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Probleme mit BerufseinstiegA-GF

Nach dem Studium irgendeinen Job?

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WiWi Gast

Nach dem Studium irgendeinen Job?

Hallo,

brauche dringend euren Rat? War nach meinem wirtschaftswissentschaftlichen Studium zunächst 6 Monate arbeitssuchend und habe dann nach Umzug in eine andere Stadt, erstmal bei einem Verwandten als Geschäftsführungsassistent gearbeitet. Nebenbei war ich auf der Suche nach einem adäquaten Einstiegsjob (Trainee etc.). Leider habe ich nach weiteren 6 Monaten immer noch nichts "karrieretaugliches" finden können und musste aus betriebsbedingten Gründen bei meinem Verwandten aufhören. Ich stehe jetzt vor dem Dilemma wieder Hartz 4 beantragen zu müssen oder aber einen Job als Verkäufer in einem Kaufhaus anzunehmen. Mein Gefühl sagt mir, dass ich mich mit Hartz 4 besser auf die Suche nach einem geeigneten Berufseinstieg machen kann. Mein Verstand sagt mir, dass ich es auf jeden Fall vermeiden sollte wieder von Hartz 4 zu leben. Außerdem befürchte ich, dass es die Personaler stuzig machen würde, wenn ich als Hochschulabslovent als Verkäufer im Kaufhaus arbeite. Muss dazu sagen, dass ich ursprünglich Einzelhandelskaufmann gelernt habe. Habe danach studiert um beruflich weiterzukommen. Habe ich überhaupt noch eine Chance auf einen Karriereeinstieg, wenn ich schon vor nun 15 Monaten mein Studium mit der Note 2,5 abgeschlossen habe? Bin ich nicht schon zu lange raus aus der Materie? Während meiner Arbeit als GF Ass. habe ich auch keine meinem Studium entsprechenden Tätigkeiten ausgeführt. Wer weiss Rat?

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Ob Verkäufer oder Hartz 4 ist wohl nicht die entscheidende Frage bei dir. Zumindest sollte das auf deine Bewerbungen wenig Einfluss haben / dort kaum groß zur Sprache kommen. Abgesehen davon, warum sollte das vorrübergehende arbeiten in deinem Ausbildungsberuf "Personaler stutzig machen"? Die interessiert ob du für die ausgeschriebene Stelle die richtigen Fähigkeiten mitbringst und nicht sowas.

Viel wichtiger ist, wie es jetzt für dich weitergehen soll!

  • Ausbildung EHK
  • Praktika ???
  • WiWi-Studium 2,5
  • GF-Assistenz

Was für Praktika?
Sieht grundsätzlich alles ganz gut aus.

  • bewirb dich evtl. auf (XY-Leiter-)Assistenzstellen, da hast du doch jetzt schon Erfahrung (da musst du nur bereit sein, viel und lange zu arbeiten aber 2 Jahre machen und dann weiter sehn)
  • alle Arten von Bezirksleiter-Stellen (vor allem LEH, EH) könnten was sein

"keinen meinen Studium entsprechende Tätigkeit ausgeführt"
Das ist doch bei den meisten so. Wieviel vom Studium braucht man den wirklich täglich. WiWis sind doch vor allem auch Arounder, die sich in die schnell in vieles reinfinden können. Wenn dir mal Wissen fehl, einfach abends oder am Wochenende noch mal nachlesen.

Das klappt schon noch.

Überlegen was macht mir Spaß.
Überlegen was kann ich.
Entsprechend bewerben und sagen "das" kann ich!

Viel Erfolg

LUKAS

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Wenn Du so nichts findest, würde ich mich gezielt auf Praktikumsstellen bewerben, die in dem Bereich angesiedelt sind, indem Du später arbeiten möchtest, so wirst Du evtl. übernommen..

Auch wenn viele über Zeitarbeitsfirmen schimpfen (und Teils zu Recht!!), würde ich es auch erstmal da versuchen. Mein Arbeitgeber stellt zum Beispiel nur noch über Zeitarbeit ein. Sprich, wenn wir Bedarf haben kommt einer von der Zeitarbeit, stellt er/sie sich gut an bekommen die nach 3-6 Monaten ein Angebot.

Alles ist besser als Hartz4, damit ruinierst Du Dir nur den Lebenslauf...

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Ich bin zwar immer um eine sachliche, objektive Diskussion bemüht, aber der Mensch ist eben manchmal auch ein emotionales Wesen, und manche Aussagen hier in diesem Forum könnten mich manchmal zur Raserei treiben. Soviel Karrieregeilheit habe ich noch nicht erlebt.

  1. Wieso bitte ruiniert Hartz IV den Lebenslauf? Ich habe zahlreiche Freunde, die nach dem Studium gut und gern 1 bis 2 Jahre auf Hartz IV gelebt haben und trotzdem gute Jobs erhielten. Ich selbst habe als Vwler/Politikwissenschaftler mit 1,1 Abschlußnote gut 2 Jahre als Hartz IV verbracht (und die Zeit übrigens genossen - Reisen, viel Zeit mit Freunden etc.). Jetzt arbeite ich als Volkswirt bei der Dresdner Bank (und ehrlich gesagt, wenn ich an meine 60-Stunden Woche denke - trotz guter Bezahlung - wünschte ich mir manchmal, noch etwas länger in Hartz IV geblieben zu sein, um meinen Lebenslauf etwas mehr zu "ruinieren" und einen etwas weniger intensiven Job zu erhalten)

  2. Und selbst wenn man der Wahnvorstellung unterliegt, HartzIV ruiniere den Lebenslauf - welcher Depp schreibt das ganze denn dann in den Lebenslauf rein?? Da hat man eben in Brasilien oder in irgendeinem anderen Land in der Zeit gearbeitet (sofern man die Sprache spricht, ein Personaler könnte auf die Idee kommen, anhand der Sprachkenntnisse die Richtigkeit der Aussage herauszufinden), oder man hat an einer Promotion gearbeitet - die aber erstmal auf Eis liegt...oder etwas ähnliches.
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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

...Supi..!!!

Da kannst Du ja mal von Glück reden, dass Du nach 2 Jahren Hartz4 so einen guten Job bekommen hast!!

Allerdings muss ich doch den Kopf schütteln, dass Du es scheinbar auch noch genossen hast...

Wie Du als Hartz4-Patient allerdings noch Reisen machen konntest ist mir schleierhaft... Oder hattest Du finazstarke Eltern im Hintergrund, die Dich über diese Zeit gesponsert haben?? Ein Freund von mir lebt zZ von Hartz4 und das ist zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel!!

Wie man da nach Miete und Lebenserhaltungskosten noch Geld für Reisen haben kann ist wohl eher im Welt der Fabeln anzusiedeln...

Wäre ich Dein Arbeitgeber, würde ich Dich rausschmeissen, da Dir das ach so tolle Hartz4-Dasein ja sooo gut gefallen hat...

Bitte-Bitte gib Deinen Job doch jemandem, der ihn auch zu schätzen weiss...!!!!!!!!

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

tolle einstellung, hauptsache der staat trägt dich erstmal durch leben, oder wie??

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

das problem bei zeitarbeit ist aber doch nun einmal, dass man ohne relevante berufserfahrung nur auf die letzten sch....stellen ( wenn überhaupt) eingesetzt wird. leute mit ausbildung und 2-3 jahren berufserfahrung werden einem uniabsolventen 10mal vorgezogen. wenn ein kunde z.b. für 3-4 monate personalbedarf hat, sollte der betreffende kandidat es am besten vom ersten tag an bringen. es lohnt sich nicht ihn erstmal 2 monate einzuarbeiten

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

du bist jung, hast dein studium absolviert und willst jetzt in das berufsleben starten und der gesellschaft das zurück geben was sie dir "spendiert" hat?? du hast dein studium vom staat geschenkt bekommen und ´dann hartz 4. das ist das letzte... wer gesund ist soll arbeiten für seinen lebensunterhalt - erst recht wenn er gesellschaftliche schulden hat - aber das sieht ja nicht jeder so... für mich ist es das letzt wenn ein "gesunder" junger mensch nicht arbeitet. und kommt mir bloss nicht mit: es gibt nicht soviele jobs!! jede menge gibt es, nur einige haben ja keinen bock oder sind sich zu schade!

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Zunächst zum Threadstarter: Wenn du nicht gerade nur Marketing/Personal vertieft hast oder dich bei deinen Bewerbungen völlig dämlich anstellst, dann halte ich das hier ganz klar für einen Fake. Wer an meiner Uni einen mittelguten 2,x-Abschluss hatte, der kam teilweise zu richtig guten Trainee-Programmen bei DAX-Konzernen, konnte mit ReWe/WP bei den BIG4 anfangen (Audit, Advisory natürlich nicht) oder hat eine gute Stelle bei einem Mittelständler angenommen. Viele hatten zwischen Diplomarbeit und Arbeitsbeginn nichtmal Zeit für zwei Wochen Urlaub.
Klar war natürlich deutschlandweite Bewerbung und nicht nur im Heimatkaff.

Zum Vorposter (07.03.08): Sollen oder Müssen muss man erstmal gar nichts. Wenn er von Hartz-IV leben will, dann kann er das doch machen und wenn du mit einem Studium (was im WiWi-Bereich sowieso nur einen Pfifferling kostet) irgendeine bestimmte gesellschaftliche Pflicht verbinden willst, dann geh in die Politik und setze es um oder schweig.

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lead341

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Hallo,

ich (WP bei der KPMG in Leipzig, 30 Jahre alt, 2 Kinder, wohnhaft in Kassel) treibe mich gern mal hier im Forum herum und schaue mir so die unterschiedlichen Haltungen zu Verdienst, Job etc. an, da ich über diese Themen auch regelmäßig mit Kollegen spreche und in meiner verbleibenden Freizeit Volkshochschulkurse zu den Themen "Arbeit und Soziales" gebe (für einen Bwler vielleicht ungewöhnlich, macht aber Spaß und ich promoviere zu dem Thema).

Was mir hier in diesem Thread aufgefallen ist, ist diese "Beinahe-Aggressivität", die dem sog. "Hartz-IV-Patient" entgegengeschlagen ist, der schreibt, er habe die Zeit genossen und der nicht so recht zufrieden mit seinem Job scheint.
Also Leute, reißt Euch mal zusammen: Wer hier Patient ist und wer nicht, das sollten wir erstmal klären. Ich selbst habe in meinem Freundeskreis viele Absolventen, die lange in hartz IV waren (und teilweise sind) bzw. Halbtagsjobs oder ähnliches haben. Das sind von mir persönlich hochgeachtete Leute (Philosophen, Germanisten, Politikwissenschaftler, aber auch KFZ-Schlosser, Friseure etc.), denen ich teilweise mehr Achtung entgegenbringe als meiner eigenen Zunft. Andererseits ist es heute normal, dass viele Jobs machen müssen, die den eigenen Interessen und Leidenschaften nicht 100 % entsprechen. Dies ist bei mir ähnlich: ein 60-Stundenjob bei KPMG ist nicht unbedingt das, was ich mir vorstelle, bin aber aufgrund der Verantwortung gegenüber meiner Familie daran gebunden. Hätte ich diese Verantwortung nicht, weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich machen würde. Und - auf die Gefahr hin, dass sich hier wieder viele schockiert zu Wort melden - ganz undenkbar wäre (ein zeitweises) Leben mit HartzIV für mich nicht. Weshalb? Weil ich ein Mensch bin, der sehr intensive Interessen, Hobbies und Leidenschaften hat und ich gern viel mehr Zeit damit verbringen würde. Ich bin großer Literaturfreund, möchte irgendwann selbst einmal schriftstellerisch tätig werden, auch engagiere ich mich gern außerberuflich und ich könnte tausende derartige Dinge aufzählen, für die aufgrund eines intensiven Jobs wenig Zeit besteht.

Was die "gerechtfertigte Teilhabe" an der Gesellschaft anbelangt und ob nach langer Ausbildung die Pflicht bestehe, zu arbeiten: nun ja, das ist ein kontroverses Thema - ich finde, die Pflicht besteht nicht. Wir leben in einer freien, pluralistischen Gesellschaft - aber mit einem Höchstmaß an gesell. Fremdsteuerung (die hier in dem Thread hervorragend deutlich wird). Jeder sollte Mut haben, seine eigenen Lebenskonzeptionen durchzusetzen, und das heißt auch den Mut aufzubringen, sich gegen die "Du darfst keine Lücke im Lebenslauf haben" - Vorstellung aufzulehnen.
Im übrigen: selbst einer, der niemals arbeitet, trägt zur Gesellschaft bei - indem er durch reine Konsumption Arbeitsplätze indirekt schafft und damit zum Wohlstand beiträgt. Und eine sozialpsychologische Studie von Berkeley hat eine interessante Erkenntnis zutage gebracht: Viele Menschen, die einen Teil ihres Lebens "auf der faulen Haut lagen" (sagen wir mal bis 40 oder so) und nur reisen oder lesen oder was auch immer, wecken dann plötzlich auf, bündeln ihre "kreativen Kräfte" und können durchaus etwas Epochales schaffen (viele Schriftsteller, aber auch Wissenschaftler etc. verfügen über ähnliche Biographien).

Also - das ist hier kein Plädoyer für Hedonismus oder Dekadenz, sondern schlichtweg für Toleranz. Leute, die HartzIV-Empfänger als Patienten bezeichnen, sind m.E. selbst Patienten (oder vielmehr Opfer) einer gesellschaftlichen Fremdsteuerung, die leider heutzutage ihresgleichen sucht.

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

@lead Du bist WP? Das hörte sich in einem deiner anderen Posts aber mal ganz anders an...2 Kinder, WP und jetzt noch ne Promotion und Du bist erst 30? Wie machst Du das? Ich kenne kaum einen, der mit 30 shcon WP ist...und schon gar nicht mit zwei kids...

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

sorry, aber bei so einer meinung geht mir die kappe hoch.
es ist nicht in ordnung von hartz 4 zu leben, WENN andere leute sich täglich aus dem bett quälen, versuchen ihren job vernünftig zu machen und damit die nicht arbeitende bevölkerung mitfinanzieren, nur weil diese meint sich erst einmal selbst verwirklichen zu müssen o.ä.

so etwas kann man gerne von eigenen ersparnissen machen, aber nicht auf kosten der der arbeitenden bevölkerung. das geld kann an anderer stelle in deutschland so viel dringender gebraucht werden!!

gut, dass nicht jeder so denkt, dann wäre es mit dem hartz 4 bald passe. an meinem kpmg-vorredner: deine eigene geschichte ist doch wohl erstunken und erlogen, oder?

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Pflicht besteht zu gar nichts klar..
und in 10 Jahren kannst du lotto spielen damit du noch studieren kannst und dir Bildung leisten kannst....schau dir mal Länder wie china, Indien usw. an. da kommt was auf die verwöhnten ungs aus Old europe zu...
gerade die ganzen "brotlose Kunst Studiengänge" (ihr wisst schon was ich meine) müssen froh sein dass der rest der gesellschaft sie doch finanziert. die wären doch die ersten Stdiengänge die hopps gehen - übrigens passiert das ja auch schon gerade...immer mehr geisteswissenschaftliche lehrstühle haben/bekommen kein budget mehr. ich sag auch nicht dass alle BWL/VWL/Oder Maschinenbau studieren sollen - macht euch trotzdem mal gedanken

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lead341

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

"deine eigene geschichte ist doch wohl erstunken und erlogen, oder?" - genau, endlich hat es einer gemerkt! Ich bin in Wahrheit ein 15jähriger Teenager, der gerade die Welt entdeckt und es aufgrund mangelnden Intellektes nicht begreift, dass die hier vorherrschende Meinung nun mal die ultima ratio ist.
---
Naja, es macht wirklich wenig Sinn hier im Forum kontrovers zu diskutieren.
@ anderer Vorposter: was heißt "Wie machst Du das WP und 2 kids"? Ich kann Dir sagen, wie ich das mache: abi mit 1,0, Studium mit 1,1 nach 8 Semester fertig und voll auf Karriere aus (über Beziehungen an den KPMG Job gekommen) und immer bereit, von Kassel nach Leipzig jede woche zu touren - also mit anderen Worten bin ich bzw. war ich ein kompletter Idiot, der bis Studienende eigentlich nicht kapiert hat, was das Leben ausmacht.
Und wie ich das mit "WP und 2 Kids" mache: mehr schlecht als recht, das kannst Du mir glauben. Was meinst Du, weshalb ich so schreibe?

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Ich wollte eigentlich hier mal einen Thread zum thema bzw. zur Hypothese eröffnen "Man studiert nicht, um sich auf den Job vorzubereiten, sondern um sich zu bilden und geistig selbst zu verwirklichen" (Zitat vom amerikanischen Philosophen Michael Sander). Aber ich glaube, dann muss ich meine Haustür nachts mehrfach zuschließen und verrammeln - sonst werde ich wahrscheinlich gelyncht ;-)

@ lead: das mit den 30 und WP und so ist mir ehrlich gesagt auch etwas schleierhaft, ansonsten hast Du jedoch teilweise meine Zustimmung. Klar sollte jeder seinen Beitrag zur Gesellschaft leisten - wenn niemand arbeiten würde (also jeder defektiert), gäbe es keine Gesellschaft mehr. Dennoch brauchen wir auch ein gesundes Maß an Selbstbestimmung. Von Hartz IV auf Kosten anderer zu leben ist m.E. nicht 100% in Ordnung, aber wenn jetzt z.B. jemand wirklich keine Freude an der konventionellen Arbeitswelt findet, aber aufgrund bspw. eines Lottogewinns, einer Erbschaft oder irgendeiner Ersparnis "sein eigenes Ding" macht, so ist dies völlig legitim.
Ich hatte vor zwei Jahren mal rund 34.000 Euro gewonnen (Fünfer mit Zusatzzahl) und daraufhin sofort meinen Job gekündigt....mußte mir etliche Vorwürfe von meinen Eltern und meiner Freundin anhören (nicht unähnlich dem, was hier geschrieben wird)...bereut habe ich das aber absolut nicht. Ich habe die Zeit genutzt einerseits, um mich weiterzubilden, andererseits aber auch, um mich mehr denjenigen Dingen zu widmen, die für mich viel bedeuten (Sport, Hobbies und und und). Also ich war happier als vorher...

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

"wenn andere Leute sich täglich aus dem Bett quälen" - gut ausgedrückt, und genau dafür bin ich nicht aufgewachsen, habe studiert und dergleichen um mich eines Tages "aus dem Bett quälen" zu müssen. Wenn ich aufstehe, will ich dies gern und mit Freude tun. Und jedem, der sich früh aus dem Bett quält, gönne ich persönlich die Freiheit, das vielleicht nicht (oder nicht immer) tun zu müssen.

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

habe auch nach dem studium nichts gefunde. da ich geheiratet habe habe ich na ca 3 monaten einen job im call center angefangen. muss jeder für sich selber wissen. bei mir hats nicht geklappt. arbeite noch im cc und bewerbe mich. habe aber die hoffnung nicht aufgegeben da ich denke dass es besser ankommt in einem cc zu arbeiten als hartz 4 zu beziehen. muss aber jeder für sich selber entscheiden. nur dass mit dem raus aus der materie is völliger quatsch. kenne jmd der 5 jahre nach dem studium nichts fand. schlug sich durch mit gelegenheitsjobs usw und fand dan denn einstieg. heute hat er 45000pa.

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

na da haben doch die workaholics und Moralapostel wieder ihre Opfer gefunden...viel Spaß noch.

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

an Vorposter mit dem Lottogewinn: Naja, also lynchen werde ich Dich nicht, sehe das ähnlich. Ich habe auch das studiert, was mir in erster Linie Spaß macht und wo ich mich geistig verwirklichen kann. Und wenn ich mich mit dem vorhandenen Job-angebot eben nicht verwirklichen kann, dann suche ich Alternativen...das kann auch Hartz sein.

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Da passt ja ganz gut die Bürgergelddiskussion hierher. Es gibt einfach nicht genug qualifizierte Jobs für alle. Manch einer verzichtet eben auf dem Stress im Callcenter und nimmt lieber Hartz IV. Warum nicht - mit Hartz IV kann man allerdings keine großen Sprünge machen. Seht das doch lieber so: Einige verzichten auf einen Job und kriegen dafür 345 Euro + Miete = Hartz IV und haben Zeit ohne Ende aber nicht viel Geld. Ihr kriegt dafür den Job und könnt dementsprechend auch viel mehr kassieren, habt mehr Stress aber auch mehr Kohle. Kann sich doch jeder selbst aussuchen... Dem einen ist die viele freie Zeit wichtig, dem anderen die Kohle.

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lead341

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

@ Vorposter: genauso sieht es es: entweder viel Zeit, oder viel Kohle (und in ganz wenigen Glücksfällen beides). Hier sollte man seine eigenen Präferenzen eintakten können.

Gefährlich und sehr schwierig kann es werden, wenn man von einem Zustand in den anderen hinüberwechseln muss:

  1. Wer über längere Zeit viel Geld verdient und seinen Lebensstandard angepaßt hat (Mercedes statt Twingo, 100 m² statt 50 ²) - für den wird bspw. Arbeitslosigkeit oder Minderverdienst nur sehr schwer zu verdauen sein (trotz mehr Freizeit).
  2. wer studiert hat, immer viel Freizeit hatte, reisen und sich um seine Hobbies kümmern konnte, für den kann der Übergang in eine geregelte 40-Stunden-Woche ebenso hart sein (trotz mehr Geld).

Andererseits bin ich trotzdem der Meinung, dass jeder Mensch zumindest einmal im Leben einen solchen Übergang meistern sollte - das hat nämlich den wunderbaren Effekt, dass man einige Dinge dann einfach besser zu schätzen weiß.

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Halleluja! Die zwei vorigen Beiträge kann ich nur teilen, und irgendwie aufgrund eigener Erfahrung bestätigen: Die Zeit bis zu meinem 26ten Lebensjahr war in jeder Hinsicht sehr relaxt (mit Ausnahme Bundeswehr) - das Studium (Wiwi/Powi) war eigentlich Freizeit pur (2 bis 3 Vorlesungen die Woche, ansonsten reisen, Lesen, Weggehen). Seit nunmehr über 2 Jahren bin ich im Job (wissenschaftlicher Mitarbeiter, Vollzeit, in einer Steuerberaterkammer). In dieser Zeit ist mir erstmal so richtig bewußt geworden, was ich vorher hatte (welche Möglichkeiten, Freiheit und Flexibilität). Ich habe nun entschieden, zum 31. Oktober zu kündigen und eine längere Auszeit zu nehmen. Leben werde ich allerdings nicht von Hartz IV, sondern von dem Geld, was ich mir angespart habe. Ich muß sagen, ich freue mich wieder der Schneekönig darauf...

Fabian

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Oh mann... Was für eine sinnfreie Debatte...

LIEG NICHT AUF DER FAULEN HAUT UND GEH ARBEITEN!!!

Schonmal drüber nachgedacht, dass Du nicht nur auf kosten anderer leben würdest, sonder auch nichts für die Rente tust..??

Oder willst Du Dein Leben Lang ein Sozialfall sein, dem die Gesellschaft auch noch das Begräbnis zahlen muss...???

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

so ist es aus. und das leben besteht nun mal nicht nur aus spaß. wer arbeiten geht, weiß übrigens auch viel freizeit wieder mehr zu schätzen, schon mal darüber nachgedacht. außerdem kriegen hartz 4 empfänger neben miete und 345 euro auch schön die krankenkasse bezahlt!!! und für den abhängig beschäftigten steigen schön die beiträge und bleibt immer weniger übrig... suuuper einstellung

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Ey Leute, mein Vorposter hat recht: geht arbeiten und tut was für die Rente! Ich meine, kann mir hier ein vernünftiger Mensch verraten, was es denn im Leben neben der Arbeit noch gibt? Oder habt ihr etwas das ganze Konzept des Lebens mißverstanden? Man lebt, um zu arbeiten! Und wer nicht 24h arbeiten kann oder will (manche gehen ja sogar noch anachronistischen Tätigkeiten wie Schlafen etc. nach), der ist eben nicht 100% gesellschaftstauglich.
--
Spaß beiseite: Sinnfrei finde ich die Debatte nicht, ist immerhin ein interessantes Thema, aber das Maß an Konformismus und geistiger Engstirnigkeit, welche hier manche an den Tag legen, ist schon Wahnsinn.

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

kleiner Tipp an lead & Co: ich persönlich habe nichts gegen eure Meinung und Einstellung, soll jeder so machen, wie er es für richtig hält. Aber es spricht m.E. nicht gerade von Cleverness, hier in solch einem Forum, wo über 90 % stark karriere- und arbeitsorientierte BWLer (incl. mir selbst, in Maßen) vertreten sind, so ein Thema anzusprechen. Geh mal in ein Forum zum Thema Abtreibung und oute Dich als Abtreibungsbefürworter: da wirst Du derart auseinandergenommen, dass Du an Dir selbst zweifelst. Manchmal ist es eben (leider, muss ich zugeben) besser, seine Meinung für sich selbst zu behalten.

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Hallo Fabian,

Du machst bereits nach 2 Jahren Arbeit eine längere Auszeit..???

Wo sind die Leute mit Biss, die sich nicht nur nach Reisen, Lesen, Weggehen und Freizeit sehnen, sondern im Beruf voran kommen wollen..?

Warum hast Du überhaupt studiert?? Um Dir nach zwei Jahren gleich wieder für längere Zeit die E..r schaukeln zu können...???

Wenn ich sowas lese, schwillt mir echt der Kamm..!!!

Ich komme mir dann einfach nur total verarscht vor, weil ich nach dem Studium Gas gegeben habe und dies auch weiter tue. Gutes Geld verdiene und ebenso gutes Geld in die Sozialkassen einzahle und dann sehe, dass Akademiker lieber ihrer Freizeit nachgehen und ich denen dann nachher auch noch indirekt die Rente finanziere...

Armes Deutschland...

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

also ganz erlich, wer wiwi studiert der muss wissen, dass er top-leistungen an der nui bringen muss.
und wenn du mit nem 2,5er dipl ankommst, ohne auslandsaufenthalt, ohne wichtige praktika, zusatz qualis ect...hast du einfach PECH GEHABT !

Ich hab mir während des Studiums den Arsch aufgerissen und habe nun meinen Marktwert, unter 70K fange ich nicht an.
( Habe VWL und Politologie studiert und in VWL promoviert, alter 27 )

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

stimmt, neben den 345 Euro gibt es noch Miete und Krankenkasse. Das sind noch zwei Gründe mehr, auch mal auf den Job zu verzichten.

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

stimmt eigentlich, arbeiten lohnt sich nicht deutschland nicht so wirklich...

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

an den Vorposter mit dem hohen Marktwert (> 70K): zwei Dinge würden mich sehr interessieren:

  1. Wie lange arbeitest Du pro Woche?
  2. Womit beschäftigst Du Dich neben Deiner Arbeit bzw. was hast Du während des Studiums nebenher noch so gemacht?

Aber abgesehen davon: dass Du unter 70k gar nicht erst anfängst, finde ich eigentlich eine sehr gute Einstellung. Zuviele Absolventen lassen sich ausbeuten und machen jeden Job. Daraus schließe ich aber auch, dass Du in einer Situation, in welcher Du (vielleicht vorübergehend) nur Jobs unter 70k machen könntest, lieber arbeitslos bist und Deine Zeit sinnvoller verbringst? Ganz offen: genau so muß es sein! (das ist jetzt keine Ironie oder Sarkasmus)

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Hier mal mein Kommentar (Gerrit, 31) zu dem Thema: ein Vorposter hat entsetzt geschrieben "Du machst nach 2 Jahren Job schon eine Auszeit?" (bezugnehmend auf diesen Fabian).
Da möchte ich jetzt mal drauf antworten: was ist daran bitteschön so schlimm? Ich kenne einen Haufen Leute, die auch während ihres Studium voll Gas gegeben haben, Top-Noten hatten, mehrere Sprachen sprechen - aber dann eben beruflich desillusioniert waren. Wer in Philosophie oder Politikwissenschaft mit 1,0 oder 1,2 abschneidet - und selbst wenn er oder sie Fremdsprachenkenntnisse etc. hat - hat es eben trotzdem nicht so einfach, den "Traumjob" zu bekommen. (für BWLer, die ein relative festes und konstantes Berufsbild haben - bspw. die WPs, ist das schon einfacher). Ich kenne auch Promovierte, die mit 35 noch auf einer halben Stelle dahindümpeln - die kotzt das auch an.

Und abgesehen davon hat das ganze noch eine psychologische Komponente: ich erinnere mich oft an meine Armeezeit. Damals war es ein Jahr - ich habe mich jeden früh aus dem Bett gequält und hatte absolut keinen Bock, weil das einfach nicht mein Ding war. Der Tag der Entlassung war einer der schönsten Tage meines Lebens. Wenn jemand dann von mir verlangt hätte, weiterzumachen und an mein national-patriotisches Gewissen appelliert hätte, wäre ich wahrscheinlich emigriert.

Und ich denke mal, ähnlich ist das bei vielen Jobs: wer sich jeden Morgen sprichwörtlich aus dem Bett quält, sich dazu ständig die verlorene Zeit vergegenwärtigt (ach, ich könnte mich heute diesem oder jenem Hobby widmen) und jeden Tag auf die Uhr schaut (habe ich auch schon durch), da ist es eigentlich normal, dass man mit solchen Gedanken spielt, also aufzuhören, sich etwas anderes zu suchen - oder eben mal eine Auszeit zu nehmen. Klar, dass einem dann viele ins Gewissen reden, mit gesellschaftlicher Verantwortung kommen - aber jetzt mal ganz offen (und das ist an alle Inserenten hier im Thread gerichtet):

Ich möchte den mal sehen, der seine eigenen Bedürfnisse und Vorstellung komplett und ohne Widerwort zurückstellt, nur weil es die Gesellschaft oder das Gewissen oder andere Mitmenschen es verlangen.

antworten
WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

@ Dr. in VWL/Politologie

Dazu sag ich mal: LoooooL! Bin ja mal gespannt, wer Dir 70k p.a. zahlen wird. Lass es mich wissen. Lass Deine Bewerbung aber auch mal auf Orthografie prüfen. Soviele Fehler sind als selbst ernannter high potential schon ein wenig peinlich. Wie Du Dir in einem VWL/Politologie Studium den Arsch aufgerissen hast, interessiert keinen Menschen. Nur das Ergebnis zählt.

@Threadstarter
In Trainee-Programme wirst Du nur schwer reinkommen. Gerade in größeren Konzernen bewerben sich sehr viele Absolventen auf diese Stellen. Ich würde Dir empfehlen, Dich bei kleineren bzw. mittelständischen Firmen zu bewerben. In Deiner Situation würde ich nur auf die Perspektive und weniger auf das Gehalt achten. Auf gar keinen Fall würde ich als Akademiker längere Zeit von Harz 4 leben. Du hast auch neben einem Verkäufer-Job genug Zeit, einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden.
Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

…Hier mal mein Kommentar (Gerrit, 31) zu dem Thema: ein Vorposter hat entsetzt geschrieben "Du machst nach 2 Jahren Job schon eine Auszeit?" (bezugnehmend auf diesen Fabian)…

Das war ich!!

Ich möchte Dir auch sagen, warum ich dabei so an die Decke gehe.

Sorry, aber als Jung-Akademiker kann man nach 2 Jahren nicht schon sooo dermaßen erschöpft sein, dass man eine LÄNGERE Auszeit braucht. Wenn jemand hart gearbeitet hat sich dann zugegebener Maße auch etwas groggy fühlt und sich dann erstmal 3 Wochen nach Malle, Sri Lanka oder weiß der Geier verabschiedet um sich zu erholen und seine Akkus wieder aufzufüllen, dann habe ich vollstes Verständnis dafür.

Aber nach 2 Jahren den Job zu beenden um eine Auszeit zu nehmen, dann ist das für mich einfach nur stinkende Faulheit die auch noch von der blöden arbeitenden Bevölkerung unterstützt/bezahlt werden soll..!!

Deutschland ist ein Sozialstaat und ich unterstütze mit meiner Arbeit und meinem Lohn gerne diejenigen die dieser Unterstützung auch bedürfen.

Aber solch ein Schmarotzertum.. Nein da verweigere ich mich..!!

Ich hole jetzt mal ganz weit aus:

Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft mit Beschäftigten der verschiedensten Lohngruppierungen und wenn ich mir jetzt überlege, dass ein Facharbeiter Lohngruppe 3, der sich nicht zu schade ist, auch die widrigsten körperlichen Anstrengungen auf sich zu nehmen, in Schichtarbeit etc. seinen Lohn hart erarbeitet und mit seinen Steuerabgaben das Studium von Fabian mitfinanziert und dieser sich dann mit der durch das Studium erhaltenen Befähigung auch noch weigert

Erstens: Der Allgemeinheit etwas zurück zu geben!

Und

Zweitens: Sich auch noch weiter auf Kosten dieser auf die Faule Haut zu legen,

dann habe ich für solche Leute einfach NULL Verständnis..!!!

So, dass musste einfach raus..!!!

Weiter bin ich der Meinung, dass Du Studenten der Philosophie oder Politikwissenschaften nicht 1 zu 1 mit WiWi´s vergleichen kannst.

Erstere entscheiden sich mit der Aufnahme ihres Studiums in erster Linie dafür „Bildung“ bzw „Wissenschaft“ zu studieren. Ich betrachte das ähnlich einem Kunst- oder Musikstudium.
Diesen Leuten geht es mehr darum (und bitte nicht falsch verstehen!), sich schöngeistig zu verwirklichen und dafür einen eventuellen monetären Nachteil in Kauf zu nehmen…

Wobei ich sagen muss, dass diese Menschen dann wieder die Musik oder Kunst erschaffen, der ich mich nach Feierabend hingeben kann um am nächsten Tag wieder gut gelaunt an die Arbeit gehe. (arbeitsteilige Gesellschaft)

Ein BWL´er ist da meiner Meinung doch etwas anders ausgerichtet, oder meinst Du nicht auch..?

Und ich denke mal, dass der Vergleich einer Arbeitsstelle und Deiner Zeit in der Armee doch etwas an den Haaren herbei gezogen und nicht wirklich zu vergleichen ist…

Weiter schreibst Du:

… Ich möchte den mal sehen, der seine eigenen Bedürfnisse und Vorstellung komplett und ohne Widerwort zurückstellt, nur weil es die Gesellschaft oder das Gewissen oder andere Mitmenschen es verlangen….

Ist es nicht viel mehr so, dass ich durch die Anpassung an bestimmte Gegebenheiten beruflich vorankomme und es mir somit leisten kann, Dinge zu tun und zu erleben die u.U. noch viel mehr meinen Bedürfnissen und Vorstellungen entsprechen..?

Ich denke, dass die Gegebenheiten die diese Gesellschaft nun mal mit sich bringt, nicht als Zwänge und Fesseln sondern als Chancen zu interpretieren sind und dass ein Jeder der sich in diese Gesellschaft eingliedert und durch sein Tun diese auch wieder mit trägt, sich viel mehr entfalten kann als ein Jemand der diese ablehnt.

Und NEIN, ich habe NICHT Philosophie studiert, sondern BWL mit Schwerpunkt Finanzwirtschaft….

Hat aber Spaß gemacht, sich damit trotzdem einmal auseinander zu setzen und sich bewusst zu machen, wie gut man es eigentlich hat…

Vll. kann mich hier ja nun der ein oder andere besser verstehen…;-)

antworten
WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

@ Vorposter mit dem laaaangen Thread. Huhu, hier ist nochmal der Gerrit:

Also verstehen kann ich Dich schon, und aus Dir spricht auf jeden Fall einer, der sehr zufrieden mit seinem Beruf/seiner Berufswahl ist, insofern hast Du ein optimistisches (Optimismus ist immer gut) Gesellschaftsbild und interpretierst die Arbeitswelt als "Chancenumfeld".

Klar, das ist nicht ganz falsch - aber je nach Perspektive kann man das auch anders sehen. Es ist nicht gelogen: ich kenne soviele Menschen, die wirklich was auf dem Kasten haben, und die ihr Potential in anderen Gesellschaftsformationen viel stärker umsetzen können (ich denke da immer etwas plakativ an Platos Philosophenstaat: da waren die Philosophen idealtypisch die Staatslenker, heute hingegen sitzen Ökonomen oder Juristen an der Staatsspitze).

Und in einer Aussage kommst Du meiner Argumentation schon näher: Du selbst schreibst, dass bspw. Philosophen oder Politikwissenschaftler nicht notwendigerweise unter dem "Verwertungsgedanken" ("ich studiere, um diesen Job zu bekommen"), sondern unter dem Bildungsgedanken ("ich studiere, um mich zu bilden und geistig zu verwirklichen") studiert haben - und darauf wollte ich (und ich glaube auch viele der Vorposter wie lead oder Fabian) hinaus. Und der Verwertungsgedanke ist hier ein ganz anderer.

Als Beispiel möchte ich mal den großen Autor Frank Herbert hernehmen, der eines der größten Science-Fiction-Epen des 20. Jhd. geschrieben hat: in seinen jungen Jahren (bis 40) hat er meist nur teilzeit als Journalist gearbeitet und war hin und wieder Jahre lang arbeitslos und hat viel gelesen etc. Aus "betriebswirtschaftlicher" Hinsicht war er zwar ein gebildeter, eigentlich aber ein "fauler Hund". Dennoch hat er später etwas geschaffen, welches Millionen Menschen inspiriert, ein komplettes Genre verändert hat und noch weit in die Zukunft nachwirkt. Ein solcher Autor (jetzt nur ein Beispiel) hat gerade im Hinblick auf die Zukunft und auch kommende Generationen unendlich mehr geschaffen als alle Anwaltskanzleien und Wirtschaftsberatungen zusammen (meine subjektive Meinung ;-)

Ich glaube schlicht und einfach, wir müssen diesen Verwertungsgedanken etwas breiter fassen und auch alternative Konzeptionen zulassen. Gerade im Falle derjenigen Gebildeten und Qualifizierten, die sich zumindest auf den ersten Blick vor der Arbeitswelt drücken, optiere ich für ein "in dubio pro reo". Aus zarten Knospen können immerhin noch schöne Blüten erwachsen.

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

also nochmals, (bin der poli-VWLer)

die orthographie ist mir hier egal, da wir hier in nem online-forum sind.

Ich hatte ein geiles Studi-leben, war viel auf partys und hab viel tennis/fussball gespielt.

Ich habe mehrere Angebote vorliegen, eins von einer UB,eins von einer Bank und eins von einem Pharma-Konzern.
Und alle Angebote sind über meiner Grenze, sprich über 70k.

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Dann mach mit 70k beim Pharmakonzern, ist genauso anstrengend wie Hartz IV.

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

Hallo,

ich bin eben auf diese hochinteressante Diskussion gestoßen, 60Std. Woche gegen Hartz IV, knüppeln oder faulenzen.

leute, dieses oben angesprochene 'faulenzen' ist doch ein phänomen der jüngeren generation (zu der ich i. ü. auch gehöre). ich möchte mal wissen, welcher angestellte ab 35J. es sich leisten kann eine größere lücke in seinem lebenslauf zu haben - wohl KEINER. wichtig ist doch wie immer das man sich gut verkauft. und das geht in jungen jahren eben deutlich besser als später.

ich bin selbst arbeitssuchend, bekomme staatliche Unterstützung und erlebe nach einem insgesamt stressigen, aber zügigen Studium (9 sem. dipl. FH, auslandsstud. + praktika im in- und ausland) gerade den totalen kontrast zur stressigen arbeitswelt. muss zu den hartz 4 "vorzügen" von oben sagen: viel zeit für hobbies etc. JA, man kann sich entspannen und so, aber eigentlich ist das nur was für ein paar wochen. dann fühl ich mich wieder fit und langweile mich. habe die erste freie zeit nach meinem kolloquium eigentlich genossen. keine verbindlichkeiten, machen wozu man lust hat. die welt mal außerhalb des hamsterrades betrachten und sich über dies und das gedanken machen.

ABER: mittlerweile geht es mir arg auf den sack keinen vernünftigen job zu haben. komme mir sehr abhängig und unselbständig vor. als könnte ich ohne vater staat nich klarkommen. ich komme nicht weiter: lerne kaum neue leute kennen, klar: kommt doch bei den meisten leuten scheiße an... ja, was machst du? ich bin arbeitssuchend. dann immer das schlechte gewissen den bekannten den aktuellen bewerbungsstand durchgeben zu müssen. unsicherheit was die zukunft betrifft und nat. der status der einem flöten geht wenn man längere zeit nicht mehr voll da ist. das leben ohne eine sinnstiftende tätigkeit=sozialvers.pflichtige beschäftigung ist für mich momentan wie das atmen auf einem lungenflügel. alles ist stark beschränkt, kontakte, kohle, spielraum, es geht nicht vorwärts etc.

wenn ich einen job habe und etw im berufsleben fuß gefasst habe werde ich erstmal investieren, das steht fest. habe da schon ein paar schöne sachen, die ich mir dann in jedem fall von meiner ersten gehaltsabrechnung gönnen werde. Evtl. liegt ja bis weihnachten noch ein gutes Jobangebot unterm weihnachtsbaum :-)

zum abschluss:
ich habe im studium spitzen erlebt, höhen und tiefen, die sit. erlebt im ausland arbeiten zu dürfen/ zu müssen, und nun das gegenteil sehr viel freizeit seit ein paar monaten...

letztenendes: man ist doch nie 100%ig zufrieden, hat der mensch viel geld, fehlt die zeit, hat er zeit, hat er wenig geld. ich denke der mittelweg ist der beste: vernünftiger job, abwechslung, zeit für familie und hobbies, ein vernünftiger, bodenständiger lebensstandard (geld kann man immer mehr gebrauchen, is klar). dann hat man aus allem das beste gemacht und kann eigentlich glücklich und zufrieden älter werden - aber fragt sich dann wohl trotzdem noch ob, und was man hätte besser machen können ;-)

möchte hier zum abschluss noch folgende aussage einer prof. zur diskussion stellen:

"wer es als akademiker mit 40 noch nicht bis ins mittlere management geschafft hat, hat's vermasselt."

schönen abend!
Steve

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

HARTZ IV reicht nicht zum leben und wie ihr auch wisst bekommen viele Vollzeitkräfte auch HARTZ IV. Also wer sich über diese sogenannten HARTZ IV Schmarotzer beklagt, der sollte erst einmal die Unternehmen kritisieren, die ihren Arbeitnehmer so wenig bezahlen, dass diese wiederum vom Staat eine soziale Unterstützung beantragen müssen. Das finde ich beschämend! Aber wie schon gesagt, dies könnt ihr in dem Bericht nachlesen. Und statistisch gesehen ist es sogar eine sehr sehr sehr kleine Minderheit die tatsächlich das Sozial System ausnutzen. Sorry in der Wirtschaft ist es doch genau so. Siehe ex Post Boss (Steuersünder) usw. Das sind auch Schmarotzer oder nicht?!!?

Leider sehe ich das und stelle es auch zunehmend fest, dass sehr viele Absolventen es schwer haben eine Stelle zu finden. Wenn dann ist es schlecht bezahlt oder befristet oder es läuft über eine Zeitarbeitsfirma. In der jetztigen Situation ist man überhaupt mal froh eine Stelle zu haben. Wie dem auch sei. Es wird immer schwieriger für Absolventen sein, eine gute Stelle zu finden! Denn erstens die Konkurrenz im Ausland (China, Indien) schläft nicht, dass Know-How geht von Westen in den Osten und wo die Firmen sind, da werden auch die zukünftigen Mitarbeiter eingestellt. Früher waren es die Fabrikarbeiter aber heute sind es schon auch die Ingenieure, Controller usw. Desweiteren sind diese NOCH billig. So wie das Geld auch von A nach B transferiert werden kann, so ist es auch schon mit den Unternehmen. Darüber gibt es sehr viele interessante Bücher. Eines davon ist "Der China Schock!" und das Buch mit Helmut Schmidt. Er hat im Jahre 2005 einen Vortrag gehalten vor Accenture. Auch sehr interessant. Bin kein Sozi :-) aber dieser Mann hat wirklich einen Weitblick!

Fakt ist auch, wenn man nach dem Studium irgend etwas gemacht hat, was nicht mit seinem Studium zu tun hatte oder hat (jobben, HARTZ IV usw.) dann hat man relativ sehr schlecht Optionen in einem Unternehmen einen Job zu bekommen. Die Personaler sind nur auch Menschen. Sie entscheiden wen sie in die Fachabteilung weiter reichen und welche nicht und diese bekommen ja keine drei vier oder fünf Bewerbungen. Im Durchschnitt bekommen diese 80 Bewerbungen und jetzt dürften es noch mehr sein. Die haben auch keine lust ihre Zeit mit Bewerbungen tot zu schlagen und möchten gerne etwas anderes machen, wie z.B. Seminare für Führungskräfte organisieren und ausführen usw.

D.h. wirklich an so viele Unternehmen schicken sprich Deutschlandweit oder auch Ausland und dann hoffen in der Anzahl die wahrscheinlichkeit zu erhöhen zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Oder stellt euch mal die Situation vor wie ihr euch entscheiden würdet, wenn ihr der Personaler seid! Denke auch nicht besser oder?!?! Ich bin ehrlich und ich würde es auch genau so machen wie die!

Das was der Forumsteller machen könnte ist dies. Er könnte sich weiterhin bewerben oder er kann sein Lebenslauf so umschreiben, dass es nach aussen hin so ausschaut, dass er in einer Firma arbeitet. Vorteil hier wäre. Er könnte Berufserfahrung "vorweisen". Nachteil ist - es ist Betrug. Aber er könnte es mal testen. Wenn er noch jung ist, sehe ich gute Chancen für ihn. Und so wie es auch mit den Studien so ist, gibt es auch darübe eine Studie. Jeder 5. schwindelt in seinem Lebenslauf und über 80 % haben auch Erfolg damit! Leider wahr. Habe manchmal das Gefühl, das ehrlichkeit bestraft wird und Lüge belohnt wird aber siehe ja auch Politik. Da ist es noch schlimmer! Liest mal im Spiegel den Teil mit dem "Münchhausen Lügenindikator" Sehr interessant ist dies. In dieser Ausgabe hat man meinen Arbeitgeber Ackermann vorgenommen :-) Aber ich bin von all diesem Geschehen sehr weit weg im schönen Asien :-)

Egal was ich sagen möchte ist dies. Ich gebe sehr vielen Leute hier recht. Es stimmt es gibt Schmarotzer und es gibt hart arbeitende Leute aber bitte hinter all dem stecken Menschen. Das sind keine Produkte oder Waren die man sehr schnell ersetzten kann. Das sind Schicksale und bevor ihr was schreibt, so bitte schreibt das nicht im Affekt. Ich wünsche mir sehr das der Steller einen gutbezahlten Job findet. Es müssen nicht 4000 EUR aufwärts sein aber es darf auch nicht wenig sein. Und mit wenig meine ich 2500 brutto. Aber darüber können wir uns streiten. Übrigens gestern im PHÖNIX (dank Zeitverschiebung war es super für mich) kam so gegen 23 Uhr glaube ich einen interessante Disskusionsforum. Ihr könnt es noch im Livestream anschauen. Da ging es um HARTZ IV und Mindestlohn. Anwesende waren Arbeitsagentur Berlin, ein ehemaliges Mitglied aus der Hartz Kommison, ein Sozialrichter und der Journalist der das Buch geschrieben hat glaue ich "Sozial abgehängt!"

Und wer viel verdient sollte darüber glücklich sein und wenn ihr es nicht glaubt so sollte es euch egal sein, denn schaut erst auf euch, dass ihr einigermassen über die Runden geht und wenn einer hier lügt, so lasst ihn lügen, denn bringt es ihn irgend wie weiter. Also seid fair und ehrlich und dir nochmals viel Erfolg auf deiner Suche!

PS: Wenn Du single bist oder geworden bist dann schau dich im nahen Osten, hier werden sowohl als lauch Erfahrene aber auch Anfänger gesucht und Leute aus Deutschland haben den Made in Germany Bonus. Ernsthaft... Das Arbeitsamt hilft bei der Vermittlung ins Ausland. Ich denke dazu sind die Arbeitsämter in der Landeshauptstadt zuständig und bitte lass die Finger von Vermittlern weg. Kostet dich Geld und kommt nichts dabei raus!

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WiWi Gast

Re: Nach dem Studium irgendeinen Job?

alles ist besser als arbeitslos zu sein!!!
man wird wenigstens gebraucht!

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