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Broschüre »Private Hochschulen« - Studierendenzahl um 10 Prozent gestiegen

Im Wintersemester 2012/2013 waren 137 800 Studierende an privaten Hochschulen immatrikuliert. Die Zahl hat im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent zugenommen. Die Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften erreichten mit 86 400 Studierenden einen Anteil von 63 Prozent an den Studierenden an privaten Hochschulen.

Cover der Broschüre Private Hochschulen 2012

Broschüre »Private Hochschulen« - Studierendenzahl um 10 Prozent gestiegen
Im Wintersemester 2012/2013 waren 137 800 Studierende an privaten Hochschulen immatrikuliert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat ihre Zahl im Vergleich zum Wintersemester 2011/2012 um 10 Prozent zugenommen. Dagegen stieg die Anzahl der Studierenden insgesamt in diesem Zeitraum nur um 5 Prozent. Seit dem Wintersemester 2000/2001, als 24 600 Studierende an privaten Hochschulen gezählt wurden, hat sich ihre Zahl knapp versechsfacht.

Unter den privaten Hochschulen dominieren die Fachhochschulen und die Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Im Wintersemester 2012/2013 waren 117 500 Studierende an privaten Fachhochschulen immatrikuliert. Während der Anteil der Fachhochschulen bei den Studierenden an privaten Hochschulen 85 Prozent betrug, machte er bei den Studierenden insgesamt nur 32 Prozent aus. Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften erreichten mit 86 400 Studierenden einen Anteil von 63 Prozent an den Studierenden an privaten Hochschulen. Im Vergleich dazu belief sich der Anteil dieser Fächergruppe an allen Studierenden nur auf 30 Prozent.

Während im Wintersemester 2012/2013 eine wissenschaftliche und künstlerische Lehrkraft an privaten Fachhochschulen in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im Durchschnitt 36 Studierende betreute, kamen an öffentlichen Fachhochschulen in dieser Fächergruppe 26 Studierende auf eine Lehrkraft.

Die Betreuungsrelationen variieren generell stark mit der jeweiligen Hochschulart und Fächergruppe, da das wissenschaftliche und künstlerische Personal neben der Lehre in unterschiedlichem Umfang forscht und im Bereich der Humanmedizin zudem Patienten behandelt. Die meisten privaten Hochschulen konzentrieren sich auf die Lehre. Deshalb fallen bei ihnen die Betreuungsrelationen in der Regel höher aus als bei öffentlichen Hochschulen. Im Wintersemester 2012/2013 betrug die Betreuungsrelation im Durchschnitt an privaten Hochschulen 26 Studierende je Lehrkraft, an öffentlichen Hochschulen dagegen 16 Studierende.

Diese und andere statistische Ergebnisse und Kennzahlen zu Studierenden, Absolventen sowie Personal an privaten Hochschulen stehen in der Publikation „Private Hochschulen“ zur Verfügung.

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Broschüre »Private Hochschulen«

Im Forum zu Privathochschulen

17 Kommentare

EBS Noten

WiWi Gast

Ne für ne 1,2 im Bachelor an einer ernstzunehmenden Uni reicht auch das nicht. Master geht das vllt noch aber im Bachelor muss dann schon eine unglaubliche Grundbegabung bzw. fast schon Autismus vorli ...

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WHU Master Management

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 12.01.2018: Mannheim solltest du mit dem Profil auch meiden. Ist nämlich der schlechteste BWL-Master in Deutschland (gerade wieder vom WiWo-Ranking so bestätigt worden). ...

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Re: WHU vs HHL vs EBS

WiWi Gast

Für IB machst du weder mit FS noch mit WHU noch mit Mannheim noch mit Goethe etwas falsch. Rein zahlenmäßig placed die FS in EBs am Meisten, BBs sind die vier recht ausgeglichen. Von der Fächerwahl is ...

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Private Hochschulen - wirklich so "versnobbt"?

WiWi Gast

Es ist andersrum, die zahlen alle Geld an die FS. (WHU Jahresbudget 36 mio €, FS Jahresbudget 82 mio €). Dieses Semester gab es exclusive FS Workshops von JP Morgan, Morgan Stanley, Citi, Credit Suiss ...

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Master Frankfurt School

WiWi Gast

Was an den berufsbegleitenden Studiengängen an der FS, ja immer interessant ist (Bachelor of Arts, Master in Accounting, Master of Leadership in Development Finance) , dass die Abschlussnoten der Stud ...

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Re: WHU, FS, EBS, MBS, ZU, ESCP

WiWi Gast

Das ist so weit die realistischste Zusammenfassung. WiWi Gast schrieb am 24.11.2017: ...

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MoF FSFM als Nicht-WiWi

WiWi Gast

Er hat aber auch irgendwo unrecht. Es kommt immer auf die Art des Signaling an und man kann da nicht pauschalisieren. Wenn man nicht außerhalb von Deutschland arbeiten möchte, reicht auch ein MBA v ...

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