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PraktikumszeugnisNote 2

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Ich mache gerade ein technisches Praktikum bei einem großen und sehr bekannten Automobilhersteller, das sich langsam dem Ende zuneigt.

Bis jetzt hatte ich das Gefühl, einen ordentlichen Eindruck hinterlassen zu haben (nur hatte man mir im Zwischenfeedback gesagt ich sei zu ruhig, was ich dann rasch geändert und dafür auch Lob bekommen habe, mit meiner Arbeit dagegen war man zu 100% zufrieden).

Letzte Woche hatten wir aber eine kleine Auseinandersetzung mit meinem Betreuer, da ich seiner Meinung nach nicht auf dem (theoretischen) Wissensstand bin, den er gerne haben würde (also dass ich zwar vom Thema so einiges gelernt habe, die Zusammenhänge jedoch nicht verstanden habe). An dem Tag war er auch ziemlich komisch drauf, ich habe irgendwas gesagt was eigentlich überhaupt nicht böse gemeint war (der Kommentar sollte eher Begeisterung zeigen), was er aber irgendwie falsch verstanden und sich angegriffen gefühlt hat, daraus resultierte dann sein Ärger über meinen niedrigen Wissensstand.

Mit dem Verständnis hat er zugegeben nicht ganz Unrecht: das Thema interessiert mich jetzt nicht wirklich und das Praktikum habe ich eher aus karrieristischen Gründen gewählt (mich jedoch natürlich stets bemüht, möglichst keinen solchen Eindruck zu hinterlassen). Jedoch bin ich auch mit anderen Erwartungen da eingetreten. Eigentlich sollte ich beim Programmieren usw. mithelfen (laut Stellenanzeige), stattdessen nur ein paar Einarbeitungsaufgaben und danach nur noch Theorie lesen und PowerPoint-Folien dazu erstellen (offenbar erwartet man auch, dass ich das Thema auch zu 100% verstanden habe). Theorie lesen (vor allem zu Auswendiglern-Themen wie mein jetziges im Praktikum) hab ich ja auch an der Uni oft genug gemacht...

Lange Rede, kurzer Sinn: ich werde, wenn es nicht total schlecht läuft, eher mit einem „stets zu unserer vollen Zufriedenheit“ (also ein „gut“) da rausgehen. Macht es einen schlechten Eindruck auf Bewerbungen, wenn da nicht vollsten (=sehr gut) draufsteht? D. h. bringt mir ein „vollsten“ viel mehr Pluspunkte in zukünftigen Bewerbungen als ein „vollen“ (oder gar „befriedigend“, wenn wir weiterhin Zoff haben)?

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

Ich mache gerade ein technisches Praktikum bei einem großen und sehr bekannten Automobilhersteller, das sich langsam dem Ende zuneigt.

Bis jetzt hatte ich das Gefühl, einen ordentlichen Eindruck hinterlassen zu haben (nur hatte man mir im Zwischenfeedback gesagt ich sei zu ruhig, was ich dann rasch geändert und dafür auch Lob bekommen habe, mit meiner Arbeit dagegen war man zu 100% zufrieden).

Letzte Woche hatten wir aber eine kleine Auseinandersetzung mit meinem Betreuer, da ich seiner Meinung nach nicht auf dem (theoretischen) Wissensstand bin, den er gerne haben würde (also dass ich zwar vom Thema so einiges gelernt habe, die Zusammenhänge jedoch nicht verstanden habe). An dem Tag war er auch ziemlich komisch drauf, ich habe irgendwas gesagt was eigentlich überhaupt nicht böse gemeint war (der Kommentar sollte eher Begeisterung zeigen), was er aber irgendwie falsch verstanden und sich angegriffen gefühlt hat, daraus resultierte dann sein Ärger über meinen niedrigen Wissensstand.

Mit dem Verständnis hat er zugegeben nicht ganz Unrecht: das Thema interessiert mich jetzt nicht wirklich und das Praktikum habe ich eher aus karrieristischen Gründen gewählt (mich jedoch natürlich stets bemüht, möglichst keinen solchen Eindruck zu hinterlassen). Jedoch bin ich auch mit anderen Erwartungen da eingetreten. Eigentlich sollte ich beim Programmieren usw. mithelfen (laut Stellenanzeige), stattdessen nur ein paar Einarbeitungsaufgaben und danach nur noch Theorie lesen und PowerPoint-Folien dazu erstellen (offenbar erwartet man auch, dass ich das Thema auch zu 100% verstanden habe). Theorie lesen (vor allem zu Auswendiglern-Themen wie mein jetziges im Praktikum) hab ich ja auch an der Uni oft genug gemacht...

Lange Rede, kurzer Sinn: ich werde, wenn es nicht total schlecht läuft, eher mit einem „stets zu unserer vollen Zufriedenheit“ (also ein „gut“) da rausgehen. Macht es einen schlechten Eindruck auf Bewerbungen, wenn da nicht vollsten (=sehr gut) draufsteht? D. h. bringt mir ein „vollsten“ viel mehr Pluspunkte in zukünftigen Bewerbungen als ein „vollen“ (oder gar „befriedigend“, wenn wir weiterhin Zoff haben)?

Mach dir noch so viele Gedanken. Im Normalfall entscheidet das nicht über eine Einladung, ob du eine 1 oder eine 2 im Zeugnis hast, dazu ist der Vorteil einer 1 einfach zu marginal in der Betrachtung des Gesamtprofils.

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Wenn Cover Letter schon nicht gelesen werden, glaubst du dann echt, dass irgendjemand deine Arbeitszeugnisse, die zusammen mit den Bildungszeugnissen und Engagement/sonstigen Dingen ein unübersichtlichen Anhang ergeben, liest?

Ich würde mich soweit aus dem Fenster lehnen, dass man in die Arbeitszeugnisse den Satz "der das hier liest ist blöd" einbauen kann und in 9/10 Fällen fällt das keinem Mensch auf.

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Danke (TE).

Gilt das auch für Bewerbungen bei Tier1-UB (McK, BCG, Bain)? Denn da will ich ehrlich gesagt hin...

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Echt du Jockel, denkst du, es werden nur Zeugnisse mit glatt 1 verteilt? Bei uns werden viel öfter Zeugnisse mit der Note 2 verteilt als jede andere Note (DAX). Wenn ich so eine Frage mit der damit verbundenen Unsicherheit lese, denke ich mir schon öfter, dass so jemand vllt gar nicht so gut in das UN passt - Stichwort "umgehen mit Enttäuschungen" und was bereits als Enttäuschung scheinbar definiert wird "Note 2 im Arbeitszeugnis"

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Ich persönlich kenne das so das ca 90% der Zeugnisse "gut" lauten und nur wenn du überdurchschnittlich schlecht bzw gut warst bekommst du ein "befriedigend" oder ein "sehr gut". Also mach dir keinen Kopf. Ist im Endeffekt ziemlich unbedeutend

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

Echt du Jockel, denkst du, es werden nur Zeugnisse mit glatt 1 verteilt? Bei uns werden viel öfter Zeugnisse mit der Note 2 verteilt als jede andere Note (DAX). Wenn ich so eine Frage mit der damit verbundenen Unsicherheit lese, denke ich mir schon öfter, dass so jemand vllt gar nicht so gut in das UN passt - Stichwort "umgehen mit Enttäuschungen" und was bereits als Enttäuschung scheinbar definiert wird "Note 2 im Arbeitszeugnis"

Wie gesagt, könnte u. U. auch eine 3 werden, wenn mein Betreuer noch unzufriedener mit mir wird.

Dass ich nicht in das Unternehmen/in die Abteilung passe, war mir klar. Ich will ja eh zu Tier1-UB (MBB) gehen.

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Unternehmen mit guten HR (Tier 1 & 2 UB) überfliegen zumindest, wenn du im engeren Kreis bist, alles! Auch die Interviewer dann. Wurde auf mehrere Punkte angesprochen, wo man echt nachgelesen haben muss.

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

Unternehmen mit guten HR (Tier 1 & 2 UB) überfliegen zumindest, wenn du im engeren Kreis bist, alles! Auch die Interviewer dann. Wurde auf mehrere Punkte angesprochen, wo man echt nachgelesen haben muss.

Das bestätigt ja dann meine Nervosität :/ Vor allem wenn ich Pech habe und nur mit einem „befriedigend“ da rausgehe...

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Dir ist schon bewusst, dass Theorie in Folien darstellen und schnelles Einarbeiten in Sachverhalte und Industrien, die dich jetzt nicht so interessieren die Basis jedweder T1/T2 Beratungsarbeit sind?
Da bekommst du dann aber 2 Wochen statt 5 Monate, um Zusammenhänge zu verstehen.

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

Echt du Jockel, denkst du, es werden nur Zeugnisse mit glatt 1 verteilt? Bei uns werden viel öfter Zeugnisse mit der Note 2 verteilt als jede andere Note (DAX). Wenn ich so eine Frage mit der damit verbundenen Unsicherheit lese, denke ich mir schon öfter, dass so jemand vllt gar nicht so gut in das UN passt - Stichwort "umgehen mit Enttäuschungen" und was bereits als Enttäuschung scheinbar definiert wird "Note 2 im Arbeitszeugnis"

Wie gesagt, könnte u. U. auch eine 3 werden, wenn mein Betreuer noch unzufriedener mit mir wird.

Dass ich nicht in das Unternehmen/in die Abteilung passe, war mir klar. Ich will ja eh zu Tier1-UB (MBB) gehen.

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Das will der TE aber nicht hören - hauptsache Anzug, 100k Einstiegsgehalt und einen einen auf "Strategieberater" bzw "Elite" machen.
Dabei ist er dann zunächst geistig überfordert, wenn die Firma eine Nische mit komplizierter Branchenstruktur befriedigt und anschließend sozial überfordert weil der Auftraggeber Kritik übt.

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

Dir ist schon bewusst, dass Theorie in Folien darstellen und schnelles Einarbeiten in Sachverhalte und Industrien, die dich jetzt nicht so interessieren die Basis jedweder T1/T2 Beratungsarbeit sind?
Da bekommst du dann aber 2 Wochen statt 5 Monate, um Zusammenhänge zu verstehen.

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.02.2018:

Echt du Jockel, denkst du, es werden nur Zeugnisse mit glatt 1 verteilt? Bei uns werden viel öfter Zeugnisse mit der Note 2 verteilt als jede andere Note (DAX). Wenn ich so eine Frage mit der damit verbundenen Unsicherheit lese, denke ich mir schon öfter, dass so jemand vllt gar nicht so gut in das UN passt - Stichwort "umgehen mit Enttäuschungen" und was bereits als Enttäuschung scheinbar definiert wird "Note 2 im Arbeitszeugnis"

Wie gesagt, könnte u. U. auch eine 3 werden, wenn mein Betreuer noch unzufriedener mit mir wird.

Dass ich nicht in das Unternehmen/in die Abteilung passe, war mir klar. Ich will ja eh zu Tier1-UB (MBB) gehen.

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Natürlich werden Praktikumszeugnisse gelesen! Gibt einfach viel zu viele Leute, die zwar in der Uni gute Noten schreiben können aber im Arbeitsleben trotzdem nichts auf die Reihe bekommen (und andersherum). Eine zwei im Zeugnis bringt dich aber trotzdem nicht um, weil die Noten schlichtweg nicht vergleichbar sind. Das hängt so stark von Unternehmen, Industrie, Funktion, Vorgesetztem etc. ab, dass jedem klar ist, dass man Bewerber nicht anhand ihrer Praktikumszeugnisse ranken kann. Sie werden aber nichtsdestotrotz herangezogen, um das Gesamtbild des Bewerbers zu bewerten.

Bis zur MBB Bewerbung hatte ich damals zwei Vorpraktika mit einem 1er und einem 2er Zeugnis. Mir hat es nicht geschadet. Wenn es ein 2er und ein 3er Zeugnis ist mag die zuständige Personalerin das aber vielleicht anders bewerten, es kommt eben auf dein Gesamtprofil an.

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ano nymous

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Man kann sich auch unnötig verrückt machen. Das ist ein Praktikum, nicht mehr nicht weniger.

Wie du schon sagst sind alle mit deinen Ergebnissen zufrieden, dann hast du halt bei manchen Punkten ne 2. Who cares? Das interessiert doch keine Sau...

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Ich bin zum Teil bei manchen Bewerbungen noch nicht mal nach Zeugnissen gefragt worden.

Habe häufiger bei Firmen im Ausland gearbeitet, wo eine Bewerbung nur aus Cover Letter und CV besteht und auch das Ausstellen von Zeugnissen eher ungewöhnlich ist, das alles über Referenzen läuft.

Als ich mich dann wieder in Deutschland beworben habe, habe ich das dann genauso gehändelt, obwohl ich Zeugnisse, da auch für Deutsche Unternehmen gearbeitet, gehabt hätte. Die Macht der Gewohnheit.

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

Ich bin zum Teil bei manchen Bewerbungen noch nicht mal nach Zeugnissen gefragt worden.

Habe häufiger bei Firmen im Ausland gearbeitet, wo eine Bewerbung nur aus Cover Letter und CV besteht und auch das Ausstellen von Zeugnissen eher ungewöhnlich ist, das alles über Referenzen läuft.

Als ich mich dann wieder in Deutschland beworben habe, habe ich das dann genauso gehändelt, obwohl ich Zeugnisse, da auch für Deutsche Unternehmen gearbeitet, gehabt hätte. Die Macht der Gewohnheit.

Auch bei McKinsey, BCG oder Bain? Es geht mir ehrlich gesagt um diese Unternehmen :)

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Ich schätze bei Berufseinsteigern sieht das anders aus.

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

Ich bin zum Teil bei manchen Bewerbungen noch nicht mal nach Zeugnissen gefragt worden.

Habe häufiger bei Firmen im Ausland gearbeitet, wo eine Bewerbung nur aus Cover Letter und CV besteht und auch das Ausstellen von Zeugnissen eher ungewöhnlich ist, das alles über Referenzen läuft.

Als ich mich dann wieder in Deutschland beworben habe, habe ich das dann genauso gehändelt, obwohl ich Zeugnisse, da auch für Deutsche Unternehmen gearbeitet, gehabt hätte. Die Macht der Gewohnheit.

Auch bei McKinsey, BCG oder Bain? Es geht mir ehrlich gesagt um diese Unternehmen :)

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Würdet ihr an meiner Stelle den Betreuer auf das Zeugnis ansprechen? Also höflich fragen, wo ich gerade stehe? Ich habe Bedenken, dass er dann denkt, mich würde einzig und allein das Zeugnis interessieren.

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ano nymous

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Man kann den Leuten auch so dermaßen auf den Sack gehen und ein schlechtes Zeugnis provozieren.

In der Regel findet ein Abschlussgespräch statt in dem du dann die Bewertung diskutieren kannst.

Mit Sicherheit hat dein Betreuer besseres zu tun, als sich Gedanlen über solch Belangloses deinerseits zu machen.

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

Würdet ihr an meiner Stelle den Betreuer auf das Zeugnis ansprechen? Also höflich fragen, wo ich gerade stehe? Ich habe Bedenken, dass er dann denkt, mich würde einzig und allein das Zeugnis interessieren.

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Eigenständigkeit und selbstbewusstes Auftreten sind übrigens zwei wichtige Kerneigenschaften eines Beraters.

An deiner Stelle würde ich mir über den Berufswunsch nochmals Gedanken machen, wenn du für solch Bagatellen schon öffentliche Foren befragst.

ano nymous schrieb am 11.02.2018:

Man kann den Leuten auch so dermaßen auf den Sack gehen und ein schlechtes Zeugnis provozieren.

In der Regel findet ein Abschlussgespräch statt in dem du dann die Bewertung diskutieren kannst.

Mit Sicherheit hat dein Betreuer besseres zu tun, als sich Gedanlen über solch Belangloses deinerseits zu machen.

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

Würdet ihr an meiner Stelle den Betreuer auf das Zeugnis ansprechen? Also höflich fragen, wo ich gerade stehe? Ich habe Bedenken, dass er dann denkt, mich würde einzig und allein das Zeugnis interessieren.

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

ano nymous schrieb am 11.02.2018:

Man kann den Leuten auch so dermaßen auf den Sack gehen und ein schlechtes Zeugnis provozieren.

In der Regel findet ein Abschlussgespräch statt in dem du dann die Bewertung diskutieren kannst.

Mit Sicherheit hat dein Betreuer besseres zu tun, als sich Gedanlen über solch Belangloses deinerseits zu machen.

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

Würdet ihr an meiner Stelle den Betreuer auf das Zeugnis ansprechen? Also höflich fragen, wo ich gerade stehe? Ich habe Bedenken, dass er dann denkt, mich würde einzig und allein das Zeugnis interessieren.

Wir besprechen immer einmal pro Woche meine Tätigkeiten, ich meinte, ob ich es da mal erwähnen kann.

Klar wird es ein Abschlussgespräch geben, aber da wird die Bewertung ja schon feststehen und ich werde keine Möglichkeit haben, das zu ändern.

Und belanglos ist das nicht, das kann meine Bewerbung für Tier1-Beratungen (=MBB) in die Tonne werfen...

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Kannst du auch jetzt schon.

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

ano nymous schrieb am 11.02.2018:

Man kann den Leuten auch so dermaßen auf den Sack gehen und ein schlechtes Zeugnis provozieren.

In der Regel findet ein Abschlussgespräch statt in dem du dann die Bewertung diskutieren kannst.

Mit Sicherheit hat dein Betreuer besseres zu tun, als sich Gedanlen über solch Belangloses deinerseits zu machen.

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

Würdet ihr an meiner Stelle den Betreuer auf das Zeugnis ansprechen? Also höflich fragen, wo ich gerade stehe? Ich habe Bedenken, dass er dann denkt, mich würde einzig und allein das Zeugnis interessieren.

Wir besprechen immer einmal pro Woche meine Tätigkeiten, ich meinte, ob ich es da mal erwähnen kann.

Klar wird es ein Abschlussgespräch geben, aber da wird die Bewertung ja schon feststehen und ich werde keine Möglichkeit haben, das zu ändern.

Und belanglos ist das nicht, das kann meine Bewerbung für Tier1-Beratungen (=MBB) in die Tonne werfen...

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Ich kann dir keine finale Antwort auf dein Anliegen geben.

Mein Erfahrungswert ist , dass ein sehr gutes Zeugnis eher ungewöhnlich ist unabhängig von der Leistung und teilweise etwas merkwürdig betrachtet werden (Das sind Fälle die ich vom Arbeitsgericht kenne, die durchweg, als sehr gut bezeichnet werden können, denen aber häufig ein Punkt fehlt, z.B. sehr beispielhaft fehlende Abschlussformel) . Üblicherweise werden in Großkonzernen standardisierte gute Zeugnisse erstellt, außer jemand weicht mit seinen Leistungen erheblich nach unten ab z.B. Probzeitkündigungen. So, wie du es mir schilderst könnte ich mir jedoch auch einfach vorstellen, dass dein Betreuer versucht dein Interesse auf das Thema zu lenken und dich durch eine "Krise" zu mehr Leistung anzusporen.

Für weitere Bewerbungen bei MBB kann ich dir nichts schreiben, da ich davon keine Erfahrung habe. Realitätsfern werden die aber vermutlich nicht einstellen.

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

Kannst du auch jetzt schon.

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

ano nymous schrieb am 11.02.2018:

Man kann den Leuten auch so dermaßen auf den Sack gehen und ein schlechtes Zeugnis provozieren.

In der Regel findet ein Abschlussgespräch statt in dem du dann die Bewertung diskutieren kannst.

Mit Sicherheit hat dein Betreuer besseres zu tun, als sich Gedanlen über solch Belangloses deinerseits zu machen.

WiWi Gast schrieb am 11.02.2018:

Würdet ihr an meiner Stelle den Betreuer auf das Zeugnis ansprechen? Also höflich fragen, wo ich gerade stehe? Ich habe Bedenken, dass er dann denkt, mich würde einzig und allein das Zeugnis interessieren.

Wir besprechen immer einmal pro Woche meine Tätigkeiten, ich meinte, ob ich es da mal erwähnen kann.

Klar wird es ein Abschlussgespräch geben, aber da wird die Bewertung ja schon feststehen und ich werde keine Möglichkeit haben, das zu ändern.

Und belanglos ist das nicht, das kann meine Bewerbung für Tier1-Beratungen (=MBB) in die Tonne werfen...

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Die wenigsten Zeugnisse weisen eine glatte 1 auf und ehrlich gesagt erweckt das auch einen unseriösen Eindruck. Kein Praktikant auf der Welt ist fehlerfrei und bringt an allen Ecken und Enden eine glatte 1er-Leistung. Das gilt auch für MBB-Bewerber.

Realistischerweise ist also das Beste, was man erreichen kann, eine 1-2. Und wenn du jetzt in deinem Praktikum mit einer 2 rausgehst, ist der Unterschied auch nicht mehr so groß. Keine MBB wird deswegen deine Bewerbung in die Tonne klopfen.

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

So pauschal halte ich das für genauso unsinnig, wie sich den Kopf über eine 2-3 zu zerbrechen. Warum sollte ich einem sehr guten Praktikanten nicht ein sehr gutes Arbeitszeugnis ausstellen? Das erinnert an Professoren, die aus Prinzip keine 1.0 geben, weil man dann besser sein müsste als sie selbst.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2018:

Die wenigsten Zeugnisse weisen eine glatte 1 auf und ehrlich gesagt erweckt das auch einen unseriösen Eindruck. Kein Praktikant auf der Welt ist fehlerfrei und bringt an allen Ecken und Enden eine glatte 1er-Leistung. Das gilt auch für MBB-Bewerber.

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Wie ein Professor, der der Hälfte seiner Studenten eine 1.0 verteilt, erweckt auch ein Bewerber einen komischen Beigeschmack, wenn er nur aalglatte Zeugnisse vorlegt.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2018:

So pauschal halte ich das für genauso unsinnig, wie sich den Kopf über eine 2-3 zu zerbrechen. Warum sollte ich einem sehr guten Praktikanten nicht ein sehr gutes Arbeitszeugnis ausstellen? Das erinnert an Professoren, die aus Prinzip keine 1.0 geben, weil man dann besser sein müsste als sie selbst.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2018:

Die wenigsten Zeugnisse weisen eine glatte 1 auf und ehrlich gesagt erweckt das auch einen unseriösen Eindruck. Kein Praktikant auf der Welt ist fehlerfrei und bringt an allen Ecken und Enden eine glatte 1er-Leistung. Das gilt auch für MBB-Bewerber.

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Wiesenlooser

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Hast du 2 Sekunden darüber nachgedacht, was du geschrieben hast?
Wenn ein Professor die Hälfte seiner Studenten eine 1.0 gibt, dann ist das ein Problem. Ein einzelner Kandidat kann aber hingegen durchaus so gut sein, dass er durch die Bank weg sehr gute Noten bekommt, ohne dass etwas verschenkt wurde.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2018:

Wie ein Professor, der der Hälfte seiner Studenten eine 1.0 verteilt, erweckt auch ein Bewerber einen komischen Beigeschmack, wenn er nur aalglatte Zeugnisse vorlegt.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2018:

So pauschal halte ich das für genauso unsinnig, wie sich den Kopf über eine 2-3 zu zerbrechen. Warum sollte ich einem sehr guten Praktikanten nicht ein sehr gutes Arbeitszeugnis ausstellen? Das erinnert an Professoren, die aus Prinzip keine 1.0 geben, weil man dann besser sein müsste als sie selbst.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2018:

Die wenigsten Zeugnisse weisen eine glatte 1 auf und ehrlich gesagt erweckt das auch einen unseriösen Eindruck. Kein Praktikant auf der Welt ist fehlerfrei und bringt an allen Ecken und Enden eine glatte 1er-Leistung. Das gilt auch für MBB-Bewerber.

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WiWi Gast

„Nur“ gutes Praktikumszeugnis: schlecht für Bewerbungen?

Wenn du nur Mittelmaß willst, bekommst du auch nur Mittelmaß.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2018:

Wie ein Professor, der der Hälfte seiner Studenten eine 1.0 verteilt, erweckt auch ein Bewerber einen komischen Beigeschmack, wenn er nur aalglatte Zeugnisse vorlegt.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2018:

So pauschal halte ich das für genauso unsinnig, wie sich den Kopf über eine 2-3 zu zerbrechen. Warum sollte ich einem sehr guten Praktikanten nicht ein sehr gutes Arbeitszeugnis ausstellen? Das erinnert an Professoren, die aus Prinzip keine 1.0 geben, weil man dann besser sein müsste als sie selbst.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2018:

Die wenigsten Zeugnisse weisen eine glatte 1 auf und ehrlich gesagt erweckt das auch einen unseriösen Eindruck. Kein Praktikant auf der Welt ist fehlerfrei und bringt an allen Ecken und Enden eine glatte 1er-Leistung. Das gilt auch für MBB-Bewerber.

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Artikel zu Note 2

Arbeitszeugnis – versteckte Formulierungen

Arbeitszeugnis mit Checkliste und Lupe

Es gibt eine Menge von Formulierungen und Redewendungen, die in Arbeitszeugnissen immer wieder vorkommen. Offensichtlich ist der wohlwollende Klang, dennoch verbergen sich dahinter verschiedene Beurteilungen, die in Schulnoten übersetzbar sind. Diese Zeugnissprache ist für viele nicht einfach entschlüsselbar. Die Wahrheits- und Wohlwollenspflicht hat dazu geführt, dass eine geheime Zeugnissprache entstanden ist. Im Teil 2 zeigt der WiWi-Treff, hinter welchen Arbeitszeugnis-Formulierungen sich welche Noten verstecken.

Arbeitszeugnis: Verschlüsselte Formulierung im Zeugnis

Der Kopf einer Frau mit kurzen Haaren und pinkem Lippenstift hinter einer verregneten Scheibe.

Was Formulierungen im Arbeitszeugnis wirklich bedeuten, ist vielen unklar. Der „geheime“ Code führt immer wieder zu Diskussionen und Klagen rund ums Thema Arbeitszeugnis. Was darf der Arbeitgeber, was nicht? Negative Formulierungen haben im Arbeitszeugnis nichts zu suchen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat die Formulierung „kennengelernt“ bewertet und nicht als negativ eingestuft.

Gesamtnote im Arbeitszeugnis: "befriedigend" als Leistungsbeurteilung im Zeugnis gut genug

Eine Null und eine Drei aus schwarzen Punkten geschrieben.

Jeder hat nach der Beendigung eines Arbeitsverhältnis Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Die Formulierungen drücken in der Regel die Einstufung in ein Schulnotensystem aus. „Zur vollen Zufriedenheit“ ist mit der Note befriedigend gleichzusetzen. Das Bundesarbeitsgericht hat dies bestätigt. Entspricht das der Ansicht des Arbeitnehmers nicht, muss er darlegen, dass die Beurteilung unzutreffend ist.

Arbeitszeugnis: Arbeitgeber zu Dankes-Formulierungen nicht verpflichtet

Viele Arbeitnehmer finden in ihren Arbeitszeugnissen Dankes-Formulierungen und Glückwünsche für die weitere Zukunft. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat allerdings entschieden, dass der Arbeitgeber zu solchen Formulierungen denen persönliche Empfindungen vorrangehen nicht verpflichtet ist.

Arbeitszeugnis – arbeitsrechtliche Grundlagen

Arbeitszeugnis mit Checkliste und Lupe

Das Arbeitszeugnis bescheinigt Arbeitnehmern ihre Leistungen und Fähigkeiten – es zeigt sowohl die fachlichen als auch die sozialen Kompetenzen. Gerade wenn es um die Formulierungen im Arbeitszeugnis geht, kommt es zu Meinungsverschiedenheiten. Im ersten Teil zeigt der WiWi-Treff auf welche arbeitsrechtliche Grundlagen ein Arbeitszeugnis beruht und gibt einen ersten Überblick.

Freeware: Arbeitszeugnis-Generator

Arbeitszeugnis mit Checkliste und Lupe

Der kostenlose Arbeitszeugnis-Generator ermöglicht die Erstellung detaillierter Arbeitszeugnisse nach Schulnoten, die sodann in ein Textverarbeitungsprogramm übernommen werden können.

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Diskussionen zu Note 2

5 Kommentare

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WiWi Gast

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1 Kommentare

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