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Probleme mit BerufseinstiegBachelor

Probleme beim Berufseinstieg

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Blizzard1234

Probleme beim Berufseinstieg

Hallo Leute!

Habe meinen Bachelor in der Betriebswirtschaftslehre gemacht und habe paar Fragen zum Berufseinstieg.

Mein Schnitt ist leider nur bei 2,9. Bei mir war es so, dass ich zu Beginn des 5. Semesters so gut wie fertig war mit dem Studium und es dann auch in dem Semester beenden wollte. Jedoch wurde ich zu dem Zeitpunkt krank und konnte es erst im 7. Semester beenden. Neben dem Studium hatte ich noch einen Japanischkurs (B1) erfolgreich beendet und auch einen Java Programmierkurs(nur Basics). Habe noch als Werkstudent im Controlling für 6 Monate gearbeitet. Außerdem war ich noch als professioneller Videospieler tätig(was man ja besser nicht angeben sollte im Lebenslauf...).

Im Studium habe ich mich auf Finanzbuchhaltung und Steuern spezialisiert.

Meine Frage: Wie sieht der Arbeitsmarkt im Moment aus in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Controlling und/oder Steuern? (Komme aus Stuttgart)

In Bezug auf Weiterbildung: Ich möchte nebenbei noch den Bilanzbuchhalter nach IHK machen, wäre das eher sinnlos als Bachelor Absolvent?

Was könnt ihr noch so empfehlen?

Einen Master möchte ich fürs erste nicht machen.

Viele Grüße

Blizzard1234

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Die Regelstudienzeit hast du leicht gerissen, das ist nicht schädlich. Ohne BE wird es auch nichts mit dem Bilanzbuchhalter.

Nur, eine 2,9 ist leider unterirdisch. Der Schnitt beim Bachelor liegt bei 2,2 bis 2,3 und der beim Master bei 2,0. Was zieht denn die Note so runter? Hoffentlich nicht genau die Fächer, die jetzt deine Schwerpunkte sind.

Es könnte daher schwierig werden und du solltest dich auf Enttäuschungen im Bewerbungsverlauf einstellen. Ansonsten gilt. Bewerben, bewerben, bewerben, aber bei der Note einfach auch da, wo nicht umbedingt dein Traumjob zu vermuten ist.

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Blizzard1234

Probleme beim Berufseinstieg

Erstmal Danke für die Antwort!

Ja, das mit dem Schnitt ist nicht gerade das Beste, musste ich öfters in anderen Forumsbeiträgen lesen. Wollte das Studium unbedingt in 5 Semester abschließen.

Was ich vergaß: Mein Abitur und meine mittlere Reife habe ich auf einer Wirtschaftsschule gemacht. Im Abitur war ich Klassenbester in BWL, jedoch kann ich das nicht beweisen. Die Note wird mit der VWL Note verrechnet und da war ich einfach nur schlecht.

Zum größten Teil zieht mich eher unwichtiges runter, aber bei meinen Schwerpunkten ist es teilweise sehr gut bis befriedigend.

Hohe Ansprüche hatte ich von Anfang an nicht. Mit Arbeitserfahrung wird das Gehalt auch mehr, deswegen mach ich mir da keine großen Sorgen. Kann mich auch weiterbilden, wenn das Geld dann da ist. Bloß erstmal irgendwo reinzukommen ist halt sehr schwer. Hatte mich mal bei Daimler beworben und da ging alles ziemlich schnell mit Konzentrationstest und Vorstellungsgespräch. Jedoch musste ich dann später feststellen, dass die Stelle in Berlin war und das nicht in Frage kommt. Musste das Vorstellungsgepräch leider absagen... In Stuttgart scheint es im Moment sehr schwer irgendwo reinzukommen, selbst bei den kleinen Unternehmen.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Probier Audit bei BIG4 für 1-3 Jahre, danach ist der Wechsel, vor allem in die Industrie recht easy. Wenn das nicht klappt, dann versuch Next10 Audit, bspw. bei Ebner in Stuttgart. Alternativ geht auch Tax wahrscheinlich, aber zumindest im Audit wird ja eig. immer gesucht. Zur allergrößten Not noch ein 3-Monate Praktikum vor dem Einstieg, dann sollte es safe klappen, auch mit deiner Note.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Blizzard1234 schrieb am 12.01.2019:

Außerdem war ich noch als professioneller Videospieler tätig(was man ja besser nicht angeben sollte im Lebenslauf...).

Ex Online Poker Profi hier der das immer im Lebenslauf angibt.

Gib das auf jeden Fall immer an! Das ist hervorragend!

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

warum keinen bock auf nen master?

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Ich empfehle den Master. No chance mit dem Profil, sry.

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Blizzard1234

Probleme beim Berufseinstieg

Danke für eure Hilfe. :)

Also das mit den BIG4 und Next10 werde ich probieren. Vielen Danke für den Tipp!

@Poker Profi Ja, also bisher hat man mir immer gesagt, dass man sowas weglassen soll. Nur finde ich persönlich selber, dass man gerade daraus so viel lernt. Vor allem die Herangehenweise, wie man etwas lernt und auch, dass man sich alles selbst beibringen muss. Werde deinen Tipp berücksichtigen. Danke!

Ja, also den Master will ich erstmal nicht machen, weil ich gesundheitsmäßig noch nicht 100 % fit bin. War ja schon ein Wunder, dass ich im dem Zustand den Bachelor geschafft hab. Aber mittlerweile ist es schon besser geworden und deswegen will ich jetzt arbeiten!

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Natürlich solltest du das weglassen! Höre bloß nicht auf den Beitrag oben! Deine Note ist weit unter dem Durchschnitt und wenn dann in deinen Bewerbungsprofil auch noch Profi-Zocker steht, dann muss man nicht besonders schlau sein, um zu erkennen, welches Bild sich Personaler von dir machen. Die sehen einen kausalen Zusammenhang zwischen Note, Charakter und "Nebentätigkeit". Sowas wäre nur dann positiv, wenn der Rest wirklich über dem Schnitt liegen würde. Lass es weg, wenn du nicht dauerhaft arbeitslos sein willst!

Blizzard1234 schrieb am 13.01.2019:

Danke für eure Hilfe. :)

Also das mit den BIG4 und Next10 werde ich probieren. Vielen Danke für den Tipp!

@Poker Profi Ja, also bisher hat man mir immer gesagt, dass man sowas weglassen soll. Nur finde ich persönlich selber, dass man gerade daraus so viel lernt. Vor allem die Herangehenweise, wie man etwas lernt und auch, dass man sich alles selbst beibringen muss. Werde deinen Tipp berücksichtigen. Danke!

Ja, also den Master will ich erstmal nicht machen, weil ich gesundheitsmäßig noch nicht 100 % fit bin. War ja schon ein Wunder, dass ich im dem Zustand den Bachelor geschafft hab. Aber mittlerweile ist es schon besser geworden und deswegen will ich jetzt arbeiten!

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Was genau meinst du damit, dass deine Schwerpunktnoten von sehr gut bis befriedigend gehen? Sehr gut ist Bestnote. Befriedigend bedeutet heute unterirdisch. Die Spannbreite nur in den Schwerpunkte ist bei dir merkwürdig groß.

Also jetzt mal ganz ehrlich: Bist du in den Schwerpunktfächern gut, in denen es um Auswendiglernen geht und eher schlecht da, wo man denken muss?

Blizzard1234 schrieb am 12.01.2019:

Erstmal Danke für die Antwort!

Ja, das mit dem Schnitt ist nicht gerade das Beste, musste ich öfters in anderen Forumsbeiträgen lesen. Wollte das Studium unbedingt in 5 Semester abschließen.

Was ich vergaß: Mein Abitur und meine mittlere Reife habe ich auf einer Wirtschaftsschule gemacht. Im Abitur war ich Klassenbester in BWL, jedoch kann ich das nicht beweisen. Die Note wird mit der VWL Note verrechnet und da war ich einfach nur schlecht.

Zum größten Teil zieht mich eher unwichtiges runter, aber bei meinen Schwerpunkten ist es teilweise sehr gut bis befriedigend.

Hohe Ansprüche hatte ich von Anfang an nicht. Mit Arbeitserfahrung wird das Gehalt auch mehr, deswegen mach ich mir da keine großen Sorgen. Kann mich auch weiterbilden, wenn das Geld dann da ist. Bloß erstmal irgendwo reinzukommen ist halt sehr schwer. Hatte mich mal bei Daimler beworben und da ging alles ziemlich schnell mit Konzentrationstest und Vorstellungsgespräch. Jedoch musste ich dann später feststellen, dass die Stelle in Berlin war und das nicht in Frage kommt. Musste das Vorstellungsgepräch leider absagen... In Stuttgart scheint es im Moment sehr schwer irgendwo reinzukommen, selbst bei den kleinen Unternehmen.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Ich empfehle den Master. No chance mit dem Profil, sry.

Also das ist doch wirklich Blödsinn. Audit sollte klappen! Oder KMU Controlling.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Ich wollte nicht zu genau auf die Schwerpunkte eingehen, aber es ist so, dass ich bei Steuern einmal sehr gut und einmal befriedigend habe. Bei der Finanzbuchhaltung das selbe.

Meine Stärken sind auf jeden Fall da, wo man denken muss. Auswendiglernen liegt mir nicht so.

Und Danke für den Tipp mit dem KMU Controlling!

Die Meinungen scheinen sich teilweise zu spalten, wie ich sehe.
Ich werde jetzt mal mein Bestes geben und mich dann wieder bei euch melden!

Danke für die Hilfe Leute! :)

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Natürlich solltest du das weglassen! Höre bloß nicht auf den Beitrag oben! Deine Note ist weit unter dem Durchschnitt und wenn dann in deinen Bewerbungsprofil auch noch Profi-Zocker steht, dann muss man nicht besonders schlau sein, um zu erkennen, welches Bild sich Personaler von dir machen. Die sehen einen kausalen Zusammenhang zwischen Note, Charakter und "Nebentätigkeit". Sowas wäre nur dann positiv, wenn der Rest wirklich über dem Schnitt liegen würde. Lass es weg, wenn du nicht dauerhaft arbeitslos sein willst!

Selbstverständlich sehen die einen Zusammenhang zwischen Note und professionellem Spielen. Genauso wie sie einen Zusammenhang sehen würden zwischen Note und professionellem Fußball wenn er stattdessen in der dritten Liga Fußball gespielt hätte.

Daraus wird aber nichts negatives abgeleitet. Stattdessen ist das die perfekte Begründung für eine nicht so gute Note.

"Wow, der hat das Studium gepackt obwohl er nebenbei professionell gespielt hat - das ist ne Leistung". So wird es laufen. Und wie gesagt spekuliere ich hier nicht sondern spreche aus Erfahrung. Ich wurde sicher schon bei 10 Vorstellungsgesprächen auf dieses Thema angesprochen und jedes Mal waren die Gespräche ausschließlich positiv. Wir sind nicht mehr im 20. Jahrhundert wo professionelles spielen belächelt wurde. Heute weiß jeder das E-Sport etwas anspruchsvolles und respektables ist, selbst wenn ihn nicht jeder als äquivalent zu klassischem Sport betrachtet.

Sicher wird es Einzelfälle von sehr konservativen Verantwortlichen geben die den TE deswegen sofort ausschließen, bei den allermeisten wird sich das absolut positiv auswirken.

@TE: Anhand deines Usernamens würde ich auf Starcraft tippen, hab ich Recht? Kennt man deinen Nickname als unregelmäßiger Beobachter?

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Natürlich solltest du das weglassen! Höre bloß nicht auf den Beitrag oben! Deine Note ist weit unter dem Durchschnitt und wenn dann in deinen Bewerbungsprofil auch noch Profi-Zocker steht, dann muss man nicht besonders schlau sein, um zu erkennen, welches Bild sich Personaler von dir machen. Die sehen einen kausalen Zusammenhang zwischen Note, Charakter und "Nebentätigkeit". Sowas wäre nur dann positiv, wenn der Rest wirklich über dem Schnitt liegen würde. Lass es weg, wenn du nicht dauerhaft arbeitslos sein willst!

Selbstverständlich sehen die einen Zusammenhang zwischen Note und professionellem Spielen. Genauso wie sie einen Zusammenhang sehen würden zwischen Note und professionellem Fußball wenn er stattdessen in der dritten Liga Fußball gespielt hätte.

Daraus wird aber nichts negatives abgeleitet. Stattdessen ist das die perfekte Begründung für eine nicht so gute Note.

"Wow, der hat das Studium gepackt obwohl er nebenbei professionell gespielt hat - das ist ne Leistung". So wird es laufen. Und wie gesagt spekuliere ich hier nicht sondern spreche aus Erfahrung. Ich wurde sicher schon bei 10 Vorstellungsgesprächen auf dieses Thema angesprochen und jedes Mal waren die Gespräche ausschließlich positiv. Wir sind nicht mehr im 20. Jahrhundert wo professionelles spielen belächelt wurde. Heute weiß jeder das E-Sport etwas anspruchsvolles und respektables ist, selbst wenn ihn nicht jeder als äquivalent zu klassischem Sport betrachtet.

Sicher wird es Einzelfälle von sehr konservativen Verantwortlichen geben die den TE deswegen sofort ausschließen, bei den allermeisten wird sich das absolut positiv auswirken.

@TE: Anhand deines Usernamens würde ich auf Starcraft tippen, hab ich Recht? Kennt man deinen Nickname als unregelmäßiger Beobachter?

Kein Mensch mit normalem Freizeitverhalten sieht einen semiprofessionellen Starcraft Zocker als äquivalent zu einem Drittligafussballer.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Kein Mensch mit normalem Freizeitverhalten sieht einen semiprofessionellen Starcraft Zocker als äquivalent zu einem Drittligafussballer.

Ähm... Doch!

Wie gesagt spreche ich aus Erfahrung, du offensichtlich nicht. Ich hab von 2008 bis 2011 professionell Poker gespielt und mein Studium sogar komplett dafür geschmissen. Nicht ein einziges Mal wurde mir das in Vorstellungsgesprächen negativ ausgelegt. Seit 2011 bin ich normal im Berufsleben, habe wieder studiert und hatte seitdem mehrere Stellen, unter anderem in einem großen Konzern >70k Mitarbeiter. Mir wurde sogar mal gesagt, dass ich explizit deswegen zum Gespräch eingeladen wurde. Ich weiß was ich hier schreibe.

Ach und wir reden hier über professionelles Starcraft (oder welches Spiel auch immer), nicht semiprofessionell. Das ist nochmal ein gewaltiger Unterschied.

antworten
WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

"Wow, der hat das Studium gepackt obwohl er nebenbei professionell gespielt hat - das ist ne Leistung". So wird es laufen. Und wie gesagt spekuliere ich hier nicht sondern spreche aus Erfahrung. Ich wurde sicher schon bei 10 Vorstellungsgesprächen auf dieses Thema angesprochen und jedes Mal waren die Gespräche ausschließlich positiv. Wir sind nicht mehr im 20. Jahrhundert wo professionelles spielen belächelt wurde. Heute weiß jeder das E-Sport etwas anspruchsvolles und respektables ist, selbst wenn ihn nicht jeder als äquivalent zu klassischem Sport betrachtet.

Sicher wird es Einzelfälle von sehr konservativen Verantwortlichen geben die den TE deswegen sofort ausschließen, bei den allermeisten wird sich das absolut positiv auswirken.

@TE: Anhand deines Usernamens würde ich auf Starcraft tippen, hab ich Recht? Kennt man deinen Nickname als unregelmäßiger Beobachter?

Wer kennt es nicht: Die Personaler, die begeistert sind, dass man professioneller E-Sportler ist/war....

Sorry, aber wenn du dich nicht gerade bei einer Spieleschmiede bewirbst, oder der Personaller ein riesen E-Sports Fan ist, ist denen im besten Fall egal, dass man ein ehemaliger Gamer ist...

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Natürlich solltest du das weglassen! Höre bloß nicht auf den Beitrag oben! Deine Note ist weit unter dem Durchschnitt und wenn dann in deinen Bewerbungsprofil auch noch Profi-Zocker steht, dann muss man nicht besonders schlau sein, um zu erkennen, welches Bild sich Personaler von dir machen. Die sehen einen kausalen Zusammenhang zwischen Note, Charakter und "Nebentätigkeit". Sowas wäre nur dann positiv, wenn der Rest wirklich über dem Schnitt liegen würde. Lass es weg, wenn du nicht dauerhaft arbeitslos sein willst!

Selbstverständlich sehen die einen Zusammenhang zwischen Note und professionellem Spielen. Genauso wie sie einen Zusammenhang sehen würden zwischen Note und professionellem Fußball wenn er stattdessen in der dritten Liga Fußball gespielt hätte.

Daraus wird aber nichts negatives abgeleitet. Stattdessen ist das die perfekte Begründung für eine nicht so gute Note.

"Wow, der hat das Studium gepackt obwohl er nebenbei professionell gespielt hat - das ist ne Leistung". So wird es laufen. Und wie gesagt spekuliere ich hier nicht sondern spreche aus Erfahrung. Ich wurde sicher schon bei 10 Vorstellungsgesprächen auf dieses Thema angesprochen und jedes Mal waren die Gespräche ausschließlich positiv. Wir sind nicht mehr im 20. Jahrhundert wo professionelles spielen belächelt wurde. Heute weiß jeder das E-Sport etwas anspruchsvolles und respektables ist, selbst wenn ihn nicht jeder als äquivalent zu klassischem Sport betrachtet.

Sicher wird es Einzelfälle von sehr konservativen Verantwortlichen geben die den TE deswegen sofort ausschließen, bei den allermeisten wird sich das absolut positiv auswirken.

@TE: Anhand deines Usernamens würde ich auf Starcraft tippen, hab ich Recht? Kennt man deinen Nickname als unregelmäßiger Beobachter?

Vorstellungsgespräche laufen immer höflich und freundlich. Das sagt nichts darüber aus, was die Personen wirklich denken und der "Erfolg" des TE bei den Gesprächen ist nun einmal das entscheidende Kriterium und der war genau Null.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Kein Mensch mit normalem Freizeitverhalten sieht einen semiprofessionellen Starcraft Zocker als äquivalent zu einem Drittligafussballer.

Ähm... Doch!

Wie gesagt spreche ich aus Erfahrung, du offensichtlich nicht. Ich hab von 2008 bis 2011 professionell Poker gespielt und mein Studium sogar komplett dafür geschmissen. Nicht ein einziges Mal wurde mir das in Vorstellungsgesprächen negativ ausgelegt. Seit 2011 bin ich normal im Berufsleben, habe wieder studiert und hatte seitdem mehrere Stellen, unter anderem in einem großen Konzern >70k Mitarbeiter. Mir wurde sogar mal gesagt, dass ich explizit deswegen zum Gespräch eingeladen wurde. Ich weiß was ich hier schreibe.

Ach und wir reden hier über professionelles Starcraft (oder welches Spiel auch immer), nicht semiprofessionell. Das ist nochmal ein gewaltiger Unterschied.

Im Internet kann man vieles behaupten. Ich glaube dir kein Wort und denke, dass du den TE nur zu etwas sehr dummes bringen willst. Miese Note und die Nächte lieber verzockt, als zu lernen. Am besten auch nicht mehr 24, sondern 29 - das ist eine berufliche Sackgasse und der TE bekommt jetzt schon keine Einladungen.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Als Personaler ist es einfach immer schön zu sehen, dass ein Bewerber genau die richtigen Prioritäten setzt. Da kann man schon einmal verstehen, warum man dann eine richtig schlechte Endnote hat und sollte auch Verständnis haben, wenn er seine Aufgaben nicht ganz so gut machen kann, weil er halt auch in Zukunft lieber zockt, als zuverlässig zu sein ;)

Niemand würde so einen Gruselbewerber wollen. Kein roter Faden, keine Reife, lieber zocken als lernen und dann auch noch damit angeben?

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Vorstellungsgespräche laufen immer höflich und freundlich. Das sagt nichts darüber aus, was die Personen wirklich denken und der "Erfolg" des TE bei den Gesprächen ist nun einmal das entscheidende Kriterium und der war genau Null.

Er hat bisher auch nichts davon geschrieben. Dein Argument hilft also meiner Seite, nicht deiner. Danke dafür.

antworten
WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Wer kennt es nicht: Die Personaler, die begeistert sind, dass man professioneller E-Sportler ist/war....

Ich sage dir wer es nicht kennt: Alle die die Erfahrung nie selbst gemacht haben und keine Ahnung haben. Du zum Beispiel.

antworten
WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Ich habe auch professionell Poker gespielt und es erwähnt.

Meine Erfahrung: Je höher die Leute, desto cooler fanden Sie es.
Bei den HRlern kam das nie gut an. Die Chefs dagegen fanden es cool. Aber auch da gibt es solche und solche.

Würde es auch nicht verschweigen. Warum auch? Wenn sie einen 0815 Leming suchen, bist du eh der falsche.

antworten
WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Ich war selber professioneller E-Sportler und ein bekannter Twitch Streamer. Ich zählte mit zu den am besten bezahlten und hatte es wirklich aus Leidenschaft gemacht. Irgendwann hatte ich aber das Interesse verloren und bin in einem völlig anderen Bereich eingestiegen (Arzt). Bei mir wurde erkannt, dass ich besondere Fähigkeiten habe und man hat es anscheinend auch mit einer hervorragenden Geschicklichkeit assoziiert. Ich habe in meinem Wunschbereich dem FA machen dürfen und konnte sehr schnell Karriere machen. Es kommt halt drauf an.

antworten
WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Die bestbezahltesten twitch streamer in Deutschland verdienen allein locker jeweils ne halbe Mio. Das würde man natürlich für ein medizinstudium aufgeben und jetzt in einem WiWi forum posten. :-)

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Ich war selber professioneller E-Sportler und ein bekannter Twitch Streamer. Ich zählte mit zu den am besten bezahlten und hatte es wirklich aus Leidenschaft gemacht. Irgendwann hatte ich aber das Interesse verloren und bin in einem völlig anderen Bereich eingestiegen (Arzt). Bei mir wurde erkannt, dass ich besondere Fähigkeiten habe und man hat es anscheinend auch mit einer hervorragenden Geschicklichkeit assoziiert. Ich habe in meinem Wunschbereich dem FA machen dürfen und konnte sehr schnell Karriere machen. Es kommt halt drauf an.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Glaubst du das wirklich? Wieviele sind das? Ich schaue gerne die Dota-Streams und da hat der mit Abstand erfolgreichste dt. Streamer gerade dank der Weihnachtsgeschenksubs mal ausnahmsweise die 1.000-Sub-Marke geknackt. Soweit ich weiß, kostet 1 Sub 5 €. Keine Ahnung, wieviel davon wirklich beim Streamer ankommt, aber das sind maximal 5.000 €. Für einen Selbständigen! D.h. Sozialbeiträge etc. gehen noch runter. Dazu ist gar nicht sicher, dass man im nächsten Monat wieder gesubt wird. Und wenn die Streamerkarriere nach fünf Jahren endet, dann hat man keine Berufserfahrung außerhalb der Streaming- und Gamingszene.

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Die bestbezahltesten twitch streamer in Deutschland verdienen allein locker jeweils ne halbe Mio. Das würde man natürlich für ein medizinstudium aufgeben und jetzt in einem WiWi forum posten. :-)

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Ich war selber professioneller E-Sportler und ein bekannter Twitch Streamer. Ich zählte mit zu den am besten bezahlten und hatte es wirklich aus Leidenschaft gemacht. Irgendwann hatte ich aber das Interesse verloren und bin in einem völlig anderen Bereich eingestiegen (Arzt). Bei mir wurde erkannt, dass ich besondere Fähigkeiten habe und man hat es anscheinend auch mit einer hervorragenden Geschicklichkeit assoziiert. Ich habe in meinem Wunschbereich dem FA machen dürfen und konnte sehr schnell Karriere machen. Es kommt halt drauf an.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

An die beiden Pokerpros: In welchen Bereichen seit ihr denn aktuell?

Und wie habt ihr dass in eurem CV angegeben?
Ich bin mir da immer noch etwas unsicher bei mir (1 Jahr online nach dem Abitur in nem Stable -> Lebenshaltungskosten gedeckt + 5-stellig Rücklagen fürs Studium gebildet)

Ich hab das jetzt immer ausgeschmückt und wie ein Praktikum angegeben mit 2-3 Stichpunkten dazu (da Stable, und somit offiziellen Vertrag mit einer 'Firma').
Oder sollte ich das doch eher unter sonstigen Betätigungen listen und etwas ausführen? (für Industrie / UB)

// sorry für den De-rail

antworten
WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Ich habe auch professionell Poker gespielt und es erwähnt.

Meine Erfahrung: Je höher die Leute, desto cooler fanden Sie es.
Bei den HRlern kam das nie gut an. Die Chefs dagegen fanden es cool. Aber auch da gibt es solche und solche.

Würde es auch nicht verschweigen. Warum auch? Wenn sie einen 0815 Leming suchen, bist du eh der falsche.

Sehe ich ähnlich. War auch im eSport aktiv und dabei in führender Position innerhalb meines Teams. Stelle ich auch im CV entsprechend als Führungsverantwortung und Strategieentwicklung dar und das kam bisher immer gut an.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 15.01.2019:

An die beiden Pokerpros: In welchen Bereichen seit ihr denn aktuell?

Und wie habt ihr dass in eurem CV angegeben?
Ich bin mir da immer noch etwas unsicher bei mir (1 Jahr online nach dem Abitur in nem Stable -> Lebenshaltungskosten gedeckt + 5-stellig Rücklagen fürs Studium gebildet)

Ich hab das jetzt immer ausgeschmückt und wie ein Praktikum angegeben mit 2-3 Stichpunkten dazu (da Stable, und somit offiziellen Vertrag mit einer 'Firma').
Oder sollte ich das doch eher unter sonstigen Betätigungen listen und etwas ausführen? (für Industrie / UB)

// sorry für den De-rail

Ich bin übers Produktmanagement zum Prozessmanagement gekommen und vom dort (kürzlich erst) weiter ins IT Management wo ich nun eine SAP Implementierung auf prozessualer Ebene betreue (interne Stelle).

Im Lebenslauf habe ich die Pokerzeit als Berufserfahrung verbucht. Statt dem Namen der Firma habe "Professioneller Pokerspieler" eingetrage und darunter in Stichworten welche Skills ich dabei erlernt habe. Also in erster Linie statistische Auswertungen und die richtigen Schlussfolgerungen daraus ziehen. Die genau Formulierung hab ich gerade nicht parat.

Aber am Ende ist das ja das was du machst beim Online Poker. Du liest Daten aus deinem HM/PT (+Notes) aus, triffst daraus Schlussfolgerungen über Villains Range, überlegst wie er auf deine Moves wohl reagieren wird und kommst dann zum Schluss wie du deine Range (bzw Hand) am besten dagegen spielst.

Bei dir dürfte das Ganze doch noch einfacher zu verkaufen sein wenn du professionell gestaked wurdest und dafür nen Vertrag hattest. Das ist nen besserer Nachweis als HM Graphen die keiner interpretieren kann der sich nicht auskennt.

antworten
WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Nein, das sollte man nicht weglassen. Was für einen Nachteil hat denn ein Unternehmen, wenn es im Lebenslauf steht? Im Gegenteil. Es zeugt dadurch, dass der potentielle Mitarbeiter auch taktisch denken kann, sich mit komplexeren Sachverhalten auch in der Freizeit auseinandersetzt und gerne neue Dinge lernt. Das sind ideale Eigenschaften für einen Mitarbeiter.

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Natürlich solltest du das weglassen! Höre bloß nicht auf den Beitrag oben! Deine Note ist weit unter dem Durchschnitt und wenn dann in deinen Bewerbungsprofil auch noch Profi-Zocker steht, dann muss man nicht besonders schlau sein, um zu erkennen, welches Bild sich Personaler von dir machen. Die sehen einen kausalen Zusammenhang zwischen Note, Charakter und "Nebentätigkeit". Sowas wäre nur dann positiv, wenn der Rest wirklich über dem Schnitt liegen würde. Lass es weg, wenn du nicht dauerhaft arbeitslos sein willst!

Blizzard1234 schrieb am 13.01.2019:

Danke für eure Hilfe. :)

Also das mit den BIG4 und Next10 werde ich probieren. Vielen Danke für den Tipp!

@Poker Profi Ja, also bisher hat man mir immer gesagt, dass man sowas weglassen soll. Nur finde ich persönlich selber, dass man gerade daraus so viel lernt. Vor allem die Herangehenweise, wie man etwas lernt und auch, dass man sich alles selbst beibringen muss. Werde deinen Tipp berücksichtigen. Danke!

Ja, also den Master will ich erstmal nicht machen, weil ich gesundheitsmäßig noch nicht 100 % fit bin. War ja schon ein Wunder, dass ich im dem Zustand den Bachelor geschafft hab. Aber mittlerweile ist es schon besser geworden und deswegen will ich jetzt arbeiten!

antworten
WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Das ist jetzt dein 8. Beitrag in wechselnden Rollen. Der TE, den du auch spielst, hat den Thread auch schon verlassen, weil er mal wieder getrollt wurde. Lustig ist das hier auch nicht. Jemanden mit einer katastrophalen Note zu raten, auch noch anzugeben, dass die Note deswegen schlecht ist, weil er lieber gezockt hat, als zu lernen, ist ganz einfach dumm.

WiWi Gast schrieb am 15.01.2019:

Nein, das sollte man nicht weglassen. Was für einen Nachteil hat denn ein Unternehmen, wenn es im Lebenslauf steht? Im Gegenteil. Es zeugt dadurch, dass der potentielle Mitarbeiter auch taktisch denken kann, sich mit komplexeren Sachverhalten auch in der Freizeit auseinandersetzt und gerne neue Dinge lernt. Das sind ideale Eigenschaften für einen Mitarbeiter.

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Natürlich solltest du das weglassen! Höre bloß nicht auf den Beitrag oben! Deine Note ist weit unter dem Durchschnitt und wenn dann in deinen Bewerbungsprofil auch noch Profi-Zocker steht, dann muss man nicht besonders schlau sein, um zu erkennen, welches Bild sich Personaler von dir machen. Die sehen einen kausalen Zusammenhang zwischen Note, Charakter und "Nebentätigkeit". Sowas wäre nur dann positiv, wenn der Rest wirklich über dem Schnitt liegen würde. Lass es weg, wenn du nicht dauerhaft arbeitslos sein willst!

Blizzard1234 schrieb am 13.01.2019:

Danke für eure Hilfe. :)

Also das mit den BIG4 und Next10 werde ich probieren. Vielen Danke für den Tipp!

@Poker Profi Ja, also bisher hat man mir immer gesagt, dass man sowas weglassen soll. Nur finde ich persönlich selber, dass man gerade daraus so viel lernt. Vor allem die Herangehenweise, wie man etwas lernt und auch, dass man sich alles selbst beibringen muss. Werde deinen Tipp berücksichtigen. Danke!

Ja, also den Master will ich erstmal nicht machen, weil ich gesundheitsmäßig noch nicht 100 % fit bin. War ja schon ein Wunder, dass ich im dem Zustand den Bachelor geschafft hab. Aber mittlerweile ist es schon besser geworden und deswegen will ich jetzt arbeiten!

antworten
WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 15.01.2019:

Das ist jetzt dein 8. Beitrag in wechselnden Rollen. Der TE, den du auch spielst, hat den Thread auch schon verlassen, weil er mal wieder getrollt wurde. Lustig ist das hier auch nicht. Jemanden mit einer katastrophalen Note zu raten, auch noch anzugeben, dass die Note deswegen schlecht ist, weil er lieber gezockt hat, als zu lernen, ist ganz einfach dumm.

WiWi Gast schrieb am 15.01.2019:

Nein, das sollte man nicht weglassen. Was für einen Nachteil hat denn ein Unternehmen, wenn es im Lebenslauf steht? Im Gegenteil. Es zeugt dadurch, dass der potentielle Mitarbeiter auch taktisch denken kann, sich mit komplexeren Sachverhalten auch in der Freizeit auseinandersetzt und gerne neue Dinge lernt. Das sind ideale Eigenschaften für einen Mitarbeiter.

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Natürlich solltest du das weglassen! Höre bloß nicht auf den Beitrag oben! Deine Note ist weit unter dem Durchschnitt und wenn dann in deinen Bewerbungsprofil auch noch Profi-Zocker steht, dann muss man nicht besonders schlau sein, um zu erkennen, welches Bild sich Personaler von dir machen. Die sehen einen kausalen Zusammenhang zwischen Note, Charakter und "Nebentätigkeit". Sowas wäre nur dann positiv, wenn der Rest wirklich über dem Schnitt liegen würde. Lass es weg, wenn du nicht dauerhaft arbeitslos sein willst!

Blizzard1234 schrieb am 13.01.2019:

Danke für eure Hilfe. :)

Also das mit den BIG4 und Next10 werde ich probieren. Vielen Danke für den Tipp!

@Poker Profi Ja, also bisher hat man mir immer gesagt, dass man sowas weglassen soll. Nur finde ich persönlich selber, dass man gerade daraus so viel lernt. Vor allem die Herangehenweise, wie man etwas lernt und auch, dass man sich alles selbst beibringen muss. Werde deinen Tipp berücksichtigen. Danke!

Ja, also den Master will ich erstmal nicht machen, weil ich gesundheitsmäßig noch nicht 100 % fit bin. War ja schon ein Wunder, dass ich im dem Zustand den Bachelor geschafft hab. Aber mittlerweile ist es schon besser geworden und deswegen will ich jetzt arbeiten!

Naja es gibt zocken und zocken. Wenn das jemand nur als Hobby macht, ist das schon verwerflich. Wenn das aber beruflich macht, finde ich dass das absolut ok ist und in den Lebenslauf gehört. Andere Leute gehen klassischeren Nebenjobs nach und vernachlässigen dadurch eventuell auch ihr Studium. Ich würde das nicht so schlecht reden. Gehe mal in andere Länder. Da ist eSport oder Pokern hoch angesehen.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Hier der zweite Pokerspieler. Ich habe es nur während des Bachelors angegeben, weil ich deswegen auch scheiß Noten hatte und ich auf dem normalen Weg eh nix hätte erreichen können. Habe damit z.B. mal ein Praktikum im PE gekriegt, wo mir der Chef explizit gesagt hat ohne den Pokerhintergrund hätte er mich niemals eingeladen. Als ich im Master bessere NOten hatte, habe ich es aus dem CV gestrichen und nur bei Bedarf erwähnt. Es wirft zuviele Fragen auf und ich finde es ehrlich gesagt auch nur erwähnenswert, wenn man mind. >100k gemacht hat. Mal 10k auf NL50 zusammen grinden ist für mich nicht beeindruckend und zeugt von gar nichts. Habe damals auch offensiv gebragged im CV mit >100k Winnings. Wenn man es schon angibt, dann richtig.

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Blizzard1234

Probleme beim Berufseinstieg

Bin noch da und habe das ganze mal beobachtet...

Also stimme dem weiter oben zu... es gibt "zocken" und es gibt zocken.

Von der einen Gruppe wird es nicht angesehen, weil sie Videospiele als etwas Negatives ansehen. Also sowas wie ein fauler Sack, der vielleicht noch fett ist, evtl. Amokläufer, Kellerkind, ohne soziale Kenntnisse usw. Eher der Gedanke, wenn man wirklich keine Ahnung von Videospielen hat und einfach was sagen möchte. Sehr konservativ.

Andererseits gibt es diejenigen, die das unterscheiden können. (Siehe "es gibt "zocken" und es gibt zocken") Natürlich kann man zocken und evtl. damit Erfolg haben. Jedoch heißt es aber nicht, dass man Erfolg haben muss. Es gibt viele, die versuchen, in die professionelle Szene reinzukommen, es aber nicht schaffen. Gerade auf Twitch sieht man tausende Streamer, die es versuchen. Heißt aber nicht, dass man sein Leben wegschmeißt. Viele arbeiten nebenbei, studieren, machen sogar Sport oder sonst was. Versuchen sollte man es aber immer... Man lebt nämlich nur einmal.

Meine Meinung: Es gibt Menschen, die mit Videospielen ihre Zukunft versauen, aber davon gibt es eher sehr sehr wenige. Jedoch haben die ganz andere Probleme, wie z. B. keine Freunde, wurden evtl. gemobbt und verstecken sich oder was auch immer. Solche werden aber niemals professionell etwas zocken, nicht mal annährend. Dafür muss man sozialer sein.

Bei mir ist es so, dass ich aus der unteren Schicht der Gesellschaft komme. Vater mit Hauptschulabschluss und Mutter aus dem Ausland. War auch zuerst auf der Hauptschule und musste den Abschluss sogar wiederholen. Nur durch die Videospieleszene konnte ich meinen Abschluss nachholen, weil sie mich motiviert haben und auch die richtigen Tipps auf dem Weg mitgegeben haben. Allgemein waren die Videospiele meine einzige Einnahmequelle. Ansonsten wäre ich vielleicht in eine falsche Szene reingekommen. Letztendlich konnte ich meinen BWL-Abschluss auf einer staatlichen Universität abschließen, selbst unter diesen Bedingungen. Selbst, obwohl ich in den letzten 3 Semestern schwer krank geworden bin. Und ja, auch als "Zocker". Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich erreicht habe.

Oft habe ich mich noch nicht beworben: Ca. 10 Bewerbungen, 4 Absagen, 1 Vorstellungsgespräch. Das mit den Videospielen wurde bisher nicht angesprochen, auch nicht bei meinem Job als Werkstudent. Und ja, habe es angegeben, aber nicht so, dass es das einzige ist, was ich in meinem Leben gemacht habe.

Persönlich finde ich, das man es angeben sollte. Zocken ist immer noch besser wie z. B. sich am Wochenende besaufen und dann den Sonntag Serien junken, weil man einfach am Ende ist. In meinem Leben habe ich um die 90 % kennengelernt, die das gerne machen. Da finde ich einen guten Zocker (ja, nicht mal unbedingt professionell) oder jemanden, der seiner Leidenschaft gerne nachgeht und das auch mit anderen teilt, viel lieber.

Und nein, es ist nicht Starcraft, haha. Aber Blizzard1234 kommt tatsächlich von dem Unternehmen, welches Starcraft erfunden hat. Mir ist einfach kein besserer Name eingefallen. :D

Melde mich, wenn es neues zu meinen Bewerbungen gibt! Habt mir schon gute Tipps gegeben, danke dafür!

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Dass man es lieber nicht angeben sollte, merkst du hoffentlich schon daran, dass du selbst die Notwendigkeit siehst, dich hier zu rechtfertigen. Im Bewerbungsverlauf bekämst du die Chance nicht, weil du gar nicht erst eingeladen werden würdest. Die Kombination Zocken/miese Note ist hier einfach ein berufliches Todesurteil.

Blizzard1234 schrieb am 16.01.2019:

Bin noch da und habe das ganze mal beobachtet...

Also stimme dem weiter oben zu... es gibt "zocken" und es gibt zocken.

Von der einen Gruppe wird es nicht angesehen, weil sie Videospiele als etwas Negatives ansehen. Also sowas wie ein fauler Sack, der vielleicht noch fett ist, evtl. Amokläufer, Kellerkind, ohne soziale Kenntnisse usw. Eher der Gedanke, wenn man wirklich keine Ahnung von Videospielen hat und einfach was sagen möchte. Sehr konservativ.

Andererseits gibt es diejenigen, die das unterscheiden können. (Siehe "es gibt "zocken" und es gibt zocken") Natürlich kann man zocken und evtl. damit Erfolg haben. Jedoch heißt es aber nicht, dass man Erfolg haben muss. Es gibt viele, die versuchen, in die professionelle Szene reinzukommen, es aber nicht schaffen. Gerade auf Twitch sieht man tausende Streamer, die es versuchen. Heißt aber nicht, dass man sein Leben wegschmeißt. Viele arbeiten nebenbei, studieren, machen sogar Sport oder sonst was. Versuchen sollte man es aber immer... Man lebt nämlich nur einmal.

Meine Meinung: Es gibt Menschen, die mit Videospielen ihre Zukunft versauen, aber davon gibt es eher sehr sehr wenige. Jedoch haben die ganz andere Probleme, wie z. B. keine Freunde, wurden evtl. gemobbt und verstecken sich oder was auch immer. Solche werden aber niemals professionell etwas zocken, nicht mal annährend. Dafür muss man sozialer sein.

Bei mir ist es so, dass ich aus der unteren Schicht der Gesellschaft komme. Vater mit Hauptschulabschluss und Mutter aus dem Ausland. War auch zuerst auf der Hauptschule und musste den Abschluss sogar wiederholen. Nur durch die Videospieleszene konnte ich meinen Abschluss nachholen, weil sie mich motiviert haben und auch die richtigen Tipps auf dem Weg mitgegeben haben. Allgemein waren die Videospiele meine einzige Einnahmequelle. Ansonsten wäre ich vielleicht in eine falsche Szene reingekommen. Letztendlich konnte ich meinen BWL-Abschluss auf einer staatlichen Universität abschließen, selbst unter diesen Bedingungen. Selbst, obwohl ich in den letzten 3 Semestern schwer krank geworden bin. Und ja, auch als "Zocker". Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich erreicht habe.

Oft habe ich mich noch nicht beworben: Ca. 10 Bewerbungen, 4 Absagen, 1 Vorstellungsgespräch. Das mit den Videospielen wurde bisher nicht angesprochen, auch nicht bei meinem Job als Werkstudent. Und ja, habe es angegeben, aber nicht so, dass es das einzige ist, was ich in meinem Leben gemacht habe.

Persönlich finde ich, das man es angeben sollte. Zocken ist immer noch besser wie z. B. sich am Wochenende besaufen und dann den Sonntag Serien junken, weil man einfach am Ende ist. In meinem Leben habe ich um die 90 % kennengelernt, die das gerne machen. Da finde ich einen guten Zocker (ja, nicht mal unbedingt professionell) oder jemanden, der seiner Leidenschaft gerne nachgeht und das auch mit anderen teilt, viel lieber.

Und nein, es ist nicht Starcraft, haha. Aber Blizzard1234 kommt tatsächlich von dem Unternehmen, welches Starcraft erfunden hat. Mir ist einfach kein besserer Name eingefallen. :D

Melde mich, wenn es neues zu meinen Bewerbungen gibt! Habt mir schon gute Tipps gegeben, danke dafür!

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Also sicher ist dein Profil nicht überragend, aber auch nicht unterirdisch. Für mich einfach normal. Sicher sind Noten wichtig, aber für die meisten 08/15-Stellen in Deutschland reicht Mittelmaß. Die Noten sind sowieso nur der Türöffner. Wichtiger ist doch die Praxiserfahrung und da hast du die CO-Werkstudentenstelle. Back am Anfang kleine Brötchen und versuch erstmal irgendwo reinzukommen und von da kannst du dich dann neu orientieren. Sobald du 1-2 Jahre echte CO-Erfahrung im Lebenslauf hast, ist das Studium grad egal.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Mittelmaß ist, wenn man durchschnittlich ist und mit einer 2,9 ist man heute nicht mehr durchschnittlich, sondern unterirdisch. Stell es dir doch mal konkret vor: Selbst wenn man mit der Note nicht schon von der Software aussortiert wird, liegt die Bewerbung dann neben anderen, die alle deutlich besser sind. Da bleiben die Türen geschlossen.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2019:

Also sicher ist dein Profil nicht überragend, aber auch nicht unterirdisch. Für mich einfach normal. Sicher sind Noten wichtig, aber für die meisten 08/15-Stellen in Deutschland reicht Mittelmaß. Die Noten sind sowieso nur der Türöffner. Wichtiger ist doch die Praxiserfahrung und da hast du die CO-Werkstudentenstelle. Back am Anfang kleine Brötchen und versuch erstmal irgendwo reinzukommen und von da kannst du dich dann neu orientieren. Sobald du 1-2 Jahre echte CO-Erfahrung im Lebenslauf hast, ist das Studium grad egal.

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Nette Storys mit dem Poker. Kann man im CV angeben wenn man sich bei Harvey Specter bewirbt. In der echten Welt sieht es anders aus.

@TE:
Da hilft einfach bewerben. Wenn du jedoch nach nem halben Jahr merkst dass der Einstieg nicht klappt würde ich nen Master hinterherschieben um keine Zeit zu verlieren. Außerdem bietet dir der Studentenstatus wieder neue Möglichkeiten (z.B. Einstieg über Werkstudentenstelle)

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WiWi Gast

Probleme beim Berufseinstieg

Also ich würde sowas wie E-Sports nur angeben, sofern deine Note und CV gut ist.
Die Sache wird dann als Alleinstellungsmerkmal und als positive zusätzliche Fähigkeiten/Kenntnisse aufgefasst.

Weist dein CV hingegen erhebliche Mängel auf, wird daraus einzig und allein ein negativer kausaler Zusammenhang geschlussfolgert und dir unterstellt, dass deine Bildung und Karriere unter deinem gaming leidet.

Ich selbst habe auch in der ESL gespielt und habe E-Sports jedes mal angegeben.
Wurde jedes mal gut aufgefasst und ich konnte positive Eigenschaften und Fähigkeiten darauf zurückführend angeben.
Ich hatte allerdings auch einen 1,-Schnitt.

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