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Eigene Website als PhD Student

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WiWi Gast

Eigene Website als PhD Student

Hallo zusammen

In den USA ist es ja ziemlich üblich, generell in Academia und besonders als "Job Market Candidate" eine eigene Website zu haben, wo man CV und Working Paper veröffentlicht. Wie handhabt ihr das? Ist das in Deutschland üblich/nützlich oder wird das eher belächelt?

Asking for a friend.. :-)

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WiWi Gast

Eigene Website als PhD Student

WiWi Gast schrieb am 15.01.2020:

Hallo zusammen

In den USA ist es ja ziemlich üblich, generell in Academia und besonders als "Job Market Candidate" eine eigene Website zu haben, wo man CV und Working Paper veröffentlicht. Wie handhabt ihr das? Ist das in Deutschland üblich/nützlich oder wird das eher belächelt?

Asking for a friend.. :-)

Wenn du schon mehrfach publiziert, auf Fachtagungen gesprochen, etc hast dann ja. Wenn da nur steht PHD candidate und dein Lebenslauf ist’s absolut lächerlich. Habe das aber sogar schon von Bachelorstudenten gesehen.

Wurde mal von einem Studenten auf einer Messe angesprochen und der hatte mir dann seine Visitenkarte gegeben auf der auf seine Website verwiesen wurde. Dann lieber doch gleich einen CV zustecken als jemandem einen Link in die Hand zu drücken, den man dann eh nie aufruft.

Spreche hier natürlich von Wiwi Studenten und nicht von ITlern/Designern/Künstlern etc bei denen ein Portfolio an Projekten natürlich wichtiger ist als der Lebenslauf und da ist eine Website dann schon ein gutes Mittel zur Selbstpräsentation

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WiWi Gast

Eigene Website als PhD Student

Würde ich dir eigentlich nur als "Tlern/Designern/Künstlern" raten. Ggf. wenn du in die Marketingwelt eintauchen willst oder in eine Agentur. Aber das nachbauen Ala Airbnb beeindruckt den Deutschen personaler wohl weniger, als dein Phd.
Falls du so "krass" bist, dass du Keynotes oder so hälst, dürftest du doch eh über genug Kontakt verfügen oder?

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WiWi Gast

Eigene Website als PhD Student

Wozu der Aufwand? Auf LinkedIn kannst du deine Paper auch veröffentlichen und (wissenschaftlich fundierte) Kommentare verfassen, einige tun das auch. Vermutlich ist dort die Reichweite auch größer als bei einer eigenen Webseite.

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WiWi Gast

Eigene Website als PhD Student

WiWi Gast schrieb am 15.01.2020:

Hallo zusammen

In den USA ist es ja ziemlich üblich, generell in Academia und besonders als "Job Market Candidate" eine eigene Website zu haben, wo man CV und Working Paper veröffentlicht. Wie handhabt ihr das? Ist das in Deutschland üblich/nützlich oder wird das eher belächelt?

Asking for a friend.. :-)

Das ist bei uns am Lehrstuhl auch so üblich (Mathematik), allerdings ist das nur ne schlichte HTML-Seite mit Links auf Paper, CV, Vortrags-Folien, eventuell Implementierungen etc.

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WiWi Gast

Eigene Website als PhD Student

WiWi Gast schrieb am 15.01.2020:

Wozu der Aufwand? Auf LinkedIn kannst du deine Paper auch veröffentlichen und (wissenschaftlich fundierte) Kommentare verfassen, einige tun das auch. Vermutlich ist dort die Reichweite auch größer als bei einer eigenen Webseite.

Eigene Websites sind üblich, wenn(!) man denn was hat. Auf LinkedIn schaut keine Sau, zumal man dort kein Material zur Reproduktion wirklich gut kommunizieren kann.

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WiWi Gast

Eigene Website als PhD Student

WiWi Gast schrieb am 15.01.2020:

Eigene Websites sind üblich, wenn(!) man denn was hat. Auf LinkedIn schaut keine Sau, zumal man dort kein Material zur Reproduktion wirklich gut kommunizieren kann.

Material zur Reproduktion? Hast du verstanden was der TE machen will?

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WiWi Gast

Eigene Website als PhD Student

Wenn du im PhD Programm bist, dann habt ihr ja auch Verantwortliche für den Job Market und Placement Directors.
Die müssten dir die Info dann schon irgendwann zustecken. Eigentlich passiert sowas am Anfang des Programms. Geht ja schließlich um deinen späteren Job, und die Reputation der Uni.

Abgesehen davon: Natürlich brauchst du eine Webseite. Spätenstens im Job Market, aber auch davor. Ist eine gute Plattform, über deine Forschung zu informieren. Nein, niemand googelt dich einfach so. Aber hälst du ein Seminar an einer Fremduni, dann kann ja sein, dass vergessen wurde das Paper rumzuschicken. Oder dein Vortrag ist sogar interessant genug, dass man direkt mal mehr lesen will. Einzige Anlaufstelle ist dann deine Webseite, weil sicherlich niemand irgendeine schreckliche Fakultätswebseite abgrast. Wenn die Werke dann nicht zentral abgreifbar sind, platzt mir z.B. schonmal direkt der Sack.
Oder, vielleicht triffst du Leute auf der Konferenz und sagst was kluges. Die wollen dann halt nochmal nachgucken. Dann erinnert man sich z.B. an dein Gesicht wg dem Foto, und so bleibt so manche Konversation am Leben.

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WiWi Gast

Eigene Website als PhD Student

TE hier. Danke für die Kommentare bisher. Ich glaube, einige haben das mit der Website etwas missverstanden. Es geht nicht darum, dass ich mich damit auf irgendwelche Industriejobs bewerben möchte, sondern es geht explizit nur um den akademischen Jobmarkt. Aber es macht natürlich auch nur dann Sinn, wenn man vorzeigbare Ergebnisse hat. Das ist schon richtig!

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WiWi Gast

Eigene Website als PhD Student

WiWi Gast schrieb am 15.01.2020:

Eigene Websites sind üblich, wenn(!) man denn was hat. Auf LinkedIn schaut keine Sau, zumal man dort kein Material zur Reproduktion wirklich gut kommunizieren kann.

Material zur Reproduktion? Hast du verstanden was der TE machen will?

Ja habe ich, da ich auch mal darüber nach gedacht habe. Wenn du akademischen Output hat (alles ab Working Paper), dann findet man dich auch, denn die Welt ist sehr klein, da du immer in einer Nische unterwegs bist. Spätestens bei Journal-Publikationen stehst du unter Beobachtung. Falls nicht, ist dein Bereich nicht relevant.

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