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Wieder Short?

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WiWi Gast

Wieder Short?

Moin zusammen,

plant jemand von euch die nächsten Tage wieder short zu gehen?

Der starke Anstieg der letzten Tage wird ja kaum nachhaltig gewesen sein.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

Wieder Short?

Momentan ist alles schwer kalkulierbar. Gestern bin ich durch stop loss mit Verlust rausgegangen. die Hälfte davon habe ich heute wieder reingeholt. Auch mit stop loss raus, den hatte ich aber nachgezogen. Deshalb mit Gewinn.

Sollte Trump den shut down zu Ostern beenden, bin ich garantiert nach einer Woche massiv short. Das wird nicht gut ausgehen. Wenn die Todesfälle in den USA massiv steigen, wird das auf den Markt durchhauen.

WiWi Gast schrieb am 25.03.2020:

Moin zusammen,

plant jemand von euch die nächsten Tage wieder short zu gehen?

Der starke Anstieg der letzten Tage wird ja kaum nachhaltig gewesen sein.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Genau... ganz schöne Profis hier am Start

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WiWi Gast

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Im Moment ist Zurückhaltung angebracht, die Marktbewegungen sind zu gering. Verluste vermeiden.

WiWi Gast schrieb am 25.03.2020:

Genau... ganz schöne Profis hier am Start

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WiWi Gast

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short ab dax 10500 wieder und sp500 ab 2650 mit stoploss auf 5 bzw 10% verlust

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WiWi Gast

Wieder Short?

Habe gestern ein paar tausend Euro testweise in Short-ETFs geballert. Ich glaube, wenn nächste Woche die ersten Zahlen zu Industrieproduktion kommen, gehts bergab.

Außerdem hat eine Krise bisher immer Minimum 50-60% an Einbrüchen mit sich gebracht. Also wird der Dax wieder auf 6000-7000 Punkte einbrechen.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

Habe gestern ein paar tausend Euro testweise in Short-ETFs geballert. Ich glaube, wenn nächste Woche die ersten Zahlen zu Industrieproduktion kommen, gehts bergab.

Außerdem hat eine Krise bisher immer Minimum 50-60% an Einbrüchen mit sich gebracht. Also wird der Dax wieder auf 6000-7000 Punkte einbrechen.

Das sind ja mal wasserdichte Argumente. Viel Erfolg beim wetten.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

Habe gestern ein paar tausend Euro testweise in Short-ETFs geballert. Ich glaube, wenn nächste Woche die ersten Zahlen zu Industrieproduktion kommen, gehts bergab.

Außerdem hat eine Krise bisher immer Minimum 50-60% an Einbrüchen mit sich gebracht. Also wird der Dax wieder auf 6000-7000 Punkte einbrechen.

Das sind ja mal wasserdichte Argumente. Viel Erfolg beim wetten.

ich wette mit, habe ein paar Tausis in Lufthansa und Co Puts geparkt

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

Habe gestern ein paar tausend Euro testweise in Short-ETFs geballert. Ich glaube, wenn nächste Woche die ersten Zahlen zu Industrieproduktion kommen, gehts bergab.

Außerdem hat eine Krise bisher immer Minimum 50-60% an Einbrüchen mit sich gebracht. Also wird der Dax wieder auf 6000-7000 Punkte einbrechen.

Das sind ja mal wasserdichte Argumente. Viel Erfolg beim wetten.

ich wette mit, habe ein paar Tausis in Lufthansa und Co Puts geparkt

Wo kaufst du Puts?

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

Habe gestern ein paar tausend Euro testweise in Short-ETFs geballert. Ich glaube, wenn nächste Woche die ersten Zahlen zu Industrieproduktion kommen, gehts bergab.

Außerdem hat eine Krise bisher immer Minimum 50-60% an Einbrüchen mit sich gebracht. Also wird der Dax wieder auf 6000-7000 Punkte einbrechen.

Das sind ja mal wasserdichte Argumente. Viel Erfolg beim wetten.

Danke! :)
Ich melde mich dann in einer Woche wieder.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Alles im Moment Risiko. Aktien könnten genauso hoch gehen, wie Staaten gerade Geld in den Markt pumpen. Auch könnte es sich als harmloser herausstellen -> da evtl. fast alle schon das Virus in sich hatten, ohne es zu wissen. Es aber ja keiner getestet hat. In Deutschland ist die Sterberate ja noch nicht so hoch.

Auch gibt es ja kaum Alternativen zu Aktien.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

Alles im Moment Risiko. Aktien könnten genauso hoch gehen, wie Staaten gerade Geld in den Markt pumpen. Auch könnte es sich als harmloser herausstellen -> da evtl. fast alle schon das Virus in sich hatten, ohne es zu wissen. Es aber ja keiner getestet hat. In Deutschland ist die Sterberate ja noch nicht so hoch.

Auch gibt es ja kaum Alternativen zu Aktien.

Wenn Aktien als verbriefte Unternehmensanteile auch nur ansatzweise vom Gewinn eines Unternehmen abhängen dann sollte noch einiges an Potenzial für weitere Kursrutsche bestehen.

Einzig die riesigen Rettungspakete könnten die Preise weiter inflationieren.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Dirk Müller und Co sind doch schon 100% in Tagesgeld. Wer soll denn noch groß verkaufen für sinkende Kurse? Ich glaube wer verkaufen wollte hat es schon längst.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

Habe gestern ein paar tausend Euro testweise in Short-ETFs geballert. Ich glaube, wenn nächste Woche die ersten Zahlen zu Industrieproduktion kommen, gehts bergab.

Außerdem hat eine Krise bisher immer Minimum 50-60% an Einbrüchen mit sich gebracht. Also wird der Dax wieder auf 6000-7000 Punkte einbrechen.

Das sind ja mal wasserdichte Argumente. Viel Erfolg beim wetten.

ich wette mit, habe ein paar Tausis in Lufthansa und Co Puts geparkt

Wo kaufst du Puts?

Optionsscheine kannst du bei jedem beliebigen Aktienbroker kaufen, selbst bei deiner lokalen Sparkasse sollte das gehen. Einfach WKN raussuchen, im Broker eintippen, Anzahl eingeben, fertig. Achtung, du hast ein erhebliches Totalverlust-Risiko..

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WiWi Gast

Wieder Short?

  1. Dirk Müller ist mit seinem Fonds zu 100% investiert. Hat er erst heute wieder betont, da sie einfach alles über Terminkontrakte absichern. Und natürlich gibt es noch genügend Geld im Markt. Sonst wären wir ja bei 0. Man darf das nicht mit mangelnder Liquidität verwechseln.
  2. Mir ist es unbegreiflich, wie man allen Ernstes davon ausgeht, dass die Lage sich wieder einfach so erholt, während die Wirtschaft praktisch auf Null gesetzt ist und bereits die ersten Unternehmen (Vapiano, Moredo, usw.) Insolvenz angemeldet haben und die halbe Touri-Branche plus Selbstständige auf Staatshilfen hofft. Wie realitätsblind kann man denn sein?

Die USA wird in spätestens einer Woche mit voller Wucht von der Pandemie getroffen und dann ist Schicht im Schacht. Siehe aktuelle Zahlen bei Worldometers. Allein New York wird morgen vermutlich Deutschland überholen.

Ich weiß, man will es gerade als Investor nicht war haben, dass es jetzt nicht einfach so weiter geht, aber die Aktienmärkte haben doch gar keine Substanz mehr um zu steigen. Und sorry, aber was bringt "Geldpumpen" ohne reales Gegengewicht außer Inflation? Das wird solange funktioniert bis die Zinsen zwangsweise erhöht werden müssen. Und dann kracht es aber richtig.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Mr. Dax ist nun wirklich kein Maßstab. Sieh Dir mal seine Prognosen aus den Zeiten der Finanzkrise an und wie es dann gelaufen ist.

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

Dirk Müller und Co sind doch schon 100% in Tagesgeld. Wer soll denn noch groß verkaufen für sinkende Kurse? Ich glaube wer verkaufen wollte hat es schon längst.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Könnte passieren. vor allem in den USA. Carnival hat sich im Kurs schon wieder verdoppelt, obwohl die Schiffe wohl alle festgemacht sind. Und wer wird wohl in den USA nach Ostern wieder auf ein Kreuzfahrtschiff gehen??

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

Alles im Moment Risiko. Aktien könnten genauso hoch gehen, wie Staaten gerade Geld in den Markt pumpen. Auch könnte es sich als harmloser herausstellen -> da evtl. fast alle schon das Virus in sich hatten, ohne es zu wissen. Es aber ja keiner getestet hat. In Deutschland ist die Sterberate ja noch nicht so hoch.

Auch gibt es ja kaum Alternativen zu Aktien.

Wenn Aktien als verbriefte Unternehmensanteile auch nur ansatzweise vom Gewinn eines Unternehmen abhängen dann sollte noch einiges an Potenzial für weitere Kursrutsche bestehen.

Einzig die riesigen Rettungspakete könnten die Preise weiter inflationieren.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Klasse Kommentar, 100% Zustimmung. Es besteht absolut kein Anlass für Optimismus momentan. Die Anstiege der letzten Tage waren einzig und allein ein Versuch von Trump etwas Schadensbegrenzung durchzuführen.

... hier glaubt doch nicht ernsthaft jemand, dass die Märkte nun wieder einen Aufwärtstrend zu den Höchstständen durchführen?

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

  1. Dirk Müller ist mit seinem Fonds zu 100% investiert. Hat er erst heute wieder betont, da sie einfach alles über Terminkontrakte absichern. Und natürlich gibt es noch genügend Geld im Markt. Sonst wären wir ja bei 0. Man darf das nicht mit mangelnder Liquidität verwechseln.
  2. Mir ist es unbegreiflich, wie man allen Ernstes davon ausgeht, dass die Lage sich wieder einfach so erholt, während die Wirtschaft praktisch auf Null gesetzt ist und bereits die ersten Unternehmen (Vapiano, Moredo, usw.) Insolvenz angemeldet haben und die halbe Touri-Branche plus Selbstständige auf Staatshilfen hofft. Wie realitätsblind kann man denn sein?

Die USA wird in spätestens einer Woche mit voller Wucht von der Pandemie getroffen und dann ist Schicht im Schacht. Siehe aktuelle Zahlen bei Worldometers. Allein New York wird morgen vermutlich Deutschland überholen.

Ich weiß, man will es gerade als Investor nicht war haben, dass es jetzt nicht einfach so weiter geht, aber die Aktienmärkte haben doch gar keine Substanz mehr um zu steigen. Und sorry, aber was bringt "Geldpumpen" ohne reales Gegengewicht außer Inflation? Das wird solange funktioniert bis die Zinsen zwangsweise erhöht werden müssen. Und dann kracht es aber richtig.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

Mr. Dax ist nun wirklich kein Maßstab. Sieh Dir mal seine Prognosen aus den Zeiten der Finanzkrise an und wie es dann gelaufen ist.

Mr. Dax hat heute erst einmal eine Inflation ähnlich der von 1923 prognostiziert.

Also wenn auf eine Person "Sicheres Auftreten bei vollkommener Ahnungslosigkeit" zutrift, dann auf ihn. Und zwar seit Jahren. Ich frage mich, wie es überhaupt sein kann, dass die Leute diesen Marktschreiern immer noch hinterher rennen.
Immerhin hat er mit seinem Fonds mal ein paar Wochen Glück gehabt. Leider hat er vorher fünf Jahre lang stattliche 1,6% Rendite erwirtschaftetet. Und zwar insgesamt, nicht p.a. Das muss man erstmal schaffen. Also ich weiß gar nicht, wie das gehen soll.

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WiWi Gast

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Vapiona und Maredo geht es schon lange nicht mehr gut. Vapiona steht schon seit 2018 knapp vor der Insolvenz.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

Vapiona und Maredo geht es schon lange nicht mehr gut. Vapiona steht schon seit 2018 knapp vor der Insolvenz.

Ja, und?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

Könnte passieren. vor allem in den USA. Carnival hat sich im Kurs schon wieder verdoppelt, obwohl die Schiffe wohl alle festgemacht sind. Und wer wird wohl in den USA nach Ostern wieder auf ein Kreuzfahrtschiff gehen??

Warst du schonmal in den Staaten?
Ich habe da eine Weile gelebt und bin mir recht sicher, dass da schnell wieder Interesse dran aufkeimt.
Gerade in Amerika mit der Hire&Fire Mentalität kommt ein Einbruch schnell, kann aber aufgrund der starken Konsumneigung (fast 70% des Einkommens, im Gegensatz zu Deutschlands knapp über 50%) auch flott wieder bereinigt werden.

Das besondere an dieser Wirtschaftskrise ist, dass sie von Regierungen zwangsverordnet wurde.
Das war 2008/09 oder bei den vorherigen Krisen deutlich anders. Irgendeine Fibonacci oder Gd 5000 Linie wird sich aber immer finden lassen, um die eigene Behauptung in Bezug auf Zukunftsprognosen zu untermauern.

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WiWi Gast

Wieder Short?

es wird weiter hochgehen bei der Geldmenge die jetzt freigesetzt wird! Bin schon wieder 20% im Plus! Morgen wird verkauft und dann die nächste Welle gesurft wenn der Trump wieder Panik bekommt, dass die Kurse einbrechen. Es ist einfach viel zu einfach...

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DHBWler

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Hab mit der Annahme, dass das Unternehmen konjunkturunabhängig ist bei Fresenius ordentlich zugekauft. Bei einem KGV von unter 10, einer soliden Dividendenpolitik und langfristig guten Geschäftsaussichten war das m.E. einfach ein Schnäppchen. Stand heute 20% im Plus und immer noch sehr günstig.

In anderen Branchen (Automobil, Maschinenbau, Handel) lassen sich die Folgen m.E. noch nicht absehen und ein Investment ist reines Glücksspiel und somit nicht lohnend.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Ja ich war schon sehr oft in den USA. Grundsätzlich würde ich die Amerikaner nicht alle für dumm halten. Hast Du schon mal Kreuzfahrten gemacht? Wer auf ein Schiff geht, hat immer das Risiko, dass er nicht mehr runter kommt, wenn er es will. Auch ohne Corona. Wir hatten schon Flusskreuzfahrtschiffe am Rhein, die unter Quarantäne gestellt wurden. Die Passagiere hatten Durchfall und haben sich ausgekotzt, sind aber nicht gestorben. Aber jetzt ist das Risiko viel größer und vor allem tödlich. Die ärztliche Versorgung auf einem Schiff ist nicht für so was ausgelegt. Ich war mal auf einem Schiff, wo ich Opfer einer massiven Erkältungswelle wurde. Bronchitis u.s.w. Da war gefühlt die Hälfte der 3.000 Passagiere krank. In der South China Sea kein Vergnügen. Die Schiffsärztin war nett und teuer, aber keine Hilfe. Zu Carnival gehören auch Costa, Aida u.s.w., das ist eine große Firma.

Auch in den USA hat es Panikkäufe in den Supermärkten gegeben. Die Bedrohung ist in der Bevölkerung angekommen. Also werden die es sich überlegen, ob sie wieder auf ein Schiff gehen, während Corona noch im Land wütet.

Der Anstieg von Carnival Aktie ist somit sehr verwunderlich. Sollte der Staat einsteigen wie während der Finanzkrise bei General Motors, müsste es für die Altaktionäre wohl ganz übel laufen. Verwässerung des Aktienkurses? Bei GM wurden die Altaktionäre enteignet.

2008/2009 war eine Finanzkrise, die nicht tödlich war. Ausnahme einige Banker / Spekulanten, die sich umgebracht hatten. Da war eine V-förmige Erholung auch machbar.

Der shut down wurde schon vor 100 Jahren mal erfolgreich ausprobiert, aber nicht im ganzen Land. St. Louis ist bekannt, die waren so gut durch die spanische Grippe gekommen.

WiWi Gast schrieb am 27.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2020:

Könnte passieren. vor allem in den USA. Carnival hat sich im Kurs schon wieder verdoppelt, obwohl die Schiffe wohl alle festgemacht sind. Und wer wird wohl in den USA nach Ostern wieder auf ein Kreuzfahrtschiff gehen??

Warst du schonmal in den Staaten?
Ich habe da eine Weile gelebt und bin mir recht sicher, dass da schnell wieder Interesse dran aufkeimt.
Gerade in Amerika mit der Hire&Fire Mentalität kommt ein Einbruch schnell, kann aber aufgrund der starken Konsumneigung (fast 70% des Einkommens, im Gegensatz zu Deutschlands knapp über 50%) auch flott wieder bereinigt werden.

Das besondere an dieser Wirtschaftskrise ist, dass sie von Regierungen zwangsverordnet wurde.
Das war 2008/09 oder bei den vorherigen Krisen deutlich anders. Irgendeine Fibonacci oder Gd 5000 Linie wird sich aber immer finden lassen, um die eigene Behauptung in Bezug auf Zukunftsprognosen zu untermauern.

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WiWi Gast

Wieder Short?

In diesem Sinne hat sich Boeing in den letzten drei Handelstagen ebenfalls verdoppelt, obwohl ich das nur als technische Gegenreaktion auf die extremen Verluste zuvor ansehe und sich der Abwärtstrend heute oder spätestens nächste Woche wieder durchsetzten sollte.

Ein Beispiel dazu aus der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008:

Am 13. Oktober 2008 nach dem Bankenrettungspaket mit einem Tagesplus von 10% in allen großen Indizes legten einzelne Bankaktien, die von den Hochs aus 2007 bereits erheblich verloren hatten kurzzeitig um fast 100% zu, um danach noch weitere 80% zu verlieren.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Nja, es wäre ziemlich gefährlich aktuell mit der Finanzkrise zu argumentieren. Das kommt ja alles erst noch. Aktuell versucht der Markt mehr oder weniger verzweifelt die Auswirkungen des Viruses einzupreisen.

Seit heute haben wir die höchsten Infektionszahlen in den USA. Wer dort mal gelebt hat weiß, dass Italien Kindergeburtstag dagegen wird. Dann hat die Fed gerade angekündigt Unternehmensanleihen zu kaufen. Staatsanleihen... geschenkt, das juckt heutzutage keinen mehr. Vor zehn Jahren sind Zentralbankvorstände noch zurückgetreten, wenn man über so etwas laut nachgedacht hat. Und zwar bei Staatsanleihen - nicht Unternehmensanleihen.
Das ist nichts anderes als direkt Geld drucken bzw. kräftig die Inflation ankurbeln.

Wer rennen gerade zu auf eine riesige Stagflation zu. Aber der Börsianer denkt natürlich das das Kurven wieder hochgehen. Sind ja nur Zahlen... ;-) Also ich glaube, dass der S&P locker an die 60% an Wert verliert. Da kommen wir irgendwo bei 1500 Punkten im laufe des Jahres raus. Und selbst das wäre noch optimistisch. Das fiese wäre dann allerdings, wenn in so einem Szenario die Börsen schließen.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 27.03.2020:

Nja, es wäre ziemlich gefährlich aktuell mit der Finanzkrise zu argumentieren. Das kommt ja alles erst noch. Aktuell versucht der Markt mehr oder weniger verzweifelt die Auswirkungen des Viruses einzupreisen.

Seit heute haben wir die höchsten Infektionszahlen in den USA. Wer dort mal gelebt hat weiß, dass Italien Kindergeburtstag dagegen wird. Dann hat die Fed gerade angekündigt Unternehmensanleihen zu kaufen. Staatsanleihen... geschenkt, das juckt heutzutage keinen mehr. Vor zehn Jahren sind Zentralbankvorstände noch zurückgetreten, wenn man über so etwas laut nachgedacht hat. Und zwar bei Staatsanleihen - nicht Unternehmensanleihen.
Das ist nichts anderes als direkt Geld drucken bzw. kräftig die Inflation ankurbeln.

Wer rennen gerade zu auf eine riesige Stagflation zu. Aber der Börsianer denkt natürlich das das Kurven wieder hochgehen. Sind ja nur Zahlen... ;-) Also ich glaube, dass der S&P locker an die 60% an Wert verliert. Da kommen wir irgendwo bei 1500 Punkten im laufe des Jahres raus. Und selbst das wäre noch optimistisch. Das fiese wäre dann allerdings, wenn in so einem Szenario die Börsen schließen.

Oh, in der Theorie vielleicht. In der Praxis sieht die Welt ganz anders aus

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WiWi Gast

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Morgen gehe ich wieder short, sofern der Dax bei über 9.000 eröffnet. Wir hatten in der letzten Woche eine Erholung / Bärenmarktrallye. Der wollte ich mich nicht in den Weg stellen. Es ist immer gefährlich, gegen den Trend zu handeln. Trump hatte mit seiner Vision, dass die Lockerungen nach Ostern aufgehoben werden könnten, die Rallye stimuliert. Das hat sich jetzt erledigt. Der shut down wird länger dauern. Und die Dramatik am Weltfinanzplatz New York nimmt weiter zu.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.03.2020:

Nja, es wäre ziemlich gefährlich aktuell mit der Finanzkrise zu argumentieren. Das kommt ja alles erst noch. Aktuell versucht der Markt mehr oder weniger verzweifelt die Auswirkungen des Viruses einzupreisen.

Seit heute haben wir die höchsten Infektionszahlen in den USA. Wer dort mal gelebt hat weiß, dass Italien Kindergeburtstag dagegen wird. Dann hat die Fed gerade angekündigt Unternehmensanleihen zu kaufen. Staatsanleihen... geschenkt, das juckt heutzutage keinen mehr. Vor zehn Jahren sind Zentralbankvorstände noch zurückgetreten, wenn man über so etwas laut nachgedacht hat. Und zwar bei Staatsanleihen - nicht Unternehmensanleihen.
Das ist nichts anderes als direkt Geld drucken bzw. kräftig die Inflation ankurbeln.

Wer rennen gerade zu auf eine riesige Stagflation zu. Aber der Börsianer denkt natürlich das das Kurven wieder hochgehen. Sind ja nur Zahlen... ;-) Also ich glaube, dass der S&P locker an die 60% an Wert verliert. Da kommen wir irgendwo bei 1500 Punkten im laufe des Jahres raus. Und selbst das wäre noch optimistisch. Das fiese wäre dann allerdings, wenn in so einem Szenario die Börsen schließen.

Oh, in der Theorie vielleicht. In der Praxis sieht die Welt ganz anders aus

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WiWi Gast

Wieder Short?

Nja, habe das S&P500-Short-Investment noch weiter ausgebaut, am Freitag.
Und auch die letzten Staatsanleihen verkauft.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 29.03.2020:

Nja, habe das S&P500-Short-Investment noch weiter ausgebaut, am Freitag.
Und auch die letzten Staatsanleihen verkauft.

Ich hab mein Short-Portfolio ebenfalls ausgebaut. Glaube es steht eine unruhige Woche ins Haus.

Warum hast du die Staatsanleihen abgestoßen? Habe noch 40k in US Treasuries mit langer Lfz., bislang haben die sich prächtig entwickelt, denke so lange die USA zahlungskräftig sind besteht hier kein größeres Risiko.

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WiWi Gast

Wieder Short?

In den USA ist social distancing bis Ende April verlängert worden. Damit haben sich die Experten doch gegen Trump durchgesetzt.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2020:

Morgen gehe ich wieder short, sofern der Dax bei über 9.000 eröffnet. Wir hatten in der letzten Woche eine Erholung / Bärenmarktrallye. Der wollte ich mich nicht in den Weg stellen. Es ist immer gefährlich, gegen den Trend zu handeln. Trump hatte mit seiner Vision, dass die Lockerungen nach Ostern aufgehoben werden könnten, die Rallye stimuliert. Das hat sich jetzt erledigt. Der shut down wird länger dauern. Und die Dramatik am Weltfinanzplatz New York nimmt weiter zu.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.03.2020:

Nja, es wäre ziemlich gefährlich aktuell mit der Finanzkrise zu argumentieren. Das kommt ja alles erst noch. Aktuell versucht der Markt mehr oder weniger verzweifelt die Auswirkungen des Viruses einzupreisen.

Seit heute haben wir die höchsten Infektionszahlen in den USA. Wer dort mal gelebt hat weiß, dass Italien Kindergeburtstag dagegen wird. Dann hat die Fed gerade angekündigt Unternehmensanleihen zu kaufen. Staatsanleihen... geschenkt, das juckt heutzutage keinen mehr. Vor zehn Jahren sind Zentralbankvorstände noch zurückgetreten, wenn man über so etwas laut nachgedacht hat. Und zwar bei Staatsanleihen - nicht Unternehmensanleihen.
Das ist nichts anderes als direkt Geld drucken bzw. kräftig die Inflation ankurbeln.

Wer rennen gerade zu auf eine riesige Stagflation zu. Aber der Börsianer denkt natürlich das das Kurven wieder hochgehen. Sind ja nur Zahlen... ;-) Also ich glaube, dass der S&P locker an die 60% an Wert verliert. Da kommen wir irgendwo bei 1500 Punkten im laufe des Jahres raus. Und selbst das wäre noch optimistisch. Das fiese wäre dann allerdings, wenn in so einem Szenario die Börsen schließen.

Oh, in der Theorie vielleicht. In der Praxis sieht die Welt ganz anders aus

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WiWi Gast

Wieder Short?

Den short von heute morgen zur Eröffnung habe ich mit kleinem Gewinn glatt gestellt. sicher ist sicher.

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know-it-all

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 30.03.2020:

Den short von heute morgen zur Eröffnung habe ich mit kleinem Gewinn glatt gestellt. sicher ist sicher.

Wie man in den letzten beiden Wochen gesehen hat, ist die grundlegende Richtung der Kurse halt leider doch nicht so leicht vorhersehbar. Auch bei der Bestimmung einer möglichen Talsohle für den Dax, ist es fraglich ob man sich an vergangenen Krisen/Crashs orientieren kann und sollte. Schließlich pumpen die Zentralbanken derart viel Geld in den Markt, gleichzeitig sind aufgrund der gerade immens ansteigenden Staatsverschuldungen auch Staatsanleihen nicht mehr unbedingt so sicher wie zuvor.
Folglich werden wir eventuell keinen max. draw-down von 50% beim Dax sehen, wie das in vorhergehenden Krisen der Fall war. Eventuell liegt der Zeitpunkt des niedrigsten Standes auch schon hinter uns. Keiner weiß es.
Rein von der Logik her würde ich für diese Woche auch eher sinkende Kurse erwarten - die letzte Woche wäre dann so eine Art Bärenrallye gewesen.
Aber heute geht es beim Dax ja erstmal recht gemächlich zu; alles darauf wetten, dass es wieder dramatisch berab geht, würde ich deshalb nicht unbedingt.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

know-it-all schrieb am 30.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 30.03.2020:

Den short von heute morgen zur Eröffnung habe ich mit kleinem Gewinn glatt gestellt. sicher ist sicher.

Wie man in den letzten beiden Wochen gesehen hat, ist die grundlegende Richtung der Kurse halt leider doch nicht so leicht vorhersehbar. Auch bei der Bestimmung einer möglichen Talsohle für den Dax, ist es fraglich ob man sich an vergangenen Krisen/Crashs orientieren kann und sollte. Schließlich pumpen die Zentralbanken derart viel Geld in den Markt, gleichzeitig sind aufgrund der gerade immens ansteigenden Staatsverschuldungen auch Staatsanleihen nicht mehr unbedingt so sicher wie zuvor.
Folglich werden wir eventuell keinen max. draw-down von 50% beim Dax sehen, wie das in vorhergehenden Krisen der Fall war. Eventuell liegt der Zeitpunkt des niedrigsten Standes auch schon hinter uns. Keiner weiß es.
Rein von der Logik her würde ich für diese Woche auch eher sinkende Kurse erwarten - die letzte Woche wäre dann so eine Art Bärenrallye gewesen.
Aber heute geht es beim Dax ja erstmal recht gemächlich zu; alles darauf wetten, dass es wieder dramatisch berab geht, würde ich deshalb nicht unbedingt.

Schauen wir mal, wie die Amerikaner im krisengeschüttelten NYC heute eröffnen..

antworten
know-it-all

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 30.03.2020:

Schauen wir mal, wie die Amerikaner im krisengeschüttelten NYC heute eröffnen..

Und - noch Fragen? S&P500 und Dow mit je ca. 2% im Plus :-)

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

know-it-all schrieb am 30.03.2020:

Schauen wir mal, wie die Amerikaner im krisengeschüttelten NYC heute eröffnen..

Und - noch Fragen? S&P500 und Dow mit je ca. 2% im Plus :-)

Überrascht mich zugegebenermaßen :) Ich bleib trotzdem erstmal short, damit fühl ich mich derzeit wohler.

Wenn die Kurse aber jetzt auch bei den ersten Einschlägen in den berichteten Q1 Unternehmenszahlen weiter steigen dann scheint die Kausalität "Unternehmensgewinne -> Kurs" vollständig durch "Zentralbankintervention -> Kurs" abgelöst worden zu sein. Verrückte Zeiten..

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Ich frage mich gerade ob ich meine Shortpositionen noch weiter ausbauen sollte. Hmm.

antworten
know-it-all

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 31.03.2020:

Ich frage mich gerade ob ich meine Shortpositionen noch weiter ausbauen sollte. Hmm.

So wie man als Long-Investor nicht unbedingt ins fallende Messer greifen sollte, gibt es vielleicht auch eine Analogie für Short-Investoren bei steigenden Kursen (auch wenn Messer ja nicht nach oben fliegen...:-)).

antworten
know-it-all

Wieder Short?

Der Dax ist die kräftigen Gewinne des Vormittags wieder komplett los und inzwischen im Minus. S&P500 Futures auch im Minus.. Vielleicht gibt es ja doch noch Potential für Short-Investoren.

Als Long-Investor hoffe ich auch auf Kursrückgänge um noch günstigere Einstiegskurse realisieren zu können. Also auf geht's Short-Käufer - langt richtig zu! :-)

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

know-it-all schrieb am 31.03.2020:

Der Dax ist die kräftigen Gewinne des Vormittags wieder komplett los und inzwischen im Minus. S&P500 Futures auch im Minus.. Vielleicht gibt es ja doch noch Potential für Short-Investoren.

Als Long-Investor hoffe ich auch auf Kursrückgänge um noch günstigere Einstiegskurse realisieren zu können. Also auf geht's Short-Käufer - langt richtig zu! :-).

In den USA gibt es neue Hiobs-Botschaften, geht gleich abwärts..

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 31.03.2020:

know-it-all schrieb am 31.03.2020:

Der Dax ist die kräftigen Gewinne des Vormittags wieder komplett los und inzwischen im Minus. S&P500 Futures auch im Minus.. Vielleicht gibt es ja doch noch Potential für Short-Investoren.

Als Long-Investor hoffe ich auch auf Kursrückgänge um noch günstigere Einstiegskurse realisieren zu können. Also auf geht's Short-Käufer - langt richtig zu! :-).

In den USA gibt es neue Hiobs-Botschaften, geht gleich abwärts..

Die da wären?

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know-it-all

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 31.03.2020:

Die da wären?

Das habe ich mich auch gefragt.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

know-it-all schrieb am 31.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 31.03.2020:

Die da wären?

Das habe ich mich auch gefragt.

Headline NYT: „ Grim Models project high U.S. toll in month long crisis“ dachte das reicht für ein paar Prozentpunkte minus aber den Markt scheint nur noch auf Zentralbanken zu schauen.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 31.03.2020:

Headline NYT: „ Grim Models project high U.S. toll in month long crisis“ dachte das reicht für ein paar Prozentpunkte minus aber den Markt scheint nur noch auf Zentralbanken zu schauen.

Naja, es ist immer schlecht in solchen Situation auf Journalisten oder Analysten in Banken zu hören. Ich bin jetzt schon ein wenig älter, mittlerweile auch Unternehmer und kann mich noch an die Finanzkrise 2008/2009 erinnern und vor allem, wie du Abläufe damals waren.

Ich habe so den Eindruck, der Großteil der Industrie (bzw. der Medien) hat überhaupt noch nicht realisiert, was da alles zerstört wurde und was in den nächsten Monaten auf uns zukommt. Die Tourismusbranche ist einfach mal weggefegt; ganze DAX-Konzerne wurden innerhalb von Tagen auf Null in der Produktion gesetzt. So etwas gab es noch nie, deswegen tun sich die meisten Leute überhaupt schwer das zu begreifen.

Jeder, der hier in seiner IGM-Welt sitzt weiß, dass erstmal wochenlang Stratetgiemeetings abgehalten werden müssen (die laufen jetzt ja schon mit Hochdruck), damit man das ganze Konglomerat wieder hochfahren kann. Währenddessen geht der Produktionsausfall weiter. Und natürlich wird ein Großteil der deutschen jetzt nicht fröhlich im Sommer an die Ostsee fahren oder gar ein neues Auto kaufen.
Leider läuft jede Wirtschaftskrise exakt so ab, nämlich dass der Großteil der Marktteilnehmer es bis zum Ende nicht wahr haben will. Da kann die EZB oder Fed noch so viel Geld in den Markt pumpen.

Die aktuelle "Euphorie" grassiert nur in der Börsenwelt weil kurzfristige Gewinne möglich sind und alle jetzt vom perfekten Investitionszeitpunkt sprechen. Aber das Kartenhaus bricht auch bald zusammen. Spätestens wenn die ersten Horrorzahlen aus der Realwirtschaft kommen. Die ersten Firmenpleiten haben ja schon begonnen.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Sehe ich auch so. Die Finanzkrise 2008/2009 war ein Witz im Vergleich zur aktuellen Situation. Ich sehe nachts immer CNN. In den USA kommt in den nächsten Wochen die volle Katastrophe. Mittlerweile gibt es immer mehr Hinweise, dass der shut down da bis Ende Mai dauern könnte. Jetzt hat sogar der cnn-Moderator Chris Cuomo den Virus.

Habe noch zwei shorts laufen

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Headline NYT: „ Grim Models project high U.S. toll in month long crisis“ dachte das reicht für ein paar Prozentpunkte minus aber den Markt scheint nur noch auf Zentralbanken zu schauen.

Naja, es ist immer schlecht in solchen Situation auf Journalisten oder Analysten in Banken zu hören. Ich bin jetzt schon ein wenig älter, mittlerweile auch Unternehmer und kann mich noch an die Finanzkrise 2008/2009 erinnern und vor allem, wie du Abläufe damals waren.

Ich habe so den Eindruck, der Großteil der Industrie (bzw. der Medien) hat überhaupt noch nicht realisiert, was da alles zerstört wurde und was in den nächsten Monaten auf uns zukommt. Die Tourismusbranche ist einfach mal weggefegt; ganze DAX-Konzerne wurden innerhalb von Tagen auf Null in der Produktion gesetzt. So etwas gab es noch nie, deswegen tun sich die meisten Leute überhaupt schwer das zu begreifen.

Jeder, der hier in seiner IGM-Welt sitzt weiß, dass erstmal wochenlang Stratetgiemeetings abgehalten werden müssen (die laufen jetzt ja schon mit Hochdruck), damit man das ganze Konglomerat wieder hochfahren kann. Währenddessen geht der Produktionsausfall weiter. Und natürlich wird ein Großteil der deutschen jetzt nicht fröhlich im Sommer an die Ostsee fahren oder gar ein neues Auto kaufen.
Leider läuft jede Wirtschaftskrise exakt so ab, nämlich dass der Großteil der Marktteilnehmer es bis zum Ende nicht wahr haben will. Da kann die EZB oder Fed noch so viel Geld in den Markt pumpen.

Die aktuelle "Euphorie" grassiert nur in der Börsenwelt weil kurzfristige Gewinne möglich sind und alle jetzt vom perfekten Investitionszeitpunkt sprechen. Aber das Kartenhaus bricht auch bald zusammen. Spätestens wenn die ersten Horrorzahlen aus der Realwirtschaft kommen. Die ersten Firmenpleiten haben ja schon begonnen.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Die beiden Shorts sind mit Gewinn verkauft.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Die beiden Shorts sind mit Gewinn verkauft.

Ich bleib drinnen bis 8000 :)

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WiWi Gast

Wieder Short?

Short wär mir zurzeit zu gefährlich. Hatte 13 Jahre lang Apple Aktien und habe sie im Schnitt noch für 265€ verkauft bekommen. Zusammen für knapp 75k. Werde einen Teil davon wieder in Apple Aktien investieren, wenn der Kurs noch unter 200€ fallen wird. Aber dann nicht shorten sondern wieder eine längere Zeit halten.

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know-it-all

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Sehe ich auch so. Die Finanzkrise 2008/2009 war ein Witz im Vergleich zur aktuellen Situation. Ich sehe nachts immer CNN. In den USA kommt in den nächsten Wochen die volle Katastrophe. Mittlerweile gibt es immer mehr Hinweise, dass der shut down da bis Ende Mai dauern könnte. Jetzt hat sogar der cnn-Moderator Chris Cuomo den Virus.

Es mag ein Witz sein, aber tatsächlich ist heute trotzdem viel mehr (Zentralbank)Geld in den Märkten als damals. Selbst eine deutlich tiefere und längere Rezession als derzeit erwartet, würde also voraussichtlich nicht zu solchen Tiefskursen wie 2009 führen (Dax ~3500, S&P500 auf 800 oder so).
Und so hart es klingt, ich denke den institutionellen Anlegern sind die Toten und Opfer des Virus tendentiell eher egal. Da geht es tatsächlich primär weiter darum, an der Börse Geld zu verdienen.

Ein Teil der Katastrophe und die erwartete Zahl an Toten (Ankündigung von POTUS: 100 bis 250k Opfer) ist m.M.n. längst eingepreist.
Im Moment werden die Kurse deswegen v.a. durch die Erwartung auf eine schnelle Erholung gestützt (V-Szenario). Sollte es die ersten Indikatoren geben, dass es doch eher auf ein U-Szenario (mit längerer Talsohle) oder gar L-Form hinausläuft, ist sicher noch viel Potential für weitere Kursrückgänge.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Headline NYT: „ Grim Models project high U.S. toll in month long crisis“ dachte das reicht für ein paar Prozentpunkte minus aber den Markt scheint nur noch auf Zentralbanken zu schauen.

Naja, es ist immer schlecht in solchen Situation auf Journalisten oder Analysten in Banken zu hören. Ich bin jetzt schon ein wenig älter, mittlerweile auch Unternehmer und kann mich noch an die Finanzkrise 2008/2009 erinnern und vor allem, wie du Abläufe damals waren.

Ich habe so den Eindruck, der Großteil der Industrie (bzw. der Medien) hat überhaupt noch nicht realisiert, was da alles zerstört wurde und was in den nächsten Monaten auf uns zukommt. Die Tourismusbranche ist einfach mal weggefegt; ganze DAX-Konzerne wurden innerhalb von Tagen auf Null in der Produktion gesetzt. So etwas gab es noch nie, deswegen tun sich die meisten Leute überhaupt schwer das zu begreifen.

Jeder, der hier in seiner IGM-Welt sitzt weiß, dass erstmal wochenlang Stratetgiemeetings abgehalten werden müssen (die laufen jetzt ja schon mit Hochdruck), damit man das ganze Konglomerat wieder hochfahren kann. Währenddessen geht der Produktionsausfall weiter. Und natürlich wird ein Großteil der deutschen jetzt nicht fröhlich im Sommer an die Ostsee fahren oder gar ein neues Auto kaufen.
Leider läuft jede Wirtschaftskrise exakt so ab, nämlich dass der Großteil der Marktteilnehmer es bis zum Ende nicht wahr haben will. Da kann die EZB oder Fed noch so viel Geld in den Markt pumpen.

Die aktuelle "Euphorie" grassiert nur in der Börsenwelt weil kurzfristige Gewinne möglich sind und alle jetzt vom perfekten Investitionszeitpunkt sprechen. Aber das Kartenhaus bricht auch bald zusammen. Spätestens wenn die ersten Horrorzahlen aus der Realwirtschaft kommen. Die ersten Firmenpleiten haben ja schon begonnen.

Super Beitrag. Danke dir.

Ich teile deine Meinung ebenfalls größtenteils. Einzig die Notebanken/Staatsinterventionrn sind in dieser Krise nicht zu unterschätzen. Trump wird alles dafür tun, dass sich der Aktienmarkt positiv entwickelt.

Bleib aber bis zur Berichtssaison q1, d.h. mind noch 2-3 Wochen short.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Haha, danke, ich bin der mit dem "klasse Beitrag" und ich bin nicht nur Unternehmer, sondern habe auch in monetärer Ökonomik promoviert.

Das fiese ist, dass diese Zentralbank"Interventionen" immer schwächer werden. Man muss sich mal vor Augen führen, was für Handlungsmöglichkeiten die Zentralbank hat. Unter normalen Umständen reicht eine Zinssteuerung aus, wie wir es immer in den Lehrbüchern gelernt haben. Das ist bereits seit gut zehn Jahren praktisch ausgehebelt. Die Fed hat sich langsam noch ein kleines Zinspolster aufbauen können, aber das ist praktisch in den letzten Wochen erodiert.
Die erste Ankündigung war damals dann Quantitative Easing, also der Ankauf von Staats(!)anleihen. Das kann man noch vertreten, obgleich bereits damals Direktoriumsmitglieder wie Jürgen Stark genau deswegen zurückgetreten sind.
Die lange Sicht wird diesen Kritikern auch recht, denn - machen wir uns nichts vor - die jetzige Krise muss unweigerlich in einer erneuten Staatsschuldenkrise ähnlich derer von 2011/2012 enden. Denn welche Länder sind aktuell am stärksten in Europa vom Virus betroffen...? Richtig.

Das wird nicht sofort passieren, aber ab 2021 geht das ganze Spiel mit Target2, ESFM, usw. wieder von vorne los. Und ich glaube nicht, dass der Euro das in der jetzigen Konstellation überlebt. Spanien und Italien sind schließlich die dritt-/viergrößte Volkswirtschaft in der EU! Natürlich werden wir in Deutschland weiterhin den Euro haben, aber es muss dann wohl oder übel Austritte geben. Es geht ja garnicht mehr anders.

Dass die Fed jetzt auch noch (offiziell) Unternehmens(!)anleihen kauft ist allerdings ein starkes Stück. Das ist nichts anderes als eine direkte Erhöhung der Geldmenge und das muss sich mittelfristig in einer Steigerung der Inflationsraten widerspiegeln. Weil auch eine Zentralbank kann nicht einfach immer weiter Geld in den Markt pumpen ohne das etwas negatives passiert. Mal abgesehen davon, dass dadurch praktisch der Zinsmarkt implodiert und somit die Haupteinnahmequelle des Finanzsektors zum erliegen kommen (falls sich jemand schon eimal die Frage gestellt hat, wie eigentlich eine normale Bank 80-90% ihres Umsatzes erwirtschaftet.). Das ist das eigentlich Gefährliche daran.

Man muss aber auch fairerweise die Frage stellen, was eigentlich die Alternative dazu wäre? Zinsen rauf und vollkommende Unabhängigkeit der Geldpolitik (wie im Lehrbuch)? Dann wären wir wohl sofort in der Depression und der Arbeitsmarkt würde sofort zusammenbrechen.

Also tatsächlich sind die aktuellen Reaktionen eher eine Einbahnstraße, in das sich die Staaten während der letzten Finanzkrise manövriert haben.

Ob man jetzt short gehen soll ist eine andere Frage. Ich habe es ja schongeschrieben, dass ich aus diesen Gründen auch einen Teil des Portfolios so abgesichert habe. Aber was auf jeden Fall Sinn ergibt, ist dass man sich vor dem oben genannten Argumenten mittelfristig von Anleihe-ETFs trennt! Man muss sich nur mal das Absacken der Unternehmensanleihen zu Beginn des Crashs anschauen. Das war mehr als heftig und ist medial irgendwie komplett untergegangen.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Haha, danke, ich bin der mit dem "klasse Beitrag" und ich bin nicht nur Unternehmer, sondern habe auch in monetärer Ökonomik promoviert.

Das fiese ist, dass diese Zentralbank"Interventionen" immer schwächer werden. Man muss sich mal vor Augen führen, was für Handlungsmöglichkeiten die Zentralbank hat. Unter normalen Umständen reicht eine Zinssteuerung aus, wie wir es immer in den Lehrbüchern gelernt haben. Das ist bereits seit gut zehn Jahren praktisch ausgehebelt. Die Fed hat sich langsam noch ein kleines Zinspolster aufbauen können, aber das ist praktisch in den letzten Wochen erodiert.
Die erste Ankündigung war damals dann Quantitative Easing, also der Ankauf von Staats(!)anleihen. Das kann man noch vertreten, obgleich bereits damals Direktoriumsmitglieder wie Jürgen Stark genau deswegen zurückgetreten sind.
Die lange Sicht wird diesen Kritikern auch recht, denn - machen wir uns nichts vor - die jetzige Krise muss unweigerlich in einer erneuten Staatsschuldenkrise ähnlich derer von 2011/2012 enden. Denn welche Länder sind aktuell am stärksten in Europa vom Virus betroffen...? Richtig.

Das wird nicht sofort passieren, aber ab 2021 geht das ganze Spiel mit Target2, ESFM, usw. wieder von vorne los. Und ich glaube nicht, dass der Euro das in der jetzigen Konstellation überlebt. Spanien und Italien sind schließlich die dritt-/viergrößte Volkswirtschaft in der EU! Natürlich werden wir in Deutschland weiterhin den Euro haben, aber es muss dann wohl oder übel Austritte geben. Es geht ja garnicht mehr anders.

Dass die Fed jetzt auch noch (offiziell) Unternehmens(!)anleihen kauft ist allerdings ein starkes Stück. Das ist nichts anderes als eine direkte Erhöhung der Geldmenge und das muss sich mittelfristig in einer Steigerung der Inflationsraten widerspiegeln. Weil auch eine Zentralbank kann nicht einfach immer weiter Geld in den Markt pumpen ohne das etwas negatives passiert. Mal abgesehen davon, dass dadurch praktisch der Zinsmarkt implodiert und somit die Haupteinnahmequelle des Finanzsektors zum erliegen kommen (falls sich jemand schon eimal die Frage gestellt hat, wie eigentlich eine normale Bank 80-90% ihres Umsatzes erwirtschaftet.). Das ist das eigentlich Gefährliche daran.

Man muss aber auch fairerweise die Frage stellen, was eigentlich die Alternative dazu wäre? Zinsen rauf und vollkommende Unabhängigkeit der Geldpolitik (wie im Lehrbuch)? Dann wären wir wohl sofort in der Depression und der Arbeitsmarkt würde sofort zusammenbrechen.

Also tatsächlich sind die aktuellen Reaktionen eher eine Einbahnstraße, in das sich die Staaten während der letzten Finanzkrise manövriert haben.

Ob man jetzt short gehen soll ist eine andere Frage. Ich habe es ja schongeschrieben, dass ich aus diesen Gründen auch einen Teil des Portfolios so abgesichert habe. Aber was auf jeden Fall Sinn ergibt, ist dass man sich vor dem oben genannten Argumenten mittelfristig von Anleihe-ETFs trennt! Man muss sich nur mal das Absacken der Unternehmensanleihen zu Beginn des Crashs anschauen. Das war mehr als heftig und ist medial irgendwie komplett untergegangen.

Danke dir, auch wieder ein super Beitrag ;)

Und auch hier teile ich deine Meinung wieder. Ich schiebe ein immerhin niedriges 6-stelliges privates Familien-Portfolio vor mir her und bin aus den von dir genannten Gründen bereits etwas länger komplett raus aus dem EUR und größtenteils im USD (US Treasuries für die sicheren Sachen). Denke die USA kommen trotz der riesigen Bailout-Programme nicht so schnell in Zahlungsnot, dass diese Anlageklasse wirklich riskant wird.

Was spricht denn aus deiner Sicht gegen US-Unternehmensanleihen (hab ich auch ein paar von)? Wenn die FED diese aufkauft ist doch gut, am Ende wird doch dann der EK-Geber (=Aktionär) zu Kasse gebeten wenn die ganzen hoch verschuldeten Unternehmen Probleme bekommen.

Und mal generell, in welchen Währungen führst du ein Portfolio? Hab in letzter Zeit häufiger mal über CHF oder NOK nachgedacht.

Ansonsten bleibe ich short, denke die Q1 Berichtssaison wird kurzfristig (zu Recht) noch Panik erzeugen.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Der Aktienmarkt ist aktuell ziemlich volatil und extrem durch Tradingalgorithmen geprägt, wenn man sich teilweise die Intraday Verläufe anschaut.

Allgemein ist die Tendenz sowohl im deutschen als auch amerikanischen Markt nach unten. Der DAX und Dow Jones werden ziemlich sicher beide wieder auf ihre inneren Werte zurückgehen. In dem Dreh von low 8000er beim DAX und 15.000-16.000 beim Dow Jones. Dann ist jedoch noch nicht wirklich die Rezesssion bzw. der Umsatzrückgang der Großunternehmen eingepreist.

Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass alle Unternehmen des ACE Bereichs mindestens eine 10-20% Umsatzeinbuße kassieren werden und damit fast allesamt rote Zahlen schreiben werden. Weiterhin werden viele Unternehmen dies auch zum Anlass nehmen irgendwelche Abschreibungen im aktuellen Geschäftsjahr zu tätigen. Daher gehe ich davon aus, dass da noch ordentlich Potential nach unten herrscht. Daher halte ich die oben erwähnten 6.000-7.000 Punkte beim DAX für durchaus realistisch. Der Dow Jones sollte sicherlich in den niedrigen 10.000er Bereich einbrechen so massiv überbewertet, wie die US Wirtschaft vor Corona war.

Corona wird um einiges härter als die Finanzkrise 2008 einschlagen und tut es ohnehin schon. Wir haben aktuell rund 10mal so viele Firmen in Kurzarbeit wie 2008-2009. Die Auswirkungen sind aktuell nur noch nicht so offensichtlich. Insbesondere wird die Situation in den USA ziemlich schlecht mit deren maroden Gesundheitssystem und nicht existenten Sozialsystem sowie mangelnden Arbeitsschutz. Da wird in den USA sicherlich irgendwann noch ein zweites Paket kommen und die werden sich dann nochmals um ein Weiteres massivst Überschulden.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 01.04.2020:

Headline NYT: „ Grim Models project high U.S. toll in month long crisis“ dachte das reicht für ein paar Prozentpunkte minus aber den Markt scheint nur noch auf Zentralbanken zu schauen.

Naja, es ist immer schlecht in solchen Situation auf Journalisten oder Analysten in Banken zu hören. Ich bin jetzt schon ein wenig älter, mittlerweile auch Unternehmer und kann mich noch an die Finanzkrise 2008/2009 erinnern und vor allem, wie du Abläufe damals waren.

Ich habe so den Eindruck, der Großteil der Industrie (bzw. der Medien) hat überhaupt noch nicht realisiert, was da alles zerstört wurde und was in den nächsten Monaten auf uns zukommt. Die Tourismusbranche ist einfach mal weggefegt; ganze DAX-Konzerne wurden innerhalb von Tagen auf Null in der Produktion gesetzt. So etwas gab es noch nie, deswegen tun sich die meisten Leute überhaupt schwer das zu begreifen.

Jeder, der hier in seiner IGM-Welt sitzt weiß, dass erstmal wochenlang Stratetgiemeetings abgehalten werden müssen (die laufen jetzt ja schon mit Hochdruck), damit man das ganze Konglomerat wieder hochfahren kann. Währenddessen geht der Produktionsausfall weiter. Und natürlich wird ein Großteil der deutschen jetzt nicht fröhlich im Sommer an die Ostsee fahren oder gar ein neues Auto kaufen.
Leider läuft jede Wirtschaftskrise exakt so ab, nämlich dass der Großteil der Marktteilnehmer es bis zum Ende nicht wahr haben will. Da kann die EZB oder Fed noch so viel Geld in den Markt pumpen.

Die aktuelle "Euphorie" grassiert nur in der Börsenwelt weil kurzfristige Gewinne möglich sind und alle jetzt vom perfekten Investitionszeitpunkt sprechen. Aber das Kartenhaus bricht auch bald zusammen. Spätestens wenn die ersten Horrorzahlen aus der Realwirtschaft kommen. Die ersten Firmenpleiten haben ja schon begonnen.

Vollkommene Zustimmung von meiner Seite. Der Umsatz ist aktuell bei einer Menge ACE Unternehmen fast auf Null runter, jedoch müssen sie weiter ihre Kosten tragen. Man muss sich nur mal den Automobilsektor anschauen... da sind die Kurzarbeitsmaßnahmen auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Das sind mindestens 2 Monate kompletter Produktionsstillstand! Bei uns in Deutschland wird das zum Glück noch durch unser Sozialsystem alles so halbwegs aufgefangen.

Jetzt muss man sich nur mal die Situation in den USA überlegen, was passiert wenn 20-30% Arbeitslos werden und damit gar kein Geld mehr bekommen, da es dort kein Sozialsystem gibt. Die Maßnahmen aus deren Hilfspaket werden darauf auch nur minimal Einfluss haben. Meiner Meinung nach kam das Paket auch viel zu früh und wird komplett verpuffen. Dadurch wird sehr wahrscheinlich gleichzeitig eine Bankenkrise ausgelöst werden, da die Menschen aufeinmal ihre Kredite nicht mehr bedienen werden können. Die Situation ist aktuell ein ziemlich heftiger Teufelskreis.

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WiWi Gast

Wieder Short?

So, ich musst mich doch erstmal hier anmelden, da ich auch garnicht sehe wer hier wer ist. ;-)

WiWi Gast schrieb am 02.04.2020:

Danke dir, auch wieder ein super Beitrag ;)

Und auch hier teile ich deine Meinung wieder. Ich schiebe ein immerhin niedriges 6-stelliges privates Familien-Portfolio vor mir her und bin aus den von dir genannten Gründen bereits etwas länger komplett raus aus dem EUR und größtenteils im USD (US Treasuries für die sicheren Sachen). Denke die USA kommen trotz der riesigen Bailout-Programme nicht so schnell in Zahlungsnot, dass diese Anlageklasse wirklich riskant wird.

Was spricht denn aus deiner Sicht gegen US-Unternehmensanleihen (hab ich auch ein paar von)? Wenn die FED diese aufkauft ist doch gut, am Ende wird doch dann der EK-Geber (=Aktionär) zu Kasse gebeten wenn die ganzen hoch verschuldeten Unternehmen Probleme bekommen.

Und mal generell, in welchen Währungen führst du ein Portfolio? Hab in letzter Zeit häufiger mal über CHF oder NOK nachgedacht.

Ansonsten bleibe ich short, denke die Q1 Berichtssaison wird kurzfristig (zu Recht) noch Panik erzeugen.

Ich bin an der Börse eher in der kurzen Frist und langfristig aktiv. Quasi eine Kombination aus Short-ETFs auf ausgewählte Märkte und langfrist-Einzelaktieninvestments (und ja, den MSCI-World habe ich auch noch. ;) ) Ich muss auch ein sechsstelliges Familienvermögen verwalten, daher bin ich etwas vorsichtiger geworden, aber die Short-ETFs empfinde ich tatsächlich als ein sehr probates Mittel zur Absicherung. Wichtig ist aber, dass man einen Plan hat!

Ich handle aktuell ausschließlich in EUR, deswegen weil das Währungsrisiko zumindest in den Leitwährungen, wohl immer geringer wird. Alleine wegen der Nullzinspolitik der großen Zentralbanken plus gleicher wirtschaftlicher Entwicklung (also nach unten). Da wird es mal kurzfristig zu Sprüngen kommen, hat man ja auch beim EUR/USD gesehen, aber mittel- bis langfristig pendelt sich das ein. Man hat ja auch in den letzten Jahren durch die Zinspolitik der Fed die prototypische Anwendung der Zinsparitätentheorie gesehen, da der EUR ständig an Wert verloren hat. Das war alles Marktkonform. Also das "funktioniert" noch.
Und auch wenn es langfristig den EUR nicht mehr geben wird, so werden die Realwerte einfach "umdenominiert". Das fiese aber ist tatsächlich, dass das bei Nominalwerten, also Anleihen, nicht zwingend der Fall sein muss. Und deswegen bin ich aus dem Segment auch raus. Ich bin mir auch nicht sicher, wie diese auf die Inflationsraten reagieren werden (auch wenn sie indexiert sind). Wenn wir jetzt Jahrelang so weiter machen, dass wir eh den Zins abschaffen, dann ist die Überlegung bei Anleihe-ETFs, dass ich schlicht für "Geld mehr Geld bekomme". Denn die Restlaufzeiten spielen in dem Fall keine Rolle mehr und der Koupon ist auch mehr oder weniger weg.
Der einzige Vorteil ist also die Volatilitätsbegrenzung und das hat im Anfang März zumindest bei Unternehmensanleihen so überhaupt nicht funktioniert. Ich bin auch davon überzeugt, dass die EZB (mal wieder) verdeckt eingeschritten ist, da Illiquidität auf dem Marktsegment tatsächlich tödlich wäre. Denn da sind alle großen institutionellen Player aktiv.

Ich habe dann tatsächlich, nachdem sich durch die Zentralbank die Hälfte der Verluste ausgeglichen waren, meine Anteile nach und nach verkauft und teilweise auch schon in Aktien bzw. Optionen umgeschichtet. War eine rein rationale Entscheidung. Aber ich sehe keinen wirklichen Sinn mehr in Anleihe-ETFs darin, außer man will mittelfristig Geld sichern. Wenn Staatsanleihen, dann tatsächlich US-Treasuries. Aber wie gesagt, ich erachte mittlerweile eine Absicherung durch eine Kombination aus Short-ETFs und Gold als sinnvoller, auch wenn das zu lasten der Volatilität geht.

Zu anderen Währungen kann ich nichts sagen, aber klar, die schweizerische oder norwegische Staatsanleihen bieten sich für so etwas immer an, aber zumindest mittelfristig müssen jene nationalen Zentralbanken auch ragieren.

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know-it-all

Wieder Short?

Heute im Ticker auf tagesschau.de:

"Stärkster Einbruch der US-Wirtschaft seit 1946 prognostiziert
09:27 Uhr
Die US-Wirtschaft wird nach Prognose der Großbank Morgan Stanley in diesem Jahr wegen der Corona-Krise so stark einbrechen wie seit 1946 nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte um 5,5 Prozent schrumpfen, sagen die Analysten voraus. Im gerade begonnenen zweiten Quartal werde es sogar einen Einbruch um 38 Prozent geben, während das auf das Jahr hochgerechnete Minus im ersten Vierteljahr bei 3,4 Prozent liegen soll. Die Arbeitslosenquote soll im Frühjahr mit 15,7 Prozent ihren Höchststand erreichen. Etwa 21 Millionen Stellen sollen dabei wegfallen."

Allein diese Meldung müsste, wenn Börsenkurse nur einer Logik folgen würden, die Kurse viel stärker nachgeben lassen, als sie das tatsächlich tun bzw. getan haben. Denn ein Einbruch von 38% in einem Quartal wäre wirklich ein Jahrhundertereignis (selbst wenn das vielleicht das Worst-Case Szenario nach aktuellem Stand ist)

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

know-it-all schrieb am 03.04.2020:

Heute im Ticker auf tagesschau.de:

"Stärkster Einbruch der US-Wirtschaft seit 1946 prognostiziert
09:27 Uhr
Die US-Wirtschaft wird nach Prognose der Großbank Morgan Stanley in diesem Jahr wegen der Corona-Krise so stark einbrechen wie seit 1946 nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte um 5,5 Prozent schrumpfen, sagen die Analysten voraus. Im gerade begonnenen zweiten Quartal werde es sogar einen Einbruch um 38 Prozent geben, während das auf das Jahr hochgerechnete Minus im ersten Vierteljahr bei 3,4 Prozent liegen soll. Die Arbeitslosenquote soll im Frühjahr mit 15,7 Prozent ihren Höchststand erreichen. Etwa 21 Millionen Stellen sollen dabei wegfallen."

Allein diese Meldung müsste, wenn Börsenkurse nur einer Logik folgen würden, die Kurse viel stärker nachgeben lassen, als sie das tatsächlich tun bzw. getan haben. Denn ein Einbruch von 38% in einem Quartal wäre wirklich ein Jahrhundertereignis (selbst wenn das vielleicht das Worst-Case Szenario nach aktuellem Stand ist)

In den USA droht tatsächlich eine epische Katastrophe.
Man muss immer bedenken, dass es dort keinen Kündigungsschutz, Kurzarbeit etc. gibt. Die Folgen der Arbeitslosigkeit sind außerdem direkt ziemlich enorm, da die meisten Menschen keine Ersparnisse haben.
Gerade sind in 2!! Wochen 10 Mio Jobs verloren gegangen. Die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen, da die Ämter gar nicht mit den Anträgen hinterher kommen.
Man kann auch nicht erwarten, dass sich die Wirtschaft so schnell wieder erholt, wie sie heruntergefahren wurde. Die Leute, die jetzt ihre Jobs verlieren, konsumieren erstmal deutlich weniger und verschulden sich oft. Deren Konsum geht nicht sofort wieder auf 100%, selbst wenn sie wieder einen Job finden.
In den USA droht nun auch ein massiver Ausfall von Konsumentenkrediten, vor allem für Autos. Das dürfte die Preise für Gebrauchtwagen komplett einbrechen lassen, was natürlich auch den Markt für Neufahrzeuge belasten dürfte.
Ich glaube, es wird sehr sehr schlimm in den USA, 2008 war ein Witz dagegen.

antworten
know-it-all

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 03.04.2020:

Ich glaube, es wird sehr sehr schlimm in den USA, 2008 war ein Witz dagegen.

Schauen wir mal. Die Märkte scheinen das Risiko bisher nicht so schlimm zu sehen bzw. die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt, als eher gering.
Wird auf jeden Fall ein weiterhin spannender Börsenmonat (mit Kursen so wechselhaft wie das Wetter im April)...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Möglicherweise preisen die Märkte bereits ein, dass fast jedes Unternehmen vom Staat gerettet wird.

know-it-all schrieb am 03.04.2020:

Schauen wir mal. Die Märkte scheinen das Risiko bisher nicht so schlimm zu sehen bzw. die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt, als eher gering.
Wird auf jeden Fall ein weiterhin spannender Börsenmonat (mit Kursen so wechselhaft wie das Wetter im April)...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Glaube ich zwar nicht, aber das wäre einfach nur dumm.

Möchte da an Lehman Brothers erinnern...

Ich weiß nicht, wie stark der Finanzmarkt überhaupt noch dem Wirtschaftsmarkt verbunden ist. Es ist zu viel Geld im Umlauf...

WiWi Gast schrieb am 04.04.2020:

Möglicherweise preisen die Märkte bereits ein, dass fast jedes Unternehmen vom Staat gerettet wird.

know-it-all schrieb am 03.04.2020:

Schauen wir mal. Die Märkte scheinen das Risiko bisher nicht so schlimm zu sehen bzw. die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt, als eher gering.
Wird auf jeden Fall ein weiterhin spannender Börsenmonat (mit Kursen so wechselhaft wie das Wetter im April)...

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WiWi Gast

Wieder Short?

Wenn man wieder eine Bank umfallen lassen würde, könnte es noch mal weit runter gehen. Oder wenn ein Hedge Fonds total schief liegen würde. Ich habe noch zwei short-Positionen laufen. Dax und Lufthansa, aus beiden will ich in der kommenden Woche aussteigen. Dann wird man sich langsam auf long positionieren müssen. Widerstrebt mir zwar, aber man darf sich nicht gegen den Markt stellen. Die Kurse werden wieder steigen, lange bevor in den USA das schlimmste Virus-Szenario erreicht sein wird.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2020:

Glaube ich zwar nicht, aber das wäre einfach nur dumm.

Möchte da an Lehman Brothers erinnern...

Ich weiß nicht, wie stark der Finanzmarkt überhaupt noch dem Wirtschaftsmarkt verbunden ist. Es ist zu viel Geld im Umlauf...

WiWi Gast schrieb am 04.04.2020:

Möglicherweise preisen die Märkte bereits ein, dass fast jedes Unternehmen vom Staat gerettet wird.

know-it-all schrieb am 03.04.2020:

Schauen wir mal. Die Märkte scheinen das Risiko bisher nicht so schlimm zu sehen bzw. die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt, als eher gering.
Wird auf jeden Fall ein weiterhin spannender Börsenmonat (mit Kursen so wechselhaft wie das Wetter im April)...

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WiWi Gast

Wieder Short?

Den USA stehen die schlimmsten Corona-Wochen noch bevor, und die US-Futures sind deutlich im Plus. Könnte bedeuten dass die Todeszahlen deutlich steigen und die Börsenkurse ebenfalls.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Trump hat in seiner Pressekonferenz wieder Hoffnung verbreitet, die Bärenmarktrallye ist wieder angefeuert, die Dax-Inikation über 9.800.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Trump hat in seiner Pressekonferenz wieder Hoffnung verbreitet, die Bärenmarktrallye ist wieder angefeuert, die Dax-Inikation über 9.800.

Iwas stimmt in diesen Märkten gar nicht. Das ist wie als China abgeriegelt wurde und neue Höchststände erreicht wurden. Ich lass mein Geld erstmal draußen.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Daimler vorbörlsich auch wieder bei 26.00.
Das kannst echt keinem erzählen.

Ich hab zwar schon meine etf Rate erhöht und meinen EK bei Tui n bisschen gedrückt, bleibe aber mit dem Großteil noch an der Seitenlinie...

Das ist mir alles nicht geheuer...

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Dadurch, daß das zweite Quartal 2020 durch die Corona - Beschränkungen bei fast allen börsennotierten Unternehmen mit einem Verlust enden wird - ggf. zusätzlich noch das dritte Quartal - ist der Markt einfach noch zu teuer, da letztlich 2020 fast überall mit einem Verlust enden wird.

Sicher sind wir nun teilweise wieder auf Kursniveaus wie zuletzt in 2014, nur wurden damals fast durchwegs nur Gewinne erzielt.

Bedenke auch, daß selbst im Krisenjahr 2008 die Monate April und Mai positive Monatsrenditen aufwiesen.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Hmmm .. habe auch schon länger Markterfahrung und in dieser Zeit gelernt, dass der Markt immer die schlauste Person im Raum ist. Nachdem Privat Investoren rund um den Globus in sämtlichen sozialen Medien vom nächsten großen Abverkauf gesprochen haben dachte ich mir schon, dass zumindest erstmal genau dies nicht passieren wird.

wenn man auf die Märkte schaut, frägt man sich halt wirklich ob die "großen" irgendwas wissen was wir nicht wissen. Rein subjektiv, kenn ich wirklich keinen Privatanleger der momentan scharf ist Aktien zu kaufen bzw. bullisch für die Zukunft eingestellt ist. Irgendwer muss ja kaufen und ich glaube es ist nicht nur die Zentralbank.

Würde mich nicht wundern, wenn wir in 5-6 Jahren mal auf diese Delle im Kurs sehen und uns fragen, warum wir manche Aktien nicht zu -50% oder mehr im Schlussverkauf gekauft haben. Fakt ist, momentan ist alles sehr irrational und sehr viele Schwarzmaler sehen das Ende der Welt. Und diese Stimmung konnte man auf den Märkten schon oft dann beobachten, wenn das schwärzeste schon überstanden war.

Bin gespannt was die nächsten Wochen noch so kommt

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Eine quasi V-förmige Erholung gerade erst zwei Monate nach Krisenbeginn gab es zuletzt 1998 an den Börsen der westlichen Welt im Rahmen der Asienkrise.

Nur war damals die Ausgangslage eine völlig andere, der Westen noch voll in wirtschaftlicher Expansion - anders als heute.

Das bittere Ende steht m. E. noch bevor - beispielsweise wenn der Lockdown bis über den Sommer andauern sollte.

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Würde mich nicht wundern, wenn wir in 5-6 Jahren mal auf diese Delle im Kurs sehen und uns fragen, warum wir manche Aktien nicht zu -50% oder mehr im Schlussverkauf gekauft haben. Fakt ist, momentan ist alles sehr irrational und sehr viele Schwarzmaler sehen das Ende der Welt. Und diese Stimmung konnte man auf den Märkten schon oft dann beobachten, wenn das schwärzeste schon überstanden war.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Der Tiefpunkt der Korrektur Ende 2018 wegen dem Zollstreit von Donald Trump mit China lag beim DAX bei 10.500 Punkten.

Also sind ungefähr 10.000 Punkte beim DAX heute angesichts der zu erwartenden betrieblichen Verluste in diesem Jahr sowie weiterhin unsicheren Zukunftsaussichten im Grunde zu teuer.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Momentan ist das schwärzeste halt noch nicht überstanden. Es gibt momentan keinen Anlass zu Optimismus, kein Mensch weiß wie es weitergehen kann. Es gibt x mögliche Szenarien, vom Zerfall der EU bis zum Finanzmarktcrash. Keiner kann das abschätzen, wo wir in ein paar Monaten stehen...
Deshalb lieber noch Geld mal draußen lassen, nichts verkaufen und einfach mal abwarten.
Lieber investiere ich in einen Aufwärtstrend der wieder kommt, anstatt jetzt mein Geld in Aktien zu stecken, die dermaßen am wackeln sind.

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Hmmm .. habe auch schon länger Markterfahrung und in dieser Zeit gelernt, dass der Markt immer die schlauste Person im Raum ist. Nachdem Privat Investoren rund um den Globus in sämtlichen sozialen Medien vom nächsten großen Abverkauf gesprochen haben dachte ich mir schon, dass zumindest erstmal genau dies nicht passieren wird.

wenn man auf die Märkte schaut, frägt man sich halt wirklich ob die "großen" irgendwas wissen was wir nicht wissen. Rein subjektiv, kenn ich wirklich keinen Privatanleger der momentan scharf ist Aktien zu kaufen bzw. bullisch für die Zukunft eingestellt ist. Irgendwer muss ja kaufen und ich glaube es ist nicht nur die Zentralbank.

Würde mich nicht wundern, wenn wir in 5-6 Jahren mal auf diese Delle im Kurs sehen und uns fragen, warum wir manche Aktien nicht zu -50% oder mehr im Schlussverkauf gekauft haben. Fakt ist, momentan ist alles sehr irrational und sehr viele Schwarzmaler sehen das Ende der Welt. Und diese Stimmung konnte man auf den Märkten schon oft dann beobachten, wenn das schwärzeste schon überstanden war.

Bin gespannt was die nächsten Wochen noch so kommt

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WiWi Gast

Wieder Short?

Natürlich wissen die Großen mehr als wir Kleinanleger, aber das dürfte nicht der Hauptgrund für deren Käufe sein.
Ich sehe die Gründe eher in deren meist wenig flexiblen Investment Policies und der Geldschwemme durch die Zentralbanken.
Just my $0.02

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

wenn man auf die Märkte schaut, frägt man sich halt wirklich ob die "großen" irgendwas wissen was wir nicht wissen.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Wieso soll das schlimmste nicht vorbei sein?

In Europa flachen die Kurven hab und in den USA schert man sich nicht drum wie steil sie ansteigt.

Corona ist wirtschaftlich in den Endzügen seiner Existenz.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Die Frage ist ja eher, wer den Markt aktuell treibt. Das sind in diesen Tagen eben nicht die großen, die sich immer noch weitestgehend zurück halten, sondern eher die kleinen, die FOMO umtreibt. Es ist immer noch extrem viel Liquidität aus dem Markt, sodass diese Sprünge zustande kommen.

Das erklärt auch, warum der DAX (aktuell) stark im Plus ist, obgleich gerade mal wieder Hiobsbotschaften aus der Automobilbranche hereinprasseln. Das passt alles nicht zusammen. Das sind alles rein technische Bewegungen.

Anders sind diese irrationalen Bewegungen der letzten Tage/Wochen auch garnicht zu erklären. Der Markt ist aktuell noch viel zu bullish eingestellt, obwohl die Fundamentaldaten immer schlechter werden.
Die Börsianer wollen quasi kurzfristig mit aller Gewalt nach oben, während die Realität sie immer weiter herunterzieht.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Die Rezession kommt erst noch. Aber trotzdem kann die Bärenmarktrallye noch 1000 Dax-Punkte nach oben laufen.

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Wieso soll das schlimmste nicht vorbei sein?

In Europa flachen die Kurven hab und in den USA schert man sich nicht drum wie steil sie ansteigt.

Corona ist wirtschaftlich in den Endzügen seiner Existenz.

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WiWi Gast

Wieder Short?

Der Markt handelt die Zukunft. Und natürlich werden dieses Jahr unglaublich viele Unternehmen Verluste schreiben und eventuell teils auch pleite gehen. Die Frage ist eher, wie entwickelt sich das Geschäft ab 2021 weiter und wie werden sich die ergriffenen Maßnahmen der Staaten und Notenbanken dann auswirken. Diese Überlegung sollte Anlass zur Bewertung der Kurse sein und nicht ausschließlich die Quartalszahlen Q1 und Q2.

Wir wissen nicht, ob eventuell, sobald Corona gänzlich verschwunden ist, die Wirtschaft ab 2021, 2022, 2023 wieder floriert und in eine Expansion übergeht oder ob man weiterhin in einer Rezession stecken bleibt.

Und jeder Beitrag hier, der das Wort "sicher" beinhaltet, ist schon von vornherein nicht qualifiziert.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Eben, könnte es nicht besser formulieren :-)

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Anders sind diese irrationalen Bewegungen der letzten Tage/Wochen auch garnicht zu erklären. Der Markt ist aktuell noch viel zu bullish eingestellt, obwohl die Fundamentaldaten immer schlechter werden.
Die Börsianer wollen quasi kurzfristig mit aller Gewalt nach oben, während die Realität sie immer weiter herunterzieht.

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WiWi Gast

Wieder Short?

In den beiden letzten Rezessionen ab 2000 und 2007 war es so, daß nach dem jeweils auslösenden Ereignis Dot-Com-Bubble und amerikanische Hypothekenkrise weitere negative Ereignisse wie der Terroranschlag vom 11.09.2001, die Pleite von Enron und Worldcom bzw. Lehman Brothers die jeweiligen Krisen verlängerten und verschärften.

Wir reden bisher nur vom Corona Lockdown, während so getan wird, als ginge das Leben danach unverändert weiter ohne spätere Großinsolvenzen etc.

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Der Markt handelt die Zukunft. Und natürlich werden dieses Jahr unglaublich viele Unternehmen Verluste schreiben und eventuell teils auch pleite gehen. Die Frage ist eher, wie entwickelt sich das Geschäft ab 2021 weiter und wie werden sich die ergriffenen Maßnahmen der Staaten und Notenbanken dann auswirken. Diese Überlegung sollte Anlass zur Bewertung der Kurse sein und nicht ausschließlich die Quartalszahlen Q1 und Q2.

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know-it-all

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Wieso soll das schlimmste nicht vorbei sein?

In Europa flachen die Kurven hab und in den USA schert man sich nicht drum wie steil sie ansteigt.

Corona ist wirtschaftlich in den Endzügen seiner Existenz.

Deine Schlussfolgerungen sind ein bisschen kurz gedacht.
Warum flachen die Kurven ab? Weil überall Shut-Down Maßnahmen wirken und das seit mehreren Wochen. Das Abflachen der Kurven ist aber nicht die Folge einer wesentlich voranschreitenden Durchseuchung der Bevölkerung, die aber notwendig wäre, damit der Virus endgültig seinen Schrecken verliert.
Darum kann es auch schnell passieren, dass die Zahlen wieder (unkontrolliert) nach oben gehen, wenn die Rücknahme der Maßnahmen zu schnell und unkontrolliert erfolgt. Dann könnte schnell in wenigen Wochen bis Monaten ein erneuter Shutdown drohen, wenn es die Regierungen mit "Schutz von Menschenleben vor wirtschaftlichen Interessen" ernst meinen.

In der Realität wird auch die begrenzte Rücknahme der Maßnahmen natürlich auch die Wirtschaft nach wie vor beinträchtigen. Ganz abgesehen kann es ja sein, dass Zulieferer oder auch Kunden in anderen Ländern der Erde auch dann noch von Shut-Down Maßnahmen betroffen sind.

Und zuletzt interessiert sich die Börse natürlich nicht in erster Linie für Fallzahlen und Tote sondern Firmengewinne, Wachstum usw. Insofern sind die Daten von Johns Hopkins, RKI und co. mit Sicherheit kein guter Indikator für die Entwicklung der Börsenkurse.

Vielmehr sind die folgenden Faktoren für die zukünftige Entwicklung der Börsenkurse entscheidend:

  • Mittel- und langfristige Folgen des massiven Anstiegs der Staatsverschuldung in quasi allen Industrieländern.
  • Firmenpleiten und -insolvenzen in Folge der Krise, noch ist die Zahl recht klein, aber je länger die Phase andauert, desto mehr Unternehmen wird es erwischen
  • Dauer der Rezession, wann und wie schnell erholen sich die Volkswirtschaften vom Einbruch
  • Effekt und Auswirkungen der massiv steigenden Arbeitslosigkeit in vielen Volkswirtschaften
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WiWi Gast

Wieder Short?

Im Grunde war das ganze Jahr 2018 an den europäischen Börsen kein glückliches, aber die aktuelle Krise mit noch nie dagewesenen Notmaßnahmen soll in Kürze überwunden sein?

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WiWi Gast

Wieder Short?

Je mehr Anleger glauben, dass an der Börse eine bestimmte Entwicklung eintreten muss, um so größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht eintritt, sondern das Gegenteil der erwarteten Entwicklung geschieht.

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WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Je mehr Anleger glauben, dass an der Börse eine bestimmte Entwicklung eintreten muss, um so größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht eintritt, sondern das Gegenteil der erwarteten Entwicklung geschieht.

Es ist genau umgekehrt. Die Erwartung tritt ein.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Je mehr Anleger glauben, dass an der Börse eine bestimmte Entwicklung eintreten muss, um so größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht eintritt, sondern das Gegenteil der erwarteten Entwicklung geschieht.

Es ist genau umgekehrt. Die Erwartung tritt ein.

Naja wenn sehr viel Pessimismus schon eingepreist ist dann ist halt wenig Luft nach unten und viel nach oben aber solche pauschalen Aussagen sind sowieso mit Vorsicht zu genießen.

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know-it-all

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Es ist genau umgekehrt. Die Erwartung tritt ein.

Kommt immer darauf an, wessen Erwartung gemeint ist. Wir Kleinanleger machen zwar einen Großteil der öffentlich kommunizierten bzw. wahrgenommenen Erwartungen und Stimmung aus. Aber die Börsenkurse werden letztendlich doch durch die großen Institutionellen Anleger und Schwergewichte bewegt. Wenn die der Meinung sind, es geht aufwärts und mit ihren Käufen beginnen, dann können wir Kleinanleger noch sehr den Bärenmarkt herbeireden - er wird dann wahrscheinlich nicht kommen :-)

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Im Grunde beträgt die Arbeitslosenquote in den USA Stand Ende vorletzte Woche 10%, das ist genau so viel wie in 2010.

Dazu die Neuanträge von letzter Woche, die wir diesen Donnerstag erfahren werden.

Das wirtschaftliche Ausmaß scheinen die Wenigsten bisher begriffen zu haben.

Beispielsweise jene, die aktuell die amerikanischen Indizes um 4% ansteigen lassen.

WiWi Gast schrieb am 03.04.2020:

Gerade sind in 2!! Wochen 10 Mio Jobs verloren gegangen. Die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen, da die Ämter gar nicht mit den Anträgen hinterher kommen.

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listrea

Wieder Short?

Interessant in diesem Zusammenhang ist das GDPnow für das Q1 2010, welches die Fed ungefähr auf Wochenbasis korrigiert. Das liegt aktuell noch bei plus 1.25%, hat sich aber im Vergleich zu Anfang März schon halbiert. Wenn ich die Rohdaten richtig interpretiere, dann gab es so etwas in den letzten Jahren noch nicht.

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WiWi Gast

Wieder Short?

listrea schrieb am 06.04.2020:

Interessant in diesem Zusammenhang ist das GDPnow für das Q1 2010, welches die Fed ungefähr auf Wochenbasis korrigiert. Das liegt aktuell noch bei plus 1.25%, hat sich aber im Vergleich zu Anfang März schon halbiert. Wenn ich die Rohdaten richtig interpretiere, dann gab es so etwas in den letzten Jahren noch nicht.

Die offizielle Arbeitslosenrate der USA für den März 2020 liegt bei nur 4,4%, weil der überwiegende Teil der vielen Neuanträge noch nicht entschieden wurde:

https://data.bls.gov/timeseries/LNS14000000

https://www.dol.gov/ui/data.pdf

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know-it-all

Wieder Short?

Ich finde es gut, dass wir alle pessimistisch sind. Ich würde mich auch über nochmal sinkende Kurse (=günstige Einstiegskurse) freuen, denn ich habe noch immer Kapitel zum Investieren und eine Short-Position (tief im Minus).
Leider drängt der Markt im Moment schon massiv in die Gegenrichtung.
Und ob es sich nun doch noch um eine Bärenmarktrally handelt oder bereits der langfristige Anstieg in Richtung neuer Allzeithochs läuft, ist immer noch nicht so richtig klar.

Ich wünschte, ich hätte ein funktionierende Glaskugel :-)

antworten
EinerVonVielen

Wieder Short?

Ähnlich hier. Ab und an gehe ich aktuell noch Short, aber 90% ist eher langfristig angelegt.

know-it-all schrieb am 06.04.2020:

Ich finde es gut, dass wir alle pessimistisch sind. Ich würde mich auch über nochmal sinkende Kurse (=günstige Einstiegskurse) freuen, denn ich habe noch immer Kapitel zum Investieren und eine Short-Position (tief im Minus).
Leider drängt der Markt im Moment schon massiv in die Gegenrichtung.
Und ob es sich nun doch noch um eine Bärenmarktrally handelt oder bereits der langfristige Anstieg in Richtung neuer Allzeithochs läuft, ist immer noch nicht so richtig klar.

Ich wünschte, ich hätte ein funktionierende Glaskugel :-)

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WiWi Gast

Wieder Short?

Meiner Meinung nach ist der Boden drin, Corona ist der größte Hoax und die Regierungen werden bald realisieren dass sie irrational extrem falsche Entscheidungen getroffen haben basierend auf einem verzerrten Subset an Daten.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Die beste Bewegung durch Liquidation blinder Longs ist durch. Die nächste Zeit ist durch Ranges geprägt, die eben schwache longs/shorts liquidieren und das nach und nach (schlecht) getimte Kapital von den Seitenlinien umverteilt.

Dieses Forum ist - wie alle Foren - als Kontraindikator zu sehen, auch wenn es sicherlich ein paar gute Ansätze gibt.

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

In den beiden letzten Rezessionen ab 2000 und 2007 war es so, daß nach dem jeweils auslösenden Ereignis Dot-Com-Bubble und amerikanische Hypothekenkrise weitere negative Ereignisse wie der Terroranschlag vom 11.09.2001, die Pleite von Enron und Worldcom bzw. Lehman Brothers die jeweiligen Krisen verlängerten und verschärften.

Wir reden bisher nur vom Corona Lockdown, während so getan wird, als ginge das Leben danach unverändert weiter ohne spätere Großinsolvenzen etc.

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Der Markt handelt die Zukunft. Und natürlich werden dieses Jahr unglaublich viele Unternehmen Verluste schreiben und eventuell teils auch pleite gehen. Die Frage ist eher, wie entwickelt sich das Geschäft ab 2021 weiter und wie werden sich die ergriffenen Maßnahmen der Staaten und Notenbanken dann auswirken. Diese Überlegung sollte Anlass zur Bewertung der Kurse sein und nicht ausschließlich die Quartalszahlen Q1 und Q2.

Ich sehe als das nächste große Ereignis die Präsidentschaftswahlen im November. Danach kann es nur noch bergab gehen, egal ob Trump oder Biden gewinnt.

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listrea

Wieder Short?

Ich glaube "rational" trifft es besser als "pessimistisch".

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

Wenn alle pessimistisch wären, würde es wahrscheinlich klar nach oben gehen. Die Mehrheit liegt i.d.R. falsch. Deshalb gibt es die Abfragen bzgl. Sentiment. Wir sind heute mit einer großen Kurslücke (gap) nach oben gestartet. Ein sehr bullisches Zeichen. Der Dax-Anstieg ging sogar noch nachbörslich weiter. Mit meinem Short habe ich auch einen ansehnlichen Verlust eingefahren. Mit Verlust ausgestoppt. Bei 11.000 hätten wir die Hälfte der Korrekturstrecke wieder wettgemacht. Wenn das Tempo anhält, werden wir bald da sein. Innerlich bin ich eher short eingestellt. der Markt zieht aber in die andere Richtung. Hatte heute auch zwischendurch eine long-Position, die ich aber aus Mangel an Überzeugung zu früh aufgelöst habe. Die Rezession kommt, und die Börse steigt. Ich bin schon gespannt auf die Pressekonferenz von Trump. Mal sehen, was da wieder kommt. Er ist ein gnadenloser Optimist und dreht damit den Markt nach oben. Der extreme Anstieg der Futures in der letzten Nacht lief während der Pressekonferenz. Obwohl er eigentlich nur dummes Zeug erzählt hatte.

know-it-all schrieb am 06.04.2020:

Ich finde es gut, dass wir alle pessimistisch sind. Ich würde mich auch über nochmal sinkende Kurse (=günstige Einstiegskurse) freuen, denn ich habe noch immer Kapitel zum Investieren und eine Short-Position (tief im Minus).
Leider drängt der Markt im Moment schon massiv in die Gegenrichtung.
Und ob es sich nun doch noch um eine Bärenmarktrally handelt oder bereits der langfristige Anstieg in Richtung neuer Allzeithochs läuft, ist immer noch nicht so richtig klar.

Ich wünschte, ich hätte ein funktionierende Glaskugel :-)

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WiWi Gast

Wieder Short?

Die US futures sind wieder im plus, die Rallye scheint weiter zu laufen. Evtl. mit einem neuen gap für den Dax. Wenn es keine Rücksetzer mehr gibt, werden die shorts gnadenlos gegrillt.

listrea schrieb am 07.04.2020:

Ich glaube "rational" trifft es besser als "pessimistisch".

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WiWi Gast

Wieder Short?

Bisher hatte jeder Monat des Jahres 2020 eine negative Monatsrendite, und wenn man diese Monatsrenditen ins Verhältnis zu jenen der Krisenjahre 2000, 2001, 2002, 2003, 2008 und 2009 setzt, bewegt sich alles im Rahmen. Diese kann man sich historisch beispielsweise auf boerse.de ansehen. Ob wir nun die bisherigen Tiefstkurse vom März bereits im Juni oder erst beispielsweise im August wiedersehen, ist doch völlig egal. In einer Lage wie der aktuellen zählt rein der Kapitalerhalt.

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know-it-all

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Meiner Meinung nach ist der Boden drin, Corona ist der größte Hoax und die Regierungen werden bald realisieren dass sie irrational extrem falsche Entscheidungen getroffen haben basierend auf einem verzerrten Subset an Daten.

Hat Boris Johnson doch auch immer behauptet - jetzt liegt er auf der Intensivstation.

Im Ernst - mach doch mal die Augen auf und schau dir die Bilder aus den Krankenhäusern in Italien oder New York an. Was soll denn da verzerrt sein?

Natürlich stellt der Virus für Menschen <50 J und ohne Vorerkrankungen keine akute Todesgefahr dar; das behauptet auch kaum jemand. Aber das ganze als Hoax abzutun, ist schon ziemlich ignorant!

antworten
WiWi Gast

Wieder Short?

WiWi Gast schrieb am 06.04.2020:

Die beste Bewegung durch Liquidation blinder Longs ist durch. Die nächste Zeit ist durch Ranges geprägt, die eben schwache longs/shorts liquidieren und das nach und nach (schlecht) getimte Kapital von den Seitenlinien umverteilt.

Dieses Forum ist - wie alle Foren - als Kontraindikator zu sehen, auch wenn es sicherlich ein paar gute Ansätze gibt.

Einfach mal was halbwegs schlau klingendes raushauen auch wenn es inhaltlich Schwachsinn ist. Foren repräsentieren genauso Marktmeinung wie das Gespräch auf dem Trading Floor. Erwartungshaltung spiegelt sich natürlich auch in Kursen wieder weil Menschen ihre Handlungen entsprechend ihrer Erwartung ausrichten. Wenn viele Menschen etwas glauben und ihre Handlungen danach ausrichten dann passiert genau das woran alle Menschen geglaubt haben.

Für dich übersetzt: wenn viele steigende (fallende) Kurse erwarten dann kaufen (verkaufen) sie Aktien und der Kurs der Aktien steigt (fällt).

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WiWi Gast

Wieder Short?

Die Marktentwicklung ist einfach nicht mehr fundamental gerechtfertigt. Was gab es in den letzten Tagen für wirklich positive Nachrichten? Das Argument dass die Neuinfizierten in Deutschland pro Tag leicht gesunken sind sehe ich als keine Rechtfertigung dass der DAX um 10% steigt.

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