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Probleme mit BerufseinstiegArbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit unter Hochqualifizierte

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WiWi Gast

Arbeitslosigkeit unter Hochqualifizierte

Haber gerade in der aktuellen Wiwo in der Kolumne von Onkel Sinn gelesen, dass die Arbeitslosigkeit unter Hochqualifizierten (den studierten) im internationalen Durchschnitt liegt. Als nix da von wegen in Deutschland gibts keine Stellen mehr für studierte Berufseinsteiger.

Btw, die hohe Arbeitslosenquote resultiert aus der sehr großen Arbeitslosigkeit unter den gering-qualifizierten. In dem Artikel gings übrigens um den Kombilohn...

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WiWi Gast

Re: Arbeitslosigkeit unter Hochqualifizierte

falls du "hochqualifiziert" und arbeitslos bist, so wird das aus deinem beitrag überdeutlich :D

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WiWi Gast

Re: Arbeitslosigkeit unter Hochqualifizierte

also wenn hier einer in klammern den hochqualifizierten erzählen möchte, was fakt ist, biste hier im falschen forum...

arbeitslos und spass dabei...

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WiWi Gast

Re: Arbeitslosigkeit unter Hochqualifizierte

Bist du denn ein Hochqualifizierter?

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WiWi Gast

Re: Arbeitslosigkeit unter Hochqualifizi

Tatsächlich ist es so, dass mit dem Anstieg der Qualifikation die Arbeitslosigkeit sinkt. Mal ein paar Daumenwete:

Ohne Berufsausbildung (egal ob Quali oder nicht): 34% Alq
Mit Berufsausbildung (Facharbeiter etc) : ca. 9% ALQ
Mit Uni-Abschluss: ca. 4-5% ALQ

Wobei eine ALQ von 4% als Vollbeschäftigung gilt, da die 4% die Wechselarbeitslosigkeit (Jobwechsler, die temporär ohne Job sind) ist.

Bei den Geringqualifizierten ist die ALQ so hoch, da in diesem Bereich der Staat mit seinen Lohnersatzleistungen als starker Konkurrent auftritt.....

Gruß Andi

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WiWi Gast

Re: Arbeitslosigkeit unter Hochqualifizi

BWLer liegen sogar noch drunter, bei 3,5-4% und VWLer sind glaube auf gleichem Niveau.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslosigkeit unter Hochqualifizi

Meiner Meinung nach ist nicht die Gesamtarbeitslosigkeit von Hochqualifizierten ein Problem, sondern die hohen Eintrittsbarrieren. Vor allem im Bereich BWL, bzw Wiwi ist der Einstieg ins Berufsleben aufgrund mangelnder "einschlägiger Berufserfahrung" oft mit Problemen verbunden. Mich würde mal interessieren, wie hoch die Arbeitslosigkeit bei jungen Akademikern ist, die noch keine Erfahrung aufweisen können.

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WiWi Gast

Logisch

die Hochschulabsolventen lassen sich nicht hängen und fangen selbst irgendwas an !!

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WiWi Gast

Re: Logisch

Sorry, in meinem Abschlussjahrgang hat jeder etwas gefunden (ca. 200 Leute). Und das war letztes Jahr. Es ist einfach Blödsinn, dass es keine Jobs für Berufseinsteiger gibt. Wenn man zügig studiert hat, während des Studims 3-4 Praktika gemacht hat und noch im Ausland war, findet man immer etwas. Wenn man sich natürlich nur so dahin treiben lässt, dann wird es schwer. Man sollte sich dann aber auch nicht beschweren und die ach so schlechte Lage dafür verantwortlich machen!

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WiWi Gast

Re: Logisch

Hallo Mr. Klugschreiber zuvor.

253.000 arbeitslose Akademiker, Stand Dez. 2005, noch Fragen
Davon allein 69.000 Ingenieure, 20.000 Lehrer, 40.000 Wiwi's.
Schau mal beim Kölner Stadtanzeiger rein. Da kannst Du
es schwarz auf weiss sehen.
Natürlich bekommt jeder der will auch einen Job, aber die
wenigsten, in dem Bereich den sie studiert haben.
Von 13 Taxifahrten habe ich 4 Fahrer mit Ing-Abschluss gehabt,
noch Fragen? Ein Kollege von mir sortiert Briefe mit Dip.-Kfm-
Abschluss.
Viele Grüsse von einem Dipl.-Kfm der gerade in
Papierladen jobt.

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WiWi Gast

an den Vorschreiber

in welchem Laden jobst Du ? in Köln oder Umgebung ?
die Anzeigen im Kölner Stadtanzeiger lese ich auch immer wieder ... manche sehen nach Monaten noch gleich aus.

ich könnte Dich ja mal besuchen kommen. gemeinsam sind wir stark !

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WiWi Gast

Re: an den Vorschreiber

Hallo,

die Arbeitslosigkeit in deutschland unter den Wiwis ist sehr gering. Es gibt ca. 500'000BWLer und 100'000 VWLer in Deutschland und 40'000 davon sind arbeitslos.
Die Kehrseite ist, dass man als Wiwi nicht immer den Job bekommt den man will, man ist aber jedem anderem (Wiwi durch Ausbildungsberuf ohne Hochschule) auf dem Arbeitsmarkt überlegen (Ausnahmen bestätigen die Regel)

Gruß Andi

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WiWi Gast

Re: an den Vorschreiber

Hallo Vorletzter Schreiber. Ich jobbe 70 Km von Köln entfernt.
Ein Kleiner Laden mit 3 Mitarbeitern. Soll nur ein Übergang sein.
Mal schauen, wann ich etwas angemessenes bekomme.
Ins Controlling oder generell Finanzbereich wäre schön.

Gruss

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schokobecher

Re: an den Vorschreiber

40tsd von 600tsd =6,66% finf ich schon verdammt hoch...

[%sig%]

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WiWi Gast

Re: an den Vorschreiber

Soviel sinds net - sind unter 4%.

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WiWi Gast

Re: an den Vorschreiber

schwankt sowieso. Ausserdem gibt es unterschiedliche
Statistiken. Kenne auf jeden Fall viele Akademiker, die
zwar nicht arbeitslos sind, aber in zweit- oder drittklassigen
Jobs stecken, wenig verdienen und dafür kein Studium oder
gar Abi gebraucht hätten.

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WiWi Gast

Re: an den Vorschreiber

Nicht zu vergessen die Dauerpraktikanten, die ja auch offiziell nicht arbeitslos sind.

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WiWi Gast

Re: an den Vorschreiber

Und die 1-Euro Jobber, die so glaube ich auch nicht drunter
fallen. Ich weiss zwar nicht, ob auch Akademiker solche
Jobs machen, vorstellbar ist allerdings alles (inzwischen soll
es laut Radiobeitrag von heute mittag von 260.000 1-Euro-Jobs
geben)

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WiWi Gast

Re: an den Vorschreiber

Lächerlich!!! Viele Grüße vom Absolventen, der für ca. 43.000 EURein Job gefunden hat!

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WiWi Gast

Re: an den Vorschreiber

Toll und was willst Du uns jetzt damit sagen?? Dein Schicksal ändert doch nix an den Tatsachen..!! Naja aber ich hoffe dass Du Deine Komplexe ansonsten bald in den Griff bekommst..

Gruß

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WiWi Gast

Re: an den Vorschreiber

Mit den 20% das wusste ich auch nicht. Ist eigentlich schon
erschreckend wie schwer es ausländische Akademiker hier
anscheindend haben. Ich glaube allerdings, dass es dafür
auch Gründe gibt die z.B. auch sprachlicher Natur sind.
Ein Bekannter von mir hat in Mathe promoviert und bekommt
nichts. Ein Problem ist, dass er die deutschen Sprache nicht
gut genug spricht. Das allerdings hat meines erachtens nichts
mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Wenn mein Englisch nicht
gut genug ist, dann habe ich auch in manchen Unternehmen
Schwierigkeiten dort rein zu kommen (habe ich selbst schon
erlebt).

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WiWi Gast

Re: an den Vorschreiber

Ich kann mal kurz meine Erfahrung schildern. Ich habe vor 2
Jahren versucht in der Schweiz beruflich Fuss zu fassen.
Bei mir scheiterte es ebenfalls an meinen Sprachdefiziten.
Die Schweiz ist viersprachig (deutsch, französisch, italienisch
und englisch). Du musst schon mindestens Französisch, deutsch
und englisch können. Das hat man mir gesagt. Und was soll uns
das jetzt sagen. Ist die Schweiz dafür ausländerfeindlich?
Warscheinlich nicht. Du musst einfach die Sprachen können,
da Du sonst für manche Unternehmen nicht brauchbar bist.
Ich denke, es wird viel zu schnell mit dem Begriff Ausländerfeindlichkeit umgegangen. Dabei verbirgt sich eine
ganz andere Überlegung dahinter. Es wird einfach nach
ökonomischen Gesichtspunkten geschaut, ob Du für das
Unternehmen brauchbar bist. Das würde uns "Deutschen" auch
in anderen Ländern passieren.

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WiWi Gast

an viele in diesem Forum

Also wenn man das liest, ist das eine Ansammlung von Großkotzen einerseits (ich verdien jetzt 43.000 ¤ ... toll für dich) und ganz normalen Absolventen andererseits, die nicht sofort einen Job finden. Im Moment haben die Firmen auf Stellenanzeigen eine irre große Auswahl (es gibt einfach zu viele WiWis/Bwler) und können sich schön die Schwerpunkte und alles raussuchen. Sehr oft sind Bewerber dabei, die bei dem Unternehmen bereits Praktika gemacht haben oder eben jemanden dort kennen.
Glückwunsch an die Großkotze für den Job, aber ich glaube nicht, dass ihr über die Situation von Leuten reden solltet, die sich erfolglos bewerben. Ich hätte es vorher auch nicht gedacht, aber es nimmt einen mit der Zeit doch irgendwann mit (ich habe mehrere Praktika, schnell studiert und Ausland, 2 Fremdsprachen fließend. Einzig der eindeutige Schwerpunkt fehlt und mein Praktikumsunternehmen stellt gerade auf längere Sicht nicht ein.). Also bitte mal einen Gang runterschalten und nicht über Sachen reden, von denen ihr keine Ahnung habt. Es gibt genug Leute, die nach dem Abschluss erstmal Praktika machen, nur um nicht nichts zu tun. Auch das Annehmen "schlechter" Jobs als Übergangslösung ist Alltag.

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WiWi Gast

Re: an viele in diesem Forum

Gebe Dir vollkommen recht. Habe ein ähnliches Schicksal wie
Du (Schnell studiert, gut qualifiziert) und hänge momentan
in einem zweitklassigen Übergangsjob bis ich etwas angemessenes
finde.

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WiWi Gast

Re: an viele in diesem Forum

Die Schweiz ist dreisprachig, nur deutsch, italienisch und französisch. Englisch ist keine Amtssprache dort, genauso wenig wie in Deutschland.

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WiWi Gast

Re: an viele in diesem Forum

Hast Du wohl recht. Aber auf Englisch wird trotzdem viel wert
gelegt, (z.B. bei UBS, etc.) Erzähl dort mal einem Unternehmen,
dass Du kein Englisch kannst !?

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WiWi Gast

Re: an viele in diesem Forum

Über Englisch so denke ich brauchen wir heute nicht mehr zu
reden (sagte zumindest mein Prof.). Das wird heute vorausgesetzt.
Das muss heute schon ein Bürokaufmann, etc. können.

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WiWi Gast

Re: an viele in diesem Forum

es gehört wohl auch eine Portion Glück dazu. Wenn einem der Bewerber auf dem Bild nicht sympathisch ist, wird man ihn kaum einladen - alles menschliches Verhalten, auch bei Personalern...da kann er noch so tolle Qualifikationen und Lebenslaufoptimierungen absolviert haben...

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WiWi Gast

Re: an viele in diesem Forum

Gebe dem letzten Schreiber völlig recht. Vor allem kann man sich das auch selbst vorstellen: ein riesen Berg Unterlagen (oder eben Dateien) und man fängt an... schaut noch genauer... mit der Zeit verliert man kurz die Konzentration oder wird gerade etwas gefragt... und zack, sind mal schnell 5 Mappen auf der Absagenseite gelandet. Mit der Zeit wird das Durchschauen zu langwierig und man schaut noch kürzer, schon sind die restlichen nur noch unter Kurzbeschau... Alles allzu menschlich.

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WiWi Gast

Re: an viele in diesem Forum

Da hast Du nicht unrecht. Habe eine Absage der IHK bekommen.
Hier wurde laut Stellenanzeige im Kölner Stadtanzeiger ein
Dipl.-Kfm gesucht. Auf meine Absage, schrieb man mir, dass
sie 831 Bewerbungen bekommen hätten.
Noch Fragen ??

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WiWi Gast

Re: an viele in diesem Forum

du hast immerhin eine ehrliche Antwort bekommen. Habe während meines Bewerbungsprozeses auch einige Absagen bekommen :-) bei Absagen nach Gesprächen habe ich immer angerufen und nachgefragt, so wie es in den tollen Bewerbungsbüchern überall steht. Fazit: sämtliche Anrufe (insgesamt 3) hätte ich mir auch sparen können, nie eine definitive Antwort bekommen, sondern nur ein Ausweichen auf Standardformulierungen...

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WiWi Gast

Re: an viele in diesem Forum

Vielen Dank an den vorigen Schreiber. Ich habe einige Vorstellungsgespräche gehabt, die leider nie geklappt haben.
Ich habe nie angerufen um nachzufragen woran es gelegen
habe. Ich habe aber immer überlegt, ob ich es hätte machen
sollen. Aber wo ich jetzt Deine Erfahrung lese, glaube ich
brauche ich mich auch nicht zu ärgern, dass ich nicht angerufen
habe. Gedacht habe ich mir allerdings auch, dass sie mich
irgendwie abwimmeln würden und keine ehrliche Antwort
geben würden.
Gruss

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WiWi Gast

Re: an viele in diesem Forum

Ich habe noch etwas vergessen. Kannst Du mir sagen (an den
Kollegen mit den 3 Absagen und den anschliessenden Anrufen),
ob es Sinn macht, nach einem Zwischenbescheid einige Zeit
später (falls sich das Unternehmen nicht meldet und einen nicht
einlädt) mal nachzuhaken. Bin für jede Antwort froh!
Ich überlege mir, ob die Unternehmen vielleicht darauf warten
das man sich meldet, um dadurch Interesse zu signalisieren?

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schokobecher

Re: an viele in diesem Forum

würde ich nur machen wenn du eine aussage hast wie bspw "wir melden uns demnächst bei ihnen da wir ihre unterlagen interessant finden". sonst hilft nur warten und teetrinken.

[%sig%]

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WiWi Gast

Re: an viele in diesem Forum

ich nochmal - der Kollege mit den 3 Anrufen :-) mir persönlich hat es nichts gebracht, obwohl ich sehr freundlich war! vielleicht gerät man da mal an einen Personler, wo so ein Anruf doch was bringt - wie gesagt: aus meiner (sehr geringen) Erfahrung eher nicht. Im 2. Fall, wenn man vom Unternehmen nach einer Bewerbung nichts hört, habe ich auch 1x angerufen (2 Monate nach der Bewerbung!). Hierzu das Fazit Anfang Januar sollte ich eine Einladung oder meine Unterlagen zurückerhalten - beides ist bisher nicht geschehen! Zwischenzeitlich habe ich einen guten Job, sodass ich das Alles mit distanz betrachten kann. Wenn man im Bewerbungsprozess steht, ist das Warten aber echt scheiße...
Würde nach angemessener Zeit aber trotzdem mal nachfragen - außer es theht ausdrücklich im Eingangsschreiben, dass dies nicht erwünscht ist (1x vorgekommen :-) )

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WiWi Gast

Re: an viele in diesem Forum

an den letzten Kollegen. Habe momentan, zwar nur einen
zweitklassigen Job, aber stehe nicht mehr so unter Druck
wie nach Ende meines Studiums. Ich suche zwar noch,
kann es aber lockerer angehen lassen. Anfangs habe ich
auch schonmal nachgehakt. Habe aber auch gemerkt, dass
es eigentlich nichts bringt. Heute schicke ich nur noch
meine Bewerbung raus und warte dann, was passiert.
Schliesslich steht in den Eingangsbestätigungen ja meist
drin, dass man sich wieder melden wird. Wenn die
an einen interessiert sind, dann laden die einen schon
ein. Ansonsten kann ich den Rat geben. Ruhig einen
zweitklassigen Job nehmen und parallel auf die
gewünschten Stellen Bewerbungen schreiben.

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