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Generation Praktikum?

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WiWi Gast

Generation Praktikum?

Hi,

merke seit geraumer Zeit, dass viele die ansatzweise erfolgreich werden möchte, sehr viele internships auf dem CV stehen hat. Speziell für IB trifft das krass zu.
Frage mich, wie das nun für den Markt im UB aussieht? Es geht primär um den Berufseinstieg und laut linkedin Recherche schafft es einige auch nur mit 1 Praktikum ins UB. Spreche aber hier erstmals von T2-T3. T1 ist wahrscheinlich raus wegen mein Profil.

Ansonsten wie sieht die Welt bei Industrie(Dax,Mdax - IGM), Venture Builder und son Mischling zwischen Start-up und UB aus?
Setzen die alle mehrere relevante Praktika voraus?
Kann jemand mal berichten, wieviele Praktika er hat bevor er den Berufseinstieg in die jeweiligen Branchen schaffte (UB, Industrie, mix)?

Würde mich mega freuen, wenn wir nach dem folgendem Schema gehen.

Anzahl der Praktika und in welcher Branche:
Anzahl der Bewerbungen:
Absagen der Bewerbungen:
Einladungen der Bewerbungen:
Angebote der Bewerbungen:
Branche des Berufseinstiegs:
Gehalt beim Berufseinstieg:

Würde mich mega interessieren, da ich selber sehr viele Praktikas gemacht habe im Bereich InvestmentBanking, aber leider jetzt garkein bock mehr auf den Bereich mehr habe und dementsprechen mich neu umorientierne möchte. Richtung UB,DAX oder auch n Mix zwischen Venture Building und UB.

Und generell, wie seht ihr die heutige Generation? Ich habe das Gefühl, dass unsere Generation sich ziemlich viel Stress zumutet was Praktikas anbetrifft um den nötigen Berufseinstieg zu schaffen. Vorherige Generationen waren garnicht betroffen von der Praktikumsidee und haben meistens auch nur 1-2 Praktikas gemacht, auch fachfremd, und dann auch in sehr gute Berufe eingestiegen. Wenn ich die Linkedin Profile von vor 10-20 Jahren mit heute vergleichen, sind das Welten, wie einer jetzt tausend praktikas sammelt und einer der CEO von ner UB (T3-T4), überhaupt keine hatte, schon schrecklich.
Wie seht ihr das? Habt ihr im Freundeskreis/Studentenkreis auch die gleichen Erfahrungen gemacht?

Freue mich auf die Antworten, finde das Thema mega spannend!

antworten
WiWi Gast

Generation Praktikum?

Ich habe vor gut 19 Jahren mein Studium beendet (BWL) und hatte 4 Praktika währenddessen. Mein Ansatz war bei allen Praktika, Unternehmen und Abteilungen kennenzulernen. Ich hatte Präferenzen (Einkauf, Vertrieb), wollte aber durch die Einblicke meine Neigungen festigen bzw. einfach besser verstehen, was man in Abteilung XY so den ganzen Tag macht.

Heute - speziell hier im Forum - scheint es einen festgelegten Weg zu geben, den man gehen muss, um bei seinem Wunschunternehmen zu landen. Das setzt allerdings voraus, dass man bereits zu Beginn des Studiums weiß, wo der Weg hingehen soll. Und dass sich das während des Studiums auch nicht ändert. Diese "starre" Struktur für die Auswahl der Praktika kenne ich aus meiner Studienzeit nicht.

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WiWi Gast

Generation Praktikum?

Off-Topic: Die Mehrzahl von Praktikum ist Praktika (ohne "-s").

Bei deiner LinkedIn-Recherche musst du denke ich Bedenken, dass es solche sozialen Netzwerke noch gar nicht so lange gibt und die Meisten sich erst im letzten Jahrzehnt dort angemeldet haben. Wenn man schon fest im Berufsleben steht ist es auch verständlich, dass man dann nicht alle Praktika die man mal gemacht hat nachträgt. Würde ich auch nicht machen, da ich das lächerlich fände.
Nichtsdestotrotz, denke ich dass an deiner Feststellung schon sehr viel Richtiges ist. Für mich persönlich sind Praktika mehr eine Möglichkeit herauszufinden was mir gefällt und wo ich arbeiten will, als ein Instrument mit dem man Signalling betreibt. Ich möchte ungern in einem Bereich/Team fest einsteigen wo es mir schlichtweg keinen Spaß macht zu arbeiten.

Wobei man auch dann noch kurzfristig wechseln kann, was aber in unserer Gesellschaft immer seltener wird, da es wohl (zu Recht?) Fragen beim neuen Arbeitgeber aufwirft.
Praktika als Signalling sind gerade im IB einfach eine Möglichkeit für Banken günstiges Personal zu erwerben und warum sollten die Großen Player daran etwas ändern wollen

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WiWi Gast

Generation Praktikum?

Das stelle ich auch sehr oft fest und musst leider sagen, dass das der falsche Weg ist um langfristig glücklich zu werden. Jedoch wird das umso mehr betrieben in der Generation und ist nicht sehr förderlich.

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WiWi Gast

Generation Praktikum?

*Praktika

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WiWi Gast

Generation Praktikum?

WiWi Gast schrieb am 23.08.2019:

Hi,

merke seit geraumer Zeit, dass viele die ansatzweise erfolgreich werden möchte, sehr viele internships auf dem CV stehen hat. Speziell für IB trifft das krass zu.
Frage mich, wie das nun für den Markt im UB aussieht? Es geht primär um den Berufseinstieg und laut linkedin Recherche schafft es einige auch nur mit 1 Praktikum ins UB. Spreche aber hier erstmals von T2-T3. T1 ist wahrscheinlich raus wegen mein Profil.

Ansonsten wie sieht die Welt bei Industrie(Dax,Mdax - IGM), Venture Builder und son Mischling zwischen Start-up und UB aus?
Setzen die alle mehrere relevante Praktika voraus?
Kann jemand mal berichten, wieviele Praktika er hat bevor er den Berufseinstieg in die jeweiligen Branchen schaffte (UB, Industrie, mix)?

Würde mich mega freuen, wenn wir nach dem folgendem Schema gehen.

Anzahl der Praktika und in welcher Branche:
Anzahl der Bewerbungen:
Absagen der Bewerbungen:
Einladungen der Bewerbungen:
Angebote der Bewerbungen:
Branche des Berufseinstiegs:
Gehalt beim Berufseinstieg:

Würde mich mega interessieren, da ich selber sehr viele Praktikas gemacht habe im Bereich InvestmentBanking, aber leider jetzt garkein bock mehr auf den Bereich mehr habe und dementsprechen mich neu umorientierne möchte. Richtung UB,DAX oder auch n Mix zwischen Venture Building und UB.

Und generell, wie seht ihr die heutige Generation? Ich habe das Gefühl, dass unsere Generation sich ziemlich viel Stress zumutet was Praktikas anbetrifft um den nötigen Berufseinstieg zu schaffen. Vorherige Generationen waren garnicht betroffen von der Praktikumsidee und haben meistens auch nur 1-2 Praktikas gemacht, auch fachfremd, und dann auch in sehr gute Berufe eingestiegen. Wenn ich die Linkedin Profile von vor 10-20 Jahren mit heute vergleichen, sind das Welten, wie einer jetzt tausend praktikas sammelt und einer der CEO von ner UB (T3-T4), überhaupt keine hatte, schon schrecklich.
Wie seht ihr das? Habt ihr im Freundeskreis/Studentenkreis auch die gleichen Erfahrungen gemacht?

Freue mich auf die Antworten, finde das Thema mega spannend!

Viele PraktikaS im IB, aber nicht Mal Praktika schreiben können. Wer viele PraktikaS im IB hat sollte in der Regel auch einen Job in Tier 2 UB bekommen.

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WiWi Gast

Generation Praktikum?

Dazu eine Anmerkung: nur weil du in einem LinkedIn-Profil keine Angaben zu Praktika findest, heißt das noch lange nicht, dass derjenige während des Studium keine absolviert hat. Egal ob IB, UB oder Industrie, die meisten CEOs/Partner haben schon so viele (relevante) Stationen im CV stehen, dass sich niemand mehr für Praktika interessiert. Dementsprechend werden die schlicht nicht eingetragen. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Ich habe als Studi und seit Berufseinstieg einige Führungskräfte kennengelernt. Bei drei direkten Vorgesetzten (Abteilungsleitern) aus dieser Zeit war auf LinkedIn/Xing nichts von Praktika oder Studijobs zu lesen. Bei einem weiß ich, dass er ein Praktikum im Controlling bei Big Pharma gemacht hat, ein anderer war vor Ende des Studiums im Audit bei den Big 4 (damals noch Big 5) und hatte dort auch seinen Berufseinstieg.

WiWi Gast schrieb am 23.08.2019:

Wenn ich die Linkedin Profile von vor 10-20 Jahren mit heute vergleichen, sind das Welten, wie einer jetzt tausend praktikas sammelt und einer der CEO von ner UB (T3-T4), überhaupt keine hatte, schon schrecklich.

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WiWi Gast

Generation Praktikum?

Mir ist bewusst, dass die depressiv angehauchten Kommentare tendenziell eher von Low-Performer Autoren kommen, die überwiegend Absagen erhalten haben. Oder von Menschen höheren Alters, wo der Konkurrenzdruck und die gegebenene Rivalität deutlich geringeren Druck auf die Bewerber ausgeübt haben, auch wenn es damals auch schon hilfreich war Praktika zu machen, dennoch nicht so sehr "verpflichtend" wie heute.

Generell kann man auch prestigelastigere Praktika nutzen, um Unternehmen, deren Kulturen und das allgemeine Arbeitsleben kennenzulernen.

Dennoch MUSS an dieser Stelle gesagt werden, dass man auch Prestigereiche Praktika absolvieren kann, um zu merken, dass jene Unternehmen nicht mit der Identifikation der eigenen Persönlichkeit vereinbar sind. Am Ende der Geschichte hat man aber deutlich höhere Chancen einen no-name Job in einer Wald und Wiesen Firma zu ergattern mit Lazard und BCG Praktika, als mit einem Praktikum im Zoo und ein Aushilfsjob im Restaurant.

Nur, weil man mal Tier1 Luft schnuppern will, heißt es noch lange nicht, dass man da arbeiten will oder kann. Ich halte es für durchaus sinnvoll sein Profil aufzupolieren, indem man prestigereichere Jobs als das Abspülen von Tellern ausübt, um später bessere Berufsaussichten zu haben. EGAL in welcher Branche, Funktion, Service Line oder Team. Es ist es meiner Meinung nach immer worth it, wenn man sich noch unsicher ist und die Zusage auf dem Tisch liegen hat. In den 0815 Wiesen Job kann man später immernoch gehen, da man sich mit dieser Herangehensweise absolut nichts verbaut.

Ich hoffe ich habe hier etwas Klarheit geschaffen und ja, dies trifft nicht auf alle Individuen zu, das ist selbsterklärend.

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WiWi Gast

Generation Praktikum?

Die Jagd nach dem immer tolleren Praktikum ist einfach nur noch pervers. Auch dieser vorgegebene Weg zu den hier propagierten ultimativen Jobs, zeigt das es doch im Prinzip nicht um Persönlichkeitsbildung, Interesse oder Leidenschaft am potenziellen Thema geht.

Da geht es doch nur noch um das höhere Gehalt, die bessere Hotelkategorie und das dickere Spesenkonto. Und die Unternehmen die sich mit Diversity, Interdisziplinarität und sonst was schmücken, sind schlussendlich daran doch nicht interessiert. Formbar und nach dem vermeintlich elitären Lifestyle lächzend, sollen die Bewerber sein.

Generation Praktikum trifft ganz gut. Eine endlose Spirale die man schwer aufhalten kann. Hauptsache 100 Praktika im 3 Monatstakt machen und dies zeugt dann von Qualität.
Auch ein Grund weshalb es immer weniger Berufseinsteiger Stellen gibt. Da werden die frisch ausgebildeten Studierenden mit Praktika abgespeist.

Dennoch

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WiWi Gast

Generation Praktikum?

WiWi Gast schrieb am 23.08.2019:

Die Jagd nach dem immer tolleren Praktikum ist einfach nur noch pervers. Auch dieser vorgegebene Weg zu den hier propagierten ultimativen Jobs, zeigt das es doch im Prinzip nicht um Persönlichkeitsbildung, Interesse oder Leidenschaft am potenziellen Thema geht.

Da geht es doch nur noch um das höhere Gehalt, die bessere Hotelkategorie und das dickere Spesenkonto. Und die Unternehmen die sich mit Diversity, Interdisziplinarität und sonst was schmücken, sind schlussendlich daran doch nicht interessiert. Formbar und nach dem vermeintlich elitären Lifestyle lächzend, sollen die Bewerber sein.

Generation Praktikum trifft ganz gut. Eine endlose Spirale die man schwer aufhalten kann. Hauptsache 100 Praktika im 3 Monatstakt machen und dies zeugt dann von Qualität.
Auch ein Grund weshalb es immer weniger Berufseinsteiger Stellen gibt. Da werden die frisch ausgebildeten Studierenden mit Praktika abgespeist.

Dennoch

Don't hate the Players, hate the Game. Was kann man persönlich dafür, dass die Firmen sowas suchen?

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WiWi Gast

Generation Praktikum?

WiWi Gast schrieb am 23.08.2019:

Die Jagd nach dem immer tolleren Praktikum ist einfach nur noch pervers. Auch dieser vorgegebene Weg zu den hier propagierten ultimativen Jobs, zeigt das es doch im Prinzip nicht um Persönlichkeitsbildung, Interesse oder Leidenschaft am potenziellen Thema geht.

Da geht es doch nur noch um das höhere Gehalt, die bessere Hotelkategorie und das dickere Spesenkonto. Und die Unternehmen die sich mit Diversity, Interdisziplinarität und sonst was schmücken, sind schlussendlich daran doch nicht interessiert. Formbar und nach dem vermeintlich elitären Lifestyle lächzend, sollen die Bewerber sein.

Generation Praktikum trifft ganz gut. Eine endlose Spirale die man schwer aufhalten kann. Hauptsache 100 Praktika im 3 Monatstakt machen und dies zeugt dann von Qualität.
Auch ein Grund weshalb es immer weniger Berufseinsteiger Stellen gibt. Da werden die frisch ausgebildeten Studierenden mit Praktika abgespeist.

Wenn die Studenten das mitmachen... Wären die Arbeitgeber doch blöd etwas anderes zu machen.
Warum soll man jemanden mit 45-50k einstellen, wenn man stattdessen im 3-6 Monatstakt sich nen neuen Prakti zum Mindestlohn holen kann? Die Jobs, die der Prakti nicht machen kann, kann auch ein Berufseinsteiger ohne nennenswerte BE nicht machen. In den ersten 6-18 Monaten (je nach Branche und Tätigkeit) bringt ein Absolvent halt kein Geld. Und gerade im Berufseinsteiger Segment (0-2 Jahre BE) ist die Flut einfach da. Solange man keine Top-Anforderungen hat (1,X Master, 5 Praktika etc. etc.) findet man genug Leute.

Ich sitze seit 3 Jahren auf der anderen Seite des Tisches und bin für ein kleines Team verantwortlich. Immer wenn ich eine neue Stelle im Segment 0-2 Jahre BE beantrage, fragen mich erst HR und dann mein Chef, ob das nicht auch nen Prakti machen könnte. Wenn ich dann keine überzeugenden Argumente habe, kriege ich nur Budget für nen Prakti. Und die Stelle alle 3-6 Monate neu zu besetzen, ist immer noch billiger als dauerhaft jemanden fest einzustellen.

Das ist halt ein sich selbst erhaltender Kreislauf. Die Leute machen Praktika, um sich von der Masse abzuheben und weil sie hoffen, bessere Chancen beim Berufseinstieg zu haben. Dadurch erhöht sich die Messlatte für alle anderen wieder und die machen auch Praktika... So entsteht ein Heer an billigen (und willigen) Arbeitskräften. Es gibt da je nach Studiengang enorme Unterschiede, aber im Mittel hat sich die durchschnittliche Zahl der Praktikas im Lebenslauf bestimmt erhöht.

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Diskussionen zu Praktika

9 Kommentare

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