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Probleme mit BerufseinstiegAkademiker

Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

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WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Nein, wenn man es überschlägt ist das Mittel irgendwo bei 2500.

Aber: Das sind die Durchschnittsgehälter für einen Bachelor! Nicht für den Einstieg eines Bachelors in den Beruf.

Wenn man weiter runterscrollt, sieht man, dass die mit hohem Gehalt zu 80% über 30 sind, während diejenigen, die für unter 2300 Euro einstiegen, in der Regel die jungen Menschen sind.

Würde man die Leute ab 30 rausrechnen, wäre das durchschnittliche Einstiegsgehalt irgendwo bei 2,2k bis 2,3k und das ist realistisch und past auch markttechnisch perfekt zur Akademikerschwelle, die hier diskutiert wird.

Ich meine: Gigantisches Angebot an Absolventen -> gleichbleibende oder sinkende Nachfrage = sinkende Gehälter.

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WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Woher kommen diese 30% bitte? Ich finde keine vernünftige Quelle dazu.

Dass im Artikel 19,6% stehen stimmt ebenfalls. Gleichzeitig steht dort allerdings eine MINT-Abbruchquote von knapp 30%. Vergleiche mit der Statistik im TE, welche die Abbruchquote als 50% bezeichnet - eine Quote die nach etwas Research eigentlich auch korrekter zu sein scheint.
Ich kann diese Statistik dementsprechend nicht wirklich ernstnehmen, vor allem weils in der zitierten Studie eigentlich um Ausbildungen geht.

Lounge Gast schrieb:

Ist es auch nicht, denn die Abbruchquote bei
WiWi-Studiengängen beträgt inzwischen nur noch 19,6%. Das ist
nichts im Vergleich zum Diplom mit über 30%.

Lounge Gast schrieb:

Stimmt, denn er suggeriert klar, dass das Niveau in der
Schule gefallen ist, aber im Studium (und in der
Ausbildung)
gleich geblieben sein muss. Bei gleichem Niveauverfall wär
das Studium ja ansonsten trotzdem kein Problem.

Lounge Gast schrieb:

Der Link beantwortet die hier gestellte Niveaufrage:

Zitate:
"Trotz gestiegener guter Schulabschüsse steigt
die
Anzahl der jungen Menschen, die gleich zu Beginn
einer
Berufsqualifikation in Unternehmen oder Hörsälen mit
fehlenden Grundlagenkompetenzen hinsichtlich
Sprache und
Mathematik zu kämpfen haben"

Ein wachsender Teil der Schulabgänger bringe die
Kompetenzen
nicht mit, die ihnen in den Zeugnissen attestiert
würden,
stellt die Studie fest. Im gesamten Bildungssystem
habe
sich
eine "Kultur des Durchwinkens" von der
Grundschule
über das Gymnasium bis zur Universität etabliert,
so die
Kritik. "Die negativen Folgen zeigen sich
spätestens
beim Übergang in das Berufsleben."

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WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Die Bundesländer Deutschlands haben nicht alle dieselbe Bevölkerung. Du liegst mit einem Schnitt zwischen dem angegebenen Minimum und Maximum (vermutlich ohne Ausreißer) wahrscheinlich näher dran als mit deiner Methode.

Lounge Gast schrieb:

Hast du dir den Link angesehen? Da sind die Bachelor-Gehälter
für die einzelnen Bundesländer. Wenn du die zusammenzählst
und durch 16 teilst, kommt ca. 2500 Euro raus.

P.S. Du hast dich verschaut. Es gibt doch 5 Bundesländer, in
denen das Einstiegsgehalt unter 2200 Euro liegt und
gleichzeitig auch nur 5, in denen es über 2800 Euro liegt.
Daher kann 2800 Euro gar nicht das Mittel sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Link angesehen? Die Spannweite geht doch von 2000 Euro bis 3300 und ist nach Bundesländern sortiert. Da kann gar nicht 2800 als Mittel rauskommen.

Außerdem sind es keine Einstiegsgehälter, sondern der Verdienst von Bachelors allgemein.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Wie kommst du bei einer Reichweite von 2300 bis 3300 bitte
auf 2500? Das suggeriert doch eher 2800.

Vielleicht hat er 2.800 x 12 = 33.600 gerechnet und das dann
auf irgendwas im Bereich 13,5 Monatsgehälter runtergebrochen,
um quasi ein "echtes" Monatsgehalt zu bekommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Nein, er hat einfach die 16 Gehälter der einzelnen Bundesländer genommen, zusammengezählt und dann durch 16 geteilt.... da ein großer Teil unter 2200 ist und keines über 3300 geht, ist es doch logisch, dass da kein Mittel über 2500 rauskommen kann, oder? Schon beim überschlagen nicht.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Wie kommst du bei einer Reichweite von 2300 bis 3300 bitte
auf 2500? Das suggeriert doch eher 2800.

Vielleicht hat er 2.800 x 12 = 33.600 gerechnet und das dann
auf irgendwas im Bereich 13,5 Monatsgehälter runtergebrochen,
um quasi ein "echtes" Monatsgehalt zu bekommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Ach alle Studien kann man in die Tonne kloppen ... z.B. die vorher verlinkte bezüglich der Abbrecherquote
Habe WiMa studiert und dort gab es eine Quote von ca 85% ... Also 15% haben es bestanden. Der Artikel sagt es brechen 30% ab ... Tja bei Mathe UND NaWi
Jetzt hat man aber allerhand neue Studiengänge geschaffen die auch unter NaWi fallen und daher die Statistik verdrehen ---> Null aussage für "die Klassiker"

Ich sage mal mit den klassischen Studiengängen macht man nicht viel verkehrt (Mathe, Info, BWL, Etechnik etc.) bei den neuen (und die haben auch eine riesen Auswirkung auf die Anfängerquote allgemein) muss man vorsichtig sein.
Kein Mensch stellt jemand ein der Körperpflege studiert hat (Ja kein Witz das gibts)

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WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Die von ihm verlinkte Statistik ist auch nicht die auf die sich der Artikel bezieht, geschweige denn der Durchschnitt beim Abschluss Bachelor. Lest doch mal den Text: es geht um den Beruf "Bachelor", also Leute die das in ihrem Berufstitel angegeben haben.

http://www.gehalt.de/beruf/Bachelor

Hier ist der korrekte Link.
http://www.gehalt.de/statistik/Bachelor-Master-nach-BE-Fachrichtung-und-BE-und-Branche-2010

Hier noch ein Artikel der Seite welcher sich explizit mit Einstiegsgehältern beschäftigt.

Und sorry Jungs, aber ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ein Bachelor mit mehreren Jahren Berufserfahrung im Schnitt 2500 Euro macht, oder...?

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

...euch ist schon klar, dass NRW (~2800 Euro) und Bayern (~3000 Euro) ein "paar" mehr Einwohner haben als z.B. Thüringen (~2000 Euro), oder? :D

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Wie hier einige Leute immer noch Diplomquoten mit Bachelorquoten vergleichen. Unfassbar! Es interessiert doch keine Sau was irgendwelche Trolle hier vor 10 Jahren mal meinten.

Faktisch sieht es doch so aus:
Diplom in 2000: 30% Anfängerquote, 30% Abbruchquote (ohne Quelle, aber nehmen wir mal an es stimmt) -> 21% Diplomabsolventen

Bachelor in 2015: 58% Anfàngerquote, 19% Abbruchquote -> 47% Bachelorabsolventen
Jetzt kommt aber der springende Punkt:
Davon machen nur 70% einen Master. Ergibt eine Master-Anfängerquote von 33%. Davon brechen nochmal ca. 10% ab -> 30% Master-Absolventenquote.

Eine Steigerung von 9% bei ungefähr vergleichbaren Quoten. Ist das jetzt ein Hinweis auf Niveauverfall? Möglich, genauso kann es aber auch Volatilität oder Interessensverschiebung sein da wir nur von WiWis reden. Also chillt mal.

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Wenn man einen deutschlandweiten Durchschnitt aus Bundesländerdaten berechnen will, in dem diese einfach addiert und durch 16 teilt, muss man sich auch nicht darüber beschweren, kein hohes Einstiegsgehalt zu bekommen :D

Lounge Gast schrieb:

Nein, wenn man es überschlägt ist das Mittel irgendwo bei 2500.

Aber: Das sind die Durchschnittsgehälter für einen Bachelor!
Nicht für den Einstieg eines Bachelors in den Beruf.

Wenn man weiter runterscrollt, sieht man, dass die mit hohem
Gehalt zu 80% über 30 sind, während diejenigen, die für unter
2300 Euro einstiegen, in der Regel die jungen Menschen sind.

Würde man die Leute ab 30 rausrechnen, wäre das
durchschnittliche Einstiegsgehalt irgendwo bei 2,2k bis 2,3k
und das ist realistisch und past auch markttechnisch perfekt
zur Akademikerschwelle, die hier diskutiert wird.

Ich meine: Gigantisches Angebot an Absolventen ->
gleichbleibende oder sinkende Nachfrage = sinkende Gehälter.

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Lounge Gast schrieb:

...euch ist schon klar, dass NRW (~2800 Euro) und Bayern
(~3000 Euro) ein "paar" mehr Einwohner haben als
z.B. Thüringen (~2000 Euro), oder? :D

Wo denkst du hin?
Wir sind hier Wiwis, da können die meisten für mein Empfinden nicht mal bis drei zählen...

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WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Die Zahl stammt aus dem hier verlinkten Welt-Artikel, der sich nicht, wie der Focus-Artikel mit dem schulischen Teil der Studie beschäftigt, sondern mit dem Hochschulteil.

Lounge Gast schrieb:

Woher kommen diese 30% bitte? Ich finde keine vernünftige
Quelle dazu.

Dass im Artikel 19,6% stehen stimmt ebenfalls. Gleichzeitig
steht dort allerdings eine MINT-Abbruchquote von knapp 30%.
Vergleiche mit der Statistik im TE, welche die Abbruchquote
als 50% bezeichnet - eine Quote die nach etwas Research
eigentlich auch korrekter zu sein scheint.
Ich kann diese Statistik dementsprechend nicht wirklich
ernstnehmen, vor allem weils in der zitierten Studie
eigentlich um Ausbildungen geht.

Lounge Gast schrieb:

Ist es auch nicht, denn die Abbruchquote bei
WiWi-Studiengängen beträgt inzwischen nur noch 19,6%.
Das ist
nichts im Vergleich zum Diplom mit über 30%.

Lounge Gast schrieb:

Stimmt, denn er suggeriert klar, dass das Niveau in
der
Schule gefallen ist, aber im Studium (und in der
Ausbildung)
gleich geblieben sein muss. Bei gleichem
Niveauverfall wär
das Studium ja ansonsten trotzdem kein Problem.

Lounge Gast schrieb:

Der Link beantwortet die hier gestellte
Niveaufrage:

Zitate:
"Trotz gestiegener guter Schulabschüsse
steigt
die
Anzahl der jungen Menschen, die gleich zu Beginn
einer
Berufsqualifikation in Unternehmen oder
Hörsälen mit
fehlenden Grundlagenkompetenzen hinsichtlich
Sprache und
Mathematik zu kämpfen haben"

Ein wachsender Teil der Schulabgänger bringe die
Kompetenzen
nicht mit, die ihnen in den Zeugnissen
attestiert
würden,
stellt die Studie fest. Im gesamten
Bildungssystem
habe
sich
eine "Kultur des Durchwinkens" von der
Grundschule
über das Gymnasium bis zur Universität
etabliert,
so die
Kritik. "Die negativen Folgen zeigen sich
spätestens
beim Übergang in das Berufsleben."

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WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Es ist aber auch klar, dass ein großer Teil der Bachelors

  1. Im Niedriglohnsektor landet
  2. Gar keinen Job findet
  3. Oder irgendwas macht
  4. Und vor allem diese Aufteilung FERTIGE Bachelors beinhaltet und KEINE Berufseinsteiger

In der Summe ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das reale Durchschnittseinkommen weitaus geringer ist.

Lounge Gast schrieb:

...euch ist schon klar, dass NRW (~2800 Euro) und Bayern
(~3000 Euro) ein "paar" mehr Einwohner haben als
z.B. Thüringen (~2000 Euro), oder? :D

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Das ist zwar ironisch, aber eigentlich macht derjenige, der das geschrieben hat, nur das gleiche wie alle anderen.

Er spekuliert, denn wir wissen nicht, ob die Leute, die nicht oder ganz schlecht einsteigen überhaupt erfasst werden. Meine Vermutung ist nein.

Zudem ist das kein Durchschnittseinstiegsgehalt, sondern das, was ein Bachelor in dem Bundesland im Schnitt verdient. Das Einstiegsgehalt dürfte niedriger sein oder aber es gab keine Gehaltssteigerungen.

In der Summe ist das Teilen durch 16 genauso seriös wie jede andere Erhebungsmaßnahme: Gar nicht, weil es keine vernünftigen Zahlen gibt!

Lounge Gast schrieb:

Wenn man einen deutschlandweiten Durchschnitt aus
Bundesländerdaten berechnen will, in dem diese einfach
addiert und durch 16 teilt, muss man sich auch nicht darüber
beschweren, kein hohes Einstiegsgehalt zu bekommen :D

Lounge Gast schrieb:

Nein, wenn man es überschlägt ist das Mittel irgendwo
bei 2500.

Aber: Das sind die Durchschnittsgehälter für einen
Bachelor!
Nicht für den Einstieg eines Bachelors in den Beruf.

Wenn man weiter runterscrollt, sieht man, dass die mit
hohem
Gehalt zu 80% über 30 sind, während diejenigen, die für
unter
2300 Euro einstiegen, in der Regel die jungen Menschen
sind.

Würde man die Leute ab 30 rausrechnen, wäre das
durchschnittliche Einstiegsgehalt irgendwo bei 2,2k bis
2,3k
und das ist realistisch und past auch markttechnisch
perfekt
zur Akademikerschwelle, die hier diskutiert wird.

Ich meine: Gigantisches Angebot an Absolventen ->
gleichbleibende oder sinkende Nachfrage = sinkende
Gehälter.

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Ja, sicher, aber was nutzt das für die Statistik? Dafür sind all die arbeitslosen und schlecht verdienenden Bachelors nicht drin. Und was hilft uns das jetzt?

Lounge Gast schrieb:

...euch ist schon klar, dass NRW (~2800 Euro) und Bayern
(~3000 Euro) ein "paar" mehr Einwohner haben als
z.B. Thüringen (~2000 Euro), oder? :D

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Der Link zur Gehalt.de-Statistik behandelt den "Beruf" Bachelor. Es gibt auf der Seite noch eine Statistik explizit zum Abschluss mit derselben Reichweite und höheren Gehältern nach Städten aufgelistet.

Dazu gibts auf der Seite auch eine Studie zu Einstiegsgehältern (ja, explizit Einstieg, dazu weitere Splittungen nach Berufserfahrung) mit einem Median für Bachelor von 36.000 Euro im Jahr 2010. Macht grob 3000 im Monat.

Zuletzt frag ich mich aber auch: ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ein Bachelor - oder auch ausgebildeter Kaufmann - mit Berufserfahrung ein Durchschnittsgehalt von weniger als 3000 im Schnitt hat? Man kriegt heutzutage sogar für Praktika teils 1500 bei Konzernen...

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

NRW, Bayern und BaWü stellen grob 50% der deutschen Gesamtbevölkerung und haben einen grob überschlagenen (addiert und durch 3 geteilt) von grob 3000 Euro.
Da ich faul bin hab ich den Rest jetzt einfach addiert und durch 3 geteilt: grob 2500 Euro. Wird gewichtet wahrscheinlich ähnlich sein (Sachsen und Hessen sind Ausreißer an beiden Enden und beide machen in der Gruppe viel aus).

Damit kommt man auf ca. 2750 Euro im Schnitt.

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Der Punkt mit dem Niedriglohn stimmt zu einem gewissen Grad wohl, d.h. der echte Schnitt liegt wahrscheinlich etwas niedriger.

Mich würde aber interessieren wie und vor allem warum du bitte Arbeitslose in eine Statistik zu Durchschschnittsgehältern integrieren willst?!

Lounge Gast schrieb:

Ja, sicher, aber was nutzt das für die Statistik? Dafür sind
all die arbeitslosen und schlecht verdienenden Bachelors
nicht drin. Und was hilft uns das jetzt?

Lounge Gast schrieb:

...euch ist schon klar, dass NRW (~2800 Euro) und Bayern
(~3000 Euro) ein "paar" mehr Einwohner haben als
z.B. Thüringen (~2000 Euro), oder? :D

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Das hindert einen aber nicht daran einen korrekten gewichteten Durchschnitt zu berechnen anstatt blatant etwas komplett Unsinniges zu machen und zu behaupten das wär der "echte" Wert.

Lounge Gast schrieb:

Das ist zwar ironisch, aber eigentlich macht derjenige, der
das geschrieben hat, nur das gleiche wie alle anderen.

Er spekuliert, denn wir wissen nicht, ob die Leute, die nicht
oder ganz schlecht einsteigen überhaupt erfasst werden. Meine
Vermutung ist nein.

Zudem ist das kein Durchschnittseinstiegsgehalt, sondern das,
was ein Bachelor in dem Bundesland im Schnitt verdient. Das
Einstiegsgehalt dürfte niedriger sein oder aber es gab keine
Gehaltssteigerungen.

In der Summe ist das Teilen durch 16 genauso seriös wie jede
andere Erhebungsmaßnahme: Gar nicht, weil es keine
vernünftigen Zahlen gibt!

Lounge Gast schrieb:

Wenn man einen deutschlandweiten Durchschnitt aus
Bundesländerdaten berechnen will, in dem diese einfach
addiert und durch 16 teilt, muss man sich auch nicht
darüber
beschweren, kein hohes Einstiegsgehalt zu bekommen :D

Lounge Gast schrieb:

Nein, wenn man es überschlägt ist das Mittel irgendwo
bei 2500.

Aber: Das sind die Durchschnittsgehälter für einen
Bachelor!
Nicht für den Einstieg eines Bachelors in den Beruf.

Wenn man weiter runterscrollt, sieht man, dass die
mit
hohem
Gehalt zu 80% über 30 sind, während diejenigen, die
für
unter
2300 Euro einstiegen, in der Regel die jungen
Menschen
sind.

Würde man die Leute ab 30 rausrechnen, wäre das
durchschnittliche Einstiegsgehalt irgendwo bei 2,2k
bis
2,3k
und das ist realistisch und past auch markttechnisch
perfekt
zur Akademikerschwelle, die hier diskutiert wird.

Ich meine: Gigantisches Angebot an Absolventen ->
gleichbleibende oder sinkende Nachfrage = sinkende
Gehälter.

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

"47% Bachelorabsolventen" im Gegensatz zu "21% Diplomabsolventen" soll überhaupt kein Unterschied sein?

Jetzt auf auf einmal wollt ihr darauf hinaus, dass Bachelor Absolventen gar keine Vollwertigen Akademiker sind und man lieber nur die aktuelle Masterquote heranziehen soll? In anderen Threads würde es da schon "empörte" Aufschreie geben. Nichts für ungut, auch früher war man weit davon entfernt, die Hälfte aller Schüler einen Akademiker Hut aufzusetzen. Das muss also heißen, dass so einige dabei sind, die zu anderen Zeiten definitiv nicht mal ins Gymnasium gekommen wären.

Lounge Gast schrieb:

Wie hier einige Leute immer noch Diplomquoten mit
Bachelorquoten vergleichen. Unfassbar! Es interessiert doch
keine Sau was irgendwelche Trolle hier vor 10 Jahren mal
meinten.

Faktisch sieht es doch so aus:
Diplom in 2000: 30% Anfängerquote, 30% Abbruchquote (ohne
Quelle, aber nehmen wir mal an es stimmt) -> 21%
Diplomabsolventen

Bachelor in 2015: 58% Anfàngerquote, 19% Abbruchquote ->
47% Bachelorabsolventen
Jetzt kommt aber der springende Punkt:
Davon machen nur 70% einen Master. Ergibt eine
Master-Anfängerquote von 33%. Davon brechen nochmal ca. 10%
ab -> 30% Master-Absolventenquote.

Eine Steigerung von 9% bei ungefähr vergleichbaren Quoten.
Ist das jetzt ein Hinweis auf Niveauverfall? Möglich, genauso
kann es aber auch Volatilität oder Interessensverschiebung
sein da wir nur von WiWis reden. Also chillt mal.

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Da hat jemand in Mathe und Statistik aber besonders gut aufgepasst :D

Lounge Gast schrieb:

Hast du dir den Link angesehen? Da sind die Bachelor-Gehälter
für die einzelnen Bundesländer. Wenn du die zusammenzählst
und durch 16 teilst, kommt ca. 2500 Euro raus.

P.S. Du hast dich verschaut. Es gibt doch 5 Bundesländer, in
denen das Einstiegsgehalt unter 2200 Euro liegt und
gleichzeitig auch nur 5, in denen es über 2800 Euro liegt.
Daher kann 2800 Euro gar nicht das Mittel sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

  1. Möglich, aber hast du irgendeine Quelle für diese Behauptung?
  2. Das hat aber nix mit Durchschnittsgehältern zu tun :D
  3. Und wieso sollten die nicht erfasst werden? Die Statistik ist branchenunabhängig
  4. die Seite hat Statistiken explizit zum Einstieg, z.B. 2010, die nicht anders aussehen. Und sorry, aber dass jemand mit z.B. 5 Jahren BE im Schnitt bei 2500 Euro liegt, glaubst du doch nicht ernsthaft?

Lounge Gast schrieb:

Es ist aber auch klar, dass ein großer Teil der Bachelors

  1. Im Niedriglohnsektor landet
  2. Gar keinen Job findet
  3. Oder irgendwas macht
  4. Und vor allem diese Aufteilung FERTIGE Bachelors
    beinhaltet und KEINE Berufseinsteiger

In der Summe ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das reale
Durchschnittseinkommen weitaus geringer ist.

Lounge Gast schrieb:

...euch ist schon klar, dass NRW (~2800 Euro) und Bayern
(~3000 Euro) ein "paar" mehr Einwohner haben als
z.B. Thüringen (~2000 Euro), oder? :D

antworten
WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

"Ihr"? HIER behauptet das doch keiner. Wenn es solche Leute oder Themen gibt, dann geh doch ins entsprechende Thema und diskutier den Sachverhalt dort.

"Hier" sollte es um den sinnvollsten Vergleich gehen, und der ist Master = Diplom. Sogar die Regierung setzt den Bachelor offiziell mit dem Meister gleich (und das Diplom mit dem Master), dementsprechend ist es doch totaler Schwachsinn beide Abschlüsse anders zu vergleichen. Sowohl von dir als auch Bachelorabsolventen. Wenn du es anders siehst, dann ist das dein Bier, damit stehst du aber aktuell (und nicht vor einem Jahrzehnt oder wann auch immer Leute das behauptet haben sollen) ziemlich allein dar.

Ansonsten solltest du bedenken, dass ein Abitur nicht mehr zwingend für ein Studium nötig ist. Daher ist deine Aussage diesbezüglich korrekt, aber wahrscheinlich aus anderen Gründen als du eigentlich meintest.

Lounge Gast schrieb:

"47% Bachelorabsolventen" im Gegensatz zu "21%
Diplomabsolventen" soll überhaupt kein Unterschied sein?

Jetzt auf auf einmal wollt ihr darauf hinaus, dass Bachelor
Absolventen gar keine Vollwertigen Akademiker sind und man
lieber nur die aktuelle Masterquote heranziehen soll? In
anderen Threads würde es da schon "empörte"
Aufschreie geben. Nichts für ungut, auch früher war man weit
davon entfernt, die Hälfte aller Schüler einen Akademiker Hut
aufzusetzen. Das muss also heißen, dass so einige dabei sind,
die zu anderen Zeiten definitiv nicht mal ins Gymnasium
gekommen wären.

Lounge Gast schrieb:

Wie hier einige Leute immer noch Diplomquoten mit
Bachelorquoten vergleichen. Unfassbar! Es interessiert
doch
keine Sau was irgendwelche Trolle hier vor 10 Jahren mal
meinten.

Faktisch sieht es doch so aus:
Diplom in 2000: 30% Anfängerquote, 30% Abbruchquote (ohne
Quelle, aber nehmen wir mal an es stimmt) -> 21%
Diplomabsolventen

Bachelor in 2015: 58% Anfàngerquote, 19% Abbruchquote
->
47% Bachelorabsolventen
Jetzt kommt aber der springende Punkt:
Davon machen nur 70% einen Master. Ergibt eine
Master-Anfängerquote von 33%. Davon brechen nochmal ca.
10%
ab -> 30% Master-Absolventenquote.

Eine Steigerung von 9% bei ungefähr vergleichbaren Quoten.
Ist das jetzt ein Hinweis auf Niveauverfall? Möglich,
genauso
kann es aber auch Volatilität oder Interessensverschiebung
sein da wir nur von WiWis reden. Also chillt mal.

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WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

WiWi Gast schrieb am 05.04.2016:

Ich verstehe deine krampfhafte Verteidigung dieses Murks-Systems nicht, außer es ist einfach nur eine Art Selbstaufwertung, weil du selbst ein Massenstudent bist. Dann schon.

zu 1)
Die Quote scheint sich wirklich bei knapp unter 60% einzupendeln. Nur, wenn 6 von 10 Kindern eines Jahrganges studieren, wie viele brauchbare bleiben dann noch für die Ausbildungen? Nach der Logik der Marktwirtschaft werden Absolventen, unabhängig von der Qualität, irgendwann billiger einzukaufen sein, als ein guter Lehrling.

zu 2)
Die Steigerungen sind in allen Bereichen exorbitant. Warum du das jetzt auf die bestimmte Fächer konzentrieren willst, verstehe ich nicht. Zudem war es ein politische Ziel der Strategie von Lissabon die Quote der Studierenden zu erhöhen und das ganz bewusst auf Kosten des Niveaus.

zu 3)
Nur weil, etwas im Artikel nicht steht, heißt dass nicht, dass es nicht Realität ist: Natürlich hat man das Abitur und das Studium extrem erleichtert. Wie sonst kann man den solche Steigerungsraten innerhalb von wenigen Jahren erreichen? Mal abgesehen, dass es genügend Arbeitgeber-Umfragen gibt, die von einer totalen Unzufriedenheit mit den neuen Abschlüssen sprechen und dem Ziel der EU, dass die duale Ausbildung in Deutschland größtenteils vom Bachelor abgelöst werden soll, solltest du dir mal eine logische Frage stellen:

Sind die Kinder des Jahrganges 1987 dümmer als die des Jahres 1990? Und die dümmer des Jahres 1994? Bei den ersten haben im zarten Alter von 20 gerade mal so 33% studiert. Bei den zweiten 45% und bei den dritten knapp 60%.
Entweder es gab von 1987 bis 1994 einen unglaublichen evolutionären Intelligenzaufschwung in wenigen Jahren oder man hat schrittweise am Niveau gedreht..

Auch wenn dieser Beitrag schon etwas älter ist, möchte ich darauf eingehen. Meine Schwester ist aus dem Jahrgang 1990 und ich aus dem Jahrgang 1993. Beide haben einen Master-Abschluss. Ich glaube nicht, dass das Bachelor- oder Master-System massive Änderungen gegen die alt bewährten Systeme hatte. Ein Intelligenz-Aufschwung in den Jahren 1987 bis 1994 lässt sich tatsächlich minimal laut IQ-Statistiken verzeichnen, ab 1997 aber bspw. ein starker Rückgang. Dieser minimale Aufschwung sagt aber nichts darüber aus, dass es einen starken Anstieg an Studienabschlüssen gab. Ich sehe es so: Es werden immer mehr Menschen durch das Abitur geschoben, die Schule wird immer leichter.

An der Qualität beim Studium ändert sich aber minimal etwas. Früher haben an sich einfach viel weniger Leute studiert und sich das Studium auch weniger leisten können. Heutzutage ist das für viele Pflicht. Viele Eltern, die selbst nicht studiert haben, raten ihren Kindern dazu, das Studium anzugehen, da man hier meist ein höheres Einkommen erzielen kann. Klar kann ein Meister auch viel verdienen oder ein Techniker - das ist aber branchenabhängig. Nur werden diese irgendwo eine Obergrenze erreichen, während der Akademiker immer die Option hat, auch ins obere Management mit nahezu keiner Obergrenze aufzusteigen - natürlich unter sehr starkem Konkurrenzkampf, weshalb nicht jeder Karriere macht. Das Studium bleibt allerdings stressig. Im Gegenteil, da auch einige Personen zugelassen sind, die weniger Intelligent sind, müssen diese um so mehr aufwenden, um mit dem Studium abschließen zu können.

Die Noten einiger meiner Kommilitonen gingen daher auch massiv in den Keller und einige haben eine Extra-Runde gedreht. Meiner Meinung nach geht die Belastung um gute 20-40% runter, wenn man 1 bis 2 Fächer schiebt, weshalb ich bspw. niemanden einstellen würde, der nicht in der Regelstudienzeit abschließt. Die meisten Kommilitonen haben so dann statt meiner 1,4 oder 1,5 dann mit 1,0 bis 1,3 abgeschlossen, aber im Schnitt 1 Jahr länger studiert. Diese Kandidaten zeigen mir als Personaler nur, dass die Person zwar die Fähigkeit hat, sich auch in komplexere Themengebiete einzuarbeiten und fachlich fit sind, das ist der Kandidat mit 1,4 bzw. 1,5 m.E. aber auch. Nur mit dem Unterschied, er hat es geschafft, sich gleichzeitig in mehrere Themengebiete einzuarbeiten und das trotz Druck. Für mich müssen da härtere Durchfallmaßnahmen ergriffen werden, um die Qualität der Abgänger zu sichern, da ansonsten einige ins Berufsleben starten mit der Arbeitseinstellung, dass man maches ja aufschieben kann.

Die höhere Studienabschlussrate hat daher nichts mit höherer Intelligenz zu tun, sondern schlichtweg damit, dass Personen lieber länger studieren und irgendwie den Abschluss erreichen wollen, als dass diese gar nicht studieren. Jedoch finde ich es beschämend, wer heutzutage alles zum Studium zugelassen wird. Gerade in den ersten 2 Semestern war bei uns die Abbruchrate extrem hoch. Die Illusion "mit einem Abitur steht einem die Welt offen", was einem oft in der Schule eingetrichtert wurde, kann man m.E. nicht viel anfangen. Wir sollten lieber für eine höhere Qualität in der Schule sorgen, denn nicht selten erlebe ich es, dass einige keinerlei Ahnung haben, was sie eigentlich genau studieren. Auch meine Professoren haben sich mehrfach insbesondere in Mathematik aufgeregt, dass einige Grundlagen nicht vorhanden waren. Diese erwirbt man sich meist erst im Studium.

Über die Qualität eines Bachelors möchte ich an dieser Stelle nichts aussagen. Ich habe Informatik im Master absolviert, vorwiegend deshalb, weil ich mich nicht mit einigen Dumpfbacken vergleichen wollte. Wenn ich aber mit meinen Dipl.Ing.-Eltern unterhalte, war dies aber bereits zu ihrer Zeit so. Das einige sich irgendwie durch das Studium mogeln konnten. Mit der höheren Zahl studierter Kräfte ist es halt für eine intelligente Person nur schwerer geworden, auf sich aufmerksam zu machen. Man geht oftmals im Schwarm unter. Das heißt aber nicht, dass die Qualität schlechter wurde. Es ist nur schwerer für Personaler geworden, die richtigen Absolventen zu finden.

Natürlich könnte die Qualität in vielen Bereichen besser sein, das ist aber in 3 - 5 Jahren Studium meiner Meinung nach oft nicht erreichbar. Hier muss viel früher, zu Schulzeiten, angesetzt werden. Gerade was Themen wie die Digitalisierung und deren Auswirkungen betrifft. Chemie und Physik hat man ja auch in die Tiefe, warum nicht auch Grundlagen der Vernetzung, Data Mining, Cloud Computing, Machine Learning? Ich meine nicht, dass diese ins Detail gelehrt werden müssen, aber das zumindest ein Grundverständnis da ist. Das bspw. diverse Programmiersprachen erst im Studium erworben werden, ist für mich ein Armutszeugnis unser heutigen Zeit. Das ein mal eins lernt man schließlich bereits in der Grundschule. Wie sollen wir in der Welt große Herausforderungen in der Informartik meistern, wenn der Bachelor max. Grundlagen der Informatik lehrt, nicht aber den Blick über den Tellerrand? Die meisten Informatik-Absolventen können dir nichts über die Forschungsthemen sagen, die es so in der Informatik gibt. Sie sind schlichtweg Programmierer und vielleicht ein bisschen IT-Projektleiter (wobei hier die Erfahrung im Berufsleben notwendig ist), sie werden aber niemals Architekten großer SW-Architekturen für Fragen unserer Zeit werden oder Protokolle entwickeln können. Sie nutzen meist nur das, was bereits vorhanden ist und kombinieren das.

Daher sehe ich einen massiven Unterschied zwischen Bachelor und Master, auch, weil man im Master sich nicht mehr mit Grundlagen aufhält, sondern sich sämtliche Forschungsfelder in einem bestimmten Berufszweig anschaut und da unterschiedliche Technologien abwiegt und sich Gedanken darüber macht, wie man bspw. die Datenqualität von IoT Sensoren mit ML-Algorithmen verbessern kann, um den Output für die Automatisierung spezifischer Prozesse nutzen zu können. Der Bachelor-Absolvent würde max. die Daten nutzen, statt verstehen, welche Auswirkung die Qualität der Daten auf die Algorithmen hat bzw. wie man diese erhöhen kann. Gleichzeitig schaut man sich aber auch andere Themen wie eine Indoor-Navigation, Robotik, IoT, Cloud, ML näher an, Themen von denen gute Bachelor-Absolventen grob gehört haben und dazu vielleicht auch den ein oder anderen Artikel gelesen haben, schlechte werden aber nicht wissen, was es mit diesen Themen auf sich hat. Es ist schon ein Armutszeugnis, dass einige schwierigkeiten bereits haben, die IDE einzurichten oder mit Repositories umzugehen.

Andererseits ging es mir aber bereits schon so, dass es Unternehmen gab, die nicht verstanden haben, mit welchem Stand ein Absolvent anfängt. Sind wir ehrlich, Ingenieure in der Elektrotechnik oder anderen Berufszweigen haben vor 20-30 Jahren auch erst sich in die Herausforderungen einarbeiten müssen. Viele Themen waren damals aber eher so, dass man mehrere Puzzle-Teile zusammenführt und reine Logik ausreichend war. Grundlagen bzw. nur wenig Wissen hat dazu ausgereicht, mehr wurde auch im Studium nicht vermittelt - und daran hat sich bis heute nichts verändert, es gibt nur teilweise neuere Themen. Heutzutage geht es viel mehr um die Optimierung jedes Puzzle-Teils, weil man viel zu viele Unterteams in den meisten Unternehmen gegründet hat. Dadurch steigt die Produktqualität, es ist aber viel mehr Detail-Wissen notwendig. Dieses muss von den Absolventen aber erst noch erarbeitet werden, da im Studium oft keine Zeit besteht. Lediglich wenn man entsprechende Projekte hatte, als Werkstudent tätig war oder in diesem Bereich seine Abschlussarbeit geschrieben hat. Wir sorgen also dafür, dass immer mehr Druck auf den Absolventen lasstet. Warum? Weil die Personen in einem Unternehmen, die in diesem Bereich arbeiten, natürlich viel mehr Erfahrung haben, wie Neueinsteiger. Diese haben sich spezialisiert.

Eine Möglichkeit wäre es, zu schauen, dass das Studium nicht mehr in die Breite wächst, sondern in die Tiefe. Da sehe ich aber bei einigen meiner ehemaligen Professoren - und das obwohl ich von einer der renommiertesten Hochschulen komme, ein Manko. Diese haben oftmals nicht das Detailwissen - es gibt schon Gründe, warum manche aus den Unternehmen raus sind. Daher sollte bei den Unternehmen tatsächlich ein Bewusstsein entstehen, dass nicht jeder Bachelerand schlecht ist, man diese aber vielleicht am Anfang einer erhöhten Einarbeitungszeit aussetzen muss. Einige Mittelständer haben das bereits gut verstanden.

Meiner Meinung nach wäre dies alles vermeidbar, wenn man schon in der Schule strenger wird und für höhere Qualität sorgt. Und wenn viele Studiengänge besser strukturiert sind. 20% waren total unnützlich und nur Zeitaufwendig, 30 weitere Prozent haben mir für meinen Karriereweg weniger gebracht und in 20 weiteren Prozent hatte ich (andere im Kurs nicht) viele Vorkenntnisse. Der Rest war neu und sinnvoll und auch in genügender Tiefe vorhanden. Es ist daher schwierig, jeden so individuell zu fördern, wie es notwendig gewesen wäre. Erst im Master habe ich das gelernt, was mich wirklich weiter gebracht hat. Hier waren 70% neu und sinnvoll, 30% wiederholend oder nicht sinnvoll. Aber da wird jeder andere Erfahrungen gemacht haben.

Ich fühle mich bei einem Mittelständer im gut bezahlten Autonomen Fahren Bereich als Projektmanager und ehemaliger Entwickler sehr wohl und habe dort oft Einfluss auf Einstellungen. Gehe das aber meist locker an, da ich denke, dass einige ein hohes Potenzial haben, sich noch zu entwickeln. Ich war leider auch in einigen Unternehmen, wo man zu sehr Vorschriften gemacht hat, wie was erledigt werden soll bzw. was gewünscht ist. Da fühlte ich mich eher eingeschränkt, gute Ergebnisse zu liefern. Man sollte Entwicklern und Ingenieuren auch den Spielraum geben, nicht nur das gewünschte Resultat abzuliefern, sondern auch, Dinge auszuprobieren und zu kreativen und neuen Ideen zu kommen. Das ist in der USA bspw. viel stärker verbreitet. Hier arbeitet man auch meist eher in kleinen und nicht Überspezialisierten Teams. D. h., mit weniger Angestellten sind meist gleiche Ergebnisse zu erzielen.

Meine Erfahrung aus dem Praxissemester sind, dass die Qualität zwar etwas schlechter (aber immer noch angemessen) sind, die Effizienz (Kosten-Nutzen-Verhältnis) jedoch einiges höher ist, man viel Spaß daran hat, Wertschätzender mit den Absolventen/Praktikanten/Einsteigern umgegangen wird und die eigene Meinung auch was zählt. Das ist nämlich bei Berufseinsteigern hierzulande oft nicht der Fall mehr. Leider. Auch wenn es Entwickler/Ingenieure gibt, die mehr Erfahrungen haben, sollte m.E. nach nie ein Blickwinkel zu vorschnell außer Acht gelassen werden. Jeder kann mal geniale Ideen haben und dann sollte man die Ansätze auch nachverfolgen dürfen, anstatt dass man diese abschnürrt. Aber was erwartet man in einem überbürokratisierten Land schon anderes.... Klar macht die Qualitätsschraube Sinn, jedoch sollte man auch immer schauen, dass man irgendwo kreativ und innovativ bleibt und auch auf die Meinung von jungen Menschen eingeht, statt diese immer nur als schlecht gebildet zu bezeichnen und zu jammern, dass früher alles besser war.

Die Zeiten haben sich geändert, wir stehen heute einerseits in größerem Wettbewerb, andererseits sind immer mehr Anforderungen da. Das sieht man auch an der Anzahl psychisch erkrankter Menschen - dabei bin ich mir sicher, dass das nur halb so schlimm wäre, wäre man einfach mal freundlicher und wertschätzender. Denn dann macht Arbeiten auch Spaß und man nimmt den Druck gar nicht so wahr ;) Habe ich selbst schon alles so erlebt. Wir wären auch weiter, würden wir in Deutschland nicht alles immer nur kritisch sehen und nur nörgeln. Man muss manchmal auch den Mut haben, etwas auszutesten und leider bräuchten wir auch viel mehr Politiker, die mehr Ahnung haben. Ohne beleidgend zu werden, aber wie will ein Bundestag zur Digitalisierung abstimmen, wenn die Personen nicht einmal wissen, was IoT ist und wozu wir 5G brauchen? Geschweige denn die Bildung entsprechend anpassen?

Leider ticken viele Bundesbürger so, dass man sehr kritisch mit neuen Technologien umgeht, man verteufelt diese erst einmal. "Early Adopter" gibt es sehr selten. Man findet immer Gründe, etwas nicht zu nutzen. Das war bei den erneuerbaren Energien so, bei E-Autos sieht man das nach wie vor, etc. Obwohl diese Technologien bereits jetzt vielversprechend sind. Klar gibt es Fehler und das Optimum ist nicht erreicht, aber auf jeden Fall so, dass ein breiter Nutzen für die meisten Kurzstreckenfahrer (die meisten fahren max. 40km/Tag) bereits gegeben wäre - da denkt ein E-Auto auch die Heizung mit ab im tiefsten Winter. Die meisten bedenken hierbei nicht, dass das anschließen zum Laden keine 30sec. dauert, man daheim über Nacht problemlos laden kann und oft auch in der Stadt/bei der Arbeit. Man spart sich Zeit durch das Tanken. Die wenigsten fahren mehr als 400km am Stück. Also ist das Auto quasi immer voll, wenn man von der Arbeit/daheim los fährt. Aber lieber nörgeln, statt sich das mal vernünftig anzusehen. Das war nur ein Beispiel.

Um es anders auszudrücken, dass wir in der Digitalisierung Schlusslicht sind, liegt nicht nur an der Politik oder der Telekom, die das versäumt haben, sondern auch, dass die Industrie viel zu spät ihr Interesse an der Automatisierung gezeigt haben und viele privaten Verbraucher einigen Technologien nach wie vor skeptisch gegenüber stehen. So hat bereits jeder 2. Chinese bereits ein Smart Home, etc. Klar gibt es Nachteile wie Datenschutz, IT-Sicherheitsbedenken, etc. Aber alle Systeme wären auch autark möglich mit lokaler Vernetzung, etc. Es gibt quasi eine Regelrechte Angst vor Veränderungen/Neuerungen, die man in den USA/China nicht verzeichnen kann. Je weniger aber neue Technologien vertrauen, desto weniger können dort überhaupt Fortschritte erzielt werden. Wir schauffeln uns mit unserem übertriebenem Konservatismus unser eigenes Grab.

Genau so wie der übertriebenen Sozialpolitik. Lieber Geld in die Rente von Generationen stecken, die bspw. die Finanzkrise ausgelöst haben, statt in die Bildung/Ausbildung/Schulen. Und lieber Hartz IV Empfänger fördern, statt Leuten das Studieren auf angemessenem Niveau zu ermöglichen. Über die verlorenen Gelder durch misglückte Großbauprojekte und übertriebener Bürokratie, gehe ich lieber nicht ein. Dabei weiß jeder BWLer, der halbwegs etwas kann, dass Investitionen das A&O sind, um überhaupt Gewinne erzielen zu können. Investitionen vor allem in die Infrastruktur und andere Bereiche. Man kann sich leider auch kaputt sparen. Statt die Absolventen hier zu beschuldigen, sollte erwogen werden, wie man die Qualität politisch verbessern kann.

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WiWi Gast

Re: Akademiker-Schwemme "Wir haben keine Jobs für all die Akademiker"

Was verstehst Du unter "Digitalisierung"? Grundsätzlich ist das nichts neues!

Schon in den 1970er Jahren gab es Computer an den Gymnasien. Allerdings nur an wenigen, weil die Geräte sehr teuer waren. Programmiert wurde in Maschinensprache.

In Industrie und ÖD gab es schon Großrechner-Systeme. Arbeitsplatz-PCs ab Mitte der 1980er. Zu hause die Heimcomputer, welche in Basic programmiert wurden. Viele wurden allerdings nur für Spiele genutzt. Die Fluglotsen hatten schon digitale Radarbilder. Bei den BOS gab es Computer-unterstützte Einsatzleitzentralen.

Digitale Übertragungsstrecken hatte die Deutsche Bundespost in den 1980ern im Einsatz.
Auch die Vermittlungstechnik wurde digitalisiert. In den USA war das alles noch steinzeitlich. Die Telefonkabel hingen da frei in der Luft und im Ortsnetz war alles analog.

Vor dem Internet mit dem world wide web gab es von der Bundespost in Deutschland den Bildschirmtext, damals sehr beliebt für homebanking. Die Datenübertragung lief im Telefonnetz über Modems. Es gab aber auch schon separate Netze für die digitale Datenübertragung für gewerbliche und wissenschaftliche Anwender. Das war der Stand bis ca. 1990, ist also fast 30 Jahre her!

Dann wurde aus der Bundespost die Telekom. Im Osten wollte man ganz progressiv sein und hatte Glasfaser-Teilnehmeranschlüsse geschaltet, die dann später nicht DSL-fähig waren. Zu progressiv also, man war der Zeit voraus. Fiber to the home war noch nicht sinnvoll.

Mitte der 1990er kam das Internet in voller Breite. In Industrie und ÖD wurden e-mail-Systeme installiert. Die Vorgangsbearbeitung wurde immer effizienter. Sekretärinnen wurden weitgehend überflüssig.

Ab ca. 2000 hatte man für e-mails schon die PDAs in der Hand, Vorläufer der smartphones.

Künstliche Intelligenz war schon in den 1980ern ein Thema. Dafür gab es spezielle Programmiersprachen. Die Rechenleistungen der Prozessoren waren aber natürlich aus heutiger Sicht absolut lächerlich.

Die Politik hatte das alles schon im Programm. Ca. 1984 gab es einen Regierungsbericht Informationstechnik.

Und bezüglich e-mobility: Die Post fährt jetzt mit elektrischen Paketpostwagen. So was hatte die Reichspost aber auch schon in den 1920ern im Einsatz! Die "Bergmann-Wagen" hingen nachts an der Ladestation, genauso wie heute.

WiWi Gast schrieb am 20.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 05.04.2016:

Um es anders auszudrücken, dass wir in der Digitalisierung Schlusslicht sind, liegt nicht nur an der Politik oder der Telekom, die das versäumt haben, sondern auch, dass die Industrie viel zu spät ihr Interesse an der Automatisierung gezeigt haben und viele privaten Verbraucher einigen Technologien nach wie vor skeptisch gegenüber stehen. So hat bereits jeder 2. Chinese bereits ein Smart Home, etc. Klar gibt es Nachteile wie Datenschutz, IT-Sicherheitsbedenken, etc. Aber alle Systeme wären auch autark möglich mit lokaler Vernetzung, etc. Es gibt quasi eine Regelrechte Angst vor Veränderungen/Neuerungen, die man in den USA/China nicht verzeichnen kann. Je weniger aber neue Technologien vertrauen, desto weniger können dort überhaupt Fortschritte erzielt werden. Wir schauffeln uns mit unserem übertriebenem Konservatismus unser eigenes Grab.

Genau so wie der übertriebenen Sozialpolitik. Lieber Geld in die Rente von Generationen stecken, die bspw. die Finanzkrise ausgelöst haben, statt in die Bildung/Ausbildung/Schulen. Und lieber Hartz IV Empfänger fördern, statt Leuten das Studieren auf angemessenem Niveau zu ermöglichen. Über die verlorenen Gelder durch misglückte Großbauprojekte und übertriebener Bürokratie, gehe ich lieber nicht ein. Dabei weiß jeder BWLer, der halbwegs etwas kann, dass Investitionen das A&O sind, um überhaupt Gewinne erzielen zu können. Investitionen vor allem in die Infrastruktur und andere Bereiche. Man kann sich leider auch kaputt sparen. Statt die Absolventen hier zu beschuldigen, sollte erwogen werden, wie man die Qualität politisch verbessern kann.

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