fristen orientiert und unterliegt entsprechend (im Allg. jedenfalls) stärkerem Zeitdruck .. International Tax hat auch (Belastungs-) Spitzen, jedoch eher selten ... im M&A Tax Bereich lernt man sehr intensiv den Tax Due Dilligence Prozess kennen.
Int. Tax dreht sich mehr um DBA-Auslegung, strukturelle Unternehmensentwicklung (Dividendensteuerung usw.), Einsatz von Holding-Gesellschaften usw. ... hier und da nähert sich Int. Corporate Tax auch dem Bereich Transfer Pricing an .. beispielsweise bei Gestaltung der Tax Supply Chain .... man lernt ne Menge zum Außensteuerrecht, was auch beim Ausstieg m.E. sehr hilfreich ist und sich gut bei ner Bewerbung aufgreifen lässt.
Zum angesprochenen Standort Düsseldorf würde ich sagen , dass Deloitte in D. ziemlich stark ist, habe da einige sehr gute Mandate gesehen während d. Praktikums ; die Audit Sparte bei Deloitte schwächelt etwas, aber im Tax-Bereich haben die echt gute Aufträge im Angebot.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Spannend ist beides .. M&A natürlich spezieller und Krisen-anfälliger, aber sofern es konjunkturell halbwegs läuft gibts da mehr zu tun ...

Int. Corporate Tax ist etwas breiter , hier und da macht man da auch M&A Sachen, halt nur ne Nummer kleiner und nicht in der klassischen Konstellation (PE-Fond will einsteigen/aussteigen, kurzes Zeitfenster, aufwendige Strukturierung mit Übernahmevehikeln usw.), da man da dann schon `ne Menge Spezialwissen und vor allem Routine braucht, um da nichts anbrennen zu lassen.

EY hat die größte Tax Sparte der Big4 .... Aus meiner Sicht führen im Tax Bereich(!) EY und Deloitte; danach KPMG dann PwC. Im Audit Bereich sieht das natürlich etwas anders aus :-)
EY dominiert im PE-verbundenen Tax Bereich , also im o.g. M&A Tax ... Deloitte zieht viele starke Mandate durch die Transfer Pricing Sparte in Düsseldorf.
Wer sich wirklich intensiv mit Rankings usw. im Tax Bereich beschäftigen möchte, der sollte sich die Rankings des ITR, also des International Tax Review ansehen unter itrworldtax.com, dort findet man Einiges.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Vom Feeling her würde ich sagen, International Tax ist eine mitlerweile recht große Gruppe, M&A Tax noch ziemlich überschaubar.

International Tax geht tiefer in die (spezielle) Materie, M&A Tax ist breiter (& nicht so speziell). Entsprechend wird im Bereich M&A Tax im Vergleich zu International Tax mehr "ergebnisorientiert" gearbeitet.

Die Ausstiegsschancen sind für MA aus dem Bereich Int. Tax besser, d.h. vor allem sind die Gelegenheiten häufiger. Ebenfalls lässt sich eine Auslandstätigkeit besser damit erzielen.

Btw: Englisch ist für beide unabdingbar, sowohl schriftlich als auch mündlich.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Die Ausstiegschancen aus dem Bereich International Tax sind besser und vor allem öfter, da auch die Nachfrage nach entsprechend ausgebildeteten Fachkräften in der freien Wirtschaft groß ist. Die Möglichkeit ins Ausland zu gehen ist greifbarer, deutsche Spezialisten aus dem Bereich International Taxation werden im (europäischen) Ausland sehr geschätzt.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Btw: Englisch ist für beide unabdingbar, sowohl schritflich als auch mündlich

Sehr richtig, wird auch schon beim Praktikum deutlich :-)
Will sagen: in dem einen oder anderen Bereich kann Man(n)/Frau sich mit "Polter-Englisch" relativ gut durchmogeln, bei den o.g. Service Lines fällt man da in der Tat auf die Nase ....

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

zu viele überstunden, geh mal woanders. oder wollt ist alle bwler eine 80 stunden woche?

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Überstunden gibt es hier und da sicher, die gibt es aber in (fast) allen anderen Service Lines auch und in den vorbenannten "lohnen" sich die Überstunden immerhin.
Sei es in Form von Urlaub/etwas mehr Kohle oder aber in Form von Wissen, was dich in diesen Bereichen echt weiter bringen kann.

Nichts gegen Tax Compliance o.Ä. , ist auch ne wichtige Sache, aber das Wissen, was man dort aufschnappt, lässt sich nicht ansatzweise so gut (später) verkaufen -innerhalb der Big4/ anderen Beratungsgesellschaften- wie aus das Wissen von Int. Corporate/M&A oder auch TP ...

Aber klar, geschenkt gibt es da nix

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

..denke nicht, dass die vom International Tax 16 Stunden am Tag arbeiten, soviel arbeiten nicht einmal (durchgehend) die vom M&A Tax, der Standard dürfte bei 12 (M&A Tax) und 10 (Int. Tax) Std. am Tag liegen. Bleiben wir realistisch..

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Wie ist das mit den Arbeitszeiten genau gemeint? Wann fängt man morgens an und wann hört man auf?

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

10 Std. für Int. Corporate Tax passt .. kann ich bestätigen, drüber nur ziemlich selten, M&A Tax ist aufgrund der Mandanten- u. Arbeitsstruktur etwas mehr (Richtung 12 Std.), aber auch da gibt es Phasen, die entspannter sind. Kurz vor den üblichen Fristen wirds natürlich etwas intensiver ... aber dafür lernt und sieht man auch einige spannende Dinge ...

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Bei den meisten wirds um 9h morgens losgehen, jedenfalls bei uns, bin der Meinung, dass das auch in anderen Service Lines so ist.
Naja ... mittags so ungefähr eine Stunde Mittagspause ( bei anderen wohl ähnlich?) und abends dann bis man halt entsprechend weit gekommen ist.

Am Wochenende wird seltener gearbeitet, vllt. einmal pro Monat, wobei es da wirklich auf die Projekte ankommt, denen man zugeordnet wird und wie viel Ehrgeiz man mitbringt (bgl. Bewertung usw.)....

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

für welche Service Line gilt das? M&A Tax? Welcher Standort?

Heißt bis man "entsprechend weit gekommen ist" üblicherweise bis etwa 20:00 Uhr?

Lounge Gast schrieb:

Bei den meisten wirds um 9h morgens losgehen, jedenfalls bei
uns, bin der Meinung, dass das auch in anderen Service Lines
so ist.
Naja ... mittags so ungefähr eine Stunde Mittagspause ( bei
anderen wohl ähnlich?) und abends dann bis man halt
entsprechend weit gekommen ist.

Am Wochenende wird seltener gearbeitet, vllt. einmal pro
Monat, wobei es da wirklich auf die Projekte ankommt, denen
man zugeordnet wird und wie viel Ehrgeiz man mitbringt (bgl.
Bewertung usw.)....

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Yup, war bezogen auf Internat. Corporate Tax, Düsseldorf.
Die meisten gehen zwischen 19.30 und 20h, sofern nicht was Spezielles anstehen sollte [allg.Fristen oder im Zusammenhang mit Außenprüfungen bzw. im Volksmund auch Betriebsprüfungen genannt :-) ].

Ob wirklich jeder die letzten 1-2 Stunden arbeitet oder im Sinne der Facetime eher körperlich anwesend ist, ist natürlich ne andere Sache, aber wie gesagt zw. 19.30 und 20h gehen eigentlich alle.

M&A aus meiner Sicht etwas heftiger, wobei da halt die Arbeitszeiten stärker schwanken, in beide Richtungen natürlich. Kann ich aber nicht mit letzter Bestimmtheit sagen, dafür müsste ich häufiger mal an deren Büros abends vorbeigehen und das liegt nicht auf meinem Weg nach draußen ... :-)

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Ich stelle mir die Tätigkeiten im Bereich International Corporate Tax "noch gesetzeslastiger" vor, dort werden doch auch oft Juristen eingestellt oder?

Bei M&A Tax kommt man hier und da doch schon in Berührung mit Bilanzen etc. (zumindest aus steuerlicher Sicht) oder?

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Jurist oder BWL`er ist nach 2-3 Jahren recht egal ... viele Sachen hat man noch nie vorher gesehen, von daher hat man entweder gelernt mit Steuern umzugehen oder halt nicht ... welcher Abschluss auf dem Papier steht wird recht schnell zweitrangig ....

Ich dachte "früher" auch, dass das einen größeren Unterschied machen würde, aber viele telien (so O-Ton eines Tax Partners, Big4) in "zwei Kategorien ein: Leute, die steuerlich beraten können und Leute, die nicht steuerlich beraten können, alles andere ist Vergangenheitsbewältigung" ... und dem kann ich nur zustimmen; habe Betriebswirte gesehen die absolut genial beim Auslegen von Gesetzestexten waren, genauso auch `nen Juristen, die bilanzielle Vorgänge (unvorbereitet) so gut vor dem CFO eines M-DAX Mandanten erläutert haben, so dass er hinterher `nen ansprechendes 6-stelliges Angebot für ne Inhouse-Stelle bekommen hat.
Habe beides selbst gesehen bzw. gehöhrt, also keine irgendwo mal gehöhrte Geschichte ... jeweils beide zu dem Zeitpunkt (vorgesetzte) Manager ...
Und natürlich auch ungekehrte Situationen .... :-)

In unser Service Lne Int. Corporate Tax gibt es recht viele Juristen ... würde mal schätzen 40% Juristen .... auf allen Ebenen ... Asisstent bis Partner ....

Es kommt echt darauf an, ob man Bock auf die Arbeit hat .. alles andere interessiert keinen mehr, inbesonders nach dem StB Examen, da ist es komplett egal. Steuerberatung ist halt ne Querschnittsmaterie ... klingt banal, ist aber des Pudels Kern ... :-)

Grundsätzlich(!) ist Int. Coprate Tax etwas stärker gesetzeslastig, wegen der DBA und des intensiven Beschäftigung mit dem AStG .. das ist schon richtig ... aber z.B. bei M&A wird man - häufiger jedenfalls- mit der Grunderwerbssteuer zu tun haben, da viele komplette Übernahmen auch immer Immobilien-Aspekte hat; die GrESt ist z.B. stark zivilrechtlich geprägt, während eine Due Dilligence natürlich eher "betriebswirtschaftlich" orientiert ist.

Int. Corporate Tax ist insofern juristischer, als dass viel Entwicklungen aus dem Europarecht kommen, was natürlich eine jur. Kernmaterie ist (vgl. EuGH-Rs. Manninen, Gerritse,Columbus Container und wie sie alle heissen). Das ist schon korrekt, das ist als Betriebswirt nicht so ohne weiteres immer direkt nachvollziehbar, genauso wie ein Jurist bestimmte HGB/IFRS Dinge nicht sofort nachvollziehen kann ...

Aber insgesamt würde ich mich nicht danach orientieren; denn man sollte nicht vergessen, obgleich man selbst immer meint, dass man ja alles im Grunde im Studium schon meint behandelt zu haben, es in der Praxis völlig(!) anders aussieht, so dass man sicher ne Arbeitsmethodik und Grundkenntnisse hat, aber die bringen einen selten alleine zum Ziel.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Ja, die Taetigkeit im International Corporate Tax ist i.d.R. technischer.

Ich kenne doch einige die nach 1-3 Jahren von M&A in den International Corporate Tax Bereich gewechselt sind, weil die fachlich, sprich steuerrechtlich, mehr machen wollten.

Im Durchschnitt wuerde ich die Arbeitszeit im International Corporate Tax mit 50h pro Woche ansetzten. Im M&A eher etwas mehr. Allerdings ist das nur mein bisheriger Eindruck und sicherlich sehr stark abhaengig von Unternehmen, vor allem aber Partnergruppe

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Kann ich im Kern natürlich nur zustimmen - allerdings prägt das (juristische) natürlich dann entsprechend auch die Arbweitsweise, z.B. präzises Formulieren, in die Details gehen etc. & konzeptionelles Denken. Geprägt vom Stichwort: Machen.

Wohingegen im M&A Bereich das analytische Denken, die schnelle Aufbereitung von komplexen steuerlichen Sachverhalten, ergo kein Verlieren im Detail, sondern "eher ergebnisorientiertes Arbeiten" im Vordergrund steht. Geprägt vom Stichwort: Prüfen.

Im Bereich Int. Steuerrecht erhälst Du sehr viel (internationales) Spezialwissen in Form von Gesetzen und Urteilen, was in einem späteren Austritt sehr wertvoll sein kann.

Im M&A Tax hast Du vielleicht mit mehr Gesetzesarten zu tun, aber wie schon oben erwähnt, nur so "tief wie nötig". Du musst hier aber auch vielmehr Sachen berücksichtigen.

Auch ist das eine grundsätzliche Frage. Was liegt mir inhaltlich eher? Was für ein Typ bin ich, kann ich mein Potential eher unter Stress und Zeitdruck rauskitzeln oder eher in "ruhigen, aufbauenden i.S. von steigerneden Phasen" und vor allem, was will ich damit erreichen, ein Leben lang machen? Karriere Big4? Selbständigkeit? Austritt in die Industrie?

Lounge Gast schrieb:

Jurist oder BWL`er ist nach 2-3 Jahren recht egal ... viele
Sachen hat man noch nie vorher gesehen, von daher hat man
entweder gelernt mit Steuern umzugehen oder halt nicht ...
welcher Abschluss auf dem Papier steht wird recht schnell
zweitrangig ....

Ich dachte "früher" auch, dass das einen größeren
Unterschied machen würde, aber viele telien (so O-Ton eines
Tax Partners, Big4) in "zwei Kategorien ein: Leute, die
steuerlich beraten können und Leute, die nicht steuerlich
beraten können, alles andere ist
Vergangenheitsbewältigung" ... und dem kann ich nur
zustimmen; habe Betriebswirte gesehen die absolut genial beim
Auslegen von Gesetzestexten waren, genauso auch `nen
Juristen, die bilanzielle Vorgänge (unvorbereitet) so gut vor
dem CFO eines M-DAX Mandanten erläutert haben, so dass er
hinterher `nen ansprechendes 6-stelliges Angebot für ne
Inhouse-Stelle bekommen hat.
Habe beides selbst gesehen bzw. gehöhrt, also keine irgendwo
mal gehöhrte Geschichte ... jeweils beide zu dem Zeitpunkt
(vorgesetzte) Manager ...
Und natürlich auch ungekehrte Situationen .... :-)

In unser Service Lne Int. Corporate Tax gibt es recht viele
Juristen ... würde mal schätzen 40% Juristen .... auf allen
Ebenen ... Asisstent bis Partner ....

Es kommt echt darauf an, ob man Bock auf die Arbeit hat ..
alles andere interessiert keinen mehr, inbesonders nach dem
StB Examen, da ist es komplett egal. Steuerberatung ist halt
ne Querschnittsmaterie ... klingt banal, ist aber des Pudels
Kern ... :-)

Grundsätzlich(!) ist Int. Coprate Tax etwas stärker
gesetzeslastig, wegen der DBA und des intensiven
Beschäftigung mit dem AStG .. das ist schon richtig ... aber
z.B. bei M&A wird man - häufiger jedenfalls- mit der
Grunderwerbssteuer zu tun haben, da viele komplette
Übernahmen auch immer Immobilien-Aspekte hat; die GrESt ist
z.B. stark zivilrechtlich geprägt, während eine Due
Dilligence natürlich eher "betriebswirtschaftlich"
orientiert ist.

Int. Corporate Tax ist insofern juristischer, als dass viel
Entwicklungen aus dem Europarecht kommen, was natürlich eine
jur. Kernmaterie ist (vgl. EuGH-Rs. Manninen,
Gerritse,Columbus Container und wie sie alle heissen). Das
ist schon korrekt, das ist als Betriebswirt nicht so ohne
weiteres immer direkt nachvollziehbar, genauso wie ein Jurist
bestimmte HGB/IFRS Dinge nicht sofort nachvollziehen kann ...

Aber insgesamt würde ich mich nicht danach orientieren; denn
man sollte nicht vergessen, obgleich man selbst immer meint,
dass man ja alles im Grunde im Studium schon meint behandelt
zu haben, es in der Praxis völlig(!) anders aussieht, so dass
man sicher ne Arbeitsmethodik und Grundkenntnisse hat, aber
die bringen einen selten alleine zum Ziel.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Im Rahmen einer Tax Due Dilligence, SPA Review oder einer Post Deal Integration sind aber zB Kenntnisse im Verfahrensrecht unabdingbar, deswegen wirst Du zB auch im Bereich M&A Tax regelmäßig auf (Wirtschafts-)Juristen treffen.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

"Prüfen" und "machen" sind gute Umschreibungen ...

M&A ist schnell und komprimierend während im Bereich Int. Corporate Tax eher längerfristige Planungen angegangen werden.
Klassiche Beispiele wären Neuordnung der Holdingstruktur(en), Dividen-Routing usw.

Diese Dinge haben etwas mehr Zeit, obgleich natürlich kein Mandant lange wartet, aber das Zeitfenster der Aufgaben ist aus sich selbst heraus nicht so eng. Zusätzlich werden hier und da (jedenfalls bei uns) auch mal Gutachten zu bestimmten komplexen Fragn geschrieben, was im M&A (jedenfalls außerhalb der Grundsatzabteilung) nur schwierig vorstellbar ist. Auch Fragen zur Strukturierung der Unternehmensfinanzierung sind längerfristig (jedenfalls für ein Jahr) angelegt und müssen auch tiefer betrachtet werden, so dass solche Dinge einfach länger brauchen.

Zusätzlich kann ich das von "meiner" Abteilung bestätigen, dass die konkrete Arbeit mit Gesetzen, Urteilen und EU-Vorgaben in der Tat deutlich intensiver stattfindet als bei den M&A Kollegen, was weder gut noch schlecht ist ... ist nur halt ein offensichtlicher Unterschied, der den Arbeitsalltag beeinflusst, wie oben schon sehr richtig beschrieben.
Also insgesamt ne Typ-Sache wie man selbst gerne arbeitet ... gute Aussichten (bei entsprechender Beurteilung) gibts bei beiden , wenn gleich M&A natürlich stärker ne Richtung vorgibt als Int. Corporate Tax.

Was mich mal interessieren würde :

Hat jemand schonmal ne längere "Entsendung" ( vllt. 9-12 Monate) in eine andere Abteilung "gemacht/gehabt", gerne auch am gleichen Standort .. ich hab schon das eine oder andere Mal davon gehöhrt, aber bis jetzt noch keinen getroffen, der das tatsächlich gemacht hat ... würde ich ganz interessant finden ..:-)

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Gibt es bei Big4 einen kurzen Freitag?

Und ist das wirklich so widersprüchlich mit erst anusgedehnte Mittagspause machen und dann bis in den Abend für die Face Time bleiben?

Ich arbeite in einem anderen Umfeld und bei uns ist es so, dass wir konsequenterweise schon die Mittagspause kurz halten, wenn wir viel zu tun haben. Und wir bleiben auch nur länger, wenn es sinnvoll ist.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Mit dem kurzen Freitag wird es - jedenfalls bei uns- schwierig ... :-)
Ist halt `nen normaler Tag, einige sind auch - in Hochphasen- samstags da , von daher wäre ein allg. kurzer Freitag etwas .. naja ... ambitioniert ... jedenfalls als dauerhafte Einrichtung.

Das mit der Facetime ist so ne Sache, sicher sind einige Sachen nicht sinnvoll und man muss klar abgrenzen: für die große Mehrheit der Mitarbeiter gilt das auch nicht.

ABER: ist es häufig ein großer Unterschied zw. einer Sache wie z.B. der Zeiteinteilung d. Anfangs- u. Endzeiten, die vllt. sinnvoll ist und der Frage der jeweiligen Außenwirkung.

Natürlich kann man man gehen, wenn man fertig ist, wir sind ja nicht beim Militär, aber es ist halt die Frage, wie es nach außen aufgenommen wird ...
Ich (!) würde sagen, es ist auch häufig entscheidend ist, wie kompetitiv dein Umfeld ist. Wenn die Mehrzahl deiner Service Line Kollegen eher entspannt ist, dann wird man es anderen natürlich eher zubilligen, dass sie früher gehen, weil diese dann vermuten, dass du halt schneller bzw. effizienter gearbeitet hast.

Aber so rational und emotionslos sehen das halt nicht alle (inklusive der Vorgesetzten), insbesondere wenn es darum geht wer befördert wird und wer nicht ... dann ist das mit der rationalen Einschätzung der tatsächlichen & gefühlten Arbeitsauslastung schon immer so eine Sache ... Denn: natürlich kann nicht jeder wissen (jedenfalls in den größeren Abteilungen) wieviel der andere zu tun hat; dadurch kann sich dann schnell die Frage stellen: "warum geht Kollege/-in X immer früher als ich ? Ist sie soviel schneller/effizienter oder bearbeitet der/die einfach weniger Aufträge, bekommt aber das selbe Gehalt ?"

Und auch der Senior Manager/Director/Partner, der abends nochmal kurz durch die Flure geht, sieht einige, die arbeiten und andere die schon nicht mehr da sind .... natürlich könnte(!) er denken, dass die halt weniger effizient arbeiten, aber das ist bei so vielen Leuten nicht zu überblicken, außerdem ist man ja quasi nie "fertig" mit der Arbeit, weil immer direkt was neues zu bearbeiten, was ohnehin schon länger auf dem Schreibtisch liegt.
Daher fragt sich dann der o.g. Vorgesetzte, warum die einen "um die Zeit" noch arbeiten und weitere Taks bearbeiten und die anderen nicht ... und dieser Eindruck kann(!) dann beim Thema Beförderung durchaus eine Rolle spielen.

Zum Thema Mittagspause: ob 1 Stunde ausgedehnt ist, kommt auch immer auf die jeweilige Infrastruktur bzw. die Lage des Offices an ... aber es wird sicherlich keiner die Mittagspause dehen um dann abens im Sinne der Facetime zu bleiben.
Man sieht ja, wer wie lange bei der Mittagspause ist, von daher wird die nicht übermäßig lang ausfallen. Das würde sich schnell rumsprechen ...
Andererseits würde - jedenfalls bei uns- auch eine kürzere Mitagspause an manchen Tagen nicht dazu führen, dass ich viel früher raus kann, dafür gibts einfach zu viele Sachen zu tun ....

Da würde eine zu kurze Mittagspause häufig eher den gegenteiligen Effekt haben: nämlich dass es keine (ausreichend) entspannende Wirkung hätte, mal kurz 15 Minuten nen Brötchen holen zu gehen, und man dann abends deswegen eher noch länger brauchen würde , da wohl nur sehr wenige den Tag durcharbeiten können ohne (echte) Pause ... :-)
-> Sofern man an dem jeweiligen Tag anspruchsvolle Aufgaben zu beaerbeiten hat; wenn es "nur" um die Masse geht- was natürlich auch mal vorkommt- dann wäre das vllt. anders.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Im M&A Tax sind z. B. auch Kenntnisse in Verfahrensrecht im Rahmen von Tax Due Dilligence, SPA Review, Post Deal Integration sehr gefragt, deswegen wird man auch in diesem Bereich regelmäßig (Wirtschafts-) Juristen begegenen..

Lounge Gast schrieb:

Kann ich im Kern natürlich nur zustimmen - allerdings prägt
das (juristische) natürlich dann entsprechend auch die
Arbweitsweise, z.B. präzises Formulieren, in die Details
gehen etc. & konzeptionelles Denken. Geprägt vom
Stichwort: Machen.

Wohingegen im M&A Bereich das analytische Denken, die
schnelle Aufbereitung von komplexen steuerlichen
Sachverhalten, ergo kein Verlieren im Detail, sondern
"eher ergebnisorientiertes Arbeiten" im Vordergrund
steht. Geprägt vom Stichwort: Prüfen.

Im Bereich Int. Steuerrecht erhälst Du sehr viel
(internationales) Spezialwissen in Form von Gesetzen und
Urteilen, was in einem späteren Austritt sehr wertvoll sein
kann.

Im M&A Tax hast Du vielleicht mit mehr Gesetzesarten zu
tun, aber wie schon oben erwähnt, nur so "tief wie
nötig". Du musst hier aber auch vielmehr Sachen
berücksichtigen.

Auch ist das eine grundsätzliche Frage. Was liegt mir
inhaltlich eher? Was für ein Typ bin ich, kann ich mein
Potential eher unter Stress und Zeitdruck rauskitzeln oder
eher in "ruhigen, aufbauenden i.S. von steigerneden
Phasen" und vor allem, was will ich damit erreichen, ein
Leben lang machen? Karriere Big4? Selbständigkeit? Austritt
in die Industrie?

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Hmm.. dass die Face Time mit der Bewertung und Beförderung zusammenhängt, habe ich mir schon gedacht. Ich verstehe nur nicht ganz, warum die Anwesenheit später am Abend so stark ins Gewicht fällt. Es muss doch Kontrollmechanismen geben, die die Leistung offenlegen. Daher müsste so eine "Show" doch recht wirkungslos sein, wenn die Zahlen nicht überzeugen.

Bei meiner Kanzlei ist es z.B. so, dass man aufschreiben muss, wie lange man woran gearbeitet hat. Dabei gibt es keine Vorgaben. Würde ich länger als die vertragliche Arbeitszeit machen, dann müsste ich diese Zeit Mandanten zuordnen. Und das ist nicht erwünscht, wenn es nicht unbedingt nötig ist.

Eine bekannte von mir hat bei ihrer Kanzlei ein anderes System. Sie hat irgendwie einen Soll-Umsatz, den sie erfüllen muss. Sie erledigt also erst ihre Arbeit und entscheidet dann, wie viel Umsatz sie für diese Arbeit abrechnet. Ich kann mir höchstens vorstellen, dass es bei den Big4 so ähnlich gehandhabt wird. Dass es dort also egal ist, wie lange man tatsächlich gebraucht hat, sondern nur, wie viel man seinem AG dafür abrechnet.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Bei M&A Tax überwiegend die Projektarbeit, auch Serviceline übergreifend.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

..also als ich bei den Big4 war, hat man es genau so gehandhabt wie bei Dir in der Kanzlei, alles auf den Job gebucht, nur muss man natürlich aufpassen, dass man den Job nicht sprengt, denn man ist selten der Einzige, der auf diesen Job bucht, also hat man zwei Möglichkeiten, 1. man macht Überstunden ohne Sie aufzuschreiben bzw. verrechnet einen kleinen Teil auf "intern" oder man lässt sich die Überstunden genehmigen (sicher der seltenste Fall).

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Bei PWC kannst Du in Int. Tax gehen und Dich u.a. auf M&A spezialisieren, dann hast Du beides International Tax und das Spezialwissen in (Int.) M&A Tax. PWC rulez

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Was mich mal interessieren würde :

"Hat jemand schonmal ne längere "Entsendung" ( vllt. 9-12 Monate) in eine andere Abteilung "gemacht/gehabt", gerne auch am gleichen Standort .. ich hab schon das eine oder andere Mal davon gehöhrt, aber bis jetzt noch keinen getroffen, der das tatsächlich gemacht hat ... würde ich ganz interessant finden ..:-)"

Hab so etwas mal im Ausland mitbekommen. Für ein Jahr, "Wechsel" innerhalb der Service Line Tax, allerdings "musste" die Person zu 25% in der eigentlichen Abteilung weiter tätig bleiben.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Ist Ey Ddorf nicht größer (und bedeutender) Köln? Überhaupt was soll in Köln M&A mäßig schon los sein?

Dann lieber zu Deloitte in Ddorf.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Deloitte in Düsseldorf hat sogar den Vorteil, dass es autobahntechnisch besser lieg als Ey. Weis aber nicht, ob es da Mitarbeiterparkplätze gibt. M. E. gibts die bei PWC und vllt. bei KPMG, liegen ubrigens auch gut zu erreichen, würd mich aber inetressierne

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

M&A/ Transaction TAX:

  1. EY
  2. PWC
  3. KPMG
  4. Deloitte
antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Wer sich für den Standort Düsseldorf interessiert, dem kann ich Deloitte ans Herz legen, größter Standort v. Deloitte in D (wobei München kräftig aufgeholt hat) und aufgrund dessen auch viele echt spannende und umfangreiche Tax Mandate ... Gebäude ist auch nicht schlecht :-) .. auch wenn das natürlich eher zweitrangig ist .....

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Denke, die bisherige Diskussion spiegelt das Bild von Int. Tax und M&A Tax ganz gut wider.

Man sollte aber nicht vergessen, dass die Due Diligence bei M&A Tax idR nur der 1. Schritt ist. In einem 2. Schritt wird dann die Akquitionsstruktur aufgesetzt, wo man dann auch steuerplanerisch tätig ist.

Zu Facetime: Daduruch, dass man exakt aufschreiben muss, wie lange man für welchen Mandanten gearbeitet hat, bringt facetime eigentlich nichts und ist deswegen - zumindest in meiner Abteilung - überhaupt kein Thema (und das dürfte in anderen Abteilungen oder anderen BIG4-Gesellschaften nicht anders sein).

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

@ Vorposter
Bist Du im M&A Tax.
Seid Ihr auch dafür zuständig die Steuerbilanz zu prüfen bzw. die Überleitung von der Handelsbilanz zur Steuerbilanz? Inwiefern sind sonst (steuer-) bilanziellen Kenntnissen erforderlich?

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

(Steuer)bilanzkenntnisse gehören natürlich zum Grundhandwerkszeug - nicht nur bei M&A Tax.

Wenn Du z.B. bei einer due diligence aus den Jahresabschlüssen Steuerrisiken erkennen willst, muss man natürlich eine Bilanz lesen können.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Alternative zu den o.g. Bereichen wäre evtl. Transfer Pricing, sehr zukunftsreich und vielversprechend, auch in der Wirtschaft begehrt.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

tp ist nicht schlecht, wobei ich bzgl. exit möglichkeit fs tax sehr empfehlen kann. wem das liegt, der sollte das nutzen.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Was geht denn hier ab: alles Steuern oder was? :-)

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

"Ist Ey Ddorf nicht größer (und bedeutender) Köln? Überhaupt was soll in Köln M&A mäßig schon los sein?

Dann lieber zu Deloitte in Ddorf."

schaumal in die Stellenausschreibungen, dort wirst Du sehen, dass z.B. EY regelmäßig in Köln im Bereich M&A Tax sucht ;-)

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

TP ist in der Tat recht aussichtsreich, wird weiter definitiv zunehmen ... auch im Mittelstand .... ist aber ne recht spezielle Materie,muss man wirklich absolut überzeugt von sein und Bock drauf haben ... allg. Audit oder Tax Compliance ist etwas breiter , TP dagegen sehr in der Tiefe, aber Lust drauf hat: gut Aussichten sind da ...

Oben wurde FS Tax und exit-Möglichkeiten erwähnt ... auch aussichtsreich? warum ?

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Abteilungen bei Banken, banknahe Beratungen, Private Equity. Du hast schon sehr spezielles Wissen, was geschätzt und gesucht wird. Allerdings soll die Arbeitszeiten bei Banken auch krasser sein, deswegen seien einige wieder zu Big4 zurückgekommen.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

klingt spannend ... stimmt schon .. das FS Tax Wissen kann nicht jeder bieten bzw. ist irgendwann einfach nicht mehr so ohne Weiteres erlernbar ... und bei den meisten FS-Produkten geht es um große Summen, da können "Fehler" in der Steuerplanung schnell große Probleme verursachen.
Jemand in dieser Hinsicht (bzgl. FS Tax, Exit-Mögl.) ähnliche Ansichten/Erfahrungen ?

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Hab mal im Praktikum welche kennengelernt von diesem Bereich. Die Arbeitszeiten bei denen (jetzt innerhalb Big4) sind wohl auch nicht ohne. Wo bei FS Tax nicht FS Tax ist, da gibt es ja dann auch Spezialisierungen. Aber die meinten auch, dass Wechsel zu Banken tlw. schon vorkommen.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Ist TP arg trocken oder irendwie ein Bereich, der nicht gerade Fun bereitet? Hab wg dem Beitrag weiter oben so ein ein Bild davon bekommen.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Will jetzt nicht noch einen Spezialbereich in den Raum werfen, aber ich habe letztens gesehen, dass die großen (Automobil)konzerne oft im Bereich Indirekte Steuern sehr gut aufgestellt sind und auch entsprechend Arbeitskräfte (meist mit Big4 Erfahrung) suchen. Dieser Bereich sollte im Hinblick auf Exit Möglichkeiten nicht verkehrt sein.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Indirect Tax ist gar kein üble Sache ... sehr krisenfest .. und wird ebenfalls nicht abnehmen, da sehr viele Staaten (auch Deutschland) zunehmend Einnahmen über indirekte Steuern generieren.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Kann zustimmen zum Thema FS Tax u. Exit-Möglichkeiten: bedingt durch die weitere Regulierung der Banken, Fonds usw. wird die steuerliche Beratung anspruchsvoller und komplexer. Wer sich da auskennt, hat gute Aussichten. Und bedingt durch die Ereignisse der letzten beiden Jahre, wird die Regulierung und Besteuerung zunehmen (siehe Finanztransaktionssteuer/Bankenabgabe/Basel III usw.)
Arbeitszeiten sind aber natürlich schon ambitioniert, das sollte man nicht vergessen.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Mit den Arbeitszeiten ist das immer so, wenn wir was aus London oder gar aus den Staaten importieren (siehe FS oder M&A Tax). Wir importieren dann halt auch die Arbeitszeiten :-)

Tendenziell geht die Schere zwischen den "normalen Bereichen" und Spezialgebieten weiter auseinander. Man sollte sich das bei Berufsbeginn schon genau überlegen, wo man einsteigt.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Um mal zum Ausgangsthema zurück zu kommen: Als ich im International (Corporate) Tax bei einer Big4 war, wurde dort sehr viel Compliance gemacht, zwar mit (winzigem) internationalen Bezug, aber es war nicht wirklich anders als normale Tax-Compliance.
Schon klar, dass Compliance ein Teil des Ganzen ist und "dazu gehört", aber einige Manager haben da fast nur ( ca. 80% ihrer Arbeitszeit) Compliance gemacht, also Bescheide prüfen usw. ... die fanden das wohl ganz anregend, ich nach 2 Monaten eher weniger, da sich das ganze dann schon wiederholt hat ... sobald es dann nicht mehr um Compliance ging, sondern um Gestaltungsfragen/Rechtsprechung/Gutachten für komplexere Umstrukturierungen o.Ä. kamen einige (bei größeren Besprechungsrunden mit Leuten aus anderen Servicelines) dann arg ins Schwimmen ... fand ich persönlich etwas ernüchternd ...

Jemand andere Erfahrungen/Ansichten ?

Oder war das nur bei "uns" so , weil kleinerer Standort ?

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Wenn das ein kleiner Standort war, dann war das höchstwahrscheinlich auch keine auf internationale Strukturierung spezialisierte Abteilung.

Vielmehr wohl einfach eine normale Compliance-Abteilung, die hin und wieder mal einen grenzüberschreitenden Fall hat und sich dann international tax nennt, weil das besser klingt.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

stimmt leider, der Name "International Tax" war da echt etwas übertrieben .. naja, für ne überschaubare Zeit wars ok, aber dort ( in guter Hoffnung ) anzufangen und dann (als Einstieger) für die ersten 3-4 Jahre 100% Compliance zu machen, wäre schon echt etwas entäuschend gewesen ...

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Jemand gute Infos wie man sich fachlich auf ein Praktikum im M&A Tax vorbereiten kann?

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Vorbereiten kann natürlich nicht schaden, ist aber m.E. fraglich, ob das sinnvoll bzw. wirklich sachgerecht möglich ist, da man die Art der Fragstellungen nur bedingt vorher "üben" kann ... inhaltlich würde ich
"Kneip /Jänisch: Tax Due Dilligence" vorschlagen, ist gerade in der 2.Auflage (2010) erschienen; aus meiner Sicht sehr gut , praxisorientiert und trozdem sehr fundiert ... aber eigentlich für Leute gschrieben, die sich schon (länger) in diesem Bereich betätigen, daher recht anspruchsvoll ... ansonsten wird es ein Einführungsbuch aus (fast) jeder Univ.-Bibliothek wohl auch tun und der Rest ist dann "learning by doing" .... z.B. das "Handbuch M&A" von Picot ist aus meiner Sicht eine ziemlich gute Einführung, die man auch als "Anfänger" gut durcharbeiten kann ...

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Das sind gute Ratschläge, aber eher für Berufseinsteiger.
Ich empfehle das Buch Tax Due Diligence von Sinewe, wenn Du Dich einlesen willst, dann nur im Bereich steuerliche M&A, alles andere würde den Rahmen sprengen.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Die Tax Due Diligence von Schabetsberger, Tax Due Diligence beim Unternehmenskauf von Löffler und für später PAKET Handbuch Unternehmenskauf & Due Diligence, Band I: legal und Band II: tax. Viel Spaß :-)

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Habe bei uns (Big4, Int. Corporate Tax) in letzter Zeit häufiger bemerkt, dass einige der spannenden Fragstellungen (die dann auch eine wirklich tiefe Analyse der Rechtspr. u. Lit. erfordern) an die Grundsatzabteilung Tax abgegeben worden sind (je nach Big4 dann bezeichnet als " National Tax (Competence) Center/Office/Department " o.Ä.) ...

Hat jemand da Erfahrungen, ob eine Tätigkeit dort spannend/reizvoll ist ... hatte abgesehen von einigen eMails/Telefonaten leider nur wenig direkten Kontakt mit denen .... könnte mir das durchaus als sehr lehrreich vorstellen; die wirkten am Telefon immer sehr gut - und vor allem in der "Tiefe"- umfassend informiert ... :-)

Andere Ideen, Meinungen ... ?

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Von Bekannten, die dahin für ne Zeit "abgeordnet" waren :
Das "National Office" ist (logischerweise) recht wissenschaftlich, aber natürlich sehr "tief", d.h. man lernt wohl schon ne Menge ....
Spannend sind (s.oben) die Anfragen aus anderen Servic Lines...

Mal zur Ausgangsfrage:

ich habe während des Studiums ein Praktikum im "normalen" Corporate Tax gemacht (bei Deloitte wäre das wohl "International Tax-Inbound"), also kein (!) International Tax (wobei man dazu sagen muss, dass es eine "kleinere" Big4-Niederlasung war.

Laut Stellenanzeigen bzw. Ausschreibung besteht da ( normales Corporate Tax) die Tätigkeit aus Steuererklärungen/Compliance und Gestaltungsberatung ... allerdings habe ich während meines Praktikums eher bemerkt, dass Compliance circa 85 Prozent der Tätigkeit ausmacht und Gestaltung vllt max 15 Prozent.

Auch bei den Managern war da Compliance ein sehr großer Anteil, um nicht zu sagen die Gestaltungsberatung bzw. Beratung zum Internationalen Steuerrecht (AStG,DBA o.Ä.) war da eher die die Ausnahme als die Regel und selten gefragt.

Daher mal die Frage an die 1./2./3. Jahres- Angestellten aus dem "echten" International Tax an den größeren Standorten (Frankfurt, München, D-Dorf, Hamburg (außer Deloitte):

Wieviel Compliance (St-Erklärung erstellen usw.) macht ihr so (gesehen auf die Woche) und wie viel Gestaltungsberatung (Recherche für Gestaltungsalternativen, Gutachten, Tax Due Dilligence, Restrukturierungen usw.) ?

VG

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

In den entsprechenden Spezialabteilungen an den großen Standorten ist der Regelfall der folgende:

0 Compliance
ausschließlich Projektgeschäft

Wobei man anmerken muss, dass natürlich nicht jedes Projekt high-end Beratung ist. Und auch im Projektgeschäft gibt es Tätigkeiten, die eher weniger spannend sind!

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Danke für die Information.

EY und PwC formulieren das so auch recht deutlich in ihren Stellenausschreibungen.
KPMG & Deloitte sind da etwas schwammiger.
Da steht auch bei Int. Corporate Tax teilweise, dass
" zusätzlich/darüber hinaus" Tax Compliance Bestandteil der Arbeit ist. Da wäre dann die Frage was "darüber hinaus" wirklich bedeutet .....

Das hat mich etwas gewundert, da jedenfalls KPMG eigentlich die gesammte Tax-Compliance u.Ä. über den "Corporate Tax"-Bereich bearbeiten lässt. Aber scheinbar ist das wohl doch nicht der Fall.

Naja ... werde ich dann mal meine ersten Bewerbungen an PwC und EY richten .... :-)
Aber klar, weniger spannende Aufgaben gibt es da auch. Aber ich sage mal, dass Compliance -jedenfalls m.E.- schon der langweiligste Teil überhaupt ist ....

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Würde mich auch mal interessieren:

Wieviel Tax-Compliance machen die Associates/ Erst- oder Zweit-Jahres-Assistenten aus dem "International Corporate Tax" so .... ?
Übernimmt das nicht eigentlich (jedenfalls in den größeren NL der "Business Tax/Tax Management/o.Ä."-Bereich ?

Hat da jemand weitere Erfahrungen ?

Vielen Dank und vG.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Wie schaut`s aus mit dem Bereich Verrechnungspreise, da scheint sich auch einiges zu tun; ist aber - so von Kollegen aus diesem Bereich- eine klassiche "hate it or love it"- Sache, soll heissen, man sollte sich damit nur beschäftigen, sofern man wirklich Lust darauf hat.
Bedarf scheint wohl da zu sein ... (Einstellungs-) Anforderungen aber - jedenfalls tendenziell- leicht höher als M&A Tax oder International Corporate Tax, so wie man höhrt.

Jemand Erfahrungen in/mit diesem Bereich ?

VG

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Im Bereich Verrechnungspreise wird ausgeprägte analytischen Fähigkeiten bzw. Erfahrungen benötigt.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

wo nicht?

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Analytische Fähigkeiten braucht wohl in allen Bereichen .... wichtig zu beachten ist, dass jedenfalls bei 2 der Big4 in TP-Bereich zwischen "TP-Tax" und "TP-Economics" unterteilt wird.
Ist zwar eine Arbeitsgruppe, aber die Aufgabe unterscheiden sich entprechend schon.
"TP-Econ." sind logischerweise für die Quantifizierung der Verrechnungspreise und "TP-Tax" für Planung, Dokumentation(wobei das wohl alle Anfänger machen), Verteidigung (BP,FG).
Sofern die Gruppen kleiner sind, verschwimmt die Unterteilung natürlich und als Anfänger ist ohnehin recht egal, da man alles "ein bisschen" macht ... ansonsten ein spannender Bereich, wird in Zukunft auch weiterhin gefragt sein

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

M&A Tax hat nichts mit Tax-Compliance/ Erstellung von Steuererklärungen/ Bilanzüberleitung zu tun.

Wer sich in der Ecke betätigen will, sollte sich mal im Bereich Tax-Accounting/Tax Management u.Ä. umschauen ... M&A Tax ist was komplett anderes, wofür man auch ganz andere Kenntnisse braucht ....

Lounge Gast schrieb:

@ Vorposter
Bist Du im M&A Tax.
Seid Ihr auch dafür zuständig die Steuerbilanz zu prüfen bzw.
die Überleitung von der Handelsbilanz zur Steuerbilanz?
Inwiefern sind sonst (steuer-) bilanziellen Kenntnissen
erforderlich?

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Interessanter Thread. M&A Tax beinhaltet (zumindest bei den Big4) immer einen Anteil von (International) Tax Structuring. Aber M&A Tax ist kein Zuckerschlecken, dass sollte man sich vorher bewusst machen, sehr wenige bleiben länger als 3-4 Jahre.

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

M&A Tax ist spannend, man lernt viel, aber der Zeitdruck ist schon nicht unerheblich. Gute Referenz im Lebenslauf, aber die meisten wieder nach ein paar Jahren (s.u.). Zusätzlich fand ich es ( war ur knappe 2 Jahre da, dann in andere SL gewechselt) etwas "schade", dass man aufgrund des Zeitfensters die meisten Dinge kaum vertieft und dementsprechend weniger tieferes Wissen zu einzelnen Steuerarten aufbaut. Transaktionsbezogenes Steuerwisen bekommt man da natürlich erstklassiges ... aber so im "klassischen" Unternehmenssteuerrecht kratzt man leider meistens nur mehr oder minder an der Oberfläche.

Lounge Gast schrieb:

Interessanter Thread. M&A Tax beinhaltet (zumindest bei
den Big4) immer einen Anteil von (International) Tax
Structuring. Aber M&A Tax ist kein Zuckerschlecken, dass
sollte man sich vorher bewusst machen, sehr wenige bleiben
länger als 3-4 Jahre.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

"Transaktionsbezogenes Steuerwisen bekommt man da natürlich erstklassiges ... aber so im "klassischen" Unternehmenssteuerrecht kratzt man leider meistens nur mehr oder minder an der Oberfläche."

Das ist genau der Punkt. Viel Stress und ein harte Zeit, dafür nur oberflächliches Wissen und ein Spezialwissen, dass man so oft dann auch nicht braucht (in einer anderen SL).
Aber M & A (Tax) hört sich toll an, keine Frage.

Lounge Gast schrieb:

M&A Tax ist spannend, man lernt viel, aber der Zeitdruck
ist schon nicht unerheblich. Gute Referenz im Lebenslauf,
aber die meisten wieder nach ein paar Jahren (s.u.).
Zusätzlich fand ich es ( war ur knappe 2 Jahre da, dann in
andere SL gewechselt) etwas "schade", dass man
aufgrund des Zeitfensters die meisten Dinge kaum vertieft und
dementsprechend weniger tieferes Wissen zu einzelnen
Steuerarten aufbaut. Transaktionsbezogenes Steuerwisen
bekommt man da natürlich erstklassiges ... aber so im
"klassischen" Unternehmenssteuerrecht kratzt man
leider meistens nur mehr oder minder an der Oberfläche.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Auf Grund der von dir verwendeten Begriffe für die SL (obgleich die bei allen Big4 sehr ähnlich sein werden bzw. sind, jedenfalls bei uns -KPMG-) würde ich vermuten, dass du bei PwC bist. (?)

Dazu ne kurze Nachfrage:

Ich habe mir mal die Ausschreibungen bei PwC durchgesehen und da sind einige Ausschreibungen (die meisten für Neueinsteiger) für die SL "International Tax" und zwei für den Bereich " International Tax Structuring" (eine davon für Neueinsteiger) ausgeschrieben.

Gibt es da einen Unterschied? Wenn ja, welchen?

Lounge Gast schrieb:

Interessanter Thread. M&A Tax beinhaltet (zumindest bei
den Big4) immer einen Anteil von (International) Tax
Structuring. Aber M&A Tax ist kein Zuckerschlecken, dass
sollte man sich vorher bewusst machen, sehr wenige bleiben
länger als 3-4 Jahre.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

War bei PwC, das ist richtig. International Tax Structuring ist Gestaltungsberatung, es geht um Steuerplanung und Steuerstrategien und das auf einem recht hohem wissenschaftlichen Niveau. Das wird nicht in allen Standorten geboten. International Tax ist halt International Tax, sowie bei den anderen Big4 auch, ist halt auch viel mit Steuererklärungen, Gutachten, Betreuung von Betriebsprüfungen usw. EY und PwC sind im eigentlichen International Tax Structuring besser aufgestellt (EY wie ich meine sogar noch etwas breiter, die sollen im gesamten TAX-Bereich auch sehr stark sein).

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Danke für die Beschreibung.
Hatte sowas schon vermutet, wird auch in der Stellenbeschreibung so in etwa angedeutet.
Sehe ich ähnlich [obgleich meine Kollegen das nicht gerne hören :-)], dass PwC und EY in diesem Bereich den Ton angeben.
Meine SL hatte mal mit EY ITS (Core) in Frankfurt zu tun, genauer gesagt mit der Gruppe um Stefan Köhler. Schon schon beeindruckend, was die da aufgefahren haben; muss man neidlos anerkennen *g
Klingt auf jeden Fall reizvoll ... habe meine Diss. im AStG//DBA Bereich geschrieben und wollte das jetzt mal etwas mehr anwenden, da wir zwar hier und da mal damit in Berührung kommen, aber nie wirklich in der Tiefe.
Mal schauen, vllt. versuch ich es da mal ... die Anforderungen dürften da dann schon etwas höher sein als im "normalen" International Tax oder ?

Lounge Gast schrieb:

War bei PwC, das ist richtig. International Tax Structuring
ist Gestaltungsberatung, es geht um Steuerplanung und
Steuerstrategien und das auf einem recht hohem
wissenschaftlichen Niveau. Das wird nicht in allen Standorten
geboten. International Tax ist halt International Tax, sowie
bei den anderen Big4 auch, ist halt auch viel mit
Steuererklärungen, Gutachten, Betreuung von Betriebsprüfungen
usw. EY und PwC sind im eigentlichen International Tax
Structuring besser aufgestellt (EY wie ich meine sogar noch
etwas breiter, die sollen im gesamten TAX-Bereich auch sehr
stark sein).

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

..das wiederum hängt von so vielen verschiedenen Faktoren ab, just try it. Natürlich gibt es Zeiten, in denen es schwieriger ist reinzukommen, aber es gibt auch Zeiten, in denen man durchaus Chancen hat. Außerdem muss man einfach ins Team "passen". Mit Deinem Profil hast Du aber durchaus (gute) Chancen. Viel Erfolg!

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Wie sieht es Gehaltstechnisch in den jeweiligen Bereichen aus...?

Einstieg und Entwicklung...?

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WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Hey,
kann mir jm sagen wie ihr/sein Interview für M&A tax konkret ablief?
Was für Fachfragn wurden gestellt?
Vielen Dank im Voraus u liebe Grüße!

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Für wo und was für eine Stelle hast du dich denn beworben...? Da könnte man dir glaub ich weiterhelfen...

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

...für m&a tax bei deloitte.
Vielen Dank schonmal!

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Für Deloitte konkret kann ich dir jetzt nichts sagen, denke aber das es für dich von Vorteil wäre, wenn du dir ein par Checklisten der Due Diligence anschauen würdest...eventl. Fallkonstellationen noch zu Unternehmensstrukturierungen vor einem Unternehmenserwerb...jetzt nicht im Detail, sondern das es Möglichkeiten des Formwechsels gibt oder die Einrichtung von Zwischengesellschaften...dann solltest du Kenntnisse über Transaktionskosten haben...wie gesagt "KENNTNISSE"...da wird keiner von dir verlangen in die Tiefe zu gehen. Du sollst dich einfach mit dem Thema befasst haben...

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Klassiche Tax DueDilligence Fragen durcharbeiten, d.h. GrESt, Verlustübertragung, Eingliederung in die Organschaft, Finanzierungskosten usw.

Das Handbuch von Kneip/Jänisch ist nen gutes Handbuch zum vorbereiten dazu, aber schon sehr tief ... wie oben schon gesagt, das wird niemand im Gespräch von dir erwarten. Daher einfach mal durchblättern und nen paar Basics durchlesen.

Lounge Gast schrieb:

Für Deloitte konkret kann ich dir jetzt nichts sagen, denke
aber das es für dich von Vorteil wäre, wenn du dir ein par
Checklisten der Due Diligence anschauen würdest...eventl.
Fallkonstellationen noch zu Unternehmensstrukturierungen vor
einem Unternehmenserwerb...jetzt nicht im Detail, sondern das
es Möglichkeiten des Formwechsels gibt oder die Einrichtung
von Zwischengesellschaften...dann solltest du Kenntnisse über
Transaktionskosten haben...wie gesagt
"KENNTNISSE"...da wird keiner von dir verlangen in
die Tiefe zu gehen. Du sollst dich einfach mit dem Thema
befasst haben...

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

passt zwar nicht ganz in den bereich...
aber hat einer vorbereitungsvorschläge für tax fs?

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Vielen dank!

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

m&a tax

am besten, du bereitest dich seelisch vor -> sch..viel druck und du musst unter meist enormen zeitdruck bestleistungen bringen. irgendwann nimmt das seine spitze und dann kommt der abfall, bis die nächste welle wieder da ist. fachlich gesehen sollte es (als praktikant) nicht allzu große probleme geben, klar man sollte schon hier und ahnung haben, aber es wird nicht erwartet, dass der praktikant schon alles spezialwissen mitbringt, keinesfalls.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Zeitdruck ist im M&A Tax tatsächlich übel, daher bleiben viele da auch nicht lange .. man lernt dafür aber ne Menge und es "macht sich" sehr gut im Lebenslauf.
Als Praktikant ist es sicher recht hipp zu sagen, dass man im M&A Tax ist, aber man wird m.E. recht wenig bzw. fast nix Fachliches mitnehmen, da -jedenfalls die meisten Dinge- für einen Anfänger doch etwas komplex sind, jedenfalls der Teil der Strukturierung & Umsetzung des jeweiligen "Deals"/Restrukturierung.

Lounge Gast schrieb:

m&a tax

am besten, du bereitest dich seelisch vor -> sch..viel
druck und du musst unter meist enormen zeitdruck
bestleistungen bringen. irgendwann nimmt das seine spitze und
dann kommt der abfall, bis die nächste welle wieder da ist.
fachlich gesehen sollte es (als praktikant) nicht allzu große
probleme geben, klar man sollte schon hier und ahnung haben,
aber es wird nicht erwartet, dass der praktikant schon alles
spezialwissen mitbringt, keinesfalls.

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Mich würde mal interessieren, wie - konkret - so ein Tagesablauf im Bereich International Corporate Tax ausschaut?

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Ich habe mal eine Frage dazu. Bei Deloitte steht in der Stellenausschreibung "Hochschulabsolvent (m/w) Steuerberatung - International Tax" u. a. Erstellung von Steuerbilanzen und Steuererklärungen im Bereich er Aufgaben.

Stimmt das denn? Erstellt man im International Tax Steuerbilanzen?

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Kenne nur einen Deloitte Standort bzw. dessen "International Tax-Inbound" SL; dort wurden im Grunde genommen die normalen Tax Aufgaben erledigt, was ja häufig die genannten Compliance Tätigkeiten beinhaltet. In meiner SL war das Tagesgeschäft sehr stark von der Erstellung von StErklärungen geprägt, war die Haupttätigkeit auch vieler Manager.

Aufgrund meiner Zeit dort, meine ich sagen zu können, dass die Deloitte`s SL "International Tax-Inbound" eher der SL "Corporate Tax" der anderen Big4 entspricht und die SL "International Tax-Outbound" bei Deloitte der SL "International Tax" der anderen Big4 entspricht. Die Zusätze "Inbound" und "Outbound" scheinen nochmal einen kleinen Unterschied mit sich zu bringen. Ebenso kann die Größe des Standortes eine stärkere oder schwächere Teilung der Aufgaben zwischen den SL mit sich bringen.

Viel entscheidender ist aber das Mandaten-Portfolio "deines" Partners : wenn dessen Mandanten eher aus dem kleineren Mittelstand stammen, dann wird dort natürlich Tax-Compliance, also Erstellen der StErklärungen usw. im Vordergrund stehen. Sollte er Unternehmen beraten, die eine eigene Abteilung dafür haben oder es anderweitig ausgelagert haben, dann werden die angefragten Beratungsmandate entsprechend anders aussehen.

Lounge Gast schrieb:

Ich habe mal eine Frage dazu. Bei Deloitte steht in der
Stellenausschreibung "Hochschulabsolvent (m/w)
Steuerberatung - International Tax" u. a. Erstellung von
Steuerbilanzen und Steuererklärungen im Bereich er Aufgaben.

Stimmt das denn? Erstellt man im International Tax
Steuerbilanzen?

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Hallo zusammen,

ein toller Thread finde ich, leider etwas inaktiv.

Kann mir jemand etwas über Möglichkeiten sagen, von der m&a in andere Fachbereiche zu wechseln? Also z.B. innerhalb einer Big4 Gesellschaft.

In typischen Corporate Tax Stellenbescheibungen wird oft von Umstrukturierungen, Optimierung der Konzernstruktur aus steuerlicher Sicht, Entwicklung innovativer Steuerstrategien im Hinblick auf den Konzernaufbau, Finanzierung und Leistungsbeziehungen gesprochen (Beispielzitat). Kann man dort etwas mit m&a tax Erfahrungen anfangen grundsätzlich? Ich weiß dass diese Bereiche nicht wirklich getrennt sind. D.h. Corporate Tax Spezialisten können auch im Rahmen von m&a beratend mitwirken. Aber inwieweit wäre es gut, im Bereich Corporate Tax m&a Kenntnisse mitzubringen? Ich habe eine Stellenanzeige gesehen, da waren m&a Erfahrungen für einen Corporate Tax Manager wünschenswert.

Ich bin gerade dabei meinen BWL Bachelor (Uni) zu machen, und möchte danach einen Master dranhängen, um dann im Bereich M&A anzufangen. Nur bin ich mir nicht sicher, ob ich da alt werden möchte wenn es soweit ist ;-)

Corporate Tax bzw. International (Corporate) Tax hat ja auch viel mit Compliance zu tun?!

Vielen vielen Dank euch schon mal!

grüße

antworten
WiWi Gast

Re: International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

Meine Einschätzung (aus eigener Anschauung) ist, dass die Stellenbeschreibungen insoweit nicht repräsentativ sind. Ja, solche Aufgaben werden von bestimmten Teams wahrgenommen, es dominieren aber Compliance und "laufende Beratung". Je kleiner der Standort, desto ausgeprägter ist diese Dominanz.

Grundsätzlich gilt, dass man (fast) immer wechseln kann. Darum muss man sich selbst kümmern und den Wechsel eigenständig be- und vorantreiben. Wechsel gibt es meiner Erfahrung nach recht oft. Den Wechsel M&A --> Corporate Tax habe ich selbst unmittelbar miterlebt und ich glaube, dass das ganz gut geklappt hat.

antworten
WiWi Gast

Re: M&A Tax vs. International (Corporate) Tax

Hallo zusammen,

ein toller Thread hier, leider etwas inaktiv :(

Ich hätte mal eine Frage: Ich würde mich in der Zukunft gerne Richtung m&a tax in einer Big4 orientieren, da ich denke dass Projektgeschäft mir Spaß machen würde, auch wenn es einen harten Einsatz verlangt.

Dennoch möchte ich auch die langfristige Belastung hier nicht unterschätzen. Daher hätte ich die folgenden Fragen:

  • Welche Wechsel-Optionen innerhalb einer Big4 gibt es von der m&a Abteilung aus? Könnte man z.B. im Bereich (International) Corporate Tax unterkommen? Inwiefern unterscheiden sich die Tätigkeiten hier?

Aus Stellenanzeigen kenne ich im Bereich Corporate Tax Folgendes in etwa (Zitat): Umstrukturierungen und Optimierung der Konzernstruktur aus steuerlicher Sicht, Entwicklung innovativer Steuerstrategien im Hinblick auf den Konzernaufbau, Finanzierung und Leistungsbeziehungen. Des Weiteren wären für StB Stellen im Bereich Corporate Tax laut Stellenanzeigen oft auch m&a Erfahrungen wünschenswert, da dort ja anscheinene interdisziplinäre Teams zusammenarbeiten...

Ich kann damit momentan nicht allzuviel anfangen was die praktischen Tätigkeiten angeht. Was wären hier die Unterschiede zur m&a, inwiefern hängen die Sachen zusammen? Wären Kenntnisse in dem einen Bereich sinnvoll für den anderen?

Ich weiß dass die DD nichts mit Umstrukturierungen zu tun hat, wäre aber dankbar wenn jemand ein paar Tipps zum o.g. geben könnte!

Vielen, vielen Dank euch schon mal!

grüße

antworten
WiWi Gast

Re: M&A Tax vs. International (Corporate) Tax

Ein paar kurze Hinweise aus meiner Sicht; das eine oder andere wird sich bei anderen Big4 möglicherweise anders darstellen, daher wie immer kein Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Welche Wechsel-Optionen innerhalb einer Big4 gibt es von
    der m&a Abteilung aus? Könnte man z.B. im Bereich
    (International) Corporate Tax unterkommen? Inwiefern
    unterscheiden sich die Tätigkeiten hier?

Wechsel von M&A Tax zu International Corporate Tax ist sicher möglich. Grundsätzlich (!) wird der Anteil der laufenden Steuerberatung in der letztgenannten SL etwas höher sein (Bsp.: Anfrage zu einer steuerlichen Frage mit dem Auftrag einer Stellungnahme oder Anfrage der Betriebsprüfung zu einer bestimmten steuerlichen Frage). M&A Tax wird eher mit Tax DD Prüfungen und Ä. beschäftigten, jedoch ist das die Auslastung nicht regelmäßig vollständig gegeben, so dass man auch Fragestellungen bearbeitet, die nicht direkt einer aktuellen Transaktion zuzuordnen sind, aber im weiteren Sinne damit zu tun haben( Bsp.: Eingliederung in die Organschaft nach einer Umstrukturierug). Hier "verschwimmen" die beiden Sl etwas und die Arbeitsverteilung bestimmt sich eher durch die konkrete Zusammenarbeit der jeweiligen Partner und weniger durch die starre Zuordnung zu den SL.

-------

Aus Stellenanzeigen kenne ich im Bereich Corporate Tax
Folgendes in etwa (Zitat): Umstrukturierungen und Optimierung
der Konzernstruktur aus steuerlicher Sicht, Entwicklung
innovativer Steuerstrategien im Hinblick auf den
Konzernaufbau, Finanzierung und Leistungsbeziehungen. Des
Weiteren wären für StB Stellen im Bereich Corporate Tax laut
Stellenanzeigen oft auch m&a Erfahrungen wünschenswert,
da dort ja anscheinene interdisziplinäre Teams
zusammenarbeiten...

Durchaus; interne Umstrukturierungen (zB Änderung der Beteiligungsverhältnisse, Finanzierungsstruktur oÄ) werden tw. eher durch Int. Corporate Tax bearbeitet, da diese durch die laufende Beratung näher an der Unternehmensstruktur dran sind als M&A Tax-Leute, die "nur" einzelne Transaktionen bearbeitet haben.

Aber auch hier ist die Zuordnung weniger durch die starre Zuordnung auf dem Papier bestimmt, sondern eher durch die jeweilige Persönlichkeit/Akquisefähigkeit der Partner und durch die persönliche "Chemie" zw. einzelnen Partnern.

------

Ich kann damit momentan nicht allzuviel anfangen was die
praktischen Tätigkeiten angeht. Was wären hier die
Unterschiede zur m&a, inwiefern hängen die Sachen
zusammen?

-> s.o.

-------
Wären Kenntnisse in dem einen Bereich sinnvoll für

den anderen?

Klar, grundsätzliches Wissen zu Ertragsteuern, GrESt (im Konzern), Untergang von Verlusten/Verlustnutzung und -sofern vorhanden- auch umsatzsteuerliche Frage bei Umstrukturierungen usw. wird man in beiden SL benötigen ... und wahrscheinlich nahezu überall :-)

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Join – Online-Plattform vermittelt Praktika an Flüchtlinge

Screenshot der Praktikumsplattform JOIN für Flüchtlinge

Die neue Praktikumsplattform JOIN soll Flüchtlinge an Unternehmen wie McKinsey, SAP & Co. vermitteln. In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Inneren, dem Digitalverband Bitkom hat die Academy Cube das neu Jobportal vorgestellt. Join ermöglicht schnell und unkompliziert die Vermittlung von Flüchtlingen an Unternehmen.

BWL-Studie zu Berufserfahrung und Praktikum zwischen Bachelor- und Master

Cover CHE - Bachelor und was dann?

Bachelorstudium BWL - was kommt dann? Gut jeder fünfte der Studierenden konsekutiver Masterstudiengänge in BWL gaben an, nach dem BWL-Bachelor zunächst Berufserfahrungen gesammelt zu haben. So laute das Ergebnis einer Befragung von Masterstudierenden und Lehrenden im Studienfach BWL des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE).

Freiwillige Praktika von Studierenden durch Mindestlohn gefährdet

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer

BDA, BDI und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fordern die Regierungskoalition auf, den Gesetzentwurf für ein Mindestlohngesetz mit Blick auf freiwillige Praktika von Studierenden zu ändern. Der Entwurf sieht vor, dass freiwillige Praktika von mehr als vier Wochen mit 8,50 Euro pro Stunde vergütet werden müssen.

Studie: Die »Next Generation Praktikum« ist zufrieden und mobil

Die »Neue Generation Praktikum« in Deutschland ist außerordentlich zufrieden mit ihrem Arbeitgeber. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie an der bundesweit mehr als 7.500 Praktikanten teilnahmen. Am zufriedensten sind die Praktikanten in der Pharma-Branche.

Tipps für den erfolgreichen Weg zum Praktikum

Ein Holzweg führt über eine Wiesenlandschaft Richtung Meer.

Praktika sind zurecht ein fester Bestandteil im Studium geworden. Über 30 Prozent der Akademiker finden ihren beruflichen Einstieg über Kontakte, die sie im Praktikum geknüpft haben. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Praktikum und welcher Zeitraum sollte dafür eingeplant werden?

Antworten auf International (Corporate) Tax vs. M&A Tax

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