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Probleme mit BerufseinstiegWiWi-A

Wie schlimm steht es um die Absolventen?

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

"Zahl arbeitsloser Wirtschaftsabsolventen wegen Finanzkrise deutlich gestiegen
15 Dezember 2009

Für Volks- und Betriebswirte wird der Berufseinstieg immer schwieriger. Laut einer Studie der Bundesagentur für Arbeit stieg der Anteil der unter 35-jährigen Arbeitslosen in diesem Bereich auf mehr als 40 Prozent.

Zwar ging die Arbeitslosigkeit unter Betriebs- und Volkswirten im Jahr 2009 entgegen dem Trend weiter zurück. Der Berufseinstieg wird jedoch immer schwieriger, wie aus einer Studie hat die Behörde festgestellt. So waren 2008 gut vier von zehn arbeitslosen Betriebswirten unter 35 Jahre alt. Zur Jahrtausendwende lag der Anteil junger Arbeitsloser erst bei 31,2 Prozent.

Während der Stellenmarkt für Volkswirte von Januar bis September stabil geblieben ist, verschlechterte sich die Arbeitsmarktsituation für Betriebswirte deutlich. So wurden gut 20 Prozent weniger Stellen bei der Arbeitsagentur gemeldet als im Vorjahreszeitraum.

Besonders stark fiel der Rückgang bei Unternehmensberatern aus, für die es fast 25 Prozent weniger Stellenangebote gab. Insgesamt waren bei den Agenturen für Arbeit von Januar bis September 2009 knapp 3.500 Offerten für Betriebswirte, 6.700 für Unternehmensberater und 300 für Steuerberater und Wirtschafsprüfer verzeichnet. Die gemeldeten Stellen für Volkswirtschaftler blieben mit 220 Angeboten auf Vorjahresniveau.

Als Betriebswirt oder Volkswirt sollte man jedoch nicht nur auf dem Arbeitsmarkt der Arbeitsagentur nach Arbeit suchen, sondern auch die Möglichkeit einer Existenzgründung in Betracht ziehen. Dafür hat man ja ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen. Das Handwerkszeug ist also da, um einen eigenen Betrieb oder ein eigenes Unternehmen zuführen."

Dazu brach der Stellenmarkt im www und Printmedien Branchenweise um zT fast 60% ein....

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Was ich hier höre ist teilweise echt lächerlich
Ich habe im September einen Bachelor Abschluss mit Schnitt 3.2. Habe ein Praktikum in der Automobilindustrie gemacht und noch eine längere Werkstudententätigkeit hinter mir, und habe auch in der Gastronomie gearbeitet. Sprich ein stink normaler Student, der ein Privatleben, Höhen, Tiefen und Persönlichkeit hat. Wenn ich meine Leistungen mit vielen Aussagen hier vergleiche müsste ich betteln gehen.

Nachdem ich festgestellt habe, dass die DAX Unternehmen zurzeit kaum einstellen, habe ich mich in der Gegend umgeschaut. Von ca. 25 Bewerbungen war ich bei gut 10 Gesprächen. Hab dann das erste Angebot auch gleich angenommen weil die Chemie einfach gestimmt hat.
Arbeite seit 1. Dezember bei einem 1300 Mann Metallverarbeitungsunternehmen im Controlling und Rechnungswesen. Mein Gehalt beträgt 2750 Euro Brutto im Monat. Reicht zum Wohnen und für den Master nebenberuflich, danach schaue ich weiter.
Kann also die Stimmung hier also nur Bedingt nachvollziehen.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

klar kannst Du mit 300 Euro in Polen leben, natürlcih nicht als dummer Deutscher dem jeder das Geld 10 fach aus der Tasche zieht, auserdem hat jeder Pole so seine Tricks sein Gehalt aufzubessern. Naja und das mit dem ins AUsland fahren. Wie viele Deutsche gehen den nach Norwegen, Schweden oder die Schweiz?
Den geht es nicht schlecht in D die wollen sich halt noch verbessern, ausserdem wer geht den ins Ausland, meist Handwerker und bildungsferne Schichten, ob nun in den USA oder Polen ist überall gleich.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Zum Thema

"Kann also die Stimmung hier also nur Bedingt nachvollziehen."

es ist nuneinmal so, dass momentan tatsächlich jeder 4. bis 5. Absolvent unter 35 Jahren länger arbeitslos ist. Dieses Zahlen wurden mehrfach im Herbst validiert.
Dazu kommen dann noch die, die in Praktika versauern und die, die in keiner Statistik auftauchen.
Schonmal von einer Firma über einen headhunter angesprochen worden, ob man nicht statt eines Jobs lieber 42 Wochenstunden für 250 Euro monatlich machen will...als Absolvent versteht sich??! Ich schon...aufgrund einer Direktbewerbung auf eine feste Stelle.

Es gibt hier leider eine Menge faked-posts unter den echten Erfolgsberichten, aber diejenigen die vom Erfolg berichten haben doch den Knall nicht gehört.

Controlling, Rechnungswesen, SAP, selbst (Nebenfach-)Informatiker...

das waren das ganze Jahr über genau die Aufgabenbereiche, für die pernmanent hohe Zahlen an Stellenangeboten vorliegen, weil dass zuwenige Studenten studieren.... es sind nicht die Modefächer. Und man kann diese Absolventen nicht so schnell entlassen und wieder ersetzen. Es sind FACH-Stellen...

Ein Vergleich, ich kenne Informatiker die in ein und derselben Firma beim Einstieg 2009 4K weniger Lohn bekamen, nur wegen des Jahres 2009 (Krisenausrede)
In dem selben Unternehmen verdient ein Kaufmann mit Berufsausbildung wegen SAP-Erfahrung aber auch seine 43K, weil "unersetzliche" Erfahrung...

Diese hirnlosen Hinweise, man müsse auch die KMU in die Bewerbungen miteinbeziehen, kann man sich auch sparen. solche Sprüche gibts im jeden Karriereguide ab Seite drei, gratis....
natürlich klappert man erstmal die Großen ab, weil diese überall präsent sind, aber spätestens ab Bewerbung 30 merkt man, uuuuups, kaum Großunternehmen verfügbar.

bei manchmal nur 60% Rücklaufquote der Bewerbungen, KMU mit Einstellungsstopps, Masseninsolvenzen, kaum Stellenanzeigen... da kommen sehr schnell 100 blinde Bewerbungen zusammen, für die man Zeit investiert, die einen für andere Bewerbungen fehlen, während man drei Monate auf Absagen warten darf

thats it...

in nur 9 Monaten stieg die Arbeitslosigkeit, der Absolventen insgesamt, um fast 30% und es gibt hier Leute, die nicht verstehen, dass man trotz aller Qualifikation, Noten, Praktika, Auslandsjahr, Zusatzqualifikationen, Freiberuflicher Erfahrung und drei, vier Fremdsprachen etc keinen Job findet, weil man nach unten mit Studenten und nach oben mit 5 jahren Berufserfahrung konkurriert...

Oder meint hier jemand, das EDEKA sich beschwerte, dass zur Jahresmitte über 900 Bewerbungen für 3 Traineestellen eingingen obwohl man sonst gehasst wie die Pest war oder Audi über 10000 Initiativebewerbungen in 5 Monaten erhielt oder Bosch HSG über 10000 Bewerbungen für eine Traineestelle usw wären Zufälle.... Das sind die Zahlen, die aus diesen Unternehmen heraus veröffentlicht werden

NEIN, kaum Stellenagebote, viele gefakte Stellenangebote (zwecks google ranking etc), Personalvermittler die sich mit Vermittlungsgutscheinen nach SGB zupflastern können und eben die young professionals die, wie ich, im Winter/ Frühjahr krisenbedingt freigesetz wurden....

Es gibt den Kriseneffekt. Jeder der den Job hat, sollte glücklich sein und jeder der im dreistelligen Bewerbungsbereich ankommt, braucht sich nicht wundern. Denn wer ein freundliches Gemüt hat, bekommt selbst am Telefon gesagt, man bräuchte eigentlich die Leute will aber ohne Not nicht einstellen, obwohl Anzeigen geschaltet werden, obwohl man auf Firmenkontaktmessen ist etc...

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

...Handwerker und bildungsferne Schichten gehen ins Ausland...
erklär mal bildungsferne Schichten!
Sei vorsichtig mit deinen Aussagen!
Ich kenne genug Akademiker die im Call Center jobben, kellnern oder noch schlimmer Hartz 4 bekommen, weil sie sich zu schade zum arbeiten sind.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

"Mein Gehalt beträgt 2750 Euro Brutto im Monat. Reicht zum Wohnen und für den Master nebenberuflich, danach schaue ich weiter.
Kann also die Stimmung hier also nur Bedingt nachvollziehen."

Na, da darf mir dir wohl gratulieren - vor allem dafür, dass du einen Vertrag unterschrieben hast, der dir selbst bei 13 Monatsgehältern weniger einbringt als einem ausgebildeten Industriekaufmann in selbiger Position :-)

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Der Kollege mit den 2750,- Euro hat alles richtig gemacht.. Der Industriekaufmann steht i.d.R. nach seiner Ausbildung auf der Straße und kann sich für ca. 8,00 Euro pro Stunde (je nach Region auch weniger) in ner Zeitarbeitsklitsche verheizen lassen.. So sieht das mittlerweile aus- macht mal die Augen offen...

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Wiwi-Diplomer dürfen sich auf keinen Fall unter 3k brutto verheizen lassen! Das bekommen ausgelernte Azubis im Kaufmännischen Bereich nach ein paar Jahren ja schon locker!

Hier muss die Verhältnissmäßigkeit gewahrt bleiben.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

"Wiwi-Diplomer dürfen sich auf keinen Fall unter 3k brutto verheizen lassen! Das bekommen ausgelernte Azubis im Kaufmännischen Bereich nach ein paar Jahren ja schon locker!

Hier muss die Verhältnissmäßigkeit gewahrt bleiben. "

Wiwi Diplomer haben noch nichts im Unternehmen geleistet und das Gehalt für Ausgelernte ist Branchenabhängig. In einem Dienstleistungsunternehmen findest du keinen ex Azubi der 2-3 Jahre später mit 3k im Monat nach hause geht-

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

3k brutto entsprechen einem Jahresgehalt von 36k, das ist ein Lohn für den ausgelernte Azubis einige Jahre Berufserfahrung brauchen. Bildet euch nicht ein, dass die normalen Angestellten alle im Schlaraffenland leben und die Studierten alle auf der Straße stehen!

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Der Azubi ist nach ein paar Jahren auch produktiver als ein Einsteiger!

Man studiert schließlich nicht für's Einstiegsgehalt, sondern für die Karrieremöglichkeiten.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Nachtrag: wer nur auf das Einstiegsgehalt schaut: Werdet Fluglotse. Drei Jahre Ausbildung dann 60k+

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

das ist auch ein sehr stressiger Job. Da brauchst du Nerven aus Drahtseilen!

Lounge Gast schrieb:

Bei vielen Beiträgen, die ich hier im Forum lese, kann es
einem nur Angst und Bange werden. Da ist die Rede von
mehreren Hundert Bewerbungen, die manch Absolvent trotz guter
Zeugnisse und umfangreicher Praxiserfahrung letztlich
erfolglos abgeschickt hat. Vor einiger Zeit geisterte sogar
die Zahl 10 Prozent durchs Forum - weil das der prozentuale
Anteil an Absolventen sein soll, der momentan Arbeit findet.

Ist es wirklich so katastrophal und aussichtslos? Wie lange
bewerbt ihr euch schon? Wie viele Bewerbungen habt ihr
abgeschickt? Welche Erfolgsquote konntet ihr verbuchen?

Ich selbst habe seit 3 Monaten gute 50 Bewerbungen
abgeschickt, ohne ein Vorstellungsgespräch erreicht zu haben.
Dabei habe ich immerhin einen FH-Abschluss von 1,8 -
allerdings in den begehrten Schwerpunktfächern Marketing und
Perso.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

ein azubi nach 4 jahren bringt dem unternehmen mehr als ein absolvent ohne nennenswerte erfahrung. die schere geht erst nach ein paar jahren auseinander, denn ohne studium ist die grenze irgendwann erreicht. top leute ausgenommen

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Wenn ich mir so ansehe, was die Absolventen in ihren Bewerbungen angeben, dann würde ich sagen, dass es genau zwei Typen gibt:

  1. die vollkommen realitätsfernen Träumer, die wirklich denken, dass sie mindestens 50 k €/Jahr wert sind

  2. die Pessimisten, die sich für 24 k €/Jahr anbiedern

Die vernünftigen gibt es wirklich selten, die irgendwo um die 3000 €/Monat verlangen.

Irgendwie scheint die Welt da momentan ein bisschen aus den Fugen geraten zu sein.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

sehr heftiger lebenslauf! Gratulation! Deine Chance wird schon nioch kommen - wenn Dein Problem die Bewerbugnen oder das VorstGespräch sein sollten tue halt was dageegen, wird schon klappen, toller Lebenslauf bislang!

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

sehr treffend beobachtet. deckt sich völlig mit meiner erfahrung (selber personaler). hinzu kommt dass von den realitätsfernen viele in ihrer bewerbung aufs peinlichste übertreiben was sie nicht alles bereits sind (letztens war einer "....ceo einer internetbasierten kommunikationsplattform" = admin einer interessensgruppe auf xing).

Lounge Gast schrieb:

Wenn ich mir so ansehe, was die Absolventen in ihren
Bewerbungen angeben, dann würde ich sagen, dass es genau zwei
Typen gibt:

  1. die vollkommen realitätsfernen Träumer, die wirklich
    denken, dass sie mindestens 50 k €/Jahr wert sind

  2. die Pessimisten, die sich für 24 k €/Jahr anbiedern

Die vernünftigen gibt es wirklich selten, die irgendwo um die
3000 €/Monat verlangen.

Irgendwie scheint die Welt da momentan ein bisschen aus den
Fugen geraten zu sein.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Ich habe einen sehr guten Abschluss mit Schwerpunkt Controlling und einiger Auslandserfahrung. Bei mir war die 5. Bewerbung erfolgreich. Hat 2,5 Monate gedauert, weil der Auswahlprozess sich so lang zog. Insgesamt hatte ich bis dahin dann auch über 20 Bewerbungen gemacht, mit etwa 25% Erfolgsquote (=Einladung zum ersten Schritt, sei es Telefoninterview o.ä.). Es war schwerer, als ich es mir vorgestellt hab, aber letztendlich dann auch nicht soo schwer. Möglich ist es allemal!

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

"Ich habe einen sehr guten Abschluss mit Schwerpunkt Controlling und einiger Auslandserfahrung. Bei mir war die 5. Bewerbung erfolgreich. Hat 2,5 Monate gedauert, weil der Auswahlprozess sich so lang zog. Insgesamt hatte ich bis dahin dann auch über 20 Bewerbungen gemacht, mit etwa 25% Erfolgsquote (=Einladung zum ersten Schritt, sei es Telefoninterview o.ä.). Es war schwerer, als ich es mir vorgestellt hab, aber letztendlich dann auch nicht soo schwer. Möglich ist es allemal!"

ersteinmal gratuliert man, dann:

hahahahahaha, und normalerweise über 30%, in der Krise deutlich über 40% der arbeitlosen Absolventen finden keinen Job aus lauter Langeweile...60000 frische Absolventen gehen mit Freunden in Hartz4 und wir alle machen uns nur was vor oder was???!

meine Fresse, haben die Herren Controller, SAPler etc immer noch nicht realisiert das sie nicht wegen Ihrer Kompetenz, sondern wegen des Mangels an Absolventen in diesen Bereichen einen Job bekommen???
Oder mit Glück, den wertvolles Können habt ihr kaum nach der Uni

habe fast 1,5 Jahre Berufserfahrung im Projektmanagent, hatte 1,3 im Examen (Vwl, Uni), 11 Monate freiberuflich während des Studiums in der Wettbewerbsanalyse (global player), 3 Monate Praktikum Internes Consulting im KMU, 11 Wochen Praktikum projektmanagement im Global Player....

Studiengang akkreditiert, 1 Jahr im Ausland (international akkreditiertes Masterprogramm business administration), Englisch verhandlungssicher, Spanisch Fachsprache, Niederländisch Fachsprache alles Unicert-niveau...

und bin trotzdem seit 9 Monaten arbeitslos. Rücklaufquote bei Bewerbungen 65%, unzählige die Fragen ob die Daten zusätzlich gespeichert werden dürften, also Personalplanung für über 6 Monate, weil man momentan nicht mehr als notwendig einstellt...

jeder mit nem Job sollte froh sein und nicht so tölpelhaft dämlich das Hemd aus der Hose hängen lassen...

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Habe BWL an der FH mit Schwerpunkt Marketing mit 2,7 abgeschlossen und bei einem größeren Konzern direkt eine Stelle bekommen. Ohne Vitamin B etc...

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Was soll denn bitte schwerer gewesen sein, als du es dir vorgestellt hast, wenn deine 5. Bewerbung schon erfolgreich war? Da kann ich nur den Kopf schütteln! Hast du 'ne Ahnung, wie viele Bewerbungen andere teilweise schreiben müssen? 50, 100, 200, ...

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

@alle, die meinen, dass der absolvent dem unternehmen nur geld kostet:

ihr kennt wohl die einfachste investitionsrechnung nicht!!!!!! diese fängt immer mit einer auszahlung an und wirft erst später ertrag ab! ein unternehmen, dass jemanden einstellt, weiß das!!!!! und der azubi hat auch geld gekostet, als er eingearbeitet worden ist - und der ist/war nicht so clever als ein absolvent, dem nicht alles 3mal erklärt werden muss!

ich verdiene 3k (incl. bonus) und für mich ist das völlig okay! es geht darum, was man damit alles anfangen kann! und meine freundin verdient auch noch a bißl! ordentliches gehalt und dazu noch sparsam sein, nur so wird man am ende (des lebens) glücklich.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Bei den Mist den hier einige Absolventen von sich geben, bezweifelt man stark, dass man Ihnen nicht alles dreimal erklären muss ;)

Damit sich das für das Unternehmen lohnt, muss ein Akademiker 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung haben.
Wohl in Investitionsrechnung nicht aufgepasst, hum??!

Zeit und Risiko (Opportunitätskosten) sind nämlich im Arbeitsverhältnis die Faktoren die die Rendite bestimmen. Beide geht lange zu LASTEN der Unternehmung.

Schön, so ein Jungabsolvent kann viel Fachvokabular, hat bestenfalls einen Vorsprung in bestimmten Regelwerken, User software oder ähnliches, das bisschen Erfahrung aus 2,3,4 Praktika ist meist lachhaft, weil innerhalb einer bestimmten Unternehmensumwelt aufgeschnappt...

genausowenig wie ein Germanistikabsolvent eine bahnbrechende Neuauslegung von Goethes Faust liefern kann, genausowenig wird ein BWLer im Unternehmen im Alleingang IFRS einführen können, eine komplette Marketingkampagne starten oder die Effizienz steigern oder oder oder...

selbst bei uns BIG4 sprechen wir intern von "Indianern", Absolventen werden mit durchgeschleppt, bekommen Stück für Stück mehr Verantwortung. Das unterscheidet sie von Praktikanten

Absolventen sind lange genug dabei um langsam Kompetenz AUFZUBAUEN... und bei der Masse an Absolventen, dass kann ich Ihnen garantieren, fragt man sich bei gut einen Drittel, wie die überhaupt die Universität besuchen konnten...meistens merkt man das aber schnell: Durch reines Auswendiglernen

Was meinen Sie denn, warum selbst Germanistik-Nebenfach BWL im Jahr 2008 noch Berufschancen hatten oder Wirtschaftpädagogen mit Nebenfach Bwl als Business Analyst im IT bereich starten konnten, während wir in Firmen diese Bewerbungen heuer nicht einmal mehr bis zum Ende lesen...???

Stagnierender Arbeitsmarkt und jeder Idiot bewirbt sich. Firmen haben die Fluktuation ausgeglichen, und, seltener, Personal aufgestockt.

Soviel Absolventen braucht man nicht in Deutschland, wir haben 180K arbeitslos dasitzen, nach zwei jahren Aufschwung waren davor 160K arbeitslose Akademiker am Markt, nach der New-market-bubble über 250K (SIC!)

Wir haben sogar Firmen als Kunden die uns offen sagen, dass die einzig FHler und Berufsakademie-Absolventen einstellen, nicht wegen der Kompetenz, die ist meist auch bei denen nicht da, nein, weil die LANGFRISTIG weniger Lohnkosten verursachen!!!!!!!

Aber Hauptsache, jeder arrogante Schnösel meint, er hätte persönlichen Wert nur durch einen höheren Abschluss

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

für mich liest sich der thread wie folgt:

absolventen, die das zeug zu einem job haben, bekommen auch jetzt einen, trotz der krise. die andren bekommen nichts und hätten auch ohne krise nichts bekommen (jetzt können sie es auf die krise schieben). dabei geht es nicht mal um den guten lebenslauf, sondern rein um den menschen allgemein. bei uns im jahrgang kommen die unter, die es verdient haben, egal ob sie marketing oder rechnungswesen als schwerpunkt hatten.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

bzgl:

"für mich liest sich der thread wie folgt:

absolventen, die das zeug zu einem job haben, bekommen auch jetzt einen, trotz der krise. die andren bekommen nichts und hätten auch ohne krise nichts bekommen (jetzt können sie es auf die krise schieben). dabei geht es nicht mal um den guten lebenslauf, sondern rein um den menschen allgemein. bei uns im jahrgang kommen die unter, die es verdient haben, egal ob sie marketing oder rechnungswesen als schwerpunkt hatten."

Ist dir in letzter Zeit irgendetwas schweres auf den Kopf gefallen?!

2008: Arbeitslosigkeit unter Wiwi--Absolventen etwa 30%,

2009: offizielle Arbeitslosigkeit deutlich über 40%, Schätzungen des IAB gehen bis zu 58% mit inkl Praktikanten und dropouts aus...

Willst du uns nun in deiner unendlichen Weisheit erzählen, dass bei 30% Zunahme der Arbeitslosigkeit in weniger als 9 Monaten plötzlich alles charakterliche Flaschen sind, die selbst schuld sind, das diese keinen Job finden ???

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Weiß ja nicht, welchen thread du durchgelesen hast, aber in dem thread hier gibt es auch unzählige Leute mit guten oder gar sehr guten noten, die keinen Job kriegen und diese hätten ja eigentlich das Zeug dazu. Von daher ist die Aussage schlicht falsch von dir, dass jeder, der das Zeug dazu hat, auch einen Job bekommt.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

sieht es bei den reinen BWLern so schlecht aus ? Bin Wirtschaftsinformatiker, hatte nach 4 Bewerbungen gleich 2 Gespräche, davon 2 Zusagen, mit 45 k fix + 6 k variabel, 40 h Woche, Mittelstand

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Wer hat es denn deiner Meinung nach verdient? Du selbst zählst, nehme ich an,auch zu den Auserkorenen. Nenne den armen Aussenseitern doch wenigsten den Grund für ihr Joblosigkeit.

Lounge Gast schrieb:

Bei vielen Beiträgen, die ich hier im Forum lese, kann es
einem nur Angst und Bange werden. Da ist die Rede von
mehreren Hundert Bewerbungen, die manch Absolvent trotz guter
Zeugnisse und umfangreicher Praxiserfahrung letztlich
erfolglos abgeschickt hat. Vor einiger Zeit geisterte sogar
die Zahl 10 Prozent durchs Forum - weil das der prozentuale
Anteil an Absolventen sein soll, der momentan Arbeit findet.

Ist es wirklich so katastrophal und aussichtslos? Wie lange
bewerbt ihr euch schon? Wie viele Bewerbungen habt ihr
abgeschickt? Welche Erfolgsquote konntet ihr verbuchen?

Ich selbst habe seit 3 Monaten gute 50 Bewerbungen
abgeschickt, ohne ein Vorstellungsgespräch erreicht zu haben.
Dabei habe ich immerhin einen FH-Abschluss von 1,8 -
allerdings in den begehrten Schwerpunktfächern Marketing und
Perso.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

bei uns
im jahrgang kommen die unter, die es verdient haben, egal ob
sie marketing oder rechnungswesen als schwerpunkt hatten.

Ich hoffe du weisst schon, wie ueberheblich das klingt. Arbeit ist kein Pokal, der nur an die Top 10 ausgegeben wird. Arbeit ist ein elementares Recht laut UN Menschenrechtserklaerung. Hier geht es nicht um ein Spiel, sondern um den Lebensunterhalt. Es geht nicht um die Hoehe des Gehalts, sondern um die Frage ob man eine Wohnung bezahlen oder eine Familie gruenden kann.
Ich bin Gott sei Dank in Lohn und Brot mit 2 Autos und nem dicken Sparkonto. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich 2009 den Einstieg geschafft haette. Dir wuerde ich mal ein paar Jahre Arbeitslosigkeit wuenschen, damit du von deinem Egotrip runterkommst.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Es kommen die unter die es verdient haben?
Und was verdient der Rest?

Im Kolloseum mit den Löwen schmusen oder was?

Lounge Gast schrieb:

für mich liest sich der thread wie folgt:

absolventen, die das zeug zu einem job haben, bekommen auch
jetzt einen, trotz der krise. die andren bekommen nichts und
hätten auch ohne krise nichts bekommen (jetzt können sie es
auf die krise schieben). dabei geht es nicht mal um den guten
lebenslauf, sondern rein um den menschen allgemein. bei uns
im jahrgang kommen die unter, die es verdient haben, egal ob
sie marketing oder rechnungswesen als schwerpunkt hatten.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

An meinen Vorredner:

komm mal wieder runter von deinem hohen Roß - die Realität sieht nämlich anders aus. Sicher gibt es viele, die auch ohne Krise keinen Job bekommen hätten, aber wenn ich den Satz höre, dass es um den Menschen und nicht um den Lebenslauf geht, kann ich nur lachen.
Ich (Magister) habe auch eine 1 vor dem Komma und habe einen sehr guten Lebenslauf mit Auslandsaufenthalten, Fremdsprachen etc. - trotzdem: 70 Bewerbungen, 70 Absagen, kein Interview. Die Personaler scheren sich einen feuchten Kehricht um den Menschen - die sehen nur den Lebenslauf und geben Bewerbern, nicht die geringste Chance sich auch mal von ihrer "menschlichen" Seite zu zeigen.
Also, nachdenken und informieren, bevor man hier alle Arbeitssuchenden verteufelt.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

wer will, der bekommt auch was!!!

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

An den Projektmanager; woher willst du wissen was für Kompetenzen die Leute hier haben, oder ganze Berufsgruppen im Allgemeinen? Ich weiss nicht, was du eigentlich genau sagen willst, außer Frustration ausdrücken. Viel Glück bei deiner Jobsuche.

Und was an der Suche schwerer war als ich dachte: ich hätte nicht damit gerechnet, dass bei über 20 Bewerbungen 75% direkte Absagen kommen. Das mag für manche nach Luxusproblem klingen, aber nach den Erfahrungen meiner Freunde aus dem Sommer 2008, die mit deutlich weniger Bewerbungen gleich mehrere Angebote hatten / bzw sich teilweise nicht mal richtig bewerben mussten, weil sie nach Uni-Wettbewerben angesprochen wurden und lediglich ein Interview machen mussten, war das verhältnismäßig langwierig bei mir.

Sicher müssen viele mehr kämpfen, aber auch für die gibt es Chancen. In Krisenphantasien zu versinken hilft jedenfalls nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

kapier das nicht, hier suchen angeblich etliche händeringend nen job und wir finden keinen neuen adäquaten mitarbeiter, es bewerben sich nur n haufen luschen, quereinstieger und ähnliches...

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Naja, wenn du nicht mal elementare Thesen der Angebots-Nachfrage Deckung in freien Märkten kapierst, wundert es mich nicht dass keiner bei euch anheuern will, period

Lounge Gast schrieb:

kapier das nicht, hier suchen angeblich etliche händeringend
nen job und wir finden keinen neuen adäquaten mitarbeiter, es
bewerben sich nur n haufen luschen, quereinstieger und
ähnliches...

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

bzgl:

"aber nach den Erfahrungen meiner Freunde aus dem Sommer 2008, die mit deutlich weniger Bewerbungen gleich mehrere Angebote hatten"

"Sicher müssen viele mehr kämpfen, aber auch für die gibt es Chancen. In Krisenphantasien zu versinken hilft jedenfalls nicht."

Siehst du, genau das ist dein Problem. keinen Sinn für Realität, keine eigene Erfahrung, aber schön laut krähen.

Erstens, ich habe insgesamt 2,5 Jahre Zeit Erfahrung im Arbeitsleben. Fast alle Abteilungsleiter, Projektmanager, Unternehmenleiter, externen Consultants und Kunden hatten unisono eine Meinung:

Der Absolvent hat eine Fachsprache auswendig gelernt, die er erstmal durch Erfahrung und weitere Learningn on the Job umzusetzen muss.
Ein ABSOLVENT egal welcher Fachrichtung hat keinen Wert, außer das er hochspezialisiert sehr schnell dazu lernt.

So, zum Arbeitsmarkt:

Bei uns waren Sommersemester 2007 etwa 900 Leute im gesamten Hauptstudium, davon deutlich weniger als 100 als WP, Controller Rechnungswesen... erster Punkt warum ihr ganz andere Berufsaussichten habt, es gibt zu wenige von euch, erst recht zu wenige mit richtiger Erfahrung...

zweitens, zwischen 2006 und 2008 hatten wir einen WIRTSCHAFTSBOOM !!! die Arbeitslosigkeit unter Absolventen der Wiwi halbierte sich fast und jeder Idiot der etwas draufhatte wurde angelernt... als Vwl´er (trotz Examen mit 1,3) im Projektmanagement weiß ich wovon ich rede!

Ich selber habe erlebt wie ein unserer Praktikantinnen, Romanistik und Nebenfach Bwl, mit zwei Kursen SAP und dem Praktikum, danach als Busines Analyst IT einstieg... und die hatte kaum analytisches Denken gezeigt, aber eben SAP-erfahrung.

Ein befreundeter Wirtschaftspädagoge mit Notenschnitt 3,4 schaffte den Einstieg als Prozessmanagement Consultant bei der 6 größten europäischen IT Consulting Firma.... und das sind keine Einzelgeschichten sondern hört man häufig.

Nun aber die REALITÄT 2009, auch wen oben wohl jemand die gleichen Daten gelesen hat und uns davon berichtet:

zwischen Februar und September stieg die Arbeitslosigkeit unter Wiwi-Absolventen um über 30% auf deutlich über 40%-Punkte.
praktikanten und Dropouts mit eingerechnet redet man im IAB von mindestens 58% der Absolventen, die keinen Job fanden.

IT-Sektor, über 25% höhere Arbeitslosigkeit im Großteil des Jahres, Ingenieure über 1/8 höhere Arbeitslosigkeit.... usw.

Insgesamt ein sehr hoher Anstieg in SEHR KURZER ZEIT und dann Erholung des Marktes seit etwa September / Oktober 2009 bis heute

Und du laberst von "Krisenfantasien"...

ICH habe erlebt wie unsere Kunden Insolvent gingen, weil sie kein kurzfristiges Kapital mehr bekamen, Firmen mit 40 Jahren Firmengeschichte.
ICH habe erlebt, was es heißt wenn in dieser namhaften Firma, meinem ex-Arbeitgeber, 15% Programmierer und 35% der Stabsabteilungen gekündigt wurde, weil Kurzarbeit nicht den Auftragswegbruch kompensieren konnte.

Und ich habe erlebt, wie man sich mit Absolventen um die wenigen Jobs regelrecht prügeln muss, weil die Stellenanzeigen teilweise, branchenbezogen, um 60% eingebrochen sind....

Schon mal eine Absage bekommen, man wäre zu alt mit 27, oder weil der tab-stopp im Lebenslauf um 0,5 Punkte der Schriftgröße versetz war...???
Unternehmen haben im Sommer 2009 das AGG teilweise komplett ignoriert und weiter oben schreibt ja auch einer, FH und BA bevorzugt, wegen langfristigen Lohneinsparungen...

natürlich hat man noch Chancen, aber wenn man wie du keine Ahnung hat, was es bedeutet nach 24 Stunden die emailabsage zu bekommen: VERMERK EINSTELLUNGSSTOPP

was es bedeutet wenn man trotz Praktika, Berufserfahrung, Auslandserfahrung, zusatzqualifikationen, sehr guten Notenbild, hoch gerankte Stammuni, akkreditierten Studiengang etc über 9 Monate unisono zu hören bekommt, "Wir stellen nur ein wenn wir wirklich müssen" oder "Die Stellenanzeige ist nur der Reputation willen (googleranking)" oder "ja wir suchen, aber stellen vor März 2010 nicht mehr ein (gehört im AUGUST 2009)

wenn man von all diesen Sachen NICHTS erlebt hat und durch jeden aus demselben Fachbereich ersetzt werden kann, dann sollte man sich freuen, dass man nen Job hat und nicht so selten d.... Sprüche daherreden

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

na dann veröffentliche hier doch mal eine stellenanzeige

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

@"indianer":

sie vergessen, dass das unternehmen ganz rational nachgerechnet hat, und dennoch zum ergebnis kam, dass man einen absolventen braucht - trotz "mitschleppens" durch die abteilungen.

sachberater einzustellen statt absolventen, weil sie billiger sind, ist eher von kurzfristiger natur. jedes unternehmen muss das selber entscheiden, aber in meinem unternehmen gibt eben jobs, für die man studiert haben muss, und diese werden immer mit leuten besetzt, die studiert haben - auch wenn gerade krisenstimmung ist!

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

"In Krisenphantasien zu versinken hilft jedenfalls nicht."

Krisenphantasien?! soso...:

"Arbeitslosigkeit unter Akademikern 2009 stark angestiegen

(AFP) – Vor 5 Tagen

Berlin — Die Arbeitslosigkeit unter Akademikern ist im Krisenjahr 2009 stark angestiegen. Wie die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit berichtet, waren im Dezember vergangenen Jahres 11,3 Prozent mehr Akademiker arbeitslos als im Januar desselben Jahres. In absoluten Zahlen bedeutet das einen Anstieg um 17.000 auf 167.000 beschäftigungslose Hochschulabsolventen.

Das ist der stärkste Anstieg der Arbeitslosigkeit unter Akademikern seit der Krise der New Economy Anfang des vergangenen Jahrzehnts. Zwischen 2001 und 2002 stieg die Zahl arbeitsloser Hochschulabsolventen von 180.000 auf 224.000, das ist ein Plus von fast 25 Prozent.

"Wir haben das erwartet", sagte Klaus Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) der "Welt". Betroffen seien vor allem die Elektro-, Metall- und Hochleistungstechnologie, also Branchen, in denen viele Facharbeiter mit Hochschulabschluss beschäftigt sind. Gleichzeitig gibt es dem Bericht zufolge immer mehr Hochqualifizierte, die von Hartz IV leben müssen. 2009 stieg ihre Zahl um zehn Prozent, inzwischen gelten 60.000 Akademiker als "arm"."

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

welche Firma oder welche Branche?

Lounge Gast schrieb:

kapier das nicht, hier suchen angeblich etliche händeringend
nen job und wir finden keinen neuen adäquaten mitarbeiter, es
bewerben sich nur n haufen luschen, quereinstieger und
ähnliches...

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

"kapier das nicht, hier suchen angeblich etliche händeringend nen job und wir finden keinen neuen adäquaten mitarbeiter, es bewerben sich nur n haufen luschen, quereinstieger und ähnliches..."

und wo ist das problem bei quereinsteigern? diese bringen sicherlich nicht weniger mit als "frische" absolventen...

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Bei mir lief es auch viel schwieriger als erwartet. Habe erst ein FH-Diplom mit den Schwerpunkten Finanzmanagement und Rechnungswesen (1,8) anschliessend noch einen 4-semestrigen Uni-Master in Controlling, Banken und Int. Management (1,3) gemacht.

Trotz sehr guter Noten, verhandlungssicherem Englisch, mehreren Praktika (u.a. im Ausland bei einer grossen Bank) und Studium in Regelstudienzeit habe ich auf fast alle Bewerbungen als Trainee und bei Banken eine Absage bekommen. Bei nicht-finanzdienstleistern lief es etwas besser.

Insgesamt habe ich ca. 30 Bewerbungen in der freien Wirtschaft verschickt und bin 6 mal zum Interview eingeladen worden. Im Bereich Universität (als wissenschaftlciher Mitarbeiter) habe ich mich auf 5 Stellen beworben und schliesslich ein Jobangebot erhalten. Ich habe aber auch gemerkt, dass es ab September/Oktober deutlich besser lief als noch im Sommer 2009. Also Kopf hoch, ich glaube auch, dass die Zeiten langsam besser werden.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

zum Projektmanager: dass deine Situation nicht toll ist, kann ich zwar nachhvollziehen, aber du solltest mal etwas weniger generalisieren.

1) wenn du wirkliche Arbeitsmarktkrisen suchst, dürftest gerade du als VWLer ja wissen, dass du dafür nach Spanien Irland, ins Baltikum, die USA gucken kannst. Nach Deutschland im Moment so ziemlich als letztes. Was natürlich nicht heisst, dass der starke Abschwung des letzten Jahres keine Spuren hinterlassen hat, aber das habe ich auch nicht gemeint. Was ich meinte und nach wie vor meine ist, das zB der zitierte Anstieg der ABsolventenarbeitslosigkeit um 11% nicht gerade nach einer Arbeitsmarktdepression aussieht. Wie ich auch 3 Jahre mit halbwegs vernünftigem Wirtschaftswachstum zwischen 1,3 und 3 % nicht als Boom ansehe, auch wenn Spiegel und Welt das 3mal pro Tag wiederholt haben, wie sie nun ihr Krisenkinder-Label zelebrieren.

2) Von was für Arbeitslosenraten von 30 oder 40% redest du eig.? Am Tag nach dem Diplom? Klar dauert es ein paar Monate sich zu orientieren. Generell liegt die Akademikerarbeitslosigkeit seit langem unter 5%.

3) Was soll mir deine Tabstopp und Einstellungsstop Geschichte sagen? Kann jedem passieren, dann bewirbt man sich halt woanders. Ich habe mich auch auf Anzeigen beworben, wo ich vermute, dass es nur Imageanzeigen waren. Ist scheisse, aber dann macht man eben weiter.

4) jeder muss in einem neuen Job angelernt werden. Bei Absolventen wird etwas länger dauern, aber ganz ehrlich, wie viele BWL Jobs gibt es, für die du Jahre lang lernen musst, um Wert zu schaffen? Arbeitskräfte sind eine mittel/langfristige Investition und wenn du bisher nur Chefs hattest, die Absolventen nach einem normalen Einarbeitungszeitraum nicht wertbringend einsetzen können, liegt das vielleicht mehr an Ihnen als an den Absolventen.

5) Es gibt weniger Controller als z.B. Marketingleute, daher finden Controller in der Regel leichter einen Job. Und? Was sagt uns das? Wenn dich das stört, studier doch einfach Controlling. So funktioniert ein Markt, solltest du als VWLer doch dann auch gut verstehen.

6) weisst du nichts über meine Erfahrungen/Kompetenzen oder die von anderen hier. Jeder ist irgendwie ersetzbar, aber sicher nicht von jedem, denn es geht im Job um einiges mehr als um Fachwissen. Solltest du als Projektmanager ja auchbisweilen festgestellt haben.

Schlussfolgerung: du hattest sicher etwas Pech, das tut mir zwar Leid und hätte mir genauso passieren können. 2007 sah es besser aus als 2009, ist auch nicht wirklich strittig. Heisst aber immer noch nicht, dass jetzt Jahrhundertkrise herrscht, obwohl die BIP Zahlen sicher anderes hätten erwarten lassen.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Leute die Krise ist vorbei! Es gibt wieder Stellenanzeigen und vermehrte Einstellungen. Also auf gehts!

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Wer sagt Krise ist vorbei? Krise dauert immer noch und die Arbeitgeber nutzen das schamlos aus. Im April habe ich angefangen Job zu suchen. Bin WI. Ing. Uni Note 2,4. Das erste Angebot kam im November 1800€ Brutto. Jetzt arbeite seit einem Monat für 2700 Brutto.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

@ längerer Post vom 30.1 an projektmanager:

Es ist ja seit jeher das Vorurteil, das Bwl´er bestimmter Fachbereiche rein repetitive Arbeit verrichten, also maximal das Kleinhirn anschalten.
Aber etwas weniger Einfältigkeit dürfen Sie sich als frischer Akademiker mit Job schon leisten. Ansonsten, bei all dem Mist den Sie von sich geben, wäre an Ihnen ein Studien- und ein Arbeitsplatz verschwendet worden.

Zu 1.) / zu 2.)

ich grenze die ganze Zeit vollkommen richtig ab, dass die Krise maßgeblich Februar bis September/ Oktober 2009 am Arbeitsmarkt wirkte. Darauf beziehe ich mich, auf die OFFIZIELLEN DATEN der Arbeitslosigkeit unter Wiwi-ABSOLVENTEN die um diese Zeit von knapp über 30% auf deutlich über 40%-Punkte anstieg.

zzgl Praktikanten, Leute die sich selbstständig machen, nicht im System anmelden, sich nach dem Studium extra immatrikulieren um nicht arbeitslos zu sein usw usw usw.
Dann reden wir inoffiziell von ca 58% der Absolventen die 2009 KEINEN JOB bekommen haben.

Menschen sind nicht teilbar, ergo, schlimmstenfalls nicht einmal jeder 2te hat einen Job bekommen, bestenfalls bei der Betrachtung der über 40% Arbeitslosen Wiwi-Absolventen die angemeldet sind, ebenfalls NUR JEDER 2te

DAS IST REALITÄT an der sie weder beteiligt waren, noch über die sie in ihrer Einfältigkeit mitdiskutieren können.

30%iger Anstieg der Arbeitslosigkeit unter Wiwi_Absolventen im Altersbereich 25 bis 34 Jahre in weniger als 9 Monaten, dann eine Verbesserung seit etwa Oktober....

ICH REDE DIE GANZE ZEIT VON Wiwi-ABSOLVENTEN, d.h statistisch:

Frische Absolventen zzgl jene mit UNTER 3 Jahren Berufserfahrung.

Selbst bei der totalen Rechnung, an die sie sich tölpelhaft klammern, bedeutet dies:

von nur weniger als "5% akademische Arbeitslosigkeit in Deutschland" sind über 30% der arbeitslosen Akademiker als Absolventen beinhaltet.
knapp 60000 von allen 167.000 "wenigen" arbeitslosen Akademikern sind Absolventen aller Studienrichtungen mit WENIGER ALS DREI JAHREN BERUFSERFAHRUNG !!!

Und für diese, ob Wiwi oder nicht, war die Wirtschaftskrise vernichtend in ihrer Wirkung. Ob bei uns oder im Ausland.

Wenn Sie zu dämlich sind Zahlen ins Verhältnis zu setzen, dann hätten Sie nicht studieren sollen. Erst recht nicht, mutmaßlich, Controlling.
In Ihrer Parallelrealität erkennen Sie nicht einmal, was für einen massiven Wirtschaftsboom es gab, insbesondere für Wiwi-Akademiker...

2005: rund 17000 sic! arbeitslose Bwler gemeldet, plus rund 14000 Unternehmensberater, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

2006: jeweils etwa 14000 GEMELDETE Arbeitslose

2007: etwa 9000 Bwler und 12500 Berater, WP, StB

2008: etwa 6000 Bwler und 9000 Berater, WP, StB

(Daten aus Diagramm des IAB abgelesen) zuzüglich allen die Nebenfach Bwl haben, Wirtschaftsinformatik, Wi-Päds etc die alle in dem oben mehrfach erwähnten Anstieg der Wiwi-Absolventenarbeitslosigkeit miteingeordnet werden müssen! und zzgl allen die nur private Arbeitsvermittler nutzten.

Dann aber in kaum mehr als 10 Monaten 11% höhere GEMELDETE Arbeitslosigkeit unter Akademikern, alleine bereits über 30% Zunahme bei den Wiwi-Absolventen auf deutlich über 40 Prozentpunkte... wollen oder können Sie das nicht begreifen was das heißt, für jeden arbeitslosen Akademiker, nicht nur für mich mit erster Berufserfahrung.

Ich tippe auf „sie können nicht“. Genauso wenig wie Sie den Vorteil zu schätzen wissen, dass Controller, Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfer und taxation, alles zusammen, vielleicht nicht einmal 10 bis 15% der Absolventen stellen und somit exzellente Einstiegschancen haben, die letztes Frühjahr nicht einmal Informatiker hatten…

SIE SIND SO EINFÄLTIG UND IGNORANT DAS DIE KRISE NICHT IN IHREN AUGEN ERSCHEINT, DIESE ALS FANTASIE ERSCHEINT ???!

Und vergessen Sie dabei nicht... WIR SIND WIRKLICH MIT EINEM BLAUEN AUGE DAVON GEKOMMEN.

Wir hatten als ich noch studiert hatte 253000 arbeitslose Akademiker!

Aber es ist wahr, Kopf in Nacken, weitermachen. Wenn die Erholung des letzen Quartals anhält, aber nur wenn, bleibt es beim blauen Auge mit Selbstzweifeln und verletzten Ego/Idealismus für Akademiker...

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

@ den Einfaltspinsel der da was von Chancen im Ausland schreibt.

Belgien hat zB Franzosen mit Strafabgaben belegt um Arbeitsplätze zu schützen (Franzosen haben ein besseres Stundenlohn/max. Arbeitsdauer-Verhältnis als Grenzgänger), Schweizer hatten die Begrenzung von Deutschen Arbeitnehmern vor, UK hat über 80000 Absolventen die arbeitslos sind, USA und Spanien melden Rekorde der Arbeitslosigkeit, Spanien und Portugal auch für Akademiker, in Irland und den CEES ist noch größere Krisenstimmung als in Deutschland, weil die beinahe insolventen Staaten die Unternehmen schröpfen und Österreich hatte im Jahresvergleich im Winter eine 28% höhere Arbeitslosigkeit unter Akademikern (40% aller arbeitslosen Akademiker sind Betriebswirte !!!)

Also mal bisl das Hirn einschalten bevor man so platte, einstudierte Phrasen drischt. klar soweit?!

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

hum, als Wirtschafts-ING werf ich mal meinen Hut in den Ring.

@ Controlling mit Job

back to roots, drehen sie bitte noch mal eine Runde im Grundstudium, Ökonometrie !!!
Sie sind wirklich degeneriert im Umgang mit Zahlen!

Wirtschaftkrise hieß für uns ING allgemein folgendes:

zeitweilig bis Herbst 51% höhere Arbeitslosigkeit.

in absoluten Zahlen jedoch: 4500 Ingenieure unter 35 Jahren unfreiwillig arbeitslos, 27000 Stellen unbesetzt !!!

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

@ Controller und "der der es verdient"

Früher hätte man sowas wie euch durch eine "preußische Gasse" gehen lassen...

Daten vom Oktober 2009: 12.500 Stellen bei 10.700 "gemeldeten" Arbeitslosen

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Um diesen Thread nochmal nach oben zu holen:
Spürt schon jemand was vom Aufschwung?
Von mir kann ich sagen, dass ich langsam kalte Füße bekomme: 27, bwl studium 2 jahre her, stecke gerade im 250€ praktikum und auf dem arbeitsmarkt ist tote hose.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Die Lage in Berlin: Arbeitsmarkt ist TOT (für BWLer & VWLer).
Mittelstand zahlt nicht mehr als 24 K - 27 K. (betone MITTELSTAND).

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Ich kann mich dem nur anschließen...irgendwie scheint es in den Personalabteilungen doch sehr zurückhaltend zuzugehn was Neueinstellungen angeht. Der Witz ist, dass auf den Karrieremessen geworben wird wie eh und je.

Denn entweder war meine Bewerbung schlecht, wovon ich nicht ausgehe, oder ich hatte riesiges Pech.
Habe mich bei 32 Unternehmen beworben (Uni Bwl Diplom Vorabzeugnis mit Note 1.4, 2 Auslandsstudienaufenhalte, 2 Auslandspraktika, 1 nationales Praktika, Regelstudienzeit eingehalten, Berufsausbildung und trotzdem erst Mitte-Ende 20) und habe lediglich 3 Einladungen bekommen, wovon eine wohl alle einzuladen scheint, wie ich hier in nem anderen Thread gelesen habe. Die Lage scheint also mehr als mies zu sein.

Viele Unternehmen schreiben aus Personalmarketinggründen Stellen aus, die garnicht existent sind...das konnte ich im Rahmen meiner Diplomarbeit rausfinden. Außerdem hab ich mal gehört, dass derzeit auf 70 Bewerber eine Einladung kommt....na dann viel Spass. Wird Zeit, dass die Krise vorübergeht und den Unternehmen der Angstschweiß auf der Stirn steht, wenn der demografische Wandel richtig einsetzt und die schwachen Jahrgänge kommen....

Mittlerweile hab ich ein Angebot, mal sehn was ich mach...

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Ich würde mir um einen gut bezahlten Job keine Sorgen machen.

Die meisten können nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung nicht einen ordentlich Satz auf englisch bilden oder flüssig Text in der Muttersprache lesen.

Als BWL-Absolvent ist man mehr als überdurchschnittlich gut qualifiziert und wird bei entsprechendem Auftreten auch einen gut bezahlten Arbeitsplatz finden.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

also och habe einen miesen job im b2b vertrieb bekommen nach ca 7 monaten suche ... bekomme 2500€ fix plus 2% vom umsatz derladen hat ca 20 mio € im jahr umsatz ....
hoffe mal die jahre wechseln zu können ....

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Was mich mal interessieren würde, ob man eine halbwegs gute Absolventin als persönliche Assistentin finden könnte? Bin beruflich sehr viel unterwegs und habe eigentlich kaum Zeit mich um den ganzen Haushalts- und Verwaltungskram zu kümmern. Wäre doch ein angenehmer Job, vielleicht 15-20 Stunden die Woche, so dass genug Zeit für Bewerbungen/Fortbildung o.ä. bleibt und sie könnte gerade mit Schwerpunkt Personal/Marketing ein paar wichtige soft skills lernen. Bin selber seit ein paar Jahren berufstätig und habe keinen Kontakt zu Studenten, glaubt ihr es würde sich lohnen, mal eine Anzeige zu formulieren?

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Ich spüre auch nicht wirklich einen Aufschwung.
Vor 8 Monaten habe ich meine erste Bewerbung verschickt.
Bis heute letztlich alles vergeblich, trotz guten Notendurchschnitts.
Ich bezweifle, dass es dieses Jahr insgesamt deutlich besser werden wird.
Das ist sicherlich nicht repräsentativ, aber ich kenne einige ehemalige Kommilitonen, denen es ähnlich ergeht, unabhängig von Notendurchschnitt, Praktika oder Alter.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

Was für Schwerpunkte habt ihr beiden denn vertieft und mit welcher Note?

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

"also och habe einen miesen job im b2b vertrieb bekommen nach ca 7 monaten suche ... bekomme 2500€ fix plus 2% vom umsatz derladen hat ca 20 mio € im jahr umsatz ....
hoffe mal die jahre wechseln zu können .... "

bekommst du 2% von deinem umsatz oder von den 20 mio.? ;-)

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

erst mal eine Anmerkung an meinen Vorredner (12.03.10, erster Eintrag):
Dass du dich nicht schämst! Einer AbsolventIN, die nach mehreren Jahren Studium und Praktika eine qualifizierte Tätigkeit sucht, eine Stelle als persönliche Putze anzubieten, ist wirklich mehr als dreist.

Allgemein wollte ich zu dem Thread nur meine bisherige Bilanz beisteuern: 3 Bewerbungen, 2 mal zum Vorstellungsgespräch, jetzt bei einem in der Endrunde (AC) , eines steht noch aus. Und das bei einem Notendurchschnitt von "nur" 2.0 (Uni, Dipl.Vwl). Es geht schon, ist aber eine Frage der Erwartungshaltung. Wer sich nur bei den Big4, 4-5 großen Banken und vielleicht noch ein paar größeren Industrieunternehmen bewirbt, braucht sich nicht wundern, wenn er keine Einladung bekommt. Die erhalten für eine ausgeschriebene Stelle schon mal über 200 Bewerbungen und entsprechend gering sind dann eben die Chancen. Und die Bundesbank, weiter oben von einem sogenannten Top-Absolventen genannt, vergibt nur in Ausnahmefällen Stellen an Diplom/Master Absolventen, da sich immer genügend Doktoranden bewerben.

Gerade an den elitäreren Unis wird den Studenten of der Eindruck vermittelt, sie gehörten zu den Verlierern ihres Jahrgangs, wenn sie beim ersten Job nicht in einer Firma mit mindestens 2000 Mitarbeitern anfangen. Ist aber Blödsinn. Das ist die Regel. Ergo, wenn man nicht zu stolz ist, bei einem eher kleinen Unternehmen anzufangen, findet man auch jetzt was

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

"also och habe einen miesen job im b2b vertrieb bekommen nach ca 7 monaten suche ... bekomme 2500€ fix plus 2% vom umsatz derladen hat ca 20 mio € im jahr umsatz ....
hoffe mal die jahre wechseln zu können .... "

Dein variabler Anteil als Berufseinsteiger liegt also bei ca 400.000 €. (20 mio*0,02). ;)
Der variable Anteil bezieht sich wohl eher auf den von dir generierten Umsatz und nicht auf den des gesamten Unternehmens...

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

@Projektmanager:
Leider habe ich den Thread erst jetzt wieder entdeckt.

"ich grenze die ganze Zeit vollkommen richtig ab, dass die Krise maßgeblich Februar bis September/ Oktober 2009 am Arbeitsmarkt wirkte. Darauf beziehe ich mich, auf die OFFIZIELLEN DATEN der Arbeitslosigkeit unter Wiwi-ABSOLVENTEN die um diese Zeit von knapp über 30% auf deutlich über 40%-Punkte anstieg."

Ich nehme an, Sie beziehen sich auf die Daten, die auch weiter oben im Dezember bereits zitiert wurden. Dort ist die Rede davon, dass 40% der arbeitlosen WIrtschaftswissenschaftler unter 35 sind. Ein ziemlicher Unterschied...der Ihnen als VWLer nicht aufgefallen ist?
Was den Wirtschaftsboom angeht, definiere ich einen solchen nicht als "Boom auf dem Arbeitsmarkt für BWLer". Was das angeht, haben Sie vielleicht Recht. Was Wirtschaftsboom an sich angeht- nein. Es gab eine sehr gute Entwicklung, aber für einen Boom etwas mau.

Zum Diskussionsstil einiger Leute hier muss man nicht viel sagen, wenn so etwas auch im Unternehmen an den Tag gelegt wird, wundert mich mangelnder Bewerbungserfolg nicht.

Zum Thread-Thema: in meinem Bekanntenkreis haben im letzten Monat 6 Leute -BWLer aus Controlling wie Marketing- sehr gute Jobs gefunden, in Berlin wie auch in München oder Frankfurt. Vielleich Zufall, vielleicht geht es aber auch wirklich wieder leichter.

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

jaaaa, natürlich anders herum würde ich ja nicht rummeckern ;)

auf den von mir generierten umsatz, gesamtumsatz wie gesagt zwischen 20-22 mio in diesem jahr :s wobei davon fast 13 mio auf zwei personen fallen :s also bleibt da nicht wirklich viel für mich, wenn ich in diesem jahr irgendwo zwischen 400-600k lande bin ich mehr als zufrieden ....
es geht aber weniger um die bezahlung, es ist vielmehr die position in der man eigentlich überqualifiziert, ich meine nicht mal meine vorgesetzten haben ein diplom, ganz zu schweigen von meinen kollegen .... würde lieber heute als morgen wechseln ...

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

lol der Berliner Arbeitsmarkt war schon vor der Krise tot, 15% offizielle Arbeitslose lassen auf ne dunkelziffer von weit über 20% blicken. Das schlimme ist das die günstigen Mieten hier auch immer mehr zur Mär werden, ne 2 Zimmerwohnung kostet hier auch schon ab 600 aufwärts

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

OMFG!

@ "Ich nehme an, Sie beziehen sich auf die Daten, die auch weiter oben im Dezember bereits zitiert wurden. Dort ist die Rede davon, dass 40% der arbeitlosen WIrtschaftswissenschaftler unter 35 sind. Ein ziemlicher Unterschied...der Ihnen als VWLer nicht aufgefallen ist?"

merken Sie eigentlich nicht, dass Sie mit genau dem reagieren, was man mutmaßlich Ihnen da weiter oben vorwirft:

Sie labern wie ein einfältiges dummes Kind daher!

Der Volkswirt schreib doch ganz genau:

"Darauf beziehe ich mich, auf die OFFIZIELLEN DATEN der Arbeitslosigkeit unter Wiwi-ABSOLVENTEN die um diese Zeit von knapp über 30% auf deutlich über 40%-Punkte anstieg"

Absolvent ist, wer weniger als 2 jahre gearbeit hat. Punkt.

das intervall "25 bis 34 Jahre" wird am IAB und in den öffentlichen Statistiken genutzt. daher mit doppelter Bedeutung. das eine sind die Arbeitslosen unter 35 jahren insgesamt, darauf spielt der zeitungsartikel vom dezember wohl an, das andere die ABSOLVENTEN 25 jahre bis einschließlich 34 jahre...

wenn dann, zwei vollkommen verschieden sachen!!!

FAKT und das brachte man mir als BWLer schon im Studium bei

1.) bis mitte 30 haben über 90% der Akademiker einen Job

2.) selbst in wirtschaftlich guten zeiten waren permanent über 30% der BWL-absolventen längere Zeit (bis zu 2 Jahre) arbeitslos, weil es mehr Absolventen als Stellen gibt.
Generation Praktikum...!

3.) Beispiel:

2006 gab es über rekordträchtige 23500 BWL-Studien-Anfänger

davon verlieren sich bis zum Abschluss tendenziell 15% (Fachwechsel, totgeprüft, kein Vordiplom...etc)

macht für die ZUKUNFT brutto rund 20000 Absolventen

2004 dürften es weniger Studienanfänger gewesen sein, weil 1983/84 kein babyboomerjahr war und die Studienquote auch niedriger war

nehmen wir an, 19000 Absolventen des Anfangsjahrganges WS 2003/2004, welche 2008 auf den markt freigesetzt wurden

im Raum stehen rund 7000 arbeitslose BWLer im JAHRESDURCHSCHNITT für 2008 und über 10000 für 2009, Daten vom IAB / von der Agentur für Arbeit (habs eben nachgeschaut, der "projektmanager hat recht...)

nehmen wir als gegeben:

Praktikanten sind nicht enthalten, über 55jährige sind nicht enthalten, entlassene BWL (transistorische Arbeitslosigkeit) werden als "arbeitssuchend" geführt und bekommen ALG1, sie sind ergo AUCH NICHT in der Statistik erfasst, weil nicht arbeitslos.
Ferner findet man auch Akademiker in Eingliederungsmaßnahmen, diese sind auch nicht in der Statistik enthalten.... usw

gehen wir deswegen davon aus, dass 80 bis 85% der GEMELDETEN arbeitslosen BWLer ABSOLVENTEN sind,

macht für 2008: 0,85 multipliziert mit rund 7000 ist gleich rund 6000 arbeitslose ABSOLVENTEN

macht, bei 19- 20000 angenommenen Studienabgängern rund DREIßIG PROZENTPUNKTE der Absolventen die lange Zeit arbeitslos GEMELDET sind, trotz sehr erfolgreichen Wirtschaftsjahr und Trend, das immer weniger BWLer arbeitslos sind...

Q.E.D.

Der projektmanager dürfte Recht haben.

Arbeitslosigkeit unter Absolventen (status: jünger als 35Jahre, weniger als 2 Jahre berufserfahrung)

lag 2008 bei über 30%, wie auch 2001 vor dem Platzen der Dot-com-blase

zuzüglich alle anderen Wiwi-Studiengänge

Der Anstieg innerhalb weniger Monate von 2009 kann jeder in der öffentlichen Presse feststellen... dort gab wirklich es deutlich über 40% der Wiwi-Absolventen die arbeitslos waren

zzgl Praktikanten, Leute die sich nirgend melden, sondern jobben usw...

bedeutet: SIE, mein BWL-Kollege, labern sich eine Sch... in den Bart, der höchst unakademisch ist.
Sie hätten bei mir in der Firma, definitiv keinen Job bekommen, weil sie das machen, was ihnen vorgeworfen wird.

INHALTSLEEREN MIST REDEN

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WiWi Gast

Re: Wie schlimm steht es um die Absolventen?

PS: "2006 gab es über rekordträchtige 23500 BWL-Studien-Anfänger"

bezieht sich auf FH/UNI. Die ganzen Berufsakademien, VWA, Fernstudium etc zugerechnet sollen es 2007 fast 39000 gewesen sein

diese werden aber nicht vollständig in den berechnungen der Absolventen arbeitslosigkeit erfasst, weswegen das ergebnis nach oben und Unten abweichen kann, aber am TREND nichts veränder.

sprich hoher Arbeitslosigkeit unter Absolventen, mit masiven Problemen beim Berufseinstieg

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Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Junge Menschen starten immer später ins Berufsleben

Ein Gemälde an einer geschlossenen Garage von Menschen, die in einer Kneipe sitzen und der Schrift:...what else?!

Anteil der Erwerbstätigen unter den jungen Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren von April 1991 bis Mai 2003 deutlich von 63% auf 48% gesunken.

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