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Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

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WiWi Gast

Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Hallo,

ich stelle mir die Frage warum es eine so große grundsätzliche Abneigung gegenüber privaten FHs gibt. Ist es nicht, vor allem im Bereich Wirtschaft, von Vorteil viel Praxisbezug zu haben und von Dozenten unterrichtet zu werden, die auch tatsächlich aus der Wirtschaft kommen und dort vielleicht auch noch tätig sind. Hier sehe ich die FHs in meinen Augen nämlich deutlich im Vorteil. Zudem sind die kleinen Kursgrößen meiner Meinung nach fördernder und persönlicher als die Hörsäle großer Universitäten, wo du teilweise mit mehr als 100 Kommilitonen sitzt. Der Kontakt zu Professoren und individuelle Hilfe und Unterstützung soll an privaten FHs zudem deutlich besser sein.
Es kann gut sein, das mein Bild völlig falsch ist und das vieles davon Quatsch ist.
Ich freue mich über eure Meinungen!

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

BWL kann jeder lernen. Du kannst einem 5 Klässler BWL beibringen - bei Quantenphysik oder Höherer Mathematik (Ing.) wird´s dann kompliziert.

Also was macht gute BWL-Unis aus. Sie vermitteln sehr viel Wissen in sehr kurzer Zeit und die Klausuren sind auf einem Niveau, auf welchem nur ein bestimmter Anteil des Kurses besteht.

Und was machen private FHs? Sie lassen (fast) jeden bestehen. Über die HDWM in Mannheim gab es mal einen Artikel, dass dort noch nie (!) ein Student durch eine Klausur gefallen war.

Also was lernen wir: An privaten FH wird ein sehr leichter Stoff (BWL) sehr schwach geprüft. Was resultiert daraus? Die Leute haben "Lücken" in der Bildung und sind dem hohen Konkurrenzdruck, dem andere in Mannheim, München oder sonstwo über Jahre ausgesetzt waren, nicht gewachsen.

Du wirst an einer Massenuni wie Köln auch sehr schnell sehr viel eigenständiger, weil es die Uni einfach verlangt oder du eben gegangen wirst. Es gibt niemanden, der überwacht, ob du in der Vorlesung bist. Es gibt niemand, der dir zum 3. mal erklärt wie du jetzt den Vorfall buchst, etc.
Das läuft an privat FHs, die ja eher schulisch aufgebaut sind, alles anders und wirkt sich eben in 5 Jahren auf deine Persönlichkeit aus.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Weil die allermeisten privaten FHs, in Deutschland gibt es da gerade einmal ein oder zwei Ausnahmen, einfach deutlich unter dem Niveau von anständigen staatlichen Unis liegen. Da braucht man nichts zu beschönigen.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Mal vorab zur Klärung: Private FHs sind grundsätzlich von staatlichen FHs zu unterscheiden.
Im Eröffnungsbeitrag kam es nicht ganz so rüber, als wäre dieser Unterschied bewusst.

Kleine Kursgrößen und persönlichere Betreuung hat man auch an staatlichen FHs. Und auch an der Uni, wenn man mal weiter ist. Wenn man dann im 5. oder 6. Semester ist, sitzt man ja auch oft in kleinen Kursen. Ich saß letztes Semester mit 11-12 Kommilitonen in einer Vorlesung.

Zum Thema:
An staatlichen FHs ist erstmal nichts auszusetzen. Klar, es ist was anderes als eine Uni, aber es muss jeder selbst entscheiden, was ihm eher zusagt.
Auch wenn es in absehbarer Zeit hier wieder genug Flachzangen geben wird, die rumbashen müssen.

An privaten FHs würde ich zum einen das kritisieren, was der Vorposter schon erwähnt hat.
Man hat ein sehr eicnfaches Studium. Wer lässt denn auch die Studenten durchfallen, wenn Papa Tausende von Euros jedes Jahr bezahlt. Und das wohlgemerkt für eine Bildung, die du an jeder Uni für bedeutend weniger Geld und in besserer Qualität bekommst.
Private FHs sind im Grunde Netzwerkmaschinen. Dafür zahlst du. Für Vitamin B. Nicht für einen akademisch wertvollen Abschluss. Sondern für den Ruf, das Namedropping im Lebenslauf und das Netzwerk.
Auch das sind Dinge, für die man nicht unbedingt an eine private FH gehen muss, dann kann man auch anders haben.

Wahrscheinlich würde es niemanden stören, wenn es nicht so unverschämt teuer wäre, dort zu studieren.
Aber fachlich fragwürdige Absolventen in die Welt zu schicken, die Studenten durch alle Klausuren zu hieven und dafür noch ein Vermögen von jedem zu kassieren ist dann halt der Übergang zur Dreistigkeit.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Aber woher glaubst du zu wissen, dass sie ein geringeres Niveau haben?

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Alright, BWL nach der Grundschule, go for it!

Lounge Gast schrieb:

BWL kann jeder lernen. Du kannst einem 5 Klässler BWL
beibringen - bei Quantenphysik oder Höherer Mathematik (Ing.)
wird´s dann kompliziert.

Also was macht gute BWL-Unis aus. Sie vermitteln sehr viel
Wissen in sehr kurzer Zeit und die Klausuren sind auf einem
Niveau, auf welchem nur ein bestimmter Anteil des Kurses
besteht.

Und was machen private FHs? Sie lassen (fast) jeden bestehen.
Über die HDWM in Mannheim gab es mal einen Artikel, dass dort
noch nie (!) ein Student durch eine Klausur gefallen war.

Also was lernen wir: An privaten FH wird ein sehr leichter
Stoff (BWL) sehr schwach geprüft. Was resultiert daraus? Die
Leute haben "Lücken" in der Bildung und sind dem
hohen Konkurrenzdruck, dem andere in Mannheim, München oder
sonstwo über Jahre ausgesetzt waren, nicht gewachsen.

Du wirst an einer Massenuni wie Köln auch sehr schnell sehr
viel eigenständiger, weil es die Uni einfach verlangt oder du
eben gegangen wirst. Es gibt niemanden, der überwacht, ob du
in der Vorlesung bist. Es gibt niemand, der dir zum 3. mal
erklärt wie du jetzt den Vorfall buchst, etc.
Das läuft an privat FHs, die ja eher schulisch aufgebaut
sind, alles anders und wirkt sich eben in 5 Jahren auf deine
Persönlichkeit aus.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Der Beitrag bezüglich Grundschule und so ist schon Korrekt. BWL kann jeder machen. In Deutschland gibt es dass System der Messlatten. Grundschule vernünftig abzuschließen um aufs Gymnasium zu kommen ist die erste. Wer die nicht schafft hat es sehr schwer. Dann gilt es sein Abi zu machen. Dann gilt es ein gutes Abi zu machen um einen beliebten Studienplatz zu bekommen (Das fällt bei privat FHs schonmal weg weil man sich da einfach anmelden kann auch mit 3,6 etc.). Dann gilt es darum sein Studium zu schaffen. In Köln Münster etc sind das ca 50% (Viele gehen auch wegen party/ kein Fokus etc. klar aber trotzdem). An Privaten FHs aber auch WHU und EBS schaffen fast alle das Studium. Mit einem Privat FH Studium umgeht man also 2 sehr wichtige Hürden die andere Leute genommen haben. Unternehmen haben ja gar nicht die Möglichkeit so rauszufinden wie kompetent jemand ist. Ich bin bei dir dass eigentlich das FH system mehr sinn macht für BWL. Aber Leute werden eingestellt anhand ihres Potenzials. Und potenzial lässt sich eher herauslesen wenn man sich schon mehreren Prüfungen gestellt hat und sie gemeistert hat. Wenn man von der privat FH kommt ist man in vielen Wettbewerben nicht angetreten. Warum nicht? Schlechtes Abi -> unfokusiert, zu schlecht für uni? etc. Dass dabei manchmal auch immens talentierte Leute zuunrecht abgestempelt werden ist klar. Auch ist klar dass nicht jeder Absolvent der Uni Köln top ist. (Meiner Einschätzung nach vlt 10% eher).

Die Abneigung der anderen BWLer ist oft auch Frust. Ein Studium an einer Uni frustet. es ist schlecht organisiert, die Klausuren schwer und die noten schlecht. All das ist anders an den privaten FHs. Da entsteht natürlich Neid. Ich selber war in Köln. Wochenlang lernen für mittelprächtige Ergebnisse in den ersten Semestern. Ein Kollege an der Cologne Business School ging morgens hin um vor der Klausur sich den Stoff mal anzugucken und schrieb dann die 1,0-1,3. Da kommt man sich natürlich erst einmal verarscht vor.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Aus dem Modulhandbuch

Lounge Gast schrieb:

Aber woher glaubst du zu wissen, dass sie ein geringeres
Niveau haben?

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Ach, komm. Wo ist denn BWL schwer? Mikro, Makro, Statistik und Finance, Steuer? OK. Das wars dann aber auch wieder.

HR, Marketing, Channel Management, Psychologie, HGB sind reine Auswendiglern-Fächer. Da kann man (ja, 5. Klässler war übertrieben) auch Schüler dransetzen und die bestehen diese Fächer.

Und jetzt überleg mal, dass die meisten privaten FHs die ganzen schwierigen VWL- bzw. Statistik-Fächer gar nicht erst behandeln.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Die Abneigung kommt daher, dass niemand private Hochschulen derart benötigt, zumindest niemand der was drauf hat, da es genug staatliche gibt, wo studieren umsonst ist. Jemand der nicht auf umsonst steht und viel Geld für einen Abschluss zahlt, den es umsonst gibt, macht das um sich zusätzlich (meist mit dem Geld der Ellys) etwas zu erkaufen (Vitamin B oder auch den Abschluss per se). Damit ist das ein Indikator für Underperformer

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Private Hochschulen sind per se nicht schlecht konzeptionell. Im englischsprachigen Raum sind es eher die staatlichen dir kritisch beäugt werden.

Letztendlich muss man das Land und die Geschichte betrachten. Deutschland investiert sehr viel in die staatlichen Hochschulen- die haben demnach sehr früh den Markt besetzt.

Private Hochschulen mussten sich dann die Marktlücke suchen, um bestehen zu können. Und die ist eben eher unten als oben. Die besten Studenten gehen meistens an die staatlichen, dementsprechend haben die privaten es schwer. Das war Dr. einfach ein Kreislauf, der schwer zu durchbrechen ist.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

An staatliche Hochschulen kommt man durch Wettbewerb, an private durch Geld.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Private FHs haben oft wenig quantitativen Anspruch und akademisch schwache Dozenten. Praxiswissen kann man alles on the job lernen, in der Uni geht es darum möglichst schwere Klausuren zu bestehen (Uni >>>> private FH) als Signal, dass man was drauf hat und Methodenkompetenz zu erlernen. Bei den guten Unis ist sichergestellt, das die Absolventen entweder fleißig oder intelligent sind, da alle anderen rausgeprüft wurden.

Jede Uni ist mMn. weit besser. (Ausnahmen stellen die privaten FHs mit Universitätsrang da (WHU, HHL, EBS, FSFS).

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Und warum verdienen die Absolventen dann im Schnitt mehr als die von den staatlichen Unis?

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Und warum verdienen die Absolventen dann im Schnitt mehr als die von den staatlichen Unis?

Weil Eltern sehr gute Kontakte haben

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Also ich habe an einer privat Fh studiert und bin nun mit 27 am Ende vom OEM Tarif bei 110k /40h.
Hat mir tatsächlich mehr geholfen als geschadet, hatte durch die leichten Klausuren die Zeit 2x soviel Praktika zu machen als die Uni Leute

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Und warum verdienen die Absolventen dann im Schnitt mehr als die von den staatlichen Unis?

Weiß nicht woher du die Zahlen hast , oder wie die sich berechnen .
Aber wahrscheinlich haben Rich Kids schon vom Kindesalter an Wertpapiere o.ä. und durch die Gewinne verdienen sie mehr .
Außerdem haben sie durch ihre Eltern bereits Kontakte und dadurch von Anfang bessere Möglichkeiten ( selbst bei schlechterem Abschneiden )
Auch die Tatsache , dass man für ein Studium 40k + zahlen muss , schlägst sich wohl positiv auf die Motivation aus Gas zu geben .
An einer Staatlichen zahlst du nichts und daher studieren dort auch unmotivierte Leute ( Langzeit Studenten zB) , die den Schnitt runter ziehen .
Würde deine Quelle mal nach einem Vergleich zwischen motivierter, staatlichen Uni = Mannheim vs Privatuni = FSFM überprüfen , um zu schauen ob die privaten tatsächlich am Ende mehr verdienen, wenn die Motivation gleich hoch ist.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Und warum verdienen die Absolventen dann im Schnitt mehr als die von den staatlichen Unis?

Sie verdienen nicht mehr. Du behauptest etwas, ohne Beleg.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Und warum verdienen die Absolventen dann im Schnitt mehr als die von den staatlichen Unis?

Für deine Prämisse gibt es weder eine Quelle, noch einen Beleg.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Und warum verdienen die Absolventen dann im Schnitt mehr als die von den staatlichen Unis?

Mehr als die Gleichrangingen Absolventen der bwl-Fakultäten?

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Und warum verdienen die Absolventen dann im Schnitt mehr als die von den staatlichen Unis?

Laut Statistik tun sie das nicht.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Laut meiner Erfahrung tun sie dies schon.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Immer gut, Klischees an Bord zu haben.

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Und warum verdienen die Absolventen dann im Schnitt mehr als die von den staatlichen Unis?

Weiß nicht woher du die Zahlen hast , oder wie die sich berechnen .
Aber wahrscheinlich haben Rich Kids schon vom Kindesalter an Wertpapiere o.ä. und durch die Gewinne verdienen sie mehr .
Außerdem haben sie durch ihre Eltern bereits Kontakte und dadurch von Anfang bessere Möglichkeiten ( selbst bei schlechterem Abschneiden )
Auch die Tatsache , dass man für ein Studium 40k + zahlen muss , schlägst sich wohl positiv auf die Motivation aus Gas zu geben .
An einer Staatlichen zahlst du nichts und daher studieren dort auch unmotivierte Leute ( Langzeit Studenten zB) , die den Schnitt runter ziehen .
Würde deine Quelle mal nach einem Vergleich zwischen motivierter, staatlichen Uni = Mannheim vs Privatuni = FSFM überprüfen , um zu schauen ob die privaten tatsächlich am Ende mehr verdienen, wenn die Motivation gleich hoch ist.

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WiWi Gast

Re: Private Hochschulen - Warum oft die Abneigung?

Ein Privatuni-Absolvent verdient im gleichen Job nicht mehr als ein Absolvent einer öffentlichen Uni. Allerdings ist die Dichte an sehr guten Jobs bei den Privaten einfach höher. Daher wird da auch im Schnitt besser verdient. Tipp: gebt mal bei LinkedIn "Uni Köln" ein und danach "European Business School". Da werdet Ihr den Unterschied erkennen. Nicht bei jedem, aber im Schnitt schon, und zwar deutlich.

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