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Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Hallo zusammen, ich weiß, dass die meisten hier einen 1,x Schnitt in Regelstudienzeit von einer Target Uni mit 2 Auslandssemestern und 4 Praktika machen, aber laßt uns mal über die Low-Performer sprechen. Damit meine ich Leute, die z.B. einen 3,x Schnitt haben, Praktika nur bei kleinen Unternehmen haben (wenn überhaupt) und ansonsten alles normal ist, also normale IT Kenntnisse und nur Englisch+eine weitere Sprache.

In der Regel dürften diese Leute laut Forum ja so gut wie keinen Einstieg finden. Folgendes ist raus: Big4, DAX30, IB, UB, Forschung, MBB, Finance, etc.

Wo steigen diese Leute überhaupt ein? Ihr kennt doch bestimmt besagte Kommilitonen. Haben sie einen Einstieg gefunden? Wo sind sie eingestiegen?

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Kann ich dir nicht beantworten, da an meiner Uni 100% Ausland + Praxiserfahrung haben ...

arbeite mal an deiner Auflistung ist nicht MECE und 0 strukturiert

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

haha :D 100 % ? duales studium mit integriertem Auslandssemester ? :D

WiWi Gast schrieb am 20.02.2018:

Kann ich dir nicht beantworten, da an meiner Uni 100% Ausland + Praxiserfahrung haben ...

arbeite mal an deiner Auflistung ist nicht MECE und 0 strukturiert

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 20.02.2018:

Hallo zusammen, ich weiß, dass die meisten hier einen 1,x Schnitt in Regelstudienzeit von einer Target Uni mit 2 Auslandssemestern und 4 Praktika machen, aber laßt uns mal über die Low-Performer sprechen. Damit meine ich Leute, die z.B. einen 3,x Schnitt haben, Praktika nur bei kleinen Unternehmen haben (wenn überhaupt) und ansonsten alles normal ist, also normale IT Kenntnisse und nur Englisch+eine weitere Sprache.

In der Regel dürften diese Leute laut Forum ja so gut wie keinen Einstieg finden. Folgendes ist raus: Big4, DAX30, IB, UB, Forschung, MBB, Finance, etc.

Wo steigen diese Leute überhaupt ein? Ihr kennt doch bestimmt besagte Kommilitonen. Haben sie einen Einstieg gefunden? Wo sind sie eingestiegen?

MBB sind UB und man braucht nur Englisch und Deutsch...Paar Grundkenntnisse und weder verhandlungssicher noch fließend bringen auch keinen Mehrwert für dad Unternehmen.
IT-Kenntnisse wie Programmieren müsst du als normaler BWLer auch nicht haben/können.

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Viele im Mittelstand (da fangen aber auch ein paar an, auf die die Auflistung mit 1,x zutrifft). man muss sicherlich sich die Firmen aus dem Kopf schlagen, die jeder kennt und für ihre Branche stellvertretend "allgemein bekannt" sind (Bs. Chemie: Byer, BASF, Consulting: BCG; McKinsey, Automobil: Mercedes, BMW,...) Aber wenn man sich mal die "zweite Reihe" ansieht, gibt es viele Firmen, die auch sehr gute Arbeitsbedingungen bieten, aber deutlich weniger Bewerbungen bekommen. (das können teilweise auch Großkonzerne sein, die eben einfach nicht so bekannt sind (Bsp. Vitol, .)

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Wobei auch mal dahingestellt sei, dass ein Großkonzern erstrebenswert ist. Ist Risikominimierung, denke ich (man weiß, was man bekommt), in kleineren Unternehmen ist die Streuuung dafür größer. Kann natürlich schlechter sein, aber deutlich geiler!

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 20.02.2018:

Kann ich dir nicht beantworten, da an meiner Uni 100% Ausland + Praxiserfahrung haben ...

arbeite mal an deiner Auflistung ist nicht MECE und 0 strukturiert

Arbeite du erstmal an deiner Response effectivity. Zu sagen, dass man xyz nicht weiß bringt hier niemandem etwas.

Und dies MECE Kriterien sind bei Dir auch nicht achieved

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Einen Studenten mit Schwerpunkt Wirtschaft sollte bekannt sein, dass deutlich über 90% der Unternehmen KMUs sind. Entsprechend ergibt sich auch das die MEISTEN nicht bei den großen Playern arbeiten.

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 21.02.2018:

Einen Studenten mit Schwerpunkt Wirtschaft sollte bekannt sein, dass deutlich über 90% der Unternehmen KMUs sind. Entsprechend ergibt sich auch das die MEISTEN nicht bei den großen Playern arbeiten.

Zählen PwC, KPMG zu den großen Playern?

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Zwar sind 99,4% der Unternehmen in Deutschland KMU (gemäß KMU-Definition der EU-Kommission, also bis 249 Beschäftigte und bis 50 Millionen EUR Umsatz/Jahr), diese beschäftigen aber nur 52,9% aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Da Hochschulabsolventen in KMU unterrepräsentiert sind, arbeiten dort sicher nicht die MEISTEN.

Einen Studenten mit Schwerpunkt Wirtschaft sollte bekannt sein, dass deutlich über 90% der Unternehmen KMUs sind. Entsprechend ergibt sich auch das die MEISTEN nicht bei den großen Playern arbeiten.

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 21.02.2018:

Zwar sind 99,4% der Unternehmen in Deutschland KMU (gemäß KMU-Definition der EU-Kommission, also bis 249 Beschäftigte und bis 50 Millionen EUR Umsatz/Jahr), diese beschäftigen aber nur 52,9% aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Da Hochschulabsolventen in KMU unterrepräsentiert sind, arbeiten dort sicher nicht die MEISTEN.

Ich denke, die meisten hier würden die Grenze für KMU nicht bei 249 Beschäftigten ziehen. Man hat hier ja den Eindruck, für viele ist schon alles unter DAX30 gleichbedeutend mit der Klitsche von nebenan.

Wir können uns glaube ich darauf einigen, dass der weit überwiegende Anteil in Firmen arbeitet, welche nicht unbedingt Konzernstrukturen haben, welche eher auf Deutschland orientiert sind (+ evtl. ein paar Standorte im Ausland), welche eine relativ flache Hierarchie haben (z.B. C-Level, Bereichsleiter, Abteilungsleiter, Sachbearbeiter) und welche sich wenn man es an der Mitarbeiterzahl festmachen will bei unter 5.000 bewegen. Das sollte die Realität für die überwiegende Mehrheit der BWLer sein.

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 21.02.2018:

Ich denke, die meisten hier würden die Grenze für KMU nicht bei 249 Beschäftigten ziehen. Man hat hier ja den Eindruck, für viele ist schon alles unter DAX30 gleichbedeutend mit der Klitsche von nebenan.

Wir können uns glaube ich darauf einigen, dass der weit überwiegende Anteil in Firmen arbeitet, welche nicht unbedingt Konzernstrukturen haben, welche eher auf Deutschland orientiert sind (+ evtl. ein paar Standorte im Ausland), welche eine relativ flache Hierarchie haben (z.B. C-Level, Bereichsleiter, Abteilungsleiter, Sachbearbeiter) und welche sich wenn man es an der Mitarbeiterzahl festmachen will bei unter 5.000 bewegen. Das sollte die Realität für die überwiegende Mehrheit der BWLer sein.

Du bist also die Stimme der "meisten"?
Mit den ganzen Eventualitäten in deinem Textchen kann ich ein Konjunktivgeschäft aufmachen...

Im von dir zitierten Beitrag kommen Zahlen, Daten, Fakten und eine gültige Definition.
Bei dir kommt welcher Mehrwert?

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Lass dich nicht so unterbuttern...
Bin dieses Jahr bei Dax30 eingestiegen mit nem privat Fh bachelor..
Praktika gingen eher so in richtung unsexy unternehmen die zwar groß sind aber niemand kennt

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Als Low-Performer hat man 5 Möglichkeiten:

  1. Man hat Kontakte und kommt so an einen guten Job.
  2. Man hat Glück und ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort und kommt so an einen guten Job.
  3. Man fängt klein an bei irgendeiner Klitsche und arbeitet sich hoch und kann wechseln.
  4. Man fängt klein an, ist so zufrieden und bleibt für immer ein Low-Performer.
  5. Man fängt irgendwo an und macht sich danach selbstständig.
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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Als Low-Performer hat man 5 Möglichkeiten:

  1. Man hat Kontakte und kommt so an einen guten Job.
  2. Man hat Glück und ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort und kommt so an einen guten Job.
  3. Man fängt klein an bei irgendeiner Klitsche und arbeitet sich hoch und kann wechseln.
  4. Man fängt klein an, ist so zufrieden und bleibt für immer ein Low-Performer.
  5. Man fängt irgendwo an und macht sich danach selbstständig.

Wenn wir davon ausgehen, dass jemand, der in 15 - 20 Hoch-/Schuljahren keine / schlechte Ergebnisse abgeliefert hat, ein Low-Performer ist, würde ich attestieren, dass 3. und 5. keine realistischen Wege sind.

Bin ich der einzige, der glaubt, dass nach den 15 - 20 schlechten Hoch-/Schuljahren im Normalfall keine Leistungsexplosion im Job stattfindet?

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Hier sagt doch auch niemand, dass es eine Leistungsexplosion braucht, um bei einem großen Konzern einzusteigen.
An den Vorposter mit den "unsexy unbekannten Konzernen", das ist doch genau der Rat, der weiter oben bereits gegeben wurde. Studenten kennen meistens die Branche nicht gut, sondern wie oben auch gesagt, eben die bekannten Konzerne. Die Firmen hingegen kennen ihre Konkurrenten (auch wenn dies für Studenten unbekannte Konzerne sind) und dann ist die ein "normales Praktikum beim Großkonzern", mit allen Vorteilen.

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Hier sagt doch auch niemand, dass es eine Leistungsexplosion braucht, um bei einem großen Konzern einzusteigen.
An den Vorposter mit den "unsexy unbekannten Konzernen", das ist doch genau der Rat, der weiter oben bereits gegeben wurde. Studenten kennen meistens die Branche nicht gut, sondern wie oben auch gesagt, eben die bekannten Konzerne. Die Firmen hingegen kennen ihre Konkurrenten (auch wenn dies für Studenten unbekannte Konzerne sind) und dann ist die ein "normales Praktikum beim Großkonzern", mit allen Vorteilen.

Ich auch nicht. Deswegen habe ich die ersten beiden Punkte explizit ausgenommen und nicht genannt.
Ich sage eben, dass (siehe oben Punkt 3. und 5.) jemand, der in 15 - 20 Schuljahren gezeigt hat, dass er kein High-Potential ist, das höchstwahrscheinlich in jedem Fall auch im späteren Berufsleben zeigt...

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Hier sagt doch auch niemand, dass es eine Leistungsexplosion braucht, um bei einem großen Konzern einzusteigen.
An den Vorposter mit den "unsexy unbekannten Konzernen", das ist doch genau der Rat, der weiter oben bereits gegeben wurde. Studenten kennen meistens die Branche nicht gut, sondern wie oben auch gesagt, eben die bekannten Konzerne. Die Firmen hingegen kennen ihre Konkurrenten (auch wenn dies für Studenten unbekannte Konzerne sind) und dann ist die ein "normales Praktikum beim Großkonzern", mit allen Vorteilen.

Ich auch nicht. Deswegen habe ich die ersten beiden Punkte explizit ausgenommen und nicht genannt.
Ich sage eben, dass (siehe oben Punkt 3. und 5.) jemand, der in 15 - 20 Schuljahren gezeigt hat, dass er kein High-Potential ist, das höchstwahrscheinlich in jedem Fall auch im späteren Berufsleben zeigt...

Muss nicht zwingend so sein, ich habe einen Bekannten, der Geschichte studiert hat und selbst da einen 3er Schnitt hatte (wenn man in Geschichte einen Schnitt >1,5 hat, dann ist das so, als hätte man BWL an einer Wald und Wiesen FH studiert mit Marketing Schwerpunkt und einer 4,0). Da er nichts gefunden hat, ist er nach Kanada zum Work and Travel, hat dort in einem Restaurant gekellnert und dabei einen seiner zukünftigen Geschäftspartner kennengelernt. Jetzt hat er ein erfolgreiches Unternehmen in Kanada mit einem Umsatz in Millionenhöhe, ist mit einer Kanadierin verheiratet und genießt dort sein Leben. In Deutschland hätte er keine Chance gehabt.

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Ich würde mich zu den s.g. Low-Performern zählen. Habe ein 3,0 Abi und 1,8 im Bachelor an einer non-target Uni. Ich plane zwar derzeit keinen Jobeinstieg, allerdings habe ich bisher 3 Praktikas absolviert bei relativ bekannten Unternehmen. Ich will hier jedem Mut machen, im Studium durchzuziehen und sich nicht von den High-Performern hier unterbuttern zu lassen. Klar ist es mit einem 3,0 Abi nicht einfach an halbwegs anständige Praktikas ranzukommen, viele Absagen gehören dazu, aber man wird belohnt..früher oder später :)

WiWi Gast schrieb am 20.02.2018:

Hallo zusammen, ich weiß, dass die meisten hier einen 1,x Schnitt in Regelstudienzeit von einer Target Uni mit 2 Auslandssemestern und 4 Praktika machen, aber laßt uns mal über die Low-Performer sprechen. Damit meine ich Leute, die z.B. einen 3,x Schnitt haben, Praktika nur bei kleinen Unternehmen haben (wenn überhaupt) und ansonsten alles normal ist, also normale IT Kenntnisse und nur Englisch+eine weitere Sprache.

In der Regel dürften diese Leute laut Forum ja so gut wie keinen Einstieg finden. Folgendes ist raus: Big4, DAX30, IB, UB, Forschung, MBB, Finance, etc.

Wo steigen diese Leute überhaupt ein? Ihr kennt doch bestimmt besagte Kommilitonen. Haben sie einen Einstieg gefunden? Wo sind sie eingestiegen?

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Praktika...

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Kluckscheisar

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Praktika...

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Ich würde mich zu den s.g. Low-Performern zählen. Habe ein 3,0 Abi und 1,8 im Bachelor an einer non-target Uni. Ich plane zwar derzeit keinen Jobeinstieg, allerdings habe ich bisher 3 Praktikas absolviert bei relativ bekannten Unternehmen. Ich will hier jedem Mut machen, im Studium durchzuziehen und sich nicht von den High-Performern hier unterbuttern zu lassen. Klar ist es mit einem 3,0 Abi nicht einfach an halbwegs anständige Praktikas ranzukommen, viele Absagen gehören dazu, aber man wird belohnt..früher oder später :)

WiWi Gast schrieb am 20.02.2018:

Hallo zusammen, ich weiß, dass die meisten hier einen 1,x Schnitt in Regelstudienzeit von einer Target Uni mit 2 Auslandssemestern und 4 Praktika machen, aber laßt uns mal über die Low-Performer sprechen. Damit meine ich Leute, die z.B. einen 3,x Schnitt haben, Praktika nur bei kleinen Unternehmen haben (wenn überhaupt) und ansonsten alles normal ist, also normale IT Kenntnisse und nur Englisch+eine weitere Sprache.

In der Regel dürften diese Leute laut Forum ja so gut wie keinen Einstieg finden. Folgendes ist raus: Big4, DAX30, IB, UB, Forschung, MBB, Finance, etc.

Wo steigen diese Leute überhaupt ein? Ihr kennt doch bestimmt besagte Kommilitonen. Haben sie einen Einstieg gefunden? Wo sind sie eingestiegen?

Ich glaube, dein "Low-Performer-Profil" passt auf 80% aller Studenten.

  • Zu mir: Abi 3,0, Bachelor 1,9, Master 1,8, Ausbildung in 5 Mann Bude, BWL mit Vertiefung Statistik. Werkstudent in absolut no-name.
  • Heute: DAX. Und ich fühle mich hier alles andere als "low" hahha.

Wenn ich ein DAX Vorstand wäre, würde ich in die Stellenausschreibung schreiben:

  • Note - egal,
  • Studium - fast egal.
  • Wichtig: Du liebst dein Leben und hattest eine hammer geile Zeit im Studium und bist nun Energiegeladen richtig Gas zu geben und zu Lernen - Alles andere bringen wir Dir bei.
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KITgivesyouWings

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Der letzte Beitrag passt ein bisschen zum Spruch "Hire for attitude, train for skill". Dass man mit der richtigen Einstellung am Ende des Studium bereits ein paar Skills mitbringen kann / sollte, versteht sich von selbst. Aber jemandem mit tollen Fähigkeiten ohne die richtige Einstellung bringt man selbige nicht mehr bei, das muss wenn überhaupt von innen heraus kommen.

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Wenn ich ein DAX Vorstand wäre, würde ich in die Stellenausschreibung schreiben:

  • Note - egal,
  • Studium - fast egal.
  • Wichtig: Du liebst dein Leben und hattest eine hammer geile Zeit im Studium und bist nun Energiegeladen richtig Gas zu geben und zu Lernen - Alles andere bringen wir Dir bei.

Ich meine es wirklich nicht böse, aber ich hoffe für dein Unternehmen, dass du so schnell kein Vorstand wirst... Nach drei, vier oder mehr Jahren mit den von dir genannten Kollegen wirst du mich verstehen...

Allgemein:
Ja, als Low-Performer (in der Schulzeit) hast du noch eine Chance.
Die ganz große Karriere ist aber erschwert.
Als Low-Performer (im Arbeitsleben) wirst du keine Karriere machen (im Sinne von Aufstieg etc.).

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

KITgivesyouWings schrieb am 22.02.2018:

Der letzte Beitrag passt ein bisschen zum Spruch "Hire for attitude, train for skill". Dass man mit der richtigen Einstellung am Ende des Studium bereits ein paar Skills mitbringen kann / sollte, versteht sich von selbst. Aber jemandem mit tollen Fähigkeiten ohne die richtige Einstellung bringt man selbige nicht mehr bei, das muss wenn überhaupt von innen heraus kommen.

Genau. Ich meine, was lernt man heute schon großartig im Studium ? Bissl Marketing, bissl Controlling, bissl allg. BWL. Ein Master ist einfach unnötig wie die Pest - man lernt alles on the job.

Ich war jetzt in X Unternehmen - von der mittleren KMU (> ü 1000 MA) bis zum Großkonzern als Berater. Und von den super High Performern in keinem Unternehmen eine Spur - nicht einmal vom Projektmanager auf Klientenseite, eher im Gegenteil: Ich bin schockiert, wie laissez faire viele PMs Sachen angehen und um 17:00 oder 18:00 sind nahezu in allen Büros die Lichter aus. Aber auf der Firmen HP schreiben "blabla, suchen die besten Performer blababla".

Im Studium habe ich mich soooooooo dermaßen gestresst in der Zeit der Klausuren, die Abschlussarbeit, nebenbei als Werkstudent - dagegen fühlt sich mein Berater Alltag mit 40h nahezu wie Urlaub an. Wie gerade jetzt auch - alle Tasks sind fertig, ich sitze und trinke Kaffee.

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Wer "nur bissl Marketing" lernt hat den Sinn eines wirklichen Studiums nicht verstanden.

antworten
WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Wer "nur bissl Marketing" lernt hat den Sinn eines wirklichen Studiums nicht verstanden.

Danke, dass es hier noch jemand ähnlich sieht wie ich.
Davon ab, dass ihr euch mit der Haltung wesentlich kleiner macht als ihr seid.

Ein Master ist unnötig? Bei manchen Bacheloranden, die hier bei uns umherwandern (und wir nehmen keinen, der bis dahin einen Schnitt schlechter als 2,0 hat), mache ich mir Gedanken, ob die überhaupt etwas gebacken kriegen. Dann haben sie nach einer ersten wissenschaftlichen Arbeit vielleicht ein rudimentäres Grundverständnis von orientierter Problemlösung und sollen das nicht vertiefen?

antworten
WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Wer "nur bissl Marketing" lernt hat den Sinn eines wirklichen Studiums nicht verstanden.

Danke, dass es hier noch jemand ähnlich sieht wie ich.
Davon ab, dass ihr euch mit der Haltung wesentlich kleiner macht als ihr seid.

Ein Master ist unnötig? Bei manchen Bacheloranden, die hier bei uns umherwandern (und wir nehmen keinen, der bis dahin einen Schnitt schlechter als 2,0 hat), mache ich mir Gedanken, ob die überhaupt etwas gebacken kriegen. Dann haben sie nach einer ersten wissenschaftlichen Arbeit vielleicht ein rudimentäres Grundverständnis von orientierter Problemlösung und sollen das nicht vertiefen?

Der Poster von vorhin.
Ich habe ja selber BA + MA und habe im Beruf - als Berater - ernüchternd festgestellt, dass du viele Skills einfach entweder nicht brauchst oder halt im Beruf erwirbst.

Selbstständiges Denken ist in den meisten Unternehmen schlichtweg nicht erwünscht - es gab genug MAs die sich bei mir ausgeweint haben, dass sie einen Change vorantreiben wollten. Wurde immer abgeschmettert. Komme ich im Anzug in einem Team von Beratung XY, dann haben wir auf einmal Gehör. Und wir machen wirklich kein Rocket Science.

  • Fakt ist: Jeder bekommt ein schön klein geschnittenes Paket, welches er/sie abarbeitet.
  • Es geht m.M.n eher um "hartes" Wissen d.h. Berufserfahrung.
antworten
WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Bin auch ein ehemaliger Low-Po. Hab mich dann im Master auf eine Target-Uni hochgekämpft. Mittlerweile bin ich im vierten Jahr bei einem OEM mit Zielgehalt von knapp 100k. Ich glaube nicht, dass irgendjemand aus meinem Abijahrgang derzeit mehr verdient als ich. Abi 2,9... so long

antworten
WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Bist ja auch ne Frau. Alleine deshalb wird man heute bei Akademiker-Positionen bevorzugt eingestellt und durchbefördert

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Wer nur wegen seinem Abitur als „Low-Performer“ gilt, der hat wirklich den Schuss nicht gehört..

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Bin auch ein ehemaliger Low-Po. Hab mich dann im Master auf eine Target-Uni hochgekämpft. Mittlerweile bin ich im vierten Jahr bei einem OEM mit Zielgehalt von knapp 100k. Ich glaube nicht, dass irgendjemand aus meinem Abijahrgang derzeit mehr verdient als ich. Abi 2,9... so long

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Bist ja auch ne Frau. Alleine deshalb wird man heute bei Akademiker-Positionen bevorzugt eingestellt und durchbefördert

nicht allgemeingültig, aber leider recht häufig der Fall.

antworten
WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

Wer nur wegen seinem Abitur als „Low-Performer“ gilt, der hat wirklich den Schuss nicht gehört..

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Bin auch ein ehemaliger Low-Po. Hab mich dann im Master auf eine Target-Uni hochgekämpft. Mittlerweile bin ich im vierten Jahr bei einem OEM mit Zielgehalt von knapp 100k. Ich glaube nicht, dass irgendjemand aus meinem Abijahrgang derzeit mehr verdient als ich. Abi 2,9... so long

Ich glaube, der TE meinte eher Leute mit einem schlechten Studium als mit einem schlechten Abitur. Ganz ehrlich, wer schaut außer UB auf die Abiturnote?

antworten
WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

Ich glaube, der TE meinte eher Leute mit einem schlechten Studium als mit einem schlechten Abitur. Ganz ehrlich, wer schaut außer UB auf die Abiturnote?

Also bei mir wurde zumindest nach dem Studium fast immer auf's Abi geschaut. Vielleicht nicht pauschal auf die Gesamtnote, aber auf die Fächerkombination und die Noten in wichtigen Fächern.
Und ich finde das auch garnicht verkehrt, jemand mit z.B. Religion- oder Sport-Abi ist etwas anderes als jemand mit 2 LKs in harten Kernfächern. Vielleicht noch nicht mal was die Leistungsfähigkeit angeht, aber charakterlich ist ersterer eher jemand, der gerne den "leichten Weg" geht. Sowas interessiert mich als Arbeitgeber dann schon.

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Hier ist ebenfalls ein ehemaliger Low Performer.

  • Erstes Studium nach vier Jahren abgebrochen.
  • Für das zweite fast 7 Jahre benötigt. Macht über 20 Fachsemester im Studienbuch. Keine Praktika. Kein Ausland.

Habe dann die Kurve bekommen und bin nach mehreren Jahren Bodyleasing doch noch bei einem DAX OEM untergekommen.
Ich performe, netzwerke und liefere Ergebnisse. Rutsche damit kontinuierlich die Tarifstufen hoch ohne mich dabei tot zumachen.

Kann also nur jedem Studi Low Performer Mut machen. Im Job werden die Karten neu gemischt. Der Weg dahin ist halt nur steiniger.

antworten
WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Nein komplett falscher Ansatz, weil Einzelfall. Jeder der aktuell mit seinen Noten hadert, muss sofort etwas dagegen tun und nicht mit dem Motto „in der Arbeit werden die Karten neu gemischt“ weiterleben.

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

Hier ist ebenfalls ein ehemaliger Low Performer.

  • Erstes Studium nach vier Jahren abgebrochen.
  • Für das zweite fast 7 Jahre benötigt. Macht über 20 Fachsemester im Studienbuch. Keine Praktika. Kein Ausland.

Habe dann die Kurve bekommen und bin nach mehreren Jahren Bodyleasing doch noch bei einem DAX OEM untergekommen.
Ich performe, netzwerke und liefere Ergebnisse. Rutsche damit kontinuierlich die Tarifstufen hoch ohne mich dabei tot zumachen.

Kann also nur jedem Studi Low Performer Mut machen. Im Job werden die Karten neu gemischt. Der Weg dahin ist halt nur steiniger.

antworten
WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

gönn es ihm doch einfach.

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

Nein komplett falscher Ansatz, weil Einzelfall. Jeder der aktuell mit seinen Noten hadert, muss sofort etwas dagegen tun und nicht mit dem Motto „in der Arbeit werden die Karten neu gemischt“ weiterleben.

WiWi Gast schrieb am 23.02.2018:

Hier ist ebenfalls ein ehemaliger Low Performer.

  • Erstes Studium nach vier Jahren abgebrochen.
  • Für das zweite fast 7 Jahre benötigt. Macht über 20 Fachsemester im Studienbuch. Keine Praktika. Kein Ausland.

Habe dann die Kurve bekommen und bin nach mehreren Jahren Bodyleasing doch noch bei einem DAX OEM untergekommen.
Ich performe, netzwerke und liefere Ergebnisse. Rutsche damit kontinuierlich die Tarifstufen hoch ohne mich dabei tot zumachen.

Kann also nur jedem Studi Low Performer Mut machen. Im Job werden die Karten neu gemischt. Der Weg dahin ist halt nur steiniger.

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Ich glaube hier herrscht ein sog. Kommunikationshemmnis:

Niemand missgönnt m.M.n. jemandem ein hohes Salär. Es besteht aber dringendes Anraten zu erhöhtem Engagement vonseiten der etwas älteren Kollegen hier.
Warum ist das so?
Die etwas älteren Kollegen kennen auch den einen "Dussel Duck", der mit Fortune in den Geldtopf gefallen ist. Die meisten kennen aber nur einen davon. Die ganzen anderen "Donald Ducks" watscheln im Gleichschritt unter ferner Liefen den "Dagoberts" hinterher. Will sagen: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer...

Etwas deutlicher: Mit schlechten Noten und Abschlüssen macht ihr es euch unnötig schwer. Wenn ihr die Chance habt, reißt euch den Allerwertesten schon während des Studiums und der Schulzeit auf, dann müsst ihr nachher nicht Hoffen und Bangen...

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Du musst mal deine Einstellung überdenken. Mit 1,8 BSc von staatl Uni sowie 3 Praktika bist du absolut über Durchschnitt.

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Ich würde mich zu den s.g. Low-Performern zählen. Habe ein 3,0 Abi und 1,8 im Bachelor an einer non-target Uni. Ich plane zwar derzeit keinen Jobeinstieg, allerdings habe ich bisher 3 Praktikas absolviert bei relativ bekannten Unternehmen. Ich will hier jedem Mut machen, im Studium durchzuziehen und sich nicht von den High-Performern hier unterbuttern zu lassen. Klar ist es mit einem 3,0 Abi nicht einfach an halbwegs anständige Praktikas ranzukommen, viele Absagen gehören dazu, aber man wird belohnt..früher oder später :)

WiWi Gast schrieb am 20.02.2018:

Hallo zusammen, ich weiß, dass die meisten hier einen 1,x Schnitt in Regelstudienzeit von einer Target Uni mit 2 Auslandssemestern und 4 Praktika machen, aber laßt uns mal über die Low-Performer sprechen. Damit meine ich Leute, die z.B. einen 3,x Schnitt haben, Praktika nur bei kleinen Unternehmen haben (wenn überhaupt) und ansonsten alles normal ist, also normale IT Kenntnisse und nur Englisch+eine weitere Sprache.

In der Regel dürften diese Leute laut Forum ja so gut wie keinen Einstieg finden. Folgendes ist raus: Big4, DAX30, IB, UB, Forschung, MBB, Finance, etc.

Wo steigen diese Leute überhaupt ein? Ihr kennt doch bestimmt besagte Kommilitonen. Haben sie einen Einstieg gefunden? Wo sind sie eingestiegen?

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Du musst mal deine Einstellung überdenken. Mit 1,8 BSc von staatl Uni sowie 3 Praktika bist du absolut über Durchschnitt.

Genau das will ich sagen. Er hält sich für einen Low-Performer, obwohl er zu den besten 10% zählt und 3 Praktika gemacht hat. Ich kenne Studenten, die einen 3,x Schnitt haben und 0 Praktika gemacht haben. DAS sind Low-Performer.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass er nicht mal sein 3,0 Abiturzugenis bei der Bewerbung angeben muss, sondern sein Bachelor und seine Praktika reichen da aus, um angenommen zu werden, zumindest bei DAX.

antworten
WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Ich hatte einem Bachelor von 3,1 und habe danach erstmal fachfremd gearbeitet, aber nach einem halben Jahr der Suche bin ich bei einem MDAX Konzern eigestiegen. Nach den Noten wurde ich nicht gefragt.

antworten
WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

WiWi Gast schrieb am 22.02.2018:

Bist ja auch ne Frau. Alleine deshalb wird man heute bei Akademiker-Positionen bevorzugt
eingestellt und durchbefördert.

Letztens bei Porsche auf der FB Seite ein Bild der neuen Trainees gesehen. 3 Männer und 11 Frauen.

Bei Bosch gab es doch ein offizielles Statement, dass bevorzugt Frauen freie Führungsstellen bekommen.

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WiWi Gast

Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

Um mal auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen: Ich glaube nicht, dass Leute mit einem guten Uni-Schnitt unbedingt besser sind im Job. Natürlich kann sich der Einstieg eines 3,x Absolventen schwieriger gestalten als der eines 1.x Absolventen, aber nach ein paar Jahren Berufserfahrung kommt es nicht mehr auf die Noten an. Da ist es gut, wenn man überhaupt studiert hat oder im öD auch welchen Hochschulabschluss man hat.

Wenn man sich selbstständig macht, ist die Note völlig irrelevant. Ein Bekannter von mir hatte einen Bachelor von 2,8 und hat danach für 2 Jahre gearbeitet und sich dann selbstständig gemacht und was soll ich sagen, der Rubel läuft. Der Sprung in die Selbstständigkeit ist das schwierigste, wenn man einmal drin ist, ist das kein Problem.

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Bain-Karriereprogramm »Red Carpet« für Berufseinsteiger

Bain-Karriereprogramm "Red Carpet": Von oben aufgenommen betritt eine Business-Frau gerade einen roten Teppich.

Das neue Karriereprogramm „Red Carpet“ der Strategieberatung Bain & Company unterstützt Studenten beim Berufseinstieg. Ob Wirtschaftswissenschaftlerin oder Wirtschaftswissenschaftler im ersten Semester, Jurist im Staatsexamen oder Psychologiestudentin im Master: Das Karriereprogramm „Red Carpet“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Semester.

Studie: Hochschulabsolventen starten erfolgreich ins Berufsleben

Berufsstart: Ein Vogel landet im Getümmel.

Die Arbeitslosenquote liegt sowohl für Fachhochschul- als auch für Universitätsabsolventen mit traditionellen Abschlüssen – Diplom, Magister, Staatsexamen - nach einem Jahr bei 4 Prozent. Bachelors sind sogar noch seltener arbeitslos (3 Prozent, FH bzw. 2 Prozent Uni). Das zeigt die aktuelle Absolventenstudie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF).

Broschüre: Startklar - Tipps und Infos für Uni-Absolventen

Berufseinstieg: Ein Lego-Männchen steht am Start in einem Labyrint.

Wie gelingt der Start in den Beruf am besten? Hilfestellung leistet die Broschüre »Startklar«, die vom Informationszentrum der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp + klar neu aufgelegt wurde. Uni-Absolventen finden dort nützliche Tipps, wie sie ihrem Traumjob näher kommen.

Millenials mit Angst um Arbeitsplatz durch holprigen Berufsstart

Eine Frau klettert - wie nach dem Berufseinstieg - in einer Halle nach oben.

Die Generation Y, der zwischen 1980 und 1999 Geborenen, ist durch Probleme beim Berufseinstieg geprägt. Die Konsequenzen sind ein Gefühl der Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz. Die unter 35-Jährigen Millenials denken zudem überwiegend individualistisch, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Bildung auf einen Blick 2016: Start ins Berufsleben funktioniert

Blick auf Berufseinstieg: Der Gesichtsausschnitt einer Frau mit Auge und Augenbraue.

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2016“ bestätigt: Die deutsche Erwerbslosenquote liegt in allen Bildungsbereichen unter dem OECD-Durchschnitt. Das berufliche Bildungssystem in Deutschland beweist seine Stärke durch den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Der Bericht zeigt, wer einen Studienabschluss ergreift, hat einen Gehaltsvorteil von mehr als 50 Prozent. Im Ländervergleich sind in Deutschland besonders MINT-Studiengänge beliebt.

Vitamin-B beim Berufseinstieg der Königsweg

Eine goldene selbstgebastelte Krone symbolisiert die kostbaren Beziehungen beim Berufseinstieg.

Hochschulabsolventen, die über persönliche Kontakte ihre erste Stelle finden, erzielen höhere Gehälter, haben bessere Aufstiegschancen und bleiben diesem Arbeitgeber länger treu, so lautet das Ergebnis einer Absolventenbefragung vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Junge Menschen starten immer später ins Berufsleben

Ein Gemälde an einer geschlossenen Garage von Menschen, die in einer Kneipe sitzen und der Schrift:...what else?!

Anteil der Erwerbstätigen unter den jungen Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren von April 1991 bis Mai 2003 deutlich von 63% auf 48% gesunken.

McKinsey-Fellowship: Einstiegsprogramm Marketing & Sales für Studenten

Ein weißes Schild an einer roten Wand mit roter Aufschrift Warenausgabe und einem Pfeil nach links.

Hochschulabsolventen mit ersten Berufserfahrungen und Interesse an Marketing und Vertrieb können sich ab sofort für das Marketing & Sales Fellowship von der Unternehmensberatung McKinsey & Company bewerben. Der neue Jahrgang des Programms startet zum 1. Oktober 2017 in Düsseldorf, München oder Köln. Die Bewerbung ist bis zum 23. April 2017 möglich.

Berufseinstieg: Stipendiaten fordern bessere Digitalausbildung im Studium

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Die Digitalisierung ist längst nicht mehr aufzuhalten. Um auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt bestehen zu können, sollten junge Talente während des Studiums darauf vorbereitet werden. Fähigkeiten in der Analyse großer Datenmengen, Webanalysen und Programmierung zu besitzen, sehen Toptalente für den Berufseinstieg als zentral an. Das ergeben die neuen Ergebnisse der Umfrage „Most Wanted“ des Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Literatur-Tipp: Top-Karriere mit Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler

Handbuch-Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler 2010

Der erste Job soll top sein: Wer als Wirtschaftswissenschaftler nach der Uni durchstarten will, sollte auch Experte in Sachen Karriere, Bewerbung, Arbeitgeber und Einstiegsgehälter sein. Wie es mit Karriere und Jobeinstieg klappt, das zeigt zweimal im Jahr jeweils die aktuelle Ausgabe von »Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler«.

Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf Praxiserfahrung

Eine blaue Mappe mit der weißen Aufschrift Bewerbung rechts oben in der Ecke, auf einem Hocker im Garten.

Die Hochschul-Recruiting-Studie 2014 der Jobbörse Jobware und der Hochschule Koblenz deckt die wichtigsten Einstellungskriterien auf. Die Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf die Praxiserfahrung, den passenden Studiengang und Studienschwerpunkt.

OECD-Bildungsbericht 2014 - Rekordniveau bei Hochschulabschlüssen

Eine bunte Rechenmaschine für Kinder aus Holzkugeln.

In Deutschland erwerben mit 31 Prozent so viele wie nie einen Hochschulabschluss und ihre Jobaussichten sind perfekt. Nur 2,4 Prozent der Akademiker sind arbeitslos und sie verdienten 2012 mit einem Studium 74 Prozent mehr als ohne. Das geht aus dem aktuellen OECD-Bericht 2014 „Bildung auf einen Blick“ hervor.

6 Prozent mehr Hochschul­absol­venten im Jahr 2013

Eine undurchsichtige Tür mit dem angeklebten Papierschild Prüfung.

Im Prüfungsjahr 2013 erwarben rund 436 400 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschul­abschluss an deutschen Hochschulen. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften waren es insgesamt 139 756 Hochschul­absol­venten, von denen 80 529 einen Bachelorabschluss machten.

Meister sind Akademikern ab sofort gleichgestellt

Ein Frisörgeschäft mit dem Namen: Meisterschnitt.

Der berufliche Meister und der akademische Bachelorabschluss sind ab sofort gleichwertig. Meisterbriefe enthalten fortan den Hinweis, dass der Abschluss im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau 6 entspricht. Dieser Stufe ist auch der Bachelorabschluss zugeordnet.

Antworten auf Wo hat man als Low-Performer eine Chance?

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