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Neuer HHL Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Leadership von Prof. Meynhardt besetzt

Prof. Dr. Timo Meynhardt ist ab dem 1. Oktober 2015 Inhaber des neuen Dr. Arend Oetker Chair of Business Psychology and Leadership an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Der Diplom-Psychologen studierte in Jena, Oxford und Peking. Er promovierte und habilitierte an der Universität St. Gallen in Betriebswirtschaftslehre und war acht Jahre bei der Unternehmensberatung McKinsey.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Prof. Dr. Timo Meynhardt besetzt neuen HHL Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Leadership
Leipzig, 23.09.2015 (hhl) - Prof. Dr. Timo Meynhardt (43) ist ab 1. Oktober 2015 Inhaber des neuen Dr. Arend Oetker Chair of Business Psychology and Leadership sowie Direktor des neuen gleichnamigen Centers an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Mit der Erweiterung der Fakultät um die Bereiche Wirtschaftspsychologie und Leadership setzt die HHL ihre Profilierung im Bereich General Management fort. Zugleich schafft sie damit nach den Worten von HHL-Rektor Prof. Dr. Andreas Pinkwart wichtige Voraussetzungen, um die von ihr angestrebte neuen Leipziger Schule für nachhaltige unternehmerische Führung voranzutreiben.

Dr. Arend Oetker, Namensgeber und Förderer des Lehrstuhls, betont: „Verantwortungsvolles und nachhaltiges Führen war schon in allen Zeiten wichtig. Vor den Herausforderungen der gegenwärtigen wirtschaftlichen Entwicklungen und durch sich ändernde politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen hat die psychologische Komponente eine immer stärkere Relevanz erhalten.“

Mit der Berufung des Diplom-Psychologen Timo Meynhardt, der nach seinem Studium in Jena, Oxford und Peking an der Universität St. Gallen zum Dr. oec. promoviert wurde und mit der Venia Legendi für Betriebswirtschaftslehre mit besonderer Berücksichtigung des Organisations- und Personalmanagements an eben dieser Universität habilitierte, gewinnt die HHL für ihr neues Forschungsgebiet einen hervorragend ausgewiesenen Fachmann. Er leitet seit 2007 das Center for Leadership and Values in Society an der Universität St.Gallen und war von 2013 bis 2015 Inhaber des Lehrstuhls für Management an der Leuphana Universität Lüneburg (W3).

Zudem verfügt Prof. Meynhardt auch über exzellente praktische Erfahrungen. Von 1999 bis 2007 war er bei der internationalen Unternehmensberatung McKinsey & Co., Inc. in Berlin in den Bereichen Change Management, Human Resource und Leadership Development als Experte tätig und war unter anderem für die europaweite Ausbildung junger Berater in diesen Themen zuständig.

Schwerpunkte innerhalb der Forschungsarbeit von Prof. Meynhardt bilden die Bereiche Kompetenz und Identität, Bewusstsein und Einstellung. In diesem Kontext wird der neue HHL-Professor auch das Fach Human Ressource Management an Deutschlands traditionsreichster Business School prägen. Ein zentrales Forschungsfeld von Prof. Meynhardt ist die Analyse der gesellschaftlichen Wertschöpfung (Public Value) von Unternehmen.

Innerhalb der Forschung psychologischer wie auch betriebswirtschaftlicher Themen hat der neue HHL-Professor noch vor Ausbruch der Finanzmarktkrise im Jahr 2007 an der Universität St. Gallen den Public Value-Ansatz für Unternehmen entwickelt. Ausgangspunkt war eine Studie mit schweizerischen und deutschen Spitzen-Managern und die Frage, was der Beitrag des Unternehmens zum Gemeinwohl sei. Zudem wurde gefragt, ob diese Sichtweise von der Bevölkerung geteilt würde. Mit der „Public Value Scorecard“ (gemeinsam mit Prof. em. Dr. Peter Gomez) ist dann ein Managementinstrument für Unternehmen, öffentliche Verwaltung und NGO entstanden, das konkret den für Führungskräfte beeinflussbaren gesellschaftlichen Wertbeitrag aufzeigt und veränderbar macht. Bei diesem Thema ist er ein im Top-Management gefragter Experte.

Mit dem „Gemeinwohlatlas“ veröffentlicht Prof. Meynhardt in diesem Herbst zwei große Studien in der Schweiz und in Deutschland. Von Siemens bis zur Bundesregierung, von Bayern München bis zum DGB werden allein in Deutschland 130 große Institutionen innerhalb eines Rankings präsentiert. Die Bestenliste zum Gemeinwohlbeitrag der Institutionen basiert auf der Bewertung durch die Bevölkerung. „Hieraus erhoffe ich mir Diskussionen, die das Thema Führung und Gemeinwohl befeuern und innovative Perspektiven ermöglichen“, so Prof. Meynhardt.


Über die HHL Leipzig Graduate School of Management
Die HHL ist eine universitäre Einrichtung und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Hochschule im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Lehre, klare Forschungsorientierung und praxisnahen Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. Das Studienangebot umfasst Voll- und Teilzeit-Master in Management- sowie MBA-Programme, ein Promotionsstudium sowie Executive Education. Die HHL ist akkreditiert durch AACSB International.

 

Im Forum zu Wirtschaftspsychologie

17 Kommentare

EBS Noten

WiWi Gast

Ne für ne 1,2 im Bachelor an einer ernstzunehmenden Uni reicht auch das nicht. Master geht das vllt noch aber im Bachelor muss dann schon eine unglaubliche Grundbegabung bzw. fast schon Autismus vorli ...

4 Kommentare

WHU Master Management

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WiWi Gast schrieb am 12.01.2018: Mannheim solltest du mit dem Profil auch meiden. Ist nämlich der schlechteste BWL-Master in Deutschland (gerade wieder vom WiWo-Ranking so bestätigt worden). ...

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Re: WHU vs HHL vs EBS

WiWi Gast

Für IB machst du weder mit FS noch mit WHU noch mit Mannheim noch mit Goethe etwas falsch. Rein zahlenmäßig placed die FS in EBs am Meisten, BBs sind die vier recht ausgeglichen. Von der Fächerwahl is ...

61 Kommentare

Private Hochschulen - wirklich so "versnobbt"?

WiWi Gast

Es ist andersrum, die zahlen alle Geld an die FS. (WHU Jahresbudget 36 mio €, FS Jahresbudget 82 mio €). Dieses Semester gab es exclusive FS Workshops von JP Morgan, Morgan Stanley, Citi, Credit Suiss ...

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Master Frankfurt School

WiWi Gast

Was an den berufsbegleitenden Studiengängen an der FS, ja immer interessant ist (Bachelor of Arts, Master in Accounting, Master of Leadership in Development Finance) , dass die Abschlussnoten der Stud ...

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Re: WHU, FS, EBS, MBS, ZU, ESCP

WiWi Gast

Das ist so weit die realistischste Zusammenfassung. WiWi Gast schrieb am 24.11.2017: ...

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MoF FSFM als Nicht-WiWi

WiWi Gast

Er hat aber auch irgendwo unrecht. Es kommt immer auf die Art des Signaling an und man kann da nicht pauschalisieren. Wenn man nicht außerhalb von Deutschland arbeiten möchte, reicht auch ein MBA v ...

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