DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Private HochschulenWitten/Herdecke

Zukunftskonzept zur Rettung von Privatuniversität Witten/Herdecke vereinbart

Mit einem neuen, schriftlich vereinbarten Zukunftskonzept ist es der Privaten Universität Witten/Herdecke gelungen, eine nachhaltig tragfähige Finanzierungsbasis zu schaffen.

Verschwommene Studenten im Treppenhaus in einem Gebäude der Universität Witten/Herdecke (UWH)

Zukunftskonzept zur Rettung von Privatuniversität Witten/Herdecke vereinbart
Düsseldorf, 23.01.2009 (mi) - Mit einem neuen, sschriftlich vereinbarten Zukunftskonzept ist es der Privaten Universität Witten/Herdecke gelungen, eine nachhaltig tragfähige Finanzierungsbasis zu schaffen. Mit dem neuen Konzept wird es der Universität auch möglich sein, die Qualitätssteigerung zu erreichen, die notwendig für das anstehende Akkreditierungsverfahren vor dem Wissenschaftsrat ist. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart begrüßte, »dass die Hochschule mit ihrem neuen Konzept die Chance zu einem tragfähigen Neuanfang bei Sicherung ihres besonderen Profils genutzt hat«. Das Land werde die Zuwendung für das Jahr 2009 und 2010 in festen Raten leisten, wenn die im Zukunftskonzept festgelegten Voraussetzungen erfüllt sind. Hochschule und Gesellschafter haben sich dazu verpflichtet, diese zeitnah zu gewährleisten. Pinkwart stellte jeweils weitere 2,25 Millionen Euro für beide Jahre in Aussicht, um das Zukunftskonzept zu einem Erfolg zu führen.

Kernpunkte des Zukunftskonzeptes sind neben Ertragssteigerungen und Nutzung vorhandener Einsparpotenziale durch eine Restrukturierung vor allem im Verwaltungsbereich, zu der der Betriebsrat seine ausdrückliche Bereitschaft erklärt hat, die Beteiligung alter und neuer Gesellschafter mit Kapitaleinlagen von rund 16 Millionen Euro und einer Bürgschaft von 10 Millionen Euro.

Die Private Universität/Witten Herdecke wird sich künftig auf ihre Kernkompetenzen in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur einschließlich des Studium Fundamentale konzentrieren und diese Stärken noch gezielter ausbauen und weiterentwickeln. Dafür steht auch die Zusammensetzung der bisherigen und künftigen Gesellschafter, zu denen das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, die Software AG Stiftung, die Familie Droege ebenso gehören wie die Alumni-Initiative, das Kuratorium, der Studienfonds der Universität und die Stiftung UWH, die diese Entwicklung unterstützen werden. Die Martinus Consult Rottenburg Stuttgart, getragen von der Diözese Rottenburg-Stuttgart, leistet ihren Beitrag mit dem Ziel der Sicherung der medizinischen Qualität der kirchlichen Krankenhäuser und Beteiligung kirchlicher Krankenhäuser an der universitären Krankenhausorganisation sowie der ganzheitlichen medizinischen Ausbildung nach dem Wittener Modell des Studium Fundamentale. Zur Stärkung dieses Bereichs hat Martinus Consult darüber hinaus in Aussicht gestellt, die Einrichtung eines Stiftungslehrstuhls für kirchliche Ethik zu unterstützen.

Das Konzept sieht weiter einen schrittweisen Ausbau von Lehre, Studium, Weiterbildung und Forschung vor. Ein besonderes Gewicht hat der Ausbau der Lehre und Forschung im Bereich der Medizin, der im Zentrum der Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat stehen wird. Hier sieht das Konzept einen Aufwuchs der Mittel vor. Darüber hinaus plant die Hochschule mittelfristig neue interdisziplinäre Studiengänge und Forschungsvorhaben innerhalb der Schwerpunktbereiche Gesundheit, Wirtschaft und Kultur wie beispielsweise »Gesundheitsökonomie«, »Demenzversorgung« oder »Management, Philosophie und Kultur«.


Bildquelle: Private Universität Witten/Herdecke (UW/H)

Im Forum zu Witten/Herdecke

17 Kommentare

EBS Noten

WiWi Gast

Ne für ne 1,2 im Bachelor an einer ernstzunehmenden Uni reicht auch das nicht. Master geht das vllt noch aber im Bachelor muss dann schon eine unglaubliche Grundbegabung bzw. fast schon Autismus vorli ...

4 Kommentare

WHU Master Management

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 12.01.2018: Mannheim solltest du mit dem Profil auch meiden. Ist nämlich der schlechteste BWL-Master in Deutschland (gerade wieder vom WiWo-Ranking so bestätigt worden). ...

58 Kommentare

Re: WHU vs HHL vs EBS

WiWi Gast

Für IB machst du weder mit FS noch mit WHU noch mit Mannheim noch mit Goethe etwas falsch. Rein zahlenmäßig placed die FS in EBs am Meisten, BBs sind die vier recht ausgeglichen. Von der Fächerwahl is ...

61 Kommentare

Private Hochschulen - wirklich so "versnobbt"?

WiWi Gast

Es ist andersrum, die zahlen alle Geld an die FS. (WHU Jahresbudget 36 mio €, FS Jahresbudget 82 mio €). Dieses Semester gab es exclusive FS Workshops von JP Morgan, Morgan Stanley, Citi, Credit Suiss ...

4 Kommentare

Master Frankfurt School

WiWi Gast

Was an den berufsbegleitenden Studiengängen an der FS, ja immer interessant ist (Bachelor of Arts, Master in Accounting, Master of Leadership in Development Finance) , dass die Abschlussnoten der Stud ...

19 Kommentare

Re: WHU, FS, EBS, MBS, ZU, ESCP

WiWi Gast

Das ist so weit die realistischste Zusammenfassung. WiWi Gast schrieb am 24.11.2017: ...

7 Kommentare

MoF FSFM als Nicht-WiWi

WiWi Gast

Er hat aber auch irgendwo unrecht. Es kommt immer auf die Art des Signaling an und man kann da nicht pauschalisieren. Wenn man nicht außerhalb von Deutschland arbeiten möchte, reicht auch ein MBA v ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Witten/Herdecke

Akkreditiertung International-School-of-Management

Wissenschaftsrat akkreditiert ISM - International School of Management für weitere fünf Jahre

Der Wissenschaftsrat in Köln hat die Akkreditierung der International School of Management (ISM) für weitere fünf Jahre beschlossen. Damit ist die private Hochschule mit Standorten in Dortmund, Hamburg, München, Frankfurt/Main und Köln bis 2020 staatlich anerkannt. In seinem Bericht hebt der Wissenschaftsrat die qualitativ hochwertige Lehre, die praxisnahe Ausbildung und das internationale Netzwerk der ISM hervor.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Neuer HHL Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Leadership von Prof. Meynhardt besetzt

Prof. Dr. Timo Meynhardt ist ab dem 1. Oktober 2015 Inhaber des neuen Dr. Arend Oetker Chair of Business Psychology and Leadership an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Der Diplom-Psychologen studierte in Jena, Oxford und Peking. Er promovierte und habilitierte an der Universität St. Gallen in Betriebswirtschaftslehre und war acht Jahre bei der Unternehmensberatung McKinsey.

Weiteres zum Thema Private Hochschulen

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Studenten führen eine Konversation während eines Seminars an der Universität Witten/Herdecke (UWH)

Private Hochschulen: Zahl der Studenten hat sich seit 2005 in Deutschland verdoppelt

Das Studium an einer Privaten Hochschule ist gefragter denn je: Die Zahl der Studenten hat sich in zehn Jahren verdoppelt. In Deutschland ist das fast jeder zwölfte Studienanfänger, der sich für ein Studium an der Privathochschule entscheidet. Finanziell betrachtet gewinnen vor allem die öffentlichen Hochschulen, die durch den Hochschulpakt von den steigenden Zahlen der Studenten an privaten Hochschulen profitieren. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Insitituts der deutsche Wirtschaft Köln (IW).

Drei Studentinnen lassen zum bestandenen Examen die Sektkorken knallen.

CHE-Studie 2017: Die fünf Erfolgsfaktoren privater Hochschulen

Die Publikation „Erfolgsgeheimnisse privater Hochschulen“ liefert einen Überblick über die Entwicklung, Typen und Konzepte privater Hochschulen sowie die Zusammensetzung ihrer Studierendenschaft. Eine CHE-Studie zeigt, dass die fünf Erfolgsfaktoren führender Privathochschulen die Marktorientierung, Praxisorientierung, Zielorientierung, Studierendenorientierung und Bedarfsorientierung sind.

Das Gesicht einer Frau, die durch ein Rollo schaut.

Verband der Privaten Hochschulen e.V.

Der Verband der Privaten Hochschulen e.V. (VPH) vertritt die Interessen der privaten Hochschulen in Deutschland. Er wurde 2004 gegründet und setzt sich für ein pluralistisches Hochschulsystem zum Wohle der Studierenden und der Gesellschaft ein. Er stellt die einzige Interessenvertretung der privaten Hochschulen in Deutschland dar.

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.