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Immer mehr private Hochschulen

Die Anzahl der Bildungseinrichtungen in Deutschland ist von rund 99 600 im Jahr 1998 auf rund 95 400 im Jahr 2010 zurückgegangen. Dagegen hat sich die Anzahl der Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft um ein Viertel von 32 000 auf 40 000 erhöht.

Die Gradiation Cap mit einigen Münzen vor der Weltkarte

Immer mehr private Hochschulen
Wiesbaden, 02.07.2012 (destatis) - Die Anzahl der Bildungseinrichtungen in Deutschland ist von rund 99 600 im Jahr 1998 auf rund 95 400 im Jahr 2010 zurückgegangen. Dies ist unter anderem eine Folge sinkender Schülerzahlen aufgrund der demografischen Entwicklung. Wie im heute veröffentlichten Bericht „Bildung in Deutschland 2012“ dargestellt, ist dabei die Zahl der Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft von 67 600 auf 55 400 gesunken (– 18 Prozent). Dagegen hat sich die Anzahl der Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft um ein Viertel von 32 000 auf 40 000 erhöht.

Dieser Trend zu privaten Bildungseinrichtungen ist in allen Bildungsbereichen zu beobachten, insbesondere bei Hochschulen und allgemeinbildenden Schulen. Das zeigt sich auch bei den Teilnehmerzahlen in privaten Einrichtungen, die sich seit 1998 um 26 Prozent erhöht haben. Allerdings besuchen insgesamt nur 6 Prozent der Studierenden und 8 Prozent der Schülerinnen und Schüler private Hochschulen beziehungsweise allgemeinbildende Schulen.

Wie die Ergebnisse des Bildungsberichts außerdem zeigen, steigt der Bildungsstand der Bevölkerung weiter. 2010 hatten 22 Prozent der 30- bis unter 35-Jährigen einen Hochschulabschluss. In der Alterskohorte der 60- bis unter 65-Jährigen betrug dieser Anteil lediglich 15 Prozent. Dies ist vor allem auf das veränderte Bildungsverhalten der Frauen zurückzuführen. Während im Jahr 2010 die 30- bis unter 35-jährigen Frauen zu 23 Prozent einen Hochschulabschluss besaßen, hatten in der Gruppe der 60- bis unter 65-jährigen Frauen nur 10 Prozent einen solchen Abschluss. In der Gruppe der 30- bis unter 35-Jährigen wiesen die Frauen mit 23 Prozent erstmals einen höheren Anteil von Personen mit Hochschulabschluss auf als gleichaltrige Männer (22 Prozent).

Auch bei Personen mit Migrationshintergrund ist der Bildungsstand in den letzten Jahren gestiegen. Allerdings wies diese Personengruppe 2010 weiterhin geringere Bildungsabschlüsse auf als Personen ohne Migrationshintergrund. In der Gruppe der 30- bis unter 35-Jährigen ist der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund ohne beruflichen Abschluss seit 2005 von 40 Prozent auf 37 Prozent in 2010 zurückgegangen. Der Anteil ist dennoch mehr als dreimal so hoch wie bei den Personen ohne Migrationshintergrund (11 Prozent).

Im Forum zu Privathochschulen

8 Kommentare

Re: WHU, FS, EBS, MBS, ZU, ESCP

WiWi Gast

FS vor allem... habe gehört Standortvorteil in Frankfurt (weißt schon Network 101, keine Wohnung suchen für das Praktikum usw.) sollten das money-burnen doch schon fast rechtfertigen

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