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Rekordzuwachs im privaten Hochschulsektor

Der private Hochschulsektor ist in Deutschland zwar noch klein, entwickelt sich aber sehr dynamisch. Am stärksten wachsen die privaten Hochschulen in Berlin, Hamburg, Bremen und Hessen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Ländercheck des Stifterverbandes, der jeweils den Anteil der privaten Hochschulen mit dem gesamten Hochschulsektor vergleicht.

Studien-Cover: Vergleich der Bundesländer nach Anzahl der privaten Hochschulen, Studierenden und Einnahmen.

Rekordzuwachs im privaten Hochschulsektor
Essen, 15.10.2011 (sv) - Die Stadtstaaten und Hessen haben unter den Bundesländern den größten privaten Hochschulsektor. Sie liegen über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Auch in Bayern und Rheinland-Pfalz ist der private Hochschulsektor unterdurchschnittlich ausgebildet. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Ländercheck des Stifterverbandes. Bestimmend für die Größe des privaten Hochschulsektors sind die Anzahl der Hochschulen und der Studierenden sowie die Höhe der Einnahmen. Der Ländercheck vergleicht jeweils den Anteil des privaten am gesamten Hochschulsektor.

Der private Hochschulsektor ist klein, entwickelt sich aber sehr dynamisch. Die Anzahl der Hochschulen wie auch der Anteil der privat Studierenden haben sich seit dem Jahr 2000 bundesweit mehr als verdoppelt. Der private Hochschulsektor ist in den 16 Bundesländern jedoch unterschiedlich ausgeprägt. So waren in Brandenburg im Jahr 2008 fünf von 1.000 Studierenden an privaten Hochschulen eingeschrieben, in Hamburg waren es hingegen 160. Bei den Einnahmen liegt Bremen bei über 20 Prozent an den gesamten Hochschuleinnahmen, in Schleswig-Holstein sind es zehn Prozent und in Niedersachsen knapp drei Prozent. Schleswig-Holstein ist das einzige Bundesland, in dem der private Hochschulsektor in den letzten Jahren geschrumpft ist. Weitere Ergebnisse des Länderchecks: Private Hochschulen bieten flexible Studienformen. 27 Prozent der Studiengänge können auch in Teilzeit, 14 Prozent als Fernstudium absolviert werden. Damit liegen die privaten deutlich über den staatlichen Hochschulen, die nur vier Prozent in Teilzeit und gut ein Prozent als Fernstudium anbieten.

In Sachen Internationalität und Forschung können nur wenige private Hochschulen glänzen. International ausgerichtet sind die privaten Hochschulen in Bremen und im Saarland;  forschungsstarke Hochschulen finden sich in Baden-Württemberg, Bremen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Hochschulen in diesen vier Bundesländern werben 82 Prozent der Drittmittel an  privaten Hochschulen ein.

Download Ländercheck »Privater Hochschulsektor« [PDF, 24 Seiten - 2,8 MB]
http://www.laendercheck-wissenschaft.de/pdf/laendercheck_privater_hochschulsektor.pdf

Im Forum zu Privathochschulen

17 Kommentare

EBS Noten

WiWi Gast

Ne für ne 1,2 im Bachelor an einer ernstzunehmenden Uni reicht auch das nicht. Master geht das vllt noch aber im Bachelor muss dann schon eine unglaubliche Grundbegabung bzw. fast schon Autismus vorli ...

4 Kommentare

WHU Master Management

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 12.01.2018: Mannheim solltest du mit dem Profil auch meiden. Ist nämlich der schlechteste BWL-Master in Deutschland (gerade wieder vom WiWo-Ranking so bestätigt worden). ...

58 Kommentare

Re: WHU vs HHL vs EBS

WiWi Gast

Für IB machst du weder mit FS noch mit WHU noch mit Mannheim noch mit Goethe etwas falsch. Rein zahlenmäßig placed die FS in EBs am Meisten, BBs sind die vier recht ausgeglichen. Von der Fächerwahl is ...

61 Kommentare

Private Hochschulen - wirklich so "versnobbt"?

WiWi Gast

Es ist andersrum, die zahlen alle Geld an die FS. (WHU Jahresbudget 36 mio €, FS Jahresbudget 82 mio €). Dieses Semester gab es exclusive FS Workshops von JP Morgan, Morgan Stanley, Citi, Credit Suiss ...

4 Kommentare

Master Frankfurt School

WiWi Gast

Was an den berufsbegleitenden Studiengängen an der FS, ja immer interessant ist (Bachelor of Arts, Master in Accounting, Master of Leadership in Development Finance) , dass die Abschlussnoten der Stud ...

19 Kommentare

Re: WHU, FS, EBS, MBS, ZU, ESCP

WiWi Gast

Das ist so weit die realistischste Zusammenfassung. WiWi Gast schrieb am 24.11.2017: ...

7 Kommentare

MoF FSFM als Nicht-WiWi

WiWi Gast

Er hat aber auch irgendwo unrecht. Es kommt immer auf die Art des Signaling an und man kann da nicht pauschalisieren. Wenn man nicht außerhalb von Deutschland arbeiten möchte, reicht auch ein MBA v ...

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